Atorvalan 40 mg - Filmtabletten

Abbildung Atorvalan 40 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Atorvastatin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.11.2011
ATC Code C10AA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Atorvalan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind und die Blutfette (Lipide) regulieren. Atorvalan wird angewendet, um die Blutfette zu verringern, die als Cholesterin oder Triglyceride bezeichnet werden, falls eine fettarme Ernährung und eine Umstellung des Lebensstils alleine nicht ausreichen.

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Falls eine der hier aufgelisteten Beschwerden auf Sie zutrifft, d√ľrfen Sie dieses Arzneimittel nicht anwenden.

Wie wird es angewendet?

Die empfohlene Anfangsdosierung von Atorvalan bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren beträgt 10 mg einmal täglich. Diese kann bei Bedarf von Ihrem Arzt erhöht werden, bis Sie die Dosis erhalten, die Sie benötigen.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Häufige Nebenwirkungen sind:

  • Entz√ľndung der Nasennebenh√∂hlen, Schmerzen im Rachen, Nasenbluten
  • Allergische Reaktionen
  • Erh√∂hungen der Blutzuckerwerte, Erh√∂hung von Creatininkinase im Blut
  • Kopfschmerzen
  • √úbelkeit, Verstopfung, Bl√§hungen, Verdauungsst√∂rungen, Durchfall
  • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und R√ľckenschmerzen
  • Ergebnisse bei Blutuntersuchungen, die zeigen, dass Ihre Leberfunktion anormal werden k√∂nnte

Weiter unten finden Sie eine Liste mit allen Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Atorvalan gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind und die Blutfette (Lipide) regulieren.

Atorvalan wird angewendet, um die Blutfette zu verringern, die als Cholesterin oder Triglyceride bezeichnet werden, falls eine fettarme Ern√§hrung und eine Umstellung des Lebensstils alleine nicht ausreichen. Falls bei Ihnen ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine Herzkrankheit besteht, kann Atorvalan auch zur Verringerung eines solchen Risikos bei normalen Cholesterinwerten angewendet werden. W√§hrend der Behandlung muss die √ľbliche cholesterinsenkende Ern√§hrung fortgef√ľhrt werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Atorvalan darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin, √§hnliche Arzneimittel, die die Blutfettwerte verringern, oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten.
  • wenn bei Ihnen bei Leberfunktionstests unerkl√§rbare Ver√§nderungen der Leberwerte aufgetreten sind.
  • wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind und keine ausreichende Schwangerschaftsverh√ľtung betreiben.
  • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden.
  • wenn Sie derzeit stillen.
  • wenn Sie eine Kombination aus Glecaprevir/Pibrentasvir zur Behandlung einer Hepatitis C erhalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Atorvalan einnehmen.

Im Folgenden werden Gr√ľnde genannt, aus denen Atorvalan f√ľr Sie nicht geeignet sein k√∂nnte:

  • wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit einer Blutung im Gehirn hatten oder von vorhergehenden Schlaganf√§llen noch Fl√ľssigkeitseinschl√ľsse im Gehirn haben.
  • wenn Sie Probleme mit den Nieren haben.
  • wenn Sie an einer Unterfunktion der Schilddr√ľse leiden (Hypothyreose).
  • wenn sie wiederholte oder unklare Muskelbeschwerden oder -schmerzen haben oder hatten, oder bei Ihnen oder in Ihrer Familie Muskelerkrankungen aufgetreten sind.
  • wenn bei Ihnen Muskelerkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von anderen lipidsenkenden Arzneimitteln (z.B. anderen Statinen oder Arzneimitteln, die man als Fibrate bezeichnet) aufgetreten sind.
  • wenn Sie regelm√§√üig gr√∂√üere Mengen Alkohol trinken.
  • wenn Sie Lebererkrankungen in der eigenen Vorgeschichte haben.
  • wenn Sie √§lter als 70 Jahre sind.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Atorvalan einnehmen,

  • wenn Sie schwere Atemprobleme (respiratorische Insuffizienz) haben.
  • wenn Sie in den letzten 7 Tagen Fusidins√§ure (zur Behandlung von bakteriellen Infektionen) eingenommen haben oder noch einnehmen, oder wenn Ihnen ein solches Arzneimittel verabreicht wurde. Die Kombination von Fusidins√§ure und Atorvastatin kann zu schwerwiegenden Muskelproblemen f√ľhren (Rhabdomyolyse - Muskelzerfall oder Muskelabbau).

Wenn einer dieser Gr√ľnde auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und m√∂glicherweise auch w√§hrend Ihrer Behandlung mit Atorvalan Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um Ihr Risiko f√ľr Nebenwirkungen an der Muskulatur absch√§tzen zu k√∂nnen. Das Risiko f√ľr Nebenwirkungen, die die Muskeln betreffen, wie z.B. Rhabdomyolyse, erh√∂ht sich, wenn gleichzeitig bestimmte andere Arzneimittel eingenommen werden (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěEinnahme von Atorvalan zusammen mit anderen Arzneimitteln").

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende Muskelschwäche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.
W√§hrend der Einnahme dieses Arzneimittels wird Ihr Arzt sorgf√§ltig kontrollieren, ob Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus) oder ob bei Ihnen die Gefahr besteht, dass Sie zuckerkrank werden. M√∂glicherweise besteht ein Risiko f√ľr Diabetes mellitus, wenn Sie hohe Zucker- oder Fettwerte im Blut haben, √ľbergewichtig sind und an Bluthochdruck leiden.

Einnahme von Atorvalan zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Es gibt einige andere Arzneimittel, die die Wirkung von Atorvalan ver√§ndern k√∂nnen oder deren Wirkung durch Atorvalan ver√§ndert werden kann. Diese Form der Wechselwirkung k√∂nnte die Wirkungen eines oder beider dieser Arzneimittel vermindern. Es k√∂nnten aber auch das Risiko f√ľr Nebenwirkungen oder der Schweregrad von Nebenwirkungen erh√∂ht werden, wie etwa von Rhabdomyolyse, einem Abbau von Muskelgewebe (Beschreibung siehe Abschnitt 4. ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú).

  • Arzneimittel, die Ihr Immunsystem beeinflussen (z.B. Ciclosporin)
  • Einige Antibiotika oder Arzneimittel gegen Pilzinfektionen (z.B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol, Rifampicin)
  • Wenn Sie Fusidins√§ure zur Behandlung bakterieller Infektionen einnehmen m√ľssen, m√ľssen Sie Atorvalan vor√ľbergehend aussetzen.

Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, wenn Sie mit der Einnahme von Atorvastatin wieder beginnen k√∂nnen. Die gleichzeitige Einnahme mit Fusidins√§ure kann selten zu Muskelschw√§che, Muskelempfindlichkeit oder Muskel- schmerzen f√ľhren (Rhabdomyolyse). Mehr Information zu Rhabdomyolyse, siehe Abschnitt 4.

  • Andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte (z.B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol)
  • Einige Calciumblocker gegen Angina pectoris oder hohen Blutdruck (z.B. Amlodipin, Diltiazem) oder Arzneimittel zur Regulierung des Herzrhythmus (z.B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron)
  • Arzneimittel, die bei der Behandlung von HIV-Infektionen angewendet werden (z.B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, die Kombination Tipranavir/ Ritonavir, etc.)
  • Einige Arzneimittel, die bei der Behandlung von Hepatitis C angewendet werden (z.B. Telaprevir, Boceprevir und die Kombination von Elbasvir/Grazoprevir)
  • Zu den weiteren Arzneimitteln mit bekannten Wechselwirkungen mit Atorvalan z√§hlen Ezetimib (zur Cholesterinsenkung), Warfarin (zur Verminderung von Blutgerinnseln), orale Kontrazeptiva, Stiripentol (zur Krampfhemmung bei Epilepsie), Cimetidin (Anwendung bei Sodbrennen und Magengeschw√ľren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchicin (zur Behandlung von Gicht) und Antazida (aluminium- oder magnesiumhaltige Arzneimittel bei Magenverstimmung)
  • Arzneimittel, die ohne Verschreibung erh√§ltlich sind: Johanniskraut

Einnahme von Atorvalan zusammen mit Getränken und Alkohol
Anleitungen zur Einnahme von Atorvalan entnehmen Sie bitte Abschnitt 3. ‚ÄěWie ist Atorvalan einzunehmen?‚Äú. Bitte beachten Sie folgendes:
Grapefruitsaft

Trinken Sie nie mehr als ein oder zwei kleine Gläser Grapefruitsaft am Tag, da große Mengen an Grapefruitsaft die Wirkungen von Atorvalan verändern können.

Alkohol
Vermeiden Sie √ľberm√§√üigen Alkoholkonsum w√§hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Genauere Angaben siehe Abschnitt 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.

Schwangerschaft und Stillzeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.


Nehmen Sie Atorvalan nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie schwanger werden wollen. Frauen, die schwanger werden k√∂nnen, d√ľrfen Atorvalan nur dann einnehmen, wenn sie zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethoden anwenden.
Wenn Sie stillen, d√ľrfen Sie Atorvalan nicht einnehmen.


Die Sicherheit von Atorvalan während der Schwangerschaft und der Stillzeit wurde bisher noch nicht nachgewiesen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen
Unter normalen Umst√§nden wird dieses Arzneimittel Ihre Verkehrst√ľchtigkeit und die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen nicht beeintr√§chtigen. Sie d√ľrfen aber kein Fahrzeug lenken, falls dieses Arzneimittel Ihre Verkehrst√ľchtigkeit beeinflusst. Sie d√ľrfen keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, falls Ihre F√§higkeit diese zu bedienen durch dieses Arzneimittel beeintr√§chtigt ist.

Atorvalan enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Ihr Arzt wird Sie vor Behandlungsbeginn auf eine cholesterinarme Ernährung umstellen, die Sie auch während der Behandlung mit Atorvalan beibehalten sollen.

Die empfohlene Anfangsdosierung von Atorvalan bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren beträgt 10 mg einmal täglich. Diese kann bei Bedarf von Ihrem Arzt erhöht werden, bis Sie die Dosis erhalten, die Sie benötigen.

Ihr Arzt wird die Dosierung in Zeitabständen von 4 Wochen oder mehr anpassen. Die Höchstdosis von Atorvalan beträgt 80 mg einmal täglich bei Erwachsenen und 20 mg einmal täglich bei Kindern.

Die Atorvalan-Filmtabletten m√ľssen unzerkaut mit reichlich Wasser geschluckt werden. Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabh√§ngig von den Mahlzeiten erfolgen. Versuchen Sie aber, Ihre Filmtablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Dauer der Behandlung mit Atorvalan wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Atorvalan zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Atorvalan eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Atorvalan-Filmtabletten (mehr als Ihre √ľbliche Tagesdosis) eingenommen haben, fragen Sie bei einem Arzt oder dem n√§chstgelegenen Krankenhaus um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Atorvalan vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach zum √ľblichen Zeitpunkt die n√§chste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Atorvalan abbrechen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie die Einnahme von Atorvalan abbrechen.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Falls Sie eine der folgenden schwerwiegenden Nebenwirkungen bei sich feststellen, nehmen Sie die Filmtabletten nicht mehr ein und verständigen Sie sofort Ihren Arzt oder suchen Sie die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses auf.

Selten (kann 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betreffen)

  • Schwerwiegende allergische Reaktion mit Schwellungen im Gesicht, an der Zunge und im Rachen, die zu schweren Atemproblemen f√ľhren k√∂nnen
  • Schwerwiegende Erkrankung mit starker Hautabsch√§lung und Schwellung der Haut, Blasenbildung der Haut, am Mund, an den Augen und Genitalien sowie Fieber; Hautausschlag mit rosa bis roten Flecken, besonders an den Handfl√§chen und Fu√üsohlen, mit m√∂glicher Blasenbildung
  • Muskelschw√§che, Muskelempfindlichkeit oder -schmerzen; vor allem wenn Sie sich gleichzeitig unwohl f√ľhlen oder erh√∂hte Temperatur haben, kann dies durch einen anormalen Muskelschwund oder -abbau bedingt sein. Der anormale Muskelschwund kann unter Umst√§nden auch nach dem Absetzen von Atorvastatin weiter bestehen, und er kann lebensbedrohlich sein oder zu schweren Nierenproblemen f√ľhren.

Sehr selten (kann weniger als 1 Behandelten von 10.000 betreffen)

  • Wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungew√∂hnlichen Blutungen oder Bluterg√ľssen haben, kann dies auf Lebersch√§den hinweisen. Sie m√ľssen daher so schnell wie m√∂glich Ihren Arzt um Rat fragen.
  • Lupus-√§hnliches Krankheitsbild (einschlie√ülich Ausschlag, Gelenkerkrankungen und Auswirkungen auf die Blutk√∂rperchen)

Andere mögliche Nebenwirkungen mit Atorvalan:

Häufig (kann 1 bis 10 Behandelte von 100 betreffen)

  • Entz√ľndung der Nasennebenh√∂hlen, Schmerzen im Rachen, Nasenbluten
  • Allergische Reaktionen
  • Erh√∂hungen der Blutzuckerwerte (wenn Sie Diabetes haben, m√ľssen Ihre Blutzuckerwerte weiterhin sorgf√§ltig √ľberwacht werden), Erh√∂hung von Creatininkinase im Blut
  • Kopfschmerzen
  • √úbelkeit, Verstopfung, Bl√§hungen, Verdauungsst√∂rungen, Durchfall
  • Gelenkschmerzen, Muskelschmerzen und R√ľckenschmerzen
  • Ergebnisse bei Blutuntersuchungen, die zeigen, dass Ihre Leberfunktion anormal werden k√∂nnte

Gelegentlich (kann 1 bis 10 Behandelte von 1.000 betreffen)

  • Anorexie (Appetitlosigkeit), Gewichtszunahme, Verminderung der Blutzuckerwerte (wenn Sie Diabetes haben, m√ľssen Ihre Blutzuckerwerte weiterhin sorgf√§ltig √ľberwacht werden)
  • Albtr√§ume, Schlaflosigkeit
  • Schwindel, Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln in den Fingern und Zehen, herabgesetztes Ber√ľhrungs- und Schmerzempfinden, Ver√§nderung des Geschmacksinns, Ged√§chtnisverlust
  • Verschwommenes Sehen
  • Ohrensausen
  • Erbrechen, Aufsto√üen, Ober- und Unterbauchschmerzen, Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, die zu Magenschmerzen f√ľhren kann)
  • Hepatitis (Leberentz√ľndung)
  • Ausschlag, Hautausschlag und Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall
  • Nackenschmerzen, Muskelerm√ľdung
  • M√ľdigkeit, Unwohlsein, Schw√§chegef√ľhl, Brustschmerzen, Schwellungen, vor allem an den Kn√∂cheln (√Ėdeme), erh√∂hte Temperatur
  • Positive Testergebnisse auf wei√üe Blutzellen im Urin

Selten (kann 1 bis 10 Behandelte von 10.000 betreffen)

  • Sehst√∂rung
  • Unerwartete Blutung oder Bluterguss
  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut und des Wei√üen im Auge)
  • Sehnenverletzung

Sehr selten (kann weniger als 1 Behandelten von 10.000 betreffen)

  • Allergische Reaktion ‚Äď Anzeichen k√∂nnen sein: pl√∂tzliches pfeifendes Atmen oder Brustschmerzen oder Engegef√ľhl in der Brust, Schwellung von Augenlidern, Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen, Atemschwierigkeiten, Kollaps
  • H√∂rverlust
  • Gyn√§komastie (Brustvergr√∂√üerung bei M√§nnern)

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Anhaltende Muskelschw√§che

Mögliche Nebenwirkungen, die bei einigen Statinen (Arzneimitteln der gleichen Art) berichtet wurden:

  • Sexualbeschwerden
  • Depression
  • Atembeschwerden, einschlie√ülich anhaltender Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
  • Diabetes mellitus: Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Diabetes entwickeln, ist gr√∂√üer, wenn Sie hohe Zucker- oder Fettwerte im Blut haben, √ľbergewichtig sind und an Bluthochdruck leiden. Ihr Arzt wird Sie sorgf√§ltig kontrollieren, w√§hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Umkarton nach ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Atorvalan enthält

  • Der Wirkstoff ist: Atorvastatin.
    1 Filmtablette enthält 40 mg Atorvastatin (als Atorvastatin-Calcium).
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Natriumcarbonat, Maltose, Croscarmellose- Natrium, Magnesiumstearat
    Tabletten√ľberzug: Hypromellose, Hydroxypropylcellulose, Triethylcitrat, Polysorbat 80, Titandioxid (E 171)

Wie Atorvalan aussieht und Inhalt der Packung

  • Atorvalan 40 mg-Filmtabletten sind wei√üe, ovale, beidseitig nach au√üen gew√∂lbte Filmtabletten mit der Pr√§gung ‚Äě40‚Äú auf einer Seite und einer Bruchkerbe auf der anderen Seite.
  • Atorvalan ist in Blisterpackungen mit 4, 7, 10, 14, 20, 28, 30, 50, 56, 60, 84, 90, 98 und 100 Filmtabletten erh√§ltlich.
    Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-30823

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Atorvalan 40 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Atorvastatin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 23.11.2011
ATC Code C10AA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden