Trimipramin Sandoz 25 mg Tabletten

Abbildung Trimipramin Sandoz 25 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Trimipramin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N06AA06
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Sandoz Pharmaceuticals GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Trimipramin-neuraxpharm Trimipramin neuraxpharm Arzneimittel GmbH
Trimipramin Aristo 25 mg Tabletten Trimipramin Aristo Pharma GmbH
Trimipramin-ratiopharm 100 mg Tabletten Trimipramin Ratiopharm GmbH
Tipram Tropfen Trimipramin Temmler Pharma GmbH & Co.KG
Trimipramin TAD 100mg Trimipramin TAD Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

depressiven Erkrankungen mit den Leitsymptomen Schlafstörungen, Angst, innere Unruhe.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Trimipramin Sandoz 25 mg darf nicht eingenommen werden bei
- bekannter √úberempfindlichkeit gegen Trimipramin oder einen der sonstigen Bestandteile
- akuten Vergiftungen mit Alkohol, Schlaf- und Schmerzmitteln sowie Psychopharmaka
- akuten Verwirrtheitszuständen (Delirien)
- unbehandeltem erhöhtem Augeninnendruck (Engwinkelglaukom)
- Harnentleerungsstörungen wie akuter Harnverhalt oder Vergrößerung der
Vorsteherdr√ľse (Prostatahyperplasie) mit Restharnbildung
- Einengung des Magenausgangs (Pylorusstenose)
- Darmlähmung und Darmverschluss (paralytischer Ileus)
- Schwangerschaft und Stillzeit
- Kindern unter 14 Jahren.
F√ľr Kinder unter 14 Jahren ist Trimipramin Sandoz 25 mg nicht geeignet, da f√ľr die Behandlung dieser Altersgruppe keine ausreichenden Erfahrungen vorliegen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Trimipramin Sandoz 25 mg ist erforderlich bei
- Vergr√∂√üerung der Vorsteherdr√ľse (Prostatahyperplasie) ohne Restharnbildung
- erhöhter Krampfbereitschaft (Epilepsie)
- schweren Leber- oder Nierenschäden
- bestehender Leistungsverminderung des blutbildenden Systems bzw. Blutbildungsstörungen in der Vorgeschichte
- bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes langes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien)
- gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln, die ebenfalls das QT-Intervall im EKG verlängern oder Kaliummangel verursachen
- gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern.
Herzkranke und ältere Patienten sollten, insbesondere bei hochdosierter Langzeitbehandlung, kardiologisch kontrolliert werden.
Bei Patienten mit Krampfanfällen (Epileptiker oder Verdacht auf Epilepsie) sollte die gleichzeitige Anwendung von Antikonvulsiva erwogen werden.
√Ąltere Patienten
Bei √§lteren Patienten mit St√∂rungen des Stoffwechsels, der Nieren-, Leber- oder Herzfunktion sind vor und w√§hrend der Behandlung mit Trimipramin Sandoz 25 mg erforderliche Kontrolluntersuchungen durchzuf√ľhren und die Dosierung entsprechend anzupassen. Insbesondere sollte eine niedrige Anfangsdosis mit anschlie√üender langsamer Dosissteigerung und eine niedrige Erhaltungsdosis gew√§hlt werden.
Welche weiteren Vorsichtsma√ünahmen m√ľssen beachtet werden?
W√§hrend einer Behandlung mit Trimipramin Sandoz 25 mg sollten, wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva, regelm√§√üige Laborkontrollen mit Blutbildern und Leberenzymbestimmungen durchgef√ľhrt werden.
W√§hrend die beruhigende, d√§mpfende Wirkung von Trimipramin Sandoz 25 mg meist unmittelbar in den ersten Stunden einsetzt, ist die stimmungsaufhellende, antidepressive Wirkung in der Regel erst nach 1-3 Wochen zu erwarten. Insbesondere selbstmordgef√§hrdete Patienten sollten deshalb vor allem bei Behandlungsbeginn engmaschig √ľberwacht werden.
Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression
Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,

  • wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
  • wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.


Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.
Kinder und Jugendliche
Trimipramin Sandoz 25 mg sollte nicht zur Behandlung von Depressionen bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. In Studien zur Behandlung von Depressionen in dieser Altersgruppe zeigten trizyklische Antidepressiva keinen therapeutischen Nutzen. Studien mit anderen Antidepressiva (SSRI, SNRI) haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von suizidalem Verhalten, Selbstsch√§digung und feindseligem Verhalten im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Wirkstoffe gezeigt. Diese Risiken k√∂nnen auch f√ľr Trimipramin Sandoz 25 mg nicht ausgeschlossen werden.
Au√üerdem ist Trimipramin Sandoz 25 mg in allen Altersgruppen mit einem Risiko f√ľr Nebenwirkungen am Herz-Kreislauf-System verbunden.
Dar√ľber hinaus liegen keine Daten zur Sicherheit bei Langzeitanwendung bei Kindern und Jugendlichen bez√ľglich Wachstum, Reifung sowie zur geistigen Entwicklung und Verhaltensentwicklung vor. (Siehe auch unter 4. ?Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich??).
Ein pl√∂tzliches Beenden einer l√§ngerfristigen hochdosierten Behandlung mit Trimipramin Sandoz 25 mg sollte vermieden werden, da hier mit Absetzerscheinungen wie Unruhe, Schwei√üausbr√ľchen, √úbelkeit, Erbrechen und Schlafst√∂rungen gerechnet werden muss.
Schwangerschaft und Stillzeit
Trimipramin Sandoz 25 mg darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, da keine ausreichenden Erfahrungen daf√ľr vorliegen und begrenzte Untersuchungen an Tieren Hinweise auf Sch√§digungen der Nachkommenschaft gezeigt haben.
Es ist nicht bekannt, ob wirksame Mengen des Wirkstoffs in die Muttermilch ausgeschieden werden.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch kann das Reaktionsvermögen soweit verändert werden, dass z. B. die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr und zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Trimipramin Sandoz 25 mg
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Trimipramin Sandoz 25 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie an einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.
Hinweis f√ľr Diabetiker
1 Tablette enthält weniger als 0,01 BE.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Trimipramin Sandoz 25 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Trimipramin Sandoz 25 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Soweit nicht anders verordnet, wird die wirksame Tagesdosis bei Depressionen schrittweise erreicht, beginnend mit 1-2 Tabletten Trimipramin Sandoz 25 mg (entsprechend 25-50 mg Trimipramin/Tag) und, falls erforderlich, anschließender langsamer Dosissteigerung.
Bei mittelgradigen depressiven Zust√§nden betr√§gt die Tagesdosis 4-6 Tabletten Trimipramin Sandoz 25 mg (entsprechend 100-150 mg Trimipramin/Tag), in schweren F√§llen 12-16 Tabletten Trimipramin Sandoz 25 mg (entsprechend 300-400 mg Trimipramin/Tag). F√ľr diesen Dosisbereich stehen auch Tabletten mit einem h√∂heren Wirkstoffgehalt zur Verf√ľgung.
Die Einnahme kann sowohl √ľber den Tag verteilt (morgens, mittags, abends) als auch als Einmaldosis am Abend erfolgen. Insbesondere bei Schlafst√∂rungen ist die Einnahme der gesamten Tagesdosis am Abend geeignet.
√Ąltere und gebrechliche Patienten, Hypertoniker, blutdrucklabile Patienten und Arteriosklerotiker ben√∂tigen oft nur geringere Mengen in gr√∂√üeren Abst√§nden.
Kinder √ľber 14 Jahre und Jugendliche erhalten zu Beginn der Behandlung 1-2 Tabletten Trimipramin Sandoz 25 mg (entsprechend 25-50 mg Trimipramin) pro Tag. Abh√§ngig davon, wie der Patient auf die Behandlung anspricht und diese vertr√§gt, kann die Dosis vom Arzt auf 4 Tabletten Trimipramin Sandoz 25 mg (entsprechend 100 mg Trimipramin) pro Tag gesteigert werden.
Bei Patienten mit Leber- oder Niereninsuffizienz ist die Dosis sorgfältig anzupassen.
Art der Anwendung
Die Tabletten werden unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) w√§hrend oder nach den Mahlzeiten eingenommen.
Die Tabletten sind in gleiche Hälften teilbar.
Dauer der Anwendung
Bei Depressionen betr√§gt die mittlere Dauer einer Behandlungsperiode bis zur Besserung des Krankheitsbildes im Allgemeinen mindestens 4-6 Wochen. Anschlie√üend sollte die Behandlung noch weitere 4-6 Monate fortgef√ľhrt werden, um einen R√ľckfall zu verhindern.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Trimipramin Sandoz 25 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Trimipramin Sandoz 25 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Falls mehr als die verordnete Dosis eingenommen wurde, benachrichtigen Sie bitte unverz√ľglich einen Arzt (z. B. Vergiftungsnotruf). In Abh√§ngigkeit von der eingenommenen Dosis bzw. von den auftretenden K√∂rperfunktionsst√∂rungen entscheidet der Arzt √ľber das weitere Vorgehen. Bei Kindern ist in jedem Fall ein Arzt zu benachrichtigen, auch bei einer geringen Einnahmemenge.
Bei √úberdosierungen kann es zu K√∂rperfunktionsst√∂rungen unterschiedlicher Auspr√§gung kommen. Je h√∂her die Dosis desto gr√∂√üer ist die Gef√§hrdung f√ľr den Patienten. So rasch wie m√∂glich ist eine medizinische Behandlung einzuleiten.
Die K√∂rperfunktionsst√∂rungen zeigen sich zun√§chst in einem erh√∂hten Schlafbed√ľrfnis bis hin zu Bewusstseinsst√∂rungen bzw. Koma bei hoher Dosierung, in Herz- und Kreislaufst√∂rungen bis hin zum Herzstillstand sowie in Krampfanf√§llen. Dabei k√∂nnen Herz- und Kreislaufst√∂rungen besonders bedrohlich f√ľr den Patienten werden, insbesondere wenn eine Vorsch√§digung des Herzens besteht.
Bei Kindern k√∂nnen Vergiftungserscheinungen bedeutend fr√ľher auftreten und zwar ab ca. 2 mg Trimipramin/kg K√∂rpergewicht.
Bitte beachten Sie, dass auch bei geringer Überdosierung in jedem Fall das Reaktionsvermögen stärker als unter Normaldosierung beeinträchtigt ist.
Bei Einnahme zusätzlicher Arzneimittel - insbesondere anderer Psychopharmaka - können unter Umständen die genannten Körperfunktionsstörungen bereits bei niedriger Dosierung von Trimipramin auftreten (siehe Abschnitt 2. unter ?Bei Einnahme von Trimipramin Sandoz 25 mg mit anderen Arzneimitteln?).
Wenn Sie die Einnahme von Trimipramin Sandoz 25 mg vergessen haben
Zum nächsten Einnahmezeitpunkt nehmen Sie Trimipramin Sandoz 25 mg in der verordneten Dosis ein. Eine Erhöhung der Dosis z. B. durch Einnahme der doppelten Menge nach einer vergessenen Einzeldosis soll nicht erfolgen.
Wenn Sie die Einnahme von Trimipramin Sandoz 25 mg abbrechen
Dann können erneut Symptome der depressiven Zustände auftreten (z. B. Schlafstörungen, Herabgestimmtheit usw.). Deshalb sollte die Behandlung mit Trimipramin Sandoz 25 mg nicht vorzeitig beendet werden.
Die Beendigung der Behandlung sollte schrittweise entsprechend der ärztlichen Verordnung durch eine allmähliche Verringerung der Tagesdosis erfolgen.
Bei plötzlicher Beendigung der Behandlung mit Trimipramin Sandoz 25 mg - insbesondere nach längerer Einnahme - können in den ersten Tagen z. B. Übelkeit, Schlafstörungen, Unruhe sowie erhöhte Reizbarkeit auftreten.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Trimipramin Sandoz 25 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Eine gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln,
- die ebenfalls das QT-Intervall im EKG verlängern (z. B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen [Antiarrhythmika Klasse IA oder III], einige Antibiotika wie z. B. Erythromycin, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien [Antihistaminika], Mittel zur Behandlung bestimmter psychischer Erkrankungen [Neuroleptika])
- die zu einer Hypokali√§mie f√ľhren (z. B. bestimmte harntreibende Mittel)
- die den Abbau von Trimipramin in der Leber hemmen können (z. B. MAO-Hemmer)
ist zu vermeiden.
Die Wirkung anderer zentraldämpfend wirkender Arzneimittel (z. B. Schlafmittel, bestimmte Schmerzmittel oder Psychopharmaka) sowie von Alkohol kann bei gleichzeitiger Einnahme von Trimipramin verstärkt werden.
Bei gleichzeitiger Anwendung anderer Wirkstoffe, die auch anticholinerg wirken, ist mit einer Verstärkung peripherer und zentraler Effekte (insbesondere Delir) zu rechnen.
Die Wirksamkeit von Mitteln, die direkt oder indirekt zur Erregung des Sympathikus f√ľhren (sympathomimetische Amine) kann verst√§rkt werden. Hier sei besonders auf gef√§√üverengende (vasokonstringierende) Zus√§tze bei Lokalan√§sthetika hingewiesen.
MAO-Hemmer vom irreversiblen Hemmtyp sollen in jedem Fall mindestens 14 Tage vor Beginn einer Therapie mit Trimipramin Sandoz 25 mg abgesetzt werden.
Bei gleichzeitiger oder vorausgegangener Anwendung von Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern, wie z. B. Fluoxetin, Fluvoxamin oder Paroxetin, kann es zu einem Anstieg der Plasmakonzentration von Trimipramin kommen. Daher ist eine Dosisreduktion von Trimipramin bzw. der anderen Wirkstoffe erforderlich.
Trimipramin kann die Wirksamkeit von Antihypertensiva vom Typ des Guanethidin bzw. Clonidin abschwächen. Bei mit Clonidin behandelten Patienten besteht die Gefahr einer Rebound-Hypertension.
Trimipramin kann die Wirksamkeit von Antiarrhythmika besonders vom Typ IA (z. B. Chinidin) und Typ III (z. B. Amiodaron) verstärken.
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Neuroleptika kann es zur Erhöhung der Plasmakonzentration des trizyklischen Antidepressivums kommen.
Lithium und Methylphenidat können die Wirkung von Trimipramin verstärken.
Bei einer zugleich bestehenden Therapie mit Cimetidin kann die Plasmakonzentration trizyklischer Antidepressiva erhöht werden.
Bei Einnahme von Trimipramin Sandoz 25 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Die in schwarzem Tee enthaltenen Gerbsäuren vermindern die Aufnahme in den Körper (Resorption) und damit die Wirkung von Trimipramin. Darum sollte Trimipramin Sandoz 25 mg nicht zusammen mit schwarzem Tee eingenommen werden. Dennoch muss darauf nicht vollkommen verzichtet werden, wenn schwarzer Tee zeitlich versetzt zur Einnahme von Trimipramin Sandoz 25 mg getrunken wird.
Es ist nicht auszuschlie√üen, dass auch der Genuss von Kaffee oder Fruchts√§ften zu einer Wirkungsminderung durch Bildung schwerl√∂slicher Komplexe mit Trimipramin f√ľhrt, wie f√ľr andere Antidepressiva nachgewiesen.
Während der Behandlung mit Trimipramin Sandoz 25 mg sollten Sie Alkohol meiden, da durch Alkohol die Wirkung von Trimipramin Sandoz 25 mg in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt wird.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Trimipramin Sandoz 25 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden √ľblicherweise folgende H√§ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht
abschätzbar

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen oder andere unerw√ľnschte Wirkungen w√§hrend der Behandlung mit Trimipramin Sandoz 25 mg bemerken. Wenn allergische Reaktionen auftreten, ist auf jeden Fall vor der weiteren Einnahme des Arzneimittels der Arzt um Rat zu fragen.
Durch eine schrittweise Dosissteigerung, wie unter Abschnitt 3 ?Wie ist Trimipramin Sandoz 25 mg einzunehmen?? beschrieben, werden Nebenwirkungen im Allgemeinen gering gehalten.
Sehr häufig
Vor allem zu Beginn der Behandlung und vor√ľbergehend:
M√ľdigkeit, Benommenheit, Mundtrockenheit, verschwommenes Sehen (Akkommodationsst√∂rungen), Verstopfung, Harnverhalten.
Häufig
Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Trugwahrnehmungen (visuelle Halluzinationen), Unruhe.
Selten
Als Zeichen einer allergischen Reaktion sind verschiedene Hauterscheinungen wie entz√ľndliche Hautver√§nderung (Exanthem), Nesselsucht (Urtikaria), Lichtempfindlichkeit (Photosensibilit√§t), entz√ľndliche Reaktionen der Blutgef√§√üe (Vaskulitis) und Hautblutungen (Purpura) aufgetreten.
Sehr selten
Es wurden Blutbildveränderungen wie Verminderung der Leukozyten (Leukopenie) sowie der Thrombozyten (Thrombopenie), Vermehrung der eosinophilen Granulozyten (Eosinophilie) sowie eine andere schwere Blutbildungsstörung (Agranulozytose) beobachtet.
Als Ausdruck einer √úberempfindlichkeit wurden Reaktionen seitens der Leber und Gallenwege beobachtet, die sich meist als vor√ľbergehende Erh√∂hung von Leberenzymen und des Bilirubins im Serum bis hin zur Gelbsucht zeigten.
Daher sollten w√§hrend der Behandlung mit Trimipramin, wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva, regelm√§√üige Laborkontrollen mit Blutbild und Leberenzymbestimmungen durchgef√ľhrt werden.
Es wurden allergische Reaktionen der Lunge als eine besondere Form einer Lungenentz√ľndung (interstitielle Pneumonie, z. B. eosinophiles Lungeninfiltrat) oder Brustfellentz√ľndung beschrieben. Es k√∂nnen bei entsprechender Disposition alle Zeichen eines allergischen Geschehens auftreten.
Es wurden, √§hnlich wie bei anderen trizyklischen Antidepressiva, eine Erh√∂hung des Prolaktinspiegels sowie die Entwicklung einer Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse (Gyn√§komastie), Milchfluss (Galaktorrh√∂) und das Ausbleiben der monatlichen Regelblutung (Amenorrh√∂) beobachtet.
Es wurden SIADH (Syndrom der inad√§quaten ADH-Sekretion und damit verminderte Aussch√ľttung eines Hormons, das die Salzkonzentration im Harn erh√∂ht), Haarausfall, Ohrger√§usche (Tinnitus), Unterzuckerung (Hypoglyk√§mie), Sprechst√∂rungen (Dysarthrie), delirante Syndrome, Missempfindungen wie Kribbeln in den Gliedma√üen (Polyneuropathien), Krampfanf√§lle, Bewegungsst√∂rungen wie Sitzunruhe, Gangst√∂rungen sowie motorische Fehlfunktionen beobachtet.
Außerdem können auftreten
Herz-Kreislauf-System
Am h√§ufigsten Schwindelgef√ľhl und Schwarzwerden vor den Augen beim √úbergang vom Liegen zum Stehen (orthostatische Dysregulation);
Blutdrucksenkung, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie) und Erregungsleitungsstörungen.
Insbesondere bei Überdosierung oder bestehenden Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems sind Herzrhythmusstörungen (Verlängerung des QT-Intervalls im EKG, sehr selten Torsade de pointes) sowie negativ inotrope Wirkungen (Herabsetzung der Schlagkraft des Herzens) möglich.
Nervensystem
Schlafstörungen, Schwindel, Zittern (Tremor), Krampfanfälle, Schwitzen, Muskelzuckungen (Myoklonien) sowie bei älteren Patienten Stimmungsschwankungen und Verwirrtheitszustände.
Psychiatrische Erkrankungen
Häufigkeit nicht bekannt: suizidale Gedanken, suizidales Verhalten
Fälle von Suizidgedanken und suizidalem Verhalten während der Therapie mit Trimipramin Sandoz 25 mg oder kurze Zeit nach Beendigung der Behandlung sind berichtet worden (siehe Abschnitt ?Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Trimipramin Sandoz 25 mg?).
Stoffwechsel und Hormone
Am häufigsten tritt eine nicht unerhebliche Gewichtszunahme auf.
Störungen der Sexualfunktion können nicht ausgeschlossen werden.
Wenn Sie Nebenwirkungen bei sich beobachten, die nicht in dieser Packungsbeilage aufgef√ľhrt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf dem Durchdr√ľckstreifen und der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

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Weitere Informationen

Was Trimipramin Sandoz 25 mg enthält
Der Wirkstoff ist Trimipramin.
1 Tablette enthält 34,86 mg Trimipraminhydrogenmaleat, entsprechend 25 mg Trimipramin.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A) (Ph.Eur.), mikrokristalline Cellulose, Glyceroltribehenat, Lactose-Monohydrat, Macrogol-8-behenat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Povidon K 25, hochdisperses Siliciumdioxid
Wie Trimipramin Sandoz 25 mg aussieht und Inhalt der Packung
Trimipramin Sandoz 25 mg Tabletten sind weiße bis fast cremefarbene Tabletten mit einer Bruchkerbe auf einer Seite und dem Aufdruck ?T? auf der anderen Seite.
Trimipramin Sandoz 25 mg ist in Originalpackungen mit 20 (N1), 50 (N2) und 100 (N3) Tabletten erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Raiffeisenstraße 11
83607 Holzkirchen
E-Mail: info@sandoz.de
Hersteller
Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet: Juni 2008

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Wirkstoff(e) Trimipramin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N06AA06
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden