Debax 25 mg - Tabletten

Abbildung Debax 25 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Captopril
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gebro
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C09AA01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

Gebro

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Debax ist ein Vertreter der sogenannten "Angiotensin ‚Äď Conversions - Enzymhemmer" (ACE- Hemmer); es vermindert im K√∂rper die Bildung von Stoffen, die die Blutgef√§√üe verengen und die K√∂rperfl√ľssigkeitsmenge erh√∂hen. Dadurch senkt es den Blutdruck und das Herz hat weniger Arbeit zu leisten. Debax kann die Komplikationen, die nach einem Herzinfarkt auftreten k√∂nnen, verringern. Debax kann eine weitere Verschlechterung der Nierenerkrankung im Rahmen einer Zuckerkrankheit, die die Gabe von Insulin erfordert, verz√∂gern.

Debax wird angewendet

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Debax darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Captopril oder einen der sonstigen Bestandteile von Debax sind, oder wenn Sie in der Vergangenheit gegen einen anderen ACE- Hemmer √ľberempfindlich reagiert haben.
  • wenn Sie infolge einer fr√ľheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer eine Gewebeschwellung (Angio√∂dem) gehabt haben (Siehe hierzu unter ‚ÄěBesondere Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich‚Äú).
  • wenn Sie zu Gewebeschwellungen (Angio√∂demen) neigen.
  • bei beidseitiger Einengung der Nierenarterien oder Einengung der Nierenarterie bei einer Einzelniere.
  • nach einer Nierentransplantation.
  • wenn Sie an einer Aortenklappenverengung und/oder an einer anderen Ausflussbehinderungen der Herzkammer leiden.
  • wenn Sie an prim√§rem Hyperaldosteronismus (krankhafte √úberfunktion der Nebennierenrinde) leiden.
  • bei Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen.
  • wenn Sie im zweiten oder dritten Trimester schwanger sind.
  • wenn Sie stillen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Debax ist erforderlich,

  • bei schwerer Nierenfunktionsst√∂rung und/oder einer gest√∂rten Abwehrreaktion des K√∂rpers (Autoimmun- oder Kollagenkrankheit, wie z.B. Lupus erythematodes oder Sklerodermie). Ihr Arzt wird Ihnen Debax nur dann verschreiben, wenn die Standardtherapie keinen ausreichenden Behandlungserfolg gezeigt hat.
  • wenn Sie an Schuppenflechte leiden.
  • wenn Sie an starkem Erbrechen oder Durchfall leiden oder eine salzarme Di√§t halten.
  • wenn Sie eine Durchblutungsst√∂rung der Herzkranzgef√§√üe haben.
  • bei Durchblutungsst√∂rung der Gehirn-versorgenden Gef√§√üe. Eine zu starke Blutdrucksenkung sollte vermieden werden.
  • wenn Sie ein Dialysepatient (Blutw√§sche)sind.
  • bei Herzleisungsschw√§che.
  • bei eingeschr√§nkter Nierenfunktion. Regelm√§√üige √§rztliche Kontrollen sind erforderlich , um einer Sch√§digung der Niere und Fl√ľssigkeitseinlagerungen vorzubeugen.
  • bei gleichzeitiger Desensibilisierungstherapie gegen Bienen- oder Wespenstich. Informieren Sie vor der Therapie Ihren Arzt, er wird eventuell Debax vor√ľbergehend absetzen, da schon √ľber schwerste allergische Reaktionen berichtet wurde.
  • bei eingeschr√§nkter Leberfunktion.
  • bei Blutbildver√§nderungen.
  • wenn Sie Diabetiker sind. Bei Diabetikern kann der Urintest auf Aceton durch Debax f√§lschlich positiv ausfallen.

Wenn einer oder mehrere der oben angef√ľhrten Punkte auf Sie zutreffen, wenden Sie sich bitte an Ihren betreuenden Arzt.

Gelegentlich können in den ersten Behandlungswochen mit Debax (selten aber auch nach langer Behandlungsdauer) Schwellungen an Armen oder Beinen, im Gesicht, den Lippen oder Zunge, an Schleimhäuten, Stimmritze oder Kehlkopf auftreten (sogenannte Angioödeme). Wenn diese Schwellungen im Gesicht Mund oder Kehlkopfbereich auftreten, ist dies ein Notfall. Verständigen Sie einen Notarzt und nehmen Sie kein Debax oder andere ACE-Hemmer mehr ein.

Bei der Verwendung von ACE-Hemmern kann ein nicht produktiver, hartnäckiger Husten auftreten, der nach dem Ende der Therapie verschwindet.

Wenn Sie eine Kollagenkrankheit, wie z.B. Lupus erythematodes oder Sklerodermie haben, mit Immunsuppressiva (Arzneimittel die die körpereigenen Abwehrreaktionen verringern) Allopurinol oder Procainamid behandelt werden, kann es zu schweren Infektionen durch Verminderung Ihrer Blutkörperchen kommen. Regelmäßige Blutbildkontrollen sind empfohlen. Bitte melden Sie Anzeichen einer Infektion (z.B. Halsschmerzen, Fieber) Ihrem behandelnden Arzt, damit er eine Blutkontrolle veranlassen kann.

Aufgrund ethnischer Unterschiede ist die Blutdrucksenkende Wirkung von Captopril bei Menschen mit schwarzer Hautfarbe weniger effektiv als bei Menschen mit nicht schwarzer Hautfarbe.

Es d√ľrfen bestimmte Membranen (Polyacrylnitrilmetalylsulfonat-high-flux Membranen) bei der Durchf√ľhrung einer Blutw√§sche (Dialyse) nicht angewendet werden, da es ansonsten zu schweren √úberempfindlichkeitsreaktionen kommen kann. Falls bei Ihnen eine Blutw√§sche durchgef√ľhrt werden muss, informieren Sie bitte den behandelnden Arzt √ľber die Einnahme von Debax.

Bei Einnahme von Debax mit anderen Arzneimitteln

Wenn Sie zwei oder mehrere Arzneimittel einnehmen, ist es möglich, dass sich die Wirkstoffe dieser Arzneimittel gegenseitig beeinflussen. Informieren Sie daher Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie zusätzlich andere, auch selbstgekaufte, Medikamente einnehmen.

Dies gilt vor allem f√ľr

  • Medikamente, die den Blutzuckerspiegel senken (in Einzelf√§llen wurde eine Verst√§rkung der blutzuckersenkenden Wirkung beobachtet).
  • blutdrucksenkende Arzneimittel,
  • Kaliumpr√§parate oder kaliumh√§ltige Di√§tsalze,
  • wasserausschwemmende Medikamente,
  • Heparin,
  • Medikamente gegen Depressionen bzw. stark beruhigende Medikamente (Neuroleptika),
  • Schmerzmittel (NSAR) wie Medikamente gegen Rheuma bzw. Knochen- und Gelenkschmerzen,
  • Medikamente, die die Abwehrreaktion des K√∂rpers vermindern (Immunsuppressiva, verwendet bei Autoimmunerkrankungen, Allergiebehandlungen oder nach Transplantationen),
  • Kortison und Medikamente, die das Wachstum von Tumoren hemmen,
  • Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht), Procainamid (bestimmtes Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen),
  • Lithiumpr√§parate,
  • Sympathomimetika, (Arzneimittel, die bei Asthma oder COPD (‚ÄěRaucherhusten‚Äú) verwendet werden, bzw. die √ľber das vegetative Nervensystem z.B. Blutdruck, Herzfrequenz erh√∂hen und die Leistungsf√§higkeit steigern).

Falls Sie sich einer Operation oder Narkose unterziehen m√ľssen, teilen Sie bitte Ihrem Arzt mit, dass Sie Debax einnehmen.

Bei Einnahme von Debax zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Alkohol und Debax können sich gegenseitig in ihrer Wirkung verstärken. Hohe Kochsalzzufuhr in der Nahrung vermindert die blutdrucksenkende Wirkung von Debax.

Schwangerschaft und Stillzeit

Informieren Sie Ihren Arzt, bevor Sie Debax einnehmen, wenn Sie schwanger sind, glauben schwanger zu sein oder eine Schwangerschaft planen. Debax sollte w√§hrend des ersten Trimesters der Schwangerschaft m√∂glichst nicht eingenommen werden, da aufgrund der vorhandenen Daten ein gering erh√∂htes Risiko auf Fruchtsch√§digung nicht ausgeschlossen werden kann. Falls Sie w√§hrend der Behandlung mit Debax schwanger werden, teilen Sie dies unverz√ľglich Ihrem Arzt mit.

Debax darf während des zweiten und dritten Trimesters der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Vor einer geplanten Schwangerschaft sollte auf eine alternative Behandlung umgestellt werden.

Stillzeit:

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie stillen, oder wenn Sie vorhaben zu stillen. Es wird nicht empfohlen, w√§hrend der Einnahme von Debax Neugeborene (erste Wochen nach der Geburt) und Fr√ľhgeborene zu stillen.

Im Falle √§lterer S√§uglinge sollte Sie Ihr Arzt √ľber den Nutzen und das Risiko bei Einnahme von Debax im Vergleich zu alternativen Therapien w√§hrend der Stillzeit aufkl√§ren.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit ! beeintr√§chtigen.

Bei einigen Personen kann Debax die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit sowie die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen. Dies gilt in verst√§rktem Ma√üe bei Behandlungsbeginn und Pr√§paratwechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Debax

Debax enth√§lt Laktose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Debax erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zucker-Unvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Debax wird vom Arzt entsprechend dem Schweregrad Ihres Krankheitsbildes dosiert. Diese Dosierung muss genau eingehalten werden, denn nur so kann die Behandlung Erfolg haben. Die Tabletten sind teilbar, um Einzeldosen von 12,5 mg zu ermöglichen.

Die Tagesdosis sollte nicht mehr als 6 Debax 25 mg - Tabletten (150 mg Captopril) betragen. Die Tabletten werden mit etwas Fl√ľssigkeit, bevorzugt immer zu den gleichen Tageszeiten eingenommen.

F√ľr niedrigere Dosen, wie sie meistens f√ľr das Einstellen der Dosierung erforderlich sind, kann Ihnen Ihr Arzt auch die teilbaren Debax 12,5 mg - Tabletten, bzw. f√ľr h√∂here Dosen, Debax 50 mg - Tabletten verschreiben.

Hoher Blutdruck:

√úblicherweise wird Ihnen Ihr Arzt zu Beginn der Behandlung morgens und abends je eine Debax 25 mg - Tablette verordnen. Nach etwa 2 Wochen kann die Dosis stufenweise dem Bedarf des Patienten angepasst werden.

Bei manchen Patienten (z.B. bei Fl√ľssigkeitsmangel oder bei ausgepr√§gter Herzschw√§che) sollte die Behandlung mit einer geringeren Dosis von 6,25 bis 12,5 mg Debax unter √§rztlicher √úberwachung begonnen werden.

Bei hohem Blutdruck, der durch eine Einengung der Nierenarterie bedingt ist und bei Patienten mit einer entw√§ssernden Vorbehandlung bzw. kochsalzarmer Di√§t, wird die Behandlung mit einer niedrigen Anfangsdosis von 6,25 mg Debax (= ¬Ĺ Debax 12,5 mg - Tablette) unter √§rztlicher Kontrolle begonnen. Anschlie√üend kann, falls erforderlich, die Dosis von Ihrem Arzt stufenweise erh√∂ht werden.

Hoher Blutdruck bei eingeschränkter Nierenfunktion:

Wenn Ihre Niere nicht ausreichend funktioniert wird Ihnen Ihr Arzt eine niedrigere Dosis als √ľblich verschreiben. Ihr Arzt wird die Dosierung individuell auf Sie abstimmen.

Hoher Blutdruck bei Kindern und Jugendlichen:

Debax soll bei Kindern nur angewandt werden, wenn andere Maßnahmen zur Blutdrucksenkung nicht wirksam sind.

Die Anfangsdosis ist vom Körpergewicht abhängig und wird unter sorgfältiger klinischer Überwachung vom behandelnden Arzt festgelegt.

Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz):

Im Allgemeinen wird die Behandlung unter sorgfältiger ärztlicher Kontrolle mit einer niedrigen Dosierung von 6,25 mg Debax 2-mal täglich begonnen. In der weiteren Behandlung wird dann die Dosis von Ihrem Arzt stufenweise dem Bedarf angepasst.

Die √ľbliche Erhaltungsdosis betr√§gt 2 ‚Äď 3-mal t√§glich 1 Debax 25 mg Tablette.

Herzleistungsschwäche bei Kindern und Jugendlichen:

Die Anfangsdosis ist abhängig vom Körpergewicht und wird unter sorgfältiger klinischer Überwachung vom behandelnden Arzt festgelegt.

Herzinfarkt:

Der Behandlungsbeginn und die Dosis werden von Ihrem Arzt festgelegt.

Nach einer Anfangsdosis von 6,25 mg Debax wird die Dosis √ľber die n√§chsten Tage stufenweise auf

37,5 mg Debax bzw. 75 mg Debax täglich erhöht, abhängig von Ihrer individuellen Empfindlichkeit. Während der nächsten Wochen wird die Dosis schrittweise auf 100 mg bis maximal 150 mg Captopril

(4 - 6 Debax 25 mg - Tabletten) gesteigert. Die Tagesdosis wird √ľber den Tag verteilt jeweils in 2 oder 3 Einzeldosen eingenommen.

Dosierung bei einer Nierenerkrankung als Folge von Zuckerkrankheit:

Die √ľbliche Tagesdosis betr√§gt 1 Debax 25 mg - Tabletten 3-mal t√§glich.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann der Arzt abhängig vom Grad der Einschränkung eine niedrigere Dosis verordnen.

Dosierung bei Patienten ab 65 Jahren

Bei älteren Patienten sollte die Behandlung mit einer niedrigen Dosis von 6,25 mg Debax 2 mal täglich begonnen werden. Ihr Arzt wird die Dosis abhängig von Ihrem Ansprechen stufenweise erhöhen.

Wenn Sie eine größere Menge von Debax eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden. Halten Sie die Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Hinweise f√ľr den Arzt zur Behandlung einer √úberdosierung finden sich am Ende der Gebrauchsinformation.

Mögliche Symptome einer Überdosierung sind: starker Blutdruckabfall, Schock, Regungslosigkeit, verlangsamte Herzschlagfolge, Nierenversagen. Bei dringendem Verdacht auf eine Überdosierung benötigen Sie ärztliche Hilfe!

Wenn Sie die Einnahme von Debax vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Debax abbrechen

Die Behandlung mit Debax ist im Allgemeinen eine Dauerbehandlung .Bevor Sie die Einnahme von Debax abbrechen sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt sprechen. Sie sollten die Behandlung nicht eigenm√§chtig unterbrechen oder vorzeitig beenden , z.B. wegen auftretender Nebenwirkungen oder weil Sie sich besser f√ľhlen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

H√§ufige Nebenwirkungen ‚Äď k√∂nnen bei mehr als einer von 100 Personen auftreten:

Gelegentliche Nebenwirkungen ‚Äď k√∂nnen bei mehr als einer von 1000 Personen auftreten:

  • Anstieg der Herzfrequenz, Herzrhythmusst√∂rung, Angina pectoris, Herzklopfen;
  • Schwellungen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, der H√§nde und F√ľ√üe;
  • Niedriger Blutdruck, Raynaud-Syndrom (durch Gef√§√ükr√§mpfe bedingte, anfallsweise auftretende Durchblutungsst√∂rungen, meist an den Blutgef√§√üen der Finger), Gesichtsr√∂tung, Bl√§sse;
  • Brustschmerzen, Ersch√∂pfung, Unwohlsein.

Seltene Nebenwirkungen ‚Äď k√∂nnen bei mehr als einer von 10 000 Personen auftreten:

  • Schl√§frigkeit, Kopfschmerzen und Empfindungsst√∂rungen;
  • Entz√ľndung der Mundschleimhaut mit Geschw√ľrbildung/Aphthen;
  • Nierenfunktionsst√∂rungen einschlie√ülich Nierenversagen, erh√∂hte Harnausscheidung, verminderte Harnausscheidung, erh√∂hte H√§ufigkeit des Wasserlassens;
  • Appetitlosigkeit.

Sehr seltene Nebenwirkungen ‚Äď treten bei weniger als einer von 10 000 Personen auf

  • Herzstillstand, Schock;
  • Ver√§nderungen des Blutbildes, Erkrankung der Lymphknoten, Autoimmunkrankheiten;
  • Durchblutungsst√∂rungen des Gehirns, einschlie√ülich Schlaganfall und Ohnmacht;
  • Verschwommenes Sehen;
  • krampfartige Verengung der Bronchien, Schnupfen, allergische Entz√ľndung der Lungenbl√§schen/Lungenentz√ľndung;
  • Entz√ľndung der Zunge, Magengeschw√ľr, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse;
  • Nephrotisches Syndrom;
  • Nesselsucht, Lichtempfindlichkeit und schwere Hautreaktionen;
  • Muskelschmerzen, Gelenksschmerzen;
  • Absinken des Blutzuckerspiegels, Ansteigen des Kaliumspiegels im Blut;
  • Fieber;
  • Beeintr√§chtigung der Leberfunktion und Gallenstauung (einschlie√ülich Gelbsucht), Hepatitis (Leberentz√ľndung) einschlie√ülich Nekrose (Gewebeschaden), erh√∂hte Leberenzyme und Bilirubin-Werte;
  • Impotenz, Brustvergr√∂√üerung beim Mann;
  • Verwirrung, Depression;
  • Ver√§nderung einzelner Laborparameter.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Lichtschutz erforderlich, Arzneimittel daher in der Außenverpackung aufbewahren.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

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Weitere Informationen

Was Debax enthält

  • Der Wirkstoff ist: Captopril
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Mikrokristalline Zellulose, Maisst√§rke, Laktosemonohydrat, Stearins√§ure

Wie Debax 25 mg - Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

20 bzw. 60 quadratische, wei√üe Tabletten mit zwei √ľberkreuzten Bruchrillen auf beiden Seiten, in Blisterstreifen √° 10 Tabletten.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Gebro Pharma GmbH

Fieberbrunn

Zulassungsnummer

1-18144

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im:

November 2008

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √Ąrzte bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung mit Debax:

Symptome: Schwere Hypotonie, Schock, Stupor, Bradykardie, Elektrolytstörungen und Nierenversagen.

Therapie: Wenn die Einnahme erst kurze Zeit zur√ľckliegt, sollten Ma√ünahmen zur Resorptionsverhinderung (z.B. Magensp√ľlung, Verabreichung von Adsorbentien und Natriumsulfat innerhalb von 30 Minuten nach Einnahme) und Beschleunigung der Elimination eingeleitet werden. Bei Auftreten einer Hypotonie sollte der Patient in Schocklage gebracht werden und schnell eine Salz- und Volumensubstitution erhalten. Eine Behandlung mit Angiotensin II sollte erwogen werden. Bradykardie oder ausgepr√§gte vagale Reaktionen sollten durch Verabreichung von Atropin behandelt werden. Eine Schrittmachertherapie kann bei therapieresistenter Bradykardie in Erw√§gung gezogen werden.

Captopril kann durch Hämodialyse aus dem Kreislauf entfernt werden.

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Wirkstoff(e) Captopril
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Hersteller Gebro
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Psychotrop Nein
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden