Sortis 20 mg Kautabletten

Abbildung Sortis 20 mg Kautabletten
Wirkstoff(e) Atorvastatin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Pfizer
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C10AA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

Zulassungsinhaber

Pfizer

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

Sortis gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind und die Blutfette (Lipide) regulieren.

Sortis wird angewendet, um die Blutfette zu verringern, die als Cholesterin oder Triglyzeride bezeichnet werden, falls eine fettarme ErnĂ€hrung und eine Umstellung des Lebensstils alleine nicht ausreichen. Wenn Sie ein erhöhtes Risiko fĂŒr Herzkrankheiten haben, kann Sortis auch zur Verringerung dieses Risikos bei normalen Cholesterinwerten angewendet werden. WĂ€hrend der Behandlung mĂŒssen Sie die ĂŒbliche cholesterinbewusste ErnĂ€hrung fortfĂŒhren.

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Sortis darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Atorvastatin, Ă€hnliche Arzneimittel, die die Blutfettwerte verringern, oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten
  • wenn bei Ihnen bei Leberfunktionstests unerklĂ€rbare VerĂ€nderungen der Leberwerte aufgetreten sind
  • wenn Sie eine Frau im gebĂ€rfĂ€higen Alter sind und keine ausreichende SchwangerschaftsverhĂŒtung betreiben
  • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden
  • wenn Sie derzeit stillen

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Sortis einnehmen.

Im Folgenden werden GrĂŒnde genannt, aus denen Sortis fĂŒr Sie nicht geeignet sein könnte:

  • wenn Sie bereits einmal einen Schlaganfall mit einer Blutung im Gehirn hatten oder von vorhergehenden SchlaganfĂ€llen noch FlĂŒssigkeitseinschlĂŒsse im Gehirn haben
  • wenn Sie Probleme mit den Nieren haben
  • wenn Sie an einer Unterfunktion der SchilddrĂŒse leiden (Hypothyreose)
  • wenn sie wiederholte oder unklare Muskelbeschwerden oder -schmerzen haben oder hatten, oder bei Ihnen oder in Ihrer Familie Muskelerkrankungen aufgetreten sind
  • wenn bei Ihnen Muskelerkrankungen im Zusammenhang mit der Anwendung von anderen lipidsenkenden Arzneimitteln (z. B. anderen Statinen oder Arzneimitteln, die man als Fibrate bezeichnet) aufgetreten sind
  • wenn Sie regelmĂ€ĂŸig grĂ¶ĂŸere Mengen Alkohol trinken
  • wenn Sie Lebererkrankungen in der eigenen Vorgeschichte haben
  • wenn Sie Ă€lter als 70 Jahre sind

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Sortis einnehmen,

  • wenn Sie schwere Atemprobleme (respiratorische Insuffizienz) haben

Wenn einer dieser GrĂŒnde auf Sie zutrifft, wird Ihr Arzt vor und möglicherweise auch wĂ€hrend Ihrer Behandlung mit Sortis Blutuntersuchungen durchfĂŒhren, um Ihr Risiko fĂŒr Nebenwirkungen an der Muskulatur abschĂ€tzen zu können. Das Risiko fĂŒr Nebenwirkungen, die die Muskeln betreffen wie z. B. Rhabdomyolyse, erhöht sich, wenn gleichzeitig bestimmte andere Arzneimittel eingenommen werden (siehe Abschnitt 2 „Einnahme von Sortis zusammen mit anderen Arzneimitteln“).

Informieren Sie ebenfalls Ihren Arzt oder Apotheker, wenn bei Ihnen anhaltende MuskelschwÀche auftritt. Zur Diagnose und Behandlung dieses Zustands sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

WĂ€hrend der Einnahme dieses Arzneimittels wird Ihr Arzt sorgfĂ€ltig kontrollieren, ob Sie zuckerkrank sind (Diabetes mellitus) oder ob bei Ihnen die Gefahr besteht, dass Sie zuckerkrank werden. Möglicherweise besteht ein Risiko fĂŒr Diabetes mellitus, wenn Sie hohe Blutzuckerwerte oder Fettwerte im Blut haben, ĂŒbergewichtig sind und an Bluthochdruck leiden.

Einnahme von Sortis zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Es gibt einige andere Arzneimittel, die die Wirkung von Sortis verĂ€ndern können oder deren Wirkung durch Sortis verĂ€ndert werden kann. Diese Form der Wechselwirkung könnte die Wirkungen eines oder beider dieser Arzneimittel vermindern. Es könnte aber auch das Risiko fĂŒr Nebenwirkungen oder der Schweregrad von Nebenwirkungen erhöht werden, wie etwa von Rhabdomyolyse, einem Abbau von Muskelgewebe (Beschreibung siehe Abschnitt 4):

  • Arzneimittel, die Ihr Immunsystem beeinflussen, z. B. Ciclosporin
  • einige Antibiotika oder Arzneimittel gegen Pilzinfektionen, z. B. Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol, Rifampin, FusidinsĂ€ure
  • andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettwerte, z. B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol
  • einige Calciumblocker gegen Angina pectoris oder hohen Blutdruck z. B. Amlodipin, Diltiazem; Arzneimittel zur Regulierung des Herzrhythmus, z. B. Digoxin, Verapamil, Amiodaron
  • Arzneimittel, die bei der Behandlung von HIV-Infektion angewendet werden, z. B. Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, die Kombination Tipranavir/Ritonavir etc.
  • einige Arzneimittel, die bei der Behandlung von Hepatitis C angewendet werden, z. B. Telaprevir
  • Zu den weiteren Arzneimitteln mit bekannten Wechselwirkungen mit Sortis zĂ€hlen Ezetimib (zur Cholesterinsenkung), Warfarin (zur Verminderung von Blutgerinnseln), die Antibabypille (orale Kontrazeptiva), Stiripentol (zur Krampfhemmung bei Epilepsie), Cimetidin (Anwendung bei Sodbrennen und MagengeschwĂŒren), Phenazon (ein Schmerzmittel), Colchicin (zur Behandlung von Gicht), Antazida (aluminium- oder magnesiumhaltige Arzneimittel bei Magenverstimmung) und Boceprevir (zur Behandlung von Lebererkrankungen wie Hepatitis C)
  • Arzneimittel, die ohne Verschreibung erhĂ€ltlich sind: Johanniskraut

Informieren Sie stets Ihren Arzt, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Einnahme von Sortis zusammen mit Nahrungsmitteln und GetrÀnken

Anleitungen zur Einnahme von Sortis entnehmen Sie bitte Abschnitt 3. Bitte Folgendes beachten:

Grapefruitsaft

Trinken Sie nie mehr als ein oder zwei kleine GlĂ€ser Grapefruitsaft am Tag, da große Mengen an Grapefruitsaft die Wirkungen von Sortis verĂ€ndern können.

Alkohol

Vermeiden Sie ĂŒbermĂ€ĂŸigen Alkoholkonsum, wĂ€hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen. Genauere Angaben siehe Abschnitt 2 „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“.

Schwangerschaft und Stillzeit

Nehmen Sie Sortis nicht ein, wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie schwanger werden wollen.

Frauen, die schwanger werden können, dĂŒrfen Sortis nur dann einnehmen, wenn sie zuverlĂ€ssige VerhĂŒtungsmethoden anwenden.

Wenn Sie stillen, dĂŒrfen Sie Sortis nicht einnehmen.

Die Sicherheit von Sortis wÀhrend der Schwangerschaft und der Stillzeit wurde bisher noch nicht nachgewiesen.

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

VerkehrstĂŒchtigkeit und das Bedienen von Maschinen

Normalerweise beeinflusst dieses Arzneimittel Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit oder die FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen nicht. Sie dĂŒrfen jedoch kein Fahrzeug lenken, falls dieses Arzneimittel Ihre VerkehrstĂŒchtigkeit beeinflusst. Sie dĂŒrfen keine Werkzeuge oder Maschinen bedienen, falls Ihre FĂ€higkeit diese zu bedienen durch dieses Arzneimittel beeintrĂ€chtigt ist.

Sortis enthÀlt Aspartam

EnthĂ€lt Aspartam als Quelle fĂŒr Phenylalanin und kann schĂ€dlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie haben.

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Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt wird Sie vor Behandlungsbeginn auf eine cholesterinarme ErnÀhrung umstellen, die Sie auch wÀhrend der Therapie mit Sortis beibehalten sollen.

Die ĂŒbliche Anfangsdosierung von Sortis bei Erwachsenen und Kindern ab 10 Jahren betrĂ€gt 10 mg einmal tĂ€glich. Diese kann bei Bedarf von Ihrem Arzt erhöht werden, bis Sie die Dosis erhalten, die Sie benötigen. Ihr Arzt wird die Dosierung in ZeitabstĂ€nden von 4 Wochen oder mehr anpassen. Die Höchstdosis von Sortis betrĂ€gt 80 mg einmal tĂ€glich bei Erwachsenen und 20 mg einmal tĂ€glich bei Kindern.

Nehmen Sie die Sortis Kautabletten bitte zerkaut oder unzerkaut mit ausreichend FlĂŒssigkeit ein. Die Einnahme kann zu jeder Tageszeit unabhĂ€ngig von den Mahlzeiten erfolgen. Sie sollten aber versuchen, Ihre Tablette jeden Tag zur gleichen Zeit einzunehmen.

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dauer der Behandlung mit Sortis wird von Ihrem Arzt bestimmt.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Sortis zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von Sortis eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Sortis Kautabletten (mehr als Ihre ĂŒbliche Tagesdosis) eingenommen haben, fragen Sie bei Ihrem Arzt oder dem nĂ€chstgelegenen Krankenhaus um Rat.

Wenn Sie die Einnahme von Sortis vergessen haben

Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, nehmen Sie einfach zum ĂŒblichen Zeitpunkt die nĂ€chste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Sortis abbrechen

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben oder Ihre Behandlung beenden möchten, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

Wenn bei Ihnen eine der folgenden schweren Nebenwirkungen auftritt, brechen Sie die Tabletteneinnahme ab und informieren Sie umgehend Ihren Arzt oder suchen Sie die Notfallaufnahme des nÀchstgelegenen Krankenhauses auf.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Menschen betreffen)

  • Schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Bereich des Gesichtes, der Zunge und im Rachen, die zu schweren Atemproblemen fĂŒhren können
  • Ernste Erkrankungen mit Erscheinungen wie z. B. schwere Hautablösung und Schwellung der Haut, Blasenbildung auf der Haut, im Mund, im Genitalbereich und um die Augen und Fieber. Fleckiger, roter Hautausschlag speziell auf den HandflĂ€chen und Fußsohlen, möglicherweise auch mit Blasenbildung
  • Wenn Sie eine MuskelschwĂ€che, Empfindlichkeit oder Schmerzen in der Muskulatur empfinden, und besonders, wenn dies mit Unwohlsein oder erhöhter Temperatur verbunden ist, dann kann dies durch einen krankhaften Muskelschwund verursacht worden sein. Der abnormale Muskelschwund kann unter UmstĂ€nden auch nach dem Absetzen von Atorvastatin weiter bestehen, und er kann lebensbedrohlich sein und zu Nierenproblemen fĂŒhren.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Menschen betreffen)

  • Wenn Sie Probleme mit unerwarteten oder ungewöhnlichen Blutungen oder BlutergĂŒssen haben, kann dies auf LeberschĂ€den hinweisen. Dann mĂŒssen Sie so schnell wie möglich Ihren Arzt aufsuchen.

Andere mögliche Nebenwirkungen mit Sortis

HÀufige Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10 Menschen betreffen) umfassen:

  • EntzĂŒndung der Luftwege in der Nase, Halsschmerzen, Nasenbluten
  • allergische Reaktionen
  • Anstieg des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau ĂŒberwachen), Anstieg der Kreatininphosphokinase im Blut
  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Verstopfung, BlĂ€hungen, Verdauungsstörungen, Durchfall
  • Gelenk-, Muskel- und RĂŒckenschmerzen
  • Ergebnisse von Blutuntersuchungen, die möglicherweise auf eine gestörte Leberfunktion hinweisen

Gelegentliche Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 100 Menschen betreffen) umfassen:

  • Appetitlosigkeit (Anorexie), Gewichtszunahme, Erniedrigung des Blutzuckerspiegels (wenn Sie Diabetiker sind, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin genau ĂŒberwachen)
  • AlptrĂ€ume, Schlaflosigkeit
  • Benommenheit, TaubheitsgefĂŒhl oder Kribbeln in den Fingern oder Zehen, herabgesetzte Empfindung der Haut auf leichte BerĂŒhrungsreize oder Schmerzen, Störungen des Geschmacksempfindens, GedĂ€chtnisverlust
  • Verschwommenes Sehen
  • OhrgerĂ€usche und/oder GerĂ€usche im Kopf
  • Erbrechen, Aufstoßen, Oberbauch- oder Unterbauchschmerzen, EntzĂŒndung der BauchspeicheldrĂŒse (Pankreatitis), was zu Magenschmerzen fĂŒhrt
  • LeberentzĂŒndung (Hepatitis)
  • Ausschlag, Hautausschlag und Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall
  • Nackenschmerzen, MuskelschwĂ€che
  • SchwĂ€chegefĂŒhl, Unwohlsein, Erschöpfung, Schmerzen im Brustkorb, Schwellungen besonders im Knöchelbereich (Ödeme), erhöhte Temperatur
  • Positiver Test auf weiße Blutzellen im Urin

Seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 1.000 Menschen betreffen) umfassen:

  • Sehstörung
  • unerwartete Blutung oder Bluterguss
  • Gelbsucht (GelbfĂ€rbung der Haut und des Weißen im Auge)
  • Sehnenverletzung

Sehr seltene Nebenwirkungen (können bis zu 1 von 10.000 Menschen betreffen) umfassen:

  • allergische Reaktion – Symptome können sein: plötzliches pfeifendes Atmen oder Brustschmerzen oder EngegefĂŒhl in der Brust, Schwellung von Augenlidern, Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen, Atemschwierigkeiten, Kollaps
  • Hörverlust
  • GynĂ€komastie (BrustvergrĂ¶ĂŸerung bei MĂ€nnern)

Nebenwirkungen mit nicht bekannter HĂ€ufigkeit (HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar)

anhaltende MuskelschwÀche

Mögliche Nebenwirkungen, die bei einigen Statinen (Arzneimittel der gleichen Art) berichtet wurden:

  • Probleme mit der Sexualfunktion
  • Depression
  • Atemprobleme einschließlich anhaltender Husten und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber
  • Diabetes mellitus: Die Wahrscheinlichkeit hierfĂŒr ist erhöht, wenn Sie hohe Blutzuckerwerte oder Fettwerte im Blut haben, ĂŒbergewichtig sind und an Bluthochdruck leiden. Ihr Arzt wird Sie sorgfĂ€ltig

kontrollieren, wÀhrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt ĂŒber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 Wien Österreich

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Blister und dem Umkarton nach „Verwendbar bis:“ angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

FĂŒr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Sortis Kautabletten enthalten

Der Wirkstoff von Sortis Kautabletten ist Atorvastatin.

Jede Tablette enthÀlt 5 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat).

Jede Tablette enthÀlt 10 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat).

Jede Tablette enthÀlt 20 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat).

Jede Tablette enthÀlt 40 mg Atorvastatin als Atorvastatin-Calcium-Trihydrat).

Die sonstigen Bestandteile von Sortis Kautabletten sind Calciumcarbonat, mikrokristalline Cellulose, Croscarmellose-Natrium, Polysorbat 80, Hydroxypropylcellulose, vorverkleisterte StĂ€rke [Mais], Mannitol, Aspartam, Sucralose, Traubenaroma (Maltodextrin, Grapefruitsaftkonzentrat, Gummi arabicum, Ananassaftkonzentrat, ZitronensĂ€ure, natĂŒrliche Aromastoffe) und Magnesiumstearat.

Wie Sortis Kautabletten aussehen und Inhalt der Packung

Sortis 5 mg Kautabletten sind weiß bis weißlich, rund und haben pink- bis purpurfarbene Tupfer. Sie sind auf der einen Seite mit einer „5“ und auf der anderen Seite mit „LCT“ gekennzeichnet.

Sortis 10 mg Kautabletten sind weiß bis weißlich, rund und haben pink- bis purpurfarbene Tupfer. Sie sind auf der einen Seite mit einer „10“ und auf der anderen Seite mit „LCT“ gekennzeichnet.

Sortis 20 mg Kautabletten sind weiß bis weißlich, rund und haben pink- bis purpurfarbene Tupfer. Sie sind auf der einen Seite mit einer „20“ und auf der anderen Seite mit „LCT“ gekennzeichnet.

Sortis 40 mg Kautabletten sind weiß bis weißlich, rund und haben pink- bis purpurfarbene Tupfer. Sie sind auf der einen Seite mit einer „40“ und auf der anderen Seite mit „LCT“ gekennzeichnet.

Sortis Kautabletten sind in Blisterpackungen mit 30 Kautabletten erhÀltlich.

Dieses Arzneimittel ist als Kautabletten zu 5 mg, 10 mg, 20 mg und 40 mg sowie als Filmtabletten zu 10 mg, 20 mg, 40 mg und 80 mg erhÀltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller

Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH, Freiburg, Deutschland

Sortis 5 mg Kautabletten, Z. Nr.: 1-29554

Sortis 10 mg Kautabletten, Z. Nr.: 1-29555

Sortis 20 mg Kautabletten, Z. Nr.: 1-29556

Sortis 40 mg Kautabletten, Z. Nr.: 1-29557

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des EuropÀischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Österreich, Bulgarien, Tschechische Republik, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Polen, RumĂ€nien, Slowakei, Slowenien: Sortis

Belgien, Zypern, Finnland, Griechenland, Irland, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Schweden, Vereinigtes Königreich: Lipitor

DĂ€nemark, Island, Portugal, Spanien: Zarator Frankreich: Tahor

Deutschland: Atorvastatin Pfizer

Italien: Xarator

Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt genehmigt im Juni 2015.

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Wirkstoff(e) Atorvastatin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Pfizer
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
ATC Code C10AA05
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, rein

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden