Dailiport 0,5 mg - Hartkapseln, retardiert

Abbildung Dailiport 0,5 mg - Hartkapseln, retardiert
Wirkstoff(e) Tacrolimus
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.10.2019
ATC Code L04AD02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Immunsuppressiva

Zulassungsinhaber

Sandoz GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Tacni transplant 5 mg Hartkapseln Tacrolimus Teva B.V.
Tacrolimus Accord 5 mg Hartkapseln Tacrolimus Accord Healthcare
Tacrotect 5 mg Hartkapseln Tacrolimus Dermapharm
Envarsus 0,75 mg Retardtabletten Tacrolimus Chiesi Farmaceutici S.p.A.
Dailiport 1 mg - Hartkapseln, retardiert Tacrolimus Sandoz GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dailiport enthält den Wirkstoff Tacrolimus. Es handelt sich um ein Immunsuppressivum. Nach erfolgter Organtransplantation (Leber- oder Nierentransplantation) versucht Ihr Immunsystem, das neue Organ abzustoßen. Dailiport soll Ihr Immunsystem unter Kontrolle halten und Ihrem Körper die Annahme des transplantierten Organs ermöglichen.

Vielleicht erhalten Sie Dailiport auch zur Behandlung einer Abstoßung Ihres Leber-, Nieren- oder Herztransplantats oder eines anderen transplantierten Organs, da die Immunreaktion Ihres Körpers durch eine vorausgehende Behandlung nicht beherrscht werden konnte.

Dailiport wird bei Erwachsenen eingesetzt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Dailiport darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Tacrolimus oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie allergisch gegen Sirolimus oder irgendein anderes Makrolid-Antibiotikum sind (z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Josamycin)
  • wenn Sie allergisch gegen Erdn√ľsse oder Soja sind

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sowohl Dailiport als auch Tacrolimus Hartkapseln mit unmittelbarer Wirkstofffreisetzung beinhalten den Wirkstoff Tacrolimus. W√§hrend Dailiport einmal t√§glich eingenommen wird, werden Tacrolimus Hartkapseln mit unmittelbarer Wirkstofffreisetzung zweimal t√§glich eingenommen. Das ist auf die retardierte Freisetzung (langsamere Freisetzung √ľber einen l√§ngeren Zeitraum) von Tacrolimus aus den Dailiport Kapseln zur√ľckzuf√ľhren. Dailiport und Tacrolimus Hartkapseln mit unmittelbarer Wirkstofffreisetzung sind nicht austauschbar.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Dailiport einnehmen:

  • wenn Sie eines der unter ‚ÄěEinnahme von Dailiport zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú genannten Arzneimittel nehmen
  • wenn Sie Leberprobleme haben oder gehabt haben
  • wenn Sie Durchfall f√ľr mehr als einen Tag gehabt haben
  • wenn Sie starke Bauchschmerzen mit oder ohne andere Symptome wie Sch√ľttelfrost, Fieber, √úbelkeit und Erbrechen haben
  • wenn Sie √Ąnderungen der elektrischen Aktivit√§t ihres Herzens, d. h. eine QT- Verl√§ngerung, haben

Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung Folgendes auftritt:

Probleme mit Ihrem Sehvermögen wie z. B. verschwommenes Sehen, Veränderungen des Farbsehens, Schwierigkeiten beim Erkennen von Einzelheiten oder Einschränkungen Ihres Gesichtsfelds

Ihr Arzt kann es f√ľr erforderlich halten, die Dosis von Dailiport anzupassen.

Sie sollten in regelm√§√üigem Kontakt mit Ihrem Arzt bleiben. Von Zeit zu Zeit m√∂chte Ihr Arzt vielleicht Blut-, Harn-, Herz- oder Augenuntersuchungen durchf√ľhren, um die Dosis von Dailiport richtig einzustellen.

Sie sollten w√§hrend der Einnahme von Dailiport die Einwirkung von Sonne und UV (ultraviolettes)-Licht beschr√§nken, da Immunsuppressiva das Risiko f√ľr Hautkrebs erh√∂hen k√∂nnten. Tragen Sie geeignete sch√ľtzende Kleidung und verwenden Sie Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor.

Kinder und Jugendliche

Der Gebrauch von Dailiport wird nicht f√ľr Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren empfohlen.

Einnahme von Dailiport zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder rein pflanzliche Zubereitungen handelt.

Es wird nicht empfohlen, Dailiport zusammen mit Ciclosporin (ein anderes Arzneimittel zur Verhinderung von Transplantatabstoßungen) einzunehmen.

Die Konzentration von Dailiport im Blut kann durch andere Arzneimittel beeinflusst werden, und die Blutkonzentration anderer Arzneimittel kann durch Dailiport ver√§ndert werden. M√∂glicherweise muss die Dosierung von Dailiport dann unterbrochen, erh√∂ht oder herabgesetzt werden. Insbesondere m√ľssen Sie Ihren Arzt verst√§ndigen, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen bzw. vor kurzem eingenommen haben:

  • Antimykotika und Antibiotika, vor allem sogenannte Makrolid-Antibiotika, angewendet zur Behandlung von Infektionen, z. B. Ketoconazol, Fluconazol, Itraconazol,

Voriconazol, Clotrimazol und Isavuconazol, Erythromycin, Clarithromycin, Josamycin, Rifampicin und Flucloxacillin

  • Letermovir, angewendet zur Prophylaxe von Krankheiten, die durch CMV (Cytomegalovirus) verursacht werden
  • HIV-Protease-Hemmer (z. B. Ritonavir, Nelfinavir, Saquinavir), den Wirkungsverst√§rker Cobicistat und Kombinationstabletten, die zur Behandlung von HIV-Infektionen angewendet werden
  • HCV-Protease-Inhibitoren (z. B. Telaprevir, Boceprevir und die Kombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir), die zur Behandlung von Hepatitis-C-Infektionen angewendet werden
  • Nilotinib und Imatinib, die zur Behandlung von bestimmten Krebserkrankungen eingesetzt werden
  • Mycophenols√§ure, angewendet zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um eine Transplantatabsto√üung zu verhindern
  • Arzneimittel zur Behandlung von Magengeschw√ľren und Reflux von Magens√§ure (z. B. Omeprazol, Lansoprazol oder Cimetidin)
  • Antiemetika, angewendet zur Behandlung von √úbelkeit und Erbrechen (z. B. Metoclopramid)
  • Cisaprid oder das Antazidum Magnesium-Aluminium-Hydroxid, angewendet zur Behandlung von Sodbrennen
  • die Pille oder andere Hormonbehandlungen mit Ethinylestradiol, Hormonbehandlungen mit Danazol
  • Arzneimittel, die zur Behandlung von Bluthochdruck oder Herzbeschwerden angewendet werden (z. B. Nifedipin, Nicardipin, Diltiazem und Verapamil)
  • Antiarrhythmika (Amiodaron) zur Kontrolle von Arrhythmien (Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Arzneimittel, sogenannte ‚ÄěStatine‚Äú, die zur Behandlung erh√∂hter Cholesterin- und Triglyceridspiegel angewendet werden
  • Phenytoin oder Phenobarbital, angewendet zur Behandlung der Epilepsie
  • die Kortikosteroide Prednisolon und Methylprednisolon, die zur Gruppe der Kortikosteroide geh√∂ren und zur Behandlung von Entz√ľndungen oder zur Unterdr√ľckung des Immunsystems angewendet werden (z. B. Transplantatabsto√üung)
  • Nefazodon, angewendet zur Behandlung von Depressionen
  • pflanzliche Zubereitungen, die Johanniskraut (Hypericum perforatum) oder Extrakte aus
    Schisandra sphenanthera enthalten
  • Metamizol, ein Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen und Fieber
  • Cannabidiol (Anwendungsgebiete umfassen unter anderem die Behandlung von Krampfanf√§llen)

Verst√§ndigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie Ibuprofen (angewendet zur Behandlung von Fieber, Entz√ľndungen und Schmerzen), Amphotericin B (angewendet zur Behandlung bakterieller Infektionen) oder antivirale Substanzen (angewendet zur Behandlung viraler Infektionen, z. B. Aciclovir) einnehmen oder einnehmen m√ľssen. Diese k√∂nnen bei gleichzeitiger Einnahme mit Dailiport zu einer Verschlechterung von Nierenerkrankungen oder Erkrankungen des Nervensystems beitragen.

Ihr Arzt muss auch wissen, ob Sie w√§hrend einer Behandlung mit Dailiport kaliumh√§ltige Nahrungserg√§nzungsmittel oder bestimmte Diuretika, die zur Behandlung von Herzinsuffizienz, Bluthochdruck und Nierenerkrankungen (z. B. Amilorid, Triamteren oder Spironolacton) eingesetzt werden, oder die Antibiotika Trimethoprim oder Cotrimoxazol, die den Kaliumspiegel in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen, nichtsteroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel (NSARs wie Ibuprofen), die gegen Fieber, Entz√ľndung und Schmerz eingesetzt werden, Antikoagulanzien (Blutverd√ľnnungsmittel) oder orale Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes mellitus einnehmen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt vor einer eventuell erforderlichen Impfung.

Einnahme von Dailiport zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Vermeiden Sie Grapefruit (auch als Saft) während Sie Dailiport einnehmen, da es den Dailiport-Blutspiegel beeinflussen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Dailiport geht in die Muttermilch √ľber. Deshalb sollten Sie w√§hrend der Einnahme von Dailiport nicht stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Sie d√ľrfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nach Einnahme von Dailiport schwindelig oder schl√§frig f√ľhlen oder verschwommen sehen. Diese Wirkungen sind bei Konsum von Alkohol h√§ufiger zu beobachten.

0,5 mg und 2 mg Hartkapseln:

Dailiport enthält Lactose, Azofarbstoff, der Natrium enthält, und Soja.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält die Azofarbstoffe Gelborange S (E 110), Allurarot AC (E 129) und Tartrazin (E 102), die allergische Reaktionen hervorrufen können.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro retardierter Hartkapsel, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Die Drucktinte auf den Dailiport Kapseln enthält Sojalecithin. Wenn Sie allergisch gegen Erdnuss oder Soja sind, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein.

1 mg, 3 mg und 5 mg Hartkapseln:

Dailiport enthält Lactose, Azofarbstoff, der Natrium enthält, und Soja.

Bitte nehmen Sie dieses Arzneimittel erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Dieses Arzneimittel enthält die Azofarbstoffe Gelborange S (E 110) und Allurarot AC (E 129), die allergische Reaktionen hervorrufen können.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro retardierter Hartkapsel, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Die Drucktinte auf den Dailiport Kapseln enthält Sojalecithin. Wenn Sie allergisch gegen Erdnuss oder Soja sind, nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Dailiport immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Dieses Arzneimittel sollte Ihnen nur von einem Arzt verordnet werden, der Erfahrungen in der Behandlung von transplantierten Patienten hat.

Stellen Sie sicher, dass Sie immer dasselbe Tacrolimus Arzneimittel erhalten, wenn Sie Ihr Rezept einl√∂sen, es sei denn Ihr Facharzt hat ausdr√ľcklich einem Wechsel zu einem anderen Tacrolimus Arzneimittel zugestimmt. Dieses Arzneimittel soll einmal am Tag eingenommen werden. Wenn Sie ein Arzneimittel erhalten, dessen Aussehen vom gewohnten abweicht oder dessen Dosierungsanweisungen ver√§ndert sind, sprechen Sie bitte so schnell wie m√∂glich mit

Ihrem behandelnden Arzt oder Apotheker, damit gewährleistet ist, dass Sie das richtige Arzneimittel bekommen haben.

Die Anfangsdosis zur Verhinderung einer Absto√üung Ihres Transplantats wird von Ihrem Arzt unter Ber√ľcksichtigung Ihres K√∂rpergewichts berechnet. Die Anfangsdosen unmittelbar nach der Transplantation liegen, je nach dem transplantierten Organ, gew√∂hnlich im Bereich von 0,10 - 0,30 mg/kg K√∂rpergewicht/Tag. Bei der Behandlung einer Absto√üung kann dieselbe Dosis benutzt werden.

Die Dosis von Dailiport hängt von Ihrem Allgemeinzustand und von der Art der gleichzeitig gegebenen anderen Immunsuppressiva ab.

Nach Beginn Ihrer Behandlung mit Dailiport wird Ihr Arzt h√§ufig Blutkontrollen durchf√ľhren, um die korrekte Dosis von Dailiport festlegen zu k√∂nnen. Damit Ihr Arzt die korrekte Dosis ermitteln und von Zeit zu Zeit einstellen kann, muss er anschlie√üend regelm√§√üig Blutkontrollen durchf√ľhren. Sobald sich Ihr Zustand stabilisiert hat, wird Ihr Arzt gew√∂hnlich die Dosis von Dailiport herabsetzen. Ihr Arzt wird Ihnen genau sagen, wie viele Kapseln Sie einnehmen m√ľssen.

Sie m√ľssen Dailiport jeden Tag einnehmen, so lange wie Sie zur Verhinderung einer Absto√üung Ihres Organes eine Immunsuppression ben√∂tigen. Bleiben Sie dabei bitte regelm√§√üig mit Ihrem behandelnden Arzt in Verbindung.

Dailiport wird einmal t√§glich am Morgen eingenommen. Nehmen Sie Dailiport auf n√ľchternen Magen oder 2 bis 3 Stunden nach der Mahlzeit ein. Warten Sie mindestens eine Stunde bis zur n√§chsten Mahlzeit. Nehmen Sie die Kapseln unmittelbar nach der Entnahme aus der Blisterpackung ein. Die Kapseln sind unzerkaut im Ganzen mit einem Glas Wasser zu schlucken. Das in dem Folienbeutel enthaltene Trockenmittel darf nicht geschluckt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Dailiport eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine größere Menge Dailiport eingenommen haben, kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt oder die Notfallabteilung des nächstgelegenen Krankenhauses.

Wenn Sie die Einnahme von Dailiport vergessen haben

Wenn Sie vergessen haben, die Dailiport Kapseln am Morgen einzunehmen, holen Sie dies bitte am gleichen Tag zum fr√ľhestm√∂glichen Zeitpunkt nach. Nehmen Sie am n√§chsten Morgen nicht die doppelte Menge ein.

Wenn Sie die Einnahme von Dailiport abbrechen

Bei Beendigung der Behandlung mit Dailiport kann sich das Risiko einer Abstoßung Ihres Transplantats erhöhen. Die Behandlung darf nur auf Anweisung Ihres Arztes abgebrochen werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Dailiport verringert Ihre k√∂rpereigenen Abwehrmechanismen (Immunsystem), wodurch Infektionen nicht mehr so gut wie sonst bek√§mpft werden k√∂nnen. Daher k√∂nnen Sie, wenn Sie Dailiport einnehmen, anf√§lliger f√ľr Infektionen sein. Einige Infektionen k√∂nnen schwerwiegend oder lebensbedrohlich sein und k√∂nnen Infektionen umfassen, die durch

Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten verursacht werden, oder andere Infektionen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie Anzeichen einer Infektion bemerken, einschließlich:

  • Fieber, Husten, Halsschmerzen, Schw√§chegef√ľhl oder allgemeines Unwohlsein
  • Ged√§chtnisverlust, Schwierigkeiten beim Denken, Schwierigkeiten beim Gehen oder Sehverlust - diese k√∂nnen auf eine sehr seltene, schwerwiegende Hirninfektion zur√ľckzuf√ľhren sein, die lebensbedrohlich sein kann (progressive multifokale Leukoenzephalopathie oder PML)

Schwerwiegende Nebenwirkungen, einschließlich allergischer und anaphylaktischer Reaktionen, können auftreten. Über gutartige und bösartige Tumore wurde nach Behandlung mit Dailiport berichtet.

Es wurden Fälle von Pure Red Cell Aplasia (eine sehr schwere Reduktion der Anzahl roter Blutzellen), Agranulozytose (eine schwere Reduktion der Anzahl weißer Blutzellen), hämolytischer Anämie (erniedrigte Anzahl an roten Blutzellen wegen anomalem Abbau) und fiebrige Neutropenie (eine Reduktion der Anzahl weißer Blutzellen, die Infektionen bekämpfen, begleitet von Fieber) berichtet. Es ist nicht genau bekannt, wie oft diese Nebenwirkungen auftreten.

Sehr häufige Nebenwirkungen (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • erh√∂hte Blutzuckerspiegel, Diabetes mellitus, erh√∂hte Kaliumkonzentrationen im Blut
  • Schlafst√∂rungen
  • Zittern, Kopfschmerzen
  • erh√∂hter Blutdruck
  • auff√§llige Leberfunktionstests
  • Durchfall, √úbelkeit
  • Nierenbeschwerden

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • geringere Anzahl von Blutk√∂rperchen (Blutpl√§ttchen, rote und wei√üe Blutk√∂rperchen), erh√∂hte Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, Ver√§nderungen der Anzahl roter Blutk√∂rperchen (in Blutuntersuchungen)
  • verringerte Konzentrationen von Magnesium, Phosphat, Kalium, Calcium oder Natrium im Blut, Fl√ľssigkeits√ľberbelastung, erh√∂hte Harns√§ure- oder Fettspiegel im Blut, verringerter Appetit, erh√∂hte S√§urewerte des Blutes, andere Ver√§nderungen der Blutsalze (in Blutuntersuchungen)
  • Angsterscheinungen, Verwirrtheit und Desorientiertheit, Depression, Stimmungsschwankungen, Alptr√§ume, Halluzinationen, Geisteskrankheiten
  • Krampfanf√§lle, Bewusstseinsst√∂rungen, Prickeln und Taubheitsgef√ľhl (manchmal schmerzhaft) in H√§nden und F√ľ√üen, Schwindelgef√ľhle, Schreibst√∂rungen, St√∂rungen des Nervensystems
  • verschwommenes Sehen, verst√§rkte Lichtempfindlichkeit, Augenerkrankungen
  • Ohrensausen
  • verringerte Durchblutung der Herzgef√§√üe, beschleunigte Herzt√§tigkeit
  • Blutungen, teilweiser oder vollst√§ndiger Verschluss von Blutgef√§√üen, niedriger Blutdruck
  • Kurzatmigkeit, Ver√§nderungen des Lungengewebes, Fl√ľssigkeitsansammlung um die Lunge, Rachenentz√ľndungen, Husten, grippeartige Symptome
  • Magenprobleme wie Entz√ľndung oder Geschw√ľre in Verbindung mit Bauchschmerzen oder Durchfall, Magenblutung, Entz√ľndung oder Geschw√ľr im Mund, Fl√ľssigkeitsansammlung im Bauch, Erbrechen, Bauchschmerz, Verdauungsst√∂rungen, Verstopfung, Darmgase, Bl√§hungen, lockere St√ľhle
  • Erkrankungen der Gallenwege, Gelbf√§rbung der Haut infolge von Lebererkrankungen, Sch√§digung des Lebergewebes und Leberentz√ľndungen
  • Juckreiz, Ausschlag, Haarausfall, Akne, starkes Schwitzen
  • Gelenksschmerzen, Schmerzen in den Gliedma√üen, im R√ľcken und in den F√ľ√üen, Muskelkr√§mpfe
  • beeintr√§chtigte Nierenfunktion, verringerte Harnbildung, eingeschr√§nktes oder schmerzhaftes Harnlassen
  • allgemeine Schw√§che, Fieber, Fl√ľssigkeitsansammlung in Ihrem K√∂rper, Schmerzen und Beschwerden, erh√∂hte Konzentrationen des Enzyms alkalische Phosphatase in Ihrem Blut, Gewichtszunahme, gest√∂rtes Temperaturempfinden
  • unzureichende Funktion Ihres transplantierten Organs

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderungen der Blutgerinnung, Verringerung der Anzahl aller Blutk√∂rperchen (in Blutuntersuchungen)
  • Dehydrierung, Unf√§higkeit zur Harnausscheidung
  • auff√§llige Ergebnisse in Blutuntersuchungen: verringerte Eiwei√ü- oder Zuckerwerte, erh√∂hte Phosphatspiegel, Erh√∂hung der Konzentration des Enzyms Lactatdehydrogenase
  • Koma, Hirnblutungen, Schlaganfall, L√§hmung, Erkrankung des Gehirns, Sprech- und Sprachst√∂rungen, Ged√§chtnisausfall
  • Linsentr√ľbung, vermindertes H√∂rverm√∂gen
  • unregelm√§√üiger Herzschlag, Herzstillstand, verminderte Herzleistung, Herzmuskelerkrankungen, Herzmuskelvergr√∂√üerung, starkes Herzklopfen, anomales EKG, anomale Herz- und Pulsfrequenz
  • Blutgerinnsel in einer Arm- oder Beinvene, Schock
  • Atembeschwerden, Erkrankungen der Atemwege, Asthma
  • Darmverschluss, erh√∂hte Blutkonzentrationen des Enzyms Amylase, R√ľckfluss des Mageninhalts in den Rachen, verlangsamte Magenentleerung
  • Hautentz√ľndungen, brennendes Gef√ľhl unter Sonneneinwirkung
  • Gelenkserkrankungen
  • Menstruationsschmerz und abnorme Regelblutungen
  • Multiorganversagen, grippeartige Erkrankung, erh√∂hte Empfindlichkeit gegen W√§rme und K√§lte, Druckgef√ľhl auf Ihrer Brust, Zittern oder Krankheitsgef√ľhl, Gewichtsverlust

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • kleine Einblutungen in die Haut durch Blutgerinnsel
  • starke Muskelsteifigkeit
  • Blindheit, Taubheit
  • Fl√ľssigkeitsansammlung um das Herz
  • akute Atemnot
  • Zystenbildung in Ihrer Bauchspeicheldr√ľse
  • Durchblutungsst√∂rungen in der Leber
  • schwere Erkrankung mit Blasenbildung auf der Haut, im Mund, an den Augen und Geschlechtsorganen, verst√§rkter Haarwuchs
  • Durst, Sturz, beklemmendes Gef√ľhl im Brustbereich, verringerte Beweglichkeit, Geschw√ľre

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Muskelschw√§che
  • auff√§llige Herz-Ultraschall-Befunde
  • Leberversagen
  • schmerzhaftes Harnlassen mit Blut im Urin
  • Zunahme des Fettgewebes

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Störungen des Sehnervs (Neuropathie des Nervus opticus)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton, dem Blister und der H√ľlle nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats. Nach dem √Ėffnen der Aluminiumh√ľlle sind die verblisterten Kapseln innerhalb von 1 Jahr und vor dem Verfallsdatum aufzubrauchen.

In der Originalverpackung (Aluminiumh√ľlle) aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Nehmen Sie die Kapseln unverz√ľglich nach der Entnahme aus dem Blister ein.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Dailiport enthält

  • Der Wirkstoff ist Tacrolimus. Jede Kapsel enth√§lt 0,5 mg, 1 mg, 2 mg, 3 mg oder 5 mg Tacrolimus (als Monohydrat).
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Kapselinhalt:
    Ethylcellulose, Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat
    Kapselh√ľlle:
    Dailiport 0,5 mg - Hartkapseln, retardiert und Dailiport 2 mg - Hartkapseln, retardiert: Brillantblau FCF (E 133), Allurarot AC (E 129), Titandioxid (E 171), Gelborange S (E 110), Gelatine, Tartrazin (E 102)
    Dailiport 1 mg - Hartkapseln, retardiert und Dailiport 3 mg - Hartkapseln, retardiert: Brillantblau FCF (E 133), Allurarot AC (E 129), Titandioxid (E 171), Gelborange S (E 110), Gelatine
    Dailiport 5 mg - Hartkapseln, retardiert:
    Brillantblau FCF (E 133), Allurarot AC (E 129), Titandioxid (E 171), Gelborange S (E 110), Gelatine, Erythrosin (E 127)
    Drucktinte:

Schellack, Allurarot AC Aluminium Lake (E 129), Brillantblau FCF Aluminium Lake (E 133), Gelborange S Aluminium Lake (E 110), Propylenglykol (E 1520), Lecithin (Soja), Simeticon

Siehe Abschnitt 2. ‚ÄěDailiport enth√§lt Lactose, Azofarbstoff, der Natrium enth√§lt, und Soja‚Äú.

Wie Dailiport aussieht und Inhalt der Packung

Dailiport 0,5 mg - Hartkapseln, retardiert:

Gelatinekapsel Gr√∂√üe 5 mit hellbraunem Kapselunterteil und hellgelbem Kapseloberteil, bedruckt mit schwarzer Tinte mit ‚Äě0,5 mg‚Äú, gef√ľllt mit wei√üem bis gelblichem Pulver oder gepresstem Pulver (L√§nge 10,7 ‚Äď 11,5 mm).

Dailiport 1 mg - Hartkapseln, retardiert:

Gelatinekapsel Gr√∂√üe 4 mit hellbraunem Kapselunterteil und wei√üem Kapseloberteil, bedruckt mit schwarzer Tinte mit ‚Äě1 mg‚Äú, gef√ľllt mit wei√üem bis gelblichem Pulver oder gepresstem Pulver (L√§nge 14 ‚Äď 14,6 mm).

Dailiport 2 mg - Hartkapseln, retardiert:

Gelatinekapsel Gr√∂√üe 3 mit hellbraunem Kapselunterteil und dunkelgr√ľnem Kapseloberteil, bedruckt mit schwarzer Tinte mit ‚Äě2 mg‚Äú, gef√ľllt mit wei√üem bis gelblichem Pulver oder gepresstem Pulver (L√§nge 15,6 ‚Äď 16,2 mm).

Dailiport 3 mg - Hartkapseln, retardiert:

Gelatinekapsel Gr√∂√üe 2 mit hellbraunem Kapselunterteil und hellorangem Kapseloberteil, bedruckt mit schwarzer Tinte mit ‚Äě3 mg‚Äú, gef√ľllt mit wei√üem bis gelblichem Pulver oder gepresstem Pulver (L√§nge 17,7 ‚Äď 18,3 mm).

Dailiport 5 mg - Hartkapseln, retardiert:

Gelatinekapsel Gr√∂√üe 0 mit hellbraunem Kapselunterteil und pinkem Kapseloberteil, bedruckt mit schwarzer Tinte mit ‚Äě5 mg‚Äú, gef√ľllt mit wei√üem bis gelblichem Pulver oder gepresstem Pulver (L√§nge 21,4 ‚Äď 22,0 mm).

PVC/PVDC/Aluminiumblister mit Trocknungsmittel abgepackt in einer Aluminiumh√ľlle. Das Trocknungsmittel soll nicht geschluckt werden.

Packungsgrößen: 30, 50, 60 (2 x 30) und 100 (2 x 50) Hartkapseln in einem Blister und 30 x 1, 50 x 1, 60 x 1 (2 x 30) und 100 x 1 (2 x 50) Hartkapseln in perforierten Einzeldosisblistern.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

Sandoz GmbH, 6250 Kundl, √Ėsterreich

Hersteller:

Lek Pharmaceuticals d.d., 9220 Lendava, Slowenien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) und im Vereinigten Königreich (Nordirland) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Belgien: Dailiport
Dänemark: Dailiport
Deutschland: Dailiport
Estland: Dailiport
Finnland: Dailiport
Island: Dailiport
Lettland: Dailiport
Litauen: Dailiport
Niederlande: Dailiport
Norwegen: Dailiport
Polen: Dailiport
Portugal: Dailiport
Schweden: Dailiport
Slowakei: Dailiport
Slowenien: Dailiport
Tschechische Republik: Dailiport
Vereinigtes Königreich (Nordirland): Dailiport

Z.Nr.:

Dailiport 0,5 mg - Hartkapseln, retardiert: Z.Nr.: 139193 Dailiport 1 mg - Hartkapseln, retardiert: Z.Nr.: 139194 Dailiport 2 mg - Hartkapseln, retardiert: Z.Nr.: 139195 Dailiport 3 mg - Hartkapseln, retardiert: Z.Nr.: 139196 Dailiport 5 mg - Hartkapseln, retardiert: Z.Nr.: 139197

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2022.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Dailiport 0,5 mg - Hartkapseln, retardiert - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Tacrolimus
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sandoz GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 24.10.2019
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Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

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