Infectotrimet 200 mg

ATC Code
J01EA01
Medikamio Hero Image

InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

Wirkstoff Suchtgift Psychotrop
Trimethoprim Nein Nein
Pharmakologische Gruppe Sulfonamide und trimethoprim

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Alle Informationen

Autor

InfectoPharm Arzneimittel und Consilium GmbH

Was ist es und wofür wird es verwendet?

INFECTOTRIMET enthält den Wirkstoff Trimethoprim, ein Antibiotikum. Trimethoprim hemmt das Wachstum und die Vermehrung von bestimmten Krankheitserregern (Bakterien). Es wird über die Nieren ausgeschieden und ist im Harn in hoher Konzentration nachweisbar.
INFECTOTRIMET wird angewendet bei unkomplizierten Entzündungen der Harnwege, die durch Trimethoprim-empfindliche Keime hervorgerufen werden.

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Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

INFECTOTRIMET darf nicht eingenommen werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Trimethoprim, chemisch ähnliche Wirkstoffe (z. B. Tetroxoprim) oder einen der sonstigen Bestandteile von INFECTOTRIMET 200 mg sind.
- wenn bei Ihnen Blutbildveränderungen (Thrombozytopenie, Leukopenie Granulozytopenie, Methämoglobinämie oder megaloblastische Anämie) festgestellt worden sind.
- wenn bei Ihnen eine schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min/1,73 m2) vorliegt.
- bei Früh- und Neugeborenen.
- bei Kindern mit einem sogenannten fragilen X-Chromosom und verzögerter geistiger Entwicklung.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von INFECTOTRIMET ist erforderlich
- wenn Sie an einer Leber- oder Nierenfunktionsstörung leiden oder wenn
bei Ihnen ein Folsäuremangel bekannt ist. Bei Langzeitbehandlung sind
regelmäßige Kontrollen der Leber- und Nierenfunktion sowie Blutbildkontrollen, einschließlich des Differentialblutbildes, in vierwöchigen Abständen angezeigt.
- bei Kindern unter 6 Wochen, da keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
- wenn bei Ihnen Störungen der Blutbildung, wie bestimmte Formen der Blutarmut (z. B. Megaloblastenanämie) auftreten. In diesem Fall wird Ihr Arzt entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten (intramuskuläre Gabe von Calciumfolinat).
- bei älteren Menschen, HIV-Infektion und Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, weil es insbesondere bei diesen zu einer Erhöhung des Kaliumwertes im Blut kommen kann. Dies kann sich u.a. durch Schwäche, Verwirrtheit, metallischen Geschmack und Herzbeschwerden äußern.
- bei starker Sonnenlichteinwirkung. Vermeiden Sie diese, da es unter der Behandlung mit INFECTOTRIMET sehr selten zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut kommen kann.
Zahnverfärbungen, die durch die Einnahme von INFECTOTRIMET entstehen können, sind normalerweise durch intensive Mundhygiene während der Behandlung zu vermeiden.
Schwangerschaft und Stillzeit
INFECTOTRIMET sollte während der Schwangerschaft nur nach einer eingehenden Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt werden. Obwohl bisherige Erfahrungen keine Hinweise auf ein erhöhtes Fehlbildungsrisiko beim Menschen ergeben haben, könnte wegen der Wirkung auf den Folsäurestoffwechsel ein solches Risiko vorhanden sein.
Die in der Muttermilch festgestellten Mengen an Wirkstoff sind gering und bedeuten in der Regel keine Gefährdung für den Säugling.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Nach bisherigen Erfahrungen hat INFECTOTRIMET keine Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.

Wie wird es angewendet?

Wie ist INFECTOTRIMET 200 mg einzunehmen?
Nehmen Sie INFECTOTRIMET 200 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis
Erwachsene und Kinder über 12 Jahre nehmen morgens ½ - 1 Tablette und abends 1 Tablette INFECTOTRIMET 200 mg (entsprechend 300 - 400 mg Trimethoprim pro Tag).
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 25 und 15 ml/min/1,73 m2) nehmen 2-mal täglich 1 Tablette INFECTOTRIMET 200 mg für 3 Tage (entsprechend 400 mg Trimethoprim pro Tag). Anschließend 2-mal täglich ½ Tablette INFECTOTRIMET 200 mg (entsprechend 200 mg Trimethoprim pro Tag).
Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance zwischen 15 und 10 ml/min/1,73 m2) nehmen 2-mal täglich ½ Tablette INFECTOTRIMET 200 mg (entsprechend 200 mg Trimethoprim pro Tag).
Kinder von 6 bis 12 Jahren erhalten 2-mal täglich 3 mg Trimethoprim pro kg Körpergewicht (entsprechend 6 mg Trimethoprim pro kg Körpergewicht und Tag). Kinder mit einem Körpergewicht von z. B. 35 kg nehmen 2-mal täglich ½ Tablette INFECTOTRIMET 200 mg ein.
Die INFECTOTRIMET 200 mg Tabletten besitzen eine Kreuzbruchkerbe und lassen sich somit in vier gleiche Teile brechen.
Tabletten sind für Kinder unter 6 Jahren nicht geeignet. Für diese Altersgruppe stehen
INFECTOTRIMET 50 und –100 Saft zur Verfügung.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Tabletten morgens und abends unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit unabhängig von einer Mahlzeit einnehmen.
Dauer der Anwendung
Unkomplizierte Entzündungen der Harnwege werden in der Regel 3 - 7 Tage behandelt.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Infectotrimet zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge INFECTOTRIMET eingenommen haben als Sie sollten
In diesen Fällen können Übelkeit, Erbrechen und Durchfälle auftreten. Es kann auch zu Verwirrtheitszuständen und Depressionen kommen. Gesichtsschwellungen und Kopfschmerzen können ebenfalls auftreten. Verständigen Sie bitte umgehend einen Arzt! Er wird die notwendigen Maßnahmen ergreifen.
Wenn Sie die Einnahme von INFECTOTRIMET vergessen haben
Wenn Sie zu wenig INFECTOTRIMET eingenommen haben, setzen Sie Ihre Arzneimitteleinnahme im normalen Rhythmus in der vorgeschriebenen Dosierung weiter fort. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge. Informieren Sie Ihren Arzt beim nächsten Besuch von Ihrem Einnahmefehler.
Wenn Sie die Einnahme von INFECTOTRIMET abbrechen
Bitte brechen Sie die Einnahme von INFECTOTRIMET nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt ab. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich Keime im Harntrakt wieder vermehren und sich Ihr Zustand verschlechtert.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von INFECTOTRIMET mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Antikoagulantien wie Warfarin (Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung)
Trimethoprim kann die Wirkung dieser Mittel verstärken. Deshalb sind regelmäßige Blutgerinnungskontrollen angezeigt.
Arzneimittel, die Folsäuremangelzustände hervorrufen, wie Phenytoin, Primidon, Barbiturate, Methotrexat oder p-Aminosalicylsäure
Trimethoprim verstärkt die Nebenwirkungen dieser Mittel (z. B. Blutbildungsstörungen). Außerdem hemmt Trimethoprim den Phenytoin-Stoffwechsel in der Leber und kann dadurch eine Wirkungsverstärkung dieser Substanz hervorrufen.
ACE-Hemmer (Herz- und Blutdruckmittel) oder kaliumsparende Diuretika (harntreibende Mittel)
Die gleichzeitige Einnahme von Trimethoprim kann, insbesondere bei älteren Patienten, bei HIV-Infizierten oder bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, zu einer Erhöhung des Kaliumwertes im Blut führen. In entsprechenden Fällen sollte eine regelmäßige Kontrolle des Kaliumwertes erfolgen.
Rosiglitazon und Repaglinid (Mittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit)
Die gleichzeitige Einnahme von Trimethoprim kann die Blutzucker senkende Wirkung dieser Arzneistoffe verstärken.
Ciclosporin (Mittel u. a. zur Verhinderung von Abstoßungsreaktionen nach Organtransplantation)
Bei gleichzeitiger Einnahme von Trimethoprim kann eine vorübergehende Beeinträchtigung der Nierenfunktion auftreten.
Rifampicin (Mittel u. a. zur Behandlung der Tuberkulose)
Rifampicin kann die Wirkung von Trimethoprim abschwächen.
Pyrimethamin (Mittel zur Malariaprophylaxe)
Patienten, die mehr als 25 mg Pyrimethamin pro Woche einnehmen, können bei gleichzeitiger Verabreichung von Trimethoprim eine Störung der Blutbildung (insbesondere megaloblastische Anämie) entwickeln.
Dapson (Mittel u. a. zur Behandlung bestimmter Formen der Lungenentzündung)
Die gleichzeitige Einnahme von Trimethoprim kann zu einem Anstieg der Blutspiegel beider Wirkstoffe führen.
Lamivudin und Zidovudin (Mittel gegen das AIDS-Virus)
Digoxin (Arzneistoff zur Behandlung von Herzschwäche)
Procainamid (Mittel gegen Herzrhythmusstörungen)
Die gleichzeitige Einnahme von Trimethoprim kann den Blutspiegel dieser Mittel erhöhen.
Empfängnisverhütende Mittel (Kontrazeptiva)
Bei gleichzeitiger Einnahme von Trimethoprim ist die Sicherheit der empfängnisverhütenden Wirkung der "Pille" in Frage gestellt. Daher sollten andere empfängnisverhütende Maßnahmen (z. B. Kondome) zusätzlich angewendet werden.
Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor kurzem angewandte Arzneimittel gelten können.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann INFECTOTRIMET Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn Sie betroffen sind:
Wenn Sie von einer der nachfolgend genannten Nebenwirkungen betroffen sind,
nehmen sie INFECTOTRIMET nicht weiter ein und suchen Sie Ihren Arzt möglichst umgehend auf:
- Hautausschläge oder Allgemeinreaktionen als Anzeichen einer Überempfindlichkeit gegen Trimethoprim (siehe unter ?Erkrankungen des Immunsystems). In diesem Fall ist unter Umständen sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.
- Halsentzündungen, Fieber, Schüttelfrost oder grippeartige Symptome.
Hinter diesen Erscheinungen könnte sich eine nichtinfektiöse Hirnhautentzündung (aseptische Meningitis) verbergen.
- Schwere anhaltende Durchfälle während oder nach der Behandlung.
In diesem Fall ist an eine antibiotikabedingte Darmerkrankung (pseudomembranöse Enterokolitis) zu denken. Ihr Arzt wird ggf. die Behandlung mit INFECTOTRIMET abbrechen und sofort eine angemessene Behandlung einleiten. Arzneimittel, die die Darmbewegung (Peristaltik) hemmen, dürfen nicht eingenommen werden.
Andere mögliche Nebenwirkungen:
Infektionen und parasitäre Erkrankungen
Gelegentlich: Infektionen durch Pilze oder resistente Bakterien bei langfristiger oder wiederholter Anwendung
Selten: Pseudomembranöse Enterokolitis
Häufigkeit nicht bekannt: Nichtinfektiöse Hirnhautentzündung
Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
Gelegentlich: Geringgradige, vorübergehende Blutbildveränderungen (Thrombozytopenie, Leukozytopenie, Neutropenie, megaloblastische Anämie, Methämoglobinämie)
Erkrankungen des Immunsystems
Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von masernartigen Hautausschlägen mit Juckreiz
Sehr selten: Schwere plötzlich auftretende Überempfindlichkeitsreaktionen in Form von Nesselsucht (Urtikaria), Gesichts-, Zungen- und Kehlkopfschwellungen mit Einengung der Atemwege, Atemnot, Herzjagen, Blutdruckabfall bis zum lebensbedrohlichen Schock; schwere Hautreaktionen mit lebensbedrohlichen Allgemeinsymptomen (exfoliative Dermatitis, toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom), Stevens-Johnson-Syndrom)
Häufigkeit nicht bekannt: Fleckförmige allergische Hautausschläge (fixes Arzneimittelexanthem)
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Häufig: Appetitlosigkeit
Erkrankungen des Nervensystems
Häufig: Geschmacksstörungen
Augenerkrankungen
Sehr selten: Entzündung im vorderen Abschnitt des Augeninneren (Uveitis anterior)
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Häufig: Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Zahnfleisch- oder Zungenentzündung
Sehr selten: Entzündung der Bauchspeicheldrüse
Häufigkeit nicht bekannt: Oberflächliche Zahnverfärbungen, die meist durch intensives Zähneputzen wieder entfernt werden können. Achten Sie deshalb während einer Behandlung mit INFECTOTRIMET insbesondere bei Kindern auf eine sorgfältige Zahnpflege.
Leber- und Gallenerkrankungen
Sehr selten: Leberentzündung mit Gallenstau
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes (siehe auch Erkrankungen des Immunsystems)
Sehr selten: Lichtunverträglichkeit der Haut (phototoxische Reaktion)
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Häufig: Übelkeit
Gelegentlich: Fieber
Untersuchungen
Gelegentlich: Anstieg von Leberenzymwerten (Serumtransaminasen), Bilirubin, Kreatinin, Harnstoff
Sehr selten: Anstieg des Kaliumwertes im Blut
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel unzugänglich für Kinder aufbewahren.
Sie dürfen das Arzneimittel nach dem Verfalldatum nicht mehr einnehmen. Dieses finden Sie auf dem Durchdrückstreifen und der Faltschachtel nach Verwendbar bis Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
Aufbewahrungsbedingungen
Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Weitere Informationen

Was INFECTOTRIMET 200 mg enthält
Der Wirkstoff ist Trimethoprim.
1 Tablette enthält 200 mg Trimethoprim.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Mikrokristalline Cellulose, Maisstärke, Talkum, Crospovidon (Typ A), Gelatine, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.)
Wie INFECTOTRIMET 200 mg aussieht und Inhalt der Packung:
Runde, weiße, beidseitig gewölbte Tabletten mit einseitiger Kreuzbruchkerbe.
Packung mit 10, 2 x 10 und 5 x 10 Tabletten N1 / N2 / N3
Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
INFECTOPHARM Arzneimittel und Consilium GmbH
Von-Humboldt-Str. 1
64646 Heppenheim
Internet: www.infectopharm.com
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt überarbeitet: 0010
Hinweis zum Teilen der Tabletten:
Liebe Patientin, lieber Patient,
sofern Ihre Behandlung mit INFECTOTRIMET 200 mg eine Teilung der Tabletten vorsieht, gehen Sie dabei am besten wie folgt vor:

Legen Sie die Tablette mit der Kreuzbruchkerbe nach oben auf eine ebene, harte Unterlage (z. B. einen Teller). Drücken Sie mit dem Daumen oder Zeigefinger kräftig auf die eingekerbte Oberseite. Die Tablette bricht dabei in vier gleiche Teile auseinander.Zur Halbierung der Tablette drücken Sie mit beiden Zeigefingern gleichzeitig auf den Tablettenbereich links und rechts der Bruchkerbe. Die Tablette bricht dabei in zwei Hälften auseinander.
Weitere Angaben gemäß
  • 11 Abs. 1 Satz 5 AMG

Ein Wort direkt an die besorgten Patienten
Sie fühlen sich krank; vielleicht sind Fieber oder Schmerzen beim Wasserlassen aufgetreten oder vielleicht sind auch früher schon mehrfach diese Symptome aufgetreten. Deshalb war Ihr Arztbesuch die richtige Entscheidung.
Der Arzt hat eine behandlungsbedürftige Infektion festgestellt und daraufhin INFECTOTRIMET verschrieben. INFECTOTRIMET enthält Trimethoprim, einen antibakteriellen Wirkstoff.
Möglicherweise machen Sie sich Sorgen und denken:
- ?Erst kürzlich ist mir schon einmal ein Antibiotikum verschrieben worden, das schlägt doch jetzt gar nicht mehr an.
- ?Antibiotika schwächen doch die Abwehrkräfte und machen nur noch anfälliger für Infektionen.
- ?Antibiotika sollte man möglichst meiden, denn je mehr man davon einnimmt, um so resistenter wird man dagegen.
Ihr Arzt kennt Ihre Bedenken; trotzdem hat er INFECTOTRIMET verordnet und Sie sicherlich aufgefordert, dieses Medikament regelmäßig und zuverlässig während der gesamten Behandlungsdauer anzuwenden. Der Verordnung Ihres Arztes sollten Sie voll vertrauen und seine Anweisungen strikt befolgen. Wenn Sie dennoch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
Vorbild unserer heutigen Antibiotika sind Naturstoffe, die z. B. von Schimmelpilzen gebildet werden und Bakterien abtöten bzw. an der Vermehrung hindern können. Stoffe mit gleicher Wirkung, die der Mensch entwickelt hat, nennen wir Chemotherapeutika. Zu diesen gehört auch Trimethoprim, der Wirkstoff in INFECTOTRIMET.
Der Erfolg der Behandlung liegt in Ihrer Hand
Harnwegsinfektionen entstehen durch den Befall mit krankmachenden Erregern (Bakterien) im Harntrakt des Menschen. Aufgrund ihres Körperbaus sind Frauen und Mädchen häufiger betroffen. In den meisten Fällen ist nur die Harnblase infiziert, gelegentlich erkranken aber auch die Nieren. Um wieder gesund zu werden, müssen die Erreger schnellstmöglich abgetötet werden. Dazu soll INFECTOTRIMET beitragen.
Sie fragen sich, wie es zum Ausbruch der Erkrankung bzw. zum Befall durch Bakterien kommen konnte?
Normalerweise ist unser Harntrakt frei von Bakterien. Verschiedene Schutzmechanismen des Körpers verhindern, dass Erreger über die Harnröhre in die Blase und von dort aus über die Harnleiter in die Nieren eindringen. Bereits der anatomische Bau der Organe bildet beim gesunden Menschen eine gewisse Barriere gegen die "Eindringlinge", die meist aus dem eigenen Darm stammen. Gelangen diese dennoch in die Blase, werden sie normalerweise durch den regelmäßigen Harnfluss ausgeschwemmt. Dazu kommen wirksame Abwehrmechanismen des Immunsystems, die eine Anheftung und Vermehrung schädlicher Bakterien an der Schleimhaut des Harntraktes verhindern sollen.
Jedoch gibt es Situationen, in denen diese Schutzmechanismen nicht ausreichen. Zu einer Infektion kann es zum Beispiel kommen, wenn die Barriere noch nicht vollständig entwickelt ist, also bei Kindern. Auch wenn der Harntrakt durch angeborene Fehlbildungen oder andere Ursachen krankhaft verändert ist, haben die Bakterien leichtes Spiel. Gleiches gilt, wenn mit zunehmendem Alter die Abwehrfunktion des Körpers nachlässt. Jedoch spielt auch das eigene Verhalten eine Rolle: zu leichte Bekleidung bei niedrigen Temperaturen kann Harnwegsinfektionen begünstigen. Gelingt es den Bakterien immer wieder in die Harnwege aufzusteigen, kann es zu häufig wiederkehrenden Harnwegsinfektionen kommen.
In diesen Fällen braucht Ihre körpereigene Abwehr Unterstützung gegen die Krankheitserreger. Diese zusätzliche Hilfe soll das Arzneimittel leisten, das Ihnen der Arzt verordnet hat.
Nicht zu früh aufhören!
Beenden Sie die Behandlung nicht zu früh. Die Bakterien geben sich auch nicht so schnell geschlagen. Bedenken Sie, dass noch Bakterien vorhanden sein können, auch wenn Sie sich schon viel besser fühlen. Deshalb hat Ihr Arzt Ihnen sicher Anweisungen gegeben, wie lange Sie INFECTOTRIMET einnehmen sollen. Aus jahrelanger Erfahrung wissen wir, dass das Medikament auch nach Abklingen der Krankheitszeichen weiter eingenommen werden sollte, um die Infektion auszuheilen. Bei Patienten mit häufig wiederkehrenden Harnwegsinfektionen ist oft eine monatelange vorbeugende Behandlung mit niedrig dosiertem Trimethoprim sinnvoll, weil eindringende Bakterien dann sofort abgetötet werden können, bevor sie sich vermehren und eine Infektion auslösen können.
Gute Besserung wünscht INFECTOPHARM Arzneimittel mit Consilium.

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Packungsbeilage des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können für die Korrektheit der Daten keine Haftung übernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. Für Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden

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