Wirkstoff(e) Enalapril
Zulassungsland Deutschland
Hersteller STADA Arzneimittel AG
Betäubungsmittel Nein
ATC Code C09AA02
Pharmakologische Gruppe ACE-Hemmer, rein

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel AG

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Enalapril axcount 20mg Enalapril axcount Generika GmbH
Enalapril AAA - Pharma 20 mg Tabletten Enalapril AAA-Pharma GmbH
Enalapril 5 - 1A Pharma Enalapril 1 A Pharma GmbH
Enalapril KSK 10mg Enalapril KSK-Pharma Vertriebs AG
Enalapril - 1 A Pharma 40 mg Tabletten Enalapril 1 A Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Was ist Enapril Stada 2,5 mg und wof√ľr wird es angewendet?
1.1 Enapril Stada 2,5 mg ist ein Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer (ACE-Hemmer), d.h. ein Arzneimittel mit blutdrucksenkenden Eigenschaften.
Enapril Stada 2,5 mg wird angewendet zur
Behandlung von Bluthochdruck (Hypertonie)
Behandlung der symptomatischen Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz)
Vorbeugung der symptomatischen Herzleistungsschwäche (Herzinsuffizienz) bei Patienten mit Funktionsschwäche der linken Herzkammer ohne Krankheitszeichen (asymptomatische linksventrikuläre Dysfunktion mit linksventrikulärer Ejektionsfraktion [LVEF] < 35%).

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Enapril Stada 2,5 mg darf nicht eingenommen werden
wenn Sie √ľberempfindlich gegen Enalapril oder einen der sonstigen Bestandteile oder einen anderen Angiotensin-Converting-Enzym(ACE)-Hemmer sind
wenn Sie in der Vergangenheit eine Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem infolge einer fr√ľheren Behandlung mit ACE-Hemmern) hatten
wenn Sie zu Gewebeschwellung (angeborenes oder ohne erkennbare Ursache erworbenes angioneurotisches √Ėdem) neigen
im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel (siehe Pkt 2.2).
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Enapril Stada 2,5 mg ist erforderlich
Ausgeprägter Blutdruckabfall
Das Auftreten eines ausgepr√§gten Blutdruckabfalls wird bei Patienten mit unkompliziertem Bluthochdruck selten beobachtet. Bei mit Enapril Stada behandelten Bluthochdruckpatienten ist das Auftreten eines unerw√ľnscht starken Blutdruckabfalls eher wahrscheinlich, wenn ein Volumenmangel vorliegt, beispielsweise infolge einer vorausgegangenen harntreibenden Behandlung, salzarmer Ern√§hrung, Blutw√§sche (Dialyse), Durchfall oder Erbrechen, oder wenn der Patient an einer besonderen Form des Bluthochdrucks (schwerwiegende reninabh√§ngige Hypertonie) leidet (siehe Pkt. 2.3 und Pkt. 4.).
Ein ausgepr√§gter Blutdruckabfall wurde auch bei Patienten mit Herzleistungsschw√§che (Herzinsuffizienz) mit oder ohne gleichzeitige Nierenfunktionsst√∂rung beobachtet. Ein erh√∂htes Risiko besteht bei Patienten mit schweren Formen einer Herzleistungsschw√§che, die sich in der hochdosierten Anwendung bestimmter harntreibender Arzneimittel (Schleifendiuretika), niedrigen Natriumspiegeln im Blut oder Nierenfunktionsst√∂rungen widerspiegeln. Bei Patienten mit einem erh√∂hten Risiko f√ľr einen ausgepr√§gten Blutdruckabfall sollten die Einleitung der Behandlung und die Dosisanpassung streng √ľberwacht werden. Dies gilt auch f√ľr Patienten, die durch einen unerw√ľnscht starken Blutdruckabfall besonders gef√§hrdet w√ľrden: Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgef√§√üe (isch√§mische Herzerkrankung) oder Durchblutungsst√∂rungen im Gehirn (Zerebralsklerose), bei denen ein √ľberm√§√üiger Blutdruckabfall zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall f√ľhren kann.
Bei Auftreten eines ausgepr√§gten Blutdruckabfalls sollte der Patient in R√ľckenlage gebracht und ein Arzt informiert werden. Falls erforderlich, sollte der Patient eine intraven√∂se Kochsalzinfusion erhalten. Ein vor√ľbergehender Blutdruckabfall ist nicht als Gegenanzeige f√ľr die weitere Anwendung zu sehen. Die Anwendung kann fortgesetzt werden, sobald wieder ein Blutdruckanstieg zu verzeichnen ist.
Bei einigen Patienten mit Herzleistungsschw√§che (Herzinsuffizienz) und normalem oder niedrigem Blutdruck kann unter Enapril Stada 2,5 mg eine zus√§tzliche Erniedrigung des Blutdrucks eintreten. Diese Wirkung ist vorhersehbar und gew√∂hnlich kein Grund f√ľr einen Abbruch der Therapie. Wenn der Blutdruckabfall symptomatisch wird, kann eine Verringerung der Dosis oder ein Abbruch der Therapie mit Enapril Stada 2,5 mg notwendig werden.
Aorten- oder Mitralklappenstenose/hypertrophe Kardiomyopathie
Wie alle gefäßerweiternden Arzneimittel (Vasodilatatoren) sollten ACE-Hemmer bei Patienten mit Verengung der Herzklappen und Ausflussbehinderung der linken Herzkammer mit Vorsicht angewendet werden. Bei Kreislaufschock und deutlicher Ausflussbehinderung sollte ihre Anwendung vermieden werden.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Bei Vorliegen einer eingeschränkten Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance < 80ml/min) sollte die Dosis von Enapril Stada der Kreatinin-Clearance des Patienten (siehe Pkt. 3) angepasst werden. Die Kalium- und Kreatininwerte sollten bei diesen Patienten routinemäßig ärztlich kontrolliert werden.
Insbesondere bei Patienten mit schwerer Herzleistungsschw√§che (Herzinsuffizienz) oder zugrunde liegenden Nierenerkrankungen, einschlie√ülich einer Verengung einer Nierenarterie (Nierenarterienstenose), wurde √ľber Nierenversagen im Zusammenhang mit der Anwendung von Enalapril berichtet. Bei rechtzeitiger Diagnose und entsprechender Behandlung ist ein Nierenversagen unter Enalapril-Therapie normalerweise umkehrbar.
Einige Patienten mit Bluthochdruck ohne ersichtliche vorbestehende Nierengefäßerkrankung zeigten bei gleichzeitiger Anwendung von Enalapril und einem harntreibenden Arzneimittel einen Anstieg der Harnstoff- und Kreatininwerte im Blut. In solchen Fällen können eine Verringerung der Dosis und/oder das Absetzen der harntreibenden Behandlung erforderlich sein. In diesen Fällen ist an eine möglicherweise zugrunde liegende Verengung einer Nierenarterie (Nierenarterienstenose) zu denken (siehe Pkt. 2.2).
Durch Nierengefäßerkrankung bedingter Bluthochdruck (renovaskuläre Hypertonie)
Patienten mit beidseitiger Nierenarterienverengung oder einseitiger Nierenarterienverengung bei Einzelniere sind unter ACE-Hemmer-Therapie besonders gefährdet, einen Blutdruckabfall oder eine Nierenfunktionsstörung (Niereninsuffizienz) zu entwickeln. Es kann zum Verlust der Nierenfunktion kommen, wobei oft nur leichte Veränderungen des Kreatinins im Blut bestehen. Bei diesen Patienten ist die Therapie unter engmaschiger ärztlicher Überwachung mit niedrigen Dosen, vorsichtiger Dosiserhöhung und unter Kontrolle der Nierenfunktion einzuleiten.
Nierentransplantation
Es liegen keine Erfahrungen bez√ľglich der Anwendung von Enapril Stada bei Patienten kurz nach Nierentransplantation vor. Daher wird die Anwendung von Enapril Stada nicht empfohlen.
Eingeschränkte Leberfunktion
In seltenen F√§llen wurden ACE-Hemmer mit einem Syndrom in Verbindung gebracht, das mit Gelbsucht durch Gallenstauung (cholestatischer Ikterus) beginnt und in ein fulminantes Leberversagen (in einigen F√§llen mit Todes folge √ľbergeht. Der diesem Syndrom zugrunde liegende Mechanismus ist nicht gekl√§rt.
Beim Auftreten von Gelbsucht oder Anstieg der Leberenzyme m√ľssen Sie die Behandlung mit Enapril Stada 2,5 mg abbrechen und √§rztlich √ľberwacht werden.
Blutbildveränderungen (Neutropenie/Agranulozytose)
Unter der Behandlung mit ACE-Hemmern wurde √ľber bestimmte Blutbildver√§nderungen (Neutropenie, Agranulozytose, Thrombozytopenie und An√§mie) berichtet. Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion und ohne andere komplizierende Faktoren tritt eine Verminderung der Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Neutropenie) selten auf. Neutropenie und Agranulozytose bilden sich nach Absetzen des ACE-Hemmers zur√ľck.
√Ąu√üerste Vorsicht bei der Anwendung von Enalapril ist bei Patienten mit einer Kollagenkrankheit geboten sowie bei Therapie mit Immunsuppressiva, Allopurinol (Arzneimittel zur Senkung der Harns√§ure im Blut) oder Procainamid (Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen) bzw. einer Kombination dieser komplizierenden Faktoren, insbesondere bei vorbestehender Nierenfunktionsst√∂rung. Einige solcher Patienten entwickelten schwere Infektionen, die in einigen F√§llen auch nicht auf eine intensive Therapie mit Antibiotika ansprachen. Bei Anwendung von Enalapril wird in diesen F√§llen eine regelm√§√üige Kontrolle der wei√üen Blutk√∂rperchen (Leukozyten) empfohlen.
Wenn w√§hrend der Behandlung mit Enapril Stada 2,5 mg Symptome wie Fieber, Schwellung der Lymphknoten und/oder Entz√ľndungen des Rachenraumes auftreten, m√ľssen Sie unverz√ľglich einen Arzt aufsuchen!
Überempfindlichkeit/Angioödem
Bei Patienten unter der Behandlung mit ACE-Hemmern einschließlich Enalapril wurden Gewebeschwellungen (Angioödeme) des Gesichts, der Arme und Beine, der Lippen, der Zunge, der Stimmritze und/oder des Kehlkopfes beobachtet. Eine Gewebeschwellung kann zu jedem Zeitpunkt während der Behandlung auftreten.
In einem solchen Fall m√ľssen Sie die Behandlung mit Enapril Stada 2,5 mg sofort abbrechen und einen Arzt verst√§ndigen, der angemessene Behandlungsma√ünahmen ergreifen wird!
In diesen F√§llen muss eine station√§re √úberwachung des Patienten eingeleitet werden, um sicherzustellen, dass sich die Symptome vor der Entlassung des Patienten vollst√§ndig zur√ľckgebildet haben. In F√§llen, in denen die Schwellung auf Gesicht und Lippen begrenzt war, bildete sich die Symptomatik meist ohne Behandlung wieder zur√ľck. Antihistaminika waren jedoch hilfreich bei der Linderung der Symptome.
Gewebeschwellungen (Angio√∂deme) mit Beteilung des Kehlkopfes k√∂nnen t√∂dlich verlaufen. Sobald Zunge, Stimmritze oder Kehlkopf betroffen sind, so dass eine Behinderung der Atemwege (Atemwegsobstruktion) droht, ist unverz√ľglich eine geeignete Therapie einzuleiten (z.B. subkutane Gabe von 0,3 ml - 0,5 ml Adrenalin [1:1.000 verd√ľnnt]) und/oder sind Ma√ünahmen zur Offenhaltung der Atemwege zu treffen.
ACE-Hemmer f√ľhren bei Patienten mit schwarzer Hautfarbe h√§ufiger zu Gewebeschwellungen als bei nicht-schwarzen Patienten.
Bei Patienten mit Gewebeschwellung in der Vorgeschichte, die nicht infolge einer Behandlung mit einem ACE-Hemmer auftrat, kann unter einer Therapie mit ACE-Hemmern das Risiko, eine Gewebeschwellung zu entwickeln, erhöht sein (siehe Pkt. 2.1).
Anaphylaktoide Reaktionen während einer Hyposensibilisierungstherapie (Behandlung zur Schwächung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft) gegen Insektengifte
Bei Patienten, die während einer Hyposensibilisierungstherapie gegen Insektengift mit ACE-Hemmern behandelt wurden, sind selten lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen aufgetreten. Diese ließen sich durch zeitweises Aussetzen der Behandlung mit ACE-Hemmern vor jeder Hyposensibilisierung vermeiden.
Überempfindlichkeitsreaktionen während einer Low-Density-Lipoprotein (LDL)-Apherese (einer besonderen Therapie bei sehr hohen Cholesterinwerten)
Selten traten unter der Behandlung mit einem ACE-Hemmer bei Patienten w√§hrend einer (LDL)-Apherese mit Dextransulfat lebensbedrohliche √úberempfindlichkeitsreaktionen auf. Diese Reaktionen wurden durch das vor√ľbergehende Aussetzen der Behandlung mit dem ACE-Hemmer vor jeder Apherese vermieden.
Hämodialyse (Blutwäsche)
Es wurde √ľber √úberempfindlichkeitsreaktionen bei Patienten berichtet, die sich einer Dialyse mit bestimmten Membranen (High-flux-Membranen, z.B. AN 69) unterzogen und gleichzeitig mit einem ACE-Hemmer behandelt wurden. Bei diesen Patienten sollte eine andere Dialysemembran oder die Anwendung eines blutdrucksenkenden Arzneimittels einer anderen Substanzklasse in Erw√§gung gezogen werden.
Diabetes mellitus
Bei Patienten mit Diabetes mellitus, die mit blutzuckersenkenden Arzneimitteln zum Einnehmen (orale Antidiabetika) oder Insulin behandelt werden, sollte während des ersten Monats der Behandlung mit einem ACE-Hemmer eine engmaschige Kontrolle der Blutzuckerwerte erfolgen (siehe Pkt. 2.3).
Husten
W√§hrend der Behandlung mit ACEHemmern wurde √ľber Husten berichtet. Charakteristischerweise ist der Husten nicht produktiv (trockener Reizhusten), anhaltend und verschwindet nach Absetzen der Behandlung.
Operationen/Anästhesie
Während größerer chirurgischer Eingriffe und bei Anwendung von Narkosemitteln die eine Blutdrucksenkung bewirken, kann es durch die Einnahme von Enapril Stada 2,5 mg zu einem verstärkten Blutdruckabfall kommen.
Bitte informieren Sie Ihren Narkosearzt √ľber die Einnahme von Enapril Stada 2,5 mg.
Erhöhter Kaliumspiegel im Blut (Hyperkaliämie)
Bei einigen mit ACE-Hemmern einschließlich Enalapril behandelten Patienten wurde ein Anstieg des Kaliumspiegels im Blut beobachtet. Dieses Risiko besteht insbesondere bei Patienten mit Nierenfunktionsschwäche und Diabetes mellitus sowie bei Patienten, die gleichzeitig bestimmte harntreibende Arzneimittel (kaliumsparende Diuretika), Kaliumpräparate oder kaliumhaltige Salzersatzpräparate erhalten bzw. Patienten, die Arzneimittel erhalten, die eine Erhöhung des Kaliumspiegels im Blut bewirken können (z.B. Heparin). Wenn bei Ihnen die gleichzeitige Anwendung der oben genannten Präparate erforderlich ist, wird eine regelmäßige ärztliche Kontrolle des Kaliumspiegels im Blut empfohlen.
Lithium
Eine Kombination von Lithium und Enapril Stada 2,5 mg wird im Allgemeinen nicht empfohlen (siehe Pkt. 2.3).
Ethnische Unterschiede
Wie andere ACE-Hemmer senkt Enalapril offenbar bei Patienten schwarzer Hautfarbe den Blutdruck weniger stark als bei Patienten nicht schwarzer Hautfarbe.
a) Kinder
Zur Anwendung von Enapril Stada 2,5 mg bei Kindern √ľber 6 Jahren mit Hypertonie liegen begrenzte Daten zur Wirksamkeit und Vertr√§glichkeit vor. Zu den anderen Indikationen gibt es keine Daten. Begrenzte Daten zur Pharmakokinetik liegen f√ľr Kinder ab 2 Monaten vor (siehe auch Pkt. 3.2). Enapril Stada 2,5 mg wird f√ľr Kinder ausschlie√ülich f√ľr die Indikation Bluthochdruck empfohlen.
Enapril Stada wird nicht f√ľr Neugeborene und f√ľr Kinder mit einer Einschr√§nkung der Nierenfunktion (glomerul√§ren Filtrationsrate < 30 ml/min/1,73 m2) empfohlen, da keine Daten dazu vorliegen (siehe Pkt. 3.2).
b) √Ąltere Menschen
Wenn das fortgeschrittene Lebensalter mit einer verminderten Nierenfunktion verbunden ist, sollte die Dosierung von Enapril Stada der Nierenfunktion angepasst werden.
c) Schwangerschaft
Im ersten Drittel der Schwangerschaft sollen Sie Enapril Stada 2,5 mg nicht einnehmen. Wenn eine Schwangerschaft geplant oder festgestellt wird, wenden Sie sich an Ihren Arzt. Dieser muss so bald wie möglich mit der Umstellung auf eine Alternativtherapie beginnen.
Sie d√ľrfen Enapril Stada 2,5 mg nicht in den letzten 6 Monaten der Schwangerschaft einnehmen, da bekannt ist, dass es bei Einnahme von Enalapril in diesem Zeitraum zur Sch√§digung oder zum Tod des Kindes kommen kann.
d) Stillzeit
Enalapril und sein wirksames Abbauprodukt gehen in die Muttermilch √ľber; die Wirkungen auf den S√§ugling sind nicht untersucht worden. Daher wird die Anwendung von Enalapril nicht f√ľr stillende M√ľtter empfohlen.
e) Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Bei der aktiven Teilnahme am Stra√üenverkehr oder beim Bedienen von Maschinen ist zu beachten, dass gelegentlich Schwindel oder Schw√§chegef√ľhl auftreten k√∂nnen.
f) Wichtige Warnhinweise √ľber bestimmte Bestandteile von Enapril Stada 2,5 mg
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Enapril Stada 2,5 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Enapril Stada 2,5 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Enapril Stada 2,5 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Art der Anwendung
Zum Einnehmen.
Die Aufnahme ins Blut von Enapril Stada 2,5mg wird durch die Nahrungsaufnahme nicht beeinflusst.
Wenn Sie eine größere Menge Enapril Stada 2,5 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Zur √úberdosierung beim Menschen stehen nur begrenzte Daten zur Verf√ľgung. Symptome, die mit der √úberdosierung eines ACE-Hemmers in Zusammenhang gebracht werden, sindschwerer Blutdruckabfall (6 Stunden nach Tabletteneinnahme) mit v√∂lliger Regungslosigkeit (Stupor), Kreislaufschock, Elektrolytst√∂rungen, Nierenversagen, beschleunigte Atmung (Hyperventilation), beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie), Herzklopfen, verlangsamte Herzschlagfolge (Bradykardie), Schwindel, Angstgef√ľhl und Husten auftreten.
Bei Verdacht einer √úberdosierung ben√∂tigen Sie dringend √§rztliche Hilfe! Die normale Behandlung besteht aus einer Infusion mit physiologischer Kochsalzl√∂sung. Beim Auftreten eines Blutdruckabfalls sollte der Patient in die Schocklage gebracht werden. Wenn die Einnahme noch nicht lange zur√ľckliegt, m√ľssen Ma√ünahmen ergriffen werden, die darauf abzielen, Enalapril aus dem K√∂rper zu entfernen (z.B. Erbrechen, Magensp√ľlung, Verabreichung von Adsorbenzien und Natriumsulfat). Enalapril kann durch Blutw√§sche (H√§modialyse) aus dem allgemeinen Blutkreislauf entfernt werden (siehe Pkt. 2.2). Bei nicht behandelbarer verlangsamter Herzschlagfolge (Bradykardie) ist ein Schrittmacher indiziert. Vitalfunktionen, Elektrolyte und die Kreatininwerte im Blut sollten h√§ufig kontrolliert werden.
Wenn Sie die Einnahme von Enapril Stada 2,5 mg vergessen haben
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Enapril Stada 2,5 mg abgebrochen wird
Bei Patienten mit Bluthochdruck kann der Blutdruck erneut ansteigen und bei Patienten mit Herzleistungsschwäche können die Symptome wieder auftreten. Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie eigenmächtig die Behandlung unterbrechen oder beenden wollen.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Kaliumsparende Diuretika (bestimmte harntreibende Arzneimittel) oder Kaliumsupplemente
ACE-Hemmer schw√§chen den durch Diuretika induzierten Kaliumverlust ab. Bestimmte harntreibende Arzneimittel (z.B. Spironolacton, Triamteren oder Amilorid), Kaliumpr√§parate oder kaliumhaltige Salzersatzpr√§parate k√∂nnen zu einer deutlichen Erh√∂hung des Kaliumspiegels im Blut f√ľhren. Ist eine gleichzeitige Anwendung aufgrund eines nachgewiesenen Kaliummangels notwendig, m√ľssen diese Pr√§parate mit Vorsicht eingesetzt und h√§ufige Kontrollen der Kaliumspiegel im Blut durchgef√ľhrt werden (siehe Pkt. 2.2).
Harntreibende Arzneimittel (Thiaziddiuretika oder Schleifendiuretika)
Eine Vorbehandlung mit hohen Dosen von harntreibenden Arzneimitteln kann zu Fl√ľssigkeitsmangel und zu Beginn der Therapie mit Enalapril zum Risiko eines √ľberm√§√üigen Blutdruckabfalls f√ľhren (siehe Pkt. 2.2). Die blutdrucksenkende Wirkung kann durch Absetzen des Diuretikums, Volumen- oder Salzzufuhr bzw. durch eine niedrige Anfangsdosierung von Enalapril verringert werden.
Andere blutdrucksenkende Arzneimittel
Bei gleichzeitiger Anwendung anderer blutdrucksenkender Arzneimittel kann eine Verst√§rkung der blutdrucksenkenden Wirkung von Enalapril auftreten. Die gleichzeitige Anwendung von Glyceroltrinitrat und anderen Nitratpr√§paraten oder Vasodilatatoren kann zu einer weiteren Senkung des Blutdrucks f√ľhren.
Lithium
Bei gleichzeitiger Gabe von Lithium und ACE-Hemmern wurde ein umkehrbarer Anstieg der Lithiumkonzentration im Blut und der sch√§digenden Wirkungen des Lithiums berichtet. Die gleichzeitige Anwendung bestimmter harntreibender Arzneimittel (Thiaziddiuretika) kann das Risiko von sch√§digenden Wirkungen des Lithiums erh√∂hen und die unter ACE-Hemmern bereits erh√∂hte Toxizit√§t von Lithium weiter verst√§rken. Daher wird die Kombination von Enalapril und Lithium nicht empfohlen. Wenn die Kombination dennoch f√ľr notwendig erachtet wird, wird eine sorgf√§ltige Kontrolle der Lithiumkonzentrationen im Blut empfohlen (siehe Pkt. 2.2).
Tricyclische Antidepressiva/Antipsychotika/Anästhetika/Narkotika
Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und bestimmten An√§sthetika oder Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen oder psychischen St√∂rungen (tricyclische Antidepressiva, Antipsychotika) kann zu einer zus√§tzlichen Senkung des Blutdrucks f√ľhren (siehe Pkt. 2.2).
Nichtsteroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel (bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen)
Die blutdrucksenkende Wirkung von Enalapril kann durch die Langzeitanwendung nichtsteroidaler entz√ľndungshemmender Arzneimittel vermindert werden. Nichtsteroidale entz√ľndungshemmende Arzneimittel und Enalapril k√∂nnen zu einem Anstieg des Kaliums im Blut und zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion f√ľhren. Diese Wirkungen sind im Allgemeinen umkehrbar. Selten, besonders bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion, wie beispielsweise √§ltere Patienten oder Patienten mit Fl√ľssigkeitsmangel, kann ein akutes Nierenversagen auftreten.
Sympathomimetika (Adrenalin, Noradrenalin)
Sympathomimetika können die blutdrucksenkende Wirkung von ACE-Hemmern vermindern.
Blutzuckersenkende Arzneimittel (Antidiabetika)
Die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und blutzuckersenkenden Arzneimitteln (Insulinpr√§parate, blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen) kann zu einer Verst√§rkung der blutzuckersenkenden Wirkung bei gleichzeitigem Risiko des Absinkens der Blutzuckerwerte unter Normalwerte f√ľhren. Dies scheint mit einer gr√∂√üeren Wahrscheinlichkeit w√§hrend der ersten Wochen einer Kombinationsbehandlung sowie bei Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion aufzutreten.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Enapril Stada 2,5 mg Nebenwirkungen haben. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr häufig:
Mehr als 1 von 10 Behandelten
Häufig:
Weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
Gelegentlich:
Weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1000 Behandelten
Selten:
Weniger als 1 von 1000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
Sehr selten:
Weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle


Nebenwirkungen
Störungen des Blut- und Lymphsystems
Gelegentlich: Verringerung der Anzahl an roten Blutzellen (Anämie, hämolytische Anämie)
Selten: Verminderung des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin), Verminderung des Hämatokrits, Verringerung der Anzahl von Blutplättchen (Thrombozytopenie), der weißen Blutzellen (Neutropenie, Agranulozytose) oder aller Blutzellen (Panzytopenie), Knochemarkschädigung, Lymphknotenschwellung, Autoimmunkrankheiten.
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
Gelegentlich: erniedrigter Blutzucker (Hypoglykämie) (siehe Pkt. 2.2).
Störungen des Nervensystems
Häufig: Kopfschmerzen, Depressionen
Gelegentlich: Verwirrtheitszust√§nde, Schl√§frigkeit, Schlaflosigkeit, Nervosit√§t, Taubheits- und K√§ltegef√ľhl an den Gliedma√üen (Par√§sthesie), Schwindel
Selten: verändertes Träumen, Schlafstörungen.
Augenleiden
Sehr häufig: Verschwommensehen.
Funktionsstörungen des Herzens und der Gefäße
Sehr häufig: Schwindel
H√§ufig: Blutdruckabfall (einschlie√ülich Blutdruckabfall nach Lagewechsel [orthostatische Hypotonie]), Ohnmacht (Synkope), Herzinfarkt oder Schlaganfall (zerebrovaskul√§res Ereignis), m√∂glicherweise nach einem √ľberm√§√üigen Blutdruckabfall bei Patienten mit hohem Risiko (siehe Pkt. 2.2), Schmerzen im Brustkorb, Herzrhythmusst√∂rungen, Engegef√ľhl im Brustraum (Angina pectoris), beschleunigte Herzschlagfolge (Tachykardie)
Gelegentlich: Blutdruckabfall nach Lagewechsel (orthostatische Hypotonie), Herzklopfen
Selten: durch Gef√§√ükr√§mpfe bedingte Durchblutungsst√∂rungen an H√§nden und F√ľ√üen (Raynaud-Ph√§nomen).
Störungen der Atemwege des Brustraums und des Mediastinums
Sehr häufig: Husten
Häufig: Atemnot
Gelegentlich: Fließschnupfen (Rhinorrhö), Halsschmerzen und Heiserkeit, krampfartige Verengung der Atemwege (Bronchospasmus/Asthma).
Selten: abnorme Ansammlung von Stoffen im Lungengewebe (pulmonale Infiltrate), Schnupfen (Rhinitis), bestimmte Formen von Lungenentz√ľndung (allergische Alveolitis/eosinophile Pneumonie).
Gastrointestinale Beschwerden
Sehr häufig: Übelkeit
Häufig: Durchfall, Bauchschmerzen, Geschmacksveränderungen
Gelegentlich: Darmverschluss, Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Erbrechen, Verdauungsst√∂rungen, Verstopfung, Appetitlosigkeit, Magenreizung, Mundtrockenheit, Magengeschw√ľr (peptisches Ulkus)
Selten: Entz√ľndungen der Mundschleimhaut (Stomatitis/aphth√∂se Ulzerationen), Zungenentz√ľndung.
Sehr selten: Gewebschwellungen (angioneurotisches √Ėdem) des Darms.
Funktionsstörungen der Leber und der Galle
Selten: Leberversagen, Leberentz√ľndung (Hepatitis - hepatozellul√§r oder cholestatisch, einschlie√ülich hepatische Nekrose), Gallenstauung (Cholestase), einschlie√ülich Gelbsucht (Ikterus).
Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
H√§ufig: Ausschlag, √úberempfindlichkeit/Gewebeschwellung (angioneurotisches √Ėdem): angioneurotische √Ėdeme mit Beteiligung von Gesicht, Extremit√§ten, Lippen, Zunge, Stimmritze (Glottis) und/oder Kehlkopf wurden berichtet (siehe Pkt. 2.2)
Gelegentlich: vermehrtes Schwitzen, Juckreiz, Nesselsucht, Haarausfall
Selten: schwere Formen von Hauterkrankungen (toxische epidermale Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom, Erythema multiforme), Blasenbildung (Pemphigus), Hautrötung (Erythrodermie).
Ein Symptomenkomplex wurde berichtet, der mit einigen oder allen der folgenden Nebenwirkungen einhergehen kann: Fieber, Entz√ľndung ser√∂ser H√§ute (Serositis), Gef√§√üentz√ľndung, Muskelschmerz/Muskelentz√ľndung, Gelenkschmerz/Gelenkentz√ľndung, positive ANA-Titer, Erh√∂hung der Blutsenkungsgeschwindigkeit, Vermehrung bestimmter Blutk√∂rperchen (Eosinophilie, Leukozytose), Hautausschlag, Lichtempfindlichkeit oder andere dermatologische Erscheinungsformen.
Funktionsstörungen der Nieren und der ableitenden Harnwege
Gelegentlich: Nierenfunktionsstörungen, Nierenversagen, Eiweißausscheidung im Urin (Proteinurie)
Selten: verminderte Harnausscheidung (Oligurie).
Funktionsstörungen der Fortpflanzungsorgane und der Brust
Gelegentlich: Impotenz.
Selten: Brustvergrößerung beim Mann (Gynäkomastie).
Allgemeine Störungen und Störungen an der Applikationsstelle
Sehr h√§ufig: Schw√§chegef√ľhl
H√§ufig: M√ľdigkeit
Gelegentlich: Muskelkrämpfe, Hautrötung (Flush), Ohrenausen (Tinnitus), Unwohlsein, Fieber.
Untersuchungen
Häufig: Anstieg des Kaliumspiegels im Blut, Anstieg des Kreatinins im Blut
Gelegentlich: Anstieg von Harnstoff im Blut, Erniedrigung des Natriumspiegels im Blut
Selten: Anstieg der Leberenzyme, Anstieg des Bilirubins im Blut.
Gegenmaßnahmen
Informieren Sie sofort Ihren Arzt. Nur dieser kann entscheiden, ob Sie das verordnete Arzneimittel weiter einnehmen sollen. Bei einer Gewebeschwellung des Gesichts, der Extremit√§ten, der Lippen, Zunge, Stimmritzen- und/oder des Kehlkopfes muss die Behandlung mit Enapril Stada¬ģ 2,5 mg sofort abgebrochen werden und eine geeignete Behandlung des Patienten eingeleitet werden (siehe Pkt. 2.2).
Bei Verdacht auf eine schwerwiegende Hautreaktion muss sofort der behandelnde Arzt aufgesucht werden.
4.3 Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgef√ľhrt sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdr√ľckpackung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.
Nicht √ľber +30¬įC aufbewahren.
Stand der Information:
20. Mai 2005

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Weitere Informationen

von
STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel
Telefon: 06101 603-0, Telefax: 06101 603-259, Internet: www.stada.de
hergestellt von
STADA Arzneimittel AG, Stadastra√üe 2‚Äď18, 61118 Bad Vilbel

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden