Temesta 1,0 mg - Tabletten

Abbildung Temesta 1,0 mg - Tabletten
Wirkstoff(e) Lorazepam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Ja
Zulassungsdatum 13.05.1971
ATC Code N05BA06
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Anxiolytika

Kurzinformationen

Zulassungsinhaber

Pfizer Corporation Austria GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Temesta 2,5 mg - Tabletten Lorazepam Pfizer Corporation Austria GmbH
Temesta 2 mg - Ampullen Lorazepam Pfizer Corporation Austria GmbH
Lorazepam Aristo 2,5 mg Tabletten Lorazepam Aristo Pharma GmbH
Lorazepam Aristo 1 mg Schmelztabletten Lorazepam Aristo Pharma GmbH
Lorazepam Aristo 1 mg Tabletten Lorazepam Aristo Pharma GmbH

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Temesta 1,0 mg - Tabletten beinhalten den Wirkstoff Lorazepam und werden zur Therapie von:

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Bevor Temesta 1,0 mg zu sich nehmen sprechen Sie bitte mit einem Arzt oder Apotheker. Falls Sie an einer der hier aufgelisteten Beschwerden leiden darf das Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Die Dosierung ist von Patient zu Patient sehr unterschiedlich und sollte von einem Arzt bestimmt werden.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Die h√§ufigsten Nebenwirkungen sind Schl√§frigkeit und M√ľdigkeit. Hier finden Sie die genaue Auflistung aller Nebenwirkungen.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Lagern Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich und nicht √ľber 25 ¬įC.

Die Kurzinformation

Alle f√ľr die Kurzinformation herangezogenen Informationen stammen von der Gebrauchsinformation des jeweiligen Medikaments. Kurzinformationen sollen Ihnen dabei helfen einen schnellen √úberblick √ľber ein Medikament zu gewinnen. Diese Informationen sind aus Gr√ľnden der Lesbarkeit bewusst verk√ľrzt und beinhalten nicht alle Anwendungsgebiete, Gegenanzeigen und Nebenwirkungen. Bitte lesen Sie die gesamte Gebrauchsinformation - speziell bei Fragen zu Gegenanzeigen, Dosierungen und Nebenwirkungen.
Markus Falkenstätter, BSc

Markus Falkenstätter, BSc
Autor

Markus Falkenstätter ist Autor zu pharmazeutischen Themen in der Medizin-Redaktion von Medikamio. Er befindet sich im letzten Semester seines Pharmaziestudiums an der Universität Wien und liebt das wissenschaftliche Arbeiten im Bereich der Naturwissenschaften.

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer

Mag. pharm. Stefanie Lehenauer
Lektor

Stefanie Lehenauer ist seit 2020 freie Autorin bei Medikamio und studierte Pharmazie an der Universität Wien. Sie arbeitet als Apothekerin in Wien und ihre Leidenschaft sind pflanzliche Arzneimittel und deren Wirkung.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Temesta 1,0 mg - Tabletten sind ein beruhigendes und angstlösendes Arzneimittel aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine.

Temesta 1,0 mg - Tabletten werden eingenommen bei Angst- und Spannungszuständen, die sich auch als Übererregbarkeit, nervöse Gespanntheit, Herzbeschwerden oder Schlafstörungen äußern können.

Nicht alle Angst- oder Schlafst√∂rungen bed√ľrfen der Behandlung mit einem Arzneimittel. Oftmals sind sie Ausdruck k√∂rperlicher oder seelischer Erkrankungen oder anderer Konflikte und k√∂nnen durch andersartige Ma√ünahmen oder eine Behandlung der Grunderkrankung beeinflusst werden.

Benzodiazepine beseitigen nicht die Ursache der St√∂rung. Sie vermindern den Leidensdruck und k√∂nnen dar√ľber hinaus eine wichtige Hilfe sein, um z. B. den Zugang f√ľr eine weiterf√ľhrende Behandlung und die entsprechende Problemverarbeitung zu erleichtern.

Temesta-Tabletten sind bei den meisten Zustandsbildern mit dem Leitsymptom Angst therapeutisch wirksam:

  • Behandlung der Angst als komplizierender Faktor bei organischen Erkrankungen
  • Behandlung generalisierter Angstzust√§nde
  • kurzzeitige Behandlung vegetativer St√∂rungen infolge von Angstzust√§nden
  • kurzzeitige Behandlung von Schlaflosigkeit
  • Zusatztherapie bei Angstzust√§nden mit Depressionen und Schizophrenie

Wie alle anderen benzodiazepinhaltigen Arzneimittel d√ľrfen Temesta-Tabletten nur eingenommen werden, wenn die Befindlichkeitsst√∂rung ernsthaft und beeintr√§chtigend ist oder f√ľr den Patienten eine unzumutbare Belastung darstellt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Temesta-Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Lorazepam oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie allergisch gegen andere Arzneimittel aus der Wirkstoffgruppe der Benzodiazepine sind;
  • wenn Sie an schwerer krankhafter Muskelschw√§che leiden (Myasthenia gravis);
  • wenn eine akute Vergiftung mit Alkohol oder zentral d√§mpfenden Arzneimitteln vorliegt;
  • von Kindern unter 6 Jahren;
  • bei vor√ľbergehenden Atemstillst√§nden w√§hrend des Schlafes (Schlafapnoe);
  • bei unzureichender Atemleistung (schwerwiegender respiratorischer Insuffizienz);
  • bei schweren Leberfunktionsst√∂rungen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Temesta einnehmen.

Besondere Vorsicht ist erforderlich

  • bei √§lteren oder geschw√§chten Personen (Schw√§chung durch Operationen oder bei schlechtem Allgemeinzustand). Eine Verminderung der Aufmerksamkeit kann hier l√§ngere Zeit anhalten. Bei √§lteren Patienten besteht eine erh√∂hte Sturzgefahr. √Ąltere oder geschw√§chte Patienten reagieren m√∂glicherweise empfindlicher auf Temesta-Tabletten und die Dosis muss dementsprechend verringert werden. Der obere Magen-Darmabschnitt sollte regelm√§√üig auf St√∂rungen untersucht werden.
  • bei Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn. Hier muss mit einem verst√§rkten Ansprechen auf das Arzneimittel gerechnet werden, dem durch eine vorsichtige Dosierung Rechnung zu tragen ist. Obwohl es nur selten zu Blutdrucksenkung kam, sollten Benzodiazepine mit Vorsicht bei Patienten angewendet werden, bei denen ein Blutdruckabfall zu Komplikationen betreffend die Gehirngef√§√üe oder Herzgef√§√üe f√ľhren k√∂nnte.
  • bei einer Langzeitbehandlung mit Benzodiazepinen. Hier wird vorsorglich eine regelm√§√üige Kontrolle des Blutbildes und der Leberwerte empfohlen, da es gelegentlich zu einer fehlerhaften Zusammensetzung des Blutes (Blutdyskrasie) oder Erh√∂hung der Leberenzyme kommen kann.
  • bei Patienten mit beeintr√§chtigter Atemfunktion (z. B. COPD).
  • bei √úberempfindlichkeit gegen√ľber Konservierungsmitteln der p-Hydroxybenzoes√§ure-Gruppe (Paragruppenallergie).
  • bei der Behandlung von Patienten mit Leberfunktionsst√∂rungen; hier m√ľssen die √ľblichen Vorsichtsma√ünahmen beachtet werden. Bei eingeschr√§nkter Leberfunktion und/oder Gehirnerkrankung aufgrund eines Leberschadens (Leberenzephalopathie) m√ľssen Temesta-Tabletten mit Vorsicht angewendet werden, da es hier ‚Äď wie mit allen Benzodiazepinen ‚Äď zu einer Verschlechterung der Leberenzephalopathie kommen kann.
  • falls paradoxe Reaktionen (siehe Abschnitt 4 ‚ÄěWelche Nebenwirkungen sind m√∂glich?‚Äú) auftreten. Mit solchen Reaktionen muss insbesondere bei Kindern und √§lteren Personen gerechnet werden. Beim Auftreten paradoxer Reaktionen soll die Behandlung mit Temesta-Tabletten beendet werden.
  • bei Patienten, die an einer Sonderform von epileptischen Anf√§llen leiden (Lennox-Gastaut-Syndrom). Temesta-Tabletten k√∂nnen vermehrt Krampfzust√§nde ausl√∂sen.
  • bei Patienten mit Angstzust√§nden und gleichzeitig bestehenden Magen-Darmerkrankungen oder Herz- und Blutgef√§√üerkrankungen.
  • bei gleichzeitiger Behandlung mit Arzneimitteln aus der Wirkstoffgruppe der Opioide (starke Schmerzmittel, Arzneimittel zur Substitutionstherapie und bestimmte Hustenmittel). Die gleichzeitige Anwendung mit Temesta erh√∂ht das Risiko f√ľr Benommenheit, Atemschwierigkeiten (Atemdepression) und Koma, und kann lebensbedrohlich sein. Daher soll eine gleichzeitige Anwendung nur in Erw√§gung gezogen werden, wenn keine anderen Behandlungsm√∂glichkeiten anwendbar sind.
    Wenn Ihnen dennoch Temesta zusammen mit Opioiden verschrieben wird, hat Ihr Arzt die Dosierung und Dauer der gleichzeitigen Behandlung einzuschränken.
    Bitte informieren Sie Ihren Arzt √ľber alle Opioide, die Sie einnehmen und befolgen Sie genau die Dosisempfehlungen Ihres Arztes. Kombinieren Sie solche Arzneimittel auch nicht eigenm√§chtig

Es könnte hilfreich sein, Freunde und Familienmitglieder zu informieren, bei Ihnen auf die oben genannten Symptome zu achten. Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie solche Symptome bei sich feststellen.

Warnhinweise

Temesta-Tabletten dienen nicht zur Behandlung ohne erkennbare Ursache auftretender Depressionen oder psychotischer St√∂rungen (Wahnvorstellung, Halluzinationen, Wahrnehmungsst√∂rungen, schwere Verhaltensst√∂rungen), au√üer vor√ľbergehend als Zusatzmedikation bei Patienten mit begleitenden Angstzust√§nden oder Schlaflosigkeit, wenn diese durch die Grundbehandlung mit Antidepressiva bzw. Neuroleptika (Arzneimittel mit beruhigender Wirkung) nicht ausreichend beherrscht werden.

Bei Patienten mit depressiver Verstimmung ist Vorsicht geboten, da depressive Erscheinungen in Einzelf√§llen verst√§rkt auftreten k√∂nnen. Eine Behandlung mit Benzodiazepinen kann bei diesen Patienten die Gefahr eines Selbstmordes erh√∂hen; sie sollte nicht ohne zus√§tzliche Therapie erfolgen. Lorazepam ist f√ľr die Behandlung von Angst- und Spannungszust√§nden infolge von Alltagsstress nicht geeignet.

Sie sollten die Einnahme der Tabletten nicht abrupt beenden, sondern die Dosis schrittweise reduzieren (siehe Abschnitt ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Temesta-Tabletten abbrechen‚Äú).

Temesta-Tabletten k√∂nnen ein paar Stunden nach der Einnahme zu einer vor√ľbergehenden Beeintr√§chtigung des Erinnerungsverm√∂gens f√ľhren. Um dieses Risiko zu vermindern, sollten Sie nach der Einnahme einen ungest√∂rten Schlaf von 7 - 8 Stunden sicherstellen.

Bei Anwendung von Benzodiazepinen, einschließlich Lorazepam, kann es zu einer möglicherweise tödlich verlaufenden Atemdämpfung kommen.

Schwere allergische/schockartige Reaktionen sind bei der Anwendung von Benzodiazepinen berichtet worden. F√§lle von Fl√ľssigkeitsansammlungen im Gewebe (Angio√∂deme) im Bereich der Zunge, Stimmritze oder des Kehlkopfes wurden bei Patienten nach Einnahme der ersten oder einer Folgedosis von Benzodiazepinen berichtet. Einige Patienten, die Benzodiazepine eingenommen haben, zeigten zus√§tzliche Beschwerden wie Atemnot (Dyspnoe), Verschluss der Kehle oder √úbelkeit und Erbrechen. F√ľr einige Patienten war eine medizinische Behandlung in der Notaufnahme erforderlich. Falls sich die Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe auf die Zunge, die Stimmritze oder den Kehlkopf auswirkt, kann ein Atemwegsverschluss auftreten und t√∂dlich sein. Wenn bei Ihnen nach der Behandlung mit einem Benzodiazepin eine Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe aufgetreten ist, d√ľrfen Sie mit diesem Wirkstoff nicht mehr behandelt werden.

Es wird empfohlen, die Notwendigkeit einer fortdauernden Therapie mit Temesta-Tabletten in regelm√§√üigen Abst√§nden zu √ľberpr√ľfen.

Gewöhnungseffekte

Die Einnahme von Temesta-Tabletten kann ‚Äď wie bei allen benzodiazepinhaltigen Arzneimitteln ‚Äď zu einer k√∂rperlichen und seelischen Abh√§ngigkeit f√ľhren. Diese kann vor allem bei einer ununterbrochenen Einnahme √ľber l√§ngere Zeit auftreten und hat insbesondere nach abruptem Aufh√∂ren mit der Arzneimitteleinnahme Entzugssymptome zur Folge. Diese k√∂nnen bereits nach einw√∂chiger Einnahme der empfohlenen Dosis bei Abbruch der Einnahme auftreten. Es wurden folgende Beschwerden beschrieben: Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Angstgef√ľhle, Anspannung, Ruhelosigkeit, Verwirrtheit und Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Benommenheit, Schwei√üausbr√ľche.

In schweren F√§llen k√∂nnen zus√§tzlich folgende Beschwerden auftreten: Realit√§tsverlust, Gef√ľhl der eigenen Person fremd gegen√ľberzustehen, versch√§rfter H√∂rsinn, Ohrger√§usche, Kribbeln und Taubheitsgef√ľhl in den Gliedern, gesteigerte Empfindlichkeit gegen√ľber Licht, L√§rm und k√∂rperlichem Kontakt, Depressionen, unwillk√ľrliche Bewegungen, √úbelkeit, Erbrechen, Appetitlosigkeit, Durchfall, Panikattacken, Zittern, Bauchkr√§mpfe, Erregungszust√§nde, Herzklopfen, Herzrasen, √úberw√§rmung, Wahrnehmungsver√§nderungen, Verstimmungen, √ľbersteigerte Reflexe, Schwindelgef√ľhl, schlechtes Kurzzeitged√§chtnis, Halluzinationen/Delirium, Krampfanf√§lle.

Um das Risiko der Entwicklung einer Abh√§ngigkeit m√∂glichst klein zu halten, sollten Sie folgende Hinweise beachten: Benzodiazepine d√ľrfen nur auf Verordnung des Arztes eingenommen werden. Die vom Arzt verordnete Dosis darf auf keinen Fall erh√∂ht werden, auch dann nicht, wenn die Wirkung nachl√§sst. Dies kann ein Zeichen einer Abh√§ngigkeitsentwicklung sein. Durch eigenm√§chtige Dosissteigerung wird die gezielte Behandlung erschwert. Ebenso sollen Sie mit der Einnahme von Temesta-Tabletten nicht von einem Tag auf den anderen aufh√∂ren, sondern die Therapie ausschleichend beenden.

Einnahme von Temesta-Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden. Das gilt auch f√ľr Arzneimittel, die Sie rezeptfrei erworben oder fr√ľher von anderen √Ąrzten verschrieben bekommen haben.

Andere Arzneimittel sind nur einzunehmen, wenn sie vom Arzt verordnet werden.

Wenn Sie zwei oder mehrere Arzneimittel einnehmen, ist es m√∂glich, dass sich die Wirkstoffe dieser Arzneimittel gegenseitig beeinflussen oder mit Nahrungs- und Genussmitteln in Wechselwirkung treten. Es kann der Fall eintreten, dass die Wirkung jedes einzelnen Arzneimittels verst√§rkt oder auch abgeschw√§cht wird, selbst dann, wenn Sie diese Arzneimittel zu unterschiedlichen Zeiten einnehmen. Werden Temesta-Tabletten mit anderen Arzneimitteln wie Antiepileptika (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie), Beruhigungsmitteln, Betablockern (Arzneimittel zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzerkrankungen), Arzneimitteln zur Behandlung von Gem√ľts- oder Geisteskrankheiten, angstl√∂senden Arzneimitteln, Bet√§ubungsmitteln, Antihistaminika (Arzneimittel zur Behandlung von Allergien), Schlafmitteln, Schmerzmitteln (wie z. B. Opioide), Kreislaufmitteln oder mit Alkohol angewendet, ist eine wechselseitige Wirkungsverst√§rkung m√∂glich.

Die Verträglichkeit von anderen Beruhigungsmitteln ist herabgesetzt und diese sollten entweder abgesetzt oder niedriger dosiert werden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Temesta-Tabletten und Arzneimitteln, die zur Behandlung von Schizophrenie (Clozapin) angewendet werden, kann es sein, dass Sie eine ausgepr√§gte D√§mpfung, √ľberschie√üenden Speichelfluss und St√∂rung der Bewegungskoordination versp√ľren.

Bei gleichzeitiger Gabe von Temesta-Tabletten und Arzneimitteln, die zur Behandlung von epileptischen Anfällen (Valproat) eingenommen werden, kann es sein, dass die Ausscheidung von Lorazepam verringert ist und es zu erhöhten Konzentrationen im Blut kommt. Daher sollten Sie die Dosierung von Ihrem Arzt anpassen lassen.

Die gleichzeitige Gabe von Temesta-Tabletten und Arzneimitteln zur Behandlung von Gicht (Probenecid) kann einen schnelleren Wirkungseintritt oder eine verlängerte Wirkungsdauer hervorrufen. Daher sollten Sie die Dosierung von Ihrem Arzt anpassen lassen.

Die zusätzliche Gabe von Arzneimitteln gegen Asthma (Theophyllin oder Aminophyllin) kann die sedierende Wirkung von Temesta-Tabletten verringern.

Einnahme von Temesta-Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Gleichzeitiger Alkoholgenuss soll vermieden werden.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Wie auch andere benzodiazepinhaltige Arzneimittel sollen Sie Temesta-Tabletten nicht während der Schwangerschaft einnehmen.

Lorazepam wurde in der Muttermilch nachgewiesen. Daher sollen Sie Temesta-Tabletten nicht während der Stillzeit einnehmen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Temesta-Tabletten k√∂nnen auch bei bestimmungsgem√§√üem Gebrauch das Reaktionsverm√∂gen so weit ver√§ndern, dass die F√§higkeit zur aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigt werden kann. Dies gilt im verst√§rkten Ma√ü im Zusammenwirken mit Alkohol. Daher sollen das Lenken von Fahrzeugen, die Bedienung von Maschinen oder sonstige gefahrvolle T√§tigkeiten ganz, zumindest jedoch w√§hrend der ersten Tage der Behandlung, unterbleiben. Die Entscheidung in jedem Einzelfall trifft der behandelnde Arzt unter Ber√ľcksichtigung der individuellen Reaktion und der jeweiligen Dosierung.

Temesta-Tabletten enthalten Lactose (Milchzucker)

Eine Tablette enth√§lt 67,65 mg Lactose-Monohydrat. Bitte nehmen Sie Temesta-Tabletten daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Die Dosierung und Dauer der Anwendung m√ľssen an die individuelle Reaktionslage, das Anwendungsgebiet und die Schwere der Krankheit angepasst werden. Hierbei gilt der Grundsatz, die Dosis so gering und die Dauer der Behandlung so kurz wie m√∂glich zu halten.

Nach sp√§testens zweiw√∂chiger Einnahme soll der Arzt aufgesucht werden, damit dieser √ľber eine Weiterbehandlung entscheiden kann. Bei einer Einnahme ohne √§rztliche Anweisung verringert sich die Chance, Ihnen durch √§rztliche Verordnung mit diesen Arzneimitteln zu helfen.

Dosierung

Die √ľbliche Dosis zur Behandlung von Angstzust√§nden betr√§gt 1 - 3 Tabletten Temesta 1,0 mg pro Tag, verteilt auf mehrere Einzelgaben. Bei schweren Angstzust√§nden, insbesondere bei station√§rer Behandlung, kann eine Erh√∂hung der Dosis auf 5 - 7,5 Tabletten Temesta 1,0 mg pro Tag, verteilt auf mehrere Einzelgaben, erforderlich sein.

Bei Schlafst√∂rungen ist die √ľbliche Dosis 1 Tablette Temesta 1,0 mg eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Bei Kindern unter 6 Jahren d√ľrfen Temesta-Tabletten nicht angewendet werden.

Bei Kindern und Jugendlichen (6 - 18 Jahre) sollen Temesta-Tabletten nicht angewendet werden.

Anwendung bei älteren und geschwächten Patienten

Die anfängliche Tagesgesamtdosis soll um ca. die Hälfte reduziert werden und dann entsprechend der erforderlichen Wirkung und der individuellen Verträglichkeit angepasst werden.

Anwendung bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen

Die Dosierung muss sorgf√§ltig angepasst werden. Niedrigere Dosen oder eine geringere Verabreichungsfrequenz k√∂nnen bei diesen Patienten ausreichend sein. Sollten Sie unter schwerer Leberfunktionsst√∂rung leiden, d√ľrfen Sie mit diesem Arzneimittel nicht behandelt werden.

Art und Dauer der Anwendung

Zum Einnehmen.

Die Tabletten sind unzerkaut mit Wasser einzunehmen.

Bei Absetzen von Temesta sollen Sie die Einnahme der Tabletten nicht abrupt beenden, sondern die Dosis schrittweise reduzieren (siehe Abschnitt ‚ÄěWenn Sie die Einnahme von Temesta-Tabletten abbrechen‚Äú). Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie unsicher sind. Insgesamt soll die Therapie mit Temesta- Tabletten (inklusive der ausschleichenden Dosierung) nicht l√§nger als 4 Wochen bei Schlafst√∂rungen und nicht l√§nger als 8 - 12 Wochen bei Angstzust√§nden andauern.

Suchen Sie in regelm√§√üigen Abst√§nden Ihren Arzt auf. Dieser wird Sie √ľber die Notwendigkeit und das Fortsetzen der Therapie beraten.

Wenn Sie eine größere Menge von Temesta-Tabletten eingenommen haben als Sie sollten

Überdosierung von Benzodiazepinen äußert sich gewöhnlich durch zentralnervöse Dämpfung unterschiedlicher Schweregrade von Benommenheit bis zu komatösen Zuständen.

Beschwerden leichter Überdosierung können z. B. Benommenheit, Verwirrtheit, Schläfrigkeit, Teilnahmslosigkeit, Störung der Koordination von Bewegungsabläufen, Sprachstörungen, paradoxe Reaktionen, Muskelschmerzen und Blutdruckabfall sein. In Fällen hochgradiger Vergiftung können zentrale Atem- und Kreislaufdepression sowie Bewusstlosigkeit auftreten, was eine Überwachung in der Intensivstation erforderlich macht. Bei Kombination mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln oder Alkohol erhöht sich das Risiko durch Mehrfachvergiftung und die Gefahr eines tödlichen Ausgangs muss in Betracht gezogen werden.

In der Abklingphase der Vergiftung wurden hochgradige Erregungszustände beobachtet.

Wenden Sie sich sofort an einen Arzt oder suchen Sie die Notfallambulanz im nächst gelegenen Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Tabletten, die Sie noch nicht eingenommen haben, zusammen mit dem Behältnis und der Packungsbeilage mit, so dass das Krankenhaus leicht erkennen kann, welches Arzneimittel Sie eingenommen haben.

Spezielle Hinweise f√ľr den Arzt befinden sich am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Temesta-Tabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie stattdessen die Behandlung mit der nächsten Dosis wie gewohnt fort.

Wenn Sie die Einnahme von Temesta-Tabletten abbrechen

Das Risiko von Entzugserscheinungen ist größer bei einem abrupten Abbruch der Therapie; deshalb sollte die Behandlung ausschleichend beendet werden.

Bei Absetzen der Behandlung kann es zu einer √ľberschie√üenden, der Arzneimittelwirkung entgegengesetzten Reaktion (Rebound Ph√§nomen) kommen, welche von anderen Reaktionen wie Stimmungsschwankungen, Angst oder Schlafst√∂rungen und Ruhelosigkeit begleitet wird. Da das Risiko dieser Beschwerden h√∂her nach abruptem Absetzen ist, soll die Dosierung stufenweise reduziert werden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Anwendung von Temesta beobachtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Mattigkeit (Sedierung), Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Verwirrtheit, Depression, erneutes Auftreten einer Depression
  • St√∂rung der Koordination von Bewegungsabl√§ufen, Benommenheit
  • Muskelschw√§che
  • Schw√§chegef√ľhl/Kraftlosigkeit

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Ver√§nderung des Sexualverhaltens, verminderte Orgasmen
  • √úbelkeit
  • Impotenz

H√§ufigkeit nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Bestimmte zu niedrige Blutwerte bzw. Bluterkrankungen (Thrombozytopenie, Agranulozytose, Panzytopenie)
  • √úberempfindlichkeitsreaktionen, allergische/schockartige Reaktionen
  • Bestimmte Stoffwechselerkrankung mit verminderter Wasserausscheidung (SIADH)
  • Zu geringe Konzentration an Natrium im Blut
  • Enthemmung, gesteigertes Lebens- und Gl√ľcksgef√ľhl, Selbstmordgedanken/-versuch, paradoxe Reaktionen wie √Ąngstlichkeit, Unruhe, Erregbarkeit, Feindseligkeit, Aggression, Wut, Schlafst√∂rungen/Schlaflosigkeit, sexuelle Erregtheit, Wahnvorstellungen
  • Bestimmte Nervenerkrankungen (Extrapyramidalsyndrom), Zittern, Sprachst√∂rungen/verwaschene Sprache, Kopfschmerz, Kr√§mpfe/Anf√§lle, Erinnerungsbeeintr√§chtigung, Bewusstlosigkeit, Aufmerksamkeits-/Konzentrationsst√∂rung, Gleichgewichtsst√∂rung
  • Sehst√∂rungen wie Doppelbilder oder verschwommenes Sehen
  • Schwindel
  • Zu niedriger Blutdruck, Senkung des Blutdrucks
  • Atemd√§mpfung (Ausma√ü dosisabh√§ngig), kurzer Atemstillstand, Verschlechterung einer Schlafapnoe (zeitweise Atemaussetzer w√§hrend des Schlafes), Verschlechterung einer Lungenerkrankung, die mit einer Verengung der Atemwege einhergeht
  • Verstopfung
  • Gelbsucht
  • Fl√ľssigkeitsansammlung im Gewebe (Angio√∂dem), allergische Hautreaktionen, Haarausfall
  • Absenkung der K√∂rpertemperatur
  • Erh√∂hung der Leberwerte (Bilirubin, Lebertransaminasen, alkalische Phosphatase)

Die Wirkungen von Benzodiazepinen auf das zentrale Nervensystem sind dosisabhängig, wobei mit höheren Dosen eine schwerere Beeinträchtigung des zentralen Nervensystems (ZNS-Depression) auftreten kann.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Temesta-Tabletten enthalten

Der Wirkstoff ist Lorazepam.

Eine Tablette enthält 1,0 mg Lorazepam.

Die sonstigen Bestandteile sind: Lactose-Monohydrat, Mikrokristalline Cellulose, Polacrilin-Kalium, Magnesiumstearat.

Wie Temesta-Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Wei√üe, runde Tabletten mit Bruchrille auf der einen Seite und der Pr√§gung ‚Äě1,0‚Äú auf der anderen Seite. Die Tabletten k√∂nnen in gleiche Dosen geteilt werden und sind in Blisterpackungen zu je 20, 50 und 250 St√ľck erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer: Pfizer Corporation Austria Ges.m.b.H., Wien

Hersteller: Pfizer Ireland Pharmaceuticals, Little Connell, Newbridge, County Kildare, Irland Pfizer Manufacturing Deutschland GmbH, Freiburg, Deutschland

Z. Nr.: 14.794

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2019.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Grundsätzlich sollte immer an die Möglichkeit einer Mehrfachintoxikation, beispielsweise bei Einnahme mehrerer Arzneimittel in suizidaler Absicht, gedacht werden.

Empfohlen werden die allgemein √ľblichen unterst√ľtzenden und symptomatischen Ma√ünahmen; Vitalparameter sind zu √ľberwachen. Induziertes Erbrechen wird bei Gefahr einer Aspiration nicht empfohlen. Eine Magensp√ľlung kann angezeigt sein, wenn sie fr√ľhzeitig erfolgt oder bei Patienten mit Intoxikationserscheinungen. Auch durch die Verabreichung von Aktivkohle kann die Resorption begrenzt werden. Bei Ateminsuffizienz assistierte Beatmung. Hypotonie kann mit Plasmaersatzfl√ľssigkeit behandelt werden. F√ľr die Aufhebung der zentral d√§mpfenden Wirkung von Benzodiazepinen steht der spezifische Benzodiazepin-Antagonist Flumazenil zur Verf√ľgung und kann in Erg√§nzung zu entsprechenden Ma√ünahmen - nicht als Ersatz - bei Krankenhauspatienten verwendet werden. √Ąrzte sollten die M√∂glichkeit des Auftretens von Krampfanf√§llen in Zusammenhang mit einer Flumazenil- Behandlung beachten, vor allem bei Langzeit-Lorazepamanwendern und trizyklischen Antidepressiva- √úberdosierungen.

Der Wert der Hämodialyse bei Intoxikationen mit Lorazepam ist gering, sie kann aber, wenn Mischintoxikationen nicht auszuschließen sind, sinnvoll sein. Lorazepam ist schwer dialysierbar. Lorazepamglukuronid (das inaktive Abbauprodukt) kann in hohem Grad dialysierbar sein.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Temesta 1,0 mg - Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Lorazepam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Pfizer Corporation Austria GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Ja
Zulassungsdatum 13.05.1971
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden