Enalapril-CT 5mg Tabletten

Abbildung Enalapril-CT 5mg Tabletten
Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AbZ-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 29.04.1999
ATC Code C09AA02
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

AbZ-Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Enalapril 5 - 1A Pharma Enalapril 1 A Pharma GmbH
Enalapril dura 5 mg Tabletten Enalapril Mylan dura GmbH
Enalapril dura 10 mg Tabletten Enalapril Mylan dura GmbH
Enalapril Atid 20 mg Enalapril Dexcel Pharma GmbH
Enalapril ALMUS 20 mg Tabletten Enalapril Almus Deutschland GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalapril-CT ist ein ACE-Hemmer, d. h. ein Arzneimittel mit blutdrucksenkenden und herzentlastenden Eigenschaften.

Enalapril-CT wird angewendet

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril-CT darf NICHT eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Enalaprilmaleat, einen anderen ACE-Hemmer oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • wenn bei Ihnen w√§hrend einer fr√ľheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer Gewebeschwellungen (angioneurotische √Ėdeme) auftraten
  • wenn Sie eine vererbte Neigung zu Gewebeschwellungen oder Gewebeschwellungen aus unbekannter Ursache haben (heredit√§res oder idiopathisches Angio√∂dem)
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z. B. im Rachenbereich) erh√∂ht.
  • w√§hrend der letzten 6 Schwangerschaftsmonate. (Es wird empfohlen Enalapril-CT auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden - siehe unter ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril-CT einnehmen:

  • wenn bei Ihnen das Risiko eines √ľberm√§√üigen Blutdruckabfalls besteht, weil Sie an St√∂rungen des Salz- und Fl√ľssigkeitshaushaltes leiden, z. B. weil Sie harntreibende Arzneimittel einnehmen oder eine salzarme Di√§t durchf√ľhren oder als Folge von Erbrechen oder Durchfall
  • wenn die Herzklappen Ihrer linken Herzkammer verengt sind oder andere Ausflussbehinderungen aus der linken Herzkammer bestehen
  • wenn Sie an einer Herzerkrankung mit Verminderung oder Unterbrechung der Durchblutung (Isch√§mie) leiden
  • wenn Sie an Durchblutungsst√∂rungen des Gehirns (zerebrovaskul√§re Erkrankung) leiden
  • wenn Ihre Nierenfunktion eingeschr√§nkt ist (Kreatinin-Clearance unter 80 ml/min)
  • wenn bei Ihnen eine Einengung der Nierenschlagadern vorliegt (beidseitig bzw. einseitig bei Einzelniere)
  • wenn bei Ihnen k√ľrzlich eine Nierenverpflanzung durchgef√ľhrt wurde
  • wenn bei Ihnen die Leberenzymwerte ansteigen, Sie eine Leberentz√ľndung haben oder eine Gelbsucht entwickeln
  • wenn bei Ihnen die Anzahl der wei√üen Blutk√∂rperchen abnimmt (Leukopenie) bzw. sich eine hochgradige Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen mit Infektneigung und schweren Allgemeinsymptomen (Agranulozytose) entwickelt
  • wenn Sie an bestimmten Erkrankungen des Bindegewebes (Kollagenosen) mit Gef√§√übeteiligung leiden
  • wenn Sie mit Arzneimitteln behandelt werden, die Ihre Abwehrreaktionen unterdr√ľcken
  • wenn Sie gleichzeitig Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht), Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen) oder Lithium (Arzneimittel gegen bestimmte psychiatrische Erkrankungen) einnehmen
  • wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit Enalapril-CT √úberempfindlichkeitsreaktionen bzw. Gewebeschwellungen (Angio√∂deme) auftreten
  • wenn Sie unter Zuckerkrankheit leiden (Diabetes mellitus)
  • wenn bei Ihnen ein hartn√§ckiger trockener Husten auftritt
  • wenn bei Ihnen das Risiko einer Erh√∂hung der Kaliumwerte im Blut besteht
  • wenn die Blutdrucksenkung aufgrund Ihrer ethnischen Zugeh√∂rigkeit (insbesondere bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe) nicht ausreichend stark ist.
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z. B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z. B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen.

Siehe auch Abschnitt ‚ÄěEnalapril-CT darf nicht eingenommen werden‚Äú.

Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, erhöht sich das Risiko eines Angioödems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen):

  • Racecadotril (ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall)
  • Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR- Inhibitoren geh√∂ren (werden zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats oder zur Krebsbehandlung eingesetzt)
  • Vildagliptin (ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes)

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Enalapril-CT in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Enalapril-CT darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril-CT in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe unter ‚ÄěSchwangerschaft und Stillzeit‚Äú).

Wenn bei Ihnen eine Desensibilisierungstherapie gegen Insektengifte (z. B. von Bienen oder Wespen) notwendig ist, ist Enalapril-CT vor√ľbergehend durch ein geeignetes Arzneimittel aus einer anderen Stoffklasse zu ersetzen. Es k√∂nnen sonst lebensbedrohliche √úberempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Blutdruckabfall, Atemnot, Erbrechen, allergische Hautreaktionen) auftreten. Solche Reaktionen k√∂nnen auch nach Insektenstichen (von z. B. Bienen oder Wespen) vorkommen.

Die gleichzeitige Anwendung von Enalapril-CT bei einer Blutwäsche (Dialyse) mit bestimmten Dialysemembranen (High-flux-Membranen) bzw. bei einer Behandlung von stark erhöhten Blutfetten (LDL-Apherese mit Dextransulfat-Absorption) können schwere Überempfindlichkeitsreaktionen bis hin zum lebensbedrohlichen Schock auslösen.

Im Falle einer notfallm√§√üigen Blutw√§sche oder H√§mofiltration oder der Notwendigkeit einer LDL- Apherese muss deshalb vorher auf ein anderes f√ľr das betreffende Anwendungsgebiet geeignetes Arzneimittel ‚Äď keinen ACE-Hemmer ‚Äď umgestellt werden oder eine andere Dialysemembran verwendet werden.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie mit Enalapril-CT behandelt werden bzw. Dialysen ben√∂tigen, damit der Arzt dies bei der Behandlung ber√ľcksichtigen kann.

Falls Sie vor einer Operation oder Narkose (auch beim Zahnarzt) stehen, teilen Sie Ihrem Arzt mit, dass Sie Enalapril-CT einnehmen, da es unter der Narkose zu einem plötzlichen Blutdruckabfall kommen kann.

Informieren Sie sofort Ihren Arzt, falls bei Ihnen folgende Krankheitszeichen auftreten:

  • Schwellung von Gesicht, Gliedma√üen, Lippen, Schleimhaut, Zunge und/oder Kehlkopf, Atemnot
  • Gelbf√§rbung von Haut und Schleimh√§uten
  • Fieber, Lymphknotenschwellung und/oder Halsentz√ľndung

In diesen F√§llen d√ľrfen Sie Enalapril-CT nicht weiter einnehmen und Ihr Arzt wird entsprechende Ma√ünahmen ergreifen.

Die Anwendung dieses Arzneimittels bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Halten Sie daher bitte die vom Arzt angeordneten Laborkontrollen und Untersuchungen unbedingt ein.

Kinder

Die Daten zur Anwendung von Enalaprilmaleat bei Kindern mit Bluthochdruck sind begrenzt. Bez√ľglich der anderen Anwendungsgebiete gibt es keine Daten. Zur Anwendung von Enalaprilmaleat liegen Daten zur Vertr√§glichkeit und Wirksamkeit nur zu Anwendung von Enalaprilmaleat bei Kindern ab 6 Jahren in der Behandlung von Bluthochdruck vor, daher wird Enalapril-CT f√ľr Kinder ausschlie√ülich zur Behandlung dieser Erkrankung empfohlen.

Neugeborene und Kinder mit Nierenerkrankungen sollen nicht mit Enalapril-CT behandelt werden.

Einnahme von Enalapril-CT zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bei gleichzeitiger Einnahme von Enalapril-CT und anderen Arzneimitteln sind insbesondere zu ber√ľcksichtigen:

  • Harntreibende Arzneimittel mit verminderter Kaliumausscheidung (kaliumsparende Diuretika) und Kaliumpr√§parate:
    ACE-Hemmer mildern den Kaliumverlust durch harntreibende Arzneimittel. Bestimmte Arzneimittel k√∂nnen zu einem deutlichen Anstieg des Kaliumwertes im Blut f√ľhren. Die gleichzeitige Anwendung der folgenden Arzneimittel sollte daher mit Vorsicht und unter h√§ufiger √úberpr√ľfung der Kaliumwerte im Blut erfolgen.
    • Bestimmte harntreibende Arzneimittel (kaliumsparende Diuretika, wie z. B. Spironolacton, Eplerenon, Triamteren oder Amilorid),
    • Kaliumpr√§parate,
    • kaliumhaltige Salzersatzmittel,
    • Heparin (gerinnungshemmendes Arzneimittel),
    • Trimethoprim und Co-Trimoxazol auch bekannt als Trimethoprim/Sulfamethoxazol (zur Behandlung von bakteriellen Infekten),
    • Ciclosporin (Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu verhindern)
  • Andere harntreibende Arzneimittel (Thiazide oder Schleifendiuretika):
    Eine vorangegangene hoch dosierte Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln kann zu Volumenmangel und damit zum Risiko eines Blutdruckabfalls bei Therapiebeginn mit Enalapril- CT f√ľhren. Die blutdrucksenkende Wirkung kann durch Absetzen des harntreibenden Arzneimittels, einem Ausgleich des Volumenmangels bzw. Gabe von Salz oder durch Einleitung der Therapie mit Enalaprilmaleat in niedriger Dosierung vermindert werden.
  • Andere blutdrucksenkende Arzneimittel (Antihypertensiva):
    Die gleichzeitige Anwendung von Enalapril-CT mit anderen blutdrucksenkenden Arzneimitteln kann die blutdrucksenkende Wirkung von Enalapril-CT verstärken. Auch die gleichzeitige Anwendung von Glyceroltrinitrat und anderen Nitraten oder anderen gefäßerweiternd wirkenden Arzneimitteln (Vasodilatatoren) kann den Blutdruck weiter senken.
  • Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren (Antihypertensiva)
    Ihr Arzt muss unter Umst√§nden Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsma√ünahmen treffen, wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte ‚ÄěEnalapril-CT darf nicht eingenommen werden‚Äú und ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú).
  • Lithium (Arzneimittel gegen bestimmte psychiatrische Erkrankungen):
    Unter der gleichzeitigen Anwendung von ACE-Hemmern und Lithium wurde √ľber reversible Anstiege der Lithiumwerte im Blut und sch√§dliche (toxische) Effekte berichtet. Eine gleichzeitige Therapie mit bestimmten harntreibenden Arzneimitteln (Thiaziddiuretika) kann die Lithium- Konzentration im Blut und damit das Risiko einer sch√§dlichen Wirkung von Lithium unter einer ACE-Hemmer-Therapie erh√∂hen. Die Anwendung von Enalapril-CT mit Lithium wird deshalb nicht empfohlen; sollte diese Kombination aber erforderlich sein, sind die Lithiumwerte im Blut sorgf√§ltig zu √ľberwachen.
  • Arzneimittel gegen Depressionen sowie gegen andere psychische Erkrankungen, Bet√§ubungsmittel, Narkosemittel (trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika, An√§sthetika, Narkotika):
    Eine gleichzeitige Anwendung mit ACE-Hemmern kann zu einer verst√§rkten Blutdrucksenkung f√ľhren.
  • Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (nicht-steroidale Antirheumatika einschlie√ülich selektiver COX-2-Hemmer):
    Die Dauertherapie mit Arzneimitteln gegen Schmerzen und Entz√ľndungen kann die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern abschw√§chen. Eine gleichzeitige Behandlung kann zu einer Erh√∂hung der Kaliumwerte im Blut und zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion f√ľhren, die gew√∂hnlich reversibel ist. Selten kann es auch zu akutem Nierenversagen kommen, insbesondere bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion z. B. bei √§lteren Patienten oder Patienten mit Fl√ľssigkeitsmangel.
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen oder Gelenkerkrankungen, darunter auch Goldpr√§parate
  • Sympathomimetika (Mittel, die √§hnliche Wirkungen wie die k√∂rpereigenen √úbertr√§gerstoffe Noradrenalin bzw. Adrenalin hervorrufen, z. B. Blutdrucksteigerung):
    Sympathomimetika können die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern abschwächen.
  • Blutzuckersenkende Arzneimittel und Insulin (Antidiabetika):

Bei gleichzeitiger Anwendung mit ACE-Hemmern kann es zu einer Verstärkung der blutzuckersenkenden Wirkung kommen; es besteht das Risiko, dass Blutzuckerwerte unter Normalwerte absinken (Hypoglykämie). Diese Fälle treten offenbar insbesondere in den ersten Wochen der kombinierten Behandlung sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion auf.

  • Acetylsalicyls√§ure (Arzneimittel, das in niedriger Dosierung zum Schutz vor Herz-Kreislauf- Erkrankungen eingesetzt wird), Arzneimittel zur Aufl√∂sung von Blutgerinnseln (Thrombolytika), Betablocker (Arzneimittel z. B. zur Behandlung des Bluthochdrucks):
    Eine gleichzeitige Behandlung mit Enalapril-CT kann erfolgen.
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren): Siehe Abschnitt ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚ÄĚ.

Einnahme von Enalapril-CT zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Die Nahrungsaufnahme hat keinen Einfluss auf die Aufnahme von Enalapril in den Körper. Alkohol verstärkt die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Enalapril-CT vor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Enalapril-CT in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Enalapril-CT darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril-CT in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Fr√ľhgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Enalapril-CT einnehmen.

Bei √§lteren S√§uglingen sollte der Arzt Sie √ľber Nutzen und m√∂gliche Sch√§den der Anwendung von Enalapril-CT in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufkl√§ren.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Behandlung mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kontrolle. Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen so weit verändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschinen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße bei Behandlungsbeginn, Dosiserhöhung und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.

Enalapril-CT enthält Lactose.

Bitte nehmen Sie Enalapril-CT erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d. h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Es ist sehr wichtig, dass Sie Enalapril-CT einnehmen, so lange es Ihnen Ihr Arzt verordnet.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, beträgt die empfohlene Dosis

Bluthochdruck

Anfangsdosis:

Die Anfangsdosis beträgt 1-mal täglich 1 Tablette Enalapril-CT (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat) bis maximal 20 mg Enalaprilmaleat je nach Schweregrad der Erkrankung und Ihrem Zustand.

  • Leichter Bluthochdruck:
    Die empfohlene Anfangsdosis beträgt 1-mal täglich 1 Tablette Enalapril-CT (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat) bis 1-mal täglich 2 Tabletten Enalapril-CT (entsprechend 10 mg Enalaprilmaleat).
  • Patienten mit stark aktiviertem blutdruckregulierendem System z. B. bei Bluthochdruck aufgrund einer Nierenerkrankung, Salz- und/oder Fl√ľssigkeitsmangel, nicht ausgeglichener Herzleistungsschw√§che oder schwerem Bluthochdruck:
    Die Therapie wird mit 1-mal t√§glich 1 Tablette Enalapril-CT (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat) oder einer geringeren Dosis eingeleitet. Bei Therapiebeginn kann es zu einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall kommen; eine engmaschige √§rztliche √úberwachung ist erforderlich.
  • Patienten mit vorausgegangener Therapie mit hoch dosierten harntreibenden Arzneimitteln (Diuretika):
    Die Therapie wird mit 1-mal täglich 1 Tablette Enalapril-CT (entsprechend 5 mg Enalaprilmaleat) oder einer geringeren Dosis eingeleitet.
    Eine vorausgegangene Therapie mit hoch dosierten harntreibenden Arzneimitteln kann zu einem Fl√ľssigkeitsmangel f√ľhren, so dass die Gefahr eines Blutdruckabfalls bei Therapiebeginn besteht. Wenn m√∂glich sollten diese Arzneimittel 2-3 Tage lang abgesetzt werden, bevor die Therapie mit Enalapril-CT eingeleitet wird. Die Nierenfunktion und die Kaliumwerte im Blut sollten √ľberwacht werden.

Erhaltungsdosis:

Die empfohlene Erhaltungsdosis betr√§gt 20 mg Enalaprilmaleat t√§glich. Eine Tagesh√∂chstdosis von 40 mg Enalaprilmaleat sollte nicht √ľberschritten werden.

F√ľr die h√∂heren Dosierungen stehen Tabletten mit geeigneter Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.

Behandlung und Vorbeugung der Herzleistungsschwäche

Anfangsdosis:

Enalapril-CT wird bei der Behandlung der Herzleistungsschw√§che √ľblicherweise zus√§tzlich zu harntreibenden Arzneimitteln und Digitalis oder Betablockern angewendet.

Die Anfangsdosis betr√§gt 1-mal t√§glich ¬Ĺ Tablette Enalapril-CT (entsprechend 2,5 mg Enalaprilmaleat).

Die Therapie ist unter engmaschiger ärztlicher Überwachung einzuleiten, um die anfängliche Wirkung auf den Blutdruck zu ermitteln.

Erhaltungsdosis:

Zu Beginn der Therapie mit Enalapril-CT kann es bei Patienten mit Herzleistungsschw√§che zu einem Blutdruckabfall kommen. Wenn dieser behoben ist, sollte die Dosis schrittweise √ľber einen Zeitraum von 2-4 Wochen auf die Erhaltungsdosis von 20 mg Enalaprilmaleat t√§glich gesteigert werden. Diese Dosis kann als Einzeldosis eingenommen oder auf zwei Gaben verteilt werden, je nach Vertr√§glichkeit.

Eine Tagesh√∂chstdosis von 40 mg Enalaprilmaleat, auf 2 Gaben verteilt, sollte nicht √ľberschritten werden.

F√ľr die h√∂heren Dosierungen stehen Tabletten mit geeigneter Wirkstoffst√§rke zur Verf√ľgung.

Sie sollten besonders vorsichtig sein, wenn Sie Ihre erste Dosis einnehmen oder wenn Ihre Dosis erh√∂ht wird. Teilen Sie Ihrem Arzt unverz√ľglich mit, wenn Sie sich benommen oder schwindlig f√ľhlen.

Vor und nach Beginn der Einnahme von Enalapril-CT sollten Blutdruck und Nierenfunktion engmaschig √ľberwacht werden, da √ľber Blutdruckabfall und (seltener) nachfolgendem Nierenversagen berichtet wurde. Wenn Sie mit harntreibenden Arzneimitteln behandelt werden, sollte ‚Äď falls m√∂glich

‚Äď deren Dosis vor Beginn der Einnahme von Enalapril-CT verringert werden. Ein Blutdruckabfall bei Therapiebeginn mit Enalapril-CT bedeutet nicht, dass auch w√§hrend der Dauerbehandlung mit Enalapril-CT solche Reaktionen auftreten werden und schlie√üt die Weiterbehandlung mit dem Arzneimittel nicht aus. Die Kaliumwerte im Blut und die Nierenfunktion sollten ebenfalls √ľberwacht werden.

Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion

Grundsätzlich sollten die Abstände zwischen den Anwendungen von Enalapril-CT verlängert werden und/oder die Dosis reduziert werden.

Ihr Arzt wird Ihre Behandlung individuell festlegen.

Bei mäßiger Einschränkung der Nierenfunktion wird eine Dosis von 1-mal täglich 5-10 mg Enalaprilmaleat empfohlen.

Bei schwerer Nierenfunktionseinschränkung wird eine Dosis von 1-mal täglich 2,5 mg Enalaprilmaleat empfohlen.

F√ľr Dialysepatienten wird eine Dosis von 1-mal t√§glich 2,5 mg Enalaprilmaleat an Dialyse-Tagen nach der Dialyse empfohlen. An dialysefreien Tagen richtet sich die Dosis nach der Blutdrucksenkung.

Dosierung bei älteren Patienten

Die Dosis sollte sich nach der Nierenfunktion des Patienten richten.

Dosierung bei Kindern

Die Erfahrungen mit der Anwendung von Enalapril bei Kindern mit Bluthochdruck sind begrenzt. Wenn die Kinder Tabletten schlucken können, wird die Dosis vom Arzt individuell dem Zustand des Kindes und der Blutdrucksenkung angepasst.

Die empfohlene Anfangsdosis f√ľr Kinder mit Bluthochdruck und mit einem Gewicht von 20 kg bis 50 kg betr√§gt 1-mal t√§glich 2,5 mg Enalaprilmaleat; Kinder, die mehr als 50 kg wiegen, erhalten 1-mal t√§glich 5 mg Enalaprilmaleat. Die weitere Dosierung wird vom Arzt dem Bedarf des Kindes angepasst. Dabei darf eine Tagesh√∂chstdosis von 20 mg Enalaprilmaleat f√ľr Kinder mit 20 kg bis 50 kg K√∂rpergewicht bzw. 40 mg Enalaprilmaleat f√ľr Kinder mit mehr als 50 kg K√∂rpergewicht nicht √ľberschritten werden.

Neugeborene und Kinder mit Nierenerkrankungen sollen nicht mit Enalapril-CT behandelt werden.

Art der Anwendung
Tabletten zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z. B. einem Glas Wasser) ein. Die Einnahme kann unabh√§ngig von den Mahlzeiten erfolgen. Die angegebene Tagesmenge wird in der Regel morgens auf einmal eingenommen, kann aber gegebenenfalls auch auf 2 Einnahmen morgens und abends verteilt werden.

Ihr Arzt wird Ihre anfängliche Dosis individuell nach Ihrem Gesundheitszustand und dem Schweregrad Ihrer Erkrankung wählen und entsprechend der Wirkung des Arzneimittels auf Ihren Blutdruck die Dosis schrittweise anpassen.

Dauer der Anwendung
Die Dauer der Behandlung bestimmt Ihr Arzt. Die Behandlung mit Enalapril-CT ist in der Regel eine Langzeittherapie.

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Enalapril-CT zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Enalapril-CT eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie durch ein Versehen zu viele Tabletten eingenommen haben oder ein Kind einige Tabletten geschluckt hat, wenden Sie sich sofort an einen Arzt/Notarzt. Dieser kann entsprechend der Schwere der Vergiftung √ľber die erforderlichen Ma√ünahmen entscheiden.

In Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung sind folgende Symptome möglich: Starker Blutdruckabfall, Kreislaufversagen, beschleunigter oder verlangsamter Herzschlag,

Herzklopfen, Nierenversagen, Atembeschleunigung, Schwindel, Angstgef√ľhl und Husten. Bei Verdacht auf eine √úberdosierung ben√∂tigen Sie √§rztliche Hilfe!

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril-CT vergessen haben

Nehmen Sie beim nächsten Mal nicht zusätzlich mehr Tabletten ein, sondern setzen Sie die Einnahme von Enalapril-CT wie verordnet fort.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril-CT abbrechen

Unterbrechen oder beenden Sie die Behandlung mit Enalapril-CT nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem behandelnden Arzt!

Bei Patienten mit Bluthochdruck kann der Blutdruck erneut ansteigen und bei Patienten mit Herzleistungsschwäche können die Symptome wieder auftreten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Beenden Sie die Behandlung mit Enalapril-CT und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerken:

  • Schwellungen an Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die Atem- und Schluckbeschwerden bereiten k√∂nnen
  • Schwellungen an H√§nden, F√ľ√üen oder Kn√∂cheln
  • Auftreten eines Hautausschlages mit roten Quaddeln (Nesselsucht).

Bitte beachten Sie, dass f√ľr Patienten mit schwarzer Hautfarbe das Risiko f√ľr diese Art von Reaktion h√∂her ist. Wenn eines der o. g. Anzeichen auftritt, beenden Sie bitte umgehend die Einnahme von Enalapril-CT und wenden Sie sich an einen Arzt.

Zu Beginn der Behandlung mit diesem Arzneimittel k√∂nnen Sie sich schwach oder schwindelig f√ľhlen. In diesem Fall hilft es, sich hinzulegen. Diese Beschwerden werden durch die Blutdrucksenkung verursacht und sollten sich mit andauernder Behandlung verbessern. Wenn Sie sich Sorgen machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Zu den weiteren Nebenwirkungen zählen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Schwindel-, Schw√§che- oder √úbelkeitsgef√ľhl
  • Verschwommenes Sehen
  • Husten

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • M√ľdigkeit/Abgeschlagenheit, Depression
  • Allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und Kehlkopf mit Schluck- oder Atembeschwerden
  • Erh√∂hte Blutkaliumspiegel, erh√∂hte Blutkreatininspiegel (beides wird normalerweise durch Labortests festgestellt)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Pl√∂tzlicher Blutdruckabfall
  • Schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag/Herzklopfen
  • Herzinfarkt (vermutlich aufgrund sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten besonders gef√§hrdeten Patienten wie z. B. Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgef√§√üe oder an den Blutgef√§√üen des Gehirns)
  • Blutarmut (An√§mie einschlie√ülich aplastischer und h√§molytischer An√§mie)
  • Schlaganfall (vermutlich aufgrund sehr niedrigen Blutdrucks bei besonders gef√§hrdeten Patienten)
  • Verwirrtheit, Schlaflosigkeit oder Schl√§frigkeit, Nervosit√§t
  • Kribbeln oder taubes Gef√ľhl auf der Haut (Par√§shesien)
  • Drehschwindel (Vertigo)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Laufende Nase, Halsschmerzen oder Heiserkeit
  • Asthma
  • Verlangsamte Darmpassage (einschlie√ülich Darmverschluss), Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • √úbelkeit mit Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Appetitlosigkeit
  • Magenreizungen, Mundtrockenheit, Magengeschw√ľr, verminderte Nierenfunktion, Nierenversagen
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Juckreiz oder Nesselsucht
  • Haarausfall
  • Muskelkr√§mpfe, Hitzewallungen (Flush), allgemeines Unwohlsein, erh√∂hte Temperatur (Fieber), Impotenz
  • Hoher Eiwei√ügehalt im Urin (durch einen Labortest festzustellen)
  • Niedriger Blutzucker- oder Blutnatriumspiegel, hoher Blutharnstoffwert (alles wird in Labortests festgestellt)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Durch verminderten Blutfluss bedingt sehr kalte und wei√üe H√§nde und F√ľ√üe, was als ‚ÄěRaynaud- Syndrom‚Äú bezeichnet wird.
  • Ver√§nderte Blutwerte wie erniedrigte Anzahl wei√üer und roter Blutk√∂rperchen, erniedrigter H√§moglobinwert, erniedrigte Anzahl Blutpl√§ttchen
  • Knochenmarkdepression
  • Autoimmunkrankheiten
  • Ungew√∂hnliche Tr√§ume oder Schlafst√∂rungen
  • Ver√§nderungen im Lungengewebe (pulmonale Infiltrate)
  • Entz√ľndungen an der Nase
  • Lungenentz√ľndung
  • Entz√ľndungen an den Wangen, am Gaumen, Zunge, Lippen und Rachen einschl. Kehlkopf
  • Verringerte Urinausscheidung
  • Eine als ‚ÄěErythema multiforme‚Äú bezeichnete Hautreaktion
  • Schwerwiegende Hauterkrankungen wie Stevens-Johnson-Syndrom/TEN, welche z. B. mit R√∂tung und Absch√§len der Haut sowie mit Blasenbildung und Abl√∂sung der oberen Hautschichten einhergehen.
  • Lebererkrankungen wie Einschr√§nkung/Verlust der Leberfunktion, Leberentz√ľndung, Gelbsucht (Gelbf√§rbung von Haut oder Augen), erh√∂hte Werte von Leberenzymen oder Bilirubin (wird in einem Labortest des Blutes gemessen)
  • Vergr√∂√üerte Brustdr√ľsen bei M√§nnern

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

- Schwellungen im Magendarmtrakt (intestinales Angioödem)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)
- Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH)

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und den Blisterpackungen nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Enalapril-CT enthält

Der Wirkstoff ist Enalaprilmaleat.

Jede Tablette enthält 5 mg Enalaprilmaleat.

Die sonstigen Bestandteile sind:

Natriumhydrogencarbonat, Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Hyprolose, Talkum, Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

Wie Enalapril-CT aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, beidseits gewölbte Tablette mit einer Bruchkerbe auf einer Seite.

Enalapril-CT 5 mg ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Tabletten erhältlich. Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

AbZ-Pharma GmbH

Graf-Arco-Str. 3

89079 Ulm

Deutschland

Hersteller

Merckle GmbH

Ludwig-Merckle-Str. 3

89143 Blaubeuren

Deutschland

oder

Teva Operations Poland Sp. z o.o. UL. Emilii Plater 53

00-113 WARSZAWA POLEN

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2020.

Versionscode: Z13

Sofern Ihre Behandlung mit Enalapril-CT 5 mg eine Teilung vorsieht, gehen Sie am besten wie folgt vor.

Legen Sie die Tablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte, flache Unterlage (z. B. Tischplatte oder Teller). Dr√ľcken Sie dann mit beiden Zeigefingern (oder Daumen) gleichzeitig kurz und kr√§ftig auf die Au√üenseiten links und rechts der Bruchkerbe.

Bei der Abbildung der Tablette handelt es sich um eine schematisierte Darstellung. Sie kann daher von der tatsächlichen Form etwas abweichen.

Anzeige

Zuletzt aktualisiert: 18.08.2022

Quelle: Enalapril-CT 5mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller AbZ-Pharma GmbH
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 29.04.1999
ATC Code C09AA02
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden