Movone 400 mg - Filmtabletten

Abbildung Movone 400 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Dexibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gebro Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.03.2000
ATC Code M01AE14
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Gebro Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dexibuprofen, der Wirkstoff in Movone, geh√∂rt zu der Gruppe der nicht-steroidalen Schmerz- und Entz√ľndungshemmer (NSAR). Die Wirkung beruht darauf, dass der K√∂rper weniger Prostaglandine produziert, welche Entz√ľndungen und Schmerzen kontrollieren.

Wof√ľr wird Movone angewendet?

Movone dient zur Behandlung von

  • Schmerzen und Entz√ľndungen bei Osteoarthritis/Arthrose (Gelenksentz√ľndung, Abn√ľtzungen der Gelenke);
  • Schmerzen w√§hrend der Regelblutung;
  • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen, wie Schmerzen des Bewegungsapparates und Zahnschmerzen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Movone darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Dexibuprofen oder einen der in Abschnitt 6.1 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicyls√§ure oder andere Schmerzmittel sind. Dabei k√∂nnen Atembeschwerden, Asthma, Schnupfen, Hautausschlag und Schwellungen im Gesichtsbereich auftreten;
  • wenn Sie durch eine Therapie mit NSAR verursachte Blutungen oder einen Durchbruch (Perforation) im Magen-Darmbereich gehabt haben;

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  • wenn Sie ein Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr haben oder diese wiederholt aufgetreten sind (Wenn Sie Blut erbrechen, schwarzen Stuhl oder blutigen Durchfall haben, k√∂nnte das ein Anzeichen f√ľr Magen- oder Darmblutungen sein);
  • bei Gehirnblutungen (zerebrovaskul√§re Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
  • wenn Sie an einem akuten Schub einer Darmentz√ľndung (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) leiden;
  • wenn Sie an einer schweren Herzschw√§che oder an schweren Leber- oder Nierenerkrankungen leiden;
  • ab dem Beginn des sechsten Schwangerschaftsmonats.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Movone Filmtabletten einnehmen,

  • wenn Sie jemals ein Magen oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr gehabt haben;
  • wenn Sie fr√ľher ein Darmgeschw√ľr, Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn hatten;
  • wenn Sie an Leber- oder Nierenerkrankungen leiden oder alkoholkrank sind;
  • wenn Sie an einer Blutgerinnungsst√∂rung leiden (siehe ‚ÄěEinnahme von Movone Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú);
  • wenn Sie an √Ėdemen leiden (Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper);
  • wenn Sie herzkrank sind oder an hohem Blutdruck leiden;
  • wenn Sie Asthma oder andere Atembeschwerden haben;
  • wenn Sie unter systemischem Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung, die Gelenke, Muskeln und Haut betrifft) oder Mischkollagenose (bestimmte Bindegewebserkrankung) leiden;
  • wenn Sie Probleme haben schwanger zu werden (NSAR wie Movone k√∂nnen in seltenen F√§llen die Fruchtbarkeit von Frauen beeinflussen. Wenn Sie Movone absetzen ist dieser Effekt r√ľckg√§ngig).

Wenn Sie Movone in hoher Dosierung einnehmen m√ľssen, insbesondere, wenn Sie √ľber 60 Jahre sind oder Magen- bzw. Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre hatten, besteht ein erh√∂htes

Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darmtrakt. Ihr Arzt kann eine Kombinationstherapie mit Arzneimitteln, die den Magen-Darmtrakt sch√ľtzen, in Erw√§gung ziehen.

Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Dexibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Seractil mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie

  • eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.
  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

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Ihr Arzt sollte Sie regelmäßig untersuchen,

  • wenn Sie an Herz-, Leber- oder Nierenproblemen leiden;
  • wenn Sie √§lter als 60 Jahre sind;
  • wenn Sie das Medikament √ľber einen l√§ngeren Zeitraum einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie oft diese Untersuchungen n√∂tig sind.

Bei l√§ngerem hochdosierten, nicht bestimmungsgem√§√üen Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen.

Wenn Sie an Windpocken erkrankt sind, sollten Sie keine Schmerz- und Entz√ľndungshemmer einnehmen.

Manche Patienten könnten - besonders bei gleichzeitiger Nahrungsaufnahme - einen verspäteten Wirkeintritt wahrnehmen, wenn Dexibuprofen "Gebro" bei akuten Schmerzzuständen zur raschen Schmerzlinderung eingenommen wird (siehe auch Abschnitt 3).

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sie d√ľrfen Movone ab dem sechsten Monat der Schwangerschaft nicht mehr einnehmen, da es auch bei geringer Dosierung Ihrem ungeborenen Kind ernsthaft schaden kann.

In den ersten f√ľnf Monaten der Schwangerschaft sollten Sie Movone nur nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt einnehmen.

Sie sollten Movone nicht einnehmen, wenn Sie planen schwanger zu werden, da das Eintreten einer Schwangerschaft dadurch erschwert sein kann.

Der Wirkstoff geht nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Falls Sie stillen, d√ľrfen Sie Movone nicht √ľber einen l√§ngeren Zeitraum oder in hohen Dosen einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

! Achtung: dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

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Wenn bei Ihnen unter der Anwendung von Movone Schwindel, Benommenheit, M√ľdigkeit oder Sehst√∂rungen auftreten, d√ľrfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen (siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich).

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Wie wird es angewendet?

Wie sind Movone 400 mg - Filmtabletten einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Movone mit Fl√ľssigkeit ein. Es wirkt etwas schneller, wenn Sie es unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen. Insbesondere bei einer Langzeitbehandlung ist aber die Einnahme mit den Mahlzeiten zu empfehlen, um Magenproblemen vorzubeugen.

Die maximale Einzeldosis beträgt 1 Movone 400 mg - Filmtablette.

Die maximale Tagesdosis beträgt 3 Movone 400 mg - Filmtabletten.

Der Arzt kann auch andere Dosierungen verschreiben. Die folgende Dosierungsempfehlung bezieht sich auf die Stärke 400 mg, welche Ihnen verschrieben wurde.

Osteoarthritis/Arthrose

Die empfohlene Dosis beträgt morgens und abends je 1 Movone 400 mg - Filmtablette. In akuten Fällen kann der Arzt bis zu 3 Movone 400 mg Filmtabletten pro Tag verordnen.

Schmerzhafte Regelblutung (Menstruationsschmerzen)

Die empfohlene Dosis beträgt ist 1 Movone 400 mg - Filmtablette 2-mal täglich.

Leichte bis mäßig starke Schmerzen

Die empfohlene Dosis beträgt 1 Movone 200 mg 3-mal täglich. Benötigen Sie eine höhere Dosierung, kann Ihnen Ihr Arzt 1 Movone 400 mg - Filmtablette bis zu 3-mal täglich verschreiben. Abhängig von der Stärke Ihrer Symptome kann er Ihnen auch weniger starke Movone Tabletten verschreiben (200 mg oder 300 mg Tabletten).

Die Tablette hat eine Bruchrille (siehe ‚ÄěWie Movone 400 mg - Filmtabletten aussehen‚Äú) und kann mit deren Hilfe in gleiche Dosen gebrochen werden.

Patienten mit Leber- und/oder Nierenerkrankungen

Ihr Arzt kann Ihnen eine niedrigere als die √ľbliche Movone Dosis verschreiben. Halten Sie sich genau an die von Ihrem Arzt verschriebene Dosierung.

√Ąltere Patienten

Wenn Sie √ľber 60 Jahre alt sind, kann Ihnen Ihr Arzt eine niedrigere Dosis als √ľblich verschrieben haben. Falls Sie Movone gut vertragen, kann Ihr Arzt die Dosis erh√∂hen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Aufgrund fehlender Erfahrung soll Movone bei Patienten unter 18 Jahren nicht angewendet werden.

Wenn Sie glauben, dass die Wirkung dieses Medikaments zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

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Wenn Sie eine größere Menge von Movone Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie zu viele Tabletten genommen haben, sprechen Sie unverz√ľglich mit Ihrem Arzt. Er wird geeignete Ma√ünahmen einleiten.

Wenn Sie die Einnahme von Movone Filmtabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Movone Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Arzneimittel k√∂nnen einander in ihrer Wirkung beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben, oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen.

Movone kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin) k√∂nnen die Blutungszeit verl√§ngern.
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II- Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Movone ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Movone zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen:

Folgende Arzneimittel d√ľrfen nicht zusammen mit Movone eingenommen werden (au√üer Sie befinden sich unter medizinischer Kontrolle):

  • Nicht-steroidale Schmerz- und Entz√ľndungshemmer (NSAR). Wenn Sie Movone mit anderen NSAR oder Acetylsalicyls√§ure als Schmerzmittel einnehmen, besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Verdauungstrakt
  • Lithium zur Behandlung von Stimmungsschwankungen. Movone kann die Wirkung verst√§rken.
  • Methotrexat. Movone kann die Nebenwirkungen von Methotrexat verst√§rken.

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Vorsichtshalber sollten Sie Ihren Arzt auch informieren, wenn Sie folgende Medikamente einnehmen:

  • Bestimmte Herzmittel, sogenannte ACE-Inhibitoren oder Angiotensin II- Rezeptorantagonisten. In seltenen F√§llen k√∂nnen sie das Risiko f√ľr Nierenprobleme erh√∂hen.
  • Diuretika (Wassertabletten).
  • Corticosteroide. Das Risiko von Blutungen und Geschw√ľren kann erh√∂ht werden.
  • Einige Antidepressiva (selektive Serotonin ‚Äď Wiederaufnahmehemmer). Das Risiko f√ľr gastrointestinale Blutungen kann erh√∂ht werden.
  • Digoxin (ein Herzmittel). Die Nebenwirkungen k√∂nnen verst√§rkt werden.
  • Immunsuppressiva wie Ciclosporin.
  • Aminoglykosid-Antibiotika (Medikamente zur Behandlung von Infektionen)
  • Medikamente, die den Kaliumgehalt im Blut erh√∂hen: ACE Inhibitoren, Angiotensin ‚ÄďII Rezeptorantagonisten, Ciclosporin, Tacrolimus, Trimethoprim und Heparin.
  • Phenytoin zur Behandlung von Epilepsie. Movone kann die Nebenwirkungen von Phenytoin verst√§rken.
  • Phenytoin, Phenobarbital und Rifampicin. Die gleichzeitige Verabreichung kann die Wirkung von Dexibuprofen vermindern.
  • Sulfonylharnstoffe (bestimmte Diabetesmittel zum Einnehmen).
  • Pemetrexed (Mittel zur Behandlung bestimmter Formen von Krebs).
  • Zidovudin (Mittel zur Behandlung von HIV/AIDS).

Einnahme von Movone Filmtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie können Movone unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Insbesondere bei einer Langzeitbehandlung ist es aber zu empfehlen das Arzneimittel mit den Mahlzeiten einzunehmen, um Magenproblemen vorzubeugen.

Wenn Sie Movone einnehmen, sollten Sie den Konsum von Alkohol einschränken oder vermeiden, da dies gastrointestinale Nebenwirkungen verstärken könnte.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist bei kurzzeitiger Anwendung und niedriger Dosierung geringer.

Setzen Sie Movone ab und suchen Sie bitte einen Arzt auf,

  • wenn Sie starke Bauchschmerzen versp√ľren, insbesondere zu Beginn der Behandlung.
  • wenn Sie schwarzen Stuhl oder blutigen Durchfall haben oder wenn Sie Blut erbrechen.
  • wenn Sie einen Hautauschlag, starke Blasenbildung oder starkes Absch√§len der Haut, Wunden im Bereich der Schleimh√§ute oder Anzeichen einer Allergie bemerken.
  • wenn Sie Symptome wie Fieber, Halsschmerzen, grippe√§hnliche Zust√§nde, M√ľdigkeit, Nasenbluten oder Blutungen der Haut haben. Diese k√∂nnten durch eine Verringerung Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen bedingt sein (Agranulozytose).
  • wenn Sie starke oder anhaltende Kopfschmerzen haben.
  • wenn sich Ihre Haut und die Augen gelblich f√§rben (Gelbsucht).
  • wenn Ihr Gesicht, Zunge und Rachenraum anschwellen und wenn Sie Schluck- und Atembeschwerden haben (Angio√∂dem).

Sehr häufig: bei mehr als 1 von 10 Behandelten

Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen.

Häufig: bei 1-10 von 100 Behandelten

Gelegentlich: bei 1-10 von 1000 Behandelten

  • Magen- oder Darmgeschw√ľre und Magen- oder Darmblutungen, untypisch schwarzer Stuhl, Entz√ľndungen im Mund, Magenentz√ľndung (Gastritis);
  • Kleine Blutungen in der Haut (Purpura), Juckreiz, Nesselausschlag;
  • Schwellungen im Gesicht oder des Rachens (Angio√∂deme);
  • Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, √Ąngstlichkeit, Sehst√∂rungen, Ohrensausen (Tinnitus);
  • Schnupfen und Atembeschwerden.

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Selten: bei 1-10 von 10 000 Behandelten

  • Schwere allergische Reaktionen;
  • psychotische Reaktionen, Depressionen, Reizbarkeit;
  • Verwirrtheit, Desorientierung, Erregung;
  • H√∂rst√∂rungen;
  • Bl√§hungen, Verstopfung, Durchbruch (Perforation) im Verdauungssystem, (die Symptome sind starke Bauchschmerzen, Fieber, √úbelkeit), Entz√ľndung der Speiser√∂hre, akuter Schub einer Divertikel- Erkrankung, einer Colitis oder eines Morbus Crohn;
  • Leberfunktionsst√∂rung, Hepatitis (Leberentz√ľndung) und Gelbsucht (Haut und Augen sind gelb gef√§rbt);
  • Blutbildst√∂rungen, einschlie√ülich einer Verringerung der Zahl der wei√üen oder roten Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen.

Sehr selten: bei weniger als 1 von 10 000 Behandelten

  • Allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen, wie Fieber mit Hautausschlag, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen;
  • erh√∂hte Lichtempfindlichkeit;
  • Gehirnhautentz√ľndung (Symptome sind Kopfschmerzen, Fieber, steifer Nacken, allgemeines Unwohlsein) oder schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (Atembeschwerden, Asthma, Herzrasen, niedriger Blutdruck, bis zum Schock);
  • R√∂tungen der Haut, der Schleimh√§ute oder des Rachens;
  • Blasen an H√§nden und F√ľ√üen (Stevens-Johnson Syndrom);
  • Hautabl√∂sung (epidermale Nekrolyse);
  • Haarausfall;
  • Nierenentz√ľndung, Nierenerkrankungen, Nierenversagen;
  • Systemischer Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung);
  • sehr selten auftretende bakterielle Infektionen, die das Gewebe um einen Muskel betreffen, k√∂nnen sich verschlimmern.

√Ėdeme (geschwollene Gliedma√üen), hoher Blutdruck und Herzschw√§che, k√∂nnten bei einer Behandlung mit NSAR auftreten.

Die Anwendung von Medikamenten wie Movone k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf. Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.

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Weitere Informationen

Was Movone 400 mg - Filmtabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Dexibuprofen. Eine Filmtablette enth√§lt 400 mg.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Carmellose - Calcium, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum.
    Film√ľberzug: Hypromellose, Titaniumdioxid (E171), Triacetin, Talkum, Macrogol 6000.

Wie Movone 400 mg - Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Movone 400 mg - Filmtabletten sind weiß, länglich, mit einer Bruchrille auf beiden Seiten. Movone 400 mg - Filmtabletten sind in Faltschachteln zu 4, 10, 20, 30, 50, 60, 90, 100, 100x1 und 500x1 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Gebro Pharma GmbH

A-6391 Fieberbrunn √Ėsterreich

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen

√Ėsterreich Movone 400 mg - Filmtabletten

Spanien: Atriscal 400 mg comprimidos recubiertos con película Deutschland: Deltaran 400 mg Filmtabletten

Z.Nr.: 1-23575

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2016.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Movone 400 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Dexibuprofen
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Hersteller Gebro Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 29.03.2000
ATC Code M01AE14
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden