Tramadol Sandoz¬ģ 50, Kapseln

Abbildung Tramadol Sandoz¬ģ 50, Kapseln
Wirkstoff(e) Tramadol
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals AG
Suchtgift Nein
ATC Code N02AX02
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

Sandoz Pharmaceuticals AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Tramal¬ģ Kapseln Tramadol Gr√ľnenthal Pharma AG
Tramadol Streuli¬ģ Tropfen Tramadol STREULI PHARMA
Tramadol Zentiva¬ģ Kapseln Tramadol Helvepharm AG
Tramadol-Mepha Suppositorien Tramadol Mepha Pharma AG
Trabar 50, Kapseln Tramadol Tramadolhydrochlorid

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Tramadol Sandoz ist ein Schmerzmittel, das zur Behandlung von m√§ssigen bis starken Schmerzen eingesetzt wird. Es kann auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin sowohl bei pl√∂tzlich einsetzenden Schmerzzust√§nden (z.B. Wundschmerzen, Knochenbr√ľchen) als auch bei anhaltenden Schmerzzust√§nden (z.B. erhebliche Nervenschmerzen, Tumorschmerzen) verwendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Tramadol - der wirksame Bestandteil in Tramadol Sandoz Kapseln ist ein stark wirksames Schmerzmittel, das bei l√§ngerem Gebrauch zu Gew√∂hnung und Abh√§ngigkeit f√ľhren kann. Befolgen Sie bitte genau die von Ihrem Arzt bzw. von Ihrer √Ąrztin vorgeschriebene Dosierung und Behandlungsdauer und geben Sie das Arzneimittel nicht an andere Personen weiter.

Wann ist bei der Einnahme von Tramadol Sandoz Vorsicht geboten?

  • Wenn Sie eine Abh√§ngigkeit von anderen Schmerzmitteln (Opioiden) f√ľr m√∂glich halten
  • wenn Sie an einer Bewusstseinsst√∂rung leiden (wenn Sie sich einer Ohnmacht nahe f√ľhlen)
  • bei einem Schockzustand (kalter Schweiss kann ein Anzeichen daf√ľr sein)
  • wenn Sie an Zust√§nden mit erh√∂htem Hirndruck (eventuell nach Kopfverletzungen oder Erkrankungen des Gehirns) leiden
  • wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben
  • wenn Sie zu Epilepsie oder zu Krampfanf√§llen neigen
  • wenn Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben
  • wenn Sie an einer Depression leiden und Antidepressiva einnehmen, da einige von ihnen zu Wechselwirkungen mit Tramadol f√ľhren k√∂nnen (siehe ¬ęEinnahme von Tramadol Sandoz, Kapseln mit anderen Arzneimitteln¬Ľ).

Sprechen Sie in diesen F√§llen vor Beginn der Einnahme mit Ihrem Arzt bzw. mit Ihrer √Ąrztin.

Patienten oder Patientinnen, die auf stark wirksame Schmerzmittel vom Typ der sogenannten Opioide empfindlich reagieren (z.B. mit epileptischen Anf√§llen), sollen Tramadol Sandoz nur mit Vorsicht anwenden. Es sind epileptische Anf√§lle bei Patienten oder Patientinnen beschrieben worden, die Tramadol in der empfohlenen Dosis eingenommen haben. Das Risiko kann sich erh√∂hen, wenn die empfohlene maximale Tagesdosis von 400 mg Tramadol √ľberschritten wird.

Bitte beachten Sie, dass Tramadol Sandoz Kapseln zu einer seelischen und k√∂rperlichen Abh√§ngigkeit f√ľhren k√∂nnen. Bei l√§ngerem Gebrauch kann die Wirkung von Tramadol Sandoz Kapseln nachlassen, sodass h√∂here Arzneimengen eingenommen werden m√ľssen (Toleranz-Entwicklung). Bei Patienten oder Patientinnen, die zu Missbrauch oder Abh√§ngigkeit von Arzneimitteln neigen, ist daher eine Behandlung mit Tramadol Sandoz Kapseln nur f√ľr kurze Dauer und unter strengster √§rztlicher Kontrolle durchzuf√ľhren.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin auch mit, wenn eines dieser Probleme w√§hrend der Einnahme von Tramadol Sandoz Kapseln auftritt oder wenn diese fr√ľher einmal bei Ihnen zutrafen.

Tramadol Sandoz Kapseln d√ľrfen nicht zusammen mit MAO-Hemmstoffen (bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen und der Parkinson-Erkrankung) eingenommen werden (siehe Rubrik ¬ęWann darf Tramadol Sandoz nicht eingenommen werden?¬Ľ).

Es besteht ein geringes Risiko, dass Sie ein sogenanntes Serotoninsyndrom entwickeln, das nach der Einnahme von Tramadol in Kombination mit bestimmten Antidepressiva oder Tramadol allein auftreten kann. Suchen Sie sofort einen Arzt / eine √Ąrztin auf, wenn Sie irgendwelche der Symptome dieses schwerwiegenden Syndroms bei sich bemerken (siehe Rubrik ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Tramadol Sandoz Kapseln haben?¬Ľ).

Einnahme von Tramadol Sandoz Kapseln mit anderen Arzneimitteln

Die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol Sandoz Kapseln kann vermindert und die Wirkungsdauer verk√ľrzt werden, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Ihnen sagen, ob und gegebenenfalls in welcher Dosierung Sie Tramadol Sandoz Kapseln in diesem Fall einnehmen d√ľrfen.

Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich

  • wenn Sie Tramadol Sandoz Kapseln und gleichzeitig Alkohol oder Arzneimittel anwenden, die ebenfalls d√§mpfend auf die Gehirnfunktion wirken. Sie k√∂nnten sich benommen oder einer Ohnmacht nahe f√ľhlen. Falls dies passiert, informieren Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Diese anderen Arzneimittel umfassen Beruhigungsmittel, Schlafmittel und bestimmte Schmerzmittel wie Morphin und Codein (auch als Hustenmittel).
  • wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die Kr√§mpfe (Anf√§lle) ausl√∂sen k√∂nnen, wie z.B. bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen oder psychische Erkrankungen. Das Risiko f√ľr Krampfanf√§lle kann ansteigen, wenn Sie gleichzeitig Tramadol Sandoz Kapseln einnehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Ihnen mitteilen, ob Tramadol Sandoz Kapseln f√ľr Sie geeignet sind.
  • wenn Sie bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen einnehmen (wie z.B. Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer, Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer) oder stark wirksame Beruhigungsmittel. Die Wirkungen dieser Arzneimittel und Tramadol Sandoz Kapseln k√∂nnen sich gegenseitig beeinflussen und Sie k√∂nnen ein Sertoninsyndrom erleiden (siehe Rubrik ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Tramadol Sandoz Kapseln haben?¬Ľ).
  • wenn Sie bestimmte Blutverd√ľnnungsmittel (Arzneimittel, die eine normale Blutgerinnung verhindern), z.B. Marcoumar, gleichzeitig mit Tramadol Sandoz Kapseln einnehmen. Die blutgerinnungshemmende Wirkung dieser Arzneimittel kann beeinflusst werden und es kann zu Blutungen kommen.

Tramadol Sandoz Kapseln enth√§lt einen Wirkstoff, der zur Gruppe der Opioide geh√∂rt. Opioide k√∂nnen schlafbezogene Atmungsst√∂rungen wie Schlafapnoe (Atempausen w√§hrend des Schlafes) und schlafbezogene Hypox√§mie (niedriger Sauerstoffgehalt im Blut) verursachen. Die Symptome k√∂nnen Atempausen w√§hrend des Schlafes, n√§chtliches Erwachen aufgrund von Kurzatmigkeit, Schwierigkeiten, den Schlaf aufrechtzuerhalten oder¬†√ľberm√§ssige Schl√§frigkeit w√§hrend des Tages sein.

Das Risiko des Auftretens einer zentralen Schlafapnoe h√§ngt von der Opioid-Dosis ab. Wenn Sie oder eine andere Person diese Symptome beobachten, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Eine Dosisreduktion kann von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin in Betracht gezogen werden.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin, wenn bei Ihnen w√§hrend der Einnahme von Tramadol Sandoz Kapseln eines der nachfolgenden Symptome aufgetreten ist:

Extreme M√ľdigkeit, Appetitlosigkeit, starke Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen oder niedriger Blutdruck. Dies kann auf eine Nebenniereninsuffizienz (niedriger Cortisolspiegel) hinweisen. Wenn Sie diese Symptome haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. an Ihre √Ąrztin, damit entschieden werden kann, ob Sie ein Hormonpr√§parat einnehmen m√ľssen.

Trinken Sie während der Behandlung mit Tramadol Sandoz Kapseln keinen Alkohol, da dessen Wirkung verstärkt und die Wirkung des Arzneimittels in unvorhersehbarer Weise beeinflusst werden kann.

Nahrungsmittel beeinflussen die Wirkung von Tramadol Sandoz Kapseln nicht.

Wenn Sie die Behandlung mit Tramadol Sandoz Kapseln unterbrechen oder vorzeitig beenden, f√ľhrt dies wahrscheinlich zu einem erneuten Auftreten der Schmerzen. M√∂chten Sie die Behandlung wegen unangenehmer Begleiterscheinungen abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder an Ihre √Ąrztin.

Im Allgemeinen wird ein Abbruch der Behandlung mit Tramadol Sandoz keine Nachwirkungen haben.

Bei einigen wenigen Patienten oder Patientinnen, die Tramadol Sandoz √ľber einen sehr langen Zeitraum eingenommen haben, kann es jedoch zu Nachwirkungen kommen. Sie k√∂nnten sich unruhig, √§ngstlich, nerv√∂s oder zittrig f√ľhlen. Sie k√∂nnten hyperaktiv sein, Schlafst√∂rungen oder Magen-Darm-Beschwerden haben. Sehr wenige Personen k√∂nnten Panikanf√§lle, Halluzinationen, Fehlempfindungen wie Kribbeln, Prickeln und Taubheitsgef√ľhl oder Ohrger√§usche (Tinnitus) bekommen. Weitere ungew√∂hnliche Symptome des zentralen Nervensystems, wie z.B. Verwirrung, Wahn, ver√§nderte Wahrnehmung der eigenen Person (Depersonalisation) und der Realit√§t (Derealisation) sowie Verfolgungswahn (Paranoia), sind sehr selten beobachtet worden. Wenn eine dieser Nebenwirkungen nach Abbruch der Behandlung mit Tramadol Sandoz Kapseln bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt bzw. an Ihre √Ąrztin.

Tramadol Sandoz Kapseln k√∂nnen unter anderem zu Schwindel, Benommenheit und Sehst√∂rungen (verschwommene Sicht) f√ľhren und damit die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen!

Dies gilt insbesondere f√ľr die gemeinsame Anwendung mit Substanzen, welche die Psyche beeinflussen.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker, bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden!

Darf Tramadol Sandoz während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen werden?

Schwangerschaft

√úber die Unbedenklichkeit von Tramadol in der Schwangerschaft liegen keine ausreichenden Beweise vor. Daher sollten Sie Tramadol Sandoz Kapseln nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind oder es werden m√∂chten, es sei denn auf ausdr√ľckliche Anweisung Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin.

Die wiederholte Einnahme von Tramadol Sandoz Kapseln in der Schwangerschaft kann zur Gew√∂hnung des ungeborenen Kindes an Tramadol und infolgedessen nach der Geburt zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen f√ľhren.

Stillzeit

Tramadol wird in sehr geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden.

Tramadol Sandoz sollte deshalb von stillenden Frauen nicht eingenommen werden. Bei einmaliger Gabe von Tramadol Sandoz ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.

Bitte fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin um Rat.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Tramadol Sandoz Kapseln immer genau nach Anweisung des Arztes bzw. der √Ąrztin ein. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, bzw. Ihren Apotheker oder Ihre Apothekerin.

Die Dosierung sollte der Stärke Ihrer Schmerzen und Ihrer individuellen Empfindlichkeit angepasst werden. Grundsätzlich sollte die geringste schmerzlindernd wirkende Dosis gewählt werden.

Nehmen Sie nicht mehr als 8 Kapseln Tramadol Sandoz (entsprechend 400 mg Tramadolhydrochlorid) t√§glich ein, es sei denn, Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin hat dies ausdr√ľcklich verordnet.

Soweit vom Arzt bzw. von der √Ąrztin nicht anders verordnet, sollen Tramadol Sandoz Kapseln ‚ąí unabh√§ngig von den Mahlzeiten ‚ąí wie folgt angewendet werden:

Einzeldosis f√ľr Erwachsene und Jugendliche √ľber 12 Jahren:

1‚Äď2 Kapseln alle 4 bis 6 Stunden mit etwas Fl√ľssigkeit einnehmen.

Die Wirkung hält je nach Schmerzen 4 bis 8 Stunden an.

Kinder unter 12 Jahren

Tramadol Sandoz Kapseln sind nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren bestimmt.

√Ąltere Patienten

Bei √§lteren Patienten oder Patientinnen (√ľber 75 Jahre) kann es zu einer Verz√∂gerung der Ausscheidung von Tramadol kommen.

Falls dies bei Ihnen zutrifft, kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihnen eine Verl√§ngerung der Abst√§nde zwischen den Einnahmen empfehlen.

Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsschwäche (Insuffizienz)/Dialyse-Patienten

Wenn Sie eine Leber- und/oder Nierenfunktionsschw√§che haben, kann Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihnen eine Verl√§ngerung der Abst√§nde zwischen den Einnahmen empfehlen.

Dauer der Einnahme

Tramadol Sandoz sollte nicht l√§nger als notwendig eingenommen werden. Wenn eine l√§nger dauernde Schmerzbehandlung erforderlich erscheint, wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin gegebenenfalls in kurzen Abst√§nden √ľberpr√ľfen (etwa durch das Einlegen von Anwendungspausen), ob und inwieweit die Einnahme von Tramadol Sandoz Kapseln weiterhin erforderlich ist.

Wenn Sie eine grössere Menge von Tramadol Sandoz Kapseln eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich eine zusätzliche Dosis von Tramadol Sandoz Kapseln einnehmen, hat dies im Regelfall keine negativen Auswirkungen. Die nächste Dosis Tramadol Sandoz Kapseln sollten Sie wie verschrieben einnehmen.

Nach Einnahme erheblich zu hoher Dosen kann es zu engen Pupillen, Erbrechen, Blutdruckabfall, beschleunigtem Herzschlag, Kreislaufkollaps, Bewusstseinsst√∂rungen bis hin zum Koma (tiefe Bewusstlosigkeit), epileptiformen Krampfanf√§llen und Verminderung der Atmung bis hin zum Atemstillstand kommen. Rufen Sie bei Auftreten dieser Zeichen unverz√ľglich einen Arzt bzw. eine √Ąrztin zu Hilfe!

Wenn Sie die Anwendung von Tramadol Sandoz Kapseln vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme von Tramadol Sandoz Kapseln vergessen haben, k√∂nnen Ihre Schmerzen erneut auftreten. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis nachzuholen, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie vorher fort.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die vorgeschriebene Dosierung oder die Therapiedauer. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Tramadol Sandoz nicht eingenommen werden?

  • Wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen den Wirkstoff Tramadol oder einen der sonstigen Bestandteile von Tramadol Sandoz Kapseln sind
  • bei einer akuten Vergiftung durch Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel oder andere Psychopharmaka (Arzneimittel mit Wirkungen auf Stimmungslage und Gef√ľhlsleben)
  • wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmstoffe (bestimmte Arzneimittel, die gegen Depression wirken und gegen die Parkinson-Erkrankung) einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage vor der Behandlung mit Tramadol Sandoz Kapseln eingenommen haben (siehe Rubrik ¬ęWann ist bei der Einnahme von Tramadol Sandoz Vorsicht geboten?¬Ľ)
  • wenn Sie an Epilepsie leiden, und diese durch Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann
  • als Ersatzmittel beim Drogenentzug bei Opioid-Abh√§ngigkeit, da es die Entzugserscheinungen nicht verhindert

Welche Nebenwirkungen kann Tramadol Sandoz haben?

Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)

√úbelkeit und Schwindel.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Benommenheit, Kopfschmerzen, Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit und Schwitzen sowie Erschöpfung.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Beeinflussung der Kreislaufregulation (Herzklopfen, Herzjagen, Schw√§cheanf√§lle, bis hin zum Kreislaufzusammenbruch mit Ohnmacht [Kollaps]). Diese unerw√ľnschten Wirkungen k√∂nnen insbesondere bei aufrechter K√∂rperhaltung und bei Patienten oder Patientinnen auftreten, die k√∂rperlich belastet sind. Ferner kann es gelegentlich zu Brechreiz, Magenbeschwerden (z.B. Magendruck, V√∂llegef√ľhl, Durchfall), und Hauterscheinungen (z.B. Juckreiz, Hautausschlag, rasch auftretende Hautr√∂tung) kommen.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Verlangsamung der Herzfrequenz (Bradykardie), Blutdruckanstieg, Muskelschw√§che, unwillk√ľrliche Muskelzuckungen, Koordinationsst√∂rungen, Appetitver√§nderungen, St√∂rungen beim Wasserlassen, Fehlempfindungen auf der Haut (wie z.B. Kribbeln, Prickeln, Taubheitsgef√ľhl), Zittern, Sprachst√∂rungen, Pupillenerweiterung, Pupillenverengung und verschwommenes Sehen.

Bei √úberschreitung der empfohlenen Dosierung und bei gleichzeitiger Anwendung von anderen Arzneimitteln, die eine d√§mpfende Wirkung auf bestimmte Gehirnfunktionen haben (z.B. Beruhigungs- und Schlafmittel, Psychopharmaka), kann eine Verminderung der Atmung auftreten. Krampfanf√§lle traten √ľberwiegend nach Anwendung hoher Tramadol-Dosierungen auf oder nach gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, welche selbst krampfausl√∂send wirken k√∂nnen (z.B. Antidepressiva) oder die Krampfschwelle erniedrigen.

Ebenfalls selten sind: psychische Nebenwirkungen wie Halluzinationen, Verwirrtheit, Delirium, √Ąngstlichkeit, Schlafst√∂rungen und Albtr√§ume.

Psychische Beschwerden k√∂nnen hinsichtlich St√§rke und Art individuell (je nach Pers√∂nlichkeit und Behandlungsdauer) unterschiedlich sein. Darunter sind Stimmungsver√§nderungen (meist gehobene Stimmung, gelegentlich gereizte Stimmung), Ver√§nderungen der Aktivit√§t (meist D√§mpfung, gelegentlich Steigerung) und Ver√§nderungen des Entscheidungsverhaltens oder Wahrnehmungsst√∂rungen. Eine Abh√§ngigkeit kann sich einstellen. Nach Absetzen der Medikation, k√∂nnen Entzugsreaktionen auftreten, vgl. auch Kapitel ¬ęWann ist bei der Einnahme von Tramadol Sandoz Vorsicht geboten?¬Ľ.

√úber eine Verschlimmerung von Asthma wurde berichtet.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Allergische Reaktionen, z.B. Hautauschl√§ge, Atemnot, pfeifende Atemger√§usche, Haut- und Schleimhautschwellungen (angioneurotisches √Ėdem) und Schockreaktionen Sie sollten unverz√ľglich einen Arzt bzw. eine √Ąrztin konsultieren, wenn Sie Symptome wie Schwellung von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Hautausschlag mit gleichzeitigen Atembeschwerden haben.

Erhöhungen der im Labor bestimmten Leberenzymwerte, die auf Leberprobleme hinweisen können.

Unbekannte Häufigkeit:

Senkung des Blutzuckerspiegels, Zentrales Schlafapnoe-Syndrom, Schluckauf.

F√§lle von SIADH (Syndrom einer inad√§quaten ADH-Sekretion, d.h. unangemessen hohe Aussch√ľttung von antidiuretischem Hormon (ADH)). Niedrige Natriumspiegel im Blutserum.

Wenn eine Nebenwirkung sich verschlimmert, bzw. Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

Serotoninsyndrom, das sich in Form von Ver√§nderungen des Gem√ľtszustandes (z.B. Unruhe, Halluzinationen, Koma) und anderen Wirkungen, wie Fieber, beschleunigtem Herzschlag, instabilem Blutdruck, unwillk√ľrlichem Zucken, Muskelsteifheit, Koordinationsst√∂rungen und/oder gastrointestinalen Symptomen (z.B. √úbelkeit, Erbrechen, Durchfall), manifestieren kann (siehe Rubrik ¬ęWann ist bei der Einnahme von Tramadol Sandoz Kapseln Vorsicht geboten?¬Ľ).

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15‚Äď25¬įC), vor Feuchtigkeit gesch√ľtzt und ausser Reichweite von Kindern lagern.

Weitere Hinweise

Sollten Sie Packungen besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so bringen Sie diese bitte in Ihre Apotheke zur Vernichtung zur√ľck.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker, bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

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Weitere Informationen

Was ist in Tramadol Sandoz enthalten?

Wirkstoff: Tramadolhydrochlorid.

1 Kapsel Tramadol Sandoz enthält 50 mg Tramadolhydrochlorid, den Farbstoff Indigotin (E 132) sowie weitere Hilfsstoffe.

Zulassungsnummer

54570 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Tramadol Sandoz? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken gegen ärztliche Verschreibung, die nur zum einmaligen Bezug berechtigt.

Tramadol Sandoz, Kapseln zu 50 mg: Packungen zu 10, 20 und 60.

Zulassungsinhaberin

Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz

Diese Packungsbeilage wurde im Februar 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

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Hersteller Sandoz Pharmaceuticals AG
Suchtgift Nein
ATC Code N02AX02
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Opioide

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden