Diclostad 50 mg Suppositorien

Abbildung Diclostad 50 mg Suppositorien
Wirkstoff(e) Diclofenac
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M01AB05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Stada

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff in Diclostad ist Diclofenac-Natrium.

Er geh√∂rt zur Gruppe der sogenannten nicht steroidalen Anti-Rheumatika (NSAR). Diclofenac wirkt entz√ľndungshemmend, schmerzlindernd und fiebersenkend.

Diclostad wird zur Behandlung folgender Schmerzzustände angewendet:

  • Schmerzhafte Entz√ľndungen und Schwellungen bei rheumatischen Erkrankungen von Gelenken bzw. Wirbels√§ule
  • Weichteilrheumatismus
  • Schmerzen bei Gichtanf√§llen
  • Schmerzhafte Entz√ľndungen und Schwellungen nach operativen Eingriffen oder Verletzungen
  • als unterst√ľtzende Therapie bei akuten Schmerzen durch Entz√ľndungen (z.B. Angina, Mittelohrentz√ľndung, Eierstockentz√ľndung), jedoch nur zus√§tzlich zu einer Behandlung der Grundkrankheit
  • Schmerzhafte Regelblutungen

Fieber allein ist kein Anwendungsgrund.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Diclostad darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie √ľberempfindlich gegen√ľber Diclofenac oder gegen einen der sonstigen Bestandteile (siehe Abschnitt 6 Weitere Informationen) von Diclostad sind.
  • wenn nach der Anwendung von Acetylsalicyls√§ure oder anderen Arzneimitteln gegen

Schmerzen oder Rheuma √úberempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. juckende

Hautausschläge, allergischer Schnupfen oder asthmatische Beschwerden aufgetreten sind oder bei bestehendem Asthmaleiden Anfälle von Atemnot ausgelöst oder verstärkt worden sind;

  • bei aktivem Magen- oder Darmgeschw√ľr, -blutung oder ‚Äďdurchbruch;
  • bei wiederkehrenden Magengeschw√ľren oder -blutungen. (zwei- oder mehrmals ein Magen- oder Darmgeschw√ľr oder -blutung in der Vorgeschichte);
  • wenn nach der Einnahme eines NSAR-Schmerzmittels bzw. Arzneimittels gegen Rheuma bereits einmal eine Blutung oder ein Durchbruch im Magen-Darmtrakt aufgetreten ist;
  • bei Entz√ľndungen des Enddarmes
  • bei Erkrankungen den Blutes (Blutbildungsst√∂rungen, Knochenmarkssch√§digung, Bildungsst√∂rung des roten Blutfarbstoffes, erh√∂hte Blutungsneigung bzw. Blutgerinnungsst√∂rung)
  • bei Gehirnblutungen;
  • bei anderen aktiven Blutungen;
  • bei schweren Leber-, Nieren- oder Herzfunktionsst√∂rung
  • in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft (siehe Abschnitt 2. Schwangerschaft und Stillzeit);
  • von Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Diclostad ist erforderlich

  • wenn Sie im 1. bis 6. Monat schwanger sind oder stillen (siehe Abschnitt 2. Schwangerschaft und Stillzeit). In den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft darf Diclostad nicht eingenommen werden.
  • wenn Sie an einer induzierbaren Porphyrie leiden (bestimmte Bildungsst√∂rung des roten Blutfarbstoffes) ist Diclostad mit besonderer Vorsicht einzunehmen, da es einen Schub ausl√∂sen kann.
  • wenn Sie √§lter sind (√ľber 65 Jahre): Achten Sie bitte ‚Äď in Absprache mit Ihrem Arzt - besonders auf eine m√∂glichst niedrige Dosierung und kurze Anwendungsdauer, da die M√∂glichkeit, eine Nebenwirkung zu erleiden, mit steigender Dosis und Anwendungsdauer h√∂her wird, und bei √Ąlteren die eventuellen Nebenwirkungen schwerwiegender verlaufen k√∂nnen (siehe Abschnitt 3. Wie ist Diclostad einzunehmen?).
  • wenn Sie eine Vorgeschichte mit Magen-Darm-Krankheiten haben: Blutungen des Magen-Darm-Traktes, Geschw√ľre und Durchbr√ľche, auch mit t√∂dlichem Ausgang, wurden unter allen NSAR berichtet. Sie traten mit oder ohne vorherige Warnsymptome bzw. schwerwiegende Ereignisse im Magen-Darm-Trakt in der Vorgeschichte zu jedem Zeitpunkt der Therapie auf. Das Risiko f√ľr das Auftreten von Magen-Darm-Blutungen, Geschw√ľren und Durchbr√ľchen ist h√∂her mit steigender NSAR-Dosis, bei Patienten mit Geschw√ľren in der Vorgeschichte, insbesondere mit den Komplikationen Blutung oder Durchbruch (siehe Abschnitt 2 Diclostad darf nicht eingenommen werden), und bei √§lteren Patienten. Diese Patienten sollten die Behandlung mit der niedrigsten verf√ľgbaren Dosis beginnen. Ihr Arzt kann Ihnen in diesem Fall Arzneimittel verschreiben, die die Magenschleimhaut sch√ľtzen. Dies ist auch dann empfohlen, wenn Sie bereits niedrig- dosierte Acetylsalicyls√§ure (ASS) zur ‚ÄěBlutverd√ľnnung‚Äú einnehmen. Wenn Sie, insbesondere in h√∂herem Alter, eine Vorgeschichte von Nebenwirkungen am Magen-Darm-Trakt aufweisen, sollten Sie jegliche ungew√∂hnliche Symptome im

Bauchraum (vor allem Magen-Darm-Blutungen) insbesondere am Anfang der Therapie melden.

Vorsicht ist angeraten, wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel erhalten, die das Risiko f√ľr Geschw√ľre oder Blutungen erh√∂hen k√∂nnen, wie z. B. ‚ÄěKortison‚Äú, blutgerinnungshemmende Medikamente, bestimmte Arzneimittel gegen depressive Verstimmungen (‚ÄěSSRI‚Äú) siehe auch Abschnitt 2 Bei Anwendung von Diclostad mit anderen Arzneimitteln.

Wenn es bei Ihnen unter Diclostad zu Magen-Darm-Blutungen oder Geschw√ľren kommt, ist die Behandlung sofort abzusetzen.

NSAR sollten bei Patienten mit einer entz√ľndlichen Erkrankung des Magen-Darm- Traktes in der Vorgeschichte (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) mit Vorsicht angewendet werden, da sich ihr Zustand verschlechtern kann (siehe Abschnitt

4 Welche Nebenwirkungen sind möglich).

  • bei einer Leberfunktionsst√∂rung: Es kann durch die Anwendung von Diclofenac zu einer Verschlechterung der Leberfunktion kommen. Teilen Sie deshalb Ihrem Arzt mit, falls Sie eine Erkrankung der Leber haben oder hatten und achten Sie auf gegebenenfalls von Ihrem Arzt. angeordnete Kontrolluntersuchungen. In sehr seltenen F√§llen wurden Leberentz√ľndungen berichtet. Achten Sie daher auf eventuelle Anzeichen, wie z.B. eine Verschlechterung Ihres Allgemeinbefindens, Abgeschlagenheit und Appetitlosigkeit ‚Äď und wenden Sie sich gegebenenfalls unverz√ľglich an Ihren Arzt.
  • bei Nierenfunktionsst√∂rung, Herzschw√§che oder Bluthochdruck: Es kann zu einer vermehrten Speicherung von Wasser im K√∂rper kommen (z.B. Schwellungen oder pl√∂tzliche Gewichtszunahme), was eine Erh√∂hung des Blutdruckes und/oder eine vermehrte Belastung des Herzens bewirken kann.
  • bei chirurgischen Eingriffen: Bei Anwendung von Diclofenac vor operativen Eingriffen ist der Arzt oder Zahnarzt zu befragen bzw. zu informieren. Diclofenac kann vor√ľbergehend die Blutpl√§ttchenaggregation hemmen und damit die Blutgerinnung beeintr√§chtigen. Wegen m√∂glicher Ver√§nderungen bestimmter Blutwerte sollte die Anwendung von Diclofenac nach gro√üen Operationen nur unter √úberwachung erfolgen.
  • wenn Sie unter einer Herzerkrankung, an Gef√§√üverengungen, Zuckerkrankheit oder einer Gehirnerkrankung leiden, erh√∂hte Blutfettwerte ("Cholesterin") haben oder rauchen : Die Anwendung von Medikamenten wie Diclostad k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Jedes Risiko steigt mit der H√∂he der Dosierung und Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung und/oder Therapiedauer. Wenn Sie Probleme mit dem Herzen haben, schon einen Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr diese Umst√§nde vorliegt (wie z.B.: Bluthochdruck, Diabetes, erh√∂hte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker √ľber diese Behandlung.
  • wenn Sie unter der Behandlung mit Diclostad Hautsymptome bemerken: Unter der Anwendung von NSAR wie Diclofenac traten in sehr seltenen F√§llen schwere Hautreaktionen mit Blasenbildung und Absch√§lung auf. Dies gilt vor allem f√ľr das erste Behandlungsmonat. Falls Sie einen Ausschlag oder Geschw√ľre an der Haut oder an Schleimh√§uten (z.B. im Mund) bemerken, wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt.
  • wenn Sie unter systemischem Lupus erythematodes oder einer Kollagenose (St√∂rungen des Immunsystems) leiden: Unter der Anwendung von NSAR wie Diclofenac wurden bei diesen Grunderkrankungen sehr selten Symptome einer Gehirnhautentz√ľndung berichtet (Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber und Bewusstseineintr√ľbung)
  • wenn Sie unter Epilepsie, Parkinsonismus oder schweren psychischen Erkrankungen leiden

Allgemeine Informationen

Eine gleichzeitige Anwendung von Diclofenac mit anderen NSAR einschließlich so genannten COX-2-Hemmern, sollte vermieden werden.

Nebenwirkungen k√∂nnen reduziert werden, indem die niedrigste wirksame Dosis √ľber den k√ľrzesten, zur Besserung der Symptome erforderlichen Zeitraum angewendet wird.

√úberempfindlichkeitsreaktionen

Bei ersten Anzeichen von Überempfindlichkeitsreaktionen wie z.B. Gesichtsschwellungen, Schwellungen in den Atemwegen (z.B. Kehlkopfschwellung), Luftnot, Asthma, Herzjagen, Hautreaktionen (z.B. Juckreiz, Rötung, Hautausschlag, Nesselausschlag) und/oder Blutdruckabfall ist die Anwendung des vermutlich auslösenden Arzneimittels zu beenden und sofort ein Arzt zu verständigen.

Bei Patienten mit Asthma, allergischem Schnupfen (z.B. Heuschnupfen), Schwellungen der Nasenschleimhaut (z.B. Nasenpolypen), bestimmten chronischen Atemwegserkrankungen mit Atemnot werden √úberempfindlichkeitsreaktionen auf NSAR h√§ufiger beobachtet als bei anderen Personen ‚Äď sie sind jedoch auch ohne entsprechende Vorgeschichte m√∂glich.

Schmerzbehandlung und Begleiterkrankungen

Wenn sich w√§hrend der Behandlung mit Diclofenac Ihr allgemeines Befinden nicht bessert, bzw. Sie weiterhin unter Schmerzen, Fieber, Abgeschlagenheit oder anderen Krankheitszeichen leiden sollten, fragen Sie bitte Ihren Arzt um Rat. Die Anwendung/Einnahme von Schmerzmitteln kann aufgrund der Schmerzlinderung und Hemmung der Entz√ľndungszeichen eventuelle Warnhinweise einer Erkrankung verschleiern. Es k√∂nnte sein, dass Sie au√üer der Schmerzbehandlung eine zus√§tzliche Therapie ben√∂tigen.

Kopfschmerz durch Schmerzmittel:

Bei l√§ngerem Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der Einnahme von Diclostad h√§ufig unter Kopfschmerzen leiden!

Nierenschäden durch Schmerzmittel:

Die gewohnheitsm√§√üige Einnahme von bestimmten Schmerzmitteln √ľber l√§ngere Zeit kann zu einer dauerhaften Nierensch√§digung mit dem Risiko eines Nierenversagens f√ľhren.

Wenn einer dieser genannten Punkte auf Sie zutrifft bzw. in der Vergangenheit auf Sie zugetroffen hat, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt.

Laborkontrollen

√Ąrztlich angeordnete Kontrollen des Blutbildes, der Blutgerinnung sowie der Leber- und Nierenfunktion, sowie eventuelle weitere Kontrolluntersuchungen (z.B. Blutspiegelbestimmung bestimmter Medikamente) sind unbedingt einzuhalten.

Bei Anwendung von Diclostad mit anderen Arzneimitteln

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt. Vor allem sollten Sie Ihren Arzt informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel verwenden:

Kombination von Diclofenac (dem

Folgende Reaktionen sind möglich:

Wirkstoff in Diclostad) mit:

 

 

 

Andere Schmerz- bzw. Rheumamittel

Verstärkung der Nebenwirkungen (Kombination nicht

("NSAR")

empfohlen)

 

 

Acetylsalicylsäure (schmerz- und

Erhöhtes Risiko einer Magen-/Darmschädigung

entz√ľndungshemmendes

(Kombination nicht empfohlen)

Arzneimittel)

 

 

 

"Digitalis" (best. Arzneimittel gegen

Wirkungsverst√§rkung m√∂glich ‚Äď entsprechende Kontrolle

und gegebenenfalls Dosisanpassung von Digitalis

Herzschwäche)

empfohlen

 

 

 

Bestimmte Arzneimittel gegen

Es wurden Krämpfe berichtet (Kombination nicht

Infektionen (Chinolone)

empfohlen).

 

 

Bestimmte Arzneimittel zur

 

Behandlung virusbedingter

Erhöhung des Risikos einer Blutbildveränderung

Infektionen wie HIV (Zidovudine)

 

 

 

"Kortison"

Erh√∂hung des Risikos von Magen-/Darm-Geschw√ľren oder

-Blutung

 

 

 

Blutgerinnungshemmer, Arzneimittel

Erhöhung des Risikos einer Magen-/Darm-Blutung

zur "Blutverd√ľnnung"

 

 

 

Phenytoin (Arzneimittel zur

Erh√∂hung des Phenytoin-Blutspiegels m√∂glich ‚Äď

Behandlung von bestimmten

entsprechende Kontrolle und gegebenenfalls

Erkrankungen des

Dosisanpassung empfohlen

Zentralnervensystems)

 

 

 

Bestimmte Arzneimittel gegen Angst

Erhöhung des Risikos einer Magen-/Darmblutung

bzw. Depression ("SSRI")

 

 

 

Moclobemid (Arzneimittel zur

Verstärkung der Diclofenac-Wirkung

Behandlung von Depressionen)

 

 

 

Lithium (Arzneimittel zur Behandlung

Verst√§rkung der Lithium-Wirkung ‚Äď Kontrolle und

von Depressionen)

gegebenenfalls Dosisanpassung empfohlen

 

 

Arzneimittel gegen Gicht

Verzögerung der Ausscheidung von Diclofenac

 

 

Entwässerungsmittel

Abschwächung der Wirkung möglich und Gefahr einer

St√∂rung der Zusammensetzung der Blutfl√ľssigkeit,

 

 

(harntreibende Arzneimittel)

Nierenschädigung möglich (auf ausreichende

 

Fl√ľssigkeitszufuhr achten, Blutdruck kontrollieren)

 

 

Arzneimittel zur Blutdrucksenkung

Abschwächung von deren blutdrucksenkender Wirkung

(Blutdruckkontrolle empfohlen)

 

 

 

 

Gabe von Diclofenac weniger als 24 Stunden vor oder nach

 

der Behandlung mit Methotrexat kann zu einem Anstieg der

Methotrexat (Arzneimittel zur

Blutspiegel von Methotrexat f√ľhren und in der Folge die

Behandlung von Krebs oder Arthritis)

Nebenwirkungen dieser Substanz verstärken (Kombination

 

ist zu vermeiden ‚Äď alternativ strikte Kontrolle von Blutbild,

 

Leber- und Nierenfunktion empfohlen).

 

 

 

Verstärkung des Risikos Magen-/Darmschäden,

Cyclosporin (Arzneimittel zur

Schädigung der Nieren bzw. der Leber (Kombination

Unterdr√ľckung von Immunreaktionen)

vermeiden bzw. Diclofenac niedriger dosieren; Kontrolle

 

von Leber- und Nierenfunktion empfohlen)

 

 

Tacrolimus (Arzneimittel gegen

 

Organabstoßung nach

Nierenversagen (Kombination vermeiden)

Transplantationen)

 

 

 

Arzneimittel zur Behandlung der

Blutzuckerschwankungen möglich

Zuckerkrankheit

(vermehrte Blutzuckerkontrollen empfohlen)

 

 

Bei Anwendung von Diclostad zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Der Konsum von alkoholischen Getränken während der Behandlung mit Diclofenac erhöht das Blutungsrisiko im Magen-Darm-Trakt und soll daher vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Fragen Sie vor der Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt um Rat.

Schwangerschaft:

W√§hrend der ersten 6 Monate der Schwangerschaft soll Diclofenac nur aus zwingenden Gr√ľnden, so kurz dauernd und niedrig dosiert wie m√∂glich angewendet werden, √ľber eine Anwendung entscheidet deshalb Ihr Arzt. In den letzten 3 Schwangerschaftsmonaten darf Diclofenac nicht angewendet werden. Es besteht die Gefahr von Fehlentwicklungen im Kreislaufsystem des Kindes und die Gefahr von Verz√∂gerung und Verl√§ngerung des Geburtsvorganges sowie verst√§rkter Blutungen bei der Geburt.

Stillzeit:

Der Wirkstoff Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Obwohl nachteilige Folgen f√ľr den S√§ugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung eine Unterbrechung des Stillens empfohlen. Falls eine l√§ngere Anwendung bzw. Einnahme h√∂herer Dosen erforderlich ist, sollte jedoch Abstillen erwogen werden.

Fruchtbarkeit:

Diclofenac kann, so wie andere NSAR auch, die weibliche Fruchtbarkeit beeinträchtigen und wird daher bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, nicht empfohlen. Bei Frauen die Schwierigkeiten haben, schwanger zu werden oder sich einer Untersuchung auf mögliche Unfruchtbarkeit unterziehen, sollte ein Absetzen von Diclofenac in Erwägung gezogen werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Diclofenac hat keinen oder vernachl√§ssigbaren Einfluss auf die Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen.

Falls bei Ihnen jedoch Nebenwirkungen wie z.B. Sehst√∂rungen, Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten, m√ľssen Sie T√§tigkeiten unterlassen, die erh√∂hte Aufmerksamkeit erfordern (z.B. die Teilnahme am Stra√üenverkehr sowie das Bedienen von Maschinen oder gef√§hrlichen Werkzeugen)

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Wie wird es angewendet?

Wenden Sie Diclofenac immer genau nach Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.

Da die Dosierung nach Schwere und Art der Erkrankung unterschiedlich ist, muss den Anweisungen des Arztes genau Folge geleistet werden

Wenn Ihnen Ihr Arzt nichts Anderes empfohlen hat, dann soll die Dosis so niedrig wie m√∂glich und die Anwendungsdauer so kurz wie m√∂glich gew√§hlt werden. Die Tagesdosis wird im Allgemeinen auf zwei bis drei Einzelgaben verteilt. Die gew√§hlte Tagesdosis kann je nach Bedarf in verschiedenen Darreichungsformen (Z√§pfchen oder Tabletten) und St√§rken (z.B. mit 50 oder 100 mg Diclofenac) angewendet werden ‚Äď ev. auch mit h√∂herer Dosierung am Abend zur Linderung von n√§chtlichen Schmerzen und Morgensteifigkeit (bis zu einer Gesamttagesdosis an Diclofenac von maximal 150 mg).

Das Z√§pfchen sollte m√∂glichst nach dem Stuhlgang tief in den After eingef√ľhrt werden.

Erwachsene (Personen ab dem vollendeten 18. Lebensjahr)

Die H√∂chstdosis soll 3 Z√§pfchen (150 mg Diclofenac) pro Tag nicht √ľberschreiten. Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 100 ‚Äď 150 mg t√§glich. In leichteren F√§llen oder zur Langzeitbehandlung sind in der Regel 50 ‚Äď 100 mg pro Tag ausreichend.

Patienten mit Nierenfunktionsstörungen

Spezielle Dosierungsempfehlungen wurden nicht untersucht; bei schweren Nierenfunktionsst√∂rungen darf Diclofenac nicht angewendet werden (siehe 2. Was m√ľssen Sie vor der Anwendung von Diclostad beachten?).

Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Spezielle Dosierungsempfehlungen wurden nicht untersucht; bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen darf Diclofenac nicht angewendet werden (siehe 2. Was m√ľssen Sie vor der Anwendung von Diclostad beachten?).

√Ąltere Personen (√ľber 65 Jahre)

Bei √§lteren Personen ist wegen eventueller Begleiterkrankungen bzw. Untergewicht besondere Vorsicht angezeigt. Insbesondere wird empfohlen, bei √§lteren und untergewichtigen Personen die niedrigste wirksame Dosis zu verwenden (siehe 2. Was m√ľssen Sie vor der Anwendung von Diclostad beachten?).

Jugendliche und Kinder

Es liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor, weshalb eine Anwendung von Diclostad Zäpfchen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen wird.

Wenn Sie eine größere Menge Diclostad angewendet haben als Sie sollten

Wenden Sie sich bitte an einen Arzt oder an die Ambulanz eines Krankenhauses.

Anzeichen einer √úberdosierung:

Als Anzeichen einer Überdosierung können Störungen des Nervensystems wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit und Krampfanfälle auftreten. Des Weiteren kann es zu Ohrensausen, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Ferner sind das Auftreten von Magen-/Darmblutungen sowie Funktionsstörungen der Leber und der Nieren, zu niedriger Blutdruck, Störungen der Atmung und bläuliche Hautfärbung durch Sauerstoffmangel möglich.

Bei Verdacht auf eine √úberdosierung mit Diclofenac benachrichtigen Sie bitte sofort einen Arzt. Dieser kann entsprechend der Schwere einer Vergiftung √ľber die gegebenenfalls erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

F√ľr √Ąrzte: Informationen zur Behandlung einer Vergiftung mit Diclofenac finden Sie am Ende dieser Gebrauchsinformation!

Wenn Sie die Anwendung von Diclostad vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Behandlung wie verordnet mit der nächsten Einnahme fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt und Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann Diclostad Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Die am h√§ufigsten beobachteten Nebenwirkungen betreffen den Magen-/Darmtrakt. Gutartiges Magengeschw√ľr, Durchbr√ľche oder Magen-/Darmblutungen ‚Äď manchmal auch t√∂dlich, besonders bei √§lteren Personen ‚Äď kommen vor. √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bl√§hungen, Verstopfung, Verdauungsst√∂rungen, Bauchschmerzen, Blutstuhl, hellrotes Bluterbrechen, Geschw√ľr der Mundschleimhaut, Verschlimmerung eines Dickdarmgeschw√ľrs und Morbus Crohn wurden nach der Anwendung von NSARs beschrieben (siehe auch Abschnitt 2 Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Diclostad ist erforderlich). Weniger h√§ufig wurde eine Entz√ľndung der Magenschleimhaut beobachtet.

Wassereinlagerung (√Ėdeme), Bluthochdruck und Herzinsuffizienz wurden im Zusammenhang mit NSAR-Behandlung berichtet.

Die Anwendung von Medikamenten wie Diclostad k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:

betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1000

Selten:

betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten:

betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt:

H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die folgenden Nebenwirkungen umfassen Nebenwirkungen, die mit Diclostad Filmtabletten und/oder anderen Darreichungsformen von Diclofenac bei kurzfristiger oder längerfristiger Anwendung berichtet wurden:

Herzerkrankungen

Sehr selten: Herzversagen, Herzinfarkt, Herzklopfen, Fl√ľssigkeitsspeicherung im K√∂rper (√Ėdeme).

Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems

Sehr selten: Blutarmut durch Zerfall roter Blutkörperchen, Störungen der Blutbildung mit Verminderung einzelner oder aller Blutzellen (Blutplättchen, rote und/oder weiße Blutkörperchen)

Erkrankungen des Nervensystems

H√§ufig: Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Erregung, Reizbarkeit oder M√ľdigkeit

Sehr selten: St√∂rungen des Empfindungsverm√∂gens und der Geschmacksempfindung, Ged√§chtnisst√∂rungen, Verwirrung, Kr√§mpfe, Hirnhautentz√ľndung (Anzeichen: Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Fieber und Bewusstseinstr√ľbung)

Augenerkrankungen

Sehr selten: Sehstörungen (Verschwommen- oder Doppeltsehen). Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths (Innenohres)

Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths

Sehr selten: Vor√ľbergehende H√∂rst√∂rungen, Ohrger√§usche ("Ohrensausen")

Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes

Sehr h√§ufig: √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, geringf√ľgige Blutverluste (die in Ausnahmef√§llen zur Blutarmut f√ľhren k√∂nnen)

H√§ufig: Verdauungsst√∂rung, Bauchschmerzen, Bauchkr√§mpfe, Bl√§hungen, Appetitlosigkeit, Magen-/Darmgeschw√ľre (unter Umst√§nden mit Blutung und Durchbruch)

Gelegentlich: Bluterbrechen, Blut im Stuhl (Schwarzf√§rbung des Stuhls), blutiger Durchfall. Sehr selten: Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, Dickdarmentz√ľndung (mit

Blutung/Verst√§rkung einer Dickdarmentz√ľndung mit Geschw√ľr), Entz√ľndungen und Schleimhautsch√§den in Mundh√∂hle und Speiser√∂hre, Darmverengung durch Verwachsungen (bei Tabletten), Verstopfung

Erkrankungen der Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Schwellungen (√Ėdeme) - insbesondere bei Patienten mit hohem Blutdruck oder eingeschr√§nkter Nierenfunktion

Sehr selten: akutes Nierenversagen durch Nierengewebssch√§digung, abnormale Urinbefunde wie Blut oder Eiwei√ü im Urin (H√§maturie oder Proteinurie), Nierenentz√ľndung, Nierenfunktionsst√∂rung

Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes

Gelegentlich:

Haarausfall

Sehr selten:

Hautausschlag, Ekzem, Hautrötung, erhöhte Lichtempfindlichkeit der Haut,

 

Hautblutungen, schwere Verlaufsformen von Hautreaktionen mit

 

Blasenbildung und Hautabschälung

Infektionen und parasitäre Erkrankungen

Sehr selten ist im zeitlichen Zusammenhang mit der Anwendung von NSAR eine Verschlechterung infektionsbedingter Entz√ľndungen beschrieben worden. Dies steht m√∂glicherweise im Zusammenhang mit dem Wirkmechanismus der NSAR.

Gefäßerkrankungen

Sehr selten: Bluthochdruck.

Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort

Bei Zäpfchen / lokal:

Häufig: Lokale Reizerscheinungen mit schmerzhaftem Stuhlgang, blutige Schleimabsonderungen

Erkrankungen des Immunsystems

Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen mit Hautausschlag und Hautjucken. Gelegentlich: Nesselausschlag (juckender Quaddelausschlag)

Sehr selten: Schwere allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen mit Schwellung von Gesicht, Zunge und/oder Luftwegen mit Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall und Schock

Allergische Blutgef√§√ü- oder Lungenentz√ľndung

Leber- und Gallenerkrankungen:

H√§ufig: Leberfunktionsst√∂rungen (Erh√∂hung bestimmter Laborwerte). Gelegentlich: Akute Leberentz√ľndung mit oder ohne Gelbsucht, Lebersch√§den

verschiedenen Schweregrades

Sehr selten: Pl√∂tzlich verlaufende Leberentz√ľndung mit Leberversagen (auch ohne Vorzeichen)

Psychiatrische Erkrankungen:

Sehr selten: Abnorme Veränderungen von Wahrnehmung und Denken, Depression, Angst, Albträume

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wenden Sie Diclofenac nicht mehr an, sondern wenden Sie sich bitte sofort an Ihren Arzt, falls folgende Symptome auftreten sollten:

  • Magenbeschwerden, Sodbrennen oder Schmerzen im Bauch
  • Erbrechen von Blut, Schwarzf√§rbung des Stuhls oder Blut im Urin
  • Hautreaktionen wie Ausschlag oder Juckreiz
  • erschwerte Atmung, Atemnot oder Kurzatmigkeit, Schwellungen im Kopfbereich
  • Gelbf√§rbung der Haut oder Augen
  • starke Abgeschlagenheit mit Appetitlosigkeit
  • anhaltende Halsschmerzen, Wunden im Mund, Abgeschlagenheit oder Fieber
  • Nasenbluten, Hautblutungen

  • Schwellungen im Gesicht, an den F√ľ√üen oder den Beinen
  • starke Kopfschmerzen oder Nackensteifigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Eintr√ľbung des Bewusstseins

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Diclostad 50 mg Suppositorien enthalten

Der Wirkstoff ist: Diclofenac-Natrium. 1 Suppositorium enthält 50 mg Diclofenac-Natrium.

Die sonstigen Bestandteile sind: Neutralfett

Wie Diclostad aussieht und Inhalt der Packung

Wei√üe bis elfenbeinfarbige Z√§pfchen zum Einf√ľhren ins Rektum.

Blisterpackung mit 6 St√ľck

Zulassungsnummer: : 1-21672

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im August 2009

Die folgenden Informationen sind nur f√ľr √§rztliches bzw. medizinisches Fachpersonal bestimmt:

√úberdosierung von Diclofenac

Symptome:

Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit und Krampfanfälle auftreten. Des Weiteren kann es zu Tinnitus, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Ferner sind das Auftreten von gastrointestinalen Blutungen sowie Funktionsstörungen der Leber und der Nieren, Hypotension, Atemdepression und Zyanose möglich.

Behandlung:

Ein spezifisches Antidot existiert nicht. Die Behandlung einer √úberdosierung erfolgt symptomatisch unter Kontrolle der Vitalfunktionen; gegebenenfalls (bei oraler Vergiftung) Entfernung der Medikamentenreste durch Magensp√ľlung, Gabe von Aktivkohle und Laxans. Die Behandlung von Komplikationen wie Hypotonie, Niereninsuffizienz, Kr√§mpfe, gastrointestinale Reizungen und Atemdepression ist unterst√ľtzend und ebenfalls symptomatisch. Spezifische Ma√ünahmen wie forcierte Diurese, Dialyse oder H√§moperfusion sind wegen der hohen Proteinbindung nicht-steroidaler Antirheumatika wahrscheinlich nicht hilfreich.

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Wirkstoff(e) Diclofenac
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Stada
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code M01AB05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

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