Diclobene - Gel

ATC Code
M02AA15
Diclobene - Gel

Teva B.V.

Standardarzneimittel
Wirkstoff(e)
Diclofenac
Suchtgift Psychotrop
Nein Nein
Zulassungsdatum 09.12.1991
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Topische Mittel gegen Gelenk- und Muskelschmerzen

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Alle Informationen

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Teva B.V.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Diclobene - Gel enthält den Wirkstoff Diclofenac. Das Gel wird auf der Haut angewandt bei:

  • Entzündungen und Gelenksschmerzen
  • Stumpfen Verletzungen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Sie Diclobene anwenden sprechen, Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden, darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Tragen Sie das Gel 4 mal täglich auf die betroffenen Stellen auf und massieren Sie es leicht ein.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufig können als Nebenwirkung Hautreizungen oder Rötungen auftreten. Auch ein Jucken oder Brennen ist möglich. Hier finden Sie die Liste aller Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Der Wirkstoff in Diclobene - Gel (Diclofenac) gehört zur Gruppe der sogenannten nicht steroidalen Anti-Rheumatika (NSAR), die zur Behandlung von Schmerz und Entzündung eingesetzt werden.

Diclobene - Gel ist ausschließlich zur äußerlichen Anwendung bestimmt. Das transparente Gel lässt sich leicht einreiben und weist neben den bekannten entzündungshemmenden und schmerz-stillenden Wirkungen einen kühlenden Effekt auf.

Der Wirkstoff Diclofenac gelangt durch die Haut direkt ins erkrankte Gewebe und wirkt somit am Ort der Entzündung: Schmerz, Schwellung, Rötung sowie Empfindlichkeit werden dort vermindert. Nur geringe Mengen Diclofenac treten dabei ins Blut und damit in den gesamten Körper über. So kann Diclofenac ohne Belastung nicht beteiligter Organe direkt am Ort des Schmerzes wirken.

Diclobene – Gel wird angewendet zur örtlichen Behandlung von Schmerz, Entzündung und Schwellung bei:

  • stumpfen (unblutigen) Verletzungen wie z.B. Prellungen, Zerrungen, Verstauchungen
  • Weichteilrheumatismus, wie z.B. Sehnenscheiden-, Schleimbeutelentzündung und Schulter-Arm- Syndrom
  • Gelenkserkrankungen und Erkrankungen der Wirbelsäule

Anwendungsgebiet bei Jugendlichen über 14 Jahren: Zur Kurzzeitbehandlung.

Zur örtlichen Behandlung von Schmerzen bei Prellungen, Zerrungen oder Verstauchungen.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Diclobene - Gel darf nicht angewendet werden

  • wenn Sie allergisch gegen Diclofenac oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels, sowie gegen Acetylsalicylsäure oder andere entzündungshemmende Mittel (NSAR) sind
  • wenn bei Ihnen nach einer Anwendung von Acetylsalicylsäure oder anderen entzündungshemmenden Mitteln (NSAR) Asthmaanfälle, Nesselsucht oder plötzlicher Heuschnupfen ausgelöst wurden
  • auf verletzter oder entzündeter Haut (z. B. Hautschürfungen, Schnittwunden, Verbrennungen, Infektionen, Ausschlägen oder Ekzemen)
  • bei Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren
  • im letzten Drittel der Schwangerschaft (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“)
  • auf der Brust von stillenden Müttern (siehe Abschnitt „Schwangerschaft und Stillzeit“)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Diclobene-Gel anwenden.

Besondere Vorsicht ist geboten

  • wenn Sie Magengeschwüre, Darmentzündungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Leber- oder Nierenprobleme, eine schwere Hauterkrankung oder eine Blutungsneigung haben oder gehabt haben oder über 65 Jahre alt sind
  • bei Patienten mit Asthma, wiederkehrenden Atemwegserkrankungen durch Verengung der unteren Atemwege, Heuschnupfen oder Nasenpolypen - da diese häufiger als andere Kranke auf NSAR mit Asthmaanfällen, örtlicher Haut- oder Schleimhautschwellung, Schwellungen im Bereich des Gesichtes (Quincke-Ödem) oder Quaddel (Urtikaria) reagieren

Das Auftreten von Nebenwirkungen kann durch Anwendung der geringsten, wirksamen Dosis über den kürzest möglichen Zeitraum vermindert werden.

Hinweise zur Hautverträglichkeit

Diclobene-Gel darf nur auf intakte unverletzte Haut und nicht auf Hautwunden oder offene Verletzungen aufgetragen werden. Es darf nicht in Kontakt mit den Augen oder Schleimhäuten kommen und nicht eingenommen werden, da dies zu Reizungen führen kann. Falls Sie Diclobene-Gel in die Augen bekommen haben sollten, spülen Sie gründlich mit klarem Wasser nach und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt.

Sie sollten während der Anwendung von Diclobene-Gel nicht sonnenbaden und auch keine UV- Lampen/Solarium verwenden, da die behandelte Haut überempfindlich auf ultraviolettes Licht reagieren kann.

Falls Sie nach dem Auftragen von Diclobene-Gel einen Hautausschlag bemerken, brechen Sie die Behandlung ab und wenden Sie sich an einen Arzt.

Hinweise zu Allgemeinreaktionen

Die gleichzeitige Anwendung von Diclobene-Gel mit entzündungshemmenden Schmerzmitteln (NSAR) sollte nur mit Vorsicht erfolgen, da es zu einem häufigeren Auftreten von Nebenwirkungen kommen kann (siehe „Anwendung von Diclobene-Gel zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Die Wahrscheinlichkeit von allgemeinen Nebenwirkungen bei lokaler Anwendung ist im Vergleich zur Häufigkeit von Nebenwirkungen nach Einnahme von Diclofenac gering. Falls Diclobene-Gel allerdings auf großen Hautpartien (d.h. auf mehr als 600 cm2 Körperoberfläche) und über längere Zeiträume (d.h. länger als 3 Wochen) angewendet wird, kann die Möglichkeit von allgemeinen Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden. Die Anwendung von Diclobene-Gel auf große Hautpartien und über einen längeren Zeitraum wird daher nicht empfohlen.

Wenn Sie während der Behandlung mit Diclobene-Gel schwanger werden, kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt.

Anwendung von Diclobene - Gel zusammen mit anderen Arzneimitteln

Bei Diclobene-Gel besteht aufgrund der örtlichen Anwendung nur ein geringes Risiko für Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Vor allem sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker informieren, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

- entzündungshemmende Schmerzmittel, die Diclofenac, Acetylsalicylsäure oder einen anderen entzündungshemmenden bzw. schmerzlindernden Wirkstoff (NSAR), wie z.B. Ibuprofen, enthalten, da es bei gleichzeitiger Anwendung von Diclobene-Gel zu einer Zunahme von Nebenwirkungen kommen kann.

Gleichzeitige Anwendung von anderen topisch angewendeten Produkten im selben Hautareal (Arzneimittel, aber auch Sonnenschutzmittel und Kosmetika) wurde nicht untersucht. Wegen der Möglichkeit einer Beeinflussung der örtlichen Verträglichkeit bzw. der Wirkstoffaufnahme in den Körper soll diese daher vermieden werden.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Diclobene-Gel sollte während der ersten 6 Monate einer Schwangerschaft nur mit Vorsicht und nur, wenn unbedingt erforderlich, angewendet werden. Wenn Diclobene-Gel von einer Frau, die schwanger werden möchte, oder während der ersten 6 Monate der Schwangerschaft angewendet wird, ist die Dosis so gering wie möglich (nicht großflächig, d.h. auf mehr als 600 cm2 Körperoberfläche auftragen) und die Dauer so kurz wie möglich (maximal 3 Wochen) zu halten.

Diclobene-Gel darf wie alle NSAR im letzten Schwangerschaftsdrittel nicht angewendet werden, da die Anwendung von Arzneimitteln dieser Art zu unerwünschten Wirkungen auf Herz, Lunge und Nieren des Ungeborenen und zu einer verstärkter Blutungsneigung bei Mutter und Kind führen kann.

Stillzeit

Diclofenac geht in geringen Mengen in die Muttermilch über. Allerdings sind bei den therapeutischen Dosierungen von Diclobene-Gel keine Auswirkungen auf den Säugling zu erwarten. Aufgrund fehlender Erfahrung bei stillenden Frauen darf Diclobene-Gel während der Stillzeit nur nach ärztlicher Empfehlung angewendet werden. In diesem Fall darf Diclobene-Gel nicht auf den Brüsten stillender Mütter bzw. auf großen Hautbereichen oder für einen längeren Zeitraum angewendet werden (siehe dieser Abschnitt unter „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“).

Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Anwendung von Diclobene-Gel auf der Haut hat keinen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wie wird es angewendet?

Nur zur Anwendung auf der Haut.

Wenden Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker an. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Erwachsene

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, werden je nach Größe der zu behandelnden Körperpartie 2 - 4 g (ca. 6 – 12 cm Gelstrang entsprechend 20 – 40 mg Diclofenac) 3 - 4 mal täglich auf die betroffene Stelle aufgetragen und leicht eingerieben.

Kinder und Jugendliche

  • Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren

Es stehen keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit für Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren zur Verfügung (siehe auch Abschnitt 2 „Diclobene-Gel darf nicht angewendet werden“):

  • Jugendliche von 14 bis 17 Jahren

Da keine ausreichenden Erfahrungen mit Diclobene-Gel in dieser Altersgruppe vorliegt, soll Diclobene-Gel nur unter ärztlicher Kontrolle und kleinflächig angewendet werden. Achten Sie bitte bei Kindern besonders auf eventuelle allgemeine Nebenwirkungen durch die Aufnahme des Wirkstoffes in den Kreislauf (z.B. Magenbeschwerden) und wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Arzt.

Art der Anwendung

Diclobene-Gel auf die betroffene Körperpartie auftragen und leicht einreiben.

Nach dem Auftragen empfiehlt es sich die Hände zu waschen, es sei denn, diese sollen behandelt werden.

Nach dem Auftragen sollte das Gel einige Minuten trocknen, bevor die behandelte Stelle bekleidet oder verbunden wird. Wenden Sie Diclobene-Gel nicht unter dicht abdeckenden, luftundurchlässigen Verbänden an.

Dauer der Anwendung

Der Arzt entscheidet über die Dauer der Anwendung – sie hängt von der zu behandelnden Erkrankung und dem Behandlungserfolg ab.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn sich die Beschwerden nach zwei Wochen nicht gebessert oder sogar verschlechtert haben, insbesondere bei andauernden Schmerzen und Schwellungen.

Jugendliche ab 14 Jahre

Bei Jugendlichen im Alter von 14 Jahren und älter wird dem Patienten / den Eltern geraten, einen Arzt aufzusuchen, falls die Symptome sich verschlechtern oder nach 7 Tagen keine Besserung eintritt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Diclobene-Gel zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Diclobene - Gel angewendet haben, als Sie sollten

Wischen Sie bitte überschüssiges Gel mit einem Tuch ab.

Aufgrund der bei lokaler Anwendung geringen Aufnahme des Wirkstoffes Diclofenac in die Blutbahn ist eine Überdosierung unwahrscheinlich. Der Inhalt einer Tube mit 100g Gel entspricht bei versehentlicher Einnahme einer Dosis von 1 g Diclofenac-Natrium.

Falls Diclobene-Gel verschluckt wurde, kann es zu vergleichbaren Nebenwirkungen (wie z.B. Erbrechen, Durchfall, Blutungen) kommen wie nach einer Überdosierung mit Diclofenac-hältigen Arzneimitteln zum Einnehmen, und es könnte eine ärztliche Behandlung erforderlich sein. Wenden

Sie sich daher unverzüglich an einen Arzt oder die Notfallabteilung des nächstgelegenen Krankenhauses. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt über den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Für den Arzt:

Zur Therapie bei Überdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Packungsbeilage!

Wenn Sie die Anwendung von Diclobene-Gel vergessen haben

Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

Häufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar

Häufig

Ausschlag, Juckreiz, Rötung, Schwellung, Bläschenbildung, Brennen oder Abschuppen der Haut an der behandelten Stelle

Selten

Hautentzündung mit Bläschenbildung

Sehr selten

Starker Hautausschlag mit Pusteln, allergische Reaktionen wie Nesselausschlag, keuchende Atmung, Kurzatmigkeit oder Schwellungen im Gesicht, verstärkte Empfindlichkeit gegen Sonnenlicht, Asthma

Falls starker Hautausschlag, keuchende Atmung, Kurzatmigkeit oder Schwellungen im Gesicht auftreten, beenden Sie bitte die Behandlung mit Diclobene-Gel und suchen Sie unverzüglich ärztlichen Rat.

Die Aufnahme in die Blutbahn nach lokaler Anwendung von Diclofenac ist sehr gering und die daraus resultierenden Diclofenac Blutsspiegel sind - verglichen mit den Blutspiegeln nach Einnahme von Diclofenac - ebenfalls sehr niedrig. Die Wahrscheinlichkeit des Auftretens allgemeiner Nebenwirkungen (wie z.B. im Magen-Darmbereich, in der Leber oder Niere, Krämpfe der Bronchialmuskulatur) ist daher nach lokaler Anwendung - verglichen mit der Häufigkeit von Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Einnahme von Diclofenac – sehr gering. Wenn Diclobene- Gel auf größere Hautflächen über längere Zeit aufgetragen wird, können dennoch Nebenwirkungen auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel für Kinder unzugänglich auf.

Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nach Anbruch 1 Jahr haltbar.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Informationen

Was Diclobene - Gel enthält

  • Der Wirkstoff ist: Diclofenac-Natrium
    100 g Gel enthalten 1 g Diclofenac-Natrium.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Natriumdisulfit (0,05 g/100 g), Adipinsäurediisopropylester, Milchsäure, Isopropanol, Hydroxypropylcellulose, gereinigtes Wasser.

Wie Diclobene - Gel aussieht und Inhalt der Packung

Diclobene - Gel ist ein klares, farbloses Gel.

Diclobene - Gel ist in Aluminiumtuben zu 40 und 100 g erhältlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer TEVA B.V.

Swensweg 5 2031 GA Haarlem Niederlande

Tel.-Nr.: +4/97007-0

Fax-Nr.: +4/97007-66

e-mail: info@ratiopharm.at

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Straße 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

Merckle GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Deutschland

Z.Nr.: 1-19551

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt überarbeitet im Jänner 2019.

Die folgenden Informationen sind für medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Überdosierung

Die geringe systemische Resorption von topischem Diclofenac macht eine Überdosierung sehr unwahrscheinlich.

Jedoch sind Nebenwirkungen ähnlich denen nach einer Überdosis Diclofenac-Tabletten zu erwarten, wenn Diclobene-Gel versehentlich eingenommen wird (eine Tube mit 100 g enthält das Äquivalent von 1 g Diclofenac-Natrium.)

Symptome

Als Symptome einer Überdosierung können zentralnervöse Störungen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit bis zur Bewusstlosigkeit und Krampfanfälle auftreten. Des Weiteren kann es zu Tinnitus, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen kommen. Ferner sind das Auftreten von gastrointestinalen Blutungen sowie Funktionsstörungen der Leber und der Nieren, Hypotension, Atemdepression und Zyanose möglich.

Therapie

Im Falle einer versehentlichen Einnahme, die zu erheblichen systemischen Nebenwirkungen führt, sind die allgemeinen therapeutischen Maßnahmen zu treffen, wie sie normalerweise zur Behandlung einer Vergiftung mit NSAR durchgeführt werden. Ein spezifisches Antidot existiert nicht. Die Behandlung einer Überdosierung erfolgt symptomatisch unter Kontrolle der Vitalfunktionen. Bei oraler Vergiftung, insbesondere wenn die Einnahme erst kurze Zeit zurückliegt, Entfernung der Medikamentenreste durch Magenspülung, Gabe von Aktivkohle und Laxans. Die Behandlung von Komplikationen wie Hypotonie, Niereninsuffizienz, Krämpfe, gastrointestinale Reizungen und Atemdepression ist unterstützend und ebenfalls symptomatisch. Spezifische Maßnahmen wie forcierte Diurese, Dialyse oder Hämoperfusion sind wegen der hohen Proteinbindung von NSARwahrscheinlich nicht hilfreich.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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