Supressin 2 mg Tabletten

Abbildung Supressin 2 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Doxazosin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 20.02.1989
ATC Code C02CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiadrenerge Mittel, peripher wirkend

Zulassungsinhaber

Pfizer Corporation Austria GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Doxazosin Aurobindo 2 mg Tabletten Doxazosin Aurobindo Pharma
Doxazosin Arcana 2 mg - Tabletten Doxazosin Arcana
Ascalan 1 mg - Tabletten Doxazosin GL Pharma
Adoxa 2 mg - Tabletten Doxazosin S.Med Handels GmbH
Doxazosin STADA 4 mg Tabletten Doxazosin STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Doxazosin, der Wirkstoff von Supressin, gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln (Alphablocker), die durch Erweiterung der Blutgefäße den Blutdruck senken und bei Patienten mit gutartiger Vergrößerung der Prostata den Harnfluss durch Entspannung der Muskulatur in Prostata und Harnblase verbessern.

Supressin wird angewendet zur Behandlung von

  • Bluthochdruck
  • Beschwerden bei gutartiger Vergr√∂√üerung der Vorsteherdr√ľse (benigne Prostatahyperplasie), wenn keine Operation erforderlich ist

Supressin wird bei Erwachsenen angewendet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Supressin darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Doxazosin, √§hnliche Wirkstoffe (andere Chinazoline, z. B. Prazosin, Terazosin) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie beim Aufstehen oder Aufsetzen einen Blutdruckabfall haben oder schon einmal hatten, der zu Schwindel oder Benommenheit f√ľhren kann (orthostatische Hypotonie)
  • wenn Sie an einer gutartigen Vergr√∂√üerung der Prostata (benigne Prostatahyperplasie) leiden und gleichzeitig eine Einengung der oberen Harnwege, eine chronische Harnweginfektion oder Blasensteine haben
  • wenn Sie st√§ndig Harn verlieren (√úberlaufblase) oder nicht gen√ľgend Harn bilden (Anurie), mit oder ohne fortschreitender Einschr√§nkung der Nierenfunktion. In diesem Fall d√ľrfen Sie Doxazosin nicht als einziges Arzneimittel zur Behandlung einnehmen.
  • wenn Sie einen niedrigen Blutdruck haben (ist nur zutreffend, wenn Sie wegen einer gutartigen Vergr√∂√üerung der Prostata behandelt werden)

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Supressin einnehmen.

Besonders zu Behandlungsbeginn oder bei Dosiserh√∂hung k√∂nnen durch einen Blutdruckabfall beim Aufstehen oder Aufsetzen Beschwerden wie Schwindel und Schw√§chegef√ľhl, in seltenen F√§llen auch Ohnmachtsanf√§lle, auftreten (orthostatische Hypotonie). Daher sollte Ihr Arzt am Anfang der Behandlung regelm√§√üig Ihren Blutdruck kontrollieren.

Sie sollten zu Beginn der Behandlung Umstände vermeiden, in denen Sie sich infolge von Schwindel- oder Schwächeanfällen verletzen könnten.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Supressin ist erforderlich,

  • wenn Sie eine akute Herzerkrankung haben, wie z. B. eine Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge (Lungen√∂dem) oder eine Herzleistungsschw√§che. Ihr Arzt sollte Ihre Herzfunktion regelm√§√üig √ľberwachen.
  • wenn Sie unter schweren Durchblutungsst√∂rungen der Herzkranzgef√§√üe leiden (Angina pectoris). Eine zu rasche oder zu starke Verringerung des Blutdrucks kann zu einer Verschlechterung der Beschwerden f√ľhren.
  • wenn Sie eine eingeschr√§nkte Leberfunktion haben
  • wenn Sie sich einer Augenoperation aufgrund einer Linsentr√ľbung (Kataraktoperation) unterziehen m√ľssen. Informieren Sie Ihren Augenarzt vor der Operation, dass Sie Doxazosin einnehmen oder eingenommen haben, da es zu Komplikationen w√§hrend der Operation kommen kann. Der operierende Arzt kann dadurch entsprechende Vorbereitungen treffen, um diese Komplikationen zu beherrschen.
  • wenn Sie gleichzeitig Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsst√∂rungen (Phosphodiesterase-5- Inhibitoren (PDE-5-Hemmer), z. B. Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil) einnehmen. Die gleichzeitige Anwendung kann durch einen zu niedrigen Blutdruck zu Schwindel und Benommenheit f√ľhren, da beide Arzneimittel gef√§√üerweiternd wirken.
    Um die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass derartige Beschwerden bei Ihnen auftreten, sollten Sie Doxazosin in einer regelmäßigen Tagesdosis einnehmen, bevor Sie Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen einnehmen. Die Einnahme der Arzneimittel sollte in einem ausreichenden zeitlichen Abstand erfolgen. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Falls Sie unter Behandlung mit Supressin eine Dauererektion haben, die länger als 4 Stunden anhält, sollten Sie sofort ärztliche Hilfe suchen.

Vor Beginn einer Behandlung mit Supressin k√∂nnte Ihr Arzt verschiedene Kontrolluntersuchungen durchf√ľhren, um das Vorliegen anderer Krankheiten wie etwa Prostatakarzinom auszuschlie√üen, die mit den gleichen Symptomen wie eine benigne Prostatahyperplasie verbunden sein k√∂nnen.

Kinder und Jugendliche

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Supressin bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen.

Aus diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Einnahme von Supressin zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie bereits eines der folgenden Arzneimittel einnehmen/anwenden:

  • andere Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck und andere gef√§√üerweiternde Arzneimittel (Alphablocker)
  • Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsst√∂rungen (PDE-5-Hemmer, z. B. Sildenafil, Tadalafil, Vardenafil) (siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • Arzneimittel, die √Ėstrogen enthalten (z. B. Arzneimittel zur Hormonersatztherapie oder zur Empf√§ngnisverh√ľtung)
  • Cimetidin (gegen Sodbrennen und s√§urebedingte Magenbeschwerden)
  • blutdrucksteigernde Arzneimittel (Sympathomimetika, z. B. Dopamin, Ephedrin, Adrenalin, Metaraminol, Methoxamin und Phenylephrin)
  • bestimmte Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen oder Pilzinfektionen (Clarithromycin, Itraconazol, Ketoconazol, Telithromycin oder Voriconazol)
  • Arzneimittel gegen HIV-Infektionen (Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir oder Saquinavir)
  • Nefazodon (gegen Depression)

Doxazosin kann einige Laborwerte beeinflussen. Ihr Arzt sollte dies vor entsprechenden Laboruntersuchungen (z. B. Ph√§ochromozytom-Diagnostik) ber√ľcksichtigen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie d√ľrfen Supressin w√§hrend der Schwangerschaft nur in unbedingt notwendigen F√§llen und nur auf Anweisung Ihres Arztes einnehmen.

Doxazosin kann in geringen Mengen in die Muttermilch √ľbertreten. Sie sollten daher nur stillen, wenn Ihr Arzt Ihnen dazu geraten hat.

Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Besonders zu Beginn der Behandlung oder bei Erh√∂hung der Dosis k√∂nnen Benommenheit, Schwindel oder M√ľdigkeit auftreten. Wenn Sie solche Nebenwirkungen bei sich bemerken, sollten Sie kein Fahrzeug f√ľhren und keine Maschinen bedienen.

Supressin enthält Lactose

Bitte nehmen Sie Supressin erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

Supressin enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d. h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Behandlung von Bluthochdruck

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1 mg Doxazosin einmal täglich.

Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise in Abständen von 1 - 2 Wochen erhöhen. Die höchste empfohlene Dosis beträgt 16 mg Doxazosin einmal täglich.

Behandlung von Beschwerden bei gutartiger Vergrößerung der Prostata

Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1 mg Doxazosin einmal täglich.

Falls erforderlich, kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise in Abständen von 1 - 2 Wochen erhöhen. Die durchschnittliche Erhaltungsdosis beträgt 2 - 4 mg Doxazosin einmal täglich.

Die höchste empfohlene Dosis beträgt 8 mg Doxazosin einmal täglich.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und ältere Patienten

Die Dosis sollte so niedrig wie möglich gehalten werden und Dosiserhöhungen nur unter strenger Beobachtung erfolgen.

Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion

Wenn Ihre Leberfunktion eingeschränkt ist, sollte Doxazosin besonders vorsichtig dosiert werden. Wenn Ihre Leberfunktion stark eingeschränkt ist, wird eine Anwendung nicht empfohlen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Supressin bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen.

Aus diesem Grund wird die Anwendung nicht empfohlen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit ein. Sie k√∂nnen die Tabletten unabh√§ngig von einer Mahlzeit einnehmen.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie eine größere Menge von Supressin eingenommen haben, als Sie sollten

Die häufigsten Anzeichen einer Überdosierung sind ein starker Blutdruckabfall mit Schwindel, Benommenheit oder Ohnmachtsanfällen.

Legen Sie sich auf den R√ľcken und lagern Sie die F√ľ√üe so, dass sie h√∂her liegen als Ihr Kopf. Wenden Sie sich umgehend an einen Arzt oder ein Krankenhaus. Der Arzt kann entsprechend der Schwere der √úberdosierung bzw. der Art der Beschwerden √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

Nehmen Sie die Gebrauchsinformation oder die Verpackung von Supressin mit, damit der Arzt weiß, welchen Wirkstoff Sie eingenommen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Supressin vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Nehmen Sie stattdessen einfach die folgende Dosis zur gewohnten Zeit ein.

Wenn Sie die Einnahme von Supressin abbrechen

Die Behandlung mit Supressin darf nur in Absprache mit Ihrem Arzt geändert oder beendet werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt, wenn eine der folgenden Beschwerden bei Ihnen auftritt:

  • allergische Reaktionen mit Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, Schwierigkeiten beim Atmen oder Schlucken, Nesselsucht und Juckreiz (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Herzklopfen (Palpitationen), schneller Herzschlag (Tachykardie) (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)
  • Schmerzen in der Brust (Angina pectoris), Herzrhythmusst√∂rungen, Herzinfarkt oder
    Schlaganfall (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)
  • Leberentz√ľndung: Lebererkrankung mit √úbelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Fieber, Juckreiz, Gelbf√§rbung von Haut und Schleimh√§uten und dunkel gef√§rbtem Urin (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)
  • Gelbsucht: Gelbf√§rbung von Haut und Schleimh√§uten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Wenn Sie eine oder mehrere dieser Beschwerden an sich bemerken, suchen Sie unverz√ľglich einen Arzt auf.

Andere mögliche Nebenwirkungen

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

‚ÄĘ Schwindel, Kopfschmerzen

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Infektion der Atemwege, Infektion der Harnwege
  • Angstzust√§nde, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t
  • Benommenheit, Missempfindungen wie Kribbeln oder Taubheitsgef√ľhl (Par√§sthesie), Schwindel beim Aufstehen oder Aufsetzen (orthostatischer Schwindel), Schl√§frigkeit
  • Sehst√∂rungen
  • Drehschwindel (Vertigo)
  • niedriger Blutdruck, Blutdruckabfall beim Aufstehen oder Aufsetzen (orthostatische Hypotonie)
  • Entz√ľndung der Atemwege (Bronchitis), Husten, Atembeschwerden (Dyspnoe), Schnupfen (Rhinitis), Schwellungen der Nasenschleimhaut
  • Bauchschmerzen, Durchfall, Verdauungsst√∂rungen (Dyspepsie), Mundtrockenheit, √úbelkeit
  • Juckreiz, verst√§rktes Schwitzen
  • R√ľckenschmerzen, Muskelschmerzen
  • Harnblasenentz√ľndung, Blasenschw√§che (Harninkontinenz)
  • Schw√§chegef√ľhl, Brustschmerzen, grippeartige Beschwerden, Fl√ľssigkeitsansammlungen in den Gliedma√üen (periphere √Ėdeme), M√ľdigkeit, Unwohlsein

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Appetitlosigkeit, Durst, Gicht, gesteigerter Appetit
  • Ruhelosigkeit, Depression, Schlafst√∂rungen, Ged√§chtnisverlust, Gef√ľhlsschwankungen
  • verminderte Ber√ľhrungs- oder Schmerzempfindlichkeit (Hyp√§sthesie), Ohnmachtsanfall (Synkope), Zittern, Konzentrationsst√∂rungen
  • Bindehautentz√ľndung, abnormaler Tr√§nenfluss
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Hitzewallungen, Hautr√∂tung, Durchblutungsst√∂rungen in den Gliedma√üen, Bl√§sse
  • Nasenbluten, Entz√ľndungen im Bereich der oberen Luftwege, Rachenentz√ľndung
  • Verstopfung, Bl√§hungen, Erbrechen, Geschmacksst√∂rungen, Entz√ľndung des Magen-Darmtrakts (Gastroenteritis)
  • abnormale Leberfunktionswerte (im Blut)
  • Haarausfall, Blutungen in der Haut oder den Schleimh√§uten (Purpura), Hautausschlag
  • Gelenkschmerzen, Muskelkr√§mpfe, Muskelschw√§che, Muskelzucken, Muskelsteife
  • Erschwertes oder schmerzhaftes Harnlassen (Dysurie), h√§ufiger Harndrang, Blut im Harn (H√§maturie), h√§ufiger Harnabsatz (Polyurie)
  • Impotenz
  • Schmerzen, Schwellungen im Gesicht, Fieber, Sch√ľttelfrost
  • Gewichtszunahme

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Lichtscheue (Photophobie)
  • Magen-Darm-Verschluss
  • Verminderte K√∂rpertemperatur bei √§lteren Patienten
  • Erh√∂hung von bestimmten Leber- und Nierenwerten (Transaminasen, BUN, Kreatinin), verringerter Kaliumspiegel im Blut, Verringerung der roten und wei√üen Blutk√∂rperchen und Blutpl√§ttchen (H√§matokrit, Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  • Verminderung der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukopenie), Verminderung der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie)
  • verschwommenes Sehen
  • langsamer Herzschlag (Bradykardie)
  • Verengung/Verkrampfung der Atemwege (Bronchospasmen), Kehlkopfschwellung
  • Gallestau (Cholestase)
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Beschwerden bei der Blasenentleerung (Miktionsst√∂rungen), vermehrtes n√§chtliches Harnlassen (Nykturie), vermehrte Harnproduktion (Diurese)
  • Vergr√∂√üerung der Brustdr√ľse beim Mann (Gyn√§komastie), schmerzhafte Dauererektion des Penis (Priapismus) ‚Äď Nehmen Sie umgehend √§rztliche Hilfe in Anspruch.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Komplikationen bei Augenoperationen (Intraoperatives Floppy-Iris-Syndrom [IFIS])
  • Samenerguss in die Harnblase (retrograde Ejakulation)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien √Ėsterreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

F√ľr dieses Arzneimittel sind bez√ľglich der Temperatur keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Blisterpackung und dem Karton nach "Verwendbar bis:" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Supressin enthält

Der Wirkstoff ist Doxazosin (als Mesilat).

1 Tablette enthält 2,43 bzw. 4,85 mg Doxazosinmesilat entsprechend 2 bzw. 4 mg Doxazosin.

Die sonstigen Bestandteile sind Natriumstärkeglykolat, mikrokristalline Zellulose, Laktose, Magnesiumstearat, Natriumlaurylsulfat.

Wie Supressin aussieht und Inhalt der Packung

Supressin 2 mg Tabletten

Weiße, längliche, beidseitig gewölbte Tabletten mit einer Bruchrille und der Prägung CN2 auf einer Seite und dem Pfizer Logo auf der anderen Seite

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Tabletten sind in Packungen zu 10 und 28 St√ľck (Kalenderpackung) erh√§ltlich.

Supressin 4 mg Tabletten

Weiße, rautenförmige, beidseitig gewölbte Tabletten mit einer Bruchrille und der Prägung CN4 auf einer Seite und dem Pfizer Logo auf der anderen Seite

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Die Tabletten sind in Packungen zu 28 St√ľck (Kalenderpackung) erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller

R-Pharm Germany GmbH, 89257 Illertissen, Deutschland

Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH, 79090 Freiburg, Deutschland

Supressin 2 mg Tabletten, Z. Nr.: 1-18589

Supressin 4 mg Tabletten, Z. Nr.: 1-18588

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2018.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Supressin 2 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Doxazosin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 20.02.1989
ATC Code C02CA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiadrenerge Mittel, peripher wirkend

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden