Olmesardipin Mylan plus 40 mg/10 mg/12,5 mg Filmtabletten

Abbildung Olmesardipin Mylan plus 40 mg/10 mg/12,5 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Olmesartanmedoxomil Amlodipin Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 09.09.2020
ATC Code C09DX03
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Mylan Germany GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Olmesardipin Mylan plus enthält drei Wirkstoffe, und zwar Olmesartanmedoxomil, Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und Hydrochlorothiazid. Alle drei Wirkstoffe tragen zu einer Blutdrucksenkung bei.

  • Olmesartanmedoxomil geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die ‚ÄěAngiotensin- II-Rezeptor-Antagonisten‚Äú genannt werden. Diese bewirken eine Senkung des Blutdrucks durch eine Entspannung der Blutgef√§√üe.
  • Amlodipin geh√∂rt zu einer Gruppe von Wirkstoffen, die ‚ÄěCalciumkanalblocker‚Äú genannt werden. Amlodipin senkt den Blutdruck ebenfalls durch eine Entspannung der Blutgef√§√üe.
  • Hydrochlorothiazid geh√∂rt zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die Thiaziddiuretika (‚ÄěEntw√§sserungstabletten‚Äú) genannt werden. Es bewirkt eine Senkung des Blutdrucks, indem es die Ausscheidung von √ľbersch√ľssigem Wasser durch eine erh√∂hte Urinproduktion der Nieren steigert.

Alle drei Wirkstoffe tragen zur Senkung Ihres Blutdrucks bei.

Olmesardipin Mylan plus wird zur Behandlung eines zu hohen Blutdrucks angewendet:

  • bei erwachsenen Patienten, deren Blutdruck mit einem Kombinationspr√§parat aus Olmesartanmedoxomil und Amlodipin nicht ausreichend kontrolliert wird, oder
  • bei Patienten, die bereits ein Kombinationspr√§parat aus Olmesartanmedoxomil und Hydrochlorothiazid zusammen mit Amlodipin in Form eines Monopr√§parates oder ein Kombinationspr√§parat aus Olmesartanmedoxomil und Amlodipin zusammen mit Hydrochlorothiazid in Form eines Monopr√§parates einnehmen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Olmesardipin Mylan plus darf nicht eingenommen werden, wenn

  • Sie allergisch sind gegen Olmesartanmedoxomil oder Amlodipin oder eine besondere Gruppe von Calciumkanalblockern (den Dihydropyridinen) oder gegen Hydrochlorothiazid oder Wirkstoffe, die dem Hydrochlorothiazid √§hnlich sind (Sulfonamide), oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels. Wenn Sie vermuten, dass Sie allergisch sein k√∂nnten, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Olmesardipin Mylan plus einnehmen.
  • Sie schwere Nierenprobleme haben.
  • Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.
  • Sie zu niedrige Spiegel an Kalium oder Natrium oder zu hohe Spiegel an Calcium oder Harns√§ure (mit Anzeichen von Gicht oder Nierensteinen) in Ihrem Blut haben, die sich durch eine Behandlung nicht verbessert haben.
  • Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, Olmesardipin Mylan plus auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden ‚Äď siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú.)
  • Sie starke Leberprobleme haben, wenn der Abfluss der Gallenfl√ľssigkeit aus der Leber vermindert oder der Abfluss der Gallenfl√ľssigkeit aus der Gallenblase verhindert ist (z. B. durch Gallensteine), oder wenn Sie eine Gelbsucht haben (Gelbf√§rbung der Haut und der Augen).
  • Sie eine verminderte Blutversorgung des K√∂rpergewebes haben, die sich durch niedrigen Blutdruck, langsamen oder schnellen Herzschlag oder Schock √§u√üern kann (einschlie√ülich kardiogenem Schock, ein Schock verursacht durch schwere Herzprobleme).
  • Sie einen sehr niedrigen Blutdruck haben.
  • der Blutfluss von Ihrem Herzen verlangsamt oder blockiert ist. Dies kann dann passieren, wenn Ihre Herzklappen oder die ableitenden Blutgef√§√üe verengt werden (Aortenstenose).
  • Sie eine verminderte Pumpleistung des Herzens nach einem Herzanfall (akuter Herzinfarkt) haben, die sich durch Kurzatmigkeit oder Schwellung von F√ľ√üen und Kn√∂cheln bemerkbar machen kann.

Nehmen Sie Olmesardipin Mylan plus nicht ein, wenn einer der oben genannten Punkte auf Sie zutrifft.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Olmesardipin Mylan plus einnehmen.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:

  • einen ACE-Hemmer (z. B. Enalapril, Lisinopril, Ramipril), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben,
  • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěOlmesardipin Mylan plus darf nicht eingenommen werden, wenn‚Äú

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie die folgenden gesundheitlichen Probleme haben:

  • Nierenprobleme oder ein Nierentransplantat.
  • Lebererkrankungen.
  • Herzschw√§che oder Probleme mit Ihren Herzklappen oder Ihrem Herzmuskel.
  • starkes Erbrechen, Durchfall, bei hochdosierter Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika) oder wenn Sie eine salzarme Di√§t einhalten.
  • erh√∂hter Kaliumspiegel in Ihrem Blut.
  • Probleme mit Ihren Nebennieren (hormonproduzierende Dr√ľsen auf der Oberseite der Nieren).
  • Zuckerkrankheit (Diabetes).
  • Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung).
  • Allergien oder Asthma.
  • Hautreaktionen wie Sonnenbrand oder Ausschlag, nachdem Sie in der Sonne oder im Solarium waren.
  • wenn Sie Hautkrebs haben oder hatten oder w√§hrend der Behandlung eine unerwartete Hautl√§sion entwickeln. Die Behandlung mit Hydrochlorothiazid, insbesondere eine hochdosierte Langzeitanwendung, kann das Risiko einiger Arten von Haut- und Lippenkrebs (wei√üer Hautkrebs) erh√∂hen. Sch√ľtzen Sie Ihre Haut vor Sonneneinstrahlung und UV-Strahlen, solange Sie Olmesardipin Mylan plus einnehmen.

Verständigen Sie Ihren Arzt, wenn eines der folgenden Symptome bei Ihnen auftritt:

  • starker, anhaltender Durchfall, der zu erheblichem Gewichtsverlust f√ľhrt. Ihr Arzt wird Ihre Beschwerden beurteilen und entscheiden, wie Ihr Blutdruck weiter behandelt werden soll.
  • verminderte Sehsch√§rfe oder Augenschmerzen. Dies k√∂nnen Symptome einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder eines erh√∂hten Augeninnendrucks sein und innerhalb von Stunden bis Wochen nach Beginn der Einnahme von Olmesardipin Mylan plus auftreten. Ohne Behandlung k√∂nnen diese Anzeichen zu einer dauerhaften Beeintr√§chtigung des Sehverm√∂gens f√ľhren.

Wie bei jedem blutdrucksenkenden Arzneimittel k√∂nnte ein √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen des Herzens oder des Gehirns zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall f√ľhren. Ihr Arzt wird deswegen Ihren Blutdruck sorgf√§ltig √ľberpr√ľfen.

Olmesardipin Mylan plus kann einen Anstieg der Fette und der Harns√§ure im Blut (der Ursache von Gicht, einer schmerzhaften Schwellung der Gelenke) verursachen. Ihr Arzt wird wahrscheinlich von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um diese Werte zu kontrollieren.

Olmesardipin Mylan plus kann den Gehalt an bestimmten Stoffen in Ihrem Blut, genannt Elektrolyte, ver√§ndern. Ihr Arzt wird wahrscheinlich von Zeit zu Zeit Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um diese zu kontrollieren. Anzeichen einer Ver√§nderung der Elektrolyte sind: Durst, trockener Mund, Muskelschmerzen oder Muskelkr√§mpfe, Muskelschw√§che, niedriger Blutdruck (Hypotonie), Schw√§chegef√ľhl, Antriebslosigkeit, M√ľdigkeit, Schl√§frigkeit oder Unruhe, √úbelkeit, Erbrechen, verminderter Harndrang, schneller

Herzschlag. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn bei Ihnen derartige Beschwerden auftreten.

Wenn bei Ihnen ein Funktionstest der Nebenschilddr√ľse durchgef√ľhrt werden soll, sollten Sie Olmesardipin Mylan plus vorher absetzen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken:
Die Anwendung des Arzneimittels Olmesardipin Mylan plus kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die Anwendung von Olmesardipin Mylan plus als Dopingmittel kann zu einer Gef√§hrdung Ihrer Gesundheit f√ľhren.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Olmesardipin Mylan plus in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Olmesardipin Mylan plus darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Olmesardipin Mylan plus in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Kinder und Jugendliche (unter 18 Jahren)

Die Anwendung von Olmesardipin Mylan plus bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird nicht empfohlen.

Einnahme von Olmesardipin Mylan plus zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen einzunehmen/anzuwenden:

  • Andere blutdrucksenkende Arzneimittel, da sie die Wirkung von Olmesardipin Mylan plus verst√§rken k√∂nnen. Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen:
    Wenn Sie einen ACE-Hemmer oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěOlmesardipin Mylan plus darf nicht eingenommen werden, wenn‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Lithium (ein Arzneimittel, das zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und einigen Arten von Depressionen verwendet wird). Bei gleichzeitiger Einnahme mit Olmesardipin Mylan plus ist das Risiko einer Lithium-Vergiftung erh√∂ht. Wenn Sie Lithium einnehmen m√ľssen, wird Ihr Arzt Ihren Lithium-Blutspiegel √ľberpr√ľfen.
  • Diltiazem, Verapamil, zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen und Bluthochdruck.
  • Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Tetracycline oder Sparfloxacin,
    Antibiotika zur Behandlung von Tuberkulose oder anderen Infektionen.
  • Johanniskraut (Hypericum perforatum), ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen.
  • Cisaprid, zur Erh√∂hung der Bewegungen des Essens im Magen und im Darm.
  • Diphemanil, zur Behandlung von langsamem Herzschlag oder bei √ľberm√§√üigem Schwitzen.
  • Halofantrin, zur Behandlung von Malaria.
  • Vincamin, als Injektion, zur Behandlung von Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn.
  • Amantadin, zur Behandlung der Parkinsonschen Erkrankung (Sch√ľttell√§hmung).
  • Kaliumerg√§nzungspr√§parate, Salz-Erg√§nzungspr√§parate, die Kalium enthalten, ‚ÄěEntw√§sserungstabletten‚Äú (harntreibende Arzneimittel), Heparin (zur Blutverd√ľnnung und Verhinderung von Blutgerinnseln), ACE-Hemmer (zur Blutdrucksenkung), Abf√ľhrmittel, Steroide, adrenokortikotropes Hormon (ACTH), Carbenoxolon (ein Arzneimittel zur Behandlung von Geschw√ľren in Mund und

Magen), Penicillin-G-Natrium (auch Benzylpenicillin-Natrium genannt, ein Antibiotikum), verschiedene Schmerzmittel, wie Acetylsalicyls√§ure (‚ÄěAspirin‚Äú) oder andere Salicylate. Die gleichzeitige Anwendung dieser Medikamente zusammen mit Olmesardipin Mylan plus kann den Kaliumspiegel in Ihrem Blut ver√§ndern.

  • Nichtsteroidale Analgetika/Antiphlogistika (NSAIDs, d. h. Arzneimittel zur Linderung von Schmerzen, Schwellungen oder anderen Zeichen von Entz√ľndungen, einschlie√ülich Arthritis) k√∂nnen bei gleichzeitiger Anwendung von Olmesardipin Mylan plus das Risiko eines Nierenversagens erh√∂hen. Zudem kann die Wirkung von Olmesardipin Mylan plus durch NSAIDs verringert werden. Bei hochdosierter Salicylateinnahme kann die toxische Wirkung auf das zentrale Nervensystem verst√§rkt werden.
  • Schlaftabletten, Beruhigungsmittel und Antidepressiva, da die gleichzeitige Anwendung mit Olmesardipin Mylan plus einen pl√∂tzlichen Blutdruckabfall beim Aufstehen verursachen kann.
  • Colesevelamhydrochlorid, ein Arzneimittel, das den Cholesterinspiegel in Ihrem Blut senkt, da die Wirkung von Olmesardipin Mylan plus vermindert werden kann. Ihr Arzt kann Sie anweisen, Olmesardipin Mylan plus mindestens 4 Stunden vor Colesevelamhydrochlorid einzunehmen.
  • Bestimmte Antazida (Arzneimittel zur Behandlung von Magenbeschwerden oder Sodbrennen), da die Wirkung von Olmesardipin Mylan plus leicht verringert werden kann.
  • Bestimmte Arzneimittel zur Muskelentspannung, wie Baclofen oder Tubocurarin.
  • Anticholinergika, wie z. B. Atropin und Biperiden.
  • Calciumerg√§nzungsmittel.
  • Dantrolen (eine Infusion zur Behandlung schwerer St√∂rungen der K√∂rpertemperatur).
  • Simvastatin, das zur Senkung der Cholesterin- und Fett (Triglyzerid)-Werte im Blut angewendet wird.
  • Arzneimittel zur Beeinflussung Ihres Immunsystems (z. B. Tacrolimus, Ciclosporin), damit Ihr K√∂rper ein transplantiertes Organ annehmen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker auch, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden, vor kurzem eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen einzunehmen/anzuwenden:

  • zur Behandlung bestimmter psychischer St√∂rungen, wie Thioridazin, Chlorpromazin, Levomepromazin, Trifluoperazin, Cyamemazin, Sulpirid, Amisulprid, Pimozid, Sultoprid, Tiaprid, Droperidol oder Haloperidol.
  • zur Behandlung von zu niedrigem Blutzucker (z. B. Diazoxid) oder Bluthochdruck (z. B. Betablocker, Methyldopa), da Olmesardipin Mylan plus deren Wirkung beeinflussen kann.
  • zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen, wie Mizolastin, Pentamidin, Terfenadin, Dofetilid, Ibutilid oder Injektionen von Erythromycin.
  • zur Behandlung von HIV/AIDS (z. B. Ritonavir, Indinavir, Nelfinavir).
  • zur Behandlung von Pilzinfektionen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol, Amphotericin).
  • zur Behandlung von Herzproblemen, wie Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Amiodaron, Sotalol, Bepridil oder Digitalis.
  • zur Behandlung von Krebs, wie Amifostin, Cyclophosphamid und Methotrexat.
  • zur Erh√∂hung des Blutdrucks und Verlangsamung des Herzschlags, wie Noradrenalin.
  • zur Behandlung von Gicht, wie Probenecid, Sulfinpyrazon und Allopurinol.
  • zur Senkung der Blutfettwerte, wie Colestyramin und Colestipol.
  • Antidiabetika zur Senkung des Blutzuckers, wie Metformin oder Insulin.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Einnahme von Olmesardipin Mylan plus zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Olmesardipin Mylan plus kann mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon eingenommen werden.

Personen, die Olmesardipin Mylan plus einnehmen, sollten keine Grapefruit essen und keinen Grapefruitsaft trinken, weil hierdurch der Blutspiegel des Wirkstoffs Amlodipin erh√∂ht werden kann, was m√∂glicherweise zu einer unvorhersehbaren Verst√§rkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Olmesardipin Mylan plus f√ľhrt.

Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Alkohol trinken, solange Sie Olmesardipin Mylan plus einnehmen, da manche Menschen sich dann matt oder schwindelig f√ľhlen. Wenn Sie dies bei sich beobachten, trinken Sie keinen Alkohol.

√Ąltere Menschen

Sollten Sie √ľber 65 Jahre alt sein, wird Ihr Arzt bei jeder Dosiserh√∂hung Ihren Blutdruck regelm√§√üig √ľberwachen, um sicherzustellen, dass Ihr Blutdruck nicht zu niedrig wird.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Olmesardipin Mylan plus vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Olmesardipin Mylan plus w√§hrend der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Olmesardipin Mylan plus darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Olmesardipin Mylan plus in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Falls Sie schwanger werden, w√§hrend Sie Olmesardipin Mylan plus einnehmen, informieren Sie bitte unverz√ľglich Ihren Arzt und suchen ihn auf.

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Amlodipin und Hydrochlorothiazid gehen in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Olmesardipin Mylan plus wird nicht zur Anwendung bei stillenden M√ľttern empfohlen; Ihr Arzt kann eine andere Behandlung f√ľr Sie w√§hlen, wenn Sie stillen wollen.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

M√∂glicherweise f√ľhlen Sie sich w√§hrend der Behandlung Ihres zu hohen Blutdrucks m√ľde, schlecht, oder Ihnen wird schwindelig, oder Sie bekommen Kopfschmerzen. Falls eine solche Wirkung auftritt, f√ľhren Sie kein Fahrzeug, und bedienen Sie keine Maschinen, bis die Symptome abgeklungen sind. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Olmesardipin Mylan plus enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Olmesardipin Mylan plus erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Die empfohlene Dosis f√ľr Olmesardipin Mylan plus betr√§gt eine Tablette t√§glich.
  • Die Tabletten k√∂nnen mit den Mahlzeiten oder unabh√§ngig davon eingenommen werden. Nehmen Sie die Filmtabletten mit etwas Fl√ľssigkeit (z. B. mit einem Glas Wasser) ein. Die Tabletten sollten nicht gekaut werden. Die Tabletten d√ľrfen nicht mit Grapefruitsaft eingenommen werden.
  • Sie sollten Ihre t√§gliche Dosis m√∂glichst immer um die gleiche Tageszeit einnehmen, z. B. zum Fr√ľhst√ľck.

Wenn Sie eine größere Menge von Olmesardipin Mylan plus eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, kann Ihr Blutdruck zu niedrig werden, was sich in Form von Schwindelgef√ľhl oder zu schnellem bzw. zu langsamem Herzschlag √§u√üern kann.

Wenn Sie eine größere Menge Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten oder wenn ein Kind aus Versehen einige Tabletten geschluckt hat, gehen Sie sofort zu Ihrem Arzt oder der Notaufnahme des nächsten Krankenhauses und nehmen Ihre Arzneimittelpackung oder diese Gebrauchsinformation mit.

Wenn Sie die Einnahme von Olmesardipin Mylan plus vergessen haben

Wenn Sie eine Dosis vergessen haben, nehmen Sie Ihre normale Dosis am nächsten Tag wie immer ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Olmesardipin Mylan plus abbrechen

Es ist wichtig, dass Sie Olmesardipin Mylan plus so lange einnehmen, bis Ihr Arzt Ihnen mitteilt, die Einnahme zu beenden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen. Wenn Nebenwirkungen auftreten, sind sie oft leichter Natur und erfordern keinen Abbruch der Behandlung.

Obwohl die folgenden zwei Nebenwirkungen nicht bei vielen Behandelten auftreten, k√∂nnen diese daf√ľr aber schwerwiegend sein:

Allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Mund und/oder Kehlkopf gemeinsam mit Juckreiz und Ausschlag können während der Behandlung mit diesem Arzneimittel auftreten. Sollte dies eintreten, setzen Sie Olmesardipin Mylan plus sofort ab und verständigen Sie umgehend Ihren Arzt.

Starke Benommenheit oder Ohnmacht, da Olmesardipin Mylan plus bei empfindlichen Personen eine zu starke Blutdrucksenkung auslösen kann. Sollte dies eintreten, setzen

Sie Olmesardipin Mylan plus sofort ab, verständigen Sie umgehend Ihren Arzt und legen Sie sich flach hin.

Olmesardipin Mylan plus ist eine Kombination von drei Wirkstoffen. Nachfolgend werden zuerst weitere m√∂gliche Nebenwirkungen (neben den oben genannten) aufgef√ľhrt, die mit dem Kombinationspr√§parat Olmesardipin Mylan plus beobachtet wurden, danach die Nebenwirkungen, die f√ľr die einzelnen Wirkstoffe oder f√ľr eine Kombination aus zwei Wirkstoffen bekannt sind.

Um Ihnen eine Vorstellung zu geben, wie viele Patienten Nebenwirkungen bekommen k√∂nnen, sind diese als h√§ufig, gelegentlich, selten oder sehr selten aufgef√ľhrt.

Weitere bisher bekannte Nebenwirkungen von Olmesardipin Mylan plus

Wenn diese Nebenwirkungen auftreten, sind sie oft leichter Natur und erfordern keinen

Abbruch der Behandlung.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Infektionen der oberen Atemwege; Hals- und Nasenentz√ľndung; Harnwegsinfektionen; Schwindelgef√ľhl; Kopfschmerzen; Herzklopfen; niedriger Blutdruck; √úbelkeit; Durchfall; Verstopfung; Kr√§mpfe; Gelenkschwellungen; gesteigerter Harndrang; Schw√§che; Kn√∂chelschwellung; M√ľdigkeit; von der Norm abweichende Laborwerte.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Schwindelgef√ľhl beim Aufstehen; Schwindel; schneller Puls; Ohnmachtsgef√ľhl; Gesichtsr√∂te und W√§rmegef√ľhl im Gesicht; Husten; Mundtrockenheit; Muskelschw√§che; Erektionsst√∂rungen.

Bekannt sind weitere Nebenwirkungen, die f√ľr die einzelnen Wirkstoffe oder f√ľr eine Kombination aus zwei Wirkstoffen berichtet wurden:

Diese können möglicherweise unter Olmesardipin Mylan plus auftreten, auch wenn sie bisher nicht unter Olmesardipin Mylan plus beobachtet wurden.

Sehr h√§ufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen): √Ėdeme (Fl√ľssigkeitsansammlung im K√∂rper)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

Bronchitis; Magen-Darm-Infektion; Erbrechen; Erh√∂hung der Blutzuckerwerte; Zucker im Urin; Verwirrtheit; Schl√§frigkeit; Sehst√∂rungen (einschlie√ülich Doppeltsehen und verschwommenes Sehen); laufende oder verstopfte Nase; Halsschmerzen; schweres Atmen; Husten, Bauchschmerzen; Verdauungsst√∂rungen; Magenbeschwerden; Bl√§hungen; Schmerzen in den Gelenken oder Knochen; R√ľckenschmerzen; Knochenschmerzen; Blut im Urin; grippe√§hnliche Symptome; Schmerzen im Brustkorb; Schmerzen.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Abnahme der Anzahl bestimmter Blutzellen, d. h. der Blutpl√§ttchen, was dazu f√ľhren kann, dass Sie sehr leicht Bluterg√ľsse bekommen oder Wunden etwas l√§nger bluten als √ľblich; √úberempfindlichkeitsreaktionen (anaphylaktische Reaktionen); anormale Appetitverminderung; Schlaflosigkeit; Reizbarkeit; Stimmungsschwankungen, einschlie√ülich Angstgef√ľhlen; Gef√ľhl von Niedergeschlagenheit oder Depression; Zittern; Schlafst√∂rungen; Geschmacksver√§nderungen; Bewusstseinsst√∂rungen; verminderte

Ber√ľhrungsempfindlichkeit; Missempfindungen; Verschlechterung einer Kurzsichtigkeit; Ohrenklingen (Tinnitus); Angina pectoris (Schmerz oder unangenehmes Gef√ľhl im Brustkorb); unregelm√§√üiger Herzschlag; Ausschlag; Haarausfall; allergische Hautreaktionen; Hautr√∂te; rote Punkte oder Flecken auf der Haut aufgrund kleinster Blutungen (Purpura); Hautverf√§rbungen; Quaddelbildung (Nesselsucht); √ľberm√§√üiges Schwitzen; Juckreiz; Hautausschlag; Hautreaktionen nach Sonneneinstrahlung (wie Sonnenbrand oder Ausschlag); Muskelschmerzen; Schwierigkeiten beim Wasserlassen; n√§chtlicher Harndrang; Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern; vermindertes sexuelles Verlangen; Schwellung des Gesichts; Unwohlsein; Gewichtszunahme oder ‚Äďabnahme; Ersch√∂pfung.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen): Speicheldr√ľsenentz√ľndung; Abnahme der wei√üen Blutk√∂rperchen, wodurch das Infektionsrisiko erh√∂ht sein kann; Blutarmut (An√§mie); Knochenmarkssch√§digung; Unruhe; Teilnahmslosigkeit (Apathie); Krampfanf√§lle (Konvulsionen); Gelbsehen; trockene Augen; Blutgerinnsel (Thrombosen oder Embolien); Ansammlung von

Fl√ľssigkeit in der Lunge; Lungenentz√ľndung; Entz√ľndung der Blutgef√§√üe; Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse; Gelbwerden der Haut und der Augen; akute Gallenblasenentz√ľndung; Symptome eines Lupus erythematodes der Haut, wie Ausschlag, Gelenkschmerzen sowie kalte H√§nde und Finger; schwere Hautreaktionen mit starkem Hautausschlag, Quaddeln, Hautr√∂tung am ganzen K√∂rper, heftiger Juckreiz, Blasenbildung, Absch√§len und Schwellung der Haut, Entz√ľndung von Schleimh√§uten (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse), die manchmal sogar lebensbedrohlich sein k√∂nnen; Bewegungseinschr√§nkungen; akutes Nierenversagen; nicht-infekti√∂se Nierenentz√ľndung (interstitielle Nephritis); Nierenfunktionsst√∂rung; Fieber.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

Hohe Muskelspannung; Taubheit von H√§nden oder F√ľ√üen; Herzinfarkt; Magenschleimhautentz√ľndung; Schwellung des Zahnfleisches; Darmverschluss (paralytischer Ileus); Entz√ľndung der Leber.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar): Verminderte Sehsch√§rfe oder Augenschmerzen (m√∂gliche Anzeichen einer Fl√ľssigkeitsansammlung in der Gef√§√üschicht des Auges (Aderhauterguss) oder eines akuten Engwinkelglaukoms).

Zittern, starre Haltung, maskenhaftes Gesicht, langsame Bewegungen und schlurfender, unausgewogener Gang. Haut- und Lippenkrebs (weißer Hautkrebs).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Waschbecken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Olmesardipin Mylan plus enthält

Die Wirkstoffe sind Olmesartanmedoxomil, Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und Hydrochlorothiazid.

Jede Filmtablette enthält 40 mg Olmesartanmedoxomil, 10 mg Amlodipin (als Amlodipinbesilat) und 12,5 mg Hydrochlorothiazid.

Die sonstigen Bestandteile sind:

  • Tablettenkern
    Povidon K30; Vorverkleisterte Maisstärke; Mikrokristalline Cellulose, Siliciumdioxid-beschichtet; Lactose-Monohydrat; Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich].
  • Film√ľberzug
    Poly(vinylalkohol); Titandioxid (E 171); Macrogol 3350; Talkum; Eisen (III)- hydroxid-oxid x H2O (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172).

Wie Olmesardipin Mylan plus aussieht und Inhalt der Packung

Olmesardipin Mylan plus 40 mg/10 mg/12,5 mg Filmtabletten sind ziegelrote runde Filmtabletten mit abgeschr√§gten Kanten, einem Durchmesser von ca. 9,5 mm und einseitiger Pr√§gung ‚ÄěOC4‚Äú.

Aluminium-Aluminium-Blisterpackungen mit 28, 28 x 1, 98 und 98 x 1 Filmtabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

Mylan Germany GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Mitvertrieb

Mylan Healthcare GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Hersteller

LABORATORI FUNDACI√ď DAU

C/ C, 12-14 Pol. Ind. Zona Franca

08040 Barcelona

Spanien

oder

Pharmadox Healthcare Ltd

KW20A, Kordin Industrial Park

PLA3000 Paola

Malta

oder

Accord Healthcare Polska Sp. z.o.o.

Ul.Lutomierska 50

95-200 Pabianice

Polen

oder

Synoptis Industrial Sp. z o. o. ul. Rabowicka 15

62-020 Swarzńôdz

Polen

oder

Mylan Germany GmbH

L√ľtticher Stra√üe 5

53842 Troisdorf

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

Belgien Olmesartan/Amlodipin/HCT Mylan 20 mg/5 mg/12.5 mg,
  40 mg/5 mg/12.5 mg, 40 mg/10 mg/12.5 mg, 40 mg/5 mg/25 mg,
  40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten
Zypern Olmedipin Plus 20 mg/5 mg/12.5 mg, 40 mg/5 mg/12.5 mg,
  40 mg/10 mg/12.5 mg, 40 mg/5 mg/25 mg, 40 mg/10 mg/25 mg Film-
  coated Tablets
Deutschland Olmesardipin Mylan plus 20 mg/5 mg/12,5 mg, 40 mg/5 mg/12,5 mg,
  40 mg/10 mg/12,5 mg, 40 mg/5 mg/25 mg, 40 mg/10 mg/25 mg
  Filmtabletten
Griechenland Olmedipin Plus 20 mg/5 mg/12.5 mg, 40 mg/5 mg/12.5 mg,
  40 mg/10 mg/12.5 mg, 40 mg/5 mg/25 mg, 40 mg/10 mg/25 mg Film-
  coated Tablets
Italien Olmesartan / Amlodipina / Idroclorotiazide Mylan
  20 mg/5 mg/12.5 mg, 40 mg/5 mg/12.5 mg, 40 mg/10 mg/12.5 mg,
  40 mg/5 mg/25 mg, 40 mg/10 mg/25 mg
Luxemburg Olmesartan/Amlodipin/HCT Mylan 20 mg/5 mg/12.5 mg,
  40 mg/5 mg/12.5 mg, 40 mg/10 mg/12.5 mg, 40 mg/5 mg/25 mg,
  40 mg/10 mg/25 mg Filmtabletten
Spanien Olmesartan/Amlodipino/ Hidroclorotiazida Mylan
  20 mg/5 mg/12.5 mg, 40 mg/5 mg/12.5 mg, 40 mg/10 mg/12.5 mg,
  40 mg/5 mg/25 mg, 40 mg/10 mg/25 mg comprimidos recubiertos con
  película EFG

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2020

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Wirkstoff(e) Olmesartanmedoxomil Amlodipin Hydrochlorothiazid (HCT)
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Mylan Germany GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 09.09.2020
ATC Code C09DX03
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten, Kombinationen

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