Esomin 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Abbildung Esomin 40 mg magensaftresistente Hartkapseln
Wirkstoff(e) Esomeprazol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MABO FARMA SA
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 26.04.2017
ATC Code A02B
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

MABO FARMA SA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Esomin enthält einen Wirkstoff, der als Esomeprazol bezeichnet wird. Das Arzneimittel gehört zur

Gruppe der so genannten ‚ÄěProtonenpumpenhemmer‚Äú. Diese bewirken, dass sich die von Ihrem

Magen gebildete Säuremenge verringert.

Esomin wird zur Behandlung der folgenden Erkrankungen verwendet:

Erwachsene

  • ‚ÄěGastro√∂sophageale Refluxkrankheit‚Äú (GERD). Bei dieser Erkrankung gelangt S√§ure aus dem Magen in die Speiser√∂hre (die Verbindung zwischen Rachen und Magen). Dadurch kommt es zu Schmerzen, Entz√ľndungen und Sodbrennen.
  • Geschw√ľre im Bereich des Magens oder des oberen Teils des Darms, die mit dem als
    ‚ÄěHelicobacter pylori‚Äú bezeichneten Bakterium infiziert sind. Wenn Sie an dieser
    Erkrankung leiden, verordnet Ihnen Ihr Arzt m√∂glicherweise zus√§tzlich Antibiotika zur Behandlung der Infektion und um ein Abheilen des Geschw√ľrs zu erm√∂glichen.
  • Magengeschw√ľre, die durch Arzneimittel hervorgerufen werden, welche als NSAR (nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer/Antirheumatika) bezeichnet werden. Esomin kann auch verwendet werden, um das Entstehen von Magengeschw√ľren zu verhindern, wenn Sie NSAR einnehmen.
  • Magens√§ure√ľberschuss, der durch eine Geschwulst in der Bauchspeicheldr√ľse verursacht wird (Zollinger-Ellison-Syndrom).
  • Zur Langzeitbehandlung nach Vorbeugung von erneuten Blutungen von Geschw√ľren durch intraven√∂s angewendetes Esomeprazol.

Jugendliche ab 12 Jahren

  • ‚ÄěGastro√∂sophageale Refluxkrankheit‚Äú (GERD). Bei dieser Erkrankung gelangt S√§ure aus dem Magen in die Speiser√∂hre (die Verbindung zwischen Rachen und Magen). Dadurch kommt es zu Schmerzen, Entz√ľndungen und Sodbrennen.
  • Geschw√ľre im Bereich des Magens oder des oberen Teils des Darms, die mit dem als ‚ÄěHelicobacter pylori‚Äú bezeichneten Bakterium infiziert sind. Wenn Sie an dieser Erkrankung leiden, verordnet Ihnen Ihr Arzt m√∂glicherweise zus√§tzlich Antibiotika zur Behandlung der Infektion und um ein Abheilen des Geschw√ľrs zu erm√∂glichen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Esomin darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Esomeprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen andere Protonenpumpenhemmer (z. B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Omeprazol) sind.
  • wenn Sie ein Arzneimittel, das Nelfinavir enth√§lt, einnehmen (zur Behandlung einer HIV- Infektion).

Nehmen Sie Esomin nicht ein, wenn einer der oben aufgef√ľhrten Punkte auf Sie zutrifft. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Einnahme von Esomin mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Esomin einnehmen,

  • wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschr√§nkt ist.
  • wenn Ihre Nierenfunktion stark eingeschr√§nkt ist.
  • wenn es bei Ihnen jemals zu einer Hautreaktion gekommen ist, nachdem Sie mit einem mit Esomin vergleichbaren magens√§urehemmenden Arzneimittel behandelt worden sind.
  • wenn bei Ihnen eine spezielle Blutuntersuchung (Chromogranin A) durchgef√ľhrt werden soll.

Esomin kann die Symptome anderer Erkrankungen √ľberdecken. Sprechen Sie daher umgehend mit Ihrem Arzt, wenn einer der folgenden Punkte vor oder w√§hrend der Einnahme von Esomin auf Sie zutrifft:

  • Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme mit dem Schlucken.
  • Sie bekommen Magen- bzw. Bauchschmerzen oder Verdauungsst√∂rungen.
  • Sie beginnen, Nahrung oder Blut zu erbrechen.
  • Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (blutige F√§zes).

Wenn Ihnen Esomin zur Einnahme ‚Äěnach Bedarf‚ÄĚ verschrieben wurde, wenden Sie sich an Ihren

Arzt, wenn Ihre Beschwerden anhalten oder sich verändern.

Die Einnahme eines Protonenpumpenhemmers wie Esomin kann Ihr Risiko f√ľr H√ľft-, Handgelenks- und Wirbelk√∂rperfrakturen leicht erh√∂hen, vor allem wenn die Einnahme √ľber einen Zeitraum von mehr als einem Jahr erfolgt ist. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an Osteoporose leiden oder wenn Sie Kortikosteroide (die das Risiko einer Osteoporose erh√∂hen k√∂nnen) einnehmen.

Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie schnellstm√∂glich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Esomin eventuell abbrechen m√ľssen.

Vergessen Sie nicht, ggf. auch andere Beschwerden wie Gelenkschmerzen zu erwähnen.

Anwendung von Esomin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Dies gilt auch, wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Dies ist wichtig, weil Esomin die Wirkung einiger Arzneimittel beeinflussen kann und manche Arzneimittel einen Einfluss auf die Wirkung von Esomin haben k√∂nnen.

Nehmen Sie Esomin nicht ein, wenn Sie ein Arzneimittel, das Nelfinavir enthält, einnehmen (zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Atazanavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
  • Clopidogrel (zur Behandlung oder Verbeugung von Blutgerinnseln).
  • Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Infektionen, die durch einen Pilz hervorgerufen werden).
  • Erlotinib (zur Behandlung von Krebs).
  • Citalopram, Imipramin oder Clomipramin (zur Behandlung von Depressionen).
  • Diazepam (zur Behandlung von Angstzust√§nden, zur Entspannung von Muskeln oder bei Epilepsie).
  • Phenytoin (wird angewendet bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt Kontrolluntersuchungen zu Beginn und am Ende der Einnahme von Esomin durchf√ľhren.
  • Arzneimittel, die zur Blutverd√ľnnung angewendet werden, wie z. B. Warfarin. Ihr Arzt muss in diesem Fall m√∂glicherweise Kontrolluntersuchungen zu Beginn und am Ende der Einnahme von Esomin durchf√ľhren.
  • Cilostazol (zur Behandlung der Schaufensterkrankheit [Claudicatio intermittens] ‚Äď Schmerzen in den Beinen beim Gehen, hervorgerufen durch unzureichende Durchblutung).
  • Cisaprid (wird angewendet bei Verdauungsst√∂rungen und Sodbrennen).
  • Digoxin (wird angewendet bei Herzmuskelschw√§che).
  • Tacrolimus (wird angewendet nach Organtransplantationen).
  • Methotrexat (ein Chemotherapeutikum, das in hoher Dosierung zur Behandlung von Krebs angewendet wird) ‚Äď wenn Sie eine hohe Dosis von Methotrexat erhalten, wird Ihr Arzt die Behandlung mit Esomin ggf. vor√ľbergehend aussetzen.
  • Rifampicin (zur Behandlung von Tuberkulose).
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung von Depressionen).

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt √ľber alle anderen derzeit von Ihnen eingenommenen Arzneimittel informieren, wenn Ihnen die Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin zusammen mit Esomin zur Behandlung von Geschw√ľren verschrieben wurden, die durch eine Helicobacter pylori-Infektion verursacht werden.

Anwendung von Esomin zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie k√∂nnen die Kapseln zusammen mit Nahrung oder auf n√ľchternen Magen einnehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Esomin w√§hrend dieser Zeit einnehmen d√ľrfen. Es ist nicht bekannt, ob Esomin in die Muttermilch √ľbergeht. Daher sollten Sie Esomin nicht einnehmen, wenn Sie stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass Esomin Ihre F√§higkeit, aktiv am Stra√üenverkehr teilzunehmen oder Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigt. Es k√∂nnen jedoch gelegentlich oder selten Nebenwirkungen wie Schwindel und verschwommenes Sehen auftreten (siehe Abschnitt 4). Falls Sie betroffen sind, d√ľrfen Sie weder aktiv am Stra√üenverkehr teilnehmen noch Maschinen bedienen.

Esomin enthält Sucrose

Esomin enth√§lt kugelf√∂rmige Zuckerpellets, die Sucrose, eine Zuckerart, enthalten. Bitte nehmen Sie Esomin daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Wenn Sie dieses Arzneimittel √ľber einen langen Zeitraum einnehmen, wird Ihr Arzt Kontrolluntersuchungen durchf√ľhren (vor allem wenn Sie es l√§nger als ein Jahr einnehmen).
  • Falls Ihr Arzt Ihnen gesagt hat, dass Sie dieses Arzneimittel nach Bedarf einnehmen sollen, informieren Sie ihn, wenn sich Ihre Beschwerden ver√§ndern.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich bemerken, beenden Sie die Einnahme von Esomin und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt:

  • Pl√∂tzlich auftretende pfeifende Atmung, Schwellung der Lippen, der Zunge und des Rachens oder des K√∂rpers, Hautausschl√§ge, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion).
  • Hautr√∂tung mit Blasenbildung oder Abl√∂sen der Haut. Es k√∂nnen auch eine schwere
    Blasenbildung und Blutungen an den Lippen, den Augen, dem Mund, der Nase und den
    Genitalien auftreten. Dabei k√∂nnte es sich um ein ‚ÄěStevens-Johnson-Syndrom‚Äú oder um eine
    ‚Äětoxische epidermale Nekrolyse‚Äú handeln.
  • Gelbf√§rbung der Haut, dunkel gef√§rbter Urin und M√ľdigkeit k√∂nnen Symptome von Leberfunktionsst√∂rungen sein.

Diese Nebenwirkungen sind selten und können bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen.

Weitere Nebenwirkungen sind:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Schwellung der F√ľ√üe und Fu√ükn√∂chel.
  • Schlafst√∂rungen (Schlaflosigkeit).
  • Schwindel, Kribbelgef√ľhl wie z. B. ‚ÄěAmeisenlaufen‚Äú, Schl√§frigkeit.
  • Drehschwindel (Vertigo).
  • Mundtrockenheit.
  • Ver√§nderungen von Blutwerten, mit denen die Leberfunktion gepr√ľft wird.
  • Hautausschlag, Nesselsucht und Hautjucken.
  • Knochenbr√ľche der H√ľfte, des Handgelenks oder der Wirbelk√∂rper (wenn Esomin in hoher Dosierung und √ľber lange Zeit angewendet wird).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Blutbildst√∂rungen, wie z. B. eine verminderte Zahl der wei√üen Blutk√∂rperchen oder der Blutpl√§ttchen. Dies kann zu Schw√§che, blauen Flecken und erh√∂hter Infektanf√§lligkeit f√ľhren.
  • Niedrige Natriumspiegel im Blut. Dies kann zu Schw√§che, Erbrechen und Kr√§mpfen f√ľhren.
  • Erregung, Verwirrtheitszust√§nde oder Depressionen.
  • Geschmacksver√§nderungen.
  • Sehst√∂rungen wie verschwommenes Sehen.
  • Pl√∂tzlich auftretende pfeifende Atmung oder Kurzatmigkeit (Bronchospasmus).
  • Mundschleimhautentz√ľndung.
  • Eine als ‚ÄěSoor‚Äú bezeichnete Infektion, die den Magen-Darm-Trakt betreffen kann und von einem Pilz hervorgerufen wird.
  • Leberfunktionsst√∂rungen, die sich durch Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut), Dunkelf√§rbung des Urins und M√ľdigkeit √§u√üern k√∂nnen.
  • Haarausfall (Alopezie).
  • Hautausschlag durch Sonneneinstrahlung.
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie).
  • Allgemeines Unwohlsein und verminderter Antrieb.
  • Vermehrtes Schwitzen.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Blutbildver√§nderungen einschlie√ülich Agranulozytose (Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen).
  • Aggressivit√§t.
  • Sehen, F√ľhlen und H√∂ren von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen).
  • Schwere Leberfunktionsst√∂rungen, die zu Leberversagen und Gehirnentz√ľndung f√ľhren.
  • Pl√∂tzliches Auftreten von schwerem Hautausschlag oder Blasenbildung oder Absch√§len der Haut. Dies kann mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen verbunden sein (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
  • Muskelschw√§che.
  • Schwere Nierenfunktionsst√∂rungen.
  • Vergr√∂√üerung der m√§nnlichen Brust.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Wenn Sie Esomin √ľber mehr als 3 Monate einnehmen, ist es m√∂glich, dass die Magnesiumspiegel im Blut abfallen. Niedrige Magnesiumspiegel k√∂nnen sich durch Abgeschlagenheit, unwillk√ľrliche Muskelkontraktionen, Desorientiertheit, Kr√§mpfe, Schwindel

und erh√∂hte Herzfrequenz bemerkbar machen. Wenn bei Ihnen eines dieser Symptome auftritt, teilen Sie dies Ihrem Arzt bitte sofort mit. Niedrige Magnesiumspiegel k√∂nnen auch zu einer Absenkung der Kalium- oder Kalziumspiegel im Blut f√ľhren. Ihr Arzt wird zur √úberwachung Ihrer Magnesiumspiegel ggf. regelm√§√üige Blutuntersuchungen durchf√ľhren.

  • Darmentz√ľndung (mit Durchfall).
  • Hautausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken.

In sehr seltenen F√§llen kann Esomin die wei√üen Blutk√∂rperchen beeintr√§chtigen und so zu einer Immunschw√§che f√ľhren. Wenn Sie eine Infektion mit Beschwerden wie Fieber und einem stark reduzierten allgemeinen Gesundheitszustand haben oder Fieber mit Beschwerden einer √∂rtlich begrenzten (lokalen) Infektion wie Schmerzen im Nacken, Rachen oder Mund oder Schwierigkeiten beim Wasserlassen, m√ľssen Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich aufsuchen, damit ein Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose) durch eine Blutuntersuchung ausgeschlossen werden kann. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt √ľber die von Ihnen derzeit eingenommenen Arzneimittel informieren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder der Flasche oder der Blisterfolienpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.
  • Blisterpackung: Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.
  • Flasche: Nicht √ľber 30 ¬ļC lagern. Flasche fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.
  • Flasche: Haltbarkeit nach Anbruch: 200 Tage.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Esomin enthält

Der Wirkstoff ist Esomeprazol.

Esomin Kapseln stehen in zwei Wirkst√§rken mit 20 mg bzw. 40 mg Esomeprazol (als Natriumsalz) zur Verf√ľgung.

- Die sonstigen Bestandteile sind: Kapselinhalt:

Zucker Stärke Pellets, Methylcellulose, Talkum, Titandioxid, Glycerolmonostearat 40-55, Polysorbat 80, Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1)-Dispersion 30% (Ph.Eur.), Triethylcitrat und 20% Emulsion aus Glycerolmonostearat, Triethylcitrat und Polysorbat 80.

Kapselh√ľlle:

Carrageen, Kaliumchlorid, Eisen(III)-oxid, Titandioxid, Hypromellose, Gereinigtes Wasser, Drucktinte (bestehend aus: Schellack, Kaliumhydroxid, Eisen(II,III)-oxid).

Wie Esomin aussieht und Inhalt der Packung

Esomin 40 mg Hartkapseln bestehen aus einem opaken dunkelrosafarbenen Ober- und Unterteil, Gr√∂√üe 2 (ca. 18 mm), bedruckt (mit ES auf dem Oberteil und mit 40 auf dem Unterteil), gef√ľllt mit kugelf√∂rmigen Pellets.

Esomin steht zur Verf√ľgung in: Aluminium/Aluminium-Blisterpackungen:

7, 14, 15, 28, 30, 56, 60, 90 (2x45), und 100 (2x50) Kapseln

Weiße opake Flaschen aus Polyethylen (F) mit Trockenmittelbeuteln (Siliziumdioxid-Gel) und Schnappdeckel aus Polyethylen (PE) mit Originalitätsverschlussring:

7, 10, 14, 15, 20, 28, 30, 56, 60, 90, 98, 100 und 500 Kapseln

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

HWI pharma services GmbH

Rheinzaberner Str. 8

D-76761 R√ľlzheim

Deutschland

Hersteller

Laboratorios Dr. Esteve S. A.

Sant Marti, s/n, Polígono Industrial la Roca 08107 Martorelles (Barcelona)

Spanien

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland: Esomin 40 mg magensaftresistente Hartkapseln

Spanien: Esomeprazol MABO 40 mg c√°psulas duras gastrorresistentes EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im 01.2018.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt: ¬†

Anwendung √ľber eine Magensonde

  1. Geben Sie den Inhalt einer Kapsel in ca. 25 ml oder 50 ml Wasser. (F√ľr manche Sonden ist die Suspendierung in 50 ml Wasser notwendig, um ein Verstopfen der Sonde durch die Pellets zu verhindern). R√ľhren Sie um.
  2. Ziehen Sie die Suspension in eine Spritze auf und f√ľgen Sie ca. 5 ml Luft zu.
  1. Sch√ľtteln Sie die Spritze sofort f√ľr etwa 2 Minuten, um die Pellets gleichm√§√üig in der Suspension zu verteilen.
  2. Halten Sie die Spritze mit der Spitze nach oben und versichern Sie sich, dass die Spitze nicht verstopft ist.
  3. Setzen Sie die Spritze auf die Sonde, und behalten Sie dabei die oben beschriebene Position bei.
  4. Sch√ľtteln Sie die Spritze, und halten Sie diese dann mit der Spitze nach unten. Injizieren Sie sofort 5‚Äď10 ml in die Sonde. Drehen Sie die Spritze danach um und sch√ľtteln Sie diese (die Spritze muss mit der Spitze nach oben gehalten werden, um ein Verstopfen der Spitze zu verhindern).
  5. Halten Sie die Spritze nun wieder mit der Spitze nach unten, um sofort weitere 5‚Äď10 ml in die Sonde zu injizieren. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis die Spritze leer ist.
  6. Wenn n√∂tig, f√ľllen Sie die Spritze mit 25 ml Wasser und 5 ml Luft und wiederholen Sie Schritt 6, um jegliche Ablagerungen in der Spritze auszuwaschen. F√ľr manche Sonden werden 50 ml Wasser ben√∂tigt.

Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

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Wirkstoff(e) Esomeprazol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller MABO FARMA SA
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 26.04.2017
ATC Code A02B
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden