Doxazosin STADA 2 mg Tabletten

Abbildung Doxazosin STADA 2 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Doxazosin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.12.2001
ATC Code G04CA; C02CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiadrenerge Mittel, peripher wirkend

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Doxazosin Aurobindo 8 mg Tabletten Doxazosin Aurobindo Pharma
Adoxa 2 mg - Tabletten Doxazosin S.Med Handels GmbH
Doxarutis 8 mg Retardtabletten Doxazosin Acino AG
Doxapress 4 mg - Tabletten Doxazosin Kwizda Pharma GmbH
Doxazosin Actavis 4 mg Retardtabletten Doxazosin Actavis Group PTC ehf

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Der Wirkstoff in Ihren Tabletten, Doxazosin, gehört zu einer Arzneimittelgruppe, die als sogenannte Alpha-1-Rezeptorenblocker bezeichnet werden.

Doxazosin STADA wird angewendet zur Behandlung von:

  • hohem Blutdruck (essentielle Hypertonie).
    Ein unbehandelter hoher Blutdruck erh√∂ht das Risiko f√ľr Herzerkrankungen oder einen Schlaganfall.
    Doxazosin STADA bewirkt eine Erweiterung Ihrer Blutgefäße, so dass Ihr Herz das Blut leichter durch diese pumpen kann. Dies trägt zur Senkung eines erhöhten Blutdrucks und zur Verringerung des Risikos von Herzerkrankungen bei.
  • Beschwerden bei gutartiger Prostatavergr√∂√üerung (benigne Prostatahyperplasie; BPH).
    Diese Erkrankung verursacht eine Vergr√∂√üerung der Vorsteherdr√ľse, die beim Mann genau unter der Harnblase liegt. Dadurch wird das Wasserlassen erschwert.

Doxazosin STADA bewirkt eine Entspannung der Muskulatur um den Harnblasen- ausgang und Vorsteherdr√ľse und erleichtert dadurch das Wasserlassen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Doxazosin STADA darf NICHT eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Doxazosin oder gegen einen der in Abschnitt 6. genann- ten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind. Allergische Reaktionen k√∂n- nen zum Beispiel Juckreiz, R√∂tung der Haut oder Atemnot sein.
  • wenn Sie allergisch gegen Chinazoline (z.B. Prazosin, Terazosin) sind. Chinazoline sind chemisch gesehen eine Arzneimittelgruppe, zu der auch Doxazosin geh√∂rt.
  • wenn Sie zus√§tzlich zu einer gutartigen Prostatavergr√∂√üerung (benigne Prosta- tahyperplasie) an einem zu niedrigen Blutdruck leiden.
  • wenn Ihr Blutdruck beim Aufstehen absinkt/ schon einmal stark abgesunken ist und bei Ihnen dadurch Benommenheit, Schwindelgef√ľhl oder Ohnmacht (orthostatische Hypotonie) aufgetreten sind.
  • wenn Sie eine gutartige Prostatavergr√∂√üerung (benigne Prostatahyperplasie) ha- ben und zus√§tzlich unter einer Stauung in den oberen Harnwegen, einem chroni- schen Harnwegsinfekt oder Blasensteinen leiden.
  • wenn Sie stillen (siehe Abschnitt 2 ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Sie eine √úberlaufblase haben, eine verringerte Produktion von Urin (Anurie) oder wenn Ihre Nieren nicht richtig arbeiten (fortschreitende Niereninsuffizienz).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachperso- nal, bevor Sie Doxazosin einnehmen

  • wenn Sie sich einer Augenoperation unterziehen m√ľssen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Augenarzt informieren, dass Sie Doxazosin einnehmen oder fr√ľher einge- nommen haben, da dadurch das Risiko f√ľr Komplikationen bei Katarakt- Operationen erh√∂ht sein kann.
  • wenn Sie unter einer Lebererkrankung leiden (fragen Sie bitte Ihren Arzt, bevor Sie Doxazosin STADA einnehmen).
  • wenn Sie auch andere Arzneimittel einnehmen (siehe Abschnitt: ‚ÄěEinnahme von Doxazosin STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú).
  • wenn Sie unter einer akuten Herzerkrankung, z.B. Herzversagen, leiden. Wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie herzkrank sind, sprechen Sie bitte vor der Einnahme von Doxazosin STADA mit Ihrem Arzt.
  • wenn Sie unter 18 Jahre alt sind.

Bei manchen Patienten k√∂nnen Beschwerden auftreten wie ein niedriger Blutdruck beim Aufstehen, der zu Benommenheit und Schwindelgef√ľhl oder Ohnmachtsanf√§llen f√ľhren kann (orthostatische Hypotonie). Das Risiko hierf√ľr ist besonders hoch:

  • wenn Sie die Behandlung beginnen
  • wenn Sie eine salzarme Di√§t einhalten m√ľssen oder
  • wenn Sie Diuretika (Entw√§sserungstabletten) einnehmen.

Wenn einer der genannten Punkte auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt die Behandlung sorgf√§l- tig √ľberwachen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt vor einer Operation oder Narkose/Bet√§ubung (auch beim Zahnarzt) dar√ľber, dass Sie Doxazosin STADA einnehmen.

Wenn Sie sich aufgrund eines grauen Stars (Katarakt) einer Augenoperation unterzie- hen, informieren Sie bitte Ihren Augenarzt vor der Operation, dass Sie Doxazosin STADA einnehmen oder vorher eingenommen haben. Dies ist notwendig, da Doxazo- sin STADA während der Operation Komplikationen verursachen könnte, die aber be- wältigt werden können, wenn Ihr Arzt/Spezialist im Voraus darauf vorbereitet ist.

Kinder und Jugendliche

Doxazosin ist zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen, da die Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen sind.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie tun sollen, fragen Sie Ihren Arzt oder Apothe- ker.

Einnahme von Doxazosin STADA zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arznei- mittel einzunehmen.

  • bestimmte schmerz- und entz√ľndungshemmende Arzneimittel (Nichtsteroidale An- tirheumatika, NSAR), wie z.B. Ibuprofen
  • andere Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck, z.B. gef√§√üerweiternde Mittel (Vasodilatatoren)
  • Nitrate (z.B. zur Behandlung von Brustschmerzen)
  • √Ėstrogene (weibliche Hormone)
  • Dopamin, Ephedrin, Adrenalin, Metaraminol, Methoxamin, Phenylephrin (Arzneimit- tel zur Behandlung von Herzerkrankungen)
  • Arzneimittel, die anregend auf Herz und Kreislauf wirken (Sympathomimetika; die- se erh√∂hen den Blutdruck)
  • Cimetidin (zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen) und andere Arzneimit- tel, die die Wirkung von Doxazosin STADA beeinflussen k√∂nnten. Fragen Sie Ihren Arzt, ob die Arzneimittel, die Sie bereits einnehmen, zu dieser Gruppe geh√∂ren.

Bei einigen Patienten, die Alphablocker zur Behandlung von Bluthochdruck oder Pros- tatavergr√∂√üerung einnehmen, kann es zu Schwindelgef√ľhl und Benommenheit kom- men, die durch einen zu niedrigen Blutdruck beim raschen Aufsetzen oder Aufstehen verursacht sein k√∂nnen. Einige Patienten hatten derartige Beschwerden, wenn sie Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz) zusammen mit Alp- hablockern verwendeten. Um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass derartige Be- schwerden bei Ihnen auftreten, sollten Sie Ihren Alphablocker in einer regelm√§√üigen Tagesdosis einnehmen, bevor Sie Arzneimittel zur Behandlung der erektilen Dysfunk- tion nehmen.

Weiterhin wird empfohlen, mit der niedrigsten m√∂glichen Dosierung von Arzneimitteln f√ľr die Behandlung der erektilen Dysfunktion zu beginnen und einen 6 Stunden Ab- stand zur Doxazosin Einnahme einzuhalten.

Bitte beachten Sie, dass Doxazosin STADA einige Laborwerte beeinflussen kann. Ihr Arzt sollte dies ber√ľcksichtigen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Doxazosin STADA darf nur bei Schwangeren angewendet werden, nachdem der Arzt den zu erwartenden Nutzen sorgfältig gegen die möglichen Risiken abgewogen hat.

Doxazosin STADA darf w√§hrend der Stillzeit nicht angewendet werden, da es in die Muttermilch √ľbergeht. Wenn eine Behandlung mit Doxazosin STADA nicht zu vermei- den ist, muss abgestillt werden.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtig- keit beeintr√§chtigen.

Bei einer Behandlung mit Doxazosin STADA kann die Aufmerksamkeit vermindert sein. Dies kann die Fähigkeit zum Autofahren, zum Bedienen von Maschinen oder zum Ar- beiten beeinträchtigen. Das Risiko ist insbesondere zu Beginn der Behandlung, bei ei- ner Dosiserhöhung, bei einem Präparatewechsel oder im Zusammenwirken mit Alkohol erhöht.

Doxazosin STADA enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Doxazosin STADA erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Doxazosin STADA enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fra- gen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Ihre Tablette(n) immer morgens mit 1 Glas Wasser ein. Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.

Ihr Arzt wird entscheiden, wie lange Sie die Tabletten einnehmen m√ľssen.

Bluthochdruck

Bei hohem Blutdruck beträgt die Dosis zu Beginn der Behandlung 1-mal täglich 1 mg Doxazosin. Diese Dosis darf mindestens eine Woche lang nicht erhöht werden, da sonst Ihr Blutdruck zu stark absinken könnte.

Abhängig von Ihrer Reaktion auf das Arzneimittel kann die Dosis nach einer oder zwei Wochen auf 1-mal täglich 2 mg Doxazosin gesteigert werden.

Die Dosis kann weiter auf 1-mal täglich 4 mg Doxazosin und dann möglicherweise auf 1-mal täglich 8 mg Doxazosin gesteigert werden.

Die empfohlene Dosis beträgt 1-mal täglich 2 bis 4 mg Doxazosin.

Die Tageshöchstdosis bei hohem Blutdruck beträgt 16 mg Doxazosin.

Gutartige Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie; BPH)

Bei benigner Prostatahyperplasie beträgt die Dosis zu Beginn der Behandlung 1-mal täglich 1 mg Doxazosin. Abhängig von Ihrer Reaktion auf das Arzneimittel kann die Dosis nach einer oder zwei Wochen auf 1-mal täglich 2 mg Doxazosin und danach auf 1-mal täglich 4 mg Doxazosin gesteigert werden.

Die √ľbliche Dosis betr√§gt 1-mal t√§glich 2 bis 4 mg Doxazosin.

Die Tageshöchstdosis bei benigner Prostatahyperplasie beträgt 8 mg Doxazosin.

√Ąltere Patienten/Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion

Diese Patienten sollen mit der niedrigsten erforderlichen Dosis behandelt werden und m√ľssen sorgf√§ltig √ľberwacht werden.

Wenn Sie eine größere Menge Doxazosin STADA eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten eingenommen haben, sollten Sie sich auf den R√ľcken hin- legen, dabei sollten Sie Ihre F√ľ√üe hochlagern (h√∂her als Ihren Kopf). Die h√§ufigsten Anzeichen einer √úberdosierung sind Benommenheit, Schwindelgef√ľhl oder Ohnmacht infolge eines Blutdruckabfalls. Wenn eine dieser Beschwerden bei Ihnen auftritt, m√ľs- sen Sie umgehend Ihren Arzt oder Apotheker verst√§ndigen oder bei der n√§chstgelege- nen Notfallambulanz anrufen.

Wenn Sie die Einnahme von Doxazosin STADA vergessen haben

Wenn Sie die Einnahme einer Dosis versäumt haben, ist das nicht schlimm. Nehmen Sie einfach am nächsten Tag die Tablette zur gewohnten Zeit ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Doxazosin STADA abbrechen

Nehmen Sie Ihre Tabletten so lange ein, bis Ihr Arzt die Behandlung beendet.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schwindelgef√ľhl durch Aufstehen aus sitzender oder liegender Position (orthostati- scher Schwindel)
  • Benommenheit (Schwindel)
  • niedriger Blutdruck durch Aufstehen aus sitzender oder liegender Position (or- thostatische Hypotonie)
  • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
  • verstopfte Nase
  • Schnupfen (Rhinitis)
  • Bronchitis
  • Atemwegsinfekte
  • Atemnot (Dyspnoe)
  • Husten
  • grippe√§hnliche Symptome (z.B. Fieber/Sch√ľttelfrost)
  • Krankheitsgef√ľhl (√úbelkeit)
  • Schwellung des Kehlkopfs, Gesichts-/allgemeine Schwellungen (√Ėdeme)
  • Benommenheit (Somnolenz)
  • M√ľdigkeit
  • Apathie
  • Nervosit√§t
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl (Par√§sthesie)
  • Probleme bei der Scharfeinstellung der Augen (Akkomodationsst√∂rungen)
  • Herzklopfen (Palpitationen)
  • schneller Herzschlag (Tachykardie)
  • Schwindelgef√ľhl
  • Appetitlosigkeit (Anorexie)
  • Verstopfung
  • Diarrh√∂
  • Bauchschmerzen
  • Verdauungsst√∂rungen (Dyspepsie)
  • Mundtrockenheit
  • Muskelkr√§mpfe
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • R√ľckenschmerzen
  • Harninkontinenz

Orthostatische Hypotonie (niedriger Blutdruck nach dem Aufstehen aus sitzender oder liegender Position) sowie Ohnmachtsanfälle (Synkopen) wurden kurz nach Beginn der Behandlung beobachtet, insbesondere bei hohen Dosen, und auch wenn die Behand- lung nach einer kurzen Unterbrechung fortgesetzt wurde.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Durst
  • Gewichtszunahme
  • niedriger Kaliumblutspiegel (Hypokali√§mie)
  • Alptr√§ume
  • Schlaflosigkeit (Insomnie)
  • Ged√§chtnisverlust
  • emotionale Labilit√§t
  • √Ąngstlichkeit
  • Erregung
  • Depressionen
  • Muskelsteifigkeit
  • Erbrechen
  • Entz√ľndungen des Magen-Darm-Trakts (Gastroenteritis)
  • Bl√§hungen
  • ungew√∂hnlicher Tr√§nenfluss
  • Licht√ľberempfindlichkeit (Photophobie)
  • verringerte Empfindlichkeit auf Reize (Hyp√§sthesie)
  • Ohnmacht (Synkope)
  • Rachenentz√ľndung (Pharyngitis)
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Hautausschlag
  • Ausschlag infolge von Blutungen unter der Haut (Purpura)
  • allergische Arzneimittelnebenwirkungen
  • St√∂rungen beim Wasserlassen
  • Schmerzen beim Wasserlassen (Dysurie)
  • rote Blutk√∂rperchen im Urin (H√§maturie)
  • Impotenz
  • Bl√§sse
  • Gicht
  • Zittern (Tremor)
  • Klingeln oder Rauschen im Ohr (Tinnitus)
  • unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhythmie)
  • Schmerzen im Brustraum (Angina pectoris)
  • Herzinfarkt (Myokardinfarkt)
  • Schlaganfall (Gehirnschlag)
  • Durchblutungsst√∂rung in den Gliedma√üen (periphere Isch√§mie)
  • Bronchospasmen
  • Nasenbluten (Epistaxis)
  • gesteigerter Appetit
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Gelenkschwellungen
  • Muskelschw√§che
  • allgemeine Schmerzen
  • Gesichtsr√∂tung
  • Hitzewallungen
  • ver√§nderte Leberfunktionstests

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Verschwommensehen
  • niedriger Blutzuckerspiegel (Hypoglyk√§mie)
  • zerebrovaskul√§re St√∂rungen
  • erniedrigte K√∂rpertemperatur bei √§lteren Patienten
  • Gelbf√§rbung der Haut oder Wei√üf√§rbung der Augen verursacht durch die Leber o- der Blutprobleme (Gelbsucht)
  • Anstieg der Leberenzyme

Sehr selten (kann 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • verlangsamter Herzschlag (Bradykardie)
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Unwohlsein
  • M√ľdigkeit/ Ersch√∂pfung
  • niedrige Zahl von Blutpl√§ttchen, wodurch es leichter zu Blutungen kommen kann (Thrombozytopenie)
  • niedrige Zahl von wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie)
  • niedrige Zahl von roten Blutk√∂rperchen
  • Gallenstau (Cholestase)
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis) erh√∂hte Spiegel von Blut-Harnstoff-Stickstoff und Kre- atinin im Plasma
  • h√§ufiges Wasserlassen in der Nacht (Nykturie)
  • vor√ľbergehende Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse (Gyn√§komastie)
  • schmerzhafte Dauererektion des Penis. Nehmen Sie umgehend √§rztliche Hilfe in Anspruch.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tz- bar):

  • erh√∂htes Risiko von Komplikationen w√§hrend einer Katarakt-Operation (Intraopera- tives Floppy-Iris-Syndrom; IFIS)
  • St√∂rungen des Geschmacksempfindens

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informati- onen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Nicht √ľber +30 ¬ļC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Doxazosin STADA enthält

Der Wirkstoff ist Doxazosin (als Doxazosinmesilat).

Doxazosin STADA 2 mg: Jede Tablette enthält 2,43 mg Doxazosinmesilat (entspre- chend 2 mg Doxazosin).

Doxazosin STADA 4 mg: Jede Tablette enthält 4,85 mg Doxazosinmesilat (entspre- chend 4 mg Doxazosin).

Die sonstigen Bestandteile sind

mikrokristalline Cellulose, Lactose, Magnesiumstearat, Natriumdodecylsulfat, Car- boxymethylstärke-Natrium (Typ A), hochdisperses wasserfreies Siliciumdioxid.

Wie Doxazosin STADA aussieht und Inhalt der Packung

Doxazosin STADA 2 mg

Weiße, längliche Tablette mit einseitiger Bruchkerbe und der Prägung "D2" auf einer Seite.

Doxazosin STADA 4 mg

Weiße, längliche Tablette mit einseitiger Bruchkerbe und der Prägung "D4" auf einer Seite.

PVC/PVDC/Aluminium Blisterpackungen

Packungsgrößen: 10, 14, 20, 28, 30, 40, 50, 56, 60, 98, 100, 150, 200, 250, 300, 400, 500 oder 1000 Tabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

PHARMAZEUTISCHER UNTERNEHMER

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien

HERSTELLER

STADA Arzneimittel GmbH, 1190 Wien, √Ėsterreich

STADA Arzneimittel AG, 61118 Bad Vilbel, Deutschland

Centrafarm Services B.V., 4897 AC Etten-Leur, Niederlande

Z.Nr.:

Doxazosin STADA 2 mg: 1-24298

Doxazosin STADA 4 mg: 1-24299

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschafts- raumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im April 2021.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Doxazosin STADA 2 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Doxazosin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.12.2001
ATC Code G04CA; C02CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiadrenerge Mittel, peripher wirkend

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden