ArthroComb 75 mg/20 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Abbildung ArthroComb 75 mg/20 mg Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung
Wirkstoff(e) Diclofenac Omeprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Aristo Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.04.2017
ATC Code M01AB55
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Aristo Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Diclofenac Sandoz 75 mg - Retardtabletten Diclofenac Sandoz GmbH
Diclostad Ampullen Diclofenac Stada
Algefit - Gel Diclofenac PharmaSelect
Neurofenac - Kapseln Diclofenac Thiamin (Vitamin B1) Pyridoxin (Vitamin B6) Merck Gesellschaft mbH
Tratul 50 mg Kapseln Diclofenac G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

ArthroComb enthält zwei Wirkstoffe in einer Hartkapsel. Die Wirkstoffe sind Diclofenac Natrium (75 mg) und Omeprazol (20 mg).

Diclofenac ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmer (NSAR), der zur Reduzierung von Schmerzen und Entz√ľndung bei Gelenkerkrankungen eingesetzt wird.

Omeprazol geh√∂rt zu der Arzneimittelgruppe der sogenannten ‚ÄěProtonenpumpenhemmer‚Äú, welche die S√§uremenge, die in Ihrem Magen produziert wird, reduzieren. Omeprazol reduziert das durch die Anwendung von nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern (NSAR) bestehende Risiko der Entwicklung von Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren.

ArthroComb wird bei Erwachsenen angewendet zur symptomatischen Behandlung von rheumatoider Arthritis, Osteoarthritis und ankylosierender Spondylitis (Morbus Bechterew) bei erwachsenen Patienten, bei denen ein Risiko zur Entwicklung von Magen- und/oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren aufgrund der Einnahme von NSAR besteht, die bisher mit Diclofenac und Omeprazol als kombinierte Einzelgaben erfolgreich therapiert wurden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

ArthroComb darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Diclofenac, Omeprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie in der Vergangenheit allergisch auf Acetylsalicyls√§ure (Aspirin), Ibuprofen oder andere nicht-steroidale Entz√ľndungshemmer reagiert haben Anzeichen einer √úberempfindlichkeitsreaktion sind unter anderem Anschwellen von Gesicht und Mund (Angio√∂dem), Asthma, Atemprobleme, Schmerzen im Brustkorb, laufende Nase, Hautausschlag oder jede andere allergische Reaktion.
  • wenn Sie allergisch gegen Arzneimittel sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten (z. B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol);
  • wenn Sie schwere Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen haben;
  • wenn Sie in den letzten drei Monaten Ihrer Schwangerschaft sind;
  • wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Nelfinavir enth√§lt (gegen eine HIV Infektion);
  • wenn Sie aktuell ein Geschw√ľr oder Blutungen im Magen (gastrisch) oder Zw√∂lffingerdarm (peptisch) oder eine Darmperforation haben;
  • wenn Sie aktuell oder in der Vergangenheit wiederkehrende Geschw√ľre oder Blutungen im Magen oder Zw√∂lffingerdarm haben/hatten (zwei oder mehr Ereignisse nachgewiesener Geschw√ľre oder Blutungen);
  • wenn Sie in der Vergangenheit Blutungen im Magen-Darm-Trakt in Verbindung mit der Anwendung von NSAR hatten;
  • wenn bei Ihnen eine Herzkrankheit und/oder Hirngef√§√ükrankheit festgestellt wurde, z. B. wenn Sie einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder einen kleinen Schlaganfall (transitorische isch√§mische Attacke, TIA) hatten oder wenn bei Ihnen Verstopfungen der Adern zum Herzen oder Gehirn vorliegen oder Sie sich einer Operation zur Beseitigung oder Umgehung dieser Verstopfungen unterziehen m√ľssen;
  • wenn Sie Probleme mit Ihrem Blutkreislauf haben oder hatten (periphere Gef√§√ükrankheit);
  • wenn Sie an ungekl√§rten Blutbildungsst√∂rungen leiden;
  • wenn Sie eine Hirnblutung oder andere Blutungen haben.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie ArthroComb einnehmen.

ArthroComb kann die Anzeichen anderer Erkrankungen verdecken oder verschlimmern. Sprechen Sie daher umgehend mit Ihrem Arzt, wenn einer der folgenden Angaben vor oder während der Einnahme von ArthroComb auf Sie zutrifft:

  • Sie haben Probleme mit dem Herzen, den Nieren oder der Leber (Ihr Arzt wird m√∂glicherweise einige Tests durchf√ľhren, w√§hrend Sie die Hartkapseln einnehmen).
  • Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme beim Schlucken.
  • Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsst√∂rungen.
  • Sie erbrechen Nahrung oder Blut.
  • Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (Blut im Stuhlgang).
  • Sie leiden an schwerem oder andauerndem Durchfall, da Omeprazol mit einer leichten Erh√∂hung des Risikos von ansteckendem Durchfall in Verbindung gebracht wird.

Allgemein

Verwenden Sie die niedrigste Dosis, die Linderung bringt, √ľber den k√ľrzest m√∂glichen Zeitraum, da das Risiko von Nebenwirkungen mit der H√∂he der Dosis und einem l√§ngeren Zeitraum steigt, besonders bei gebrechlichen, √§lteren Patienten oder bei jenen mit einem geringen K√∂rpergewicht.

  • Vermeiden Sie die gleichzeitige Anwendung von ArthroComb mit anderen NSAR, einschlie√ülich Cyclooxygenase-2-selektiven Hemmern (COX-2).
  • Wie andere NSAR kann auch Diclofenac die Anzeichen und Beschwerden einer Infektion verdecken. Suchen Sie sofort Ihren Arzt auf, wenn Anzeichen einer neuen Infektion auftreten
    (z. B. Rötungen, Schwellungen, Schmerzen oder Fieber) oder wenn sich eine bestehende Infektion durch die Einnahme von ArthroComb verschlimmert.
  • Die Einnahme von Schmerzmitteln √ľber einen l√§ngeren Zeitraum kann zu Kopfschmerzen f√ľhren, die nicht mit einer h√∂heren Dosis dieser Arzneimittel behandelt werden d√ľrfen.

Magen und Darm

Wie andere NSAR ist ArthroComb mit Vorsicht anzuwenden, wenn Sie in der Vergangenheit Magen- Darm-Erkrankungen hatten, wie beispielsweise:

  • Colitis Ulcerosa oder Morbus Crohn. Ihr Zustand kann sich verschlimmern.
  • Nebenwirkungen, die den Magen-Darm-Trakt betroffen haben, besonders im h√∂heren Alter.

Magen-Darm-Blutungen, -geschw√ľre und -perforationen, auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden bei der Anwendung aller NSAR berichtet. Sie traten zu jedem Zeitpunkt der Behandlung mit und ohne Warnsymptomen oder fr√ľheren schweren Magen-Darm-Erkrankungen auf. Die Folgen sind bei √§lteren Personen im Allgemeinen schwerer.

Das Risiko von Magen-Darm-Blutungen, -geschw√ľre und -perforationen steigt mit h√∂heren NSAR Dosen und bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vergangenheit, besonders in Verbindung mit Blutungen oder Perforationen. Bei √§lteren Personen treten Nebenwirkungen von NSAR vermehrt auf, besonders Magen- Darm-Blutungen und -perforationen, die t√∂dlich sein k√∂nnen.

Melden Sie alle ungewöhnlichen Beschwerden in der Bauchregion (besonders Magen-Darm-Blutungen).

Wenn Sie an Magen-Darm-Blutungen oder -geschw√ľren w√§hrend der Einnahme von ArthroComb leiden, muss die Behandlung beendet werden. Vorsicht ist geboten, wenn Sie gleichzeitig andere Arzneimittel einnehmen, die das Risiko von Geschw√ľren oder Blutungen erh√∂hen, wie beispielsweise systemische Corticosteroide, Gerinnungshemmer, Thrombozytenaggregationshemmer oder Selektive- Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer.

Patienten mit Geschw√ľren in der Vergangenheit, besonders in Verbindung mit Blutungen oder Perforationen (siehe Abschnitt ‚ÄěArthroComb darf nicht eingenommen werden‚Äú), und √§ltere Patienten beginnen und f√ľhren die Therapie mit der niedrigsten Dosis fort, die Linderung bringt.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie k√ľrzlich oder in naher Zukunft eine Operation am Magen oder Verdauungstrakt hatten/haben, bevor Sie ArthroComb einnehmen. ArthroComb kann in manchen F√§llen die Wundheilung des Darms nach der Operation beeintr√§chtigen.

Herz-Kreislauf-System und Hirnblutgefäße

Arzneimittel wie ArthroComb sind mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt‚Äú) oder Schlaganf√§lle verbunden. Das Risiko f√ľr jedwede Nebenwirkungen nimmt zu mit hohen Dosen und l√§nger dauernder Behandlung. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Stellen Sie vor der Einnahme von Diclofenac sicher, dass Ihr Arzt weiß:

Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden durch die Einnahme der niedrigsten Dosis, die Linderung bringt, f√ľr den k√ľrzest m√∂glichen Zeitraum.

Haut

Es wurden schwere Hautreaktionen mit Rötungen und Blasenbildung während der Anwendung von NSAR berichtet, teilweise mit tödlichem Ausgang (Stevens-Johnson-Syndrom und andere Hauterkrankungen, wie exfoliative Dermatitis und toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom). Das größte Risiko besteht anscheinend zu Beginn der Behandlung innerhalb des ersten Monats. Beenden Sie die Einnahme von

ArthroComb und suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Sie erste Anzeichen eines Hautausschlags, Wunden auf Schleimhäuten oder eine Überempfindlichkeitsreaktion bemerken.

Sprechen Sie vor der Einnahme von ArthroComb mit Ihrem Arzt, wenn Sie in der Vergangenheit bereits Hautreaktionen nach der Anwendung von Arzneimitteln gezeigt haben, die ähnlich wie ArthroComb die Magensäure verringern.

Ernsthafte Hautreaktionen, wie Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) und akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP), wurden im Zusammenhang mit der Anwendung von Omeprazol berichtet. Beenden Sie die Einnahme von ArthroComb und suchen Sie sofort medizinische Hilfe auf, wenn Sie eine dieser Beschwerden bemerken, die mit diesen ernsthaften Hautreaktionen zusammenhängen und in Abschnitt 4 beschrieben sind.

Wenn Sie einen Ausschlag auf Ihrer Haut bekommen, besonders an Stellen, die der Sonne ausgesetzt sind, teilen Sie dies Ihrem Arzt so bald wie m√∂glich mit, da Sie m√∂glicherweise die Behandlung mit ArthroComb beenden m√ľssen. Vergessen Sie nicht, auch andere gesundheitssch√§dliche Auswirkungen, wie Gelenksschmerzen, zu erw√§hnen.

Leber

Wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden, muss ArthroComb mit Vorsicht eingenommen werden, da sich Ihre Erkrankung verschlimmern kann.

Wie bei anderen NSAR können sich auch bei Diclofenac einzelne oder mehrere Leberenzym-Werte erhöhen.

Wenn Sie Diclofenac wiederholt oder √ľber einen l√§ngeren Zeitraum einnehmen, wird Ihre Leberfunktion regelm√§√üig untersucht werden. Wenn abnormale Leberfunktionstest bestehen bleiben oder sich verschlechtern, wenn klinische Anzeichen oder Beschwerden auf die Entstehung einer Lebererkrankung hindeuten oder wenn andere Anzeichen auftreten (z. B. Eosinophilie, Ausschlag), muss die Anwendung von Diclofenac sofort abgebrochen werden. Hepatitis kann ohne Warnsymptome auftreten.

Wenn Sie an hepatischer Porphyrie leiden, kann die Anwendung von Diclofenac einen Schub auslösen. In diesem Fall beenden Sie die Einnahme von ArthroComb sofort.

Nieren

Da von Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂per und √Ėdemen w√§hrend der Anwendung von NSAR (einschlie√ülich Diclofenac) berichtet wurde, ist Vorsicht geboten, wenn Sie an einer eingeschr√§nkten Herz- oder Nierenfunktion leiden, wenn Sie an Bluthochdruck leiden oder gelitten haben, wenn Sie √§lter sind oder wenn Sie Entw√§sserungstabletten (Diuretika) oder andere Arzneimittel einnehmen, die einen starken Einfluss auf die Nierenfunktion haben.

ArthroComb ist auch mit Vorsicht einzunehmen, wenn Sie einen ausgeprägten Wassermangel aus irgendeinem Grund haben (z. B. vor oder nach einer großen Operation).

Die Überwachung der Nierenfunktion wird als Vorsichtmaßnahme empfohlen, wenn Sie in solchen Fällen ArthroComb einnehmen. Eine Wiederherstellung des Zustandes vor der Einnahme wird normalerweise erreicht, sobald Sie ArthroComb nicht mehr einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie HIV-1 oder Hepatitis B haben und daher antivirale Arzneimittel mit dem Wirkstoff Tenofovir einnehmen m√ľssen. Die gleichzeitige Anwendung von hohen Dosen oder mehreren NSAR (z. B. Diclofenac Natrium) mit Tenofovir-Disoproxilfumerat kann zu akutem Nierenversagen bei Patienten mit Risikofaktoren f√ľr eine Nierenfunktionsst√∂rung f√ľhren.

Im Allgemeinen kann der st√§ndige Gebrauch von Schmerzmitteln, besonders in Kombination mit anderen schmerzlindernden Wirkstoffen, zu einer anhaltenden Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren (analgetische Nephropathie).

Atemwegs- und allergische Erkrankungen

Besondere Vorsichtsma√ünahmen (Bereitschaft f√ľr einen Notfall) sind notwendig, wenn Sie allergisch auf andere Substanzen reagieren (z. B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselsucht), wenn Sie Asthma, Heuschnupfen, geschwollene Nasenschleimh√§ute (Polypen in der Nase), eine chronische obstruktive Lungenerkrankung oder chronische Infektionen der Atemwege (besonders im Zusammenhang mit allergischen, rhinitis-√§hnlichen Symptomen) haben, da Sie ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine allergische Reaktion auf NSAR haben. Die Beschwerden k√∂nnen Asthma-Attacken (so genanntes analgetisches Asthma), Schwellungen der Haut und Schleimh√§ute (Quincke-√Ėdem) oder Nesselsucht (Urtikaria) umfassen.

Weitere Informationen

ArthroComb ist erst nach einer sorgfältigen Risiko-Nutzen-Abwägung einzunehmen von Patienten mit:

  • bestimmten angeborenen Blutbildungsst√∂rungen (z. B. akute intermitterende Porphyrie);
  • bestimmen Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus Erythematodes und Mischkollagenose.

Besondere √úberwachung durch den Arzt ist notwendig:

  • direkt vor gro√üen operativen Eingriffen.
  • wenn Sie eine Gerinnungsst√∂rung haben. Diclofenac kann vor√ľbergehend die Blutpl√§ttchenaggregation vermindern.

Während der langfristigen Anwendung mit Diclofenac wird die Überwachung der Leberfunktion und des Blutbildes empfohlen.

Wenn Sie ArthroComb vor operativen Eingriffen einnehmen, fragen und informieren Sie Ihren Arzt und Zahnarzt.

Wenn Sie ArthroComb auf einer Langzeit-Basis einnnehmen (l√§nger als ein Jahr) wird Ihr Arzt Sie m√∂glicherweise regelm√§√üig √ľberwachen. Jedes Mal, wenn Sie Ihren Arzt sehen, sollten Sie von jeglichen neuen und ungew√∂hnlichen Beschwerden und Umst√§nden berichten.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn bei Ihnen ein bestimmter Bluttest (Chromogranin A) geplant ist.

Die Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren wie ArthroComb kann Ihr Risiko f√ľr H√ľft-, Handgelenks- und Wirbels√§ulenfrakturen leicht erh√∂hen, besonders wenn diese √ľber einen Zeitraum von mehr als einem Jahr eingenommen werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder wenn Sie Corticosteroide (diese k√∂nnen das Risiko einer Osteoporose erh√∂hen) einnehmen.

Kinder und Jugendliche

ArthroComb ist aufgrund fehlender Sicherheits- und Wirksamkeitsdaten nicht f√ľr Kinder und Jugendliche empfohlen.

Einnahme von ArthroComb zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Dies ist wichtig, weil ArthroComb die Wirkung einiger Arzneimittel beeinflussen kann und weil einige Arzneimittel Einfluss auf die Wirkung von ArthroComb haben k√∂nnen.

Nehmen Sie ArthroComb nicht ein, wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen/anwenden, das Nelfinavir enthält (zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Mifamurtid (zur Behandlung bestimmter Knochentumoren) und hoch-dosierte NSAR werden nicht gleichzeitig angewendet, da die Wirkung von Mifamurtid verringert sein kann.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn Sie eines der nachfolgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • andere Schmerzmittel oder entz√ľndungshemmende Medikamente (NSARs), einschlie√ülich Acetylsalicyls√§ure oder COX-2 (Cyclo-Oxygenase-2) Hemmer
  • Tabletten gegen Diabetes. In manchen F√§llen muss die Dosis des Diabetes-Arzneimittels angepasst werden. Daher wird empfohlen, den Blutzuckerspiegel vorsichtshalber zu √ľberwachen, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig angewendet werden.
  • bestimmte Antibiotika, wie z. B. Ciprofloxacin
  • Ciclosporin und Tacrolimus (immunsuppressive Arzneimittel, die zur D√§mpfung der k√∂rpereigenen Immunreaktion angewendet werden)
  • Corticosteroide
  • Mifepriston (f√ľr den vorzeitigen Schwangerschaftsabbruch)
  • Herzmedikamente, wie z. B. Digoxin
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzschw√§che oder Bluthochdruck, wie z. B. Betablocker, Angiotensin-II-Antagonisten oder ACE Hemmer. ArthroComb schw√§cht die Wirkung dieser Arzneimittel ab und kann auch das Risiko einer Nierenfunktionsst√∂rung erh√∂hen.
  • Diuretika (‚ÄěWassertabletten‚Äú), einschlie√ülich der kaliumsparenden Entw√§sserungsmittel
  • Lithium (Arzneimittel zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und bestimmten Arten der Depression)
  • Arzneimittel, die die Entstehung von Blutgerinnsel verhindern und Selektive Serotonin Wiederaufnahmehemmer (SSRIs) (Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Arten der Depression). Dies kann das Risiko von Magen-Darm-Blutungen erh√∂hen.
  • Methotrexat (Arzneimittel zur Behandlung von Arthritis und bestimmter Krebserkrankungen)
  • Zidovudin (zur Behandlung von HIV Infektionen)
  • Colestipol oder Colestyramin (Arzneimittel zur Behandlung hoher Cholesterinspiegel). Dies kann zu einer Verz√∂gerung oder Verringerung der Aufnahme von Diclofenac f√ľhren. Es wird empfohlen, ArthroComb mindestens eine Stunde vor oder 4 bis 6 Stunden nach diesen Arzneimitteln einzunehmen.
  • Sulfinpyrazon (zur Behandlung von Gicht)
  • Diazepam (angewendet zur Behandlung von Angstgef√ľhlen, zur Entspannung von Muskeln oder bei Epilepsie)
  • Phenytoin (angewendet bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt Sie √ľberwachen, wenn Sie die Einnahme von ArthroComb beginnen oder beenden.
  • Arzneimittel, die zur Blutverd√ľnnung angewendet werden, wie z. B. Warfarin oder andere Vitamin- K-Blocker. Ihr Arzt muss Sie m√∂glicherweise √ľberwachen, wenn Sie die Einnahme von ArthroComb beginnen oder beenden.
  • Rifampicin (angewendet zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Atazanavir (angewendet zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (angewendet zur Behandlung von leichten Depressionen)
  • Cilostazol (angewendet zur Behandlung transienter Schmerzen oder Erm√ľdung der Unterschenkelmuskulatur)
  • Saquinavir (angewendet zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • Clopidogrel (angewendet, um Blutgerinnseln (Pfropfen) vorzubeugen)
  • Erlotinib (zur Behandlung von Krebs)
  • Ketoconazol, Itraconazol, Posaconazol oder Voriconazol (angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch einen Pilz hervorgerufen werden)
  • Clarithromycin (Arzneimittel zur Behandlung von bakteriellen Infektionen)
  • Probenecid. Dies kann die Ausscheidung von Diclofenac verz√∂gern, was zu h√∂heren Mengen an Diclofenac im K√∂rper und vermehrten Nebenwirkungen dieses Wirkstoffs f√ľhren kann.

Einnahme von ArthroComb zusammen mit Alkohol

Trinken Sie während der Einnahme von ArthroComb keinen Alkohol. Alkohol kann mögliche Nebenwirkungen von ArthroComb verstärken, besonders jene, die den Magen-Darm-Trakt und das Zentralnervensystem betreffen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Sagen Sie Ihrem Arzt vor der Einnahme von ArthroComb, ob Sie schwanger sind oder stillen. Wie andere nicht-steroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel kann auch ArthroComb es Ihnen erschweren, schwanger zu werden. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie beabsichtigen, schwanger zu werden oder Probleme haben, schwanger zu werden.

ArthroComb darf in den letzten drei Monaten der Schwangerschaft nicht eingenommen werden (siehe ‚ÄěArthroComb darf nicht eingenommen werden‚Äú). In anderen Abschnitten der Schwangerschaft wird es √ľberlicherweise nicht empfohlen, Sie k√∂nnen es aber einnehmen, wenn Ihr Arzt anweist, dass die Einnahme f√ľr Sie notwendig ist.

ArthroComb ist zu vermeiden, wenn Sie stillen, da geringe Mengen des Arzneimittels in die Muttermilch √ľbergehen k√∂nnen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und die Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Durch diese Hartkapseln k√∂nnen sich manche Menschen benommen, schwindelig, m√ľde, schl√§frig oder ersch√∂pft f√ľhlen oder Probleme mit dem Sehen bekommen. Wenn Sie beeintr√§chtigt sind, d√ľrfen Sie NICHT Auto fahren oder Maschinen bedienen. Dieser Effekt wird durch Alkohol verst√§rkt.

ArthroComb enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Hartkapsel, d.h. es ist nahezu natriumfrei“.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die empfohlene Dosis betr√§gt eine Hartkapsel ArthroComb pro Tag. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn sich Ihre Beschwerden nicht durch die einmal t√§gliche Gabe kontrollieren lassen. Nehmen Sie unter keinen Umst√§nden mehr als eine ArthroComb Hartkapsel am Tag ein, da hierdurch das Risiko f√ľr Nebenwirkungen erh√∂ht werden k√∂nnte.

Nebenwirkungen k√∂nnen durch die niedrigste Dosis, die Linderung bringt, und den k√ľrzest m√∂glichen Einnahme-Zeitraum vermindert werden.

Ihr Arzt wird die Dauer der Behandlung bestimmen.

ArthroComb ist zum Einnehmen bestimmt. Die Hartkapseln m√ľssen im Ganzen mit etwas Wasser geschluckt werden (ungef√§hr ein halbes Glas). ArthroComb d√ľrfen nicht gekaut oder aufgebrochen werden. Die Hartkapseln am Besten mit oder nach dem Essen einnehmen.

Wenn Sie eine größere Menge von ArthroComb eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Hartkapseln eingenommen haben als Sie sollten, m√ľssen Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder die n√§chstgelegene Notaufnahme aufsuchen und die Arzneimittelpackung mitnehmen. Eine gr√∂√üere Menge ArthroComb kann zu Beschwerden f√ľhren wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Klingeln in den Ohren (Tinnitus), Orientierungslosigkeit, Aufgeregtheit, Kr√§mpfen (bei Kindern auch myoklonische Kr√§mpfe), Bewusstlosigkeit und Koma sowie Schmerzen im Oberbauch, √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall und Magen-Darm-Blutungen. Auch Teilnahmslosigkeit, Depression und Verwirrung k√∂nnen auftreten. Eine √úberdosierung kann auch zu Leber- und Nierenfunktionsst√∂rungen f√ľhren. Niedriger Blutdruck, Atemsdepression und Zyanose (Blauf√§rbung der Haut) sind ebenfalls m√∂glich.

Wenn Sie die Einnahme von ArthroComb vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Dieses Arzneimittel f√ľr die kurzm√∂glichste Zeit einzunehmen kann das Risiko von Nebenwirkungen minimieren.

Es muss beachtet werden, dass die genannten Nebenwirkungen stark von der Dosis abhängen und von Patienten zu Patienten unterschiedlich ausgeprägt sein können.

Die h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Verdauungstrakt (siehe auch Abschnitt 2 ‚ÄěWas sollten Sie vor der Einnahme von ArthroComb beachten?‚Äú). Magen-/Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre (peptische Geschw√ľre), Perforationen oder Magen-Darm-Blutungen k√∂nnen auftreten, die manchmal besonders bei √§lteren Patienten t√∂dlich sein k√∂nnen. √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsbeschwerden (Dyspepsie), Bauchschmerzen, dunkler, blutiger Stuhl, Bluterbrechen, Entz√ľndung der Mundschleimhaut, Verschlimmerung von Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn wurden nach der Anwendung berichtet. Seltener wurden Entz√ľndungen der Magenschleimhaut (Gastritis) beobachtet.

Manche Nebenwirkungen können schwerwiegend sein. Beenden Sie die Einnahme von ArthroComb und sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt, wenn Sie eins oder mehrere der folgenden Symptome beobachten:

Durch Diclofenac verursachte Symptome

  • Blut im Stuhl
  • Blutung im Magen oder Darm (z. B. Teerstuhl)
  • Erbrechen von Blut oder dunklen Partikeln, die wie Kaffeesatz aussehen
  • Magenschmerzen oder andere ungew√∂hnliche Magenbeschwerden
  • Verdauungsst√∂rungen oder Sodbrennen
  • allergische Reaktionen, die pl√∂tzliche Kurzatmigkeit, Atemnot, Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Hand oder der Finger, Hautausschlag, Juckreiz, Bluterg√ľsse, schmerzhafte rote Stellen, Abl√∂sen der Haut oder Blasenbildung beinhalten k√∂nnen
  • Schmerzen im Brustkorb, die ein Anzeichen f√ľr eine m√∂glicherweise schwerwiegende allergische Reaktion namens Kounis-Syndrom sein k√∂nnen (H√§ufigkeit nicht bekannt, auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar).
  • Leichte Kr√§mpfe im Bauch und ein weicher Bauch kurz nach Beginn der Behandlung mit Diclofenac, gefolgt von rektalen Blutungen oder blutigem Durchfall innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Bauchschmerzen (H√§ufigkeit nicht bekannt, auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar).

Durch Omeprazol verursachte Symptome

  • pl√∂tzlich auftretende pfeifende Atmung, Schwellung der Lippen, der Zunge und des Rachens oder des K√∂rpers, Ausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion).
  • R√∂tung der Haut mit schmerzhaften roten Stellen, Blasenbildung oder Abl√∂sen der Haut. Es k√∂nnen auch schwerwiegende Blasenbildung und Blutungen an den Lippen, den Augen, dem Mund, der Nase und den Geschlechtsteilen auftreten. Dies k√∂nnten das ‚ÄěStevens-Johnson-Syndrom‚Äú oder eine ‚Äětoxische epidermale Nekrolyse‚Äú sein.
  • gro√üfl√§chiger Ausschlag, erh√∂hte K√∂rpertemperatur und vergr√∂√üerte Lymphknoten (DRESS- Syndrom oder Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen) (selten, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen).
  • roter, schuppiger, gro√üfl√§chiger Ausschlag mit Beulen unter der Haut und Blasen, begleitet von Fieber. Die Beschwerden treten normalerweise zu Beginn der Behandlung auf (akute generalisierte exanthematische Pustulose) (selten, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen).
  • gelbe Haut, dunkel gef√§rbter Urin und M√ľdigkeit k√∂nnen Anzeichen von Leberproblemen sein.

Ihr Arzt wird m√∂glicherweise gelegentlich Kontrolluntersuchungen durchf√ľhren, w√§hrend Sie ArthroComb einnehmen.

Weitere Nebenwirkungen von Diclofenac:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • St√∂rungen des Zentralnervensystems, wie Kopfschmerzen, Benommenheit.
  • M√ľdigkeit
  • Unwohlsein, √úbelkeit, Verdauungsst√∂rungen (Dyspepsie), Bauchschmerzen, Bl√§hungen, Durchfall und Appetitlosigkeit
  • ver√§nderte Ergebnisse von Bluttests, mit denen √ľberpr√ľft wird, wie die Leber arbeitet
  • Ausschlag

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • allergische Reaktionen, anaphylaktischer und anaphylaktoide Reaktionen (einschlie√ülich Blutdruckabfall, Herzrasen und Schock)
  • Schl√§frigkeit
  • Verengung der Atemwege (Asthma) einschlie√ülich Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
  • Entz√ľndung der Magenschleimhaut (Gastritis), Blutverlust √ľber den Magen-Darm-Trakt, Bluterbrechen (H√§matemesis), Blut im Stuhl oder blutiger Durchfall, Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre (mit oder ohne Blutungen oder Perforationen)
  • Hepatitis, Leberfunktionsst√∂rung, Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut oder des Augenwei√ü)
  • Hautauschlag und Flecken (Urtikaria)
  • √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlung im K√∂rper)

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • St√∂rung der Blutbildung (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie, Agranulozytose). Die ersten Anzeichen k√∂nnen sein: Fieber, Halsschmerzen, oberfl√§chliche Wunden im Mund, grippe√§hnliche Beschwerden, starke Ersch√∂pfung, Nasenbluten und Blutungen auf der Haut. In diesen F√§llen beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels sofort und suchen Sie Ihren Arzt auf. Patienten mit diesen Beschwerden d√ľrfen nicht versuchen, sich selbst mit fiebersenkenden oder schmerzstillenden Arzneimitteln zu behandeln.
  • allergische Schwellungen einschlie√ülich Gesichts√∂demen (angioneurotisches √Ėdem)
  • Desorientierung, Depression, Schlaflosigkeit, Alptr√§ume, Unruhe, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen
  • Empfindlichkeitsst√∂rungen (Par√§sthesie), Ged√§chtnisprobleme, Kr√§mpfe, Angstzust√§nde, Zittern, Hirnhautentz√ľndung ohne andere Infektion (aseptische Meningitis, Anzeichen k√∂nnen ein steifer Nacken, Kopfschmerzen, Unwohlsein, √úbelkeit, Fieber oder eine Tr√ľbung der Wahrnehmung sein)
  • Sehst√∂rungen, verschwommenes Sehen, Doppeltsehen
  • Tinnitus (Ohrger√§usche), H√∂rst√∂rungen
  • Herzklopfen, Brustschmerzen, Herzmuskelschw√§che (Herzversagen), Herzinfarkt
  • erh√∂hter Blutdruck (Hypertonie), Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Vaskulitis)
  • Entz√ľndung der Lunge (Pneumonitis), Entz√ľndung der Alveolen in der Lunge (Alveolitis), pulmonale Eosinophilie
  • Entz√ľndung des Dickdarms (Colitis), einschlie√ülich blutiger Colitis und Verschlimmerung eines Morbus Crohn oder Colitis (Entz√ľndungen des Dickdarms), Verstopfung
  • Entz√ľndungen des Mundraums (Stomatitis, einschlie√ülich Stomatitis ulcerosa), Entz√ľndung der Zunge, Wunden im Rachen (Sch√§digung der Speiser√∂hre), Bildung von membran-√§hnlichen Verengungen im Darm, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • fulminante Hepatitis (Hepatitis mit einem sehr ernsthaften Verlauf), Lebernekrose, Leberversagen
  • Hautausschlag (blasenf√∂rmige Erhebungen, Ekzeme, Erythema, Exanthem), Lichtempfindlichkeit, kleine blutende Bereiche in der Haut, ernsthafte Hautreaktionen wie Ausschlag mit Blasenbildung (z. B. Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse/Lyell-Syndrom), exfoliative Dermatitis, Haarausfall, Juckreiz
  • akute Nierenfunktionsst√∂rung (Nierenversagen), Blut im Urin (H√§maturie), Eiwei√ü im Urin (Proteinurie), nephrotisches Syndrom (Fl√ľssigkeitsansammlung im K√∂rper (√Ėdeme) und hohe Eiwei√ü-Werte im Urin), Sch√§digung des Nierengewebes (interstitiale Nephritis, papill√§re Nekrose)
  • Verschlimmerung von Entz√ľndungen ausgel√∂st durch Infektionen (z. B. Entstehung einer nekrotisierenden Fasziitis). Wenn Anzeichen einer Infektion (z. B. R√∂tungen, Schwellungen, W√§rme, Schmerzen, Fieber) neu auftreten oder sich w√§hrend der Einnahme von ArthroComb verschlimmern, suchen Sie sofort einen Arzt auf.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Entz√ľndung des Sehnervs (optische Neuritis)
  • Isch√§mische Colitis

Andere Nebenwirkungen:

Diclofenac ist m√∂glicherweise mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr Herzanf√§lle (‚ÄěHerzinfarkt‚Äú) oder Schlaganf√§lle verbunden.

Im Zusammenhang mit der Einnahme von nicht-steroidalen Entz√ľndungshemmern wurden weitere Nebenwirkungen, einschlie√ülich Schwellung durch Wassereinlagerung (auch bekannt als √Ėdem), Bluthochdruck, Herzklopfen, Brustschmerzen und Herzversagen, gemeldet.

Weitere Nebenwirkungen von Omeprazol:

Häufige Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Gelegentliche Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Schwellung der F√ľ√üe und Kn√∂chel
  • Schlafst√∂rungen (Schlaflosigkeit)
  • Schwindel, Kribbeln wie ‚ÄěAmeisenlaufen‚Äú, Schl√§frigkeit
  • Drehschwindel (Vertigo)
  • Hautausschlag, quaddelartiger Ausschlag (Nesselsucht) und juckende Haut
  • generelles Unwohlsein und Antriebsarmut
  • ver√§nderte Ergebnisse von Bluttests, mit denen √ľberpr√ľft wird, wie die Leber arbeitet
  • Knochenbr√ľche der H√ľfte, des Handgelenks oder der Wirbels√§ule

Seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

Blutprobleme, wie z. B. Verminderung der Anzahl weißer Blutkörperchen oder Blutplättchen. Dies kann Schwäche oder blaue Flecken verursachen oder das Auftreten von Infektionen wahrscheinlicher machen

  • allergische Reaktionen, manchmal sehr schwerwiegende, einschlie√ülich Schwellung der Lippen, Zunge und des Rachens, Fieber, pfeifende Atmung
  • niedrige Natriumkonzentration im Blut. Dies kann zu Schw√§che, √úbelkeit (Erbrechen) und Kr√§mpfen f√ľhren
  • Gef√ľhl der Unruhe, Verwirrtheit, Niedergeschlagenheit
  • Geschmacksver√§nderungen
  • Sehst√∂rungen wie verschwommenes Sehen
  • pl√∂tzliche Atemnot oder Kurzatmigkeit (Bronchialkrampf)
  • trockener Mund
  • eine Entz√ľndung des Mundraums
  • eine als ‚ÄěSoor‚Äú bezeichnete Infektion, die den Darm beeintr√§chtigen kann und durch einen Pilz hervorgerufen wird
  • Leberprobleme, einschlie√ülich Gelbsucht, die zu Gelbf√§rbung der Haut, Dunkelf√§rbung des Urins und M√ľdigkeit f√ľhren k√∂nnen
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Hautausschlag bei Sonnenbestrahlung
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie)
  • schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis)
  • vermehrtes Schwitzen

Sehr seltene Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Ver√§nderungen des Blutbildes einschlie√ülich Agranulozytose (Fehlen wei√üer Blutk√∂rperchen)
  • Aggressivit√§t
  • Sehen, F√ľhlen oder H√∂ren von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen)
  • Schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und Enzephalopathie (Funktionsst√∂rungen des Gehirns) f√ľhren k√∂nnen
  • pl√∂tzliches Auftreten von schwerem Ausschlag oder Blasenbildung oder Abl√∂sung der Haut. Dies kann mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen verbunden sein (Erythema multiforme, Steven- Johnson-Syndrom, toxisch epidermale Nekrolyse)
  • Muskelschw√§che
  • Vergr√∂√üerung der Br√ľste bei M√§nnern

Nicht bekannte (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Entz√ľndung des Darms (f√ľhrt zu Durchfall)
  • Wenn Sie ArthroComb mehr als drei Monate einnehmen, ist es m√∂glich, dass der Magnesiumgehalt in Ihrem Blut sinkt. Niedrige Magnesiumwerte k√∂nnen sich als Ersch√∂pfung, unfreiwillige Muskelkontraktionen, Verwirrtheit, Kr√§mpfe, Schwindelgef√ľhl oder erh√∂hte Herzfrequenz √§u√üern. Wenn eines dieser Symptome bei Ihnen auftritt, informieren Sie bitte umgehend Ihren Arzt. Niedrige Magnesiumwerte k√∂nnen au√üerdem zu einer Absenkung der Kalium- und Kalziumwerte im Blut f√ľhren. Ihr Arzt wird m√∂glicherweise regelm√§√üige Blutuntersuchungen zur Kontrolle Ihrer Magnesiumwerte durchf√ľhren.
  • Ausschlag, eventuell verbunden mit Schmerzen in den Gelenken

Weitere Nebenwirkungen:

In sehr seltenen F√§llen kann Omeprazol die wei√üen Blutk√∂rperchen beeinflussen, was zu einer Immunschw√§che f√ľhrt. Wenn Sie eine Infektion mit Krankheitsanzeichen wie Fieber mit einem stark herabgesetzten Allgemeinzustand oder Fieber mit Krankheitsanzeichen einer lokalen Infektion wie Schmerzen in Nacken, Rachen oder Mund oder Schwierigkeiten beim Harnlassen haben, m√ľssen Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich aufsuchen, damit ein Fehlen der wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose)

durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann. Es ist wichtig f√ľr Sie, dass Sie √ľber Ihr derzeitiges Arzneimittel informieren.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung bzw. dem Etikett und dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

HDPE Flasche/Blister: Nicht √ľber 30 ¬įC aufbewahren.

HDPE Flasche:

Haltbarkeit nach dem ersten √Ėffnen: 1 Monat

In der Originalverpackung aufbewahren. Das Beh√§ltnis fest verschlossen halten, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Blister:

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was ArthroComb enthält

Die Wirkstoffe sind: Diclofenac Natrium und Omeprazol. Jede Hartkapsel enthält 75 mg Diclofenac Natrium und 20 mg Omeprazol.

  • Die sonstigen Bestandteile sind: Kapselinhalt:
    Mikrokristalline Cellulose, Povidon K 25, hochdisperses Siliciumdioxid, Methacrylsäure- Ethylacrylat-Copolymer (1:1), Typ A, neutralisiert mit (6 mol %) Natriumhydroxid, Propylenglycol, Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ A), Ammoniummethacrylat-Copolymer (Typ B), Mannitol, schweres Magnesiumcarbonat, Hyprolose (75-150 mPas/5 % sol), Natriumlaurylsulfat, Hypromellose (6mPas), Methacrylsäure-Ethylacrylat-Copolymer-(1:1)- Dispersion 30 % (Trockensubstanz), Polysorbat 80, Triethylcitrat, Talkum
    Kapselh√ľlle:
    Titaniumdioxid (E 171), Eisenoxid rot (E 172), Eisenoxid gelb (E 172), Gelatine

Wie ArthroComb aussieht und Inhalt der Packung

ArthroComb ist eine l√§ngliche Hartgelatinekapsel mit opak rot rotbraunfarbigem Kapseloberteil und opak gelbem Kapselunterteil, gef√ľllt mit wei√üen bis gelblichen Pellets.

Packungsgrößen

HDPE Flaschen: 30 Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Blister: 10, 20, 30, 50, 60, 100 Hartkapseln mit veränderter Wirkstofffreisetzung

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Aristo Pharma GmbH

Wallenroder Stra√üe 8‚Äď10

13435 Berlin

Deutschland

Tel.: +49 30 71094-4200

Fax: +49 30 71094-4250

Hersteller

Haupt Pharma Amareg GmbH

Donaustaufer Straße 378

93055 Regensburg

Swiss Caps GmbH

Grassingerstraße 9

83043 Bad Aibling

Z.Nr.: 137599

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland Diclofenac / Omeprazol Aristo75 mg / 20 mg Hartkapseln mit veränderter
  Wirkstofffreisetzung
√Ėsterreich ArthroComb 75 mg/20 mg Hartkapseln mit ver√§nderter Wirkstofffreisetzung

Die Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2022.

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Wirkstoff(e) Diclofenac Omeprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Aristo Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 27.04.2017
ATC Code M01AB55
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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