Omoquis 10 mg magensaftresistente Hartkapseln

Abbildung Omoquis 10 mg magensaftresistente Hartkapseln
Wirkstoff(e) Omeprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Chemo Iberica
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A02BC01
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

Chemo Iberica

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Omoquis enth√§lt den Wirkstoff Omeprazol. Er geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als ‚ÄěProtonenpumpenhemmer‚Äú genannt werden. Diese wirken, indem sie die S√§uremenge, die Ihr Magen produziert, verringern.

Omoquis wird zur Behandlung der folgenden Erkrankungen verwendet:

Bei Erwachsenen:

  • ‚ÄěGastro√∂sophageale Refluxkrankheit‚Äú (GERD). Hierbei gelangt S√§ure aus dem Magen in dieSpeiser√∂hre (die Verbindung zwischen Rachen und Magen), was Schmerzen, Entz√ľndungen und Sodbrennen verursacht.
  • Geschw√ľre im oberen Verdauungstrakt (Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr) oder im Magen (Magengeschw√ľr).
  • Geschw√ľre, die mit einem Bakterium infiziert sind, das als ‚ÄěHelicobacter pylori‚Äú bezeichnet wird. Wenn Sie diese Erkrankung haben, verschreibt Ihr Arzt m√∂glicherweise auch Antibiotika zur Behandlung der Infektion und um eine Heilung des Geschw√ľrs zu erm√∂glichen.
  • Geschw√ľre, die durch Arzneimittel hervorgerufen werden, die man als NSARs (nichtsteroidale Antirheumatika) bezeichnet. Wenn Sie NSARs einnehmen kann Omoquis auch verwendet werden, um das Entstehen von Geschw√ľren zu verhindern.
  • Zu viel S√§ure im Magen, verursacht durch eine Geschwulst in der Bauchspeicheldr√ľse (Zollinger-Ellison- Syndrom).

Bei Kindern:

Kinder √§lter als 1 Jahr und ‚Č• 10 kg

  • ‚ÄěGastro√∂sophageale Refluxkrankheit‚Äú (GERD). Hierbei gelangt S√§ure aus dem Magen in die Speiser√∂hre (die Verbindung zwischen Rachen und Magen), was Schmerzen, Entz√ľndungen und Sodbrennen verursacht.
  • Bei Kindern k√∂nnen als Beschwerden auch R√ľckfluss des Mageninhalts in den Mund (Regurgitation), Erbrechen und mangelhafte Gewichtszunahme auftreten.

Kinder und Jugendliche älter als 4 Jahre

  • Geschw√ľre, die mit einem Bakterium infiziert sind, das als ‚ÄěHelicobacter pylori‚Äú bezeichnet wird. Wenn Ihr Kind diese Erkrankung hat, verschreibt Ihr Arzt m√∂glicherweise auch Antibiotika zur Behandlung der Infektion und um eine Heilung des Geschw√ľrs zu erm√∂glichen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Omoquis darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen omeprazol oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie allergisch gegen√ľber Arzneimitteln sind, die andere Protonenpumpenhemmer enthalten (z. B. Pantoprazol, Lansoprazol, Rabeprazol, Esomeprazol).
  • wenn Sie ein Arzneimittel einnehmen, das Nelfinavir enth√§lt (gegen eine HIV-Infektion).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Omoquis einnehmen.

Omoquis kann die Anzeichen anderer Erkrankungen verdecken. Sprechen Sie daher umgehend mit Ihrem Arzt, wenn eine der folgenden Angaben vor oder während der Einnahme von Omoquis auf Sie zutrifft:

  • Sie verlieren aus keinem ersichtlichen Grund viel Gewicht und haben Probleme mit dem Schlucken.
  • Sie bekommen Bauchschmerzen oder Verdauungsst√∂rungen.
  • Sie erbrechen Nahrung oder Blut.
  • Sie scheiden schwarzen Stuhl aus (Blut im Kot).
  • Sie leiden an schwerem oder andauerndem Durchfall, da Omeprazol mit einer geringen Erh√∂hung von ansteckendem Durchfall in Verbindung gebracht wird.
  • Sie haben schwere Leberprobleme.

Bei der Einnahme von Protonenpumpenhemmern wie Omoquis, besonders √ľber einen Zeitraum von mehr als einem Jahr, kann sich das Risiko f√ľr Knochenbr√ľche in der H√ľfte, dem Handgelenk oder der Wirbels√§ule leicht erh√∂hen. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Osteoporose haben oder Corticosteroide einnehmen (diese Arzneimittel k√∂nnen das Risiko f√ľr Osteoporose erh√∂hen).

Wenn Sie Omoquis auf einer Langzeit-Basis einnehmen (l√§nger als 1 Jahr) wird Ihr Arzt Sie m√∂glicherweise regelm√§√üig √ľberwachen. Jedes Mal, wenn Sie Ihren Arzt sehen, sollten Sie von jeglichen neuen und unerwarteten Beschwerden und Umst√§nden berichten.

Omeprazol kann mit einigen Test (Chromogranin A) st√∂ren. Um diese St√∂rungen zu vermeiden das Omeprazol sollte vor√ľbergehend f√ľnf Tage vor Tests gestoppt werden.

Einnahme von Omoquis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Nehmen Sie Omoquis nicht ein, wenn Sie ein Arzneimittel anwenden, das Nelfinavir enthält (zur Behandlung einer HIV-Infektion).

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mit, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Ketoconazol, Itraconazol oder Voriconazol (angewendet zur Behandlung von Infektionen, die durch einen Pilz hervorgerufen werden)
  • Digoxin (angewendet zur Behandlung von Herzproblemen)
  • Diazepam (angewendet zur Behandlung von Angstgef√ľhlen, zur Entspannung von Muskeln oder bei Epilepsie)
  • Phenytoin (angewendet bei Epilepsie). Wenn Sie Phenytoin einnehmen, muss Ihr Arzt Sie √ľberwachen, wenn Sie die Einnahme von Omoquis beginnen oder beenden
  • Arzneimittel, die zur Blutverd√ľnnung angewendet werden, wie z. B. Warfarin oder andere Vitamin-K- Blocker. Ihr Arzt muss Sie m√∂glicherweise √ľberwachen, wenn Sie die Einnahme von Omoquis beginnen oder beenden
  • Rifampicin (angewendet zur Behandlung von Tuberkulose)
  • Atazanavir (angewendet zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • Tacrolimus (im Falle von Organtransplantationen)
  • Erlotinib (zur Behandlung von Krebs)
  • Methotrexat (zur Behandlung von rheumatoider Arthritis und einigen Krebsarten zu behandeln)
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum) (angewendet zur Behandlung von leichten Depressionen)
  • Cilostazol (angewendet zur Behandlung der sogenannten Schaufensterkrankheit (Claudicatio intermittens))
  • Saquinavir (angewendet zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • Clopidogrel (angewendet, um Blutgerinnseln vorzubeugen (Pfropfen))

Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihren Arzt √ľber alle von Ihnen eingenommenen Arzneimittel informieren, wenn Ihnen Ihr Arzt zur Behandlung von Geschw√ľren, die durch eine Helicobacter-pylori-Infektion verursacht werden, die Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin zusammen mit Omoquis verschrieben hat.

Einnahme von Omoquis zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Sie k√∂nnen Ihre Kapseln mit dem Essen oder auf n√ľchternen Magen einnehmen.

Schwangerschaft, Stillzeit und Zeugungs-/Gebärfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Ihr Arzt wird entscheiden, ob Sie Omoquis einnehmen können, wenn Sie stillen.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Es ist unwahrscheinlich, dass Omoquis Ihre Fähigkeit, Auto zu fahren oder Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigt. Nebenwirkungen wie Schwindel und Sehstörungen können auftreten (siehe Abschnitt 4). Sie sollten kein Fahrzeug lenken oder Maschinen bedienen, wenn Sie beeinträchtigt sind.

Omoquis enthält Sucrose

Wenn Ihnen Ihr Arzt mitgeteilt hat, dass Sie an einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden, wenden Sie sich an Ihren Arzt, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt sagt Ihnen, wie viele Kapseln und wie lange Sie diese einnehmen sollen. Dies ist abhängig von Ihrer Erkrankung und Ihrem Alter.

Die empfohlene Dosis beträgt

Erwachsene:

Zur Behandlung der Beschwerden von GERD wie Sodbrennen und S√§urer√ľckfluss:

  • Wenn Ihr Arzt festgestellt hat, dass Ihre Speiser√∂hre leicht gesch√§digt ist, ist die √ľbliche Dosis 20 mg einmal t√§glich √ľber einen Zeitraum von 4-8 Wochen. Ihr Arzt verordnet Ihnen m√∂glicherweise eine Dosis von 40 mg f√ľr weitere 8 Wochen, wenn Ihre Speiser√∂hre noch nicht verheilt ist.
  • Sobald die Speiser√∂hre verheilt ist, ist die √ľbliche Dosis 10 mg t√§glich.
  • Wenn Ihre Speiser√∂hre nicht gesch√§digt ist, ist die √ľbliche Dosis 10 mg einmal t√§glich.

Zur Behandlung von Geschw√ľren im oberen Verdauungstrakt (Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr):

  • Die √ľbliche Dosis ist 20 mg einmal t√§glich f√ľr 2 Wochen. Ihr Arzt verordnet Ihnen m√∂glicherweise die gleiche Dosis f√ľr 2 weitere Wochen, wenn Ihr Geschw√ľr noch nicht verheilt ist.
  • Falls das Geschw√ľr nicht vollst√§ndig abheilt, kann die Dosis auf 40 mg einmal t√§glich f√ľr 4 Wochen erh√∂ht werden.

Zur Behandlung von Geschw√ľren im Magen (Magengeschw√ľr):

  • Die √ľbliche Dosis ist 20 mg einmal t√§glich f√ľr 4 Wochen. Ihr Arzt verordnet Ihnen m√∂glicherweise die gleiche Dosis f√ľr 4 weitere Wochen, wenn Ihr Geschw√ľr noch nicht verheilt ist.
  • Falls das Geschw√ľr nicht vollst√§ndig abheilt, kann die Dosis auf 40 mg einmal t√§glich f√ľr 8 Wochen erh√∂ht werden.

Zur Vorbeugung gegen ein erneutes Auftreten von Zw√∂lffingerdarm- und Magengeschw√ľren:

  • Die √ľbliche Dosis ist 10 mg oder 20 mg einmal t√§glich. Ihr Arzt kann die Dosis auf 40 mg einmal t√§glich erh√∂hen.

Zur Behandlung von Zw√∂lffingerdarm- und Magengeschw√ľren, die durch NSARs (nichtsteroidale Antirheumatika) verursacht werden:

  • Die √ľbliche Dosis ist 20 mg einmal t√§glich f√ľr 4 bis 8 Wochen.

Zur Vorbeugung gegen Zw√∂lffingerdarm- und Magengeschw√ľre, wenn Sie NSARs einnehmen:

  • Die √ľbliche Dosis ist 20 mg einmal t√§glich.

Zur Behandlung von Geschw√ľren, die durch eine Infektion mit Helicobacter pylori verursacht werden und zur Vorbeugung eines erneuten Auftretens:

  • Die √ľbliche Dosis ist 20 mg Omoquis zweimal t√§glich f√ľr eine Woche.
  • Ihr Arzt wird Ihnen au√üerdem sagen, dass Sie zwei der folgenden Antibiotika einnehmen sollen: Amoxicillin, Clarithromycin und Metronidazol.

Zur Behandlung von Magens√§ure√ľberschuss, verursacht durch eine Geschwulst im Pankreas (Zollinger- Ellison-Syndrom):

  • Die √ľbliche Dosis ist 60 mg t√§glich.
  • Ihr Arzt wird die Dosis entsprechend Ihrem Bedarf anpassen und entscheidet ebenfalls, wie lange Sie das Arzneimittel einnehmen m√ľssen.

Anwendung bei Kindern:

Zur Behandlung der Beschwerden von GERD wie Sodbrennen und S√§urer√ľckfluss:

  • Kinder √§lter als 1 Jahr und mit einem K√∂rpergewicht von mehr als 10 kg k√∂nnen Omoquis einnehmen. Die Dosis f√ľr Kinder h√§ngt vom Gewicht des Kindes ab, und der Arzt entscheidet √ľber die richtige Dosis.

Zur Behandlung von Geschw√ľren, die durch eine Infektion mit Helicobacter pylori verursacht werden und zur Vorbeugung eines erneuten Auftretens:

  • Kinder √§lter als 4 Jahre k√∂nnen Omoquis einnehmen. Die Dosis f√ľr Kinder h√§ngt vom Gewicht des Kindes ab, und der Arzt entscheidet √ľber die richtige Dosis.
  • Ihr Arzt wird ebenfalls die beiden Antibiotika Amoxicillin und Clarithromycin f√ľr Ihr Kind verschreiben.

Art der Anwendung

  • Es wird empfohlen, dass Sie Ihre Kapseln morgens einnehmen.
  • Sie k√∂nnen Ihre Kapseln mit dem Essen oder auf n√ľchternen Magen einnehmen.
  • Schlucken Sie Ihre Kapseln im Ganzen mit einem halben Glas Wasser. Zerkauen oder zerdr√ľcken Sie die Kapseln nicht, da sie √ľberzogene Pellets enthalten, die verhindern, dass das Arzneimittel im Magen durch die S√§ure zersetzt wird. Es ist wichtig, dass die Pellets nicht besch√§digt werden.

Was ist zu tun, wenn Sie oder Ihr Kind Schwierigkeiten beim Schlucken der Kapseln haben

  • Wenn Sie oder Ihr Kind Schwierigkeiten beim Schlucken der Kapseln haben
    • √Ėffnen Sie die Kapseln und schlucken Sie den Inhalt sofort mit einem halben Glas Wasser herunter oder mischen Sie den Inhalt der Kapseln mit etwas Joghurt, einem s√§urehaltigen Fruchtsaft (z. B. Apfel, Orange oder Ananas) oder Apfelmus.
    • R√ľhren Sie die Mischung immer unmittelbar vor dem Trinken um (die Mischung ist nicht klar). Trinken Sie die Fl√ľssigkeit dann sofort oder innerhalb von 30 Minuten.
    • Um sicherzustellen, dass Sie das Arzneimittel vollst√§ndig eingenommen haben, sp√ľlen Sie das Glas sorgf√§ltig mit einem halben Glas Wasser aus und trinken Sie es. Die festen Teilchen enthalten das Arzneimittel - sie d√ľrfen nicht zerkaut oder zerdr√ľckt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Omoquis eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine größere Menge Omoquis eingenommen haben, als von Ihrem Arzt verschrieben, sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie die Einnahme von Omoquis vergessen haben

Wenn Sie die Anwendung vergessen haben, holen Sie diese schnellstm√∂glich nach. Wenn es jedoch der Zeitpunkt f√ľr die n√§chste Dosis ist, dann lassen Sie die Anwendung aus. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenn Sie eine der folgenden seltenen, aber schweren Nebenwirkungen bemerken, beenden Sie die Einnahme von Omoquis und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt:

  • Pl√∂tzlich auftretende pfeifende Atmung, Schwellung der Lippen, der Zunge und des Halses oder des K√∂rpers, Hautausschlag, Ohnmacht oder Schluckbeschwerden (schwere allergische Reaktion).
  • R√∂tung der Haut mit Blasenbildung oder Abl√∂sen der Haut. Es k√∂nnen auch schwerwiegende Blasenbildung und Blutungen an den Lippen, den Augen, dem Mund, der Nase und den Geschlechtsteilen auftreten. Dies k√∂nnten das ‚ÄěStevens-Johnson-Syndrom‚Äú oder eine ‚Äětoxische epidermale Nekrolyse‚Äú sein.
  • Gelbe Haut, dunkel gef√§rbter Urin und M√ľdigkeit k√∂nnen Krankheitsanzeichen von Leberproblemen sein.

Weitere Nebenwirkungen sind:

Häufige Nebenwirkungen (betrifft mehr als 1 von 10 Anwendern)

Gelegentliche Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Anwender von 100)

  • Schwellung der F√ľ√üe und Kn√∂chel.
  • Schlafst√∂rungen (Schlaflosigkeit).
  • Schwindel, Kribbeln wie ‚ÄěAmeisenlaufen‚Äú, Schl√§frigkeit.
  • Drehschwindel (Vertigo).
  • Ver√§nderte Ergebnisse von Bluttests, mit denen √ľberpr√ľft wird, wie die Leber arbeitet.
  • Hautausschlag, quaddelartiger Ausschlag (Nesselsucht) und juckende Haut.
  • Generelles Unwohlsein und Antriebsarmut.
  • Frakturen der H√ľfte, des Handgelenks oder der Wirbels√§ule.

Seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Anwender von 1000)

  • Blutprobleme, wie z. B. Verminderung der Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen. Dies kann Schw√§che, blaue Flecke verursachen oder das Auftreten von Infektionen wahrscheinlicher machen.
  • Allergische Reaktionen, manchmal sehr schwerwiegende, einschlie√ülich Schwellung der Lippen, Zunge und des Rachens, Fieber, pfeifende Atmung.
  • Niedrige Natriumkonzentration im Blut. Dies kann zu Schw√§che, √úbelkeit (Erbrechen) und Kr√§mpfen f√ľhren.
  • Gef√ľhl der Aufregung, Verwirrtheit, Niedergeschlagenheit.
  • Geschmacksver√§nderungen.
  • Sehst√∂rungen wie verschwommenes Sehen.
  • Pl√∂tzliches Gef√ľhl, pfeifend zu atmen oder kurzatmig zu sein (Bronchialkrampf).
  • Trockener Mund.
  • Eine Entz√ľndung des Mundinnenraums.
  • Eine als ‚ÄěSoor‚Äú bezeichnete Infektion, die den Darm beeintr√§chtigen kann und durch einen Pilz hervorgerufen wird.
  • Leberprobleme, einschlie√ülich Gelbsucht, die zu Gelbf√§rbung der Haut, Dunkelf√§rbung des Urins und M√ľdigkeit f√ľhren k√∂nnen.
  • Haarausfall (Alopezie).
  • Hautausschlag durch Sonneneinstrahlung.
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie) oder Muskelschmerzen (Myalgie).
  • Schwere Nierenprobleme (interstitielle Nephritis).
  • Vermehrtes Schwitzen.

Sehr seltene Nebenwirkungen (betrifft 1 bis 10 Anwender von 10 000)

  • Ver√§nderungen des Blutbilds einschlie√ülich Agranulozytose (Fehlen wei√üer Blutk√∂rperchen).
  • Aggressivit√§t.
  • Sehen, F√ľhlen und H√∂ren von Dingen, die nicht vorhanden sind (Halluzinationen).
  • Schwere Leberprobleme, die zu Leberversagen und Gehirnentz√ľndung f√ľhren.
  • Pl√∂tzliches Auftreten von schwerem Hautauschlag oder Blasenbildung oder Abl√∂sen der Haut. Dies kann mit hohem Fieber und Gelenkschmerzen verbunden sein (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
  • Muskelschw√§che.
  • Vergr√∂√üerung der Brust bei M√§nnern.

In sehr seltenen F√§llen kann Omoquis die wei√üen Blutk√∂rperchen beeinflussen, was zu einer Immunschw√§che f√ľhrt. Wenn Sie eine Infektion mit Krankheitsanzeichen wie Fieber mit einem stark herabgesetzten Allgemeinzustand oder Fieber mit Krankheitsanzeichen einer lokalen Infektion wie Schmerzen im Nacken, Rachen oder Mund oder Schwierigkeiten beim Harnlassen haben, m√ľssen Sie Ihren Arzt so schnell wie m√∂glich aufsuchen, so dass ein Fehlen der wei√üen Blutk√∂rperchen (Agranulozytose) durch einen Bluttest ausgeschlossen werden kann. Es ist wichtig f√ľr Sie, dass Sie √ľber Ihr derzeitiges Arzneimittel informieren.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Entz√ľndung im Darm (f√ľhrt zu Durchfall)
  • Wenn Sie Omoquis f√ľr mehr als 3 Monate einnehmen, ist es m√∂glich, dass der Magnesiumspiegel in Ihrem Blut sinken kann. Ein niedriger Magnesiumspiegel macht sich durch Erm√ľdung, unwillk√ľrliche Muskelspannungen, Verwirrtheit, Kr√§mpfe, Schwindel und erh√∂hte Herzfrequenz bemerkbar. Wenn bei Ihnen eine dieser Nebenwirkungen auftritt, sagen Sie es bitte unverz√ľglich Ihrem Arzt. Ein niedriger Magnesiumspiegel kann auch zu einer Erniedrigung der Kalium- und Calciumspiegel im Blut f√ľhren. Ihr Arzt kann regelm√§√üige Bluttests durchf√ľhren, um Ihren Magnesiumspiegel zu √ľberwachen.

Seien Sie aufgrund der hier aufgef√ľhrten m√∂glichen Nebenwirkungen nicht beunruhigt. Sie werden m√∂glicherweise keine von ihnen bekommen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber dasinAnhangVaufgef√ľhrtenationaleMeldesystem* anzeigen . Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

  • Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.
  • Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. HDPE- Flasche: Nach dem √Ėffnen innerhalb von 3 Monaten aufbrauchen.
  • Nicht √ľber 25¬į C lagern.
  • Diese Blisterpackung in der Originalverpackung aufbewahren bzw. die Flasche fest verschlie√üen, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Nach dem Gebrauch fest mit der Kappe verschlie√üen.
  • Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei

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Weitere Informationen

Was Omoquis enthält:

  • Der Wirkstoff ist: Omeprazol. Omoquis Kapseln enthalten 10 mg Omeprazol.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Inhalt der Kapseln: Zucker-St√§rke-Pellets (bestehend aus Maisst√§rke und Saccharose), Natriumdodecylsulfat, Natriummonohydrogenphosphat, Mannitol, Hypromellose 6 cP, Macrogol 6000, Talkum, Polysorbat 80, Titandioxid (E 171) und Methacryls√§ure-Ethylacrylat-Copolymer (1:1).
    • Kapselh√ľlle: Gelatine, Chinolingelb (E 104) und Titandioxid (E 171).

Wie Omoquis aussieht und Inhalt der Packung

Undurchsichtige gelbe Kapseln mit gebrochen weißen bis cremeweißen runden Mikrokörnern.

Packungsgrößen:

  • Blisterpackung mit 7, 14, 15, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 98, 100, 140, 280 Kapseln; Klinikpackung mit 500 Kapseln.
  • HDPE-Flaschen mit 5, 7, 14, 15, 28, 30, 50, 56, 60, 90 oder 100 Kapseln.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht..

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer:

CHEMO IB√ČRICA, S.A.

Gran V√≠a Carlos III, 98, 7¬ļ

08028 Barcelona

SPANIEN

Hersteller:

LABORATORIOS LICONSA, S.A.

Av. Miralcampo, N¬ļ 7, Pol√≠gono Industrial Miralcampo 19200 Azuqueca de Henares (Guadalajara)

SPANIEN

Z.Nr.: 1-30172

Dieses Arzneimittel wurde in den Mitgliedsstaaten der EEA unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Niederlande:

Omeprazol Sandoz capsule 10 mg, maagsapresistente capsules, hard

Belgien:

Omeprazol Actavis 10 mg maagsapresistente capsules

Dänemark:

Omeprazol Sandoz

Finnland:

Omemirol 10 mg enterokapseli, kova

Italien:

Omoquis 10 mg capsula rigida gastroresistente

Norwegen:

Omeprazol Sandoz 10 mg enterokapsel, hard

Portugal:

Omoquis

Schweden:

Omeprazol Sandoz 10 mg hårda enterokapslar

Vereinigtes Königreich:

Omeprazole 10 mg gastro-resistant capsules

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Juni 2014.

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Wirkstoff(e) Omeprazol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Chemo Iberica
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code A02BC01
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Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden