Ena-Aristo 5 mg Tabletten

Abbildung Ena-Aristo 5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Aristo Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.04.2006
ATC Code C09AA02
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

Aristo Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Enalapril Vitabalans 5 mg Tabletten Enalapril Vitabalans Oy
Enalapril-ratiopharm 2,5 mg Tabletten Enalapril Ratiopharm GmbH
Enalapril-CT 20mg Tabletten Enalapril AbZ-Pharma GmbH
Enalapril-Actavis 20 mg Tabletten Enalapril Actavis Deutschland GmbH & Co. KG
Enastad 20 mg Tabletten Enalapril STADA Arzneimittel AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ena-Aristo enthält den Wirkstoff Enalaprilmaleat. Dieser Wirkstoff gehört zu der Klasse der ACE(Angiotensin-Converting-Enzyme)-Hemmer genannten Arzneimittel.

Ena-Aristo wird angewendet:

  • zur Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie);
  • zur Behandlung der Herzleistungsschw√§che (Herzinsuffizienz). Es kann die Notwendigkeit von Krankenhauseinweisungen verringern und bei einigen Patienten lebensverl√§ngernd wirken.
  • zur Vorbeugung der Entwicklung von Krankheitszeichen einer Herzleistungsschw√§che. Zu diesen wahrnehmbaren Krankheitszeichen geh√∂ren Kurzatmigkeit, Erm√ľdung bereits nach leichter k√∂rperlicher Bet√§tigung wie Gehen oder Schwellungen an Kn√∂cheln und F√ľ√üen.

Dieses Arzneimittel wirkt √ľber eine Erweiterung der Blutgef√§√üe. Das senkt Ihren Blutdruck. Das Arzneimittel beginnt normalerweise innerhalb einer Stunde zu wirken und seine Wirkung dauert mindestens 24 Stunden lang an. Einige Patienten ben√∂tigen eine Behandlung von mehreren Wochen, bis die beste Wirkung auf den Blutdruck zu beobachten ist.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ena-Aristo darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Enalaprilmaleat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;

  • wenn Sie schon auf andere, diesem Arzneimittel √§hnliche Arzneimittel aus der Klasse der ACE- Hemmer √ľberempfindlich reagiert haben;
  • wenn bei Ihnen schon einmal Schwellungen an Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen auftraten, die zu Schluckbeschwerden oder Atemnot f√ľhrten (Angio√∂dem), wobei die Ursache daf√ľr unbekannt sein kann oder Sie diese Anlage ererbt haben k√∂nnen;
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erh√∂ht;
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden;
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, Ena-Aristo auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt 2. Schwangerschaft und Stillzeit).

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht ein, wenn einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ena-Aristo einnehmen,

  • wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden;
  • wenn Sie an einer Erkrankung der Blutgef√§√üe im Gehirn leiden;
  • wenn Sie an Ver√§nderungen in der Blutbildung leiden, wie z. B. einer verminderten Anzahl von oder einem Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen (Neutropenie/Agranulozytose), einer niedrigen Anzahl an Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder einer verminderten Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie);
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden;
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden (einschlie√ülich einer Nierenverpflanzung). Dies kann zu erh√∂hten Kaliumspiegeln im Blut f√ľhren, was schwerwiegend sein kann. Ihr Arzt muss m√∂glicherweise die Dosis von Ena-Aristo anpassen oder Ihren Kaliumspiegel im Blut √ľberwachen.
  • wenn Sie eine Blutw√§sche (Dialyse) erhalten;
  • wenn Sie k√ľrzlich sehr krank waren mit √ľberm√§√üigem Erbrechen oder Sie k√ľrzlich an starkem Durchfall litten;
  • wenn Sie eine salzarme Di√§t einhalten, Kaliumerg√§nzungsmittel einnehmen, kaliumsparende Arzneimittel oder Pr√§parate, die Kaliumsalze enthalten, einnehmen;
  • wenn Sie √§lter als 70 Jahre sind;
  • wenn Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden. Sie sollten Ihr Blut auf niedrige Blutzuckerspiegel √ľberpr√ľfen lassen, besonders im ersten Monat der Behandlung. Der Kaliumspiegel im Blut kann in diesem Fall erh√∂ht sein.
  • wenn bei Ihnen bereits einmal eine allergische Reaktion auftrat, mit Schwellung an Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und mit Schluck- oder Atembeschwerden. Bitte beachten Sie, dass Patienten mit schwarzer Hautfarbe ein erh√∂htes Risiko haben, so auf ACE-Hemmer zu reagieren.
  • wenn Sie niedrigen Blutdruck haben (Sie k√∂nnen das eventuell als Schw√§che- oder Schwindelgef√ľhl, besonders im Stehen, bemerken);
  • wenn Sie an einer Kollagen-Erkrankung mit Gef√§√übeteiligung leiden (z. B. Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis oder Sklerodermie), wenn Sie mit Arzneimitteln, die das Immunsystem unterdr√ľcken, behandelt werden, oder wenn Sie Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht) oder Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen) erhalten bzw. wenn Sie gleichzeitig mehrere der o. g. Risikofaktoren aufweisen;
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet ‚Äď z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben
    • Aliskiren

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, kann das Risiko eines Angio√∂dems (Schwellungen an Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die zu Atem- und Schluckbeschwerden f√ľhren k√∂nnen) erh√∂ht sein:

  • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
  • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
  • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěEna-Aristo darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Ena-Aristo in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Ena-Aristo darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Ena-Aristo in diesem Stadium der Schwangerschaft zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt 2. ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Bitte beachten Sie, dass bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe die Blutdrucksenkung durch dieses Arzneimittel im Vergleich zu Patienten mit nicht schwarzer Hautfarbe weniger stark ist.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Wenn Sie eine besondere Behandlung erhalten sollen

Wenn eine der folgenden Behandlungen f√ľr Sie geplant ist, informieren Sie bitte Ihren Arzt, dass Sie Ena-Aristo einnehmen:

  • alle Operationen oder jeder Einsatz von Bet√§ubungs- oder Narkosemitteln (auch beim Zahnarzt)
  • eine Behandlung zur Entfernung von Cholesterin aus dem Blut, die als LDL-Apherese bezeichnet wird
  • eine Desensibilisierungsbehandlung, um das Ausma√ü einer allergischen Reaktion auf Bienen- oder Wespenstiche zu vermindern

Wenn eine der o. g. Behandlungen oder Eingriffe f√ľr Sie geplant ist, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt oder Zahnarzt.

Einnahme von Ena-Aristo zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden, auch wenn es sich um pflanzliche Arzneimittel handelt. Einige Arzneimittel k√∂nnen in ihrer Wirkung durch Ena-Aristo beeinflusst werden sowie auch andere Arzneimittel die Wirkung von Ena-Aristo beeinflussen.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Daher ist es wichtig, Ihren Arzt oder Apotheker zu informieren, insbesondere wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel einnehmen oder anwenden:

  • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren (siehe auch Abschnitt 2. ‚ÄěEna-Aristo darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú)
  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel, wie z. B. Betablocker oder harntreibende Arzneimittel (Diuretika)
  • Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z. B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur

Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln)

  • Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (einschlie√ülich blutzuckersenkender Arzneimittel zur Einnahme und Insulin)
  • Lithium (ein Arzneimittel gegen bestimmte Depressionen)
  • Arzneimittel gegen Depressionen, die als ‚Äětrizyklische Antidepressiva‚Äú bezeichnet werden
  • Arzneimittel zur Behandlung seelischer Probleme, die als ‚ÄěAntipsychotika‚Äú bezeichnet werden
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Husten und Erk√§ltungen oder Arzneimittel zur
    Gewichtsabnahme, die einen als ‚ÄěSympathomimetikum‚Äú bezeichneten Stoff enthalten
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen oder Gelenkerkrankungen, darunter auch Goldpr√§parate
  • einen mTOR-Hemmer (z. B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus: Arzneimittel zur Behandlung von bestimmten Tumorarten oder zur Vorbeugung von Absto√üungsreaktionen gegen
    transplantierte Organe durch das körpereigene Immunsystem). Siehe auch Informationen unter der
    √úberschrift ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú.
  • entz√ľndungshemmende Arzneimittel, die auch zur Schmerzbehandlung eingesetzt werden (nicht steroidale Antirheumatika [NSAR] einschlie√ülich selektiver COX-2-Hemmer)
  • Aspirin¬ģ (Acetylsalicyls√§ure)
  • Arzneimittel zur Aufl√∂sung von Blutgerinnseln (Thrombolytika)
  • Alkohol

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Ena-Aristo einnehmen.

Einnahme von Ena-Aristo zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Ena-Aristo kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die meisten Patienten nehmen Ena- Aristo mit etwas Wasser ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Ena-Aristo vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Ena-Aristo in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Ena-Aristo darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Ena-Aristo in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit
Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Fr√ľhgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Ena-Aristo einnehmen.

Bei √§lteren S√§uglingen sollte der Arzt Sie √ľber Nutzen und m√∂gliche Sch√§den der Anwendung von Ena-Aristo in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufkl√§ren.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie k√∂nnen unter der Behandlung mit diesem Arzneimittel Schwindel oder M√ľdigkeit sp√ľren. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie kein Fahrzeug steuern oder Werkzeuge bzw. Maschinen bedienen.

Ena-Aristo enthält Lactose und Natrium

Jede Tablette Ena-Aristo 5 mg enthält 148,8 mg Lactose (als Lactose-Monohydrat), jede Tablette Ena-Aristo 10 mg enthält 76,3 mg Lactose (als Lactose-Monohydrat) und

jede Tablette Ena-Aristo 20 mg enthält 152,5 mg Lactose (als Lactose-Monohydrat).

Bitte nehmen Sie Ena-Aristo daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu

‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Ena-Aristo immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Es ist sehr wichtig, dieses Arzneimittel so lange einzunehmen, wie es von Ihrem Arzt verordnet wird.
  • Nehmen Sie nicht mehr Tabletten ein als verordnet.

Bluthochdruck

  • Die Behandlung wird normalerweise mit einer Dosis von 5 mg bis 20 mg Enalaprilmaleat (entspricht 1 Ena-Aristo 5 mg Tablette bis 1 Ena-Aristo 20 mg Tablette) einmal t√§glich begonnen.
  • Einige Patienten ben√∂tigen m√∂glicherweise zu Beginn der Behandlung eine niedrigere Dosis.
  • Die normale Dosis f√ľr die Langzeitbehandlung betr√§gt 20 mg Enalaprilmaleat (entspricht 1 Ena- Aristo 20 mg Tablette) einmal t√§glich.
  • Die H√∂chstdosis f√ľr die Langzeitbehandlung betr√§gt 40 mg Enalaprilmaleat (entspricht 2 Ena- Aristo 20 mg Tablette) einmal t√§glich.

Herzleistungsschwäche

  • Die Behandlung wird normalerweise mit einer Dosis von 2,5 mg Enalaprilmaleat einmal t√§glich begonnen.
  • Ihr Arzt wird diese Menge schrittweise erh√∂hen, bis die Dosis erreicht wird, die f√ľr Sie geeignet ist.
  • Die normale Dosis f√ľr die Langzeitbehandlung betr√§gt 20 mg Enalaprilmaleat (entspricht 1 Ena- Aristo 20 mg Tablette oder 2 Ena-Aristo 10 mg Tabletten) pro Tag, einmal t√§glich oder auf zwei Dosen verteilt.
  • Die H√∂chstdosis f√ľr die Langzeitbehandlung betr√§gt 40 mg Enalaprilmaleat (entspricht 2 Ena- Aristo 20 mg Tabletten) pro Tag auf zwei Dosen verteilt.

Patienten mit Nierenerkrankungen

Die Dosis des Arzneimittels wird der Funktionsfähigkeit Ihrer Nieren angepasst:

  • M√§√üige Nierenerkrankung: 5 mg bis 10 mg Enalaprilmaleat (entspricht 1 Ena-Aristo 5 mg Tablette bis 1 Ena-Aristo 10 mg Tablette) pro Tag
  • Schwere Nierenerkrankung: 2,5 mg Enalaprilmaleat pro Tag
  • Dialysepatienten: 2,5 mg Enalaprilmaleat pro Tag. An dialysefreien Tagen kann die Dosis der H√∂he Ihres Blutdrucks angepasst werden.

√Ąlteren Patienten

Ihr Arzt wird Ihre Dosis entsprechend Ihrer Nierenfunktion festlegen.

Anwendung bei Kindern
Die Erfahrungen mit der Anwendung von Ena-Aristo bei Kindern mit Bluthochdruck sind begrenzt. Wenn die Kinder Tabletten schlucken können, wird die Dosis dem Gewicht und dem Blutdruck des Kindes angepasst.

Zu Beginn der Behandlung beträgt die Dosis normalerweise:

  • Kinder mit einem Gewicht zwischen 20 kg und 50 kg: 2,5 mg Enalaprilmaleat pro Tag
  • Kinder mit einem Gewicht √ľber 50 kg: 5 mg Enalaprilmaleat (entspricht 1 Ena-Aristo 5 mg Tablette) pro Tag

Die Dosis kann dem Bedarf des Kindes entsprechend angepasst werden:

  • Eine Tagesh√∂chstdosis von 20 mg Enalaprilmaleat (entspricht 1 Ena-Aristo 20 mg Tablette) kann von Kindern mit einem Gewicht zwischen 20 kg und 50 kg eingenommen werden.
  • Eine Tagesh√∂chstdosis von 40 mg Enalaprilmaleat (entspricht 2 Ena-Aristo 20 mg Tabletten) kann von Kindern mit einem Gewicht √ľber 50 kg eingenommen werden.

Dieses Arzneimittel wird nicht f√ľr die Behandlung von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und nicht f√ľr die Behandlung von Kindern mit Nierenerkrankungen empfohlen.

Art der Anwendung
Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Die Einnahme kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten erfolgen. Die angegebene Tagesmenge wird in der Regel morgens auf einmal eingenommen, kann aber gegebenenfalls auch auf 2 Einnahmen morgens und abends verteilt werden.

Die Bruchkerbe dient nur zum Teilen der Tablette, um das Schlucken zu erleichtern, und nicht zum Teilen in gleiche Dosen.

Dauer der Anwendung
Die Dauer der Behandlung bestimmt Ihr Arzt. Die Behandlung mit Ena-Aristo ist in der Regel eine Langzeittherapie.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Ena-Aristo zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Ena-Aristo eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Ena-Aristo eingenommen haben als verordnet, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder suchen Sie ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Verpackung von Ena- Aristo mit. Sie k√∂nnen Schwindel oder Benommenheit als Folge eines pl√∂tzlichen oder starken Blutdruckabfalls versp√ľren.

Wenn Sie die Einnahme von Ena-Aristo vergessen haben

  • Wenn Sie eine Dosis vergessen, lassen Sie diese aus.
  • Nehmen Sie die n√§chste Dosis wie gew√∂hnlich ein.
  • Nehmen Sie keine zus√§tzliche Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Ena-Aristo abbrechen

Beenden Sie die Behandlung mit Ena-Aristo nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende Nebenwirkungen können bei diesem Arzneimittel auftreten:

Beenden Sie die Behandlung mit Ena-Aristo und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerken:

  • Schwellungen an Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die Atem- und Schluckbeschwerden bereiten k√∂nnen
  • Schwellungen an H√§nden, F√ľ√üen oder Kn√∂cheln
  • Auftreten eines Hautausschlages mit roten Quaddeln (Nesselsucht)

Bitte beachten Sie, dass f√ľr Patienten mit schwarzer Hautfarbe das Risiko f√ľr diese Art von Reaktion h√∂her ist. Wenn eines der o. g. Anzeichen auftritt, beenden Sie bitte umgehend die Einnahme von Ena- Aristo und wenden Sie sich an einen Arzt.

Zu Beginn der Behandlung mit diesem Arzneimittel k√∂nnen Sie sich schwach oder schwindelig f√ľhlen. In diesem Fall hilft es, sich hinzulegen. Diese Beschwerden werden durch die Blutdrucksenkung verursacht und sollten sich mit andauernder Behandlung verbessern. Wenn Sie sich Sorgen machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Zu den weiteren Nebenwirkungen zählen:

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Schwindel-, Schw√§che- oder √úbelkeitsgef√ľhl
  • Verschwommenes Sehen
  • Husten

Häufig: kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen

  • Schwindel aufgrund niedrigen Blutdrucks, Ver√§nderungen des Herzrhythmus, schneller Herzschlag, Engegef√ľhl oder Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Schmerzen im Brustkorb
  • Kopfschmerzen, Depressionen, Ohnmacht (Synkope), Geschmacks√§nderung
  • Kurzatmigkeit
  • Durchfall, Bauchschmerzen
  • M√ľdigkeit/Abgeschlagenheit
  • Ausschlag, allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und Kehlkopf mit Schluck- oder Atembeschwerden
  • hohe Kaliumwerte im Blut, erh√∂hter Kreatininspiegel im Blut (beides normalerweise durch Labortest festgestellt)

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

  • Hitzegef√ľhl (Flush)
  • pl√∂tzlicher Blutdruckabfall
  • schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag/Herzklopfen
  • Herzinfarkt (vermutlich aufgrund sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten besonders gef√§hrdeten Patienten wie z. B. Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgef√§√üe oder an den Blutgef√§√üen des Gehirns)
  • Schlaganfall (vermutlich aufgrund sehr niedrigen Blutdrucks bei besonders gef√§hrdeten Patienten)
  • Blutarmut (An√§mie einschlie√ülich aplastischer und h√§molytischer An√§mie)
  • Verwirrtheit, Schlaflosigkeit oder Schl√§frigkeit, Nervosit√§t
  • Kribbeln oder taubes Gef√ľhl auf der Haut (Par√§sthesien)
  • Gef√ľhl des Drehens (Vertigo)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • laufende Nase, Halsschmerzen oder Heiserkeit
  • mit Asthma einhergehendes Engegef√ľhl in der Brust
  • verlangsamte Darmpassage (einschlie√ülich Darmverschluss), Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • √úbelkeit mit Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Appetitlosigkeit
  • Magenreizung, Mundtrockenheit, Magengeschw√ľr
  • Muskelkr√§mpfe
  • verminderte Nierenfunktion, Nierenversagen
  • vermehrtes Schwitzen
  • Juckreiz oder Nesselsucht
  • Haarausfall
  • Allgemeines Unwohlsein, erh√∂hte Temperatur (Fieber)
  • Impotenz
  • hoher Eiwei√ügehalt im Urin (durch einen Labortest festzustellen)

niedriger Blutzucker- oder Blutnatriumspiegel, hoher Blutharnstoffs (alles wird in Labortests festgestellt)

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen

  • durch verminderten Blutfluss bedingte sehr kalte und wei√üe H√§nde und F√ľ√üe, was als ‚ÄěRaynoud-
    Syndrom“ bezeichnet wird
  • ver√§nderte Blutwerte wie erniedrigte Anzahl wei√üer und roter Blutk√∂rperchen, erniedrigter H√§moglobinwert, erniedrigte Anzahl Blutpl√§ttchen
  • Knochenmarksdepression
  • angeschwollene Dr√ľsen am Hals, in der Achselh√∂hle oder in der Leistengegend
  • Autoimmunkrankheiten
  • ungew√∂hnliche Tr√§ume oder Schlafst√∂rungen
  • Ansammlungen von Fl√ľssigkeit oder anderen Substanzen in der Lunge (im R√∂ntgenbild sichtbar)
  • Entz√ľndungen an der Nase
  • Lungenentz√ľndung (Pneumonie), die Atembeschwerden verursacht
  • Entz√ľndungen an den Innenseiten der Wangen, am Gaumen, Zunge, Lippen und Rachen einschl. Kehlkopf
  • verringerte Urinausscheidung
  • zielscheibenf√∂rmiger Ausschlag (Erythema multiforme) Steven-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse (schwerwiegende
    Hauterkrankungen mit R√∂tung und Absch√§len der Haut sowei mit Blasenbildung und Abl√∂sung der oberen Hautschichten), exfoliative Dermatitis/Erythrodermie (schwerer Hautausschlag mit Schuppenbildung und Absch√§len der Haut, Pemphigus (kleine mit Fl√ľssigkeit gef√ľllte Beulen auf der Haut)
  • Leber- oder Gallenblasenerkrankungen wie Einschr√§nkung/Verlust der Leberfunktion, Leberentz√ľndung, Gelbsucht (Gelbf√§rbung von Haut oder Augen), hohe Werte von Leberenzymen oder Bilirubin (wird in einem Labortest des Blutes gemessen)
  • Vergr√∂√üerung der Brust bei M√§nnern (Gyn√§komastie)

Sehr selten: kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen

Schwellungen im Magendarmtrakt (intestinales Angioödem)

Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

  • vermehrte Produktion von antidiuretischem Hormon, das Fl√ľssigkeitsansammlungen verursacht, was zu Schw√§che, M√ľdigkeit und Verwirrtheit f√ľhrt
  • Es wurde √ľber einen Symptomenkomplex berichtet, der ein oder alle nachfolgenden Krankheitszeichen enthalten kann wie Fieber, Entz√ľndung der Blutgef√§√üe (Serositis/Vaskulitis), Muskelschmerzen (Myalgie/Myositis), Gelenkschmerz (Arthralgie/Arthritis), Ausschlag, Lichtempfindlichkeit der Haut oder andere Hauterscheinungen k√∂nnen auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und dem Blister nach ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ena-Aristo enthält

Der Wirkstoff ist: Enalaprilmaleat.

1 Tablette Ena-Aristo 5 mg enthält 5 mg Enalaprilmaleat.

1 Tablette Ena-Aristo 10 mg enthält 10 mg Enalaprilmaleat. 1 Tablette Ena-Aristo 20 mg enthält 20 mg Enalaprilmaleat.

Die sonstigen Bestandteile von Ena-Aristo 5 mg Tabletten sind: Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], vorverkleisterte Stärke, Natriumhydrogencarbonat.

Die sonstigen Bestandteile von Ena-Aristo 10 mg Tabletten und Ena-Aristo 20 mg Tabletten sind: Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], vorverkleisterte Stärke, Natriumhydrogencarbonat, Eisen(III)-oxid (E 172), Eisenoxidhydrat (E 172).

Wie Ena-Aristo aussieht und Inhalt der Packung

Ena-Aristo 5 mg Tabletten sind runde, flache, weiße Tabletten mit beidseitiger Bruchkerbe.

Ena-Aristo 10 mg Tabletten sind runde, flache, pfirsichfarbene Tabletten mit beidseitiger Bruchkerbe und 2 Kerben am Steg.

Ena-Aristo 20 mg Tabletten sind runde, flache, hellorange Tabletten mit beidseitiger Bruchkerbe und 2 Kerben am Steg.

Ena-Aristo ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Aristo Pharma GmbH Wallenroder Straße 8-10 13435 Berlin Deutschland

Tel.: +49 30 71094-4200

Fax: +49 30 71094-4250

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2019.

Ihre √Ąrztin/Ihr Arzt, Ihre Apotheke und Aristo Pharma GmbH w√ľnschen Ihnen gute Besserung!

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Zuletzt aktualisiert: 06.07.2022

Quelle: Ena-Aristo 5 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Aristo Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 15.04.2006
ATC Code C09AA02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden