Tacforius 3 mg Hartkapseln, retardiert

Abbildung Tacforius 3 mg Hartkapseln, retardiert
Wirkstoff(e) Tacrolimus
Zulassungsland Europ√§ische Union (√Ėsterreich)
Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 08.12.2017
ATC Code L04AD02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Protopy 0,03% Salbe Tacrolimus Astellas
Adport 0,5 mg - Hartkapseln Tacrolimus Sandoz GmbH
Protopic 0,03% Salbe Tacrolimus Leo Pharma A/S
Adport 1 mg - Hartkapseln Tacrolimus Sandoz GmbH
Envarsus 4 mg Retardtabletten Tacrolimus Chiesi Farmaceutici SpA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Tacforius enthält den Wirkstoff Tacrolimus. Es handelt sich um ein Immunsuppressivum. Nach erfolgter Organtransplantation (Leber- oder Nierentransplantation) versucht Ihr Immunsystem, das neue Organ abzustoßen. Tacforius soll Ihr Immunsystem unter Kontrolle halten und Ihrem Körper die Annahme des transplantierten Organs ermöglichen.

Vielleicht erhalten Sie Tacforius auch zur Behandlung einer Abstoßung Ihres Leber-, Nieren- oder Herztransplantats oder eines anderen transplantierten Organs, da die Immunreaktion Ihres Körpers durch eine vorausgehende Behandlung nicht beherrscht werden konnte.

Tacforius wird bei Erwachsenen eingesetzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tacforius darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Tacrolimus oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen Sirolimus oder irgendein Makrolid-Antibiotikum sind (z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Josamycin).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sowohl Tacrolimus-Kapseln mit unmittelbarer Freisetzung (z. B. Tacni) als auch Tacforius Retardkapseln beinhalten den Wirkstoff Tacrolimus. Während Tacforius Retardkapseln einmal täglich eingenommen werden, werden die Kapseln mit unmittelbarer Freisetzung zweimal täglich

eingenommen. Das ist auf die retardierte Freisetzung (langsamere Freisetzung √ľber einen l√§ngeren Zeitraum) von Tacrolimus aus den Tacforius-Kapseln zur√ľckzuf√ľhren. Tacforius Retardkapseln und Tacrolimus-Kapseln mit unmittelbarer Freisetzung sind nicht austauschbar.

Informieren Sie Ihren Arzt, falls einer der nachfolgend angef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft:

  • wenn Sie eines der unter ‚ÄěEinnahme von Tacforius zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú genannten Arzneimittel nehmen
  • wenn Sie Leberprobleme haben oder gehabt haben
  • wenn Sie Durchfall f√ľr mehr als einen Tag gehabt haben
  • wenn Sie starke Bauchschmerzen mit oder ohne andere Symptome wie Sch√ľttelfrost, Fieber, √úbelkeit und Erbrechen haben
  • wenn Sie √Ąnderungen der elektrischen Aktivit√§t ihres Herzens, d. h. eine QT-Verl√§ngerung, haben

Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung Folgendes auftritt:

Probleme mit Ihrem Sehvermögen, wie z. B. verschwommenes Sehen, Veränderungen des Farbsehens, Schwierigkeiten beim Erkennen von Einzelheiten oder Einschränkungen Ihres Gesichtsfeldes.

Ihr Arzt kann es f√ľr erforderlich halten, die Dosis von Tacforius anzupassen.

Sie sollten in regelm√§√üigem Kontakt mit Ihrem Arzt bleiben. Von Zeit zu Zeit m√∂chte Ihr Arzt vielleicht Blut-, Harn-, Herz- oder Augenuntersuchungen durchf√ľhren, um die Dosis von Tacforius richtig einzustellen.

Sie sollten während der Einnahme von Tacforius die Einwirkung von Sonne und

UV (ultraviolettes)-Licht beschr√§nken, da Immunsuppressiva das Risiko f√ľr Hautkrebs erh√∂hen k√∂nnten. Tragen Sie geeignete sch√ľtzende Kleidung und verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

Kinder und Jugendliche

Der Gebrauch von Tacforius wird nicht f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren empfohlen.

Einnahme von Tacforius zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Es wird nicht empfohlen, Tacforius zusammen mit Ciclosporin (ein anderes Arzneimittel zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen) einzunehmen.

Die Konzentration von Tacforius im Blut kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden, und die Blutkonzentration anderer Arzneimittel kann durch Tacforius ver√§ndert werden. M√∂glicherweise muss die Dosierung von Tacforius dann unterbrochen, erh√∂ht oder herabgesetzt werden. Insbesondere m√ľssen Sie Ihren Arzt verst√§ndigen, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben:

  • Antimykotika und Antibiotika, vor allem sogenannte Makrolid-Antibiotika, angewendet zur Behandlung von Infektionen, z. B. Ketoconazol, Fluconazol, Itraconazol, Voriconazol, Clotrimazol und Isavuconazol Erythromycin, Clarithromycin, Josamycin und Rifampicin
  • Letermovir, angewendet zur Prophylaxe von Krankheiten, die durch CMV (Cytomegalovirus) verursacht werden
  • HIV-Protease-Hemmer (z. B. Ritonavir, Nelfinavir, Saquinavir), den Wirkungsverst√§rker Cobicistat, und Kombinationstabletten, die zur Behandlung von HIV-Infektionen angewendet werden
  • HCV-Protease-Inhibitoren (z. B. Telaprevir, Boceprevir und die Kombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir), die zur Behandlung von

Hepatitis-C-Infektionen angewendet werden

  • Nilotinib und Imatinib, die zur Behandlung von bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt werden
  • Mycophenols√§ure, angewendet zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um eine Transplantatabsto√üung zu verhindern
  • Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren und Reflux von Magens√§ure (z. B. Omeprazol, Lansoprazol oder Cimetidin)
  • Antiemetika, angewendet zur Behandlung von √úbelkeit und Erbrechen (z. B. Metoclopramid)
  • Cisaprid oder das Antazidum Magnesium-Aluminium-Hydroxid, angewendet zur Behandlung von Sodbrennen
  • die Pille oder andere Hormonbehandlungen mit Ethinylestradiol, Hormonbehandlungen mit Danazol
  • Arzneimittel, die zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzbeschwerden angewendet werden (z. B. Nifedipin, Nicardipin, Diltiazem und Verapamil)
  • Antiarrhythmika (Amiodaron) zur Kontrolle von Arrhythmien (Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Arzneimittel, sogenannte ‚ÄěStatine‚Äú, die zur Behandlung erh√∂hter Cholesterin- und Triglyceridspiegel angewendet werden
  • Phenytoin oder Phenobarbital, angewendet zur Behandlung der Epilepsie
  • die Kortikosteroide Prednisolon und Methylprednisolon, die zur Gruppe der Kortikosteroide geh√∂ren und zur Behandlung von Entz√ľndungen oder zur Unterdr√ľckung des Immunsystems angewendet werden (z. B. Transplantatabsto√üung)
  • Nefazodon, angewendet zur Behandlung von Depressionen
  • pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) oder Extrakte aus
    Schisandra sphenanthera enthalten

Verst√§ndigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie Ibuprofen (angewendet zur Behandlung von Fieber, Entz√ľndungen und Schmerzen), Amphotericin B (angewendet zur Behandlung bakterieller Infektionen) oder antivirale Substanzen (angewendet zur Behandlung viraler Infektionen, z. B. Aciclovir) einnehmen oder einnehmen m√ľssen. Diese k√∂nnen bei gleichzeitiger Einnahme mit Tacforius zu einer Verschlechterung von Nierenerkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems beitragen.

Ihr Arzt muss auch wissen, ob Sie w√§hrend einer Behandlung mit Tacforius kaliumhaltige Nahrungserg√§nzungsmittel oder bestimmte Diuretika, die zur Behandlung von Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und Nierenerkrankungen (z. B. Amilorid, Triamteren oder Spironolacton) eingesetzt werden, nichtsteroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel (NSARs wie Ibuprofen), die gegen Fieber, Entz√ľndung und Schmerz eingesetzt werden, Antikoagulanzien (Blutverd√ľnnungsmittel) oder orale Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus einnehmen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt vor einer eventuell erforderlichen Impfung.

Einnahme von Tacforius zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie Grapefruit (auch als Saft) während Sie Tacforius einnehmen, da es den Tacforius-Blutspiegel beeinflussen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Tacrolimus geht in die Muttermilch √ľber. Deshalb sollten Sie w√§hrend der Einnahme von Tacforius nicht stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach Einnahme von Tacforius schwindelig oder schl√§frig f√ľhlen oder verschwommen sehen. Diese Wirkungen sind bei Konsum von Alkohol h√§ufiger zu beobachten.

Tacforius enthält Lactose

Tacforius enth√§lt Lactose (Milchzucker). Bitte nehmen Sie Tacforius erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Tacforius 5 mg Kapseln enthalten Ponceau 4R

Tacforius 5 mg Kapseln enthalten Ponceau 4R. Dies kann allergische Reaktionen hervorrufen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Dieses Arzneimittel sollte Ihnen nur von einem Arzt verordnet werden, der Erfahrungen in der Behandlung von transplantierten Patienten hat.

Stellen Sie sicher, dass Sie immer dasselbe Tacrolimus-Arzneimittel erhalten, wenn Sie Ihr Rezept einl√∂sen, es sei denn Ihr Facharzt hat ausdr√ľcklich einem Wechsel zu einem anderen Tacrolimus-Arzneimittel zugestimmt. Dieses Arzneimittel soll einmal am Tag eingenommen werden. Wenn Sie ein Arzneimittel erhalten, dessen Aussehen vom gewohnten abweicht oder dessen Dosierungsanweisungen ver√§ndert sind, sprechen Sie bitte so schnell wie m√∂glich mit Ihrem Arzt oder Apotheker, damit gew√§hrleistet ist, dass Sie das richtige Arzneimittel bekommen haben.

Die Anfangsdosis zur Verhinderung einer Absto√üung Ihres Transplantats wird von Ihrem Arzt unter Ber√ľcksichtigung Ihres K√∂rpergewichts berechnet. Die Anfangsdosen unmittelbar nach der Transplantation liegen, je nach dem transplantierten Organ, gew√∂hnlich im Bereich von

0,10-0,30 mg/kg Körpergewicht/Tag.

Bei der Behandlung einer Abstoßung kann dieselbe Dosis benutzt werden.

Die Dosis von Tacforius hängt von Ihrem Allgemeinzustand und von der Art der gleichzeitig gegebenen anderen Immunsuppressiva ab.

Nach Beginn Ihrer Behandlung mit Tacforius wird Ihr Arzt h√§ufig Blutkontrollen durchf√ľhren, um die korrekte Dosis von Tacforius festlegen zu k√∂nnen. Damit Ihr Arzt die korrekte Dosis ermitteln und von Zeit zu Zeit einstellen kann, muss er anschlie√üend regelm√§√üig Blutkontrollen durchf√ľhren. Sobald sich Ihr Zustand stabilisiert hat, wird Ihr Arzt gew√∂hnlich die Dosis von Tacforius herabsetzen. Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wie viele Kapseln Sie einnehmen m√ľssen.

Sie m√ľssen Tacforius jeden Tag einnehmen, so lange wie Sie zur Verhinderung einer Absto√üung Ihres Organes eine Immunsuppression ben√∂tigen. Bleiben Sie dabei bitte regelm√§√üig mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung.

Tacforius wird einmal t√§glich am Morgen eingenommen. Nehmen Sie Tacforius auf n√ľchternen Magen oder 2 bis 3 Stunden nach einer Mahlzeit ein. Warten Sie mindestens eine Stunde bis zur n√§chsten Mahlzeit. Nehmen Sie die Kapseln unmittelbar nach der Entnahme aus der Blisterpackung ein. Die Kapseln sind unzerkaut mit einem Glas Wasser zu schlucken.

Das in dem Folienbeuteln enthaltene Trockenmittel darf nicht geschluckt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Tacforius eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine größere Menge Kapseln eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder die Notfallabteilung des nächstgelegenen Krankenhauses.

Wenn Sie die Einnahme von Tacforius vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, die Kapseln am Morgen einzunehmen, holen Sie dies bitte am gleichen

Tag zum fr√ľhestm√∂glichen Zeitpunkt nach. Nehmen Sie am n√§chsten Morgen nicht die doppelte Menge ein.

Wenn Sie die Einnahme von Tacforius abbrechen

Bei Beendigung der Behandlung mit Tacforius kann sich das Risiko einer Abstoßung Ihres Transplantats erhöhen. Die Behandlung darf nur auf Anweisung Ihres Arztes abgebrochen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Tacforius verringert Ihre k√∂rpereigenen Abwehrmechanismen (Immunsystem), wodurch Infektionen nicht mehr so gut wie sonst bek√§mpft werden k√∂nnen. Daher k√∂nnen Sie, wenn Sie Tacforius einnehmen, anf√§lliger f√ľr Infektionen sein.

Schwerwiegende Nebenwirkungen, einschließlich allergischer und anaphylaktischer Reaktionen, können auftreten. Über gutartige und bösartige Tumoren wurde nach Behandlung mit Tacforius berichtet.

Es wurden Fälle von Pure Red Cell Aplasia (eine sehr schwere Reduktion der Anzahl roter Blutzellen), Agranulozytose (eine schwere Reduktion der Anzahl weißer Blutzellen), hämolytischer Anämie (erniedrigte Anzahl an roten Blutzellen wegen anormalem Abbau) und fiebrige Neutropenie (eine Reduktion der Anzahl weißer Blutzellen, die Infektionen bekämpfen, begleitet von Fieber) berichtet. Es ist nicht genau bekannt wie oft diese Nebenwirkungen auftreten.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • erh√∂hte Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus, erh√∂hte Kaliumkonzentrationen im Blut
  • Schlafst√∂rungen
  • Zittern, Kopfschmerzen
  • erh√∂hter Blutdruck
  • auff√§llige Leberfunktionstests
  • Durchfall, √úbelkeit
  • Nierenbeschwerden

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • geringere Anzahl von Blutk√∂rperchen (Blutpl√§ttchen, rote und wei√üe Blutk√∂rperchen), erh√∂hte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, Ver√§nderungen der Anzahl roter Blutk√∂rperchen (in Blutuntersuchungen)
  • verringerte Konzentrationen von Magnesium, Phosphat, Kalium, Calcium oder Natrium im Blut, Fl√ľssigkeits√ľberbelastung, erh√∂hte Harns√§ure- oder Fettspiegel im Blut, verringerter Appetit, erh√∂hte S√§urewerte des Blutes, andere Ver√§nderungen der Blutsalze (in Blutuntersuchungen)
  • Angsterscheinungen, Verwirrtheit und Desorientiertheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Alptr√§ume, Halluzinationen, Geisteskrankheiten
  • Krampfanf√§lle, Bewusstseinsst√∂rungen, Prickeln und Taubheitsgef√ľhl (manchmal schmerzhaft) in H√§nden und F√ľ√üen, Schwindelgef√ľhle, Schreibst√∂rungen, St√∂rungen des Nervensystems
  • verschwommenes Sehen, verst√§rkte Lichtempfindlichkeit, Augenerkrankungen
  • Ohrensausen
  • verringerte Durchblutung der Herzgef√§√üe, beschleunigte Herzt√§tigkeit
  • Blutungen, teilweiser oder vollst√§ndiger Verschluss von Blutgef√§√üen, niedriger Blutdruck
  • Kurzatmigkeit, Ver√§nderungen des Lungengewebes, Fl√ľssigkeitsansammlung um die Lunge, Rachenentz√ľndungen, Husten, grippeartige Symptome
  • Magenprobleme wie Entz√ľndung oder Geschw√ľre in Verbindung mit Bauchschmerzen oder Durchfall, Magenblutung, Entz√ľndung oder Geschw√ľr im Mund, Fl√ľssigkeitsansammlung im Bauch, Erbrechen, Bauchschmerz, Verdauungsst√∂rungen, Verstopfung, Darmgase, Bl√§hungen, lockere St√ľhle
  • Erkrankungen der Gallenwege, Gelbf√§rbung der Haut infolge von Lebererkrankungen, Sch√§digung des Lebergewebes und Leberentz√ľndungen
  • Juckreiz, Ausschlag, Haarausfall, Akne, starkes Schwitzen
  • Gelenkschmerzen, Schmerzen in den Gliedma√üen, im R√ľcken und in den F√ľ√üen, Muskelkr√§mpfe
  • beeintr√§chtigte Nierenfunktion, verringerte Harnbildung, eingeschr√§nktes oder schmerzhaftes Harnlassen
  • allgemeine Schw√§che, Fieber, Fl√ľssigkeitsansammlung in Ihrem K√∂rper, Schmerzen und Beschwerden, erh√∂hte Konzentrationen des Enzyms alkalische Phosphatase in Ihrem Blut, Gewichtszunahme, gest√∂rtes Temperaturempfinden
  • unzureichende Funktion Ihres transplantierten Organs

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderungen der Blutgerinnung, Verringerung der Anzahl aller Blutk√∂rperchen (in Blutuntersuchungen)
  • Dehydrierung, Unf√§higkeit zur Harnausscheidung
  • auff√§llige Ergebnisse in Blutuntersuchungen: verringerte Eiwei√ü- oder Zuckerwerte, erh√∂hte Phosphatspiegel, Erh√∂hung der Konzentration des Enzyms Lactatdehydrogenase
  • Koma, Hirnblutungen, Schlaganfall, L√§hmung, Erkrankung des Gehirns, Sprech- und Sprachst√∂rungen, Ged√§chtnisausfall
  • Linsentr√ľbung, vermindertes H√∂rverm√∂gen
  • unregelm√§√üiger Herzschlag, Herzstillstand, verminderte Herzleistung, Herzmuskelerkrankungen, Herzmuskelvergr√∂√üerung, starkes Herzklopfen, anormales EKG, anormale Herz- und Pulsfrequenz
  • Blutgerinnsel in einer Arm- oder Beinvene, Schock
  • Atembeschwerden, Erkrankungen der Atemwege, Asthma
  • Darmverschluss, erh√∂hte Blutkonzentrationen des Enzyms Amylase, R√ľckfluss des Mageninhalts in den Rachen, verlangsamte Magenentleerung
  • Hautentz√ľndungen, brennendes Gef√ľhl unter Sonneneinwirkung
  • Gelenkerkrankungen
  • Menstruationsschmerz und abnorme Regelblutungen
  • Multiorganversagen, grippeartige Erkrankung, erh√∂hte Empfindlichkeit gegen W√§rme und K√§lte, Druckgef√ľhl auf Ihrer Brust, Zittern oder Krankheitsgef√ľhl, Gewichtsverlust

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • kleine Einblutungen in die Haut durch Blutgerinnsel
  • starke Muskelsteifigkeit
  • Blindheit, Taubheit
  • Fl√ľssigkeitsansammlung um das Herz
  • akute Atemnot
  • Zystenbildung in Ihrer Bauchspeicheldr√ľse
  • Durchblutungsst√∂rungen in der Leber
  • schwerwiegende Erkrankung mit Blasenbildung auf der Haut, im Mund, an den Augen und Geschlechtsorganen, verst√§rkter Haarwuchs
  • Durst, Sturz, beklemmendes Gef√ľhl im Brustbereich, verringerte Beweglichkeit, Geschw√ľre

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Muskelschw√§che
  • auff√§llige Herz-Ultraschall-Befunde
  • Leberversagen
  • schmerzhaftes Harnlassen mit Blut im Urin
  • Zunahme des Fettgewebes

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Störungen des Sehnervs (Neuropathie des Nervus opticus)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das in Anhang V aufgef√ľhrte nationale Meldesystem anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Nach √Ėffnen des Aluminiumbeutels sind alle Hartkapseln, retardiert, innerhalb von einem Jahr aufzubrauchen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Tacforius enthält

  • Der Wirkstoff ist Tacrolimus.

    • Jede Kapsel Tacforius 0,5 mg enth√§lt 0,5 mg Tacrolimus (als Monohydrat). Jede Kapsel Tacforius 1 mg enth√§lt 1 mg Tacrolimus (als Monohydrat). Jede Kapsel Tacforius 3 mg enth√§lt 3 mg Tacrolimus (als Monohydrat). Jede Kapsel Tacforius 5 mg enth√§lt 5 mg Tacrolimus (als Monohydrat).
    • Die sonstigen Bestandteile sind:
      Kapselinhalt
      Hypromellose 2910, Ethylcellulose, Lactose, Magnesiumstearat.

Kapselh√ľlle

Tacforius 0,5 mg / 1 mg / 3 mg Hartkapseln, retardiert: Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Titandioxid (E 171), Gelatine.

Tacforius 5 mg Hartkapseln, retardiert: Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Titandioxid (E 171), Eisen(II, III)-oxid (E 172), Ponceau 4R (E 124), Gelatine.

Druckfarbe

Schellack, Propylenglycol, Eisen(II, III)-oxid (E 172), Kaliumhydroxid.

Wie Tacforius aussieht und Inhalt der Packung

Tacforius 0,5 mg Hartkapseln, retardiert

Hartgelatinekapseln, bedruckt auf dem hellgelben Kapseloberteil mit ‚ÄěTR‚Äú und auf dem hellorangen Kapselunterteil mit ‚Äě0,5 mg‚Äú.

Tacforius 1 mg Hartkapseln, retardiert

Hartgelatinekapseln, bedruckt auf dem wei√üen Kapseloberteil mit ‚ÄěTR‚Äú und auf dem hellorangen Kapselunterteil mit ‚Äě1 mg‚Äú.

Tacforius 3 mg Hartkapseln, retardiert

Hartgelatinekapseln, bedruckt auf dem hellorangen Kapseloberteil mit ‚ÄěTR‚Äú und auf dem hellorangen Kapselunterteil mit ‚Äě3 mg‚Äú.

Tacforius 5 mg Hartkapseln, retardiert

Hartgelatinekapseln, bedruckt auf dem gr√§ulichroten Kapseloberteil mit ‚ÄěTR‚Äú und auf dem hellorangen Kapselunterteil mit ‚Äě5 mg‚Äú.

Tacforius 0,5 mg / 3 mg / 5 mg Hartkapseln, retardiert

In Blisterpackungen oder perforierten Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen mit je 10 Kapseln verpackt, die von einer Schutzfolie umh√ľllt sind, die auch ein Trockenmittel enth√§lt. Packungen sind mit 30, 50 und 100 Kapseln, retardiert, in Blisterpackungen und mit 30 x 1, 50 x 1 und 100 x 1 Kapsel, retardiert, in perforierten Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen erh√§ltlich.

Tacforius 1 mg Hartkapseln, retardiert

In Blisterpackungen oder perforierten Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen mit je

10 Kapseln verpackt, die von einer Schutzfolie umh√ľllt sind, die auch ein Trockenmittel enth√§lt. Packungen sind mit 30, 50, 60 und 100 Kapseln, retardiert, in Blisterpackungen und mit 30 x 1, 50 x 1, 60 x 1 und 100 x 1 Kapsel, retardiert, in perforierten Blisterpackungen zur Abgabe von Einzeldosen erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Teva B.V.

Swensweg 5

2031GA Haarlem

Niederlande

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

PLIVA Hrvatska d.o.o.

Prilaz baruna Filipovińáa 25

10 000 Zagreb Kroatien

Teva Czech Industries s.r.o. Ostravsk√° 29, c.p. 305 Opava-Kom√°rov

Tschechische Republik

Teva Operations Poland Sp. z.o.o. ul. Mogilska 80

31-546 Krakow

Polen

Teva Pharma S.L.U.

C/C, n. 4, Poligono Industrial Malpica

ES-50016 Zaragoza

Spanien

Teva Pharmaceutical Works Private Limited Company

Pallagi √ļt 13

Debrecen 4042

Ungarn

Falls Sie weitere Informationen √ľber das Arzneimittel w√ľnschen, setzen Sie sich bitte mit dem √∂rtlichen Vertreter des pharmazeutischen Unternehmers in Verbindung.

Belgi√ę/Belgique/Belgien

Teva Pharma Belgium N.V./S.A./AG

Tél/Tel: +32 38207373

–Ď—ä–Ľ–≥–į—Ä–ł—Ź

–Ę–Ķ–≤–į –§–į—Ä–ľ–į –ē–ź–Ē –Ę–Ķ–Ľ: +359 24899585

ńĆesk√° republika

Teva Pharmaceuticals CR, s.r.o. Tel: +420 251007111

Danmark

Teva Denmark A/S

Tlf: +45 44985511

Deutschland

TEVA GmbH

Tel: +49 73140208

Eesti

UAB Teva Baltics Eesti filiaal Tel: +372 6610801

őēőĽőĽő¨őīőĪ

Specifar A.B.E.E.

ő§ő∑őĽ: +30 2118805000

Espa√Īa

Nordic Pharma, S.A.U.

Tel.: +34 916404041

France

Teva Santé

Tél: +33 155917800

Hrvatska

Pliva Hrvatska d.o.o.

Lietuva

UAB Teva Baltics

Tel: +370 52660203

Luxembourg/Luxemburg ratiopharm GmbH Allemagne/Deutschland Tél/Tel: +49 73140202

Magyarorsz√°g

Teva Gyógyszergyár Zrt

Tel: +36 12886400

Malta

Teva Pharmaceuticals Ireland

L-Irlanda

Tel: +44 2075407117

Nederland

Teva Nederland B.V.

Tel: +31 8000228400

Norge

Teva Norway AS

Tlf: +47 66775590

√Ėsterreich

ratiopharm Arzneimittel Vertriebs-GmbH Tel: +43 1970070

Polska

Teva Pharmaceuticals Polska Sp. z o.o. Tel: +48 223459300

Portugal

Teva Pharma - Produtos Farmacêuticos, Lda.

Tel: +351 214767550

Rom√Ęnia

Teva Pharmaceuticals S.R.L

Tel: + 385 13720000Tel: +40 212306524
IrelandSlovenija
Teva Pharmaceuticals IrelandPliva Ljubljana d.o.o.
Tel: +44 2075407117Tel: +386 15890390
√ćslandSlovensk√° republika
Teva Pharma Iceland ehf. Sími: +354 5503300Teva Pharmaceuticals Slovakia s.r.o. Tel: +421 257267911
ItaliaSuomi/Finland
Teva Italia S.r.l. Tel: +39 028917981Teva Finland Oy Puh/Tel: +358 201805900
KózposSverige
Specifar A.B.E.E. Tn2: +30 2118805000Teva Sweden AB Tel: +46 42121100
Latvija UAB Teva Baltics filiale Latvij√£ Tel: +371 67323666United Kingdom (Northern Ireland) Teva Pharmaceuticals Ireland Ireland Tel: +44 2075407117

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im

Ausf√ľhrliche Informationen zu diesem Arzneimittel sind auf den Internetseiten der Europ√§ischen Arzneimittel-Agentur http://www.ema.europa.eu verf√ľgbar.

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Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Tacforius 3 mg Hartkapseln, retardiert - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Tacrolimus
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Hersteller Teva B.V.
Suchtgift Nein
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Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

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