Enalapril STADA 5 mg Tabletten

Abbildung Enalapril STADA 5 mg Tabletten
Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 24.06.1999
ATC Code C09A
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

STADAPHARM

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Enalapril Heumann 10 mg Tabletten Enalapril Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG
Enapril Stada 20 mg Enalapril STADA Arzneimittel AG
EnaSandoz 20mg Tabletten Enalapril Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Jutaxan 5mg Tabletten Enalapril "JUTA" Pharma GmbH
Enalapril-ratiopharm 10 mg Enalapril Ratiopharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Enalapril STADA¬ģ enth√§lt den Wirkstoff Enalaprilmaleat. Dieser Wirkstoff geh√∂rt zu der Klasse der ACE (Angiotensin-Converting-Enzyme)-Hemmer genannten Arzneimittel.

Enalapril STADA¬ģ wird angewendet zur

  • Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Behandlung der Herzleistungsschw√§che (Herzinsuffizienz). Es kann die Notwendigkeit von Krankenhauseinweisungen verringern und bei einigen Patienten lebensverl√§ngernd wirken.
  • Vorbeugung der Entwicklung von Krankheitszeichen einer Herzleistungsschw√§che. Zu diesen wahrnehmbaren Krankheitszeichen geh√∂ren Kurzatmigkeit, Erm√ľdung bereits nach leichter k√∂rperlicher Bet√§tigung wie Gehen, oder Schwellungen an Kn√∂cheln und F√ľ√üen.

Enalapril STADA¬ģ wirkt √ľber eine Erweiterung der Blutgef√§√üe. Das senkt Ihren Blutdruck. Das Arzneimittel beginnt normalerweise innerhalb einer Stunde zu wirken und seine Wirkung dauert mindestens 24 Stunden lang an. Einige Patienten ben√∂tigen eine Behandlung von mehreren Wochen, bis die beste Wirkung auf den Blutdruck zu beobachten ist.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enalapril STADA¬ģ darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Enalaprilmaleat oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie schon auf andere, Enalapril STADA¬ģ √§hnliche Arzneimittel aus der Klasse der ACE-Hemmer √ľberempfindlich reagiert haben.
  • wenn bei Ihnen schon einmal Schwellungen an Gesicht, Lippen, Mund, Zunge oder Rachen auftraten, die zu Schluckbeschwerden oder Atemnot f√ľhrten (Angio√∂dem), wobei die Ursache daf√ľr unbekannt sein kann oder Sie diese Anlage ererbt haben k√∂nnen.
  • wenn Sie Sacubitril/Valsartan, ein Arzneimittel zur Behandlung einer chronischen Herzschw√§che bei Erwachsenen, eingenommen haben oder einnehmen, weil sich dadurch das Risiko eines Angio√∂dems (schnelle Schwellung unter der Haut z.B. im Rachenbereich) erh√∂ht.
  • wenn Sie mehr als drei Monate schwanger sind. (Es wird empfohlen, Enalapril STADA¬ģ auch in der fr√ľhen Phase der Schwangerschaft nicht anzuwenden, siehe unter Abschnitt 2.: Schwangerschaft und Stillzeit).
  • wenn Sie Diabetes mellitus oder eine eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben und mit einem blutdrucksenkenden Arzneimittel, das Aliskiren enth√§lt, behandelt werden.

Nehmen Sie Enalapril STADA¬ģ nicht ein, wenn einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril STADA¬ģ einnehmen.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie die Behandlung mit Enalapril STADA¬ģ beginnen:

  • wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden
  • wenn Sie an einer Erkrankung der Blutgef√§√üe im Gehirn leiden
  • wenn Sie an Ver√§nderungen in der Blutbildung leiden, wie z.B. einer verminderten Anzahl von oder einem Mangel an wei√üen Blutk√∂rperchen (Neutropenie/Agranulozytose), einer niedrigen Anzahl an Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie) oder einer verminderten Anzahl roter Blutk√∂rperchen (An√§mie)
  • wenn Sie an einer Lebererkrankung leiden
  • wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden (einschlie√ülich einer Nierenverpflanzung). Dies kann zu erh√∂hten Kaliumspiegeln im Blut f√ľhren, was schwerwiegend sein kann. Ihr Arzt muss m√∂glicherweise die Dosis von Enalapril STADA¬ģ anpassen oder Ihren Kaliumspiegel im Blut √ľberwachen.
  • wenn Sie eine Blutw√§sche (Dialyse) erhalten
  • wenn Sie k√ľrzlich sehr krank waren mit √ľberm√§√üigem Erbrechen oder Sie k√ľrzlich an starkem Durchfall litten
  • wenn Sie eine salzarme Di√§t einhalten, Kaliumerg√§nzungsmittel einnehmen, kaliumsparende Arzneimittel oder Pr√§parate, die Kaliumsalze enthalten, einnehmen
  • wenn Sie √§lter als 70 Jahre sind
  • wenn Sie an der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) leiden. Sie sollten Ihr Blut auf niedrige Blutzuckerspiegel √ľberpr√ľfen lassen, besonders im ersten Monat der Behandlung. Der Kaliumspiegel im Blut kann in diesem Fall erh√∂ht sein.
  • wenn bei Ihnen bereits einmal eine allergische Reaktion auftrat, mit Schwellungen an Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und mit Schluck- oder Atembeschwerden. Bitte beachten Sie, dass Patienten mit schwarzer Hautfarbe ein erh√∂htes Risiko haben, so auf ACE-Hemmer zu reagieren.
  • wenn Sie niedrigen Blutdruck haben (Sie k√∂nnen das eventuell als Schw√§che- oder Schwindelgef√ľhl, besonders im Stehen, bemerken)
  • wenn Sie an einer Kollagen-Erkrankung mit Gef√§√übeteiligung leiden (z.B. Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis oder Sklerodermie), wenn Sie mit Arzneimitteln, die das Immunsystem unterdr√ľcken, behandelt werden oder wenn Sie Allopurinol (Arzneimittel gegen Gicht) oder Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen) erhalten, bzw. wenn Sie gleichzeitig mehrere der o.g. Risikofaktoren aufweisen.
  • wenn Sie Ihr Kind stillen oder stillen m√∂chten (siehe unter Abschnitt 2: Schwangerschaft und Stillzeit)
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck einnehmen:
    • einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (diese werden auch als Sartane bezeichnet - z.B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund von Diabetes mellitus haben.
    • Aliskiren.

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut in regelm√§√üigen Abst√§nden √ľberpr√ľfen. Siehe unter Abschnitt 2.: Enalapril STADA¬ģ darf NICHT eingenommen werden.

  • Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel anwenden, kann das Risiko eines Angio√∂dems (rasche Schwellung unter der Haut in Bereichen wie dem Rachen) erh√∂ht sein:
    • Racecadotril, ein Arzneimittel zur Behandlung von Durchfall.
    • Arzneimittel, die zur Verhinderung der Absto√üung von transplantierten Organen oder zur Krebsbehandlung eingesetzt werden (z.B. Temsirolimus, Sirolimus, Everolimus).
    • Vildagliptin, ein Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes.

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). Die Einnahme von Enalapril STADA¬ģ in der

fr√ľhen Phase der Schwangerschaft wird nicht empfohlen, und Enalapril STADA¬ģ darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann (siehe Abschnitt Schwangerschaft und Stillzeit).

Bitte beachten Sie, dass bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe die Blutdrucksenkung durch ACE-Hemmer im Vergleich zu Patienten mit nicht schwarzer Hautfarbe weniger stark ist.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril STADA¬ģ einnehmen.

Wenn Sie eine besondere Behandlung erhalten sollen:

Wenn eine der folgenden Behandlungen f√ľr Sie geplant ist, informieren Sie bitte Ihren Arzt, dass Sie Enalapril STADA¬ģ einnehmen:

  • alle Operationen oder jeder Einsatz von Bet√§ubungs- oder Narkosemitteln (auch beim Zahnarzt)
  • eine Behandlung zur Entfernung von Cholesterin aus dem Blut, die als ‚ÄěLDL- Apherese‚Äú bezeichnet wird
  • eine Desensibilisierungsbehandlung, um das Ausma√ü einer allergischen Reaktion auf Bienen- oder Wespenstiche zu vermindern.

Wenn eine der o.g. Behandlungen oder Eingriffe f√ľr Sie geplant ist, sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt oder Zahnarzt.

Einnahme von Enalapril STADA¬ģ zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel anzuwenden.

Einige Arzneimittel k√∂nnen in ihrer Wirkung durch Enalapril STADA¬ģ beeinflusst werden, sowie auch andere Arzneimittel die Wirkung von Enalapril STADA¬ģ beeinflussen k√∂nnen.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker vor allem, wenn Sie eines der folgenden Medikamente einnehmen, k√ľrzlich eingenommen haben oder beabsichtigen einzunehmen:

  • andere blutdrucksenkende Arzneimittel, wie z.B. Betablocker
  • Kalium-Erg√§nzungsmittel (einschlie√ülich Salzersatzmittel), kaliumsparende Diuretika und andere Arzneimittel, die den Kaliumgehalt in Ihrem Blut erh√∂hen k√∂nnen (z.B. Trimethoprim und Cotrimoxazol zur Behandlung von bakteriellen Infekten; Ciclosporin, ein Arzneimittel zur Unterdr√ľckung des Immunsystems, um die Absto√üung von transplantierten Organen zu

verhindern; und Heparin, ein Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung und Vermeidung von Blutgerinnseln)

  • Arzneimittel zur Behandlung der Zuckerkrankheit (einschlie√ülich blutzuckersenkender Arzneimittel zur Einnahme und Insulin)
  • Lithium (Arzneimittel gegen bestimmte Depressionen)
  • Arzneimittel gegen Depressionen, die als ‚Äětricyclische Antidepressiva‚Äú bezeichnet werden
  • Arzneimittel zur Behandlung seelischer Probleme, die als ‚ÄúAntipsychotika‚Äú bezeichnet werden
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Husten und Erk√§ltungen oder Arzneimittel zur Gewichtsabnahme, die einen als "Sympathomimetikum" bezeichneten Stoff enthalten
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Schmerzen oder Gelenkerkrankungen darunter auch Goldpr√§parate
  • Acetylsalicyls√§ure
  • Arzneimittel zur Aufl√∂sung von Blutgerinnseln (Thrombolytika)
  • Alkohol
  • Arzneimittel, die sehr oft zur Verhinderung einer Absto√üung des Organtransplantats verwendet werden (Sirolimus, Everolimus und andere Arzneimittel, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren). Siehe unter Abschnitt 2.: Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen.

Ihr Arzt muss unter Umständen Ihre Dosierung anpassen und/oder sonstige Vorsichtsmaßnahmen treffen:

wenn Sie einen Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren einnehmen (siehe auch Abschnitte Enalapril STADA¬ģ darf NICHT eingenommen werden und Warnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen).

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer oder mehrere der oben genannten Punkte auf Sie zutreffen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker, bevor Sie Enalapril STADA¬ģ einnehmen.

Einnahme von Enalapril STADA¬ģ zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken

Enalapril STADA¬ģ kann mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Die meisten Patienten nehmen Enalapril STADA¬ģ mit etwas Wasser ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie vermuten, schwanger zu sein (oder schwanger werden k√∂nnten). In der Regel wird Ihr Arzt Ihnen empfehlen, Enalapril STADA¬ģvor einer Schwangerschaft bzw. sobald Sie wissen, dass Sie

schwanger sind, abzusetzen, und er wird Ihnen ein anderes Arzneimittel empfehlen. Die Anwendung von Enalapril STADA¬ģ in der fr√ľhen Schwangerschaft wird nicht empfohlen und Enalapril STADA¬ģ darf nicht mehr nach dem dritten Schwangerschaftsmonat eingenommen werden, da die Einnahme von Enalapril STADA¬ģ in diesem Stadium zu schweren Sch√§digungen Ihres ungeborenen Kindes f√ľhren kann.

Stillzeit

Teilen sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie stillen oder mit dem Stillen beginnen wollen. Das Stillen von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und besonders von Fr√ľhgeburten wird nicht empfohlen, wenn Sie Enalapril STADA¬ģ einnehmen.

Bei √§lteren S√§uglingen sollte der Arzt Sie √ľber Nutzen und m√∂gliche Sch√§den der Anwendung von Enalapril STADA¬ģ in der Stillzeit im Vergleich zu Behandlungsalternativen aufkl√§ren.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Sie k√∂nnen unter der Behandlung Schwindel oder M√ľdigkeit sp√ľren. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie kein Fahrzeug steuern oder Werkzeuge bzw. Maschinen bedienen.

Enalapril STADA¬ģ enth√§lt Lactose und Natrium

Bitte nehmen Sie Enalapril STADA¬ģ erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette, d.h., es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Es ist sehr wichtig, Enalapril STADA¬ģ so lange einzunehmen, wie es von Ihrem Arzt verordnet wird.
  • Nehmen Sie nicht mehr Tabletten ein als verordnet.

Die Tablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Wenn Sie nur eine ¬Ĺ Tablette ben√∂tigen, kann die Tablette in gleiche Dosen geteilt werden. Dazu wird die Tablette mit der Bruchkerbe nach oben auf eine harte flache Unterlage gelegt. Durch leichten Daumendruck von oben kann die Tablette (STADA¬ģ Vario-Tab¬ģ) in 2 gleich gro√üe Teile geteilt werden.

Bluthochdruck

  • Die Behandlung wird normalerweise mit einer Dosis von 5 mg bis 20 mg einmal t√§glich begonnen.
  • Einige Patienten ben√∂tigen m√∂glicherweise zu Beginn der Behandlung eine niedrigere Dosis.
  • Die normale Dosis f√ľr die Langzeitbehandlung betr√§gt 20 mg einmal t√§glich.
  • Die H√∂chstdosis f√ľr die Langzeitbehandlung betr√§gt 40 mg einmal t√§glich.

Herzleistungsschwäche

  • Die Behandlung wird normalerweise mit einer Dosis von 2,5 mg einmal t√§glich begonnen.
  • Ihr Arzt wird diese Menge schrittweise erh√∂hen, bis die Dosis erreicht wird, die f√ľr Sie geeignet ist.
  • Die normale Dosis f√ľr die Langzeitbehandlung betr√§gt 20 mg pro Tag, einmal t√§glich oder auf zwei Dosen verteilt.
  • Die H√∂chstdosis f√ľr die Langzeitbehandlung betr√§gt 40 mg pro Tag auf zwei Dosen verteilt.

Patienten mit Nierenerkrankungen

Die Dosis des Arzneimittels wird der Funktionsfähigkeit Ihrer Nieren angepasst.

  • M√§√üige Nierenerkrankung: 5 mg bis 10 mg pro Tag.
  • Schwere Nierenerkrankung: 2,5 mg pro Tag.
  • Dialysepatienten: 2,5 mg pro Tag. An dialysefreien Tagen kann die Dosis der H√∂he Ihres Blutdrucks angepasst werden.

√Ąltere Patienten

Ihr Arzt wird Ihre Dosis entsprechend Ihrer Nierenfunktion festlegen.

Anwendung bei Kindern

Die Erfahrungen mit der Anwendung von Enalapril STADA¬ģ bei Kindern mit Bluthochdruck sind begrenzt. Wenn die Kinder Tabletten schlucken k√∂nnen, wird die Dosis dem Gewicht und dem Blutdruck des Kindes angepasst.

Zu Beginn der Behandlung beträgt die Dosis normalerweise:

  • Kinder mit einem Gewicht zwischen 20 kg und 50 kg: 2,5 mg pro Tag.
  • Kinder mit einem Gewicht √ľber 50 kg: 5 mg pro Tag.

Die Dosis kann dem Bedarf des Kindes entsprechend angepasst werden:

  • Eine Tagesh√∂chstdosis von 20 mg kann von Kindern mit einem Gewicht zwischen 20 kg und 50 kg eingenommen werden.
  • Eine Tagesh√∂chstdosis von 40 mg kann von Kindern mit einem Gewicht √ľber 50 kg eingenommen werden.

Enalapril STADA¬ģ wird nicht f√ľr die Behandlung von Neugeborenen (in den ersten Wochen nach der Geburt) und nicht f√ľr die Behandlung von Kindern mit Nierenerkrankungen empfohlen.

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Enalapril STADA¬ģ eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge Enalapril STADA¬ģ eingenommen haben als verordnet, wenden Sie sich umgehend an Ihren Arzt oder suchen Sie ein Krankenhaus auf. Nehmen Sie die Medikamenten-Verpackung mit. Sie k√∂nnen Schwindel oder Benommenheit als Folge eines pl√∂tzlichen oder starken Blutdruckabfalls versp√ľren.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril STADA¬ģ vergessen haben

  • Wenn Sie eine Dosis vergessen, lassen Sie diese aus.
  • Nehmen Sie die n√§chste Dosis wie gew√∂hnlich ein.
  • Nehmen Sie keine zus√§tzliche Dosis ein, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Enalapril STADA¬ģ abbrechen

Beenden Sie die Behandlung mit Enalapril STADA¬ģ nicht ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Folgende Nebenwirkungen können bei diesem Arzneimittel auftreten:

Beenden Sie die Behandlung mit Enalapril STADA¬ģ und wenden Sie sich umgehend an einen Arzt, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Anzeichen bemerken:

  • Schwellungen an Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen, die Atem- und Schluckbeschwerden bereiten k√∂nnen.
  • Schwellungen an H√§nden, F√ľ√üen oder Kn√∂cheln.
  • Auftreten eines Hautausschlag mit roten Quaddeln (Nesselsucht).

Bitte beachten Sie, dass f√ľr Patienten mit schwarzer Hautfarbe das Risiko f√ľr diese Art von Reaktion h√∂her ist. Wenn eines der o.g. Anzeichen auftritt, beenden Sie bitte umgehend die Einnahme von Enalapril STADA¬ģ und wenden Sie sich an einen Arzt.

Zu Beginn der Behandlung mit Enalapril STADA¬ģ k√∂nnen Sie sich schwach oder schwindelig f√ľhlen. In diesem Fall hilft es, sich hinzulegen. Diese Beschwerden werden durch die Blutdrucksenkung verursacht und sollten sich

mit andauernder Behandlung verbessern. Wenn Sie sich Sorgen machen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Zu den weiteren Nebenwirkungen zählen:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Schwindel-, Schw√§che- oder √úbelkeitsgef√ľhl
  • Verschwommensehen
  • Husten.

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen):

  • Niedriger Blutdruck, Ver√§nderungen des Herzrhythmus, schneller Herzschlag, Engegef√ľhl oder Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder Schmerzen im Brustkorb
  • Kopfschmerzen, Ohnmacht (Synkope)
  • Ver√§nderungen des Geschmackssinns, Kurzatmigkeit
  • Durchfall oder Bauchschmerzen, Hautausschlag
  • M√ľdigkeit/Abgeschlagenheit, Depression
  • Allergische Reaktionen mit Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen und Kehlkopf mit Schluck- oder Atembeschwerden
  • Erh√∂hte Blutkaliumspiegel, erh√∂hte Blutkreatininspiegel (beides wird normalerweise durch Labortests festgestellt).

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

  • Pl√∂tzlicher Blutdruckabfall
  • Schneller oder unregelm√§√üiger Herzschlag/Herzklopfen
  • Herzinfarkt (vermutlich aufgrund sehr niedrigen Blutdrucks bei bestimmten besonders gef√§hrdeten Patienten wie z.B. Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgef√§√üe oder an den Blutgef√§√üen des Gehirns)
  • Blutarmut (An√§mie einschlie√ülich aplastischer und h√§molytischer An√§mie)
  • Schlaganfall (vermutlich aufgrund sehr niedrigen Blutdrucks bei besonders gef√§hrdeten Patienten)
  • Verwirrung, Schlaflosigkeit oder Schl√§frigkeit, Nervosit√§t
  • Kribbeln oder taubes Gef√ľhl auf der Haut
  • Drehschwindel (Vertigo)
  • Ohrger√§usche (Tinnitus)
  • Laufende Nase, Halsschmerzen oder Heiserkeit
  • Asthma
  • Verlangsamte Darmpassage, Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse
  • √úbelkeit mit Erbrechen, Verdauungsbeschwerden, Verstopfung, Appetitlosigkeit
  • Magenreizungen, trockener Mund, Magengeschw√ľr, verminderte Nierenfunktion, Nierenversagen
  • Vermehrtes Schwitzen
  • Juckreiz oder Nesselsucht
  • Haarausfall
  • Muskelkr√§mpfe, Hitzewallungen (Flush), allgemeines Unwohlsein, erh√∂hte Temperatur (Fieber), Impotenz
  • Hoher Eiwei√ügehalt im Urin (durch einen Labortest festzustellen)
  • Niedriger Blutzucker- oder Blutnatriumspiegel, hoher Blutharnstoffwert (alles wird in Labortests festgestellt).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • Durch verminderten Blutfluss bedingt sehr kalte und wei√üe H√§nde und F√ľ√üe, was als "Raynaud-Ph√§nomen" bezeichnet wird
  • Ver√§nderte Blutwerte wie erniedrigte Anzahl wei√üer und roter Blutk√∂rperchen, erniedrigter H√§moglobinwert, erniedrigte Anzahl Blutpl√§ttchen
  • Unterdr√ľckung der Knochenmarksfunktion
  • Autoimmun-Krankheiten
  • Ungew√∂hnliche Tr√§ume oder Schlafst√∂rungen
  • Ver√§nderungen im Lungengewebe (pulmonale Infiltrate)
  • Entz√ľndungen an der Nase
  • Lungenentz√ľndung
  • Entz√ľndungen an den Wangen, am Gaumen, Zunge, Lippen und Rachen einschl. Kehlkopf
  • Verringerte Urinausscheidung
  • Eine als "Erythema multiforme" bezeichnete Hautreaktion
  • Eine schwerwiegende Hauterkrankung, die als "Stevens-Johnson-Syndrom" bezeichnet wird und mit R√∂tung und Absch√§len der Haut sowie mit Blasenbildung und Abl√∂sung der oberen Hautschichten einhergeht
  • Lebererkrankungen wie eingeschr√§nkte Leberfunktion, Leberentz√ľndung, Gelbsucht (Gelbf√§rbung von Haut oder Augen), erh√∂hte Werte von Leberenzymen oder Bilirubin (wird in einem Labortest des Blutes gemessen)
  • Vergr√∂√üerte Brustdr√ľsen bei M√§nnern.

Sehr selten (kann bis zu 1 Behandelten von 10.000 Behandelten betreffen):

Schwellungen im Magen-Darm-Trakt (intestinales Angioödem).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte Abt. Pharmakovigilanz

Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3 D-53175 Bonn

Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und der Blisterpackung nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nicht √ľber +30 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Enalapril STADA¬ģ 5 mg Tabletten enth√§lt

Der Wirkstoff ist: Enalaprilmaleat.

1 Tablette enthält 5 mg Enalaprilmaleat.

Die sonstigen Bestandteile sind

Hyprolose, Lactose-Monohydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.), Maisstärke, Natriumhydrogencarbonat, Talkum.

Wie Enalapril STADA¬ģ 5 mg Tabletten aussieht und Inhalt der Packung

Runde, wei√üe, bikonvexe STADA Vario-Tab¬ģ-Tablette mit einseitiger Bruchkerbe.

Enalapril STADA¬ģ 5 mg Tabletten ist in Packungen mit 30, 50, 98, 100, 105 und 120 Tabletten erh√§ltlich.

Pharmazeutischer Unternehmer

STADAPHARM GmbH, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-3888, Internet: www.stadapharm.de

Hersteller

STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

oder

Coripharma ehf., Reykjavikurvegur 78, IS-220 Hafnarfjördur, Island

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

√Ėsterreich: Renistad 5 mg Tabletten Belgien: Enalapril EG 5 mg tabletten D√§nemark: Enacodan

Deutschland: Enalapril STADA¬ģ 5 mg Tabletten Italien: Enalapril EG

Luxemburg:Enalapril-EG 5 mg Niederlande: Enalaprilmaleaat CF 5 mg Schweden:Enalapril STADA

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Januar 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 18.08.2022

Quelle: Enalapril STADA 5 mg Tabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADAPHARM
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 24.06.1999
ATC Code C09A
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden