VenlaCare 75 mg Hartkapseln, retardiert

Abbildung VenlaCare 75 mg Hartkapseln, retardiert
Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Orion Corporation
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N06AX16
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

Zulassungsinhaber

Orion Corporation

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Venlasan 75 mg Hartkapseln, retardiert Venlafaxin mibe GmbH Arzneimittel
Venlagamma retard 37,5 mg Hartkapseln, retardiert Venlafaxin Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
venlafaxin-biomo 75 mg Retardkapseln Venlafaxin biomo pharma GmbH
Venlafaxin Winthrop 75 mg Tabletten Venlafaxin Winthrop Arzneimittel GmbH
venlafaxin-biomo 150 mg Retardkapseln Venlafaxin biomo pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

VenlaCare ist ein Antidepressivum, das zur Arzneimittelgruppe der Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI = Serotonin-Noradrenalin-Reuptake-Inhibitors) gehört.
VenlaCare wird angwendet zur Behandlung von
- Depression
- schwerer und andauernder Angst, bekannt als generalisierte Angststörung
- Soziale Angststörung/ Sozialphobie.
- Panikstörung (einschließlich Erkrankungen mit oder ohne Agoraphobie, Platzangst.)

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

VenlaCare darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Venlafaxin oder einen der sonstigen Bestandteile von VenlaCare sind;
- wenn Sie einen Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer)) (wie das Antidepressivum Moclobemid) einnehmen bzw. innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben Dar√ľber hinaus d√ľrfen Sie innerhalb von 7 Tagen nach Absetzen der Einnahme von Venlafaxin keinen Monoaminoxidase-Hemmer einnehmen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von VenlaCare ist erforderlich
Sie m√ľssen sofort Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie:
- Gedanken daran haben, sich das Leben zu nehmen oder an Selbstverletzung denken bzw. wenn Sie vor Einnahme dieses Arzneimittels solche Gedanken hatten
- Ausschlag, Nesselsucht oder andere allergische Reaktionen auftreten.
Sie m√ľssen mit Ihrem Arzt reden bevor Sie VenlaCare einnehmen, wenn Sie:
- hohen oder niedrigen Blutdruck haben (Venlafaxin kann Ihren Blutdruck erhöhen);
- unter einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden, (die Dosierung muss möglicherweise verringert werden);
- unter Epilepsie leiden;
- unter einer Herzerkrankung leiden;
- Manie haben oder hatten;
- unter Diabetes mellitus leiden (Die Behandlung könnte Ihre Blutzuckerkontrolle beeinflussen);
- an einer Augenerkrankung leiden, und. der Augeninnendruck erhöht ist oder war(Engwinkelglaukom);
- leicht blaue Flecken bekommen oder leicht bluten;
- älter sind und Arzneimittel zur Entwässerung (Diuretika) einnehmen;
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben.
Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren:
VenlaCare sollte normalerweise nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren angewendet werden. Dennoch kann Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren VenlaCare verschreiben, wenn er / sie entscheidet, dass dieses Arzneimittel im bestmöglichen Interesse des Patienten ist.
Wenn Ihr Arzt einem Patienten unter 18 Jahren VenlaCare verschrieben hat und Sie dar√ľber sprechen m√∂chten, wenden Sie sich bitte erneut an Ihren Arzt.
Zudem sollten Sie wissen, dass Patienten unter 18 Jahren bei Einnahme dieser Klasse von Arzneimitteln ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen wie Suizidversuch, suizidale Gedanken und Feindseligkeit (vorwiegend Aggressivit√§t, oppositionelles Verhalten und Wut) aufweisen. Sie sollten Ihren Arzt benachrichtigen, wenn bei einem Patienten unter 18 Jahren, der VenlaCare einnimmt, eines der oben aufgef√ľhrten Symptome auftritt oder sich verschlimmert. Dar√ľber hinaus sind die langfristigen sicherheitsrelevanten Auswirkungen von VenlaCare in Bezug auf Wachstum, Reifung sowie kognitive Entwicklung und Verhaltensentwicklung in dieser Altersgruppe noch nicht nachgewiesen worden.
Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression/Angststörung
Wenn Sie depressiv sind oder unter Angststörungen leiden, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.
Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher,
- wenn Sie bereits fr√ľher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen,
- wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erh√∂htes Risiko f√ľr das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.
Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverz√ľglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen.
Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erz√§hlen, dass Sie depressiv sind oder unter einer Angstst√∂rung leiden. Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf Ihnen mitzuteilen, wenn Sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression oder Angstzust√§nde verschlimmern oder wenn sie sich Sorgen √ľber Verhaltens√§nderungen bei Ihnen machen.
Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels nicht abrupt ab. (siehe: Wenn Sie die Behandlung mit VenlaCare abrechen.)
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Schwangerschaft
Wenn Sie eine Schwangerschaft planen oder schwanger sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Sie sollten Venlafaxin nur anwenden, nachdem Sie den m√∂glichen Nutzen und das m√∂gliche Risiko f√ľr Ihr ungeborenes Kind mit Ihrem Arzt besprochen haben.
Wenn Sie VenlaCare w√§hrend der Schwangerschaft einnehmen, informieren Sie Ihren Hebamme und Arzt, dass bei Ihrem Baby nach der Geburt eventuell Entzugserscheinungen auftreten k√∂nnen. Diese Symptome treten in der Regel innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Geburt des Kindes auf. Zu diesen Symptomen z√§hlen Trinkst√∂rungen und Atmungsprobleme. Falls Ihr Kind nach der Geburt diese Symptome aufweist und Sie beunruhigt sind, sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt. Er kann Ihnen Rat geben.
Stillzeit
Venlafaxin tritt in die Muttermilch √ľber. Es besteht das Risiko, dass dies Auswirkungen auf Ihr Kind hat. Sie sollten deshalb mit Ihrem Arzt √ľber dieses Thema sprechen. Er wird dar√ľber entscheiden, ob Sie entweder das Stillen beenden oder die Behandlung mit VenlaCare absetzen sollen.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
VenlaCare kann die Konzentrationsf√§higkeit und Aufmerksamkeit beeintr√§chtigen. Daher sollten Sie vorsichtig sein, wenn Sie Kraftfahrzeuge f√ľhren oder Maschinen bedienen. Ihr Arzt wird Ihre Verkehrst√ľchtigkeit bzw. F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beurteilen, wobei er den Schweregrad Ihrer Erkrankung, das Ansprechen auf die Behandlung und m√∂gliche Nebenwirkungen ber√ľcksichtigt.
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von VenlaCare
VenlaCare 150 mg enthält die Farbstoffe, Gelborange S (E110) und Allurarot (E129), die allergische Reaktionen auslösen können.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST VENLACARE EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie VenlaCare immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Es kann einige Zeit dauern, bevor Sie merken dass das Arzneimittel wirkt, normalerweise ungef√§hr 2 Wochen oder l√§nger. Sie m√ľssen das Arzneimittel normalerweise √ľber mehrere Monate hinweg einnehmen.
Nehmen Sie VenlaCare immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Anfangsdosis
Die √ľbliche Anfangsdosis betr√§gt 75 mg t√§glich und wird jeweils ungef√§hr zur gleichen Tageszeit, entweder morgens oder abends, eingenommen. M√∂glicherweise hat Ihr Arzt festgelegt, dass eine andere Dosierung f√ľr Sie besser geeignet ist.
Erhaltungsdosis
Ihre Dosis kann auf Anweisung des Arztes schrittweise erh√∂ht werden, bis die richtige (Erhaltungs)Dosis f√ľr Ihren Bedarf erreicht ist.
Dosiserhöhungen können in Abständen von 2 Wochen oder mehr vorgenommen werden, jedoch nicht in Abständen von weniger als 4 Tagen.
Depressive Erkrankungen
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 75 mg einmal täglich. Die höchste empfohlene Tagesdosis beträgt 375 mg.
Schwere und anhaltende Angststörung
Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 75 mg einmal täglich. Die höchste empfohlene Tagesdosis beträgt 225 mg.
Soziale Angststörung/Sozialphobie
Die empfohlene Dosis beträgt 75 mg einmal täglich.
Panikstörung mit und ohne Agoraphobie
Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 37,5 mg einmal t√§glich √ľber einen Zeitraum von 7 Tagen. Dann wird die Dosis auf 75 mg einmal t√§glich erh√∂ht. Die h√∂chste empfohleneTagesdosis betr√§gt 225 mg.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von VenlaCare zu stark oder zu schwach ist.
Wie sind die retardierten Hartkapseln einzunehmen
Schlucken Sie die retardierten Hartkapseln als ganzes mit einem Glas Wasser nach den Mahlzeiten. Die Kapseln nicht teilen, zerquetschen, brechen oder kauen.
Wenn Sie eine größere Menge von VenlaCare eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von VenlaCare eingenommen haben, als Sie sollten, m√ľssen Sie unverz√ľglich √§rztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Denken Sie daran, die Arzneimittelschachtel mitzunehmen.
Zu den nach einer √úberdosierung beobachteten Symptomen geh√∂ren Ver√§nderungen des Bewusstseinsgrades, Angst mit Bewegungsunruhe, Erbrechen, Durchfall, Zittern, √Ąnderungen des Herzschlags oder Blutdrucks und epileptische Anf√§lle.
Wenn Sie die Einnahme von VenlaCare vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern nehmen die n√§chste Kapsel wie √ľblich ein.
Wenn Sie die Einnahme von VenlaCare abbrechen
Beenden Sie die Einnahme des Arzneimittels nicht, ohne zuvor R√ľcksprache mit Ihrem Arzt zu halten, auch wenn Sie sich besser f√ľhlen. Wenn ihr Arzt der Ansicht ist, dass Sie VenlaCare nicht mehr ben√∂tigen, wird er Sie beraten, wie Sie Ihre Dosis VenlaCare nach und nach senken, bevor die Einnahme ganz beendet wird. Eine pl√∂tzlicher Abbruch der Behandlung kann folgende Symptome verursachen: M√ľdigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, Empfindungsver√§nderungen, Schlafst√∂rungen, √úbelkeit, Zittern, Verwirrtheit, Kribbeln und Schwitzen Kopfschmerzen, Durchfall, unregelm√§√üiger Herzschlag, emotionale Instabilit√§t und Sehst√∂rungen.
Diese Symptome sind im Allgemeinen nicht schwerwiegend und verschwinden innerhalb weniger Tage.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von VenlaCare mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel oder pflanzliche Arzneimittel handelt.
Nehmen Sie VenlaCare nicht gleichzeitig ein mit:
- Monoaminoxidase-Hemmern (MAO-Hemmer) (wie das Antidepressivum Moclobemid oder Selegilin zur Behandlung der Parkinson-Krankheit) oder in den zwei Wochen nach Beendigung der Einnahme dieser Arzneimittel (siehe auch ?VenlaCare darf nicht eingenommen werden?).
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:
- andere Antidepressiva, die das serotonerge System im Gehirn beeinflussen, z.B. selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer wie Paroxetin und Fluoxetin;
- Triptane zur Behandlung von Migräne;
- das Magenmittel Cimetidin wenn Sie älter sind oder unter Leberprobleme haben;
- den Blutverd√ľnner Warfarin;
- Haloperidol oder andere Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen (wie Clozapin, Perfennzin oder Levomepromazin);
- pflanzliche Arzneimittel die Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten;
- Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Herzerkrankungen, Chinidin;
- regelmäßig Schmerzmittel (wie Acetylsalicylsäurederivate oder nicht-steroidale Antirheumatika/Antiphlogistika/;
- Arzneimittel zur Behandlung von Pilzinfektionen (Ketoconazol oder Itraconazol) oder Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion (Ritonavir);
- Arzneimittel zur Gewichtsreduktion wie Phentermin.
Sie sollen Ihren Arzt auch informieren, wenn Sie eine Elektro-Krampf-Therapie (EKT) erhalten.
Bei Einnahme von VenlaCare zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Nehmen Sie VenlaCare mit dem Essen ein.
Alkohol
Wie bei allen Arzneimitteln, die sich auf das zentrale Nervensystem auswirken, sollten Sie während der Einnahme von VenlaCare auf Alkohol verzichten.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann VenlaCare Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.
Häufig (1 bis 10 Behandelte von 100):
- hoher Blutdruck, Hitzewallungen,
- Schwierigkeiten beim Schlafen, M√ľdigkeit, Nervosit√§t, ungew√∂hnliche Trauminhalte, G√§hnen, Schwindel, Kopfschmerzen, Schw√§che,
- seltsames Gef√ľhl auf der Haut, Schl√§frigkeit, unwillk√ľrliche Sch√ľttelbewegungen, verst√§rkte Muskelspannung, Schwitzen
- verschwommenes oder abnormes Sehen,
- Veränderter Appetit, Verstopfung, Übelkeit, Verdauungsstörungen, Erbrechen, Essstörungen, Gewichtsverlust, Mundtrockenheit,
- Schwierigkeiten beim Wasserlassen, abnorme Ejakulation beim Mann, verminderter Sexualtrieb, Impotenz, Orgasmusstörungen,
- Anstieg der Cholesterinspiegel im Blut (insbesondere bei Langzeitbehandlung),
Gelegentlich (1 bis 10 Behandelte von 1.000):
- h√§ufige oder auff√§llige blaue Flecken, √Ąnderungen im Blutbild
- Gewichtszunahme, Zusammenbeißen oder Knirschen mit den Zähnen, verändertes Geschmackempfinden, Durchfall,
- Emotionslosigkeit, Halluzinationen, Ruhelosigkeit, motorische Unruhe,
- Ohrensausen (Tinnitus),
- unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck, Ohnmacht,
- Entz√ľndungen der Haut, auff√§lliger Haarausfall, Ausschlag, erh√∂hte Empfindlichkeit der Haut gegen√ľber Sonnenlicht,
- Menstruationsstörungen, ,
Selten (1 bis 10 Behandelte von 10.000):
- Blutungen,
- Sie m√ľssen sofort Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie folgende Symptome beobachten.
o gleichzeitiges Auftreten von Verwirrtheit, Ruhelosigkeit, Schwitzen, Sch√ľttelfrost, Halluzinationen, pl√∂tzliche Muskelzuckungen oder Herzrasen. Dies k√∂nnen die Symptome eines Serotonin-Syndroms sein.
o gleichzeitiges Auftreten von erhöhter Temperatur, Muskelsteifheit, Verwirrtheit bzw. Angst und Schwitzen. Dies können Symptome des malignes neuroleptisches Syndrom (NMS) sein.
o schwarzer teerartiger Stuhl
o gleichzeitiges Auftreten von Juckreiz, gelber Haut oder Augen, dunklem Urin und grippe√§hnlichen Symptomen. Dies k√∂nnen Anzeichen einer Leberentz√ľndung sein.
o Kr√§mpfe (epileptische Anf√§lle), √ľberm√§√üiges Hochgef√ľhloder starke √úbererrgtheit (Manie oder Hypomanie).
Sehr selten (weniger als 1 Behandelter von 10.000):
- Juckreiz, Nesselsucht
- schwere Hautläsionen (Erythema multiformeStevens-Johnson-Syndrom),
- Muskelsteifheit, Gleichgewichtsverlust, Verwirrtheit,
- erhöhter Augeninnendruck,
- starker Anstieg des Herzschlages, Atembeschwerden, Herzversagen, Brustschmerzen.
- Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, abnorme Milchbildung
- Sie m√ľssen sofort Ihren Arzt aufsuchen, wenn Sie folgende Symptome beobachten.
o schwere allergische Reaktionen,
o gleichzeitiges Auftreten von starke Muskelspannung, Steifheit oder Schwäche, besonders wenn dies von dunklem Urin begleitet ist.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen VenlaCare nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was VenlaCare enthält
Der Wirkstoff ist Venlafaxin.
VenlaCare 37,5 mg
Jede Hartkapsel, retardiert enthält 37,5 mg Venlafaxin (als Venlafaxinhydrochlorid).
VenlaCare 75 mg
Jede Hartkapsel, retardiert enthält 75 mg Venlafaxin (als Venlafaxinhydrochlorid).
VenlaCare 150 mg
Jede Hartkapsel, retardiert enthält 150 mg Venlafaxin (als Venlafaxinhydrochlorid).
Die sonstigen Bestandteile sind:
Kapselinhalt:
Mikrokristalline Cellulose, Povidon K90, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Ethylcellulose und Copovidon.
Kapselh√ľlle
VenlaCare 37,5 mg:
Gelatine, Titandioxid (E171), Eisen(II,III)-oxid (E172), Eisen(III)-oxid (E 172), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172) und Drucktinte (Schellack, Eisen(III)-oxid (E 172))
VenlaCare 75 mg:
Gelatine, Titandioxid (E171), Eisen(II,III)-oxid (E172), Eisen(III)-oxid (E 172) und Drucktinte (Schellack, Eisen(III)-oxid (E 172)).
VenlaCare 150 mg:
Gelatine, Gelborange S (E110), Allurarot (E129), Brillantblau FCF (E133), Titandioxid (E171) und Drucktinte (Schellack, Titandioxid (E171))
Wie VenlaCare aussieht und Inhalt der Packung
Hartkapsel, retardiert
VenlaCare 37,5 mg:
Hellgrau / pfirsichfarbene undurchsichtige Hartgelatinekapsel, Gr√∂√üe ?3?, mit einem dicken und einem d√ľnnen radial umlaufenden roten Streifen sowohl auf dem Kapseloberteil als auch auf dem Kapselunterteil. Die Kapsel ist mit 3 kleinen, wei√üen bis cremefarbenen, runden, bikonvexen √ľberzogenen Tabletten gef√ľllt.
VenlaCare 75 mg:
Pfirsichfarbene undurchsichtige Hartgelatinekapsel, Gr√∂√üe ?1?, mit einem dicken und einem d√ľnnen radial umlaufenden roten Streifen sowohl auf dem Kapseloberteil als auch auf dem Kapselunterteil. Die Kapsel ist mit 6 kleinen, wei√üen bis cremefarbenen, runden, bikonvexen √ľberzogenen Tabletten gef√ľllt.
VenlaCare 150 mg:
Dunkelorangefarbene undurchsichtige Hartgelatinekapsel, Gr√∂√üe ?0? mit einem dicken und einem d√ľnnen radial umlaufenden roten Streifen sowohl auf dem Kapseloberteil als auch auf dem Kapselunterteil. Die Kapsel ist mit 12 kleinen, wei√üen bis cremefarbenen, runden, bikonvexen √ľberzogenen Tabletten gef√ľllt.
Packungsgrößen: 28 und 98 Hardkapseln, redardiert in Blisterpackungen.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Orion Corporation
Orionintie 1
02200 ESPOO
Finnland
Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen
Venlafaxin Orion: Tschechische Republik, Finnland, Ungarn und Slowakei
Venlafaxine Orion: Estland, Lettland und Litauen
VenlaCare: Deutschland
Oriven: Polen
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im [MM/JJJJ]

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Wirkstoff(e) Venlafaxin
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Orion Corporation
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N06AX16
Pharmakologische Gruppe Antidepressiva

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden