Rivastigmin-Mepha Patch transdermale Pflaster

Rivastigmin-Mepha Patch transdermale Pflaster
Wirkstoff(e) Rivastigmin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Mepha Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code N06DA03
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antidementiva

Zulassungsinhaber

Mepha Pharma AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Rivastigmin Zentiva¬ģ Patch Rivastigmin Helvepharm AG
Rivastigmin-Acino, transdermales Pflaster Rivastigmin
Exelon¬ģ Rivastigmin Novartis Pharma Schweiz AG
Exelon¬ģ Patch Rivastigmin Novartis Pharma Schweiz AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Rivastigmin-Mepha Patch, ein transdermales Pflaster, ist ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Rivastigmin. Dieser Wirkstoff gehört zur Arzneimittelgruppe der sogenannten Cholinesterasehemmer.

Rivastigmin wird zur Behandlung einer relevanten Abnahme der geistigen Leistungsf√§higkeit (z.B. Lernschwierigkeiten, Vergesslichkeit, Verst√§ndnis und Orientierung) verwendet, wie sie bei der Alzheimer-Krankheit beobachtet wird. Menschen mit dieser Erkrankung leiden an einem Acetylcholinmangel im Gehirn. Die Substanz Acetylcholin wird im Gehirn f√ľr die Aufrechterhaltung der geistigen Leistungsf√§higkeit ben√∂tigt. Rivastigmin wirkt, indem es die Acetylcholinkonzentration im Gehirn erh√∂ht und somit die geistigen Funktionen und die F√§higkeit des Patienten und der Patientin zur Erledigung der Aktivit√§ten des t√§glichen Lebens verbessert. Auf diese Weise hilft Rivastigmin, den bei der Alzheimer-Krankheit auftretenden geistigen Leistungsabbau zu verz√∂gern. Rivastigmin-Mepha Patch wird aber die Krankheit nicht heilen k√∂nnen.

Rivastigmin-Mepha Patch darf nur auf Verschreibung Ihres Arztes oder Ihrer √Ąrztin angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann darf Rivastigmin-Mepha Patch nicht angewendet werden?

Rivastigmin-Mepha Patch darf nicht angewendet werden, wenn Sie

  • eine bekannte √úberempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe von Rivastigmin-Mepha Patch haben,
  • eine bekannte √úberempfindlichkeit gegen andere Arzneimittel der gleichen Substanzklasse (Carbamate) haben,
  • eine Hautreaktion entwickelt hatten, die gr√∂sser war als die Pflaster Gr√∂sse, die schwerer war als eine lokale Reaktion (wie Blasen, Hautentz√ľndungen, Anschwellung) und die nicht innert 48¬†Stunden nach Entfernung des Pflasters verbessert wurde und
  • schwere Leberprobleme haben.

Rivastigmin-Mepha Patch darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Wann ist bei der Anwendung von Rivastigmin-Mepha Patch Vorsicht geboten?

Ihr Arzt oder Ihre √Ąrztin muss Sie besonders sorgf√§ltig √ľberwachen, sofern Sie an einer der folgenden Krankheiten leiden oder gelitten haben:

Herzrhythmusst√∂rungen, Magengeschw√ľr (Magenulcus), Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen, Schwierigkeiten beim Wasserl√∂sen, Krampfanf√§lle, Zittern, eingeschr√§nkte Leberfunktion, niedriges K√∂rpergewicht (weniger als 50¬†kg).

Besondere Vorsicht ist geboten, falls es zu Magen-Darmbeschwerden wie √úbelkeit, Erbrechen und Durchfall kommt. Langanhaltendes Erbrechen und Durchfall k√∂nnen zu Dehydration (starker Fl√ľssigkeitsverlust) f√ľhren.

Wenn Sie sich w√§hrend der Behandlung mit Rivastigmin-Mepha Patch einer Operation unterziehen m√ľssen, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin und den Narkosearzt oder Ihre Narkose√§rztin davon in Kenntnis setzen. Die Behandlung mit Rivastigmin-Mepha Patch sollte rechtzeitig vor Beginn der Narkose unterbrochen werden.

Besondere Vorsicht ist auch geboten, wenn Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen, Rheuma und Entz√ľndungen einnehmen, da die Gefahr von Magenblutungen erh√∂ht ist.

Rivastigmin-Mepha Patch sollte nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln angewendet werden, die ähnliche (anticholinerge) Wirkungen haben wie Rivastigmin-Mepha Patch. Solche Arzneimittel sind z.B. Arzneimittel gegen Magenkrämpfe oder Reisekrankheit. Rivastigmin-Mepha Patch könnte diese Arzneimittel beeinträchtigen.

Rivastigmin-Mepha Patch sollte nicht gleichzeitig mit Metoclopramid (ein Arzneimittel gegen √úbelkeit und Erbrechen) angewendet werden. Dies kann zu additiven Effekten, wie steife Glieder und zitternden H√§nden, f√ľhren.

Besondere Vorsicht ist geboten, wenn Rivastigmin-Mepha Patch zusammen mit Betablockern (Arzneimittel wie Atenolol, die verwendet werden um Bluthochdruck, Angina, und andere Herzerkrankungen zu behandeln) angewendet wird. Es kann zu additiven Effekten kommen, wie Bradykardie (langsamer Herzschlag), die zu einer Synkope (Ohnmacht, Bewusstseinsverlust) f√ľhren kann.

Wenn Sie Rivastigmin-Mepha Patch w√§hrend mehr als 3¬†Tagen nicht angewendet haben, so besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt resp. Ihrer √Ąrztin, bevor Sie das Arzneimittel erneut anwenden.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Sie dar√ľber informieren, inwieweit Ihre Krankheit die aktive Teilnahme am Strassenverkehr und das Bedienen von Maschinen zul√§sst.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Hautentz√ľndungen, Blasen und Hautschwellungen sich verschlimmern oder ausbreiten und wenn die Symptome nicht innert 48 Stunden nach Entfernung des Pflasters merklich besser werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden.

Darf Rivastigmin-Mepha Patch während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?

Sie d√ľrfen Rivastigmin-Mepha Patch w√§hrend der Schwangerschaft nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin anwenden. In der Stillzeit darf Rivastigmin-Mepha Patch nicht angewendet werden.

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Wie wird es angewendet?

Rivastigmin-Mepha Patch wird einmal täglich auf die Haut aufgeklebt.

Um eine optimale Wirkung zu erzielen, muss das Arzneimittel jeden Tag angewendet werden.

Lassen Sie sich von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin beraten, bevor Sie Rivastigmin-Mepha Patch zum ersten Mal anwenden. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Sie auf therapeutische Wirksamkeit regelm√§ssig untersuchen und Ihr Gewicht sorgf√§ltig beobachten.

Dosierung

Die Dosierung wird f√ľr Sie von Ihrem Arzt oder Ihrer √Ąrztin festgelegt.

Die Behandlung beginnt meistens mit Rivastigmin-Mepha Patch 4,6 mg/24 h und kann auf Rivastigmin-Mepha Patch 9,5 mg/24 h, bzw. bei weiterer Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit nach sechsmonatiger gut verträglicher Behandlung mit Rivastigmin-Mepha Patch 9,5 mg/24 h auf Rivastigmin-Mepha Patch 13,3 mg/24 h gesteigert werden. Es darf jeweils nur ein Pflaster getragen werden und dieses muss nach 24 Stunden durch ein neues ersetzt werden.

W√§hrend der Behandlung kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin die Dosierung Ihren individuellen Bed√ľrfnissen anpassen.

Wenn Sie feststellen, dass Sie die Anwendung des Rivastigmin-Mepha Patch mehr als 3¬†Tage vergessen haben, kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin vor der n√§chsten Anwendung.

Wichtig: Es darf jeweils nur ein Pflaster getragen werden. Entfernen Sie zuerst das Pflaster vom Vortag, bevor Sie das neue anbringen. Zerschneiden Sie das Pflaster nicht.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Anwendungsort

  • Bevor Sie das Pflaster aufkleben, vergewissern Sie sich, dass die Haut sauber, trocken und haarlos ist, dass kein Puder, √Ėl, Feuchtigkeitscreme oder Lotion aufgetragen wurden (das Pflaster k√∂nnte sonst nicht richtig kleben) und dass die Haut keine Verletzungen, Hautausschl√§ge oder Reizungen zeigt.
  • Bitte entfernen Sie alle 24¬†Stunden das alte Pflaster, bevor Sie ein neues aufkleben. Bei mehreren gleichzeitig aufgeklebten Pflastern kann zu viel des Rivastigmin-Mepha Patch-Wirkstoffes in den K√∂rper gelangen, was gef√§hrlich sein k√∂nnte.
  • Kleben Sie nur ein Pflaster pro Tag auf nur eine der folgenden K√∂rperstellen: die Haut der oberen und unteren R√ľckenpartie oder die Haut des Oberarms oder des Brustkorbes. Vermeiden Sie Stellen, an denen das Pflaster von enger Kleidung weggescheuert werden kann.

Anbringen der Rivastigmin-Mepha Patch transdermalen Pflaster

Rivastigmin-Mepha Patch ist ein d√ľnnes, undurchsichtiges Plastikpflaster das auf der Haut klebt. Jedes einzelne Pflaster ist in einem Schutzbeutel versiegelt.

Bitte entfernen Sie alle 24 Stunden das alte Pflaster, bevor Sie ein neues aufkleben. Bei mehreren gleichzeitig aufgeklebten Pflastern kann zu viel des Rivastigmin-Mepha Patch-Wirkstoffes in den Körper gelangen, was gefährlich sein könnte.

1. √Ėffnen Sie den Beutel erst, wenn Sie gleich danach das Pflaster aufkleben wollen. Schneiden Sie mit einer Schere entlang der gestrichelten Linie oder an der Kerbe und nehmen Sie das Pflaster aus dem Beutel.

2. Eine Schutzfolie bedeckt die Klebeseite des Pflasters. Entfernen Sie eine H√§lfte der Schutzfolie ohne die Klebefl√§che des Pflasters mit den Fingern zu ber√ľhren.

3. Kleben Sie das Pflaster auf die gewählte Hautstelle und entfernen Sie die andere Hälfte der Schutzfolie.

4. Dr√ľcken Sie das Pflaster f√ľr mindestens 30¬†Sekunden mit der Handfl√§che fest an, damit der Rand richtig klebt.

Falls es Ihnen hilft, können Sie das Pflaster mit einem Kugelschreiber beschriften (z.B. Wochentag).

Waschen Sie unmittelbar nach dem Aufkleben des Pflasters Ihre Hände.

Der Rivastigmin-Mepha Patch muss ununterbrochen getragen werden, bis er nach 24¬†Stunden durch einen neuen ersetzt wird. Es kann sinnvoll sein, f√ľr neue Pflaster immer wieder verschiedene Stellen in den angegebenen Bereichen (siehe erste Abbildung) auszuprobieren, um herauszufinden, welche f√ľr Sie am angenehmsten sind und wo die Kleidung am wenigsten auf dem Pflaster reibt.

Zur Entfernung des Pflasters ziehen Sie sanft am Rand und entfernen das Pflaster vollständig von der Haut.

Sollten noch Reste des Klebstoffes auf Ihrer Haut sein, sollten Sie die Stelle sanft mit warmem Wasser und Seife oder Baby√∂l reinigen. Alkohol oder andere L√∂sungsmittel (z.B. Nagellackentferner) sollten nicht benutzt werden. Nachdem Sie das Pflaster entfernt haben, falten Sie es mit der Klebefl√§che nach innen und dr√ľcken es zusammen. Stecken Sie es so in den Originalbeutel und entsorgen diesen mit dem Haushaltkehricht so, dass er nicht in die H√§nde von Kindern gelangen kann. Ber√ľhren Sie nicht Ihre Augen und waschen Sie Ihre H√§nde mit Seife und Wasser, nachdem Sie das Pflaster abgenommen haben. Im Falle von Augenkontakt oder wenn die Augen nach der Handhabung sich r√∂ten, sollten Sie sofort die Augen mit viel Wasser sp√ľlen und Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin kontaktieren, wenn die Symptome nicht nachlassen.

Vergewissern Sie sich, dass sich das Pflaster nicht l√∂st, z.B. auch beim Schwitzen oder Baden. Das Pflaster sollte nicht √ľber l√§ngere Zeit √§usserlichen W√§rmeeinwirkungen ausgesetzt werden (z.B. √ľberm√§ssige Sonne, Sauna, Solarium).

Falls das Pflaster sich l√∂st, sollte ein neuer Rivastigmin-Mepha Patch f√ľr den Rest des Tages aufgeklebt werden. Am n√§chsten Tag ist der Patch zur gewohnten Zeit zu wechseln.

Wenn Sie aus Versehen mehr als ein Pflaster aufgeklebt haben, entfernen Sie alle von Ihrer Haut und informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Sie ben√∂tigen evtl. medizinische Beobachtung. Einige Patienten, die aus Versehen zu viel Rivastigmin angewendet hatten, litten anschliessend an √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall, hohem Blutdruck und Halluzinationen. Tiefer Puls und Ohnmacht kann ebenfalls die Folge sein.

Falls Sie vergessen, das Pflaster anzukleben, holen Sie dies unverz√ľglich nach. Wechseln Sie das folgende Pflaster am n√§chsten Tag zur gewohnten Zeit. Tragen Sie niemals zwei Pflaster auf einmal, um das vergessene Pflaster auszugleichen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Rivastigmin-Mepha Patch auftreten:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

treten Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen, Magenschmerzen, √úbelkeit, Appetitsverlust, Erbrechen und Durchfall auf. Bei langanhaltendem Erbrechen oder Durchfall besteht die Gefahr einer Dehydration (starker Fl√ľssigkeitsverlust). Informieren Sie in diesem Fall umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Ebenfalls h√§ufig treten, Gewichtsverlust, Schwindel, Kopfschmerzen, Schw√§che, Harninkontinenz (ungewollter Harnverlust), Harnwegsinfekte, Depression, Angstgef√ľhl, Schlafst√∂rungen, M√ľdigkeit und Hautreaktionen an der Anwendungsstelle (z.B. R√∂tung, Juckreiz, Reizungen, Schwellung) auf. Bei Studien mit Parkinsonpatienten traten Zittern, Schl√§frigkeit, Bewegungsst√∂rungen, Bluthochdruck und St√ľrze h√§ufig auf.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

treten Erregtheit, Benommenheit (h√§ufig bei chinesischen Patienten), Aggressivit√§t, Ruhelosigkeit, Hyperaktivit√§t, Dehydration, Schwitzen, schwere Verwirrung, Halluzination, Blutungen oder Durchblutungsst√∂rungen der Hirngef√§sse mit Symptomen wie Koordinationsst√∂rung, Beeintr√§chtigung der Sprache oder der Atmung, andere Symptome einer St√∂rung der Gehirnfunktion, Ohnmacht oder St√∂rungen des Bewegungsablaufs, auch St√∂rungen des Herzrhythmus (unregelm√§ssig, zu schnell oder zu langsam) bis zum Herzinfarkt, Magengeschw√ľre, Blutung des Magen-Darm-Traktes (Blut im Stuhl oder bei Erbrechen) und allgemeines Unwohlsein auf.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

wurde √ľber Ausschlag und Juckreiz an der Pflasterkontaktstelle (sehr h√§ufig bei japanischen Patienten), Hautr√∂tungen, Blasenbildung und Hautentz√ľndungen mit Ausschlag berichtet.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

wurde √ľber eine Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (starke Schmerzen im oberen Bauchbereich, oft verbunden mit √úbelkeit und Erbrechen) oder Krampfanf√§lle berichtet.

Sehr selten erlitten Patienten oder Patientinnen in Zusammenhang mit sehr heftigem Erbrechen einen Riss der Speiseröhre, was mit blutigem Erbrechen und nachfolgender zunehmender Atemerschwernis einhergehen kann.

Ebenfalls sehr selten wurde √ľber Verschlechterung von Symptomen der Parkinson-Krankheit (Muskelsteifheit, Bewegungsschwierigkeiten) und von St√ľrzen berichtet.

Einzelfälle

In einzelnen F√§llen wurden Lebererkrankungen (gelb verf√§rbte Haut und Augen, anormale dunkle Verf√§rbung des Urins, unerwartetes Erbrechen, M√ľdigkeit, Appetitverlust), extrapyramidale Symptome (steife Glieder und zitternde H√§nde), Zittern und Dehydration (starker Fl√ľssigkeitsverlust) beobachtet. Es k√∂nnen Albtr√§ume auftreten.

Sollten Sie stark von solchen Anzeichen betroffen sein, informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, da Sie m√∂glicherweise √§rztliche Hilfe ben√∂tigen.

In Studien mit Rivastigmin Kapseln oder oraler L√∂sung wurden unerw√ľnschte Wirkungen wie Angina pectoris und Bluthochdruck beobachtet.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihren Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Rivastigmin-Mepha Patch transdermale Pflaster bei Raumtemperatur (15‚Äď25¬įC) aufbewahren.

Arzneimittel f√ľr Kinder unerreichbar aufbewahren.

Verwenden Sie kein Rivastigmin-Mepha Patch das beschädigt ist.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Rivastigmin-Mepha Patch enthalten?

1¬†Rivastigmin-Mepha Patch 4,6 mg/24 h transdermales Pflaster (Gr√∂sse 4,6¬†cm¬≤) enth√§lt als Wirkstoff 6,9¬†mg Rivastigmin und gibt davon 4,6¬†mg in 24¬†Stunden an den K√∂rper ab. Das Pflaster enth√§lt zudem Hilfsstoffe und ist auf der R√ľckseite mit ¬ęRIV-TDS 4,6¬†mg/24¬†h¬Ľ bezeichnet.

1¬†Rivastigmin-Mepha Patch 9,5 mg/24 h transdermales Pflaster (Gr√∂sse 9,2¬†cm¬≤) enth√§lt als Wirkstoff 13,8¬†mg Rivastigmin und gibt davon 9,5¬†mg in 24¬†Stunden an den K√∂rper ab. Das Pflaster enth√§lt zudem Hilfsstoffe und ist auf der R√ľckseite mit ¬ęRIV-TDS 9,5¬†mg/24¬†h¬Ľ bezeichnet.

1¬†Rivastigmin-Mepha Patch 13,3 mg/24 h transdermales Pflaster (Gr√∂sse 13,8¬†cm¬≤) enth√§lt als Wirkstoff 20,7¬†mg Rivastigmin und gibt davon 13,3¬†mg in 24¬†Stunden an den K√∂rper ab. Das Pflaster enth√§lt zudem Hilfsstoffe und ist auf der R√ľckseite mit ¬ęRIV-TDS 13,3¬†mg/24¬†h¬Ľ bezeichnet.

Zulassungsnummer

66880 (Swissmedic).

Wo erhalten Sie Rivastigmin-Mepha Patch? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Rivastigmin-Mepha Patch 4,6 mg/24 h transdermales Pflaster (4,6 cm² [6,9 mg]): Packungen zu 30 Beutel.

Rivastigmin-Mepha Patch 9,5 mg/24 h transdermales Pflaster (9,2 cm² [13,8 mg]): Packungen zu 30 und zu 60 (2x30) Beutel.

Rivastigmin-Mepha Patch 13,3 mg/24 h transdermales Pflaster (13,8 cm² [20,7 mg]): Packungen zu 30 und zu 60 (2x 30) Beutel.

Zulassungsinhaberin

Mepha Pharma AG, Basel.

Diese Packungsbeilage wurde im Oktober 2020 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Interne Versionsnummer: 2.1

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Wirkstoff(e) Rivastigmin
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Hersteller Mepha Pharma AG
Suchtgift Nein
ATC Code N06DA03
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden