Atriscal 400 mg - Filmtabletten

Abbildung Atriscal 400 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Dexibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gebro Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.03.2013
ATC Code M01AE14
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Nichtsteroidale Antiphlogistika und Antirheumatika

Zulassungsinhaber

Gebro Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Dexibuprofen, der Wirkstoff in Atriscal, geh√∂rt zu der Gruppe der nicht-steroidalen Schmerz- und Entz√ľndungshemmer (NSAR). Die Wirkung beruht darauf, dass der K√∂rper weniger Prostaglandine produziert, welche Entz√ľndungen und Schmerzen kontrollieren.

Wof√ľr wird Atriscal angewendet?

Atriscal dient zur Behandlung von

  • Schmerzen und Entz√ľndungen bei Osteoarthritis/Arthrose (Gelenksentz√ľndung, Abn√ľtzungen der Gelenke);
  • Schmerzen w√§hrend der Regelblutung;
  • leichten bis m√§√üig starken Schmerzen, wie Schmerzen des Bewegungsapparates, Kopfschmerzen und Zahnschmerzen; schmerzhaften Schwellungen und Entz√ľndungen nach Verletzungen,
  • Zur kurzzeitigen symptomatischen Behandlung von chronischem Gelenksrheumatismus (schmerzhaften, degenerativen Gelenkserkrankungen), wenn andere l√§ngerfristige Behandlungsm√∂glichkeiten nicht in Betracht gezogen werden k√∂nnen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Atriscal darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Dexibuprofen oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie allergisch gegen Acetylsalicyls√§ure oder andere Schmerzmittel sind. Dabei k√∂nnen Atembeschwerden, Asthma, Schnupfen, Hautausschlag und Schwellungen im Gesichtsbereich auftreten;
  • wenn Sie durch eine Therapie mit NSAR verursachte Blutungen oder einen Durchbruch (Perforation) im Magen-Darmbereich gehabt haben;
  • wenn Sie ein Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr haben oder diese wiederholt aufgetreten sind (wenn Sie Blut erbrechen, schwarzen Stuhl oder blutigen Durchfall haben, k√∂nnte das ein Anzeichen f√ľr Magen- oder Darmblutungen sein);
  • bei Gehirnblutungen (zerebrovaskul√§re Blutungen) oder anderen aktiven Blutungen;
  • wenn Sie an einem akuten Schub einer Darmentz√ľndung (Colitis ulcerosa, Morbus Crohn) leiden;
  • wenn Sie an einer schweren Herzschw√§che oder an schweren Leber- oder Nierenerkrankungen leiden;
  • ab dem Beginn des sechsten Schwangerschaftsmonats.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Andere Erkrankungen können den Gebrauch von Atriscal beeinträchtigen.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Sie Atriscal einnehmen,

  • wenn Sie jemals ein Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr gehabt haben;
  • wenn Sie eine chronische Darmentz√ľndung (Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn) haben oder fr√ľher hatten;
  • wenn Sie an Leber- oder Nierenerkrankungen leiden oder alkoholkrank sind;
  • wenn Sie an einer Blutgerinnungsst√∂rung leiden (siehe ‚ÄěEinnahme von Atriscal 400 mg ‚Äď Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln‚Äú);
  • wenn Sie an √Ėdemen leiden (Fl√ľssigkeitsansammlungen im K√∂rper);
  • wenn Sie herzkrank sind oder an hohem Blutdruck leiden;
  • wenn Sie Asthma, Heuschnupfen oder andere Atembeschwerden haben;
  • wenn Sie unter systemischem Lupus erythematodes (Autoimmunerkrankung, die Gelenke, Muskeln und Haut betrifft) oder Mischkollagenose (bestimmte Bindegewebserkrankung) leiden;
  • wenn Sie Probleme haben schwanger zu werden (NSAR wie Atriscal k√∂nnen in seltenen F√§llen die Fruchtbarkeit von Frauen beeinflussen. Wenn Sie Atriscal absetzen ist dieser Effekt r√ľckg√§ngig);
  • wenn Sie eine Infektion haben ‚Äď siehe unter ‚ÄěInfektionen‚Äú.

Bei älteren Patienten kann das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sein.

Wenn Sie Atriscal in hoher Dosierung einnehmen m√ľssen, insbesondere, wenn Sie √ľber 60 Jahre sind oder Magen- bzw. Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľre hatten, besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Nebenwirkungen im Magen-Darmtrakt.

Dieses Risiko kann in Verbindung mit anderen Arzneimitteln, die Sie einnehmen, noch erh√∂ht sein. Wenn Sie Blut erbrechen, schwarzen Stuhl oder blutigen Durchfall haben, k√∂nnte das ein Anzeichen f√ľr Magen- oder Darmblutungen sein. Beenden Sie die weitere Einnahme von Atriscal und suchen Sie bitte umgehend einen Arzt auf.

Ihr Arzt kann eine Kombinationstherapie mit Arzneimitteln, die den Magen-Darmtrakt sch√ľtzen, in Erw√§gung ziehen.

Entz√ľndungshemmende Mittel/Schmerzmittel wie Dexibuprofen k√∂nnen mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko f√ľr einen Herzanfall oder Schlaganfall einhergehen, insbesondere bei Anwendung in hohen Dosen. √úberschreiten Sie nicht die empfohlene Dosis oder Behandlungsdauer.

Sie sollten Ihre Behandlung vor der Einnahme von Atriscal mit Ihrem Arzt oder Apotheker besprechen, wenn Sie

eine Herzerkrankung, einschlie√ülich Herzschw√§che (Herzinsuffizienz) und Angina (Brustschmerzen), haben oder einen Herzinfarkt, eine Bypass-Operation, eine periphere arterielle Verschlusskrankheit (Durchblutungsst√∂rungen in den Beinen oder F√ľ√üen aufgrund

verengter oder verschlossener Arterien) oder jegliche Art von Schlaganfall (einschlie√ülich Mini-Schlaganfall oder transitorischer isch√§mischer Attacke, ‚ÄěTIA‚Äú) hatten.

  • Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinspiegel haben oder Herzerkrankungen oder Schlaganf√§lle in Ihrer Familienvorgeschichte vorkommen oder wenn Sie Raucher sind.

Hautreaktionen

Im Zusammenhang mit der Behandlung mit Atriscal wurden schwerwiegende Hautreaktionen berichtet. Bei Auftreten von Hautausschlag, L√§sionen der Schleimh√§ute, Blasen oder sonstigen Anzeichen einer Allergie sollten Sie die Behandlung mit Atriscal einstellen und sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung begeben, da dies die ersten Anzeichen einer sehr schwerwiegenden Hautreaktion sein k√∂nnen. Siehe Abschnitt 4.

Infektionen

Atriscal kann Anzeichen von Infektionen wie Fieber und Schmerzen verdecken. Daher ist es m√∂glich, dass sich durch Atriscal eine angemessene Behandlung der Infektion verz√∂gert, was zu einem erh√∂hten Risiko f√ľr Komplikationen f√ľhren kann. Dies wurde bei bakterieller Pneumonie und bakteriellen Hautinfektionen im Zusammenhang mit Windpocken beobachtet. Wenn Sie dieses Arzneimittel w√§hrend einer Infektion einnehmen und Ihre Infektionssymptome anhalten oder sich verschlimmern, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt.

Wenn Sie an Windpocken erkrankt sind, sollten Sie keine Schmerz- und Entz√ľndungshemmer einnehmen.

Ihr Arzt sollte Sie regelmäßig untersuchen,

  • wenn Sie an Herz-, Leber- oder Nierenproblemen leiden;
  • wenn Sie √§lter als 60 Jahre sind;
  • wenn Sie das Arzneimittel √ľber einen l√§ngeren Zeitraum einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, wie oft diese Untersuchungen n√∂tig sind.

Bei l√§ngerem hochdosierten, nicht bestimmungsgem√§√üen Gebrauch von Schmerzmitteln k√∂nnen Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erh√∂hte Dosen des Arzneimittels behandelt werden d√ľrfen.

Einnahme von Atriscal 400 mg - Filmtabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Arzneimittel k√∂nnen einander in ihrer Wirkung beeinflussen. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Atriscal kann andere Arzneimittel beeinträchtigen oder von diesen beeinträchtigt werden. Zum Beispiel:

  • Arzneimittel, die gerinnungshemmend wirken (d. h. das Blut verd√ľnnen/die Blutgerinnung verhindern, z. B. Acetylsalicyls√§ure, Warfarin, Ticlopidin).
  • Arzneimittel, die hohen Blutdruck senken (ACE-Hemmer wie z. B. Captopril, Betablocker wie z. B. Atenolol-haltige Arzneimittel, Angiotensin-II-Rezeptorantagonisten wie z. B. Losartan)

Einige andere Arzneimittel können die Behandlung mit Atriscal ebenfalls beeinträchtigen oder durch eine solche selbst beeinträchtigt werden. Sie sollten daher vor der Anwendung von Atriscal zusammen mit anderen Arzneimitteln immer den Rat Ihres Arztes oder Apothekers einholen:

Folgende Arzneimittel d√ľrfen nicht zusammen mit Atriscal eingenommen werden (au√üer Sie befinden sich unter medizinischer Kontrolle):

  • Nicht-steroidale Schmerz- und Entz√ľndungshemmer (NSAR). Wenn Sie Atriscal mit anderen NSAR oder Acetylsalicyls√§ure als Schmerzmittel einnehmen, besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr Geschw√ľre und Blutungen im Verdauungstrakt.
  • Lithium zur Behandlung von Stimmungsschwankungen. Atriscal kann die Wirkung verst√§rken.
  • Methotrexat. Atriscal kann die Nebenwirkungen von Methotrexat verst√§rken.

Vorsichtshalber sollten Sie Ihren Arzt auch informieren, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen:

  • Bestimmte Herzmittel, sogenannte ACE-Inhibitoren oder Angiotensin II-Rezeptorantagonisten. In seltenen F√§llen k√∂nnen sie das Risiko f√ľr Nierenprobleme erh√∂hen.
  • Diuretika (Wassertabletten).
  • Corticosteroide. Das Risiko von Blutungen und Geschw√ľren kann erh√∂ht werden.
  • Einige Antidepressiva (selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer). Das Risiko f√ľr gastrointestinale Blutungen kann erh√∂ht werden.
  • Digoxin (ein Herzmittel). Die Nebenwirkungen k√∂nnen verst√§rkt werden.
  • Immunsuppressiva wie Ciclosporin.
  • Arzneimittel, die den Kaliumgehalt im Blut erh√∂hen: ACE Inhibitoren, Angiotensin-II Rezeptorantagonisten, Ciclosporin, Tacrolimus, und Heparin.
  • Phenytoin zur Behandlung von Epilepsie. Atriscal kann die Nebenwirkungen von Phenytoin verst√§rken.
  • Phenytoin, Phenobarbital und Rifampicin. Die gleichzeitige Verabreichung kann die Wirkung von Dexibuprofen vermindern.
  • Orale Antidiabetika (Sulfonylharnstoffe, Mittel die den Blutzuckerspiegel senken). Schwankungen des Blutzuckers k√∂nnen auftreten.
  • Zidovudin (zur Behandlung von HIV-Infektionen). Bei Bluterkrankheit kann das Risiko zu Gelenkerg√ľssen und Bluterg√ľssen erh√∂ht sein.
  • Pemetrexed (ein Zytostatikum). Bei einer Nierenerkrankung sollten 2 Tage vor bis 2 Tage nach der Verabreichung von Pemetrexed keine hohen Dosen von Atriscal eingenommen werden.

Einnahme von Atriscal 400 mg - Filmtabletten zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie können Atriscal unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen. Insbesondere bei einer Langzeitbehandlung ist es aber zu empfehlen, das Arzneimittel mit den Mahlzeiten einzunehmen, um Magenproblemen vorzubeugen.

Exzessiver Alkoholkonsum kann die Magen-Darmverträglichkeit von Atriscal verschlechtern.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Nehmen Sie Atriscal nicht ein, wenn Sie sich in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft befinden, da dies Ihr ungeborenes Kind sch√§digen oder Probleme bei der Geburt verursachen k√∂nnte. Es kann Nieren- und Herzprobleme bei Ihrem ungeborenen Kind verursachen. Es kann Ihre Blutungsneigung und die Ihres Kindes beeinflussen und dazu f√ľhren, dass der Geburtsvorgang sp√§ter einsetzt oder l√§nger andauert als erwartet. Sie sollten Atriscal w√§hrend der ersten 6 Monaten der Schwangerschaft nicht einnehmen, sofern es nicht absolut notwendig ist und von Ihrem Arzt empfohlen wird.

Wenn Sie Atriscal ab der 20. Schwangerschaftswoche f√ľr mehr als ein paar Tage einnehmen, kann dies bei Ihrem ungeborenen Kind Nierenprobleme verursachen, was zu einer verringerten, Menge des Fruchtwassers, welches Ihr Kind umgibt, f√ľhren kann (Oligohydramnion) oder es kann zur Verengung eines Blutgef√§√ües (Ductus arteriosus) im Herzen Ihres Kindes kommen. Wenn Sie l√§nger als ein paar Tage behandelt werden m√ľssen, kann Ihr Arzt eine zus√§tzliche √úberwachung empfehlen.

Sie sollten Atriscal nicht einnehmen, wenn Sie planen schwanger zu werden, da das Eintreten einer Schwangerschaft dadurch erschwert sein kann.

Der Wirkstoff geht nur in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Falls Sie stillen, d√ľrfen Sie Atriscal nicht √ľber einen l√§ngeren Zeitraum oder in hohen Dosen einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Wenn bei Ihnen unter der Anwendung von Atriscal Schwindel, Benommenheit, M√ľdigkeit oder Sehst√∂rungen auftreten, d√ľrfen Sie sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen und keine Maschinen bedienen (siehe Abschnitt 4. Welche Nebenwirkungen sind m√∂glich).

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Nehmen Sie Atriscal mit Fl√ľssigkeit ein. Es wirkt etwas schneller, wenn Sie es unabh√§ngig von den Mahlzeiten einnehmen. Insbesondere bei einer Langzeitbehandlung ist aber die Einnahme mit den Mahlzeiten zu empfehlen, um Magenproblemen vorzubeugen.

Die maximale Einzeldosis beträgt 1 Atriscal 400 mg - Filmtabletten.

Die maximale Tagesdosis beträgt 3 Atriscal 400 mg - Filmtabletten.

Zur individuellen Dosierung kann Ihnen ihr Arzt auch Atriscal 200 mg oder Atriscal 300 mg - Filmtabletten verschreiben.

Osteoarthritis/Arthrose, chronischer Gelenksrheumatismus

Die √ľbliche Dosierung ist 1 Atriscal 400 mg - Filmtablette 2-mal t√§glich. In akuten F√§llen kann der Arzt bis zu 3 Atriscal 400 mg Filmtabletten pro Tag verordnen.

Schmerzhafte Regelblutung (Menstruationsschmerzen)

Die √ľbliche Dosierung ist 1 Atriscal 400 mg - Filmtablette 2-mal t√§glich.

Leichte bis mäßig starke Schmerzen

Die √ľbliche Dosierung ist 200 mg Atriscal 3-mal t√§glich. Wenn eine h√∂here Dosierung ben√∂tigt wird kann Ihnen Ihr Arzt bis zu 3 Atriscal 400 mg - Filmtabletten pro Tag verschreiben.

Die niedrigste wirkungsvolle Dosis sollte f√ľr die k√ľrzeste Dauer, die zur Linderung der Symptome erforderlich ist, angewendet werden. Wenn Sie eine Infektion haben, konsultieren Sie unverz√ľglich einen Arzt, falls die Symptome (z. B. Fieber und Schmerzen) anhalten oder sich verschlimmern (siehe Abschnitt 2).

Atriscal 400 mg - Filmtabletten k√∂nnen in zwei gleiche H√§lften geteilt werden. Legen Sie die Tablette zum Teilen auf einen harten Untergrund. Dr√ľcken Sie mit beiden Daumen oder Zeigefingern links und rechts der Bruchrille.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Kinder von 8-12 Jahren:

Atriscal 400 mg - Filmtabletten sind zur Anwendung bei Kindern nicht geeignet. Ihr Arzt kann die teilbare 200 mg - Filmtablette f√ľr Kinder ab 8 Jahren verschreiben.

Jugendliche von 12-18 Jahren:

F√ľr die Behandlung bei Jugendlichen liegen nur beschr√§nkt Studien vor. Daher sollte eine Behandlung nur √ľber kurze Zeit und mit der geringsten wirksamen Dosis erfolgen.

Im Allgemeinen erhalten Jugendliche 1- bis 3-mal täglich 200 mg Dexibuprofen (1/2 Filmtablette Atriscal 400 mg).

Zwischen den Einnahmen sollte ein Abstand von 4 bis 6 Stunden eingehalten werden.

√Ąltere Patienten (ab 65 Jahren)

Wenn Sie √ľber 65 Jahre alt sind, kann Ihnen Ihr Arzt eine niedrigere Dosis als √ľblich verschrieben haben. Falls Sie Atriscal gut vertragen, kann Ihr Arzt die Dosis auf die oben genannte Menge erh√∂hen.

Patienten mit Leber- und/oder Nierenerkrankungen

Ihr Arzt kann Ihnen eine niedrigere als die √ľbliche Atriscal Dosis verschreiben. Halten Sie sich genau an die von Ihrem Arzt verschriebene Dosierung.

Wenn Sie glauben, dass die Wirkung dieses Arzneimittels zu stark oder zu schwach ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie eine größere Menge von Atriscal 400 mg - Filmtabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Falls Sie mehr Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten, oder falls Kinder aus Versehen das Arzneimittel eingenommen haben, wenden Sie sich immer an einen Arzt oder ein Krankenhaus in Ihrer Nähe, um eine Einschätzung des Risikos und Rat zur weiteren Behandlung zu bekommen.

Die Symptome einer √úberdosierung k√∂nnen √úbelkeit, Magenschmerzen, Erbrechen (m√∂glicherweise auch mit Blut), Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung, St√∂rung der Bewegungskoordination und Augenzittern umfassen. Bei hohen Dosen wurde √ľber Schl√§frigkeit, Benommenheit, Brustschmerzen, Herzklopfen, Ohnmacht, Kr√§mpfe (vor allem bei Kindern), Schw√§che und Schwindelgef√ľhle, Blut im Urin, Blutdruckabfall, Frieren und Atemprobleme berichtet.

F√ľr den Arzt: Zu Symptomen und Therapie bei √úberdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Gebrauchsinformation

Wenn Sie die Einnahme von Atriscal 400 mg - Filmtabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Anwendung wie verordnet fort.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die Häufigkeit der Nebenwirkungen ist bei kurzzeitiger Anwendung und niedriger Dosierung geringer.

Setzen Sie Atriscal ab und suchen Sie bitte einen Arzt auf,

  • wenn Sie starke Bauchschmerzen versp√ľren, insbesondere zu Beginn der Behandlung.
  • wenn Sie schwarzen Stuhl oder blutigen Durchfall haben oder wenn Sie Blut erbrechen.
  • wenn Sie einen Hautauschlag, starke Blasenbildung oder starkes Absch√§len der Haut, Wunden im Bereich der Schleimh√§ute oder Anzeichen einer Allergie bemerken.
  • wenn Sie Beschwerden wie Fieber, Halsschmerzen, grippe√§hnliche Zust√§nde, M√ľdigkeit, Nasenbluten oder Blutungen der Haut haben. Diese k√∂nnten durch eine Verringerung Ihrer wei√üen Blutk√∂rperchen bedingt sein (Agranulozytose).
  • wenn Sie starke oder anhaltende Kopfschmerzen haben.
  • wenn sich Ihre Haut und die Augen gelblich f√§rben (Gelbsucht).
  • wenn Ihr Gesicht, Zunge und Rachenraum anschwellen und wenn Sie Schluck- und Atembeschwerden haben (Angio√∂dem).

Sehr h√§ufige Nebenwirkungen ‚Äď bei mehr als 1 von 10 Behandelten

Verdauungsstörungen, Bauchschmerzen.

H√§ufige Nebenwirkungen ‚Äď bei weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

Gelegentliche Nebenwirkungen ‚Äď bei weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten

  • Magen - oder Darmgeschw√ľre und Magen - oder Darmblutungen, untypisch schwarzer Stuhl, Entz√ľndungen im Mund, Magenentz√ľndung (Gastritis);
  • Kleine Blutungen in der Haut (Purpura), Juckreiz, Nesselausschlag;
  • Schwellungen im Gesicht oder des Rachens (Angio√∂deme);
  • Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, √Ąngstlichkeit, Sehst√∂rungen, Ohrensausen (Tinnitus);
  • Schnupfen und Atembeschwerden.

Seltene Nebenwirkungen ‚Äď bei weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten

  • Schwere allergische Reaktionen;
  • psychotische Reaktionen, Depressionen, Reizbarkeit;
  • Verwirrtheit, Desorientierung, Erregung;
  • vor√ľbergehende Sehschw√§che;
  • H√∂rst√∂rungen;
  • Bl√§hungen, Verstopfung, Durchbruch (Perforation) im Verdauungssystem (die Beschwerden sind starke Bauchschmerzen, Fieber, √úbelkeit), Entz√ľndung der Speiser√∂hre, akuter Schub einer Divertikel-Erkrankung, einer Colitis oder eines Morbus Crohn;
  • Leberfunktionsst√∂rung, Hepatitis (Leberentz√ľndung) und Gelbsucht (Haut und Augen sind gelb gef√§rbt);
  • Blutbildst√∂rungen, einschlie√ülich einer Verringerung der Zahl der wei√üen oder roten Blutk√∂rperchen oder Blutpl√§ttchen.

Sehr seltene Nebenwirkungen ‚Äď bei weniger als 1 von 10 000 Behandelten

  • Allgemeine √úberempfindlichkeitsreaktionen, wie Fieber mit Hautausschlag, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen;
  • erh√∂hte Lichtempfindlichkeit;
  • Gehirnhautentz√ľndung (Beschwerden sind Kopfschmerzen, Fieber, steifer Nacken, allgemeines Unwohlsein) oder schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen (Atembeschwerden, Asthma, Herzrasen, niedriger Blutdruck, bis zum Schock);
  • R√∂tungen der Haut, der Schleimh√§ute oder des Rachens;
  • Blasen an H√§nden und F√ľ√üen (Stevens-Johnson-Syndrom);
  • Hautabl√∂sung (epidermale Nekrolyse);
  • Haarausfall;
  • Nierenentz√ľndung, Nierenerkrankungen, Nierenversagen;
  • Systemischer Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung);
  • sehr selten auftretende bakterielle Infektionen, die das Gewebe um einen Muskel betreffen, k√∂nnen sich verschlimmern.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Es kann zu einer schweren Hautreaktion, bekannt als DRESS-Syndrom, kommen. Die Symptome von DRESS umfassen Hautausschlag, Fieber, geschwollene Lymphknoten und eine Zunahme von Eosinophilen (einer Form der wei√üen Blutk√∂rperchen).
  • Bei Behandlungsbeginn ein roter, schuppiger, weit verbreiteter Hautausschlag mit Unebenheiten unter der Haut und von Fieber begleiteten Blasen, die sich in erster Linie auf den Hautfalten, dem Rumpf und den oberen Extremit√§ten befinden (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem). Beenden Sie die Anwendung von Atriscal, wenn Sie diese Symptome entwickeln, und begeben Sie sich unverz√ľglich in medizinische Behandlung. Siehe auch Abschnitt 2.

√Ėdeme (geschwollene Gliedma√üen), hoher Blutdruck und Herzschw√§che, k√∂nnten bei einer Behandlung mit NSAR auftreten.

Die Anwendung von Arzneimitteln wie Atriscal k√∂nnte mit einem geringf√ľgig erh√∂hten Risiko einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel bzw. auf dem Blisterstreifen als "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Atriscal 400 mg - Filmtabletten enthalten

  • Der Wirkstoff ist: Dexibuprofen. Eine Filmtablette enth√§lt 400 mg.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    • Tablettenkern: Hypromellose, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, hochdisperses Siliciumdioxid, Talkum (gereinigt).
    • Film√ľberzug: Polyvinylalkohol, Poloxamer, Titandioxid (E171), Talkum (gereinigt), Macrogol 6000.

Wie Atriscal 400 mg - Filmtabletten aussehen und Inhalt der Packung

Atriscal 400 mg - Filmtabletten sind weiß, länglich, mit einer Bruchrille auf beiden Seiten. Atriscal 400 mg - Filmtabletten sind in Blisterpackungen zu 10, 20, 30 und 50 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Gebro Pharma GmbH

A-6391 Fieberbrunn √Ėsterreich

Zulassungsnummer: 1-31860

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Oktober 2022.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome einer √úberdosierung

Symptome treten √ľblicherweise innerhalb von 4 Stunden auf. Haupts√§chlich sind dies milde Symptome wie Bauchschmerzen, √úbelkeit, Erbrechen, Lethargie, Benommenheit, Kopfschmerzen, Nystagmus, Tinnitus und Ataxie. Selten sind mittelschwere oder schwerwiegende Symptome wie gastrointestinale Blutungen, Hypotonie, Hypothermie, metabolische Azidose, Kr√§mpfe, Nierenfunktionsst√∂rungen, Koma, Atemnotsyndrom beim Erwachsenen und vor√ľbergehende Episoden von Apnoe (bei Kleinkindern nach Einnahme gro√üer Mengen).

Therapie einer √úberdosierung

Die Behandlung ist symptomatisch, es steht kein spezifisches Antidot zur Verf√ľgung. Eingenommene Mengen Dexibuprofen, f√ľr die es unwahrscheinlich ist Symptome hervorzurufen (weniger als

50 mg/kg Dexibuprofen), sollten mit Wasser verd√ľnnt werden, um gastrointestinale St√∂rungen zu minimieren. Im Falle einer Einnahme von gr√∂√üeren Mengen Dexibuprofen sollte Aktivkohle verabreicht werden.

Eine Magenentleerung durch Emesis ist nur innerhalb von 60 Minuten nach der Einnahme in Betracht zu ziehen. Eine Magensp√ľlung sollte nur erwogen werden, wenn potentiell lebensbedrohliche Mengen an Dexibuprofen eingenommen wurden und die Magensp√ľlung innerhalb von 60 Minuten nach der Einnahme durchgef√ľhrt werden kann. Forcierte Diurese, H√§modialyse oder H√§moperfusion scheinen nicht hilfreich zu sein, da Dexibuprofen stark an Plasmaproteine gebunden wird.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Atriscal 400 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Dexibuprofen
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gebro Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 26.03.2013
ATC Code M01AE14
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden