Clindamycin 1A Pharma 450 mg - Filmtabletten

Abbildung Clindamycin 1A Pharma 450 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Clindamycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller 1A Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.08.2004
ATC Code J01FF01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

Zulassungsinhaber

1A Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Clindamycin 1A Pharma enthält Clindamycinhydrochlorid. Clindamycin 1A Pharma ist ein Antibiotikum.

Clindamycin 1A Pharma wirkt gegen bestimmte Arten von Bakterien und wird eingesetzt zur Behandlung von akuten und chronischen bakteriellen Infektionen (Krankheiten aufgrund von √úbertragung), wie Infektionen

  • der Knochen und Gelenke
  • der Ohren, Nase und des Halsbereichs
  • im Zahn- und Kieferbereich
  • der unteren Atemwege
  • des Becken- und Bauchraums
  • der weiblichen Geschlechtsorgane
  • der Haut und Weichteile und
  • Scharlach

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Clindamycin 1A Pharma darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Clindamycin oder Lincomycin (es besteht eine Begleitallergie) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Clindamycin 1A Pharma einnehmen, wenn Sie

  • Durchfall haben oder √ľblicherweise Durchfall bekommen, wenn Sie Antibiotika einnehmen, oder wenn Sie an Magen- oder Darmerkrankungen leiden. Wenn Sie schwere, anhaltende Durchf√§lle w√§hrend oder nach der Einnahme von Clindamycin 1A

Pharma bemerken, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, da die Therapie m√∂glicherweise unterbrochen werden muss. Dies k√∂nnte ein Anzeichen f√ľr eine Darmentz√ľndung (pseudomembran√∂se Kolitis) sein, die h√§ufig unter der Einnahme von Antibiotika auftritt.

  • eine eingeschr√§nkte Leber- oder Nierenfunktion haben (siehe Abschnitt 3. ‚ÄěWie ist Clindamycin 1A Pharma einzunehmen?‚Äú)
  • Es k√∂nnen akute Nierenerkrankungen auftreten. Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle Arzneimittel, die Sie aktuell einnehmen und √ľber bestehende Nierenprobleme. Wenn Sie eine verminderte Harnausscheidung, Wassereinlagerungen mit Schwellungen in Beinen, Kn√∂cheln oder F√ľ√üen, Kurzatmigkeit oder √úbelkeit feststellen, sollten Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt wenden.
  • an St√∂rungen der √úbertragung der Nervenimpulse an die Muskeln (z. B. Myasthenia gravis: krankhafte Muskelschw√§che; Parkinson-Krankheit) leiden (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú)
  • Magen-/Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte haben (z. B. fr√ľhere Entz√ľndungen des Dickdarms). Wenn Sie an schwerem, andauernden Durchfall w√§hrend oder in den ersten Wochen nach der Behandlung mit Clindamycin 1A Pharma leiden, kontaktieren Sie umgehend Ihren Arzt. In diesen F√§llen ist an eine pseudomembran√∂se Kolitis (schwerwiegende Darmerkrankung) zu denken. Diese Darmerkrankung kann lebensbedrohlich sein und erfordert eine sofortige entsprechende Behandlung. Nehmen Sie keine Arzneimittel ein, die bei Durchfall die Darmpassage hemmen.
  • Sie eine allergische Reaktion auf Clindamycin haben oder in der Vergangenheit hatten
  • Asthma hatten

Im Fall einer seltenen schweren allergischen Reaktion bzw. √úberempfindlichkeitsreaktion (z. B. anaphylaktischer Schock, anaphylaktische Reaktion, Angio√∂dem, DRESS) oder schwerer Hautentz√ľndungen mit oder ohne Gewebsabl√∂sung (siehe Nebenwirkungen in Abschnitt 4.) m√ľssen Sie Clindamycin 1A Pharma sofort absetzen und unverz√ľglich einen Arzt aufsuchen, welcher die geeigneten Notfallma√ünahmen einleiten wird.

Eine Clindamycin-Behandlung ist eine m√∂gliche Behandlungsalternative, wenn Sie eine Penicillin-Allergie haben. Eine sogenannte Kreuzallergie zwischen Clindamycin und Penicillin ist nicht bekannt und aufgrund der Strukturunterschiede der Substanzen auch nicht zu erwarten. Es gibt jedoch in Einzelf√§llen Informationen √ľber √úberempfindlichkeitsreaktionen auch gegen Clindamycin bei Personen mit bereits bestehender Penicillin-Allergie. Dies sollte bei der Behandlung von Patienten mit Penicillin-Allergie beachtet werden.

Clindamycin soll nicht zur Behandlung von Patienten mit einer akuten, viralen Infektion der Atemwege verwendet werden.

Nachdem Clindamycin nicht ad√§quat in die Cerebrospinalfl√ľssigkeit diffundieren kann, soll das Arzneimittel nicht zur Behandlung von Meningitis verwendet werden.

Im Falle einer Langzeitbehandlung wird Ihr Arzt Ihre Leber- und Nierenfunktion in regelmäßigen Abständen kontrollieren.

Langfristige und wiederholte Einnahme von Clindamycin 1A Pharma kann sowohl zu einer Infektion mit Erregern f√ľhren, gegen die Clindamycin 1A Pharma unwirksam ist, als auch zu einer Besiedelung mit Sprosspilzen auf Haut und Schleimh√§uten.

Bitte melden Sie erste Anzeichen von Nebenwirkungen, insbesondere schwere Durchf√§lle, √úberempfindlichkeitsreaktionen wie Hautausschl√§ge, Pulsjagen, Atemnot oder eine Verschlechterung des Allgemeinzustands unverz√ľglich Ihrem Arzt.

Einnahme von Clindamycin 1A Pharma zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

In einigen Fällen kann ein Arzneimittel die Wirkungsweise eines anderen beeinträchtigen. Dies kann der Fall sein, wenn Clindamycin gleichzeitig eingenommen wird mit:

  • lincomycinh√§ltigen Arzneimitteln. Es besteht eine Kreuzresistenz der Erreger gegen√ľber Clindamycin, dem Wirkstoff von Clindamycin 1A Pharma, und Lincomycin.
  • Arzneimitteln zur Muskelerschlaffung (z. B. Ether, Tubocurarin, Pancuroniumhalogenid)
  • Aufgrund seiner neuromuskul√§r-blockierenden Eigenschaften kann Clindamycin die Wirkung von anderen Arzneimitteln mit neuromuskul√§r-blockierenden Eigenschaften verst√§rken. Dadurch k√∂nnen bei Operationen unerwartete, lebensbedrohliche Zwischenf√§lle auftreten.
  • Warfarin oder √§hnlichen Arzneimitteln, die zur Blutverd√ľnnung eingesetzt werden. Bei Ihnen kann mit gr√∂√üerer Wahrscheinlichkeit eine Blutung auftreten. Ihr Arzt muss m√∂glicherweise regelm√§√üige Bluttests durchf√ľhren, um zu √ľberpr√ľfen, wie gut Ihr Blut gerinnen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Clindamycin 1A Pharma wird Frauen in der Schwangerschaft nur verabreicht, wenn dies wirklich notwendig ist.

Stillzeit:

Dieses Arzneimittel soll stillenden Frauen nicht verabreicht werden, da Clindamycin in die Muttermilch gelangt.

Beim gestillten Säugling können Durchfall, Blut im Stuhl, Sensibilisierungen (Entwicklung einer Überempfindlichkeit), Hautausschläge und Sprosspilzbesiedelung der Schleimhäute auftreten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Clindamycin hat einen geringen oder m√§√üigen Einfluss auf die Verkehrsf√§higkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen. Einige Nebenwirkungen (z. B. Schwindelgef√ľhl, Schl√§frigkeit, siehe Abschnitt 4.) k√∂nnen das Konzentrations- und Reaktionsverm√∂gen und somit die Verkehrsf√§higkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflussen.

Clindamycin 1A Pharma enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die von Ihrem Arzt verschriebene Dosierung ist abhängig von Ort, Art und Schweregrad der Infektion.

Um Entz√ľndungen der Schleimh√§ute der Speiser√∂hre zu verhindern, soll Clindamycin 1A Pharma mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. ein Glas Wasser) in aufrechter Position eingenommen werden.

Die empfohlene Dosierung ist:

Erwachsene, Jugendliche √ľber 14 Jahren sowie √§ltere Patienten

600 ‚Äď 1800 mg Clindamycin/Tag aufgeteilt auf 3 - 4 gleiche Gaben, also bis zu 4 x 1 Clindamycin 1A Pharma 450 mg - Filmtablette bzw. 3 x 1 Clindamycin 1A Pharma 600 mg - Filmtablette pro Tag.

Clindamycin soll auf Grundlage des Gesamtkörpergewichts unabhängig von Fettleibigkeit dosiert werden.

Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren

Clindamycin soll auf Grundlage des Gesamtkörpergewichts unabhängig von Fettleibigkeit dosiert werden.

F√ľr diese Altersgruppe stehen andere clindamycinh√§ltige Arzneimittel in niedrigerer Dosierung zur Verf√ľgung.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Bei Patienten mit leicht bis m√§√üig eingeschr√§nkter Nierenfunktion ist eine Dosisanpassung von Clindamycin 1A Pharma normalerweise nicht notwendig. Bei Patienten mit schwerer Einschr√§nkung der Nierenfunktion muss der Clindamycinspiegel im Blut sorgf√§ltig √ľberwacht werden. Eine entsprechende Dosisverminderung oder Verl√§ngerung der Dosisintervalle auf 8 oder auch 12 Stunden kann erforderlich sein. Ihr Arzt wird f√ľr Sie die richtigen Dosisintervalle ausw√§hlen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Bei Patienten mit leicht bis m√§√üig eingeschr√§nkter Leberfunktion ist eine Dosisanpassung meist nicht notwendig, wenn Clindamycin 1A Pharma alle 8 Stunden eingenommen wird. Dennoch sollten diese Patienten sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Bei Patienten mit schwerer Einschr√§nkung der Leberfunktion soll der Clindamycinspiegel im Blut genau √ľberwacht werden. Eine entsprechende Dosisverminderung oder Verl√§ngerung der Dosisintervalle kann erforderlich sein. Ihr Arzt wird f√ľr Sie die richtigen Dosisintervalle ausw√§hlen.

Dauer der Behandlung

Ihr Arzt wird √ľber die Behandlungsdauer entscheiden. Die Dauer ist abh√§ngig von der Infektionsart und dem Ansprechen des Patienten auf die Behandlung.

Wenn Sie eine größere Menge von Clindamycin 1A Pharma eingenommen haben als Sie sollten

Obwohl bisher keine √úberdosierungserscheinungen beobachtet wurden, sollten Sie Ihren Arzt kontaktieren, wenn Sie eine gr√∂√üere Menge des Arzneimittels eingenommen haben als Sie sollten. Nehmen Sie die Clindamycin 1A Pharma Packung mit. Wenn notwendig, ist eine Magensp√ľlung angezeigt. Ein spezifisches Gegenmittel ist nicht bekannt.

Wenn Sie die Einnahme von Clindamycin 1A Pharma vergessen haben

In der Regel f√ľhrt eine einmalig vergessene Einnahme zu keinen Krankheitsanzeichen. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Beachten Sie aber bitte, dass Clindamycin 1A Pharma nur sicher und ausreichend wirken kann, wenn es regelmäßig eingenommen wird!

Wenn Sie die Einnahme von Clindamycin 1A Pharma abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel bis zum Ende der vorgeschriebenen Behandlungsdauer einnehmen. Wenn Sie die Einnahme zu fr√ľh beenden, kann die Infektion erneut auftreten.

Wenn Nebenwirkungen auftreten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Setzen Sie bitte keinesfalls das Arzneimittel ohne R√ľcksprache mit dem Arzt ab!

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die folgenden Nebenwirkungen erfordern eine dringende medizinische Behandlung:

  • schwere allergische Reaktionen auf dieses Arzneimittel beinhalten:
    • (hohes) Fieber
    • Gelenksschmerzen
    • Schwellungen des Halses, der Augenlider, von Gesicht und Lippen
  • schwere Hautreaktionen wie

    schwere Hautausschläge, die Blasen bilden können, wobei Augen, Mund, Hals und Genitalien betroffen sein können

  • schwere Durchf√§lle oder blutige Durchf√§lle (siehe Abschnitt 2., ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Gelbf√§rbung der Haut und des Augenwei√ü (Gelbsucht)
  • Wassereinlagerungen, die zu Schwellungen in Beinen, Kn√∂cheln oder F√ľ√üen f√ľhren, Kurzatmigkeit oder √úbelkeit

Wenn Sie denken, an einer dieser Reaktionen zu leiden, nehmen Sie das Arzneimittel nicht mehr ein und verständigen Sie Ihren Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • pseudomembran√∂se Kolitis (siehe Beginn dieses Abschnitts)
  • toxische und allergische Auswirkungen auf die Blutzellen, die sich in einer Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen √§u√üern
  • Anstieg von bestimmten wei√üen Blutk√∂rperchen (Eosinophilen)
  • aus Bl√§schen und Papeln bestehende Ausschl√§ge
  • masern√§hnliche Hautausschl√§ge
  • Nesselausschlag
  • Anstieg von Parametern, die bestimmte Leberfunktionen betreffen

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Geschmacksst√∂rungen
  • Blockade der Weiterleitung von Nervenimpulsen auf die Muskulatur

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • lebensbedrohliche Hauterkrankung, teilweise mit Blasenbildung, Absterben der obersten Hautschichten oder gro√üfl√§chige Hautabl√∂sung (toxische epidermale Nekrolyse [TEN]), Hauterkrankungen (Stevens-Johnson-Syndrom [SJS]) (siehe Anfang dieses Abschnitts)
  • Angio√∂dem
  • Hautjucken
  • schwere Hautreaktionen mit entz√ľndlichen roten Flecken und Blasenbildung auf der Haut (Erythema multiforme)
  • Hautentz√ľndung (exfolitive oder bull√∂se Dermatitis)
  • Scheidenentz√ľndung

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • allergische (anaphylaktische) Reaktionen (siehe Beginn dieses Abschnitts)
  • vor√ľbergehende Leberentz√ľndung mit gelber Verf√§rbung der Haut oder der Augen aufgrund einer Gallenstauung (cholestatischer Ikterus)
  • Gelenksentz√ľndung

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Clostridium difficile-assoziierte Durchf√§lle
  • allergischer Schock, Allergien wie (anaphylaktische) Reaktionen, allergische Reaktionen (√úberempfindlichkeit) (siehe Beginn dieses Abschnitts)
  • Benommenheit
  • Schl√§frigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Geschw√ľre in der Speiser√∂hre
  • gelbe Verf√§rbung Ihrer Haut oder Augen (Gelbsucht)
  • schwere Hautreaktionen mit entz√ľndlichen roten Flecken und Blasenbildung auf der Haut, Mund, Augen und Genitalien (siehe Beginn dieses Abschnitts), Schwellung vor allem im Gesicht und am Hals, Arzneimittelfieber, Wechselwirkungen mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)
  • roter, schuppiger Ausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und Blasenbildung (exanthemische Pustulosis)
  • Scheideninfektion
  • akute Nierensch√§digung

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf Blister und Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú/‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Clindamycin 1A Pharma enthält

Der Wirkstoff ist Clindamycin.

mg: Jede Filmtablette enthält 488,7 mg Clindamycinhydrochlorid entsprechend
450 mg Clindamycin.        
mg: Jede Filmtablette enthält 651,5 mg Clindamycinhydrochlorid entsprechend
600 mg Clindamycin.        
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Crospovidon, Povidon K 28 - 32, hochdisperses Siliciumdioxid (wasserfrei), Magnesiumstearat

Tabletten√ľberzug: Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 4000, Titandioxid (E 171)

Wie Clindamycin 1A Pharma aussieht und Inhalt der Packung

weiße, ovale Filmtabletten mit Bruchkerbe

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.

Die Filmtabletten sind in PVC/Aluminium Blistern in einem Umkarton verpackt. Packungsgrößen:

Clindamycin 1A Pharma 450 mg: 10, 12, 14 oder 30 Filmtabletten.

Clindamycin 1A Pharma 600 mg: 8, 10, 12, 14, 15, 16, 18, 30 oder 36 Filmtabletten. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

1A Pharma GmbH, 1020 Wien, √Ėsterreich

Hersteller:

Salutas Pharma GmbH, 39179 Barleben, Deutschland

Aristo Pharma GmbH, 13435 Berlin, Deutschland

Sandoz S.R.L., 540472 Targu-Mures, Rumänien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Clindamycin Aristo 450 mg / 600 mg Filmtabletten

Zulassungsnummern:

450 mg, Z.Nr.: 1-25483

600 mg, Z.Nr.: 1-25484

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2022.

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Wirkstoff(e) Clindamycin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller 1A Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.08.2004
ATC Code J01FF01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Makrolide, Lincosamide und Streptogramine

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden