Venlafaxin dura retard 75 mg Hartkapseln, retardiert

Abbildung Venlafaxin dura retard 75 mg Hartkapseln, retardiert
Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan dura GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.09.2008

Zulassungsinhaber

Mylan dura GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Venlafaxin TAD 75 mg Hartkapseln, retardiert Venlafaxin TAD Pharma GmbH
Venlafaxin-Hennig 50 mg Tabletten Venlafaxin Hennig Arzneimittel GmbH & Co.KG
Venlafaxin Winthrop osmo 150 mg Retardtabletten Venlafaxin Winthrop Arzneimittel GmbH
Venlanira 75 mg Tabletten Venlafaxin ALIUD PHARMA GmbH
Venlafaxin Winthrop osmo 37,5 mg Retardtablette Venlafaxin Winthrop Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Venlafaxin dura retard enthält den Wirkstoff Venlafaxin, ein Antidepressivum, welches zu einer Gruppe von Arzneimitteln gehört, die als Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) bezeichnet werden. Diese Arzneimittelgruppe wird zur Behandlung von Depressionen und anderen Leiden wie Angsterkrankungen angewendet. Man geht davon aus, dass Menschen, die unter Depression und/oder Angsterkrankungen leiden, niedrigere Serotonin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn aufweisen. Es ist nicht vollständig geklärt, auf welche Weise Antidepressiva wirken, aber sie können helfen, indem sie die Serotonin- und Noradrenalinspiegel im Gehirn erhöhen.

Venlafaxin dura retard ist ein Arzneimittel f√ľr Erwachsene, die unter Depressionen leiden, oder zur Pr√§vention des Wiederauftretens neuer depressiver Episoden (Rezidivprophylaxe). Venlafaxin dura retard ist auch ein Arzneimittel f√ľr Erwachsene, die unter den folgenden Angsterkrankungen leiden: generalisierte Angstst√∂rung, soziale Angstst√∂rung (Furcht vor oder Vermeiden von sozialen Situationen) und Panikst√∂rung (Panikattacken). Eine angemessene Behandlung der Depression oder Angsterkrankung ist wichtig, um Ihnen dabei zu helfen, sich davon zu erholen. Wenn es nicht behandelt wird, kann Ihr Leiden anhalten, es kann ernster werden und schwieriger zu behandeln sein.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Venlafaxin dura retard darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Venlafaxin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie au√üerdem Arzneimittel einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben, welche als irreversible Monoaminoxidasehemmer (MAOI) bekannt sind und zur Behandlung einer Depression oder der Parkinsonschen Erkrankung verwendet werden. Die gleichzeitige Einnahme eines irreversiblen MAOI zusammen mit anderen Arzneimitteln einschlie√ülich Venlafaxin kann schwere oder sogar lebensbedrohliche Nebenwirkungen hervorrufen. Au√üerdem m√ľssen Sie nach Beendigung der Einnahme von Venlafaxin mindestens

7 Tage warten, bevor Sie einen MAOI einnehmen (siehe auch die Abschnitte ‚ÄěSerotonin- Syndrom‚Äú und ‚ÄěEinnahme von Venlafaxin dura retard zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Venlafaxin dura retard einnehmen.

  • wenn Sie bestimmte Arzneimittel anwenden, welche bei Einnahme mit Venlafaxin das Risiko
    erh√∂hen k√∂nnten, eine potenziell schwerwiegende Nebenwirkung, genannt Serotonin-Syndrom, zu entwickeln (siehe Abschnitt ‚ÄěEinnahme von Venlafaxin dura retard zusammen mit anderen
    Arzneimitteln“);
  • wenn Sie Augenerkrankungen wie bestimmte Arten eines Glaukoms (erh√∂hter Augeninnendruck) haben oder wenn Ihnen Ihr Augenoptiker mittgeteilt hat, dass Sie m√∂glicherweise ein erh√∂htes Risiko f√ľr ein Glaukom haben;
  • wenn Ihre Vorgeschichte Bluthochdruck aufweist oder wenn Sie vor Kurzem einen Herzinfarkt hatten;
  • wenn Ihre Vorgeschichte bzw. die eines Ihrer Familienangeh√∂rigen Herzbeschwerden oder Herzrhythmusst√∂rungen aufweist;
  • wenn Ihre Vorgeschichte Anf√§lle (Kr√§mpfe) aufweist;
  • wenn Ihre Vorgeschichte niedrige Natrium-Blutwerte (Hyponatri√§mie) aufweist. Ebenso wenn Sie √§lter sind, Diuretika einnehmen (Wassertabletten, welche die Produktion von Urin erh√∂hen k√∂nnen) oder wenn sie dehydriert sind (z. B. aufgrund starkem Durchfalls oder Krankheit);
  • wenn bei Ihnen die Neigung besteht, blaue Flecken zu entwickeln oder leicht zu bluten (Blutgerinnungsst√∂rungen in der Vorgeschichte), oder wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die das Blut verd√ľnnen und das Blutungsrisiko erh√∂hen k√∂nnen;
  • wenn Ihre Vorgeschichte Manie bzw. eine bipolare St√∂rung (Gef√ľhl, √ľbererregt oder euphorisch zu sein) aufweist oder jemand in Ihrer Familie daran gelitten hat;
  • wenn Ihre Vorgeschichte aggressives Verhalten aufweist. M√∂glicherweise versp√ľren Sie Aggression insbesondere w√§hrend der Anfangsphase der Behandlung mit Venlafaxin, bei √Ąnderung der Dosis oder bei Abbruch der Einnahme;
  • wenn Sie Diabetes haben (dieses Arzneimittel kann Ihren Blutzucker-Spiegel beeinflussen);
  • wenn Sie ein Arzneimittel zur Gewichtsabnahme anwenden.

Während der Behandlung

  • Dieses Arzneimittel kann einen Anstieg des Blutdrucks oder des Cholesterinspiegels verursachen. Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihren Blutdruck und Cholesterinspiegel in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.
  • Wenn Sie das Gef√ľhl der Ruhelosigkeit oder eine Unf√§higkeit, still zu sitzen oder still zu stehen, versp√ľren. Dies kann w√§hrend der Anfangsphase der Behandlung auftreten. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn dies bei Ihnen auftritt.
  • Wenn Sie eine Urinprobe ben√∂tigen um auf bestimmte Substanzen zu pr√ľfen. Dieses Arzneimittel kann die Testergebnisse beeinflussen. Teilen Sie Ihrem Arzt oder dem Krankenhauspersonal mit, dass Sie dieses Arzneimittel einnehmen.
  • Venlafaxin-Kapseln enthalten Sph√§roide (kleine K√ľgelchen), welche als unl√∂sliche Fraktion mit dem Kot ausgeschieden werden und gesehen werden k√∂nnten.

Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression oder Angststörung

Wenn Sie depressiv sind und/oder unter Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen;
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.

Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder unter einer Angstst√∂rung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.

Mundtrockenheit

√úber Mundtrockenheit wird bei 1 von 10 Personen, die Venlafaxin einnehmen, berichtet. Dies kann das Risiko f√ľr Zahnverfall erh√∂hen. Daher sollten Sie besonders auf Ihre Zahnhygiene achten.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren

Venlafaxin dura retard sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Venlafaxin dura retard verschreiben, wenn er entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestm√∂glichen Interesse des Patienten ist. Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren Venlafaxin dura retard verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der Venlafaxin dura retard einnimmt, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von Venlafaxin in Bezug auf Wachstum, Reifung und kognitive Entwicklung sowie Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.

Einnahme von Venlafaxin dura retard zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Hierzu z√§hlen auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel, Naturheilmittel und pflanzliche Arzneimittel.

Ihr Arzt sollte entscheiden, ob Sie Venlafaxin dura retard zusammen mit anderen Arzneimitteln einnehmen können.

Monoaminoxidasehemmer (MAOI), die zur Behandlung von Depressionen oder der Parkinson- Krankheit angewendet werden, d√ľrfen nicht zusammen mit Venlafaxin eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie diese Arzneimittel innerhalb der letzten 14 Tage eingenommen haben (MAOI: siehe Abschnitt ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Venlafaxin dura retard beachten?‚Äú).

Serotonin-Syndrom: Ein Serotonin-Syndrom, ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand (siehe

Abschnitt ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú), kann unter Behandlung mit Venlafaxin auftreten, besonders wenn es mit anderen Arzneimitteln eingenommen wird.

Beispiele f√ľr solche Arzneimittel sind:

  • Triptane (werden bei Migr√§ne angewendet, z. B. Sumatriptan, Zolmitriptan)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z.B. SNRI, SSRI, trizyklische Antidepressiva oder Arzneimittel, die Lithium enthalten
  • Arzneimittel, die Linezolid, ein Antibiotikum, enthalten (werden zur Behandlung von Infektionen angewendet)
  • Arzneimittel, die Sibutramin enthalten (wird bei Gewichtsreduktion angewendet)
  • Arzneimittel, die Tramadol enthalten (werden zur Behandlung von starken Schmerzen angewendet)
  • Arzneimittel, die Methylenblau enthalten (angewandt zur Behandlung hoher Werte von Meth√§moglobin)
  • Pr√§parate, die Johanniskraut enthalten (auch Hypericum perforatum genanntes Naturheilmittel bzw. pflanzliches Heilmittel zur Behandlung einer leichten Depression)
  • Pr√§parate, die Tryptophan enthalten (angewendet z.B. bei Schlafbeschwerden und Depressionen)
  • Antipsychotika (zur Behandlung von psychischen St√∂rungen mit Symptomen wie H√∂ren, Sehen oder F√ľhlen von Dingen, die nicht da sind, falschen Vorstellungen, ungew√∂hnlichem Misstrauen, beeintr√§chtigter Urteilskraft und Sich-Zur√ľckziehen)

Die Anzeichen und Symptome f√ľr ein Serotonin-Syndrom k√∂nnen eine Kombination aus dem Folgenden beinhalten:

Ruhelosigkeit, Sinnest√§uschungen, Koordinationsverlust, beschleunigter Herzschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, rasche Blutdruck√§nderungen, √ľberaktive Reflexe, Durchfall, Koma, √úbelkeit, Erbrechen. Begeben Sie sich sofort in medizinische Behandlung, wenn Sie glauben, dass bei Ihnen ein Serotonin-Syndrom vorliegt.

In seiner schwersten Form kann ein Serotonin-Syndrom einem malignen neuroleptischen Syndrom (MNS) ähneln. Anzeichen und Symptome des MNS können eine Kombination wie oben beschrieben mit vermehrtem Schwitzen, schwerer Muskelsteifheit, Verwirrtheit, Stimmungsänderungen und erhöhten Muskelenzymen (nachgewiesen durch eine Blutuntersuchung) sein.

Informieren Sie Ihren Arzt unverz√ľglich oder gehen Sie in die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Krankenhauses, wenn Sie meinen, dass bei Ihnen ein Serotonin-Syndrom oder ein MNS auftritt.

Sie m√ľssen Ihren Arzt informieren, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Ihren Herzrhythmus beeinflussen.

Solche Arzneimittel sind z. B.:

  • Antiarrhythmika wie Chinidin, Amiodaron, Sotalol oder Dofetilid (zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Antipsychotika wie Thioridazin (siehe auch Serotonin-Syndrom oben)
  • Antibiotika wie Erythromycin oder Moxifloxacin (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
  • Antihistaminika (zur Behandlung von Allergien)

Die folgenden Arzneimittel können ebenfalls mit Venlafaxin wechselwirken und sollten mit Vorsicht angewendet werden. Besonders ist es wichtig, Ihrem Arzt oder Apotheker mitzuteilen, wenn Sie die folgenden Wirkstoffe einnehmen:

  • Arzneimittel, die bestimmte Enzyme hemmen (CYP3A4) wie
    O Atazanavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir (Arzneimittel zur Behandlung von HIV)
    O Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Posaconazol (Arzneimittel gegen Pilzinfektionen) O Clarithromycin und Telithromycin (Antibiotika)
  • Haloperidol oder Risperidon (zur Behandlung psychiatrischer Leiden)
  • Metoprolol (ein Betablocker zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzbeschwerden)

Einnahme von Venlafaxin dura retard zusammen mit Alkohol

Sie sollten Alkohol meiden, während Sie Venlafaxin dura retard einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat. Sie sollten Venlafaxin nur einnehmen, nachdem Sie den m√∂glichen Nutzen und die m√∂glichen Risiken f√ľr Ihr ungeborenes Kind mit Ihrem Arzt besprochen haben.

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihre Hebamme und/oder Ihr Arzt/ Ihre √Ąrztin dar√ľber informiert sind, dass Sie mit Venlafaxin behandelt werden. √Ąhnliche Arzneimittel wie dieses (so genannte SSRI) k√∂nnen, wenn sie w√§hrend der Schwangerschaft eingenommen werden, zu einer ernsthaften Gesundheitsbeeintr√§chtigung des Neugeborenen f√ľhren, die prim√§re oder persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN) genannt wird und die sich darin zeigt, dass das Neugeborene schneller atmet und eine Blauf√§rbung der Haut aufweist. Diese Symptome beginnen normalerweise w√§hrend der ersten 24 Stunden nach der Geburt. Bitte nehmen Sie in einem solchen Fall sofort mit Ihrer Hebamme und/oder Ihrem Arzt Kontakt auf.

Wenn Sie Venlafaxin w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, k√∂nnen bei Ihrem Kind nach der Geburt nebst schnellerer Atmung weitere Beschwerden auftreten: Reizbarkeit, Zittern, Muskelschw√§che (erniedrigter Muskeltonus), st√§ndiges Schreien, Schlafschwierigkeiten und schlechte Nahrungsaufnahme. Wenn Sie diese Beschwerden bei Ihrem Kind nach der Geburt feststellen und Sie dar√ľber besorgt sind, wenden Sie sich an Ihren Arzt und/ oder Ihre Hebamme, welcher/ welche Ihnen Rat geben kann.

Wenn Sie stillen, fragen Sie Ihren Arzt um Rat. Venlafaxin geht in die Muttermilch √ľber. Es besteht das Risiko einer Wirkung auf das Kind. Sie sollten daher diese Angelegenheit mit Ihrem Arzt besprechen, der dann dar√ľber entscheiden wird, ob Sie das Stillen beenden oder die Behandlung mit Venlafaxin beenden sollten.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Setzen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs und bedienen Sie keine Werkzeuge oder Maschinen, bevor Sie nicht wissen, wie Venlafaxin Sie beeinflusst. Dieses Arzneimittel kann Ihr Urteilsverm√∂gen, Denkverm√∂gen, Verkehrst√ľchtigkeit und Ihre F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Anfangsdosis zur Behandlung der Depression, der generalisierten Angstst√∂rung und der sozialen Angstst√∂rung betr√§gt 75 mg t√§glich. Die Dosis kann von Ihrem Arzt allm√§hlich und, falls erforderlich, bei Depression bis auf eine maximale Dosis von 375 mg t√§glich erh√∂ht werden. Wenn Sie wegen einer Panikst√∂rung behandelt werden, kann Ihr Arzt mit einer niedrigeren Dosis (37,5 mg) beginnen und danach die Dosis schrittweise erh√∂hen. Die maximale Dosis betr√§gt bei generalisierter Angstst√∂rung, sozialer Angstst√∂rung und Panikst√∂rung 225 mg t√§glich. M√∂glicherweise empfiehlt Ihnen Ihr Arzt, dass Sie dieses Arzneimittel, abh√§ngig von Ihrer Verfassung, f√ľr mehrere Monate einnehmen. Ihr Arzt wird sie regelm√§√üig w√§hrend der Behandlung kontrollieren.

Nehmen Sie Venlafaxin dura retard jeden Tag etwa zur gleichen Zeit, entweder morgens oder abends, ein. Die Kapseln m√ľssen ganz mit Fl√ľssigkeit geschluckt werden und d√ľrfen nicht ge√∂ffnet, zerdr√ľckt, zerkaut oder aufgel√∂st werden.

Venlafaxin dura retard sollte mit den Mahlzeiten eingenommen werden.

Wenn bei Ihnen Leber- oder Nierenprobleme bestehen, teilen Sie dies Ihrem Arzt mit, weil eine Anpassung der Dosierung von Venlafaxin erforderlich sein kann.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Venlafaxin wird in der Regel nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen empfohlen (siehe Abschnitt 2).

Brechen Sie die Einnahme von Venlafaxin dura retard nicht ab, ohne vorher Ihren Arzt zu konsultieren

(siehe Abschnitt ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Venlafaxin dura retard abbrechen‚Äú).

Wenn Sie eine größere Menge von Venlafaxin dura retard eingenommen haben, als Sie sollten

Konsultieren Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Venlafaxin eingenommen haben als von Ihrem Arzt verschrieben. Die Symptome einer eventuellen √úberdosierung k√∂nnen einen raschen oder langsamen Herzschlag oder Ver√§nderungen der elektrischen Aktivit√§t Ihres Herzens, was bei Untersuchungen festgestellt werden kann, ein niedriger Blutdruck, Schwindelgef√ľhl, √Ąnderungen des Wachheitsgrades (von Schl√§frigkeit bis Koma reichend), verschwommenes Sehen, Kr√§mpfe oder Anf√§lle oder Erbrechen einschlie√üen.

Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin dura retard vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vers√§umt haben, nehmen Sie diese ein, sobald Ihnen dies auff√§llt. Wenn es aber Zeit ist, Ihre n√§chste Dosis einzunehmen, √ľberspringen Sie die vers√§umte Dosis und nehmen nur eine einzelne Dosis wie √ľblich ein. Nehmen Sie keine doppelte Dosis ein, um eine vergessene Einnahme nachzuholen.

Wenn Sie die Einnahme von Venlafaxin dura retard abbrechen

Brechen Sie Ihre Behandlung nicht ab oder reduzieren Sie nicht die Dosis, ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt gehalten zu haben, selbst wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn Ihr Arzt der Ansicht ist, dass Sie Venlafaxin nicht mehr ben√∂tigen, wird er/sie Sie m√∂glicherweise anweisen, die Dosis langsam zu reduzieren, bevor die Behandlung ganz beendet wird. Es ist bekannt, dass Nebenwirkungen auftreten, wenn Patienten die Einnahme von Venlafaxin beenden, vor allem, wenn Venlafaxin dura retard pl√∂tzlich abgesetzt oder die Dosis zu schnell reduziert wird. Bei einigen Patienten kann es zu Beschwerden wie M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl, Benommenheit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Albtr√§umen, Mundtrockenheit, vermindertem Appetit, sich krank f√ľhlen oder krank sein, Durchfall, ein Gef√ľhl der √Ąngstlichkeit, Nervosit√§t, Unruhe, Verwirrtheit, Ohrger√§uschen, Kribbeln oder selten auch zu stromschlag√§hnlichen Empfindungen, Schw√§chegef√ľhl, Schwitzen, Krampfanf√§llen, Zittern oder grippe√§hnlichen Symptomen kommen.

Ihr Arzt wird Sie anweisen, wie Sie die Behandlung mit Venlafaxin schrittweise beenden sollten. Wenn Sie eine der aufgef√ľhrten oder andere Nebenwirkungen bei sich bemerken, die Sie belasten, fragen Sie Ihren Arzt um weiteren Rat.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt bzw. suchen Sie die Notfallambulanz des n√§chstgelegenen Krankenhauses auf:

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Allergische Reaktion, mit folgenden Anzeichen: pl√∂tzliches Anschwellen des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Rachens, der H√§nde, der F√ľ√üe oder anderer K√∂rperteile, Ausschlag, Jucken oder Nesselsucht der Haut, Blutdruckabfall der zu Ohnmacht f√ľhrt, Engegef√ľhl in der Brust, pfeifendes Atmen, Schwierigkeiten beim Schlucken oder Atmen
  • R√∂tung der Haut mit Blasenbildung oder Hautabsch√§lung. Ebenso kann eine starke
    Blasenbildung und Blutung an Lippen, Augen, Mund, Nase und Genitalien auftreten. Dabei kann es sich um das ‚ÄěStevens-Johnson-Syndrom‚Äú oder ‚ÄěToxische epidermale Nekrolyse‚Äú handeln
  • Zeichen und Symptome eines Serotonin-Syndroms, die Unruhe, Halluzinationen, Verlust der Koordination, schnellen Herzschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur, schnelle Ver√§nderungen des

Blutdrucks, √ľberaktive Reflexe, Durchfall, Koma, √úbelkeit und Erbrechen umfassen k√∂nnen. In seiner schwersten Form kann ein Serotonin-Syndrom einem malignen neuroleptischen Syndrom (MNS) √§hneln. Anzeichen und Symptome des MNS k√∂nnen eine Kombination wie oben beschrieben mit vermehrtem Schwitzen, Stimmungs√§nderungen, schwerer Muskelsteifheit, Verwirrtheit und erh√∂hten Muskelenzymen (nachgewiesen durch eine Blutuntersuchung) sein

  • Abnahme der Anzahl der roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen oder der Blutpl√§ttchen, was zu einem h√§ufigeren Auftreten von Infektionen f√ľhren kann (z. B. rauer Hals und Mundgeschw√ľr), Fieber, Schw√§che, erh√∂hte Neigung blaue Flecken zu entwickeln, zu bluten oder eine verl√§ngerte Blutungszeit
  • Unerkl√§rliche Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder -schw√§che (Rhabdomyolyse)
  • Husten, keuchendes Atmen, Kurzatmigkeit und eine erh√∂hte Temperatur, welches Symptome einer Lungenentz√ľndung in Verbindung mit einem Anstieg der wei√üen Blutk√∂rperchen sind (pulmonale Eosinophilie)
  • Gelbf√§rbung von Augen und Haut (Hepatitis)
  • Pl√∂tzliches Einsetzen eines masernartigen Ausschlags. Dies kann mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen verbunden sein (Erythema multiforme)

Weitere Nebenwirkungen, die Sie Ihrem Arzt mitteilen sollten, umfassen:

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Schmerzen im Oberbauch oder R√ľcken, sich krank f√ľhlen oder krank sein, was durch eine Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis) ausgel√∂st sein kann
  • Niedriger Natriumspiegel im Blut, sich krank f√ľhlen, Muskelschmerzen, Anf√§lle, Schwierigkeiten beim Atmen, Verwirrtheit, M√ľdigkeit, Appetitlosigkeit, √ľberm√§√üige Wasseraufnahme (all dies sind Symptome, welche durch die inad√§quate Aussch√ľttung eines bestimmten Hormons, genannt Antidiuretisches Hormon, ausgel√∂st wird (SIADH))
  • Ver√§nderung der Sehf√§higkeit, was durch einen erh√∂hten Fl√ľssigkeitsdruck in Ihrem Auge verursacht wird (Glaukom). Weitere Anzeichen k√∂nnen pl√∂tzliche Augenschmerzen, der Verlust des Sehverm√∂gens, sehen von Lichtringen um Lichtquellen und erweiterte Pupillen sein
  • Abnormer, schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag, was zu Ohnmacht oder zu Ver√§nderungen der elektrischen Aktivit√§t des Herzens, was bei Untersuchungen festgestellt werden kann, f√ľhren kann
  • Kr√§mpfe oder Anf√§lle

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)Suizidale Gedanken und

  • Schwellungen unter der Haut, die Gesicht, Hals, Verdauungssystem und Atemwege betreffen k√∂nnen. (Wenn Sie Atem- oder Schluckbeschwerden haben, holen Sie bitte umgehend medizinischen Rat ein.)
  • Erbrechen von Blut, schwarzer teerartiger Stuhl (Kot) oder Blut im Stuhl; dies kann ein Anzeichen f√ľr innere Blutungen sein
  • √úberaktivit√§t, rasende Gedanken und vermindertes Schlafbed√ľrfnis (Manie)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Unf√§higkeit Wasser zu lassen
  • Zittern, Kribbeln (Ameisenlaufen), erh√∂hte Muskelspannung
  • Blutdruckanstieg

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Suizidale Gedanken und suizidales Verhalten; Es wurden F√§lle berichtet, bei denen es w√§hrend der Venlafaxin-Therapie oder direkt nach Behandlungsende zu suizidalen Gedanken und suizidalen Verhalten gekommen ist (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von Venlafaxin dura retard beachten?‚Äú)

Andere mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwindelgef√ľhl; Kopfschmerzen
  • √úbelkeit; Mundtrockenheit
  • Schl√§frigkeit
  • √úberm√§√üiges Schwitzen (einschlie√ülich Nachtschwei√ü)
  • Schlafst√∂rungen
  • Verstopfung

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Verminderter Appetit
  • Verwirrtheit; Gef√ľhl, von sich selbst abgetrennt (oder abgehoben) zu sein; ausbleibender Orgasmus; verminderter Geschlechtstrieb; Nervosit√§t; ungew√∂hnliche Trauminhalte, Agitiertheit
  • Sehst√∂rungen einschlie√ülich verschwommenes Sehen; erweiterte Pupillen; Unf√§higkeit des Auges, automatisch zwischen Objekten in der Ferne und der N√§he scharfzustellen
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Hitzegef√ľhl
  • G√§hnen
  • Krank sein (Erbrechen); Durchfall
  • Erh√∂hte H√§ufigkeit des Wasserlassens; Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • Unregelm√§√üigkeiten bei der Menstruation, z. B. verst√§rkte Blutung oder verst√§rkt unregelm√§√üige Blutung; Ejakulations- und Orgasmusst√∂rungen (beim Mann); erektile Dysfunktion (Impotenz)
  • Schw√§che (Asthenie); Erm√ľdung; Sch√ľttelfrost
  • Erh√∂hter Cholesterinspiegel im Blut
  • Ver√§nderter Geschmackssinn
  • Kurzatmigkeit
  • Ausschlag, Juckreiz
  • Gewichtszunahmen, Gewichtsabnahme
  • Gef√ľhl von Ruhelosigkeit oder Unf√§higkeit still zu sitzen oder still zu stehen
  • Schneller Herzschlag, Herzklopfen (Palpitationen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Halluzinationen; Gef√ľhl, von der Wirklichkeit abgetrennt (oder abgehoben) zu sein; Orgasmusst√∂rungen; Verringerung von Gef√ľhlen/Emotionen; Gef√ľhl, √ľbererregt oder euphorisch zu sein; Z√§hneknirschen
  • Ohnmachtsanf√§lle; unwillk√ľrliche Bewegungen der Muskeln; unkontrollierbares Zucken, ruckende und windende Bewegungen; Einschr√§nkung der Koordination und des Gleichgewichts
  • Schwindelgef√ľhl (vor allem beim zu schnellem Aufstehen) aufgrund eines niedrigen Blutdrucks
  • √úberempfindlichkeit gegen√ľber Sonnenlicht; blaue Flecken (Ekchymose); ungew√∂hnlicher Haarausfall; Urtikaria
  • Niedriger Blutdruck
  • Ver√§nderte Blutwerte einiger Leberenzyme, was in Blutuntersuchungen festgestellt werden kann
  • Unkontrollierbarer und unwillk√ľrlicher Harnabgang

Selten (kann bis zu 1 von 1000 Behandelten betreffen)

  • Verringerung der Natriumkonzentration im Blut, was in Blutuntersuchungen festgestellt werden kann
  • Orientierungslosigkeit und Verwirrtheit, oft von Halluzinationen begleitet (Delirium)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Anormale oder gesteigerte Produktion eines bestimmten Hormons, genannt Prolaktin, was in Blutuntersuchungen festgestellt werden kann
  • Unkontrollierbare Muskelbewegungen, meist des Gesichts oder der Zunge (Tardive Diskinesie)

Unerkl√§rliche Blutungen, z. B. Zahnfleischbluten, Blut im Urin oder in Erbrochenem oder das Auftreten unerkl√§rlicher blauer Flecken oder verletzter Blutgef√§√üe (geplatzte √Ąderchen)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Aggression
  • Drehgef√ľhl

Weitere Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

Obwohl dieses Arzneimittel in der Regel nicht zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen empfohlen wird, ist zusätzlich von feindseligem Verhalten, Selbstverletzung, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Sodbrennen und Muskelschmerzen berichtet worden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de, anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Venlafaxin dura retard 75 mg enthält

Der Wirkstoff ist Venlafaxin.

Jede Hartkapsel, retardiert enthält Venlafaxinhydrochlorid, entsprechend 75 mg Venlafaxin.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Kapselinhalt: Hypromellose; Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B); Natriumdodecylsulfat; Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

√úberzug: Basisches Butylmethacrylat-Copolymer (Ph.Eur.) Kapselh√ľlle: Titandioxid (E171); Eisen(III)-oxid (E172); Gelatine. Drucktinte: Schellack, Eisen(II,III)-oxid (E172).

Wie Venlafaxin dura retard 75 mg aussieht und Inhalt der Packung

Undurchsichtige, hautfarbene Hartkapseln mit dem Aufdruck ‚ÄěVEN‚Äú auf dem Kapseloberteil und ‚Äě75‚Äú auf dem Kapselunterteil.

Venlafaxin dura retard 75 mg ist in Packungen mit 14, 20, 50 und 100 Hartkapseln, sowie B√ľndelpackungen mit 100 (2x50) Hartkapseln, erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan dura GmbH Postfach 10 06 35 64206 Darmstadt

Hersteller

McDermott Laboratories Ltd. t/a Gerard Laboratories

35-36 Baldoyle Industrial Estate, Grange Road

Dublin 13 Irland

oder

Mylan dura GmbH Wittichstr. 6 64295 Darmstadt

oder

Mylan Hungary Kft

Mylan utca 1

H-2900 Kom√°rom,

Ungarn

oder

Pharmathen International S.A.

Sapes Industrial Park,

Block No 5, 69300 Rodopi

Griechenland

oder

Pharmathen S.A.

Dervenakion 6

Pallini 15351

Attikis

Griechenland

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

BelgienVenlafaxine Retard Mylan
SchwedenVenlafaxin Mylan
DeutschlandVenlafaxin dura retard
TschechienVenlafaxin Mylan
NiederlandeVenlafaxine Retard Mylan
FrankreichVENLAFAXINE MYLAN LP
GriechenlandVenlafaxine/Mylan
IrlandVenlofex
ItalienVenlafaxina Mylan Generics
PolenFaxigen XL
PortugalVenlafaxina Mylan
SpanienVenlamylan Retard

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2018.

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Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan dura GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.09.2008

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