Diflucan¬ģ, Pulver zur Herstellung einer oralen Suspension

Diflucan¬ģ, Pulver zur Herstellung einer oralen Suspension
Wirkstoff(e) Fluconazol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Pfizer AG
Suchtgift Nein
ATC Code J02AC01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

Zulassungsinhaber

Pfizer AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Flucazol¬ģ, Kapseln Fluconazol Bailleul (Suisse) SA
Fluconazol Pfizer¬ģ, Kapseln Fluconazol Pfizer AG
Flucoderm¬ģ Kapseln Fluconazol Dermapharm AG
Fluconazol-Mepha N, Kapseln Fluconazol Mepha Pharma AG
Diflucan¬ģ, Kapseln Fluconazol Pfizer AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Diflucan ist ein Antimykotikum (Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen) und enthält als Wirkstoff Fluconazol, eine Triazol-Verbindung.

Diflucan darf nur auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin zur Behandlung und Vorbeugung von gewissen Pilzinfektionen angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Dieses Arzneimittel wurde Ihnen von Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin zur Behandlung Ihrer gegenw√§rtigen Krankheit verschrieben. Es darf nicht zur Behandlung anderer Krankheiten oder anderer Personen verwendet werden.

Diflucan ist nicht gegen alle Pilze, welche Pilzerkrankungen verursachen, anwendbar. Um langwierige Komplikationen zu vermeiden, die durch die Anwendung eines falsch gew√§hlten oder nicht richtig dosierten Mittels gegen Pilze hervorgerufen werden k√∂nnen, d√ľrfen Sie Diflucan (auch bei sp√§teren Pilzerkrankungen) nur nach √§rztlicher Verordnung anwenden.

Hinweis f√ľr Diabetiker:

1 Messlöffel zu 5 ml zubereitete Diflucan Suspension enthält 2.88 g verwertbare Kohlenhydrate (Saccharose).

1 Messlöffel zu 5 ml zubereitete Diflucan Suspension forte enthält 2.73 g verwertbare Kohlenhydrate (Saccharose).

Wann darf Diflucan nicht angewendet werden?

Diflucan darf nicht angewendet werden,

  • wenn √úberempfindlichkeitsreaktionen auf Fluconazol, auf andere Inhaltsstoffe von Diflucan oder auf verwandte antimykotische Azol- oder Triazol-Pr√§parate (gegen Pilze gerichtete Medikamente) bei fr√ľheren Behandlungen aufgetreten sind.
  • wenn Sie Amiodaron oder Chinidin einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen).
  • wenn Sie Erythromycin einnehmen (Antibiotikum zur Behandlung von Infektionen).
  • wenn Sie Sertindol einnehmen (Arzneimittel zur Behandlung von Schizophrenien).

Wann ist bei der Einnahme von Diflucan Vorsicht geboten?

Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie Arzneimittel mit einem der folgenden Wirkstoffe anwenden, da besondere Vorsichtsmassnahmen und/oder Dosisanpassungen notwendig werden k√∂nnen, um sicherzustellen, dass diese Arzneimittel oder Diflucan die gew√ľnschte Wirkung haben:

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen, wie z.B. Celecoxib, Flurbiprofen, Ibuprofen, Naproxen, Lornoxicam, Diclofenac, Kortikosteroide (wie z.B. Prednison), Fentanyl, Oxycodon.
  • Arzneimittel gegen Migr√§ne (sogenannte Ergotalkaloide), wie z.B. Dihydroergotamin.
  • Arzneimittel zur Behandlung von rheumatoider Arthritis, wie z.B. Tofacitinib.
  • Arzneimittel zur Behandlung von atopischer Dermatitis, wie z.B.¬†Abrocitinib.
  • Arzneimittel gegen Magenschleimhautentz√ľndungen und Magen√ľbers√§uerung (Protonenpumpenhemmer), wie z.B. Omeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol.
  • Arzneimittel gegen erh√∂hten Blutdruck und Herzerkrankungen, wie z.B. Calciumantagonisten (Nifedipin, Isradipin, Amlodipin, Felodipin), Losartan, Hydrochlorthiazid, Ivabradin, Ranolazin.
  • Arzneimittel gegen erh√∂hte Blutfettwerte (Cholesterinsenker), wie z.B. Simvastatin, Atorvastatin, Fluvastatin.
  • Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung (Antikoagulation, Thrombozytenaggregationshemmer), wie z.B. Acenocoumarol, Clopidogrel.
  • Arzneimittel gegen Zuckerkrankheit (Antidiabetika), wie z.B. Sulfonylharnstoffe (Glibenclamid, Gliclazid, Glimepirid).
  • Arzneimittel gegen Depressionen, wie z.B. Amitriptylin, Nortriptylin, Citalopram.
  • Arzneimittel gegen Schlafst√∂rungen, wie z.B. Benzodiazepine (Midazolam, Triazolam), Zopiclon.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Krampfanf√§llen, Epilepsie, wie z.B. Carbamazepin, Phenytoin, Diphenylhydantoin, Phenobarbital, Valproat.
  • Arzneimittel gegen Asthma, wie z.B. Theophyllin.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Zystischer Fibrose, wie z.B. Ivacaftor.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Lungen-Bluthochdruck (sogenannte pulmonal-arterielle Hypertonie), einer speziellen Erkrankung der Lungengef√§sse, wie z.B. Bosentan.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsst√∂rungen, wie z.B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil, Avanafil.
  • Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, wie z.B. Amphotericin B, Voriconazol, Isavuconazol.
  • Arzneimittel in der HIV-Therapie, wie z.B. Atazanavir, Darunavir, Tipranavir, Zidovudin, Nevirapin.
  • Arzneimittel gegen Tuberkulose, wie z.B. Rifabutin, Rifampicin.
  • Arzneimittel in der Krebstherapie (Onkologika), wie z.B. Aprepitant, Cyclophosphamid, Bortezomib, Enzalutamid, Gefitinib, Ibrutinib, Mitotan, Olaparib, Venetoclax, Vincristin, Vinblastin.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Transplantationspatienten, wie z.B. Ciclosporin, Sirolimus, Tacrolimus, Everolimus.
  • Arzneimittel gegen Heroinabh√§ngigkeit, wie z.B. Methadon.

Falls w√§hrend der Behandlung mit Diflucan Symptome wie Appetitlosigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, M√ľdigkeit, Bauchschmerzen oder dunkler Urin auftreten, sollten Sie dies Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin sofort mitteilen. Eine umgehende Information Ihres Arztes oder Ihrer √Ąrztin √ľber diese Symptome ist sehr wichtig, da m√∂glicherweise Leberprobleme mit schwerwiegendem Verlauf auftreten k√∂nnen.

W√§hrend der Behandlung wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin regelm√§ssig die Leberwerte im Blut √ľberpr√ľfen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin unverz√ľglich beim Auftreten von Hautausschl√§gen. Sie k√∂nnten allergisch auf den Wirkstoff von Diflucan reagieren. In seltenen F√§llen k√∂nnen zudem schwerwiegende Haut- und Schleimhautentz√ľndungen auftreten mit R√∂tung, Geschw√ľr-/Blasenbildung und grossfl√§chiger Absch√§lung der Haut oftmals begleitet von hohem Fieber und grippeartigen Symptomen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse, DRESS-Syndrom).

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie an Leber- oder Nierenfunktionsst√∂rungen leiden. Ein schlecht eingestellter Blutzucker, erh√∂hter Blutdruck oder die Einnahme bestimmter Medikamente k√∂nnen die Funktion Ihrer Niere ebenfalls beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt oder ihre √Ąrztin, damit gegebenenfalls eine Dosisanpassung Ihrer Medikamente vorgenommen werden kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie Verh√ľtungsmittel (¬ędie Pille¬Ľ) einnehmen. Wenn Sie gleichzeitig Diflucan und Verh√ľtungsmittel einnehmen, kann Ihre Abbruchblutung verz√∂gert auftreten.

Vor Beginn der Therapie sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Wenn Sie im geb√§rf√§higen Alter sind, sollten Sie daher w√§hrend der Therapie sowie bis 8¬†Tage nach der letzten Einnahme eine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden.

W√§hrend der Behandlung mit Diflucan wird von der Einnahme von Johanniskraut-Extrakten (Hypericum perforatum), pflanzlichen Produkten, die bei gedr√ľckter Stimmung und depressiven Symptomen eingesetzt werden, abgeraten, weil die gleichzeitige Einnahme von Johanniskraut-Extrakten zu einem Verlust der antimykotischen Wirkung von Diflucan f√ľhren k√∂nnte.

Diflucan Pulver zur Herstellung der Suspension enth√§lt Saccharose (Zucker). Bitte nehmen Sie es erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Beim F√ľhren von Fahrzeugen und Bedienen von Maschinen oder Werkzeuge sollte beachtet werden, dass gelegentlich Schwindel oder Krampfanf√§lle auftreten k√∂nnen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen!

Darf Diflucan während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Die Anwendung von Diflucan w√§hrend der Schwangerschaft sollte vermieden werden. Vor Beginn der Therapie sollte eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden. (zur Anwendung bei Frauen im geb√§rf√§higen Alter siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme von Diflucan Vorsicht geboten?¬Ľ). Wenn Sie schwanger sind oder es werden m√∂chten, darf Diflucan nur auf ausdr√ľckliche Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin eingenommen werden.

Stillende M√ľtter sollen Diflucan nicht oder nur auf ausdr√ľckliche Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin einnehmen.

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Wie wird es angewendet?

Da verschiedene Pilze unterschiedliche Pilzinfektionen verursachen, welche verschieden auf die Behandlung reagieren, weichen die Behandlungspl√§ne stark voneinander ab. Folgen Sie deshalb immer genau dem von Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin verschriebenen Behandlungsplan.

Die folgende Tabelle gibt die empfohlenen Dosen des Arzneimittels bei verschiedenen Arten von Infektionen an:

Erwachsene

Erkrankung Dosis
Behandlung von Pilzinfektionen der Mund- und Rachenschleimhaut und Zahnfleischentz√ľndungen Am 1.¬†Tag: 200-400¬†mg
Folgetage: 100-200 mg einmal täglich
bis Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Behandlung beendet.
Behandlung von Pilzinfektionen der Speiseröhre Am 1. Tag: 200-400 mg
Folgetage: 100-200 mg einmal täglich
bis Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Behandlung beendet.
Behandlung innerlicher Pilzinfektionen, die durch Candida verursacht sind Am 1. Tag: 800 mg
Folgetage: 400 mg einmal täglich
bis Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Behandlung beendet.
Vorbeugung von Infektionen durch Candida bei Patienten mit anhaltender Abwehrschwäche 200-400 mg einmal täglich solange das Infektionsrisiko besteht.
Vorbeugung von R√ľckf√§llen von Candidapilzinfektionen der Schleimhaut 100-200¬†mg einmal t√§glich oder 200¬†mg dreimal w√∂chentlich.
Candidapilzinfektion der Mundh√∂hle bei Gebisstr√§gern 50¬†mg einmal t√§glich √ľber 14¬†Tage bei gleichzeitiger Desinfektion des Gebisses.
Behandlung von Scheidenpilz Einmalig 150 mg.
Verminderung von R√ľckf√§llen bei Scheidenpilz 150¬†mg jeden 3.¬†Tag √ľber insgesamt 3¬†Dosen (an Tag¬†1, 4 und 7) und anschlie√üend einmal w√∂chentlich 150¬†mg f√ľr 6¬†Monate.
Behandlung von sogenannten Kryptokokkenmeningitis Am 1. Tag: 400 mg
Folgetage: 200-400 mg einmal täglich
bis Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Behandlung beendet.
Vorbeugung von R√ľckf√§llen von Kryptokokkenmeningitis 200¬†mg einmal t√§glich
bis Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Behandlung beendet.
Behandlung von Pilzinfektionen der Haut und der N√§gel 50¬†mg einmal t√§glich oder 150¬†mg einmal w√∂chentlich √ľber 2-4¬†Wochen (bei Fusspilz kann die Behandlungsdauer bis zu 6¬†Wochen betragen).
Behandlung von Kleienpilzflechte (medizinisch: Pityriasis versicolor) 300-400¬†mg einmal w√∂chentlich w√§hrend 1-3¬†Wochen oder 50¬†mg einmal t√§glich √ľber 2-4¬†Wochen.

Jugendliche im Alter ab 12 Jahren

Wenden Sie die von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin verordnete Dosis an (dies kann entweder die Dosis f√ľr Erwachsene oder die Dosis f√ľr Kinder sein).

Säuglinge, Kleinkinder und Kinder (im Alter von 4 Wochen bis <12 Jahre)

Bei Kindern beträgt die Höchstdosis 400 mg pro Tag.

Die Dosierung wird auf der Grundlage des Körpergewichts des Kindes (in Kilogramm) berechnet und erfolgt einmal täglich:

Erkrankung Dosis
Schleimhautsoor und Racheninfektionen mit Candida Am 1. Tag: 6 mg je kg Körpergewicht
Folgetage: 3 mg je kg Körpergewicht
Innere Pilzinfektionen durch Candida 6-12 mg je kg Körpergewicht
Vorbeugung von Candidainfektionen bei abwehrgeschwächten Patienten 3-12 mg je kg Körpergewicht
Kryptokokkenmeningitis 6-12 mg je kg Körpergewicht.
Vorbeugung von R√ľckf√§llen von Kryptokokkenmeningitis 6¬†mg je kg K√∂rpergewicht.

Sie können die Suspension zu den Mahlzeiten oder unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Zubereitung der Suspension

(wird normalerweise vom Apotheker oder der Apothekerin zubereitet)

Wenn die Suspension noch nicht zubereitet ist, muss das Fluconazol Pulver f√ľr die Suspension (Fluconazol 50¬†mg/5¬†ml) und f√ľr die Suspension forte (200¬†mg/5¬†ml) wie folgt verd√ľnnt werden:

  • Die Flasche gut sch√ľtteln, um das Pulver aufzulockern.
  • Exakt 24¬†ml Leitungswasser zugeben, oder mit Leitungswasser bis zum Markierungsstrich auf der Etikette oberhalb des Verfalldatums auff√ľllen.
  • Gut sch√ľtteln. F√ľr kurze Zeit stehen lassen.
  • Bei Bedarf nochmals Leitungswasser bis zum Markierungsstrich auf der Etikette hinzuf√ľgen.
  • Dadurch entstehen 35¬†ml einer gebrauchsfertigen Suspension oder einer gebrauchsfertigen Suspension forte.

Nach der Zugabe von Wasser und dem Sch√ľtteln der Flasche entsteht eine weisse bis gebrochen weisse Suspension.

1 Messlöffel = 5 ml.

Vor jeder Anwendung Flasche sch√ľtteln.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Diflucan auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

√úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Akut auftretender Hautausschlag (Exanthem).

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Schlaflosigkeit, Schl√§frigkeit, Schwindel, M√ľdigkeit, Gef√ľhlsst√∂rungen, Geschmacksst√∂rungen, Krampfanf√§lle, Verdauungsst√∂rungen, Bl√§hungen, Mundtrockenheit, Gelbsucht, Juckreiz, Nesselsucht, verst√§rktes Schwitzen, Muskelschmerzen, Krankheitsgef√ľhl, Kraftlosigkeit, Fieber.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Überempfindlichkeitsreaktionen wie Hautrötungen, Hautausschlag, Juckreiz, Bläschenbildung, Kurzatmigkeit und/oder geschwollenes Gesicht, Zittern (Tremor), Haarausfall.

Verschiedene schwerwiegende Haut- und Schleimhautentz√ľndungen mit R√∂tung, Blasenbildung und Absch√§lung oder Abschuppung der Haut, evtl. begleitet von Fieber und grippeartigen Symptomen (wie sog. toxische epidermale Nekrolyse, exfoliative Dermatitis und Stevens Johnson Syndrom) oder ger√∂tete Schwellungen mit zahlreichen kleinen Pusteln (akute generalisierte exanthemat√∂se Pustulosis).

Schwerer Hautausschlag, der von Fieber, Abgeschlagenheit, Lymphknotenschwellung und von Auswirkungen u.a. auf Leber, Nieren oder Lunge (DRESS-Syndrom) begleitet sein kann.

Falls diese Symptome auftreten, ist der Arzt oder die √Ąrztin unverz√ľglich zu informieren.

Herzrhythmusstörungen.

Symptome einer Leberfunktionsst√∂rung (unerkl√§rliche extreme M√ľdigkeit, Gelbf√§rbung von Haut und Augen (Gelbsucht), dunkler Urin, heller Stuhl, Fieber, Appetitmangel, Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen oder Gewichtsverlust).

Falls solche Symptome auftreten, ist Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin unverz√ľglich zu informieren, da eine Leberfunktionsst√∂rung m√∂glicherweise einen schwerwiegenden Verlauf nehmen kann.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Aufbrauchfrist nach Anbruch

Die zubereitete Suspension soll bei Temperaturen zwischen 5 und 30¬†¬įC aufbewahrt werden. Die Suspension darf nicht eingefroren werden. Nach 14¬†Tagen soll die √ľbriggebliebene Suspension vernichtet werden.

Lagerungshinweis

Bei Raumtemperatur (15-25¬†¬įC), in der Originalverpackung und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Nach Beendigung der Behandlung das Arzneimittel mit dem restlichen Inhalt Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin zum fachgerechten Entsorgen bringen.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Diflucan enthalten?

Wirkstoffe

Diflucan, Pulver zur Herstellung einer Suspension: Fluconazol 50 mg/5 ml.

Diflucan, Pulver zur Herstellung einer Suspension (forte): Fluconazol 200 mg/5 ml.

Hilfsstoffe

Diflucan, Pulver zur Herstellung einer Suspension zu 50 mg/5 ml: Orangenaroma, wasserfreie Zitronensäure (E 330), Natriumbenzoat (E 211), Xanthangummi (E 415), Titandioxid (E 171), Saccharose (2.88 g/5 ml oder 11.5 kcal/5 ml), hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumcitrat (E 331).

Diflucan, Pulver zur Herstellung einer Suspension zu 200 mg/5 ml (forte): Orangenaroma, wasserfreie Zitronensäure (E 330), Natriumbenzoat (E 211), Xanthangummi (E 415), Titandioxid (E 171), Saccharose (2.73 g/5 ml oder 10.9 kcal/5 ml), hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumcitrat (E 331).

Zulassungsnummer

51601 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Diflucan? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Diflucan Pulver zur Herstellung einer Suspension (35 ml Suspension: 50 mg/5 ml).

Diflucan Pulver zur Herstellung einer Suspension forte (35 ml Suspension: 200 mg/5 ml).

Zulassungsinhaberin

Pfizer AG, Z√ľrich.

Diese Packungsbeilage wurde im August 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

PIL V017

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Wirkstoff(e) Fluconazol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Pfizer AG
Suchtgift Nein
ATC Code J02AC01
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimykotika zur systemischen Anwendung

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Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden