Omepralan 20 mg - Kapseln

Abbildung Omepralan 20 mg - Kapseln
Wirkstoff(e) Omeprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 17.06.2003
ATC Code A02BC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Omeprazol Actavis 20 mg magensaftresistente Kapseln Omeprazol Actavis
Omeprazol Aristo 40 mg Kapseln Omeprazol Aristo Pharma GmbH
Omeprazol G.L. 40 mg - Kapseln Omeprazol G.L. Pharma GmbH
Losec 20 mg magensaftresistente Kapseln Omeprazol Cheplapharm Arzneimittel GmbH
Losec 10 mg magensaftresistente Kapseln Omeprazol Cheplapharm Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Omepralan vermindert den Säuregehalt im Magen.

Omepralan wird angewendet

  • bei Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr (Ulcus duodeni),
  • bei Magengeschw√ľr (Ulcus ventriculi),
  • bei Speiser√∂hrenentz√ľndung (Reflux√∂sophagitis) bzw. deren Fortsetzungsbehandlung zur Vorbeugung dieser Erkrankung,
  • bei einem speziellen Magengeschw√ľr (Zollinger-Ellison-Syndrom),
  • zur Behandlung von Schmerzen/Unbehagen im Oberbauch, ausgel√∂st durch zu viel Magens√§ure (s√§urebedingte Dyspepsie),
  • zur Behandlung von Patienten, bei denen die Gefahr des Einatmens von Mageninhalt w√§hrend einer Vollnarkose besteht (S√§ureaspirationsprophylaxe),
  • zur Behandlung und in weiterer Folge zur Fortbehandlung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren als Folge einer lange dauernden Einnahme von darmreizenden Schmerzmitteln sowie
  • zur Kombinationsbehandlung (gemeinsam mit Antibiotika) von durch ein bestimmtes Bakterium (Helicobacter pylori) verursachten Magengeschw√ľren.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Omepralan darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Omeprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten (z.B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol).
  • wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Nelfinavir enth√§lt (Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Omepralan einnehmen. Omepralan kann die Anzeichen anderer Erkrankungen verdecken. Sprechen Sie daher umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Angaben vor oder während der Einnahme von Omepralan auf Sie zutrifft:

  • Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme mit dem Schlucken.
  • Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsst√∂rungen.
  • Sie erbrechen Nahrung oder Blut.
  • Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (Blut im Kot).
  • Sie leiden an schwerem oder andauerndem Durchfall (Omeprazol wird mit einer geringen Erh√∂hung von ansteckendem Durchfall in Verbindung gebracht).
  • Sie haben schwere Leberprobleme.
  • Wenn Sie jemals infolge einer Behandlung mit einem mit Omepralan vergleichbaren Arzneimittel, das ebenfalls die Magens√§ure reduziert, Hautreaktionen festgestellt haben.
  • Wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Falls bei Ihnen ein Hautausschlag auftritt, insbesondere in den der Sonne ausgesetzten Hautbereichen, informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt, da Sie die Behandlung mit Omepralan eventuell abbrechen m√ľssen. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitssch√§dliche Auswirkungen wie Gelenkschmerzen zu erw√§hnen.

Wenn Sie Omepralan auf einer Langzeit-Basis einnehmen (l√§nger als 1 Jahr) wird Ihr Arzt Sie m√∂glicherweise regelm√§√üig √ľberwachen. Jedes Mal, wenn Sie Ihren Arzt sehen, sollten Sie von jeglichen neuen und unerwarteten Beschwerden und Umst√§nden berichten.

Bei der Einnahme von Protonenpumpenhemmern wie Omepralan, besonders √ľber einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, kann sich das Risiko f√ľr Knochenbr√ľche in der H√ľfte, dem Handgelenk oder der Wirbels√§ule leicht erh√∂hen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder Kortikosteroide einnehmen (diese Arzneimittel k√∂nnen das Risiko f√ľr Osteoporose erh√∂hen).

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal √ľber die Einnahme von Omepralan, wenn Sie eine Untersuchung auf Tumore haben.

Kinder

Omepralan sollte Kindern unter 2 Jahren nicht gegeben werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Omepralan während dieser Zeit einnehmen können.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

√úblicherweise beeintr√§chtigt Omepralan die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen nicht.

Trotzdem k√∂nnen Nebenwirkungen wie Benommenheit, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit, Seh- und H√∂rst√∂rungen Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen.

Sie d√ľrfen kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen, wenn eine dieser Nebenwirkungen auf Sie zutrifft.

Omepralan enthält Saccharose

Bitte nehmen Sie Omepralan erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Omepralan einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Kapseln sollen als Ganzes unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (beispielsweise mit einem Glas Wasser) vor einer Mahlzeit (z.B. vor dem Fr√ľhst√ľck oder vor dem Abendessen) oder auf n√ľchternen Magen geschluckt werden.

Wenn Sie die Kapseln nicht im Ganzen schlucken können oder Omepralan bei Kindern angewendet werden soll, können Sie die Kapseln auch öffnen und der Inhalt kann zusammen mit etwas Apfelmus eingenommen werden.

Einen Essl√∂ffel Apfelmus in eine leere Sch√ľssel geben, Kapsel √∂ffnen und den gesamten Kapselinhalt in die Sch√ľssel leeren. Danach das Granulat mit dem Apfelmus mischen und unverz√ľglich einnehmen. Ein Glas Wasser nachtrinken, damit auch eventuelle Reste aus dem Mund gesp√ľlt werden. Das Apfelmus darf nicht erw√§rmt werden und sollte fl√ľssig genug sein, damit es ohne Kauen geschluckt werden kann. Das Granulat darf nicht zerkaut oder zerdr√ľckt werden. Die Apfelmus-Granulat-Mischung soll sofort eingenommen und nicht f√ľr eine sp√§tere Einnahme aufgehoben werden.

F√ľr die unterschiedlichen Dosierschemata stehen unterschiedliche Wirkst√§rken zur Verf√ľgung.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die empfohlene Dosis:

Erwachsene

Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr (Ulcus duodeni)

Im Regelfall 20 mg Omeprazol (1 Kapsel Omepralan 20 mg) t√§glich f√ľr die Dauer von 2 bis 4 Wochen.

Magengeschw√ľr (Ulcus ventriculi)

Im Regelfall 20 mg Omeprazol (1 Kapsel Omepralan 20 mg) t√§glich f√ľr die Dauer von 4 bis 8 Wochen.

Speiser√∂hrenentz√ľndung (Reflux√∂sophagitis)

Im Regelfall 20 mg Omeprazol (1 Kapsel Omepralan 20 mg) t√§glich f√ľr die Dauer von 4 bis 8 Wochen.

Dauerbehandlung der Speiser√∂hrenentz√ľndung zur Vorbeugung eines R√ľckfalls

Im Regelfall 10 bis 20 mg Omeprazol (1 bis 2 Kapseln Omepralan 10 mg) täglich, abhängig vom Ansprechen auf die Behandlung.

Zollinger-Ellison-Syndrom

Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 60 mg Omeprazol (3 Kapseln Omepralan 20 mg) einmal t√§glich. Ihr Arzt wird die Dosierung Ihren Bed√ľrfnissen entsprechend anpassen. Bei Dosierungen √ľber 80 mg t√§glich soll die Dosis auf 2 Einnahmen aufgeteilt werden.

Zur Behandlung von schmerzmittelbedingten Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren

Im Regelfall 20 mg Omeprazol (1 Kapseln Omepralan 20 mg) t√§glich f√ľr die Dauer von 4 bis 8 Wochen.

Als Dauerbehandlung zur Vorbeugung eines R√ľckfalls schmerzmittelbedingter Geschw√ľre

Die empfohlene Dosis ist 20 mg Omeprazol (1 Kapseln Omepralan 20 mg) täglich.

Refluxkrankheit

Die empfohlene Dosierung betr√§gt 10 bis 20 mg Omeprazol (1 bis 2 Kapseln Omepralan 10 mg) t√§glich, abh√§ngig vom Ansprechen auf die Behandlung, f√ľr die Dauer von 2 bis 4 Wochen.

Schmerzen im Oberbauch (säurebedingte Dyspepsie)

Die empfohlene Dosis beträgt 10 mg Omeprazol (1 Kapsel Omepralan 10 mg) täglich. Bei Bedarf kann Ihr Arzt die Dosis auf 20 mg (1 Kapsel Omepralan 20 mg) täglich erhöhen.

Wenn die Behandlung länger als 2 Wochen dauert, wird eine ärztliche Untersuchung empfohlen.

Vorbeugung gegen das Einatmen von Mageninhalt während einer Vollnarkose (Säureaspirationsprophylaxe)

Die empfohlene Dosierung beträgt 40 mg Omeprazol (2 Kapseln Omepralan 20 mg) am Vorabend einer geplanten Operation und weitere 40 mg (2 Kapseln Omepralan 20 mg) am Morgen des Operationstages.

Zur Abtötung des Bakteriums Helicobacter pylori (Eradikationstherapie)

Patienten mit Magen-Darm-Geschw√ľren aufgrund einer Infektion mit Helicobacter pylori sollten mit einer Kombination von Omepralan und geeigneten Antibiotika behandelt werden.

Die √ľbliche Dosis betr√§gt 20 mg Omeprazol (1 Kapsel Omepralan 20 mg) ein- bis zweimal t√§glich, zusammen mit den Antibiotika (Arzneimittel gegen Infektionskrankheiten) Amoxicillin, Clarithromycin und/oder Metronidazol.

Die Behandlungsdauer betr√§gt √ľblicherweise 1 Woche.

Kinder ab 2 Jahren und Jugendliche mit schwerer Speiser√∂hrenentz√ľndung

√úber die Behandlung von Kindern mit dem Wirkstoff Omeprazol liegen wenige klinische Erfahrungen vor. Omeprazol wird daher nur bei einer schweren Speiser√∂hrenentz√ľndung verwendet, wenn diese nicht auf andere Behandlungen anspricht.

Die Behandlung soll von einem Kinderarzt im Krankenhaus eingeleitet werden.

Folgende Dosierung (ca. 1 mg/kg/Tag) wird empfohlen:

  • Gewicht 10 bis 20 kg: 10 mg/Tag
  • Gewicht √ľber 20 kg: 20 mg/Tag

Die Behandlungsdauer betr√§gt im Allgemeinen 4 bis 8 Wochen und soll 12 Wochen nicht √ľberschreiten.

Wenn Sie eine größere Menge von Omepralan eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Omepralan eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verschrieben, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Omepralan vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Sollten Sie die Einnahme von Omepralan einmal vergessen haben, fahren Sie in der Dosierung bitte so fort, wie vom Arzt verordnet.

Wenn Sie die Einnahme von Omepralan abbrechen

Omepralan soll nicht eigenm√§chtig ohne R√ľcksprache mit dem Arzt abgesetzt werden, auch wenn Sie schon nach wenigen Tagen geringere oder gar keine Beschwerden mehr haben, da sonst der Behandlungserfolg gef√§hrdet sein kann.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Omepralan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Manche Arzneimittel können Beschwerden verursachen, wenn sie zusammen mit Omepralan eingenommen werden.

Sie d√ľrfen Omepralan nicht einnehmen, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Nelfinavir enthalten (Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Sie m√ľssen Ihrem Arzt auf alle F√§lle mitteilen, wenn Sie Clopidogrel einnehmen (Arzneimittel zur Blutgerinnungshemmung).

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol (zur Behandlung von Pilzinfektionen).
  • Digoxin (zur Behandlung von Herzproblemen).
  • Diazepam (zur Behandlung von Angstzust√§nden, zur Entspannung der Muskeln oder Behandlung der Epilepsie).
  • Phenytoin (bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Sie Ihr Arzt √ľberwachen, wenn Sie mit der Einnahme von Omepralan beginnen oder aufh√∂ren.
  • Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung wie Warfarin oder andere Vitamin K-Blocker. Ihr Arzt wird Sie √ľberwachen, wenn Sie mit der Einnahme von Omepralan beginnen oder damit aufh√∂ren.
  • Rifampicin (zur Behandlung der Tuberkulose).
  • Atazanavir und Saquinavir (zur Behandlung einer HIV-Infektion).
  • Tacrolimus (nach Organtransplantationen).
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (zur Behandlung von leichten Depressionen).
  • Cilostazol (zur Behandlung von Claudicatio intermittens/zeitweisem Hinken).
  • Clarithromycin (Antibiotikum zur Behandlung von bakteriellen Infektionen).
  • Erlotinib (zur Behandlung von Krebs).
  • Posaconazol (zur Behandlung von schweren Pilzinfektionen).
  • Methotrexat (ein Arzneimittel, das in hohen Dosen bei der Chemotherapie zur Behandlung von Krebs eingesetzt wird). Wenn Sie Methotrexat in hoher Dosis einnehmen, wird Ihr Arzt Ihre Behandlung mit Omepralan m√∂glicherweise vor√ľbergehend unterbrechen.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Schlaflosigkeit
  • Schwindel, Kribbeln wie ‚ÄěAmeisenlaufen‚Äú, Schl√§frigkeit
  • Drehschwindel (Vertigo)
  • ver√§nderte Ergebnisse von Bluttests, mit denen √ľberpr√ľft wird, wie die Leber arbeitet
  • Entz√ľndung der Haut (Dermatitis), Juckreiz, Hautausschlag, Nesselausschlag
  • Knochenbr√ľche in der H√ľfte, dem Handgelenk oder an der Wirbels√§ule
  • Unwohlsein, geschwollene Gliedma√üen (√Ėdeme)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderungen des Blutbildes, wie eine Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie), die die Wahrscheinlichkeit von Infektionen erh√∂ht; Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), die die Wahrscheinlichkeit f√ľr das Auftreten von Blutungen erh√∂ht
  • allergische Reaktionen wie Fieber, Schwellung der Lippen, des Gesichts und der Zunge, Schwierigkeiten beim Atmen, Ohnmachtsgef√ľhl
  • niedriger Natriumspiegel im Blut
  • Erregungszust√§nde, Verwirrtheit, Depressionen
  • Geschmacksver√§nderungen
  • verschwommenes Sehen
  • Atemnot durch Verengung der Atemwege (Bronchospasmen)
  • Mundtrockenheit, Entz√ľndung der Mundschleimhaut, Soor (Pilzinfektion im Mund), Entz√ľndungen im Darm (f√ľhrt zu Durchfall)
  • Erkrankung der Leber (Hepatitis) mit oder ohne Gelbf√§rbung der Haut oder der Aug√§pfel
  • Haarausfall, gesteigerte Lichtempfindlichkeit (Photosensibilit√§t)
  • Gelenksschmerzen, Muskelschmerzen
  • Nierenentz√ľndung (interstitielle Nephritis)
  • vermehrtes Schwitzen

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • starke Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose), die die Wahrscheinlichkeit f√ľr das Auftreten von Infektionen erh√∂ht; starke Verminderung der Blutzellen (Panzytopenie), die Schw√§chegef√ľhl und Bluterg√ľsse ausl√∂sen kann und die Wahrscheinlichkeit f√ľr das Auftreten von Infektionen erh√∂ht
  • Wenn Sie Omepralan f√ľr mehr als 3 Monate einnehmen, ist es m√∂glich, dass der Magnesiumspiegel in Ihrem Blut sinken kann. Ein niedriger Magnesiumspiegel macht sich durch Erm√ľdung, unwillk√ľrliche Muskelspannungen, Verwirrtheit, Kr√§mpfe, Schwindel und erh√∂hte Herzfrequenz bemerkbar. Wenn bei Ihnen eine dieser Nebenwirkungen auftritt, sagen Sie es bitte unverz√ľglich Ihrem Arzt. Ein niedriger Magnesiumspiegel kann auch zu einer Erniedrigung der Kalium- und Calciumspiegel im Blut f√ľhren. Ihr Arzt kann regelm√§√üige Bluttests durchf√ľhren, um Ihren Magnesiumspiegel zu √ľberwachen.
  • Aggressivit√§t, Halluzinationen
  • Leberversagen, Gehirnerkrankungen bei Patienten mit bereits bestehender schwerer Lebererkrankung
  • bl√§schenf√∂rmige Hautausschl√§ge (Erythema multiforme), schwere allergische Reaktionen mit roten Flecken auf der Haut (Stevens-Johnson-Syndrom), Sch√§len der Haut (toxische epidermale Nekrolyse).
  • Muskelschw√§che
  • Vergr√∂√üerung der Brust beim Mann

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung bzw. dem Flaschenetikett und Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Kunststoffflasche: Nach dem ersten √Ėffnen innerhalb von 100 Tagen aufbrauchen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Omepralan enthält

  • Der Wirkstoff ist: Omeprazol. 1 Kapsel enth√§lt 20 mg Omeprazol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Kapselinhalt: Zuckerpellets, Hypromellose, Natriumlaurylsulfat, schweres Magnesiumoxid, Povidon K25, Talkum, Methylacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1) Dispersion 30%, Triethylcitrat.
    Kapselh√ľlle: Gelatine, Titandioxid (E 171).

Wie Omepralan aussieht und Inhalt der Packung

Omepralan 20 mg-Kapseln sind weiße, magensaftresistente Kapseln.

Omepralan 20 mg-Kapseln sind in Aluminium-Blisterpackungen mit 7, 14, 15, 28, 30, 56, 56x1 und 98 Kapseln und weißen Kunststoffflaschen mit Polypropylen-Verschlusskappe und Trockenmittel mit 30 bzw. 100 Kapseln erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Lek Pharmaceuticals d.d., 9220 Lendava, Slowenien

Lek Pharmaceuticals d.d., 1526 Ljubljana, Slowenien

Lek S.A., 95010 Strykow, Polen

Z.Nr.: 1-24979

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im November 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Omepralan 20 mg - Kapseln - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Omeprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 17.06.2003
ATC Code A02BC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden