Venlafaxin AbZ 150 mg Hartkapseln, retardiert

Abbildung Venlafaxin AbZ 150 mg Hartkapseln, retardiert
Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AbZ-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 08.09.2008
ATC Code N06AX16
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

AbZ-Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Venlafaxin-Actavis 37,5 mg Hartkapseln, retardiert Venlafaxin Actavis Group PTC ehf
Venlafaxin HEXAL 37,5 mg Tabletten Venlafaxin Hexal Aktiengesellschaft
Venlafaxin Krka 37,5 mg Kapseln Hartkapseln, retardiert Venlafaxin KRKA, tovarna zdravil, d.d. NOVO mesto
Venlafaxin Pfizer retard 37,5 mg Venlafaxin Pfizer Pharma GmbH
VENLAGAB 37,5 mg Hartkapseln, retardiert Venlafaxin M.R. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Venlafaxin-CT enthält den Wirkstoff Venlafaxin.

Venlafaxin-CT ist ein Antidepressivum, welches zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die als Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) bezeichnet werden. Diese Arzneimittelgruppe wird zur Behandlung von Depressionen und anderen Leiden wie Angsterkrankungen angewendet. Man geht davon aus, dass Menschen, die an Depression und/oder Angsterkrankungen leiden, niedrigere Serotonin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn aufweisen. Es ist nicht vollständig geklärt, auf welche Weise Antidepressiva wirken, aber sie können helfen, indem sie die Serotonin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn erhöhen.

Venlafaxin-CT ist ein Arzneimittel f√ľr Erwachsene, die an Depressionen leiden. Es ist auch ein Arzneimittel f√ľr Erwachsene, die an den folgenden Angsterkrankungen leiden: generalisierte Angstst√∂rung, soziale Angstst√∂rung (Furcht vor oder Vermeiden von sozialen Situationen) und Panikst√∂rung (Panikattacken). Eine angemessene Behandlung der Depression oder Angsterkrankung ist wichtig, um Ihnen dabei zu helfen, sich davon zu erholen. Wenn es nicht behandelt wird, kann Ihr Leiden anhalten, es kann ernster werden und schwieriger zu behandeln sein.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Venlafaxin-CT darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Venlafaxin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie au√üerdem Arzneimittel einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben, welche als irreversible Monoaminoxidase-Hemmer (MAOI) bekannt sind und zur Behandlung einer Depression oder der Parkinsonschen Erkrankung verwendet werden. Die

gleichzeitige Einnahme eines irreversiblen MAOI zusammen mit Venlafaxin-CT kann schwere oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen hervorrufen. Au√üerdem m√ľssen Sie nach Beendigung der Einnahme von Venlafaxin-CT mindestens 7 Tage warten, bevor Sie einen MAOI einnehmen (siehe auch Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Venlafaxin-CT zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú und die Information in diesem Abschnitt √ľber das ‚ÄěSerotonin- Syndrom‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Venlafaxin-CT einnehmen,

  • wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, welche bei gleichzeitiger Einnahme mit Venlafaxin- CT das Risiko erh√∂hen k√∂nnten, ein Serotonin-Syndrom zu entwickeln (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Venlafaxin-CT zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie Augenerkrankungen wie bestimmte Arten eines Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck) haben.
  • wenn Ihre Vorgeschichte Bluthochdruck aufweist.
  • wenn Ihre Vorgeschichte Herzbeschwerden aufweist.
  • wenn Ihnen mitgeteilt wurde, dass Sie Herzrhythmusst√∂rungen haben.
  • wenn Ihre Vorgeschichte Anf√§lle (Krampfanf√§lle) aufweist.
  • wenn Ihre Vorgeschichte niedrige Natrium-Blutwerte (Hyponatri√§mie) aufweist.
  • wenn bei Ihnen die Neigung besteht, blaue Flecken zu entwickeln oder leicht zu bluten (Blutgerinnungsst√∂rungen in der Vorgeschichte), oder wenn Sie schwanger sind (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú), oder wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Blutungsrisiko erh√∂hen k√∂nnen, z. B. Arzneimittel mit dem Wirkstoff Warfarin (zur Verhinderung von Blutgerinnseln).
  • wenn sich Ihre Cholesterinwerte erh√∂hen.
  • wenn Ihre Vorgeschichte Manie bzw. eine bipolare St√∂rung (Gef√ľhl, √ľbererregt oder euphorisch zu sein) aufweist oder jemand in Ihrer Familie daran gelitten hat.
  • wenn Ihre Vorgeschichte aggressives Verhalten aufweist.
  • wenn Sie Diabetes haben.

Venlafaxin-CT kann das Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder einer Unf√§higkeit stillzusitzen oder stillzustehen, in den ersten Wochen der Behandlung hervorrufen. Sie sollten es Ihrem Arzt mitteilen, wenn dies bei Ihnen auftritt.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder Angststörung
Wenn Sie depressiv sind und/oder an Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa 2 Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die an einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind oder an einer Angststörung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie

sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Mundtrockenheit

√úber Mundtrockenheit wird bei 10 % der mit Venlafaxin behandelten Patienten berichtet. Dies kann das Risiko f√ľr Zahnf√§ule (Karies) erh√∂hen. Daher sollten Sie besonders auf Ihre Zahnhygiene achten.

Diabetes

Ihr Blutzuckerspiegel kann durch Venlafaxin-CT ver√§ndert sein. Daher m√ľssen die Dosierungen Ihrer Diabetes-Arzneimittel m√∂glicherweise angepasst werden.

Sexuelle Probleme

Arzneimittel wie Venlafaxin-CT (so genannte SSRI/SNRI) können Symptome einer sexuellen Funktionsstörung verursachen (siehe Abschnitt 4). In bestimmten Fällen blieben diese Symptome nach Beendigung der Behandlung bestehen.

Kinder und Jugendliche

Venlafaxin-CT sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren dieses Arzneimittel verschreiben, wenn er entscheidet, dass dies im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren dieses Arzneimittel verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Venlafaxin-CT einnimmt, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen dieses Arzneimittels in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Einnahme von Venlafaxin-CT zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Ihr Arzt sollte entscheiden, ob Sie Venlafaxin-CT zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen können.

Beginnen oder beenden Sie die Einnahme von Arzneimitteln, einschlie√ülich nicht verschreibungspflichtiger Arzneimittel, Naturheilmittel oder pflanzlicher Heilmittel nicht, bevor Sie dies mit Ihrem Arzt oder Apotheker √ľberpr√ľft haben.

  • Monoaminoxidase-Hemmer, die zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson- Krankheit angewendet werden, d√ľrfen nicht zusammen mit Venlafaxin-CT eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Arzneimittel innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben. (MAOI: siehe Abschnitt ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von
    Venlafaxin-CT beachten?“)
  • Serotonin-Syndrom: Ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand oder Reaktionen √§hnlich einem malignen neuroleptischen Syndrom (MNS) (siehe Abschnitt ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú) k√∂nnen unter Behandlung mit Venlafaxin auftreten, besonders wenn es mit anderen Arzneimitteln eingenommen wird.
    Beispiele f√ľr solche Arzneimittel sind:
    • Triptane (werden bei Migr√§ne angewendet)
    • andere Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z. B. SNRI, SSRI, trizyklische Antidepressiva oder Arzneimittel, die Lithium enthalten
  • Arzneimittel, die Amphetamine enthalten (werden zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivit√§tsst√∂rung [ADHS], Schlafkrankheit und Fettleibigkeit angewendet)
  • Arzneimittel, die Linezolid, ein Antibiotikum, enthalten (werden zur Behandlung von Infektionen angewendet)
  • Arzneimittel, die Moclobemid, einen MAOI, enthalten (werden zur Behandlung einer Depression angewendet)
  • Arzneimittel, die Sibutramin enthalten (wird bei Gewichtsreduktion angewendet)
  • Arzneimittel, die Tramadol, Fentanyl, Tapentadol, Pethidin oder Pentazocin enthalten (werden zur Behandlung von starken Schmerzen angewendet)
  • Arzneimittel, die Dextromethorphan enthalten (werden zur Behandlung von Husten angewendet)
  • Arzneimittel, die Methadon enthalten (werden zur Behandlung einer Opiat-Abh√§ngigkeit oder von starken Schmerzen angewendet)
  • Arzneimittel, die Methylenblau enthalten (angewandt zur Behandlung hoher Werte von Meth√§moglobin)
  • Pr√§parate, die Johanniskraut enthalten (auch Hypericum perforatum genanntes Naturheilmittel bzw. pflanzliches Heilmittel zur Behandlung einer leichten Depression)
  • Pr√§parate, die Tryptophan enthalten (angewendet z. B. bei Schlafbeschwerden und Depressionen)
  • Antipsychotika (zur Behandlung einer Erkrankung mit Symptomen wie H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht da sind, falschen Vorstellungen, ungew√∂hnlichem Misstrauen, beeintr√§chtigter Urteilskraft und Sich-Zur√ľckziehen)
  • Arzneimittel, die Metoclopramid enthalten (angewendet zur Behandlung von √úbelkeit und Erbrechen)

Die Anzeichen und Symptome f√ľr ein Serotonin-Syndrom k√∂nnen eine Kombination aus dem Folgenden beinhalten:

Ruhelosigkeit, Sinnest√§uschungen, Koordinationsverlust, beschleunigter Herzschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, rasche Blutdruck√§nderungen, √ľberaktive Reflexe, Durchfall, Koma, √úbelkeit, Erbrechen.

In seiner schwersten Form kann ein Serotonin-Syndrom einem malignen neuroleptischen Syndrom (MNS) ähneln. Anzeichen und Symptome des MNS können eine Kombination aus Fieber, beschleunigtem Herzschlag, Schwitzen, schwerer Muskelsteifheit, Verwirrtheit und erhöhten Muskelenzymen (nachgewiesen durch eine Blutuntersuchung) sein.

Informieren Sie Ihren Arzt unverz√ľglich oder gehen Sie in die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie meinen, dass bei Ihnen ein Serotonin- Syndrom aufgetreten ist.

Informieren Sie Ihren Arzt unbedingt, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihren Herzrhythmus beeinflussen.

Solche Arzneimittel sind z. B.:

  • Antiarrhythmika wie Chinidin, Amiodaron, Sotalol oder Dofetilid (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Antipsychotika wie Thioridazin (siehe auch Serotonin-Syndrom oben)
  • Antibiotika wie Erythromycin oder Moxifloxacin (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
  • Antihistaminika (zur Behandlung von Allergien)

Die folgenden Arzneimittel können ebenfalls mit Venlafaxin-CT wechselwirken und sollten mit Vorsicht angewendet werden. Besonders ist es wichtig, Ihrem Arzt oder Apotheker mitzuteilen, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die die folgenden Wirkstoffe enthalten:

  • Ketoconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen)
  • Haloperidol oder Risperidon (zur Behandlung psychiatrischer Leiden)
  • Metoprolol (ein Betablocker zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzbeschwerden)

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie orale Kontrazeptiva (‚Äědie Pille‚Äú) einnehmen.

Einnahme von Venlafaxin-CT zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Venlafaxin-CT sollte mit den Mahlzeiten eingenommen werden (Siehe Abschnitt 3 ‚ÄěWie ist Venlafaxin-CT einzunehmen?‚Äú).

Sie sollten Alkohol meiden, während Sie Venlafaxin-CT einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Sie sollten Venlafaxin-CT nur einnehmen, nachdem Sie den m√∂glichen Nutzen und die m√∂glichen Risiken f√ľr Ihr ungeborenes Kind mit Ihrem Arzt besprochen haben.

Vergewissern Sie sich, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt wissen, dass Sie Venlafaxin-CT einnehmen.

√Ąhnliche Arzneimittel wie dieses (so genannte SSRI) k√∂nnen, wenn sie w√§hrend der Schwangerschaft (insbesondere im letzten Drittel) eingenommen werden, zu einer prim√§ren oder persistierenden pulmonalen Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) f√ľhren, einer ernsthaften Gesundheitsbeeintr√§chtigung des Neugeborenen, die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blauf√§rbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte nehmen Sie in einem solchen Fall sofort mit Ihrer Hebamme und/oder Ihrem Arzt Kontakt auf.

Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, kann bei Ihrem Kind nach der Geburt neben Schwierigkeiten bei der Atmung auch eine schlechte Nahrungsaufnahme auftreten. Wenn Sie diese Beschwerden bei Ihrem Kind nach der Geburt feststellen und Sie dar√ľber besorgt sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt und/oder Ihre Hebamme, welcher/welche Ihnen Rat geben kann.

Wenn Sie dieses Arzneimittel gegen Ende Ihrer Schwangerschaft einnehmen, kann das Risiko f√ľr schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt erh√∂ht sein, insbesondere wenn Sie in der Vorgeschichte Blutungsst√∂rungen aufweisen. Ihr Arzt oder Ihre Hebamme sollte dar√ľber informiert werden, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen, damit sie Sie entsprechend beraten k√∂nnen.

Stillzeit

Venlafaxin geht in die Muttermilch √ľber. Es besteht das Risiko einer Wirkung auf das Kind. Sie sollten daher diese Angelegenheit mit Ihrem Arzt besprechen, der dann dar√ľber entscheiden wird, ob Sie das Stillen beenden oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel beenden sollten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, bevor Sie nicht wissen, wie dieses Arzneimittel Sie beeinflusst.

Venlafaxin-CT enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Hartkapsel, d. h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die √ľbliche empfohlene Anfangsdosis zur Behandlung der Depression, der generalisierten Angstst√∂rung und der sozialen Angstst√∂rung betr√§gt 75 mg t√§glich. Die Dosis kann von Ihrem Arzt allm√§hlich und, falls erforderlich, bei Depression bis auf eine maximale Dosis von 375 mg t√§glich erh√∂ht werden. Wenn Sie wegen einer Panikst√∂rung behandelt werden, wird Ihr Arzt mit einer niedrigeren Dosis (37,5 mg) beginnen und danach die Dosis schrittweise erh√∂hen. Die maximale Dosis betr√§gt bei generalisierter Angstst√∂rung, sozialer Angstst√∂rung und Panikst√∂rung 225 mg t√§glich.

Nehmen Sie Venlafaxin-CT jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, entweder morgens oder abends, ein. Die Kapseln m√ľssen ganz mit Fl√ľssigkeit geschluckt werden und d√ľrfen nicht ge√∂ffnet, zerdr√ľckt, zerkaut oder aufgel√∂st werden.

Venlafaxin-CT sollte mit den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn bei Ihnen Leber- oder Nierenprobleme bestehen, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, weil eine andere Dosierung von diesem Arzneimittel erforderlich sein kann.

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht ab, ohne vorher Ihren Arzt zu konsultieren (siehe Abschnitt ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Venlafaxin-CT abbrechen‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von Venlafaxin-CT eingenommen haben als Sie sollten

Konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine größere Menge dieses Arzneimittels eingenommen haben als von Ihrem Arzt verschrieben.

Die Symptome einer eventuellen √úberdosierung k√∂nnen einen raschen Herzschlag, √Ąnderungen des Wachheitsgrades (von Schl√§frigkeit bis Koma reichend), verschwommenes Sehen, Kr√§mpfe oder Anf√§lle und Erbrechen einschlie√üen.

Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin-CT vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vers√§umt haben, nehmen Sie diese ein, sobald Ihnen dies auff√§llt. Wenn es aber Zeit ist, Ihre n√§chste Dosis einzunehmen, √ľberspringen Sie die vers√§umte Dosis und nehmen nur eine einzelne Dosis wie √ľblich ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie nicht mehr als die Ihnen verschriebene Tagesdosis von

Venlafaxin-CT ein.

Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin-CT abbrechen

Brechen Sie Ihre Behandlung nicht ab oder reduzieren Sie nicht die Dosis, ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt gehalten zu haben, selbst wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass Sie Venlafaxin-CT nicht mehr ben√∂tigen, wird er/sie Sie m√∂glicherweise anweisen, die Dosis langsam zu reduzieren, bevor die Behandlung ganz beendet wird. Es ist bekannt, dass Nebenwirkungen auftreten, wenn Patienten die Einnahme dieses Arzneimittels beenden, vor allem, wenn es pl√∂tzlich abgesetzt oder die Dosis zu schnell reduziert wird. Bei einigen Patienten kann es zu Beschwerden wie M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Albtr√§umen, Mundtrockenheit, vermindertem Appetit, √úbelkeit, Durchfall, Nervosit√§t, Unruhe, Verwirrtheit, Ohrger√§uschen, Kribbeln oder selten auch zu stromschlag√§hnlichen Empfindungen, Schw√§chegef√ľhl, Schwitzen, Krampfanf√§llen oder grippe√§hnlichen Symptomen kommen. Ihr Arzt wird Sie anweisen, wie Sie die Behandlung mit Venlafaxin-CT schrittweise beenden sollten. Wenn Sie eine der aufgef√ľhrten oder andere Nebenwirkungen bei sich bemerken, die Sie belasten, fragen Sie Ihren Arzt um weiteren Rat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn eine der folgenden Nebenwirkungen bei Ihnen auftritt, brechen Sie die Einnahme von Venlafaxin-CT ab. Sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt bzw. suchen Sie die Notfallambulanz des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Anschwellen des Gesichts, des Mundes, der Zunge, des Rachens, der H√§nde oder F√ľ√üe und/ oder gesteigerter juckender Hautausschlag (Nesselsucht), Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Engegef√ľhl in der Brust, pfeifendes Atmen, Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen
  • starker Hautausschlag, Jucken oder Nesselsucht (erhabene rote oder blasse Hautflecken, die oft jucken)
  • Zeichen und Symptome eines Serotonin-Syndroms, die Unruhe, Halluzinationen, Verlust der Koordination, schnellen Herzschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, schnelle Ver√§nderungen des Blutdrucks, √ľberaktive Reflexe, Durchfall, Koma, √úbelkeit und Erbrechen umfassen k√∂nnen. In seiner schwersten Form, kann ein Serotonin-Syndrom einem malignen neuroleptischen Syndrom (MNS) √§hneln. Anzeichen und Symptome des MNS k√∂nnen eine Kombination sein aus Fieber, beschleunigtem Herzschlag, Schwitzen, schwerer Muskelsteifheit, Verwirrtheit und erh√∂hten Muskelenzymen (nachgewiesen durch eine Blutuntersuchung).
  • Anzeichen einer Infektion wie erh√∂hte Temperatur, Sch√ľttelfrost, Zittern, Kopfschmerzen, Schwitzen, grippe√§hnliche Beschwerden. Dies kann durch eine Erkrankung des Blutes, die das Risiko einer Infektion erh√∂ht, verursacht werden.
  • starker Ausschlag, der in starke Blasenbildung und Hautabsch√§lung √ľbergehen kann.
  • unerkl√§rliche Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder -schw√§che. Dies k√∂nnen Anzeichen f√ľr Rhabdomyolyse sein.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Anzeichen und Symptome einer Stress-Kardiomyopathie, die Brustschmerzen, Kurzatmigkeit, Schwindelgef√ľhl, Ohnmachtsanf√§lle und unregelm√§√üigen Herzschlag umfassen k√∂nnen.

Andere Nebenwirkungen, die Sie Ihrem Arzt mitteilen sollten umfassen (die H√§ufigkeit dieser Nebenwirkungen ist in der Liste ‚ÄěAndere Nebenwirkungen, die auftreten k√∂nnen‚Äú, angegeben):

  • Husten, Keuchen, Kurzatmigkeit, was auch durch eine hohe Temperatur begleitet sein kann
  • schwarzer Stuhl (Teerstuhl) oder Blut im Stuhl
  • Juckreiz, gelbe Haut oder Augen oder dunkler Urin, die Symptome einer Entz√ľndung der Leber (Hepatitis) sein k√∂nnen
  • Beschwerden des Herzens, wie beschleunigte oder unregelm√§√üige Herzfrequenz, erh√∂hter Blutdruck
  • Beschwerden der Augen, wie verschwommenes Sehen, geweitete Pupillen
  • Beschwerden des Nervensystems, wie Schwindelgef√ľhl, Kribbeln (Ameisenlaufen), Bewegungsst√∂rungen (Muskelkr√§mpfe oder Steifheit), Kr√§mpfe oder Anf√§lle
  • psychiatrische Beschwerden, wie Hyperaktivit√§t und das Gef√ľhl, ungew√∂hnlich √ľbererregt zu sein
  • Absetzerscheinungen (siehe Abschnitt ‚ÄěWie ist Venlafaxin-CT einzunehmen?, Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin-CT abbrechen‚Äú)
  • verl√§ngerte Blutungsdauer ‚Äď wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann es etwas l√§nger als normal dauern, bis die Blutung gestillt ist

Seien Sie unbesorgt, falls Sie kleine wei√üe K√∂rnchen oder K√ľgelchen nach Einnahme von Venlafaxin-CT in Ihrem Stuhl bemerken. In den Venlafaxin-CT Kapseln befinden sich Sph√§roide bzw. kleine wei√üe K√ľgelchen, die den Wirkstoff Venlafaxin enthalten. Diese Sph√§roide werden von der Kapsel in Ihren Magen-Darm-Trakt abgegeben. W√§hrend die Sph√§roide Ihren Magen-Darm-Trakt passieren, wird langsam Venlafaxin abgegeben. Das Sph√§roid-‚ÄěGerippe‚Äú bleibt ungel√∂st zur√ľck und wird mit Ihrem Stuhl ausgeschieden. Deshalb wurde, auch wenn Sie eventuell Sph√§roide in Ihrem Stuhl bemerken, Ihre Venlafaxin-Dosis aufgenommen.

Andere Nebenwirkungen, die auftreten können

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwindelgef√ľhl; Kopfschmerz; Schl√§frigkeit
  • Schlaflosigkeit
  • √úbelkeit; Mundtrockenheit; Verstopfung
  • Schwitzen (einschlie√ülich Nachtschwei√ü)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • verminderter Appetit
  • Verwirrtheit; Gef√ľhl, von sich selbst abgetrennt (oder abgehoben) zu sein; ausbleibender Orgasmus; verminderter Geschlechtstrieb; Erregtheit; Nervosit√§t; ungew√∂hnliche Tr√§ume
  • Zittern; Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder Unf√§higkeit, stillzusitzen oder stillzustehen; Kribbeln (Ameisenlaufen); Geschmacksver√§nderungen; erh√∂hte Muskelspannung
  • Sehst√∂rungen einschlie√ülich verschwommenem Sehen, erweiterten Pupillen, Unf√§higkeit des Auges automatisch zwischen Objekten in der Ferne und der N√§he scharfzustellen
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Herzrasen; Herzklopfen
  • Blutdruckanstieg; Hitzewallung
  • Atemnot; G√§hnen
  • Erbrechen; Durchfall
  • milder Hautausschlag; Juckreiz
  • erh√∂hte H√§ufigkeit des Wasserlassens; Harnverhalt; Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Unregelm√§√üigkeiten bei der Menstruation, z. B. verst√§rkte Blutung oder verst√§rkt unregelm√§√üige Blutung; Ejakulations- und Orgasmusst√∂rungen (beim Mann); erektile Dysfunktion (Impotenz)
  • Ersch√∂pfung (Asthenie); Abgeschlagenheit; Sch√ľttelfrost
  • Gewichtszunahme; Gewichtsabnahme
  • erh√∂hter Cholesterinspiegel

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • √úberaktivit√§t; Gedankenrasen und herabgesetztes Schlafbed√ľrfnis (Manie)
  • Trugwahrnehmungen; Gef√ľhl, von der Wirklichkeit abgetrennt (oder abgehoben) zu sein; Orgasmusst√∂rungen; Verringerung von Gef√ľhlen/Emotionen; Gef√ľhl, √ľbererregt oder euphorisch zu sein; Z√§hneknirschen
  • Ohnmachtsanf√§lle; unwillk√ľrliche Bewegungen der Muskeln; Einschr√§nkung der Koordination und des Gleichgewichts
  • Schwindelgef√ľhl (vor allem beim zu schnellen Aufstehen); niedriger Blutdruck
  • Erbrechen von Blut; schwarzer, teerartiger Stuhl (F√§zes) oder Blut im Stuhl, was ein Anzeichen einer inneren Blutung sein kann
  • √úberempfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht; Hautblutungen (blaue Flecken); ungew√∂hnlicher Haarausfall
  • Unf√§higkeit, die Harnentleerung zu kontrollieren (Harninkontinenz)
  • Steifigkeit; Verkrampfungen und unwillk√ľrliche Bewegungen der Muskeln
  • leichte Ver√§nderungen der Leberenzymwerte im Blut

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Krampfanf√§lle
  • Husten, Keuchen, Kurzatmigkeit, was auch durch eine hohe Temperatur begleitet sein kann
  • Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit, oft von Trugwahrnehmungen begleitet (Delirium)
  • √ľberm√§√üige Wassereinlagerung (bekannt als SIADH)
  • Verringerung der Natriumkonzentration im Blut
  • starke Augenschmerzen und verschlechtertes oder verschwommenes Sehen
  • abnormer, schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, was zur Ohnmacht f√ľhren kann
  • starke Bauch- oder R√ľckenschmerzen (was auf ernste Darm-, Leber- oder Bauchspeicheldr√ľsenbeschwerden hinweisen k√∂nnte)
  • Juckreiz, Gelbf√§rbung der Haut oder der Augen, dunkel gef√§rbter Urin oder grippe√§hnliche Symptome, die Symptome einer Entz√ľndung der Leber (Hepatitis) sind

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • verl√§ngerte Blutungszeit, was ein Anzeichen f√ľr eine verringerte Anzahl der Pl√§ttchen in Ihrem Blut sein kann, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľhrt, blaue Flecken zu entwickeln oder zu bluten
  • abnorme Milchbildung
  • unerkl√§rliche Blutungen, z. B. Zahnfleischbluten, Blut im Urin oder in Erbrochenem oder das Auftreten unerkl√§rlicher blauer Flecken oder verletzter Blutgef√§√üe (geplatzte √Ąderchen)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • suizidale Gedanken und suizidales Verhalten; es wurden F√§lle berichtet, bei denen es w√§hrend der Therapie mit Venlafaxin oder direkt nach Behandlungsende zu suizidalen Gedanken und suizidalem Verhalten gekommen ist (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Venlafaxin-CT beachten?‚Äú)
  • Aggression
  • Schwindel
  • Schwere vaginale Blutungen kurz nach der Geburt (postpartale H√§morrhagie), siehe weitere Informationen unter ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú in Abschnitt 2

Venlafaxin-CT verursacht manchmal Nebenwirkungen, die Sie m√∂glicherweise nicht erkennen, wie z. B. ein Blutdruckanstieg oder St√∂rungen der Herzfrequenz, leichte Ver√§nderungen der Werte der Leberenzyme, des Natrium- oder Cholesterinspiegels im Blut. Seltener kann Venlafaxin-CT die Funktion Ihrer Blutpl√§ttchen verringern und zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Hautblutungen (blaue Flecken) und Blutungen f√ľhren. Daher m√∂chte Ihr Arzt bei Ihnen eventuell gelegentlich Blutuntersuchungen durchf√ľhren, vor allem, wenn Sie Venlafaxin-CT eine l√§ngere Zeit einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Venlafaxin-CT enthält

Der Wirkstoff ist Venlafaxin.

Jede Hartkapsel, retardiert enthält 37,5 mg, 75 mg oder 150 mg Venlafaxin (als Hydrochlorid). Die genaue Menge steht auf dem Umkarton.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Hypromellose, Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B), Basisches Butylmethacrylat-Copolymer, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Kapselh√ľlle: Titandioxid (E171), Gelatine.

Venlafaxin-CT 75 mg enthält zusätzlich noch rotes Eisenoxid (E172). Venlafaxin-CT 150 mg enthält zusätzlich noch Erythrosin (E127) und Indigocarmin (E132).

Wie Venlafaxin-CT aussieht und Inhalt der Packung

Hartkapsel, retardiert

Blisterpackungen (PVC/F/PVDC/Al oder PVC/PVDC/Al)

Venlafaxin-CT 37,5 mg

Weiß opake Kapseln, die eine runde, beidseitig gewölbte Tablette enthalten.

Das Arzneimittel ist in Packungen mit 7, 14, 50 und 100 Hartkapseln, retardiert erhältlich.

Venlafaxin-CT 75 mg

Fleischfarben opake Kapseln, die zwei runde, beidseitig gewölbte Tabletten enthalten. Das Arzneimittel ist in Packungen mit 14, 50 und 100 Hartkapseln, retardiert erhältlich.

Venlafaxin-CT 150 mg

Scharlachrot opake Kapseln, die drei runde, beidseitig gewölbte Tabletten enthalten.

Das Arzneimittel ist in Packungen mit 14, 50, 100 und in Mehrfachpackungen bestehend aus 2 Packungen zu je 50 Hartkapseln, retardiert erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

AbZ-Pharma GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Dezember 2020.

Versionscode: Z15

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Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AbZ-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 08.09.2008
ATC Code N06AX16
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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