Sorafenib G.L. 400 mg-Filmtabletten

Abbildung Sorafenib G.L. 400 mg-Filmtabletten
Wirkstoff(e) Sorafenib
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.06.2021
ATC Code L01XE05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere antineoplastische Mittel

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Sorafenib TEVA 200 mg Filmtabletten Sorafenib ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH
Sorafenib STADA 200 mg Filmtabletten Sorafenib STADA Arzneimittel GmbH
Sorafenib G.L. 200 mg-Filmtabletten Sorafenib G.L. Pharma GmbH
Sorafenib Sandoz 200 mg - Filmtabletten Sorafenib Sandoz GmbH
Nexavar 200 mg Filmtabletten Sorafenib Bayer AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Sorafenib G.L. wird angewendet zur Behandlung von Leberkrebs (Leberzellkarzinom).

Sorafenib G.L. wird auch angewendet zur Behandlung von Nierenkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium (fortgeschrittenes Nierenzellkarzinom), wenn eine Standardtherapie nicht geholfen hat, um Ihre Erkrankung zum Stillstand zu bringen, oder als ungeeignet angesehen wird.

Sorafenib G.L. ist ein so genannter Multi-Kinase-Inhibitor. Es wirkt, indem es das Wachstum der Krebszellen verlangsamt und die Blutversorgung, die die Krebszellen wachsen lässt, unterbindet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sorafenib G.L. darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Sorafenib oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sorafenib G.L. einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Sorafenib G.L. ist erforderlich,

  • wenn Sie Hautprobleme bekommen. Sorafenib G.L. kann Hautausschl√§ge und Hautreaktionen hervorrufen, insbesondere an H√§nden und F√ľ√üen. Diese k√∂nnen √ľblicherweise von Ihrem Arzt behandelt werden. Wenn dies nicht erfolgreich ist, kann Ihr Arzt die Behandlung unterbrechen oder ganz beenden.
  • wenn Sie hohen Blutdruck haben. Sorafenib G.L. kann den Blutdruck erh√∂hen. Ihr Arzt wird Ihren Blutdruck √ľberwachen und Ihnen gegebenenfalls ein Arzneimittel zur Behandlung Ihres Bluthochdrucks verordnen.
  • wenn Sie ein Aneurysma (Erweiterung und Schw√§chung einer Blutgef√§√üwand) oder einen Einriss in einer Blutgef√§√üwand haben oder hatten.
  • wenn Sie Diabetes haben. Bei Patienten mit Diabetes sind die Blutzuckerspiegel regelm√§√üig zu kontrollieren. Damit wird √ľberpr√ľft, ob ‚Äď zur Reduzierung des Risikos einer Unterzuckerung ‚Äď die Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes angepasst werden m√ľssen.
  • wenn Sie Blutungen bekommen oder Warfarin oder Phenprocoumon einnehmen.
    Die Behandlung mit Sorafenib G.L. kann zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Blutungen f√ľhren. Wenn Sie Warfarin oder Phenprocoumon (Arzneimittel, die zur Vermeidung von Blutgerinnseln das Blut verd√ľnnen) einnehmen, kann ein erh√∂htes Risiko f√ľr Blutungen bestehen.
  • wenn Sie Brustschmerzen oder Herzprobleme bekommen. Ihr Arzt kann entscheiden, die Behandlung zu unterbrechen oder ganz zu beenden.
  • wenn Sie eine Herzerkrankung haben, wie z.B. eine Reizleitungsst√∂rung, genannt "Verl√§ngerung des QT-Intervalls".
  • wenn Sie operiert werden oder k√ľrzlich operiert wurden. Sorafenib G.L. kann die Wundheilung beeintr√§chtigen. √úblicherweise wird Sorafenib G.L. abgesetzt werden, wenn Sie operiert werden. Ihr Arzt wird entscheiden, wann Sie mit der Einnahme von Sorafenib G.L. wieder beginnen k√∂nnen.
  • wenn Sie Irinotecan oder Docetaxel erhalten, die ebenfalls Arzneimittel gegen Krebs sind. Sorafenib G.L. kann die Wirkung und insbesondere auch die Nebenwirkungen dieser Arzneimittel verst√§rken.
  • wenn Sie Neomycin oder andere Antibiotika einnehmen. Die Wirkung von Sorafenib G.L. kann vermindert sein.
  • wenn Sie eine schwere Leberfunktionsst√∂rung haben. Sie k√∂nnen schwerwiegendere Nebenwirkungen bekommen, wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • wenn Sie eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben. Ihr Arzt wird Ihren Fl√ľssigkeits- und Elektrolythaushalt kontrollieren.
  • Fruchtbarkeit: Sorafenib G.L. kann die Fruchtbarkeit von M√§nnern und Frauen beeintr√§chtigen. Falls dies auf Sie zutrifft, sprechen Sie bitte mit einem Arzt.
  • Ein Durchbruch der Magen- oder Darmwand (gastrointestinale Perforation) kann w√§hrend der Behandlung auftreten (siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú). In diesem Fall wird Ihr Arzt die Behandlung unterbrechen.
  • Wenn bei Ihnen die folgenden Beschwerden auftreten, wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, da dies ein lebensbedrohlicher Zustand sein kann: √úbelkeit, Kurzatmigkeit, unregelm√§√üiger Herzschlag, Muskelkr√§mpfe, Krampfanf√§lle, Tr√ľbung des Urins und M√ľdigkeit. Diese Beschwerden k√∂nnen durch eine Gruppe metabolischer Komplikationen verursacht werden, die w√§hrend der Behandlung von Krebs auftreten k√∂nnen. Sie werden durch die Abbauprodukte sterbender Krebszellen (Tumorlysesyndrom (TLS)) verursacht und k√∂nnen zu Ver√§nderungen der Nierenfunktion und akutem Nierenversagen f√ľhren (siehe auch Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer dieser F√§lle auf Sie zutrifft. Sie ben√∂tigen m√∂glicherweise eine Behandlung oder Ihr Arzt entscheidet, Ihre Sorafenib G.L.-Dosis zu √§ndern oder die Behandlung ganz zu beenden (siehe auch Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

Kinder und Jugendliche

Sorafenib G.L. wurde bei Kindern und Jugendlichen bisher noch nicht untersucht.

Einnahme von Sorafenib G.L. zusammen mit anderen Arzneimitteln

Einige Arzneimittel k√∂nnen Sorafenib G.L. beeinflussen oder durch Sorafenib G.L. beeinflusst werden. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder

beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt:

  • Rifampicin, Neomycin oder andere Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen (Antibiotika)
  • Johanniskraut, ein pflanzliches Arzneimittel gegen Depression
  • Phenytoin, Carbamazepin oder Phenobarbital, Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie und anderen Erkrankungen
  • Dexamethason, ein Kortikosteroid, das bei verschiedenen Erkrankungen eingesetzt wird
  • Warfarin oder Phenprocoumon, Antikoagulanzien, die zur Vermeidung von Blutgerinnseln angewendet werden
  • Doxorubicin, Capecitabin, Docetaxel, Paclitaxel und Irinotecan, die zur Behandlung von Krebs eingesetzt werden
  • Digoxin, ein Arzneimittel gegen leichte bis mittelschwere Herzinsuffizienz

Schwangerschaft und Stillzeit

Vermeiden Sie es, während der Behandlung mit Sorafenib G.L. schwanger zu werden.

Wenn Sie schwanger werden k√∂nnten, m√ľssen Sie w√§hrend der Behandlung eine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden. Wenn Sie w√§hrend der Behandlung mit Sorafenib G.L. schwanger werden, informieren Sie bitte sofort Ihren Arzt, der dar√ľber entscheiden wird, ob die Behandlung fortgesetzt werden soll.

Es wird nicht empfohlen, während der Behandlung mit Sorafenib G.L. zu stillen, da dieses Arzneimittel das Wachstum und die Entwicklung Ihres Säuglings beeinträchtigen kann.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es gibt keinen Hinweis darauf, dass Sorafenib G.L. die Verkehrst√ľchtigkeit oder die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt.

Sorafenib G.L. enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis Sorafenib G.L. bei Erwachsenen beträgt 400 mg zweimal täglich. Dies entspricht einer Tagesdosis von 800 mg oder 2 Filmtabletten pro Tag.

Schlucken Sie die Sorafenib G.L.-Filmtabletten mit einem Glas Wasser, entweder unabh√§ngig von einer Mahlzeit oder mit einer leicht oder m√§√üig fettreichen Mahlzeit. Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht mit einer fettreichen Mahlzeit ein, da dies zu einer verminderten Wirkung von Sorafenib G.L. f√ľhren kann. Falls Sie beabsichtigen, eine fettreiche Mahlzeit zu sich zu nehmen, nehmen Sie die Filmtabletten mindestens 1 Stunde vor oder 2 Stunden nach der Mahlzeit ein.

Es ist wichtig, dass Sie dieses Arzneimittel jeden Tag etwa zur gleichen Zeit einnehmen, damit eine konstante Menge in Ihrer Blutbahn vorhanden ist.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Filmtablette, wenn Sie Schwierigkeiten haben, diese im Ganzen zu schlucken.

√úblicherweise nehmen Sie dieses Arzneimittel so lange ein, wie Sie davon einen klinischen Nutzen haben und nicht unter inakzeptablen Nebenwirkungen leiden.

Wenn Sie eine größere Menge von Sorafenib G.L. eingenommen haben als Sie sollten Informieren Sie umgehend Ihren Arzt, wenn Sie (oder jemand anderer) mehr als die Ihnen verordnete Dosis eingenommen haben. Eine zu hohe Dosis Sorafenib G.L. macht das Auftreten von Nebenwirkungen, insbesondere von Durchfall und Hautreaktionen, wahrscheinlicher oder schwerwiegender. Ihr Arzt wird Ihnen möglicherweise empfehlen, die Einnahme dieses Arzneimittels zu beenden.

Wenn Sie die Einnahme von Sorafenib G.L. vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie diese sobald Sie daran denken ein. Sollte es jedoch fast Zeit f√ľr die n√§chste Einnahme sein, lassen Sie die vorherige Dosis aus und fahren Sie wie gewohnt mit der Einnahme fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Dieses Arzneimittel kann auch die Ergebnisse von einigen Blutuntersuchungen beeinflussen.

Sehr häufig (können mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Durchfall
  • √úbelkeit
  • Kraftlosigkeit oder M√ľdigkeitsgef√ľhl (Fatigue)
  • Schmerzen (einschlie√ülich Schmerzen im Mund, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Knochenschmerzen, Tumorschmerzen)
  • Haarausfall (Alopezie)
  • R√∂tungen oder Schmerzen an Handfl√§chen oder Fu√üsohlen (Hand-Fu√ü-Hautreaktion)
  • Juckreiz oder Hautausschlag
  • Erbrechen
  • Blutungen (einschlie√ülich Blutungen im Gehirn, in der Magen- oder Darmwand und in den Atemwegen; H√§morrhagie)
  • hoher Blutdruck oder Anstieg des Blutdruckes (Hypertonie)
  • Infektionen
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Verstopfung
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Fieber
  • Gewichtsverlust
  • trockene Haut

Häufig (können bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • grippe√§hnliche Erkrankung
  • Verdauungsst√∂rung (Dyspepsie)
  • Schluckbeschwerden (Dysphagie)
  • entz√ľndeter oder trockener Mund, Zungenschmerzen (Stomatitis und
    Schleimhautentz√ľndung)
  • niedrige Calciumblutspiegel (Hypokalz√§mie)
  • niedrige Kaliumblutspiegel (Hypokali√§mie)
  • niedrige Blutzuckerspiegel (Hypoglyk√§mie)
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Empfindungsst√∂rungen in Fingern und Zehen, einschlie√ülich Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl (periphere sensorische Neuropathie)
  • Depression
  • Erektionsprobleme (Impotenz)
  • Heiserkeit (Dysphonie)
  • Akne
  • entz√ľndete, trockene oder abschuppende Haut (Dermatitis, Hautabschuppung)
  • Herzmuskelschw√§che
  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt) oder Schmerzen in der Brust
  • klingelnde Ger√§usche im Ohr (Tinnitus)
  • Nierenversagen
  • ungew√∂hnlich hohe Eiwei√üspiegel im Urin (Proteinurie)
  • allgemeine Schw√§che oder Kraftlosigkeit (Asthenie)
  • Verringerung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Leukopenie und Neutropenie)
  • Verringerung der Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie)
  • geringe Anzahl von Blutpl√§ttchen im Blut (Thrombozytopenie)
  • Entz√ľndungen der Haarfollikel (Follikulitis)
  • Unterfunktion der Schilddr√ľse (Hypothyreose)
  • niedrige Natriumspiegel im Blut (Hyponatri√§mie)
  • Geschmacksst√∂rung (Dysgeusie)
  • R√∂tung des Gesichts und h√§ufig anderer Hautpartien (Hitzegef√ľhl)
  • laufende Nase (Rhinorrhoe)
  • Sodbrennen (gastro√∂sophagealer Reflux)
  • Hautkrebs (Keratoakanthom/Plattenepithelkarzinom der Haut)
  • eine Verdickung der √§u√üeren Hautschicht (Hyperkeratose)
  • eine pl√∂tzliche, unwillk√ľrliche Kontraktion eines Muskels (Muskelspasmen)

Gelegentlich (können bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • entz√ľndete Magenschleimhaut (Gastritis)
  • Schmerzen im Bauch (Abdomen) aufgrund einer Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Entz√ľndung der Gallenblase und/oder der Galleng√§nge
  • gelbe Haut oder Augen (Gelbsucht) aufgrund hoher Gallenpigment-Werte (Hyperbilirubin√§mie)
  • allergie√§hnliche Reaktionen (einschlie√ülich Hautreaktionen und Nesselsucht)
  • Austrocknung
  • Vergr√∂√üerung der Brust (Gyn√§komastie)
  • Atembeschwerden (Lungenerkrankung)
  • Ekzem
  • √úberfunktion der Schilddr√ľse (Hyperthyreose)
  • scheibenf√∂rmige Hautr√∂tungen, teilweise mit Blasenbildung (Erythema multiforme)
  • ungew√∂hnlich hoher Blutdruck
  • Durchbruch der Magen- oder Darmwand (gastrointestinale Perforation)
  • reversible Schwellung im hinteren Teil des Gehirns, die mit Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Krampfanf√§llen und Sehst√∂rungen einschlie√ülich Verlust des Sehens einhergehen kann (reversible posteriore Leukoenzephalopathie)
  • eine pl√∂tzliche, schwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion)

Selten (können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • eine allergische Reaktion mit Anschwellen der Haut (z.B. Gesicht, Zunge), infolgedessen es zu Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken kommen kann (Angio√∂dem)
  • Herzrhythmusst√∂rung (QT-Verl√§ngerung)
  • Entz√ľndung der Leber, die zu √úbelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Gelbsucht f√ľhren kann (arzneimittelinduzierte Hepatitis)
  • ein sonnenbrandartiger Ausschlag, der auf der Haut auftreten kann, welche vor kurzem einer Bestrahlung ausgesetzt war, und der schwer sein kann (Recall-Strahlendermatitis)
  • schwerwiegende Reaktionen der Haut und/oder Schleimh√§ute, die schmerzhafte Blasen und Fieber einschlie√üen k√∂nnen, darunter auch eine ausgedehnte Abl√∂sung der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse)
  • anormaler Muskelgewebsuntergang, der zu Nierenproblemen f√ľhren kann (Rhabdomyolyse)
  • Sch√§digung der Nieren, aufgrund derer gro√üe Mengen an Eiwei√ü ausgeschieden werden (nephrotisches Syndrom)
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe in der Haut, die einen Hautausschlag zur Folge haben kann (leukozytoklastische Vaskulitis)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • √úbelkeit, Kurzatmigkeit, unregelm√§√üiger Herzschlag, Muskelkr√§mpfe, Krampfanf√§lle, Tr√ľbung des Urins und M√ľdigkeit (Tumorlysesyndrom (TLS)) (siehe Abschnitt 2.)
  • beeintr√§chtigte Hirnfunktion, die mit Benommenheit, Verhaltens√§nderungen oder Verwirrtheit verbunden sein kann (Enzephalopathie)
  • Erweiterung und Schw√§chung einer Blutgef√§√üwand oder Einriss in einer Blutgef√§√üwand (Aneurysmen und Arteriendissektionen)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Sorafenib G.L. enthält

  • Der Wirkstoff ist Sorafenib. Jede Filmtablette enth√§lt 400 mg Sorafenib (als Tosilat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Hypromellose 2910 (E 464), Croscarmellose-Natrium, mikrokristalline Cellulose (E 460), Magnesiumstearat (E 470b), Natriumlaurylsulfat.
    Tablettenfilm: Hypromellose 2910 (E 464), Titandioxid (E 171), Macrogol 3350 (E 1521).

Wie Sorafenib G.L. aussieht und Inhalt der Packung

Sorafenib G.L. 400 mg-Filmtabletten sind wei√üe bis gebrochen wei√üe, ovale Filmtabletten (Abma√üe: 20,1 mm x 10,1 mm ¬Ī 5%) mit Bruchkerbe auf einer Seite und glatt auf der anderen Seite.

Sie sind erhältlich in perforierten Aluminium-OPA/Alu/PVC-Einzeldosis-Blisterpackungen mit 56 x 1 und 60 x 1 Filmtablette.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach

Hersteller

G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach

Remedica Ltd., Aharnon Street, Limassol Industrial Estate, 3056 Limassol, Zypern PharOS MT Ltd., HF62X, Hal Far Industrial Estate, BBG3000 Birzebbugia, Malta

Z.Nr.: 140709

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Niederlande: Sorafenib G.L. 400 mg filmomhulde tabletten √Ėsterreich: Sorafenib G.L. 400 mg-Filmtabletten

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Sorafenib G.L. 400 mg-Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Sorafenib
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.06.2021
ATC Code L01XE05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Andere antineoplastische Mittel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden