Wirkstoff(e) Methylprednisolon
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Pfizer AG
Suchtgift Nein
ATC Code H02AB04
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Pfizer AG

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der in Medrol enthaltene Wirkstoff Methylprednisolon ist ein synthetisches Nebennierenrindenhormon. Sie beeinflussen lebenswichtige Vorg√§nge, wie z.B. den Fl√ľssigkeitshaushalt und den Mineralstoffwechsel. Medrol besitzt wie alle Kortikosteroide eine entz√ľndungshemmende und antiallergische Wirkung.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls einer der hier aufgelisteten Punkte auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht einnehmen.

Wie wird es angewendet?

Die Dosierung wird f√ľr jeden einzelnen Patienten, je nach Art und Schwere der Erkrankung, vom Arzt bzw. √Ąrztin festgelegt.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC, in der Originalverpackung aufbewahren, um die Tabletten vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Medrol wird auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin angewendet.

Der in Medrol enthaltene Wirkstoff Methylprednisolon ist ein synthetisches Nebennierenrindenhormon (Kortikosteroid). Kortikosteroide sind Hormone, die im K√∂rper von der Nebenniere produziert werden. Sie beeinflussen lebenswichtige Vorg√§nge, wie z.B. den Fl√ľssigkeitshaushalt und den Mineralstoffwechsel. Medrol besitzt wie alle Kortikosteroide eine entz√ľndungshemmende und antiallergische Wirkung.

Medrol Tabletten werden auf Verschreibung und unter st√§ndiger Kontrolle des Arztes bzw. der √Ąrztin zur Behandlung aller Erkrankungen, die eine allgemeine Kortikosteroidbehandlung erfordern, eingesetzt, wie zum Beispiel:

Rheumatische Erkrankungen, wie z.B. chronische Polyarthritis, Arthrosen, rheumatische Herzentz√ľndung, Entz√ľndungen der Schleimbeutel oder Sehnenscheiden sowie bei Tennisellenbogen als Kurzzeitbehandlung w√§hrend eines akuten Schubs oder - in ausgew√§hlten F√§llen - als niedrig dosierte Dauerbehandlung.

Schwere entz√ľndliche Hautkrankheiten, wie z.B. generalisiertes Ekzem, Schuppenflechte.

Schwere Formen von allergischen Erkrankungen, wie z.B. Bronchialasthma, Heufieber, Arzneimittel√ľberempfindlichkeitsreaktionen, Kontaktekzeme.

Schwere allergische und entz√ľndliche Prozesse der Augen.

Gewisse Blutkrankheiten (z.B. gewisse Formen von Anämien).

Gewisse Nierenkrankheiten (z.B. nephrotisches Syndrom; zusammen mit einem sogenannten Mineralkortikoid bei Unterfunktion der Nebennierenrinde).

Bestimmte Formen von Krebs (gewisse Formen von Leukämie und Lymphknotenvergrösserung).

Gewisse Magen- und Darm-Krankheiten, wie z.B. w√§hrend kritischen Phasen bei geschw√ľrartiger Darmwandzerst√∂rung (Colitis ulcerosa oder Enteritis regionalis).

Akute Sch√ľbe von multipler Sklerose.

Hormonelle St√∂rungen bei Erkrankungen der Nebennierenrinde oder bei bestimmten Erkrankungen der Schilddr√ľse.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Die Beachtung der folgenden Empfehlungen trägt bei einer Langzeitbehandlung zur Verbesserung der Verträglichkeit bei:

  • keine Gewichtszunahme (t√§glich wiegen, Gewichtsanpassung durch die Kalorienzufuhr);
  • Zur√ľckhaltung mit Salz und Zucker;
  • Sorge f√ľr kaliumreiche Ern√§hrung (Obst und Gem√ľse, speziell Aprikosen und Bananen);
  • ausreichende Kalziumzufuhr (Milch, Milchprodukte),
  • ausreichend Eiweiss in der Nahrung.

Hinweis f√ľr Diabetiker/innen:

Wenn Sie Diabetiker/in sind, m√ľssen Sie den Zuckergehalt (Saccharose) der Tabletten zu 4 mg, 16 mg und 32 mg ber√ľcksichtigen.

1 Tablette zu 4 mg enthält 1.5 mg verwertbare Kohlenhydrate (Saccharose).

1 Tablette zu 16 mg enthält 2.8 mg verwertbare Kohlenhydrate (Saccharose).

1 Tablette zu 32 mg enthält 5.6 mg verwertbare Kohlenhydrate (Saccharose).

Wann darf Medrol nicht angewendet werden?

Medrol Tabletten sollten bei den folgenden Krankheiten nicht eingenommen werden: √úberempfindlichkeit gegen√ľber dem Wirkstoff Methylprednisolon oder einem der Hilfsstoffe gem√§ss Zusammensetzung, Allgemeininfektionen mit Pilzen, Magen-Darm-Geschw√ľre, bakterielle Infektionen und Viruserkrankungen, Knochenbr√ľchigkeit (Osteoporose), erh√∂hter Augeninnendruck (gr√ľner Star [Glaukom]), schlecht einstellbarer Bluthochdruck, frische Lungen- und Knochentuberkulose, schwere Muskelerkrankungen, Lymphknotenver√§nderungen nach Tuberkulose-Impfung. Bei hohen Dosierungen von Medrol, die das Immunsystem unterdr√ľcken, d√ľrfen Lebendimpfstoffen oder abgeschw√§chte Lebendimpfstoffe nicht verabreicht werden.

Wann ist bei der Einnahme von Medrol Vorsicht geboten?

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen.

Bei den folgenden Erkrankungen darf die Anwendung nur auf ausdr√ľckliche Verordnung durch den Arzt bzw. die √Ąrztin erfolgen: Diabetes mellitus, Tuberkulose, Bluthochdruck, Herz- und Nierenfunktionsschw√§che, Bindegewebsverh√§rtung (Sklerodermie) der inneren Organe, Ph√§ochromozytom (ein Tumor der Nebenniere), frischer Herzinfarkt, schwere Lebererkrankung, Unterfunktion der Schilddr√ľse, Krankheiten mit hormonellen St√∂rungen, Muskelschw√§che, psychische St√∂rungen, durch Parasiten verursachte Infektionen.

Informieren Sie unbedingt Ihren Arzt oder √Ąrztin, wenn Sie eine der folgenden Krankheiten durchgemacht haben: ansteckende Krankheiten (z.B. Tuberkulose), Herz-Kreislauf-St√∂rungen (hoher Blutdruck, Herzschw√§che, Herzinfarkt), Magen-Darm-Krankheiten wie Geschw√ľre (Ulkus), Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndungen, Geschw√ľrartige Darmwandzerst√∂rung (Colitis ulcerosa), Entz√ľndungen von Darmausst√ľlpungen (Divertikulitis), chronischer Durchfall, schwere Leber- oder Nierenerkrankungen, Krankheiten mit hormonellen St√∂rungen, Knochenerkrankungen (Knochenschwund [Osteoporose]), Muskelschw√§che (Myasthenia gravis), gr√ľner Star (Glaukom), Blutgerinnsel in den Beinen oder in der Lunge, (Thrombose, Embolie), psychische St√∂rungen.

Bei Frauen in der Menopause wird der Arzt bzw. die √Ąrztin wegen der erh√∂hten Neigung zu Knochenschwund die Behandlung mit Medrol besonders sorgf√§ltig √ľberwachen.

W√§hrend der Behandlung mit Medrol sollten Sie sich nicht impfen lassen. Ihr Arzt bzw. √Ąrztin weiss, was in diesem Falle zu tun ist. Teilen Sie ihm bzw. ihr ebenfalls mit, wenn Sie in letzter Zeit tropische L√§nder besucht haben.

Informieren Sie Ihren Arzt oder √Ąrztin unverz√ľglich, wenn im Laufe der Behandlung mit Medrol eine Infektionskrankheit auftritt. Dies ist besonders wichtig, wenn bei Kindern Windpocken oder Masern auftreten (bei Erwachsenen ist das selten), da solche Infektionen unter diesen Umst√§nden eine schwere Verlaufsform annehmen k√∂nnen. Ihr Arzt bzw. √Ąrztin weiss, was in einem solchen Fall zu tun ist.

Da eine langdauernde Einnahme von Kortikosteroiden zu einer Linsentr√ľbung (grauer Star, Katarakt), erh√∂htem Augeninnendruck (gr√ľner Star, Glaukom) oder anderen Erkrankungen des Auges f√ľhren kann, wird Ihr Arzt bzw. √Ąrztin Sie m√∂glicherweise periodisch vom Augenarzt bzw. Augen√§rztin untersuchen lassen.

Viele andere Arzneimittel und Medrol k√∂nnen sich bei gleichzeitiger Verabreichung gegenseitig in ihrer Wirkung beeinflussen, was zu einem geh√§uften Auftreten unerw√ľnschter Wirkungen f√ľhren kann. Besondere Aufmerksamkeit ist bei gleichzeitiger Einnahme von folgenden Arzneimitteln geboten:

  • gewisse Antibiotika,
  • Mittel gegen Pilzerkrankungen,
  • Arzneimittel, die das Immunsystem unterdr√ľcken,
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV-Infektionen,
  • gewisse Arzneimittel zur Verhinderung von √ľber das Gehirn ausgel√∂sten (besonders epilepsieartigen) Kr√§mpfen,
  • gewisse Arzneimittel zur psychischen D√§mpfung,
  • gewisse Arzneimittel zur Empf√§ngnisverh√ľtung,
  • gewisse Arzneimittel zur Behandlung von Herzmuskelschw√§che, Zuckerkrankheit, √úbelkeit, Brechreiz oder St√∂rungen der
  • Blutgerinnung,
  • gewisse Arzneimittel gegen entz√ľndliche oder rheumatische Erkrankungen,
  • harntreibende Mittel,
  • Grapefruitsaft.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden!
Darf Medrol während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Wenn Sie schwanger sind oder Kinderwunsch haben, sollten Sie vorsichtshalber m√∂glichst auf Arzneimittel verzichten. Wirkstoffe vom Typ, wie sie in Medrol enthalten sind, durchqueren die Plazenta und treten auch in die Muttermilch √ľber und k√∂nnen die Entwicklung Ihres Kindes beeintr√§chtigen. Deshalb darf das Pr√§parat w√§hrend der Schwangerschaft nur auf ausdr√ľckliche √§rztliche Verordnung eingenommen werden.

Da Kortikosteroide in die Muttermilch √ľbertreten, besteht die Gefahr von unerw√ľnschten Wirkungen auf den S√§ugling. Deshalb d√ľrfen Sie Medrol nicht einnehmen, wenn Sie stillen, oder Sie m√ľssen abstillen. Bei einer vermuteten oder best√§tigten Schwangerschaft sollten Sie unbedingt den Arzt oder die √Ąrztin verst√§ndigen, bevor Sie mit der Einnahme von Medrol fortfahren.

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Wie wird es angewendet?

Die Dosierung wird f√ľr jeden einzelnen Patienten, je nach Art und Schwere der Erkrankung, vom Arzt bzw. √Ąrztin festgelegt. Der Arzt bzw. √Ąrztin wird auch dar√ľber entscheiden, ob der Behandlung mit Medrol eine intraven√∂se Verabreichung eines anderen Arzneimittels vom gleichen Typ vorausgehen muss, ob im Laufe der Behandlung die Dosierung erh√∂ht werden muss oder schrittweise gesenkt werden kann und ob eine Zusatzbehandlung oder eine Umstellung auf ein anderes Arzneimittel vom gleichen Typ wie Medrol erforderlich ist.

In Abh√§ngigkeit der k√∂rpereigenen Kortisolproduktion wird die gesamte Tagesdosis vorzugsweise morgens vor 8 Uhr eingenommen. Die Tabletten sollten nicht geteilt werden, da sie daf√ľr nicht geeignet sind.

Bei Kindern wird der Arzt bzw. die √Ąrztin eine Dosierung verschreiben, die sich mehr nach der Schwere der Krankheit als nach Alter und K√∂rpergewicht richtet.

Da unter einer Langzeitbehandlung mit Kortikosteroiden die Reaktion des K√∂rpers auf pl√∂tzliche starke Belastungen (¬ęStress¬Ľ, schwere Infektionen, Verletzungen oder operative Eingriffe) gest√∂rt ist, wird Ihr Arzt bzw. √Ąrztin vor, w√§hrend und nach solchen Situationen die Dosierung von Medrol m√∂glicherweise vor√ľbergehend erh√∂hen. Nach einer Langzeitbehandlung ist die Reaktion auf Belastungen unter Umst√§nden noch bis zu einem Jahr nach Absetzen der Behandlung gest√∂rt und macht in Stresssituationen eine vorbeugende Kortikosteroideinnahme erforderlich! Das Vorgehen wird von Ihrem Arzt bzw. √Ąrztin festgelegt.

Zur Verminderung der weiter unten beschriebenen Nebenwirkungen (siehe Abschnitt ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Medrol haben?¬Ľ) wird der Arzt bzw. √Ąrztin, sobald es Ihr Zustand erlaubt, die Dosierung soweit wie m√∂glich und schrittweise herabsetzen.

Um bei l√§ngerdauernder, hochdosierter Behandlung mit Medrol einen eventuell gesteigerten Verlust von Kalium und einer erh√∂hten Salz- oder Wasseransammlung entgegenzuwirken, wird Ihr Arzt bzw. √Ąrztin vielleicht die Verwendung von Di√§tsalz empfehlen. Einem Kaliumverlust k√∂nnen Sie selbst vorbeugen, indem Sie Medrol mit einem Glas Orangensaft einnehmen (s.a. Abschnitt ¬ęWas sollte dazu beachtet werden?¬Ľ).

Nach Beendigung einer längerdauernden Behandlung mit Kortikosteroiden kann es zu Entzugserscheinungen, wie Fieber, Unwohlsein, Muskel- oder Gelenkschmerzen, aber auch zu schweren oder sogar bedrohlichen Störungen kommen, die durch einen Funktionsausfall der Nebenniere verursacht werden.

Deshalb darf eine längere Behandlung auf keinen Fall abrupt abgebrochen werden, sondern Medrol muss unter ärztlicher Kontrolle schrittweise abgesetzt werden.

Nach einer Langzeitbehandlung ist es notwendig, dass Sie auch nach Absetzen von Medrol weiterhin √§rztlich kontrolliert werden, damit wiederauftretende Beschwerden fr√ľhzeitig erkannt und behandelt werden k√∂nnen.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Nebenwirkungen treten unter einer Kortikosteroidtherapie in Abhängigkeit von der Höhe der Dosis und der Behandlungsdauer auf.

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme von Medrol auftreten:

Fl√ľssigkeitsansammlungen in den Geweben, Gewichtszunahme, Fettverteilungsst√∂rung (wie Vollmondgesicht, Stammfettsucht), Geschw√ľlste des Fettgewebes, Blutdruckanstieg, Muskelschw√§che, erh√∂hte Knochenbr√ľchigkeit (Osteoporose), Magen- und Darmbeschwerden (√úbelkeit, Erbrechen, Durchfall) mit dem Risiko des Wiederaufbrechens von Magen-Darm-Geschw√ľren, verz√∂gerte Wundheilung, Hautver√§nderungen (rote Streifen, punktf√∂rmige Hautblutungen, Bluterg√ľsse, Akne, Nesselfieber), Augenver√§nderungen (Linsentr√ľbung, grauer Star, Katarakt), erh√∂hter Augeninnendruck (gr√ľner Star, Glaukom), Sehst√∂rungen (¬ęgrauer Fleck¬Ľ im Gesichtsfeld, Bildverzerrungen, Farbwahrnehmungsst√∂rungen), Erh√∂hung der Anf√§lligkeit f√ľr Infektionen, Thrombosen, Lungenembolie, psychische Ver√§nderung wie depressive oder euphorische Stimmung, psychische Abh√§ngigkeit, Suizidgedanken, Verhaltensst√∂rungen, Angstgef√ľhl, Verwirrtheitszust√§nde, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, mentale St√∂rungen, Stimmungs-und Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen, psychotische St√∂rungen einschliesslich Manie, Wahnvorstellung, Halluzination und Schizophrenie oder deren Verschlechterung, Ged√§chtnisst√∂rungen, Schwindel, M√ľdigkeit, St√∂rungen der Freisetzung der Geschlechtshormone (was beim Mann zu Impotenz und bei der Frau zum Ausbleiben der Regelblutung und zur Zunahme der K√∂rperbehaarung [Hirsutismus] f√ľhren kann).

Bei Kindern kann es zu Wachstumsstörungen kommen.

Unter einer Behandlung mit Kortikosteroiden kann eine Verschlechterung des Kohlenhydratstoffwechsels auftreten. Diabetiker m√ľssen daher sorgf√§ltig kontrolliert und die antidiabetische Behandlung gegebenenfalls neu eingestellt werden.

Beim Auftreten von Nebenwirkungen benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt bzw. √Ąrztin.

Eine Kortikosteroidbehandlung 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach einer Impfung kann eine Verminderung oder ein Fehlen der Immunisierung bewirken.

Mit Ausnahme der Knochenbr√ľchigkeit (Osteoporose), dem gr√ľnen Star, dem grauen Star und den Wachstumsst√∂rungen im Kindesalter verschwinden die Nebenwirkungen nach Absetzen des Pr√§parates im Allgemeinen nach und nach. Benachrichtigen Sie Ihren Arzt bzw. √Ąrztin, wenn bei Ihnen Anzeichen dieser Nebenwirkungen auftreten.

Besonders zu Beginn der Behandlung mit Medrol kann es - vor allem durch Ver√§nderung der Stimmung, des Antriebes und der Konzentrationsf√§higkeit - zu einer Beeintr√§chtigung der Fahrt√ľchtigkeit und der F√§higkeit, Maschinen zu bedienen, kommen.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC, in der Originalverpackung aufbewahren, um die Tabletten vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihnen sagt, dass Sie die Behandlung abbrechen sollen, sollten Sie alle nicht gebrauchten Medrol Tabletten Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin oder Ihrer Apotheke zur√ľckbringen.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Medrol Tabletten enthalten?

Medrol Tabletten enthalten:

Wirkstoff: 4 mg, 16 mg, 32 mg und 100 mg Methylprednisolon.

Hilfsstoffe:

Tabletten zu 4 mg (weiss, Zierbruchrille): Laktose, Maisstärke, Kalziumstearat, 1.5 mg Saccharose.

Tabletten zu 16 mg (weiss, Zierbruchrille): Laktose, Maisst√§rke, fl√ľssiges Paraffin, 2.8 mg Saccharose, Kalziumstearat.

Tabletten zu 32 mg (weiss, Zierbruchrille): Laktose, Maisst√§rke, fl√ľssiges Paraffin, 5.6 mg Saccharose, Kalziumstearat.

Tabletten zu 100 mg (hellblau, Zierbruchrille): mikrokristalline Zellulose, Natriumstärkeglykolat, Methylzellulose, Magnesiumstearat, Farbstoff E132.

Zulassungsnummer

24785 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Medrol Tabletten? Welche Packungen sind erhältlich?

Medrol erhalten Sie in Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Es gibt die folgenden Packungen:

Medrol 4 mg: Packungen zu 30 Tabletten.

Medrol 16 mg: Packungen zu 10 Tabletten.

Medrol 32 mg: Packungen zu 10 Tabletten.

Medrol 100 mg: Packungen zu 10 Tabletten.

Zulassungsinhaberin

Pfizer PFE Switzerland GmbH, Z√ľrich.

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2019 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Wirkstoff(e) Methylprednisolon
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Pfizer AG
Suchtgift Nein
ATC Code H02AB04
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Corticosteroide zur systemischen Anwendung, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden