Enalagamma 5 mg Tabletten

Abbildung Enalagamma 5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.11.1999
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Enalapril 20 - 1A Pharma Enalapril 1 A Pharma GmbH
XANEF 20 mg Tabletten Enalapril MSD Sharp & Dohme GmbH
Jutaxan 20mg Tabletten Enalapril "JUTA" Pharma GmbH
Enalapril-CT 20mg Tabletten Enalapril AbZ-Pharma GmbH
Enalapril Sandoz 20 mg Tabletten Enalapril Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten enthalten den Wirkstoff Enalaprilmaleat. Dieser geh√∂rt zur Wirkstoffgruppe der ACE-Hemmer (ACE = Angiotensin Converting Enzyme / Angiotensinkonversionsenzym).

Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten werden angewendet

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Enalaprilmaleat, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind,
  • wenn bei Ihnen w√§hrend einer fr√ľheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer Gewebeschwellungen (angioneurotische √Ėdeme) auftraten,
  • wenn Sie eine vererbte Neigung zu Gewebeschwellungen oder Gewebeschwellungen aus unbekannter Ursache haben (heredit√§res oder idiopathisches Angio√∂dem),
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind.
    (Es wird empfohlen, Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

SEITE 1

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten einnehmen, insbesondere wenn Sie an folgenden Erkrankungen leiden bzw. folgende Umst√§nde bei Ihnen vorliegen:

  • wenn bei Ihnen das Risiko eines √ľberm√§√üigen Blutdruckabfalls besteht, weil Sie an St√∂rungen des Salz- und Fl√ľssigkeitshaushaltes leiden, z.B. weil Sie harntreibende Arzneimittel einnehmen oder eine salzarme Di√§t durchf√ľhren oder als Folge von Erbrechen oder Durchfall
  • wenn die Herzklappen Ihrer linken Herzkammer verengt sind oder andere Ausflussbehinderungen aus der linken Herzkammer bestehen
  • wenn Sie an einer Herzerkrankung mit Unterbrechung der Durchblutung (Isch√§mie) leiden
  • wenn Sie an Durchblutungsst√∂rungen des Gehirns (zerebrovaskul√§re Erkrankung) leiden
  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist (Kreatinin-Clearance unter 80 ml/Minute)
  • wenn bei Ihnen eine Einengung der Nierenschlagadern vorliegt (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere)
  • wenn bei Ihnen k√ľrzlich eine Nierenverpflanzung durchgef√ľhrt wurde
  • wenn bei Ihnen die Leberenzymwerte ansteigen oder Sie eine Gelbsucht entwickeln
  • wenn bei Ihnen die Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen abnimmt (Leukopenie) bzw. sich eine hochgradige Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose) entwickelt
  • wenn Sie an einer bestimmten Erkrankung des Bindegewebes (Kollagenosen) mit Gef√§√übeteiligung leiden
  • wenn Sie mit Arzneimitteln behandelt werden, die Ihre Abwehrreaktionen unterdr√ľcken
  • wenn Sie gleichzeitig Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht), Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen) oder Lithium (Arzneimittel gegen bestimmte Depressionen) einnehmen
  • wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten √úberempfindlichkeitsreaktionen bzw. Gewebeschwellungen (Angio√∂deme) auftreten
  • wenn Sie unter Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus)
  • wenn bei Ihnen ein hartn√§ckiger trockener Husten auftritt
  • wenn bei Ihnen das Risiko einer Erh√∂hung der Kaliumwerte im Blut besteht
  • wenn die Blutdrucksenkung aufgrund Ihrer ethnischen Zugeh√∂rigkeit (insbesondere bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe) nicht ausreichend stark ist.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěEnalagamma¬ģ 5 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden‚Äú.

Wenn bei Ihnen eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (z.B. von Bienen oder Wespen) notwendig ist, sind Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten vor√ľbergehend durch ein geeignetes Arzneimittel aus einer anderen Stoffklasse zu ersetzen. Es k√∂nnen sonst lebensbedrohliche √úberempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten. Solche Reaktionen k√∂nnen auch nach Insektenstichen (von z.B. Bienen oder Wespen) vorkommen.

Die gleichzeitige Anwendung von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten bei einer Blutw√§sche (Dialyse) mit bestimmten Dialysemembranen (High-flux-Membranen) bzw. bei einer Behandlung von stark erh√∂hten Blutfetten (LDL-Apherese mit Dextransulfat-Absorption) k√∂nnen schwere √úberempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock ausl√∂sen.

Im Falle einer notfallm√§√üigen Blutw√§sche oder H√§mofiltration oder der Notwendigkeit einer LDL- Apherese muss deshalb vorher auf ein anderes f√ľr das betreffende Anwendungsgebiet geeignetes Arzneimittel ‚Äď keinen ACE-Hemmer ‚Äď umgestellt werden oder eine andere Dialysemembran verwendet werden.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten behandelt werden bzw. Dialysen ben√∂tigen, damit der Arzt dies bei der Behandlung ber√ľcksichtigen kann.

SEITE 2

Falls Sie vor einer Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt) stehen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten einnehmen, da es unter der Narkose zu einem pl√∂tzlichen Blutdruckabfall kommen kann.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, falls bei Ihnen folgende Krankheitszeichen auftreten:

  • Schwellung von Gesicht, Gliedma√üen, Lippen, Schleimhaut, Zunge und/oder Kehlkopf, Atemnot
  • Gelbf√§rbung von Haut und Schleimh√§uten
  • Fieber, Lymphknotenschwellung und/oder Halsentz√ľndung.

In diesen F√§llen d√ľrfen Sie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten nicht weiter einnehmen und Ihr Arzt wird entsprechende Ma√ünahmen ergreifen.

Die Anwendung dieses Arzneimittels bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Halten Sie daher bitte die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen und Untersuchungen unbedingt ein.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten d√ľrfen nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Kinder

Die Daten zur Anwendung von Enalaprilmaleat bei Kindern mit Bluthochdruck sind begrenzt. Bez√ľglich der anderen Anwendungsgebiete gibt es keine Daten. Zur Anwendung von Enalaprilmaleat liegen Daten zur Vertr√§glichkeit und Wirksamkeit nur zu Anwendung von Enalaprilmaleat bei Kindern ab 6 Jahren in der Behandlung von Bluthochdruck vor, daher wird Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten f√ľr Kinder ausschlie√ülich zur Behandlung dieser Erkrankung empfohlen.

Neugeborene und Kinder mit Nierenerkrankungen sollen nicht mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten behandelt werden.

Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten und anderen Arzneimitteln ist insbesondere zu ber√ľcksichtigen:

Harntreibende Arzneimittel mit verminderter Kaliumausscheidung (kaliumsparende Diuretika) und Kaliumpräparate:

ACE-Hemmer mildern den Kaliumverlust durch harntreibende Arzneimittel. Bestimmte harntreibende Arzneimittel (kaliumsparende Diuretika, wie z. B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid), Kaliumpr√§parate, kaliumhaltige Salzersatzmittel oder Heparin (gerinnungshemmendes Arzneimittel) k√∂nnen zu einem deutlichen Anstieg des Kaliumwertes im Blut f√ľhren. Die gleichzeitige Anwendung sollte mit Vorsicht und unter h√§ufiger √úberpr√ľfung der Kaliumwerte im Blut erfolgen.

  • Andere harntreibende Arzneimittel (Thiazide oder Schleifendiuretika):

Eine vorangegangene hoch dosierte Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln kann zu Volumenmangel und damit zum Risiko eines Blutdruckabfalls bei Therapiebeginn mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten f√ľhren. Die blutdrucksenkende Wirkung kann durch Absetzen des harntreibenden Arzneimittels, einem Ausgleich des Volumenmangels bzw. durch Gabe von Salz oder durch Einleitung der Therapie mit Enalaprilmaleat in niedriger Dosierung vermindert werden.

Andere blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva) oder Arzneimittel, die Aliskiren

enthalten:

Die gleichzeitige Anwendung von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann die blutdrucksenkende Wirkung von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten verst√§rken. Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen, wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch

SEITE 3

Abschnitte ‚ÄěEnalagamma¬ģ 5 mg Tabletten d√ľrfen nicht eingenommen werden" und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).

Auch die gleichzeitige Anwendung von Nitroglyzerin und anderen Nitraten oder anderen gefäßerweiternd wirkenden Arzneimitteln (Vasodilatatoren) kann den Blutdruck weiter senken.

Unter der gleichzeitigen Anwendung von ACE-Hemmern und Lithium wurde √ľber reversible Anstiege der Lithiumwerte im Blut und sch√§dliche (toxische) Effekte berichtet. Eine gleichzeitige Therapie mit bestimmten harntreibenden Arzneimitteln (Thiaziddiuretika) kann die Lithium- Konzentration im Blut und damit das Risiko einer sch√§dlichen Wirkung von Lithium unter einer ACE- Hemmer-Therapie erh√∂hen. Die Anwendung von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten mit Lithium wird deshalb nicht empfohlen; sollte diese Kombination aber erforderlich sein, sind die Lithiumwerte im Blut sorgf√§ltig zu √ľberwachen.

Arzneimittel gegen Depressionen sowie gegen andere psychische Erkrankungen, Betäubungsmittel, Narkosemittel (trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika, Anästhetika,

Narkotika):

Eine gleichzeitige Anwendung mit ACE-Hemmern kann zu einer verst√§rkten Blutdrucksenkung f√ľhren.

  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (nicht steroidale Antiphlogistika):

Die Dauertherapie mit Arzneimitteln gegen Schmerzen und Entz√ľndungen kann die blutdruck- senkende Wirkung von ACE-Hemmern abschw√§chen. Eine gleichzeitige Behandlung kann zu einer Erh√∂hung der Kaliumwerte im Blut und zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion f√ľhren, die gew√∂hnlich reversibel ist. Selten kann es auch zu akutem Nierenversagen kommen, insbesondere bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion z.B. bei √§lteren Patienten oder Patienten mit Fl√ľssigkeitsmangel.

Sympathomimetika (Mittel, die ähnliche Wirkungen wie die körpereigenen Überträgerstoffe Noradrenalin bzw. Adrenalin hervorrufen, z. B. Blutdrucksteigerung):

Sympathomimetika können die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern abschwächen.

  • Blutzuckersenkende Arzneimittel und Insulin (Antidiabetika):

Bei gleichzeitiger Anwendung mit ACE-Hemmern kann es zu einer Verstärkung der blutzuckersenkenden Wirkung kommen; es besteht das Risiko, dass Blutzuckerwerte unter Normalwerte absinken (Hypoglykämie). Diese Fälle treten offenbar insbesondere in den ersten Wochen der kombinierten Behandlung sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion auf.

Acetylsalicylsäure (Arzneimittel, das in niedriger Dosierung zum Schutz vor Herz-Kreislauf-

Erkrankungen eingesetzt wird), Arzneimittel zur Auflösung von Blutgerinnseln (Thrombolytika), Betablocker (Arzneimittel z.B. zur Behandlung des Bluthochdrucks):

Eine gleichzeitige Behandlung mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten kann erfolgen.

Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten zusammen mit Nahrungsmitteln, Getr√§nken und

Alkohol

Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Aufnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten in den K√∂rper.

Alkohol verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten d√ľrfen nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

SEITE 4

Stillzeit

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Fr√ľhgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten einnehmen.

Bei √§lteren S√§uglingen sollte der Arzt Sie √ľber Nutzen und m√∂gliche Sch√§den der Anwendung von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufkl√§ren.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten enthalten Lactose

Bitte nehmen Sie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind. Es ist sehr wichtig, dass Sie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten einnehmen, solange es Ihnen Ihr Arzt

verordnet. Ihr Arzt wird Ihre anfängliche Dosis individuell nach Ihrem Gesundheitszustand und dem Schweregrad Ihrer Erkrankung wählen und entsprechend der Wirkung des Arzneimittels auf Ihren Blutdruck die Dosis schrittweise anpassen.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Bluthochdruck

Anfangsdosis:

Die Anfangsdosis betr√§gt 1-mal t√§glich 1 Tablette Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat) bis maximal 4 Tabletten Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 20 mg Enalaprilmaleat) je nach Schweregrad der Erkrankung und Ihrem Zustand.

Leichter Bluthochdruck:

Die empfohlene Anfangsdosis betr√§gt 1-mal t√§glich 1 Tablette Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat) bis 1-mal t√§glich 2 Tabletten Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 10 mg Enalaprilmaleat).

  • Patienten mit stark aktiviertem blutdruckregulierendem System z. B. bei Bluthochdruck aufgrund einer Nierenerkrankung, Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel, nicht ausgeglichener

Herzleistungsschwäche oder schwerem Bluthochdruck:

Die Therapie wird mit 1-mal t√§glich 1 Tablette Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat) oder einer geringeren Dosis eingeleitet. Bei Therapiebeginn kann es zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall kommen; eine engmaschige √§rztliche √úberwachung ist erforderlich.

Patienten mit vorausgegangener Therapie mit hoch dosierten harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika):

Die Therapie wird mit 1-mal t√§glich 1 Tablette Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat) oder einer geringeren Dosis eingeleitet.

Eine vorausgegangene Therapie mit hoch dosierten harntreibenden Arzneimitteln kann zu einem Fl√ľssigkeitsmangel f√ľhren, so dass die Gefahr eines Blutdruckabfalls bei Therapiebeginn besteht. Wenn m√∂glich sollten diese Arzneimittel 2-3 Tage lang abgesetzt werden, bevor die Therapie mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten eingeleitet wird. Die Nierenfunktion und die Kaliumwerte im Blut sollten √ľberwacht werden.

Erhaltungsdosis:

SEITE 5

Die √ľbliche Erhaltungsdosis betr√§gt 4 Tabletten Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 20 mg Enalaprilmaleat) t√§glich. Eine Tagesh√∂chstdosis von 8 Tabletten Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 40 mg Enalaprilmaleat) sollte nicht √ľberschritten werden.

F√ľr die h√∂heren Dosierungen stehen auch Tabletten mit geeigneter Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.

Herzleistungsschwäche (symptomatische Herzinsuffizienz)/ Funktionsstörung der linken

Herzkammer (asymptomatische linksventrikuläre Dysfunktion)

Anfangsdosis:

Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten wird bei der Behandlung der Herzleistungsschw√§che √ľblicherweise zus√§tzlich zu harntreibenden Arzneimitteln und Digitalis oder Betablockern angewendet.

Die Anfangsdosis beträgt 1-mal täglich 2,5 mg Enalaprilmaleat.

Die Therapie ist unter engmaschiger ärztlicher Überwachung einzuleiten, um die anfängliche Wirkung auf den Blutdruck zu ermitteln.

Erhaltungsdosis:

Zu Beginn der Therapie mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten kann es bei Patienten mit Herzleistungsschw√§che zu einem Blutdruckabfall kommen. Wenn dieser behoben ist, sollte die Dosis schrittweise √ľber einen Zeitraum von 2-4 Wochen auf die Erhaltungsdosis von 20 mg Enalaprilmaleat t√§glich gesteigert werden. Diese Dosis kann als Einzeldosis eingenommen oder auf zwei Gaben verteilt werden, je nach Vertr√§glichkeit.

Eine Tagesh√∂chstdosis von 40 mg Enalaprilmaleat, auf 2 Gaben verteilt, sollte nicht √ľberschritten werden.

F√ľr die h√∂heren Dosierungen stehen auch Tabletten mit geeigneter Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.

Sie sollten besonders vorsichtig sein, wenn Sie Ihre erste Dosis einnehmen oder wenn Ihre Dosis erh√∂ht wird. Teilen Sie Ihrem Arzt unverz√ľglich mit, wenn Sie sich benommen oder schwindlig f√ľhlen.

Vor und nach Beginn der Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten sollten Blutdruck und Nierenfunktion engmaschig √ľberwacht werden, da √ľber Blutdruckabfall und (seltener) nachfolgendem Nierenversagen berichtet wurde. Wenn Sie mit harntreibenden Arzneimitteln behandelt werden, sollte

‚Äď falls m√∂glich ‚Äď deren Dosis vor Beginn der Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten verringert werden. Ein Blutdruckabfall bei Therapiebeginn mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten bedeutet nicht, dass auch w√§hrend der Dauerbehandlung mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten solche Reaktionen auftreten werden und schlie√üt die Weiterbehandlung mit dem Arzneimittel nicht aus. Die Kaliumwerte im Blut und die Nierenfunktion sollten ebenfalls √ľberwacht werden.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion

Grunds√§tzlich sollten die Abst√§nde zwischen den Anwendungen von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten verl√§ngert werden und/oder die Dosis reduziert werden.

Ihr Arzt wird Ihre Behandlung individuell festlegen.

Bei mäßiger Einschränkung der Nierenfunktion wird eine Dosis von 1-mal täglich 5-10 mg Enalaprilmaleat empfohlen.

Bei schwerer Nierenfunktionseinschränkung wird eine Dosis von 1-mal täglich 2,5 mg Enalaprilmaleat empfohlen.

F√ľr Dialysepatienten wird eine Dosis von 1-mal t√§glich 2,5 mg Enalaprilmaleat an Dialyse-Tagen empfohlen. An dialysefreien Tagen richtet sich die Dosis nach der Blutdrucksenkung.

Dosierung bei älteren Patienten

Die Dosis sollte sich nach der Nierenfunktion des Patienten richten.

Anwendung bei Kindern

SEITE 6

Wenn die Kinder Tabletten schlucken können, wird die Dosis vom Arzt individuell dem Zustand des Kindes und der Blutdrucksenkung angepasst.

Die empfohlene Anfangsdosis f√ľr Kinder mit Bluthochdruck und mit einem Gewicht von 20 kg bis 50 kg betr√§gt 1-mal t√§glich 2,5 mg Enalaprilmaleat; Kinder, die mehr als 50 kg wiegen, erhalten 1-mal t√§glich 1 Tablette Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat). Die weitere Dosierung wird vom Arzt dem Bedarf des Kindes angepasst. Dabei darf eine Tagesh√∂chstdosis von 4 Tabletten Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 20 mg Enalaprilmaleat) f√ľr Kinder mit 20 kg bis 50 kg K√∂rpergewicht bzw. 8 Tabletten Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten (entsprechend 40 mg Enalaprilmaleat) f√ľr Kinder mit mehr als 50 kg K√∂rpergewicht nicht √ľberschritten werden. Neugeborene und Kinder mit Nierenerkrankungen sollen nicht mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten behandelt werden.

Hinweis

Um die individuelle Dosierung zu erleichtern, sind 2,5 mg Tabletten und 10 mg Tabletten bzw. 20 mg Tabletten als Tabletten mit Bruchkerbe erhältlich.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Art der Anwendung: Tabletten zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein. Die Einnahme kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten erfolgen. Die angegebene Tagesmenge wird in der Regel morgens auf einmal eingenommen, kann aber gegebenenfalls auch auf 2 Einnahmen morgens und abends verteilt werden.

Dauer der Anwendung:

Die Dauer der Behandlung bestimmt Ihr Arzt. Die Behandlung mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten ist in der Regel eine Langzeittherapie.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten eingenommen haben als Sie sollten

Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich:

Starker Blutdruckabfall mit v√∂lliger geistiger und k√∂rperlicher Erstarrung (Stupor), St√∂rungen des Elektrolythaushaltes, Kreislaufversagen, beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag, Herzklopfen, Nierenversagen, Atembeschleunigung, Schwindel, Angstgef√ľhl und Husten. Bei Verdacht auf eine √úberdosierung ben√∂tigen Sie √§rztliche Hilfe!

Wenn Sie die Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzen Sie die Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten wie verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

Bei Patienten mit Bluthochdruck kann der Blutdruck erneut ansteigen und bei Patienten mit Herzleistungsschwäche können die Symptome wieder auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker oder das medizinische Fachpersonal.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Unerw√ľnschte Wirkungen, die von Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten oder anderen ACE-Hemmern bekannt sind, finden Sie nachfolgend.

SEITE 7

Bedeutsame Nebenwirkungen oder Zeichen, auf die Sie achten sollten, und Maßnahmen, wenn

Sie betroffen sind:

Falls Sie den Verdacht haben, dass sich bei Ihnen eine schwerwiegende Hautreaktion entwickelt, m√ľssen Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen und gegebenenfalls die Behandlung mit Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten abbrechen.

Eine Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem) mit Beteiligung von Kehlkopf, Stimmapparat des Kehlkopfes und/oder Zunge muss von Ihrem Arzt sofort mit Notfallmedikamenten behandelt werden. Wenn bei Ihnen eine Gelbsucht auftritt oder die Leberenzymwerte bei Ihnen deutlich ansteigen, m√ľssen Sie die Behandlung abbrechen, und Ihr Arzt wird Sie √ľberwachen.

Beim Auftreten von Fieber, Lymphknotenschwellungen und/oder Halsentz√ľndung benachrichtigen Sie bitte umgehend Ihren Arzt, damit er das wei√üe Blutbild untersuchen kann.

Weitere mögliche Nebenwirkungen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelte betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelte betreffen)

  • Niedriger Blutdruck, Herzrhythmusst√∂rungen, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Herzengegef√ľhl (Angina pectoris) oder Schmerzen im Brustkorb,
  • Kopfschmerzen, kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (Synkope)
  • Geschmacksver√§nderungen, Atemnot (Dyspnoe)
  • Durchfall, Bauchschmerzen
  • Hautausschlag
  • M√ľdigkeit, Depressionen
  • √úberempfindlichkeit/Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem): angioneurotische √Ėdeme mit Beteiligung von Gesicht, Gliedma√üen, Lippen, Zunge, Stimmapparat des Kehlkopfes (Glottis) und/oder Kehlkopf wurden beobachtet.
  • Anstieg der Kaliumwerte im Blut, Anstieg der Kreatininwerte im Blut

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelte betreffen)

  • √úberm√§√üige Blutdrucksenkung einschlie√ülich √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall bei Lagewechsel vom Liegen zum Stehen (orthostatische Hypotonie)
  • Herzklopfen
  • Herzinfarkt oder Schlaganfall, vermutlich infolge √ľberm√§√üigen Blutdruckabfalls bei gef√§hrdeten Patienten (Patienten mit Durchblutungsst√∂rungen im Bereich des Herzens und/oder des Gehirns)
  • Blutarmut durch vermehrten Zerfall roter Blutk√∂rperchen (h√§molytische An√§mie), Blutarmut durch Blutbildungsst√∂rung im Knochenmark (aplastische An√§mie)
  • Verwirrtheitszust√§nde, Schl√§frigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t
  • Missempfindungen (z.B. Kribbeln, pelziges Gef√ľhl)
  • Drehschwindel (Vertigo)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Verst√§rkte Schleimabsonderung aus der Nase (Rhinorrh√∂), Halsschmerzen und Heiserkeit
  • Asthma / krampfartige Verengung der Bronchien (Bronchospasmus)
  • Darmverschluss (Ileus), Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • Erbrechen, Verdauungsst√∂rungen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Magenreizung, Mundtrockenheit, Magengeschw√ľr (peptisches Ulkus), Nierenfunktionsst√∂rungen, Nierenversagen
  • Vermehrtes Schwitzen

SEITE 8

  • Juckreiz oder Nesselsucht
  • Haarausfall
  • Muskelkr√§mpfe, Gesichtsr√∂tung (Flush), Unwohlsein, Fieber, Impotenz
  • vermehrte Eiwei√üausscheidung im Urin (Proteinurie)
  • Zu niedrige Blutzuckerwerte (Hypoglyk√§mie), Abnahme der Natriumwerte im Blut, Anstieg des Harnstoffs im Blut

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelte betreffen)

  • Durch Gef√§√ükr√§mpfe bedingte Durchblutungsst√∂rungen an H√§nden und F√ľ√üen (Raynaud- Ph√§nomen)
  • Verminderung der Anzahl bestimmter Blutzellen (Neutropenie, Thrombozytopenie, Panzytopenie) bis zu einer hochgradigen Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose)
  • Abnahme bestimmter Laborwerte (H√§moglobin und H√§matokrit)
  • Knochenmarkdepression
  • Autoimmunkrankheiten
  • Lymphknotenschwellung
  • Ver√§ndertes Tr√§umen, Schlafst√∂rungen
  • Auff√§lligkeiten im Lungengewebe (pulmonale Infiltrate), Schnupfen, allergische Entz√ľndungen der Lunge (allergische Alveolitis/eosinophile Pneumonie)
  • Entz√ľndungen der Mundschleimhaut mit Geschw√ľrbildung (Stomatitis/aphth√∂se Ulzerationen), Entz√ľndungen der Zungenschleimhaut (Glossitis)
  • Verminderte Harnausscheidung (Oligurie)
  • Schwerwiegende Hautreaktionen (Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, exfoliative Dermatitis, toxische epidermale Nekrolyse, Pemphigus, Erythroderma)
  • Leberversagen, Leberentz√ľndung (Hepatitis - hepatozellul√§r oder cholestatisch, einschlie√ülich hepatische Nekrose), Gelbsucht, erh√∂hte Leberwerte (Leberenzyme, Serum-Bilirubin)
  • Vergr√∂√üerung der Brust bei M√§nnern (Gyn√§komastie)

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelte betreffen)

Gewebeschwellung des Darms (intestinales angioneurotisches √Ėdem)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit ist auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Syndrom der inad√§quaten ADH-Sekretion (SIADH)
  • Ein Symptomenkomplex wurde beschrieben, der mit einigen oder allen der folgenden Nebenwirkungen einhergehen kann: Fieber, Entz√ľndung ser√∂ser H√§ute (Serositis), Gef√§√üent- z√ľndung (Vaskulitis), Muskel- und Gelenkschmerzen/Muskel- und Gelenkentz√ľndungen (Myalgien/Myositis, Arthralgien/ Arthritis) und bestimmten Laborwertver√§nderungen (positive ANA-Titer, erh√∂hte Blutk√∂rperchensenkungsgeschwindigkeit, Eosinophilie und Leukozytose). Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit oder andere Reaktionen der Haut k√∂nnen auftreten.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

SEITE 9

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton nach "Verwendbar bis" angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Bitte bewahren Sie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten in der Originalverpackung auf, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Nicht √ľber 25¬ļC lagern.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten enthalten

Der Wirkstoff ist:

1 Tablette enthält 5 mg Enalaprilmaleat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph. Eur.) [pflanzlich], Natriumhydroxid, Povidon (K30), Talkum, Crospovidon, mikrokristalline Cellulose, Lactose-Monohydrat

Wie Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten aussehen und Inhalt der Packung

Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten sind runde, wei√üe oder fast wei√üe Snap-Tab Tabletten mit Bruchkerbe und Pr√§gung ‚Äě5‚Äú.

Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten sind in Packungen mit 30 , 50 und 100 Tabletten erh√§ltlich. Enalagamma¬ģ 5 mg Tabletten sind ebenfalls in B√ľndelpackungen mit 100 (2x50) Tabletten erh√§ltlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

Wörwag Pharma GmbH & Co. KG Calwer Str.7

71034 Böblingen

Tel.: 07031-6204-0

Fax: 07031-6204-31

E-Mail: info@woerwagpharma.com

Mitvertrieb AAA-Pharma GmbH Calwer Str. 7

71034 Böblingen Telefon: 0800/ 00 04 433 Fax: 0800/ 00 04 434

E-Mail: info@aaa-pharma.de

Hersteller

Artesan Pharma GmbH & Co. KG

Wendlandstr.1

29439 L√ľchow

SEITE 10

Deutschland

Scanpharm A/S

Topstykket 12

3460 Birkerod

Dänemark

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2015.

SEITE 11

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 24.08.2023

Quelle: Enalagamma 5 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Wörwag Pharma GmbH & Co. KG
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 10.11.1999
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden