Tramadol-Sandoz 100 mg Zäpfchen

Abbildung Tramadol-Sandoz 100 mg Zäpfchen
Wirkstoff(e) Tramadol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AX02
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

Sandoz Pharmaceuticals GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Tramadol actas 200 mg Retardtabletten Tramadol Aristo Pharma GmbH
Tramadol-CT 50mg/1ml Ampullen Tramadol CT Arzneimittel GmbH
Tramal long 50 mg Tramadol Gr√ľnenthal GmbH
Tramadolor 150 mg ID Tramadol Hexal Aktiengesellschaft
Tramadolor 100 mg ID Tramadol Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Tramadol - der Wirkstoff in Tramadol-Sandoz 100 mg - ist ein zentralwirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Seine schmerzlindernde Wirkung erzielt es durch seine Wirkung an spezifischen Nervenzellen des R√ľckenmarks und des Gehirns.
Tramadol-Sandoz 100 mg wird angewendet zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tramadol-Sandoz 100 mg darf nicht angewendet werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Tramadol oder einen der sonstigen Bestandteile von Tramadol-Sandoz 100 mg sind
- bei einer akuten Vergiftung durch Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel oder andere Psychopharmaka (Arzneimittel mit Wirkungen auf Stimmung, Gem√ľtsverfassung und Gef√ľhlsleben)
- wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmstoffe (bestimmte Arzneimittel, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken) einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage vor der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 100 mg eingenommen haben (siehe ?Bei Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg mit anderen Arzneimitteln ")
- wenn Sie an Epilepsie leiden, und diese durch die Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann
- als Ersatzmittel beim Drogenentzug.
Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg ist erforderlich
- wenn Sie eine Abh√§ngigkeit von anderen Schmerzmitteln (Opioiden) f√ľr m√∂glich halten
- wenn Sie an einer Bewusstseinsstörung leiden
- wenn Sie sich im Schockzustand befinden (kalter Schwei√ü kann ein Anzeichen daf√ľr sein)
- wenn Sie an Zuständen mit erhöhtem Hirndruck (eventuell nach Kopfverletzungen oder Erkrankungen des Gehirns) leiden
- wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben
- wenn Sie zu Epilepsie oder zu Krampfanfällen neigen
- wenn Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben.
Sprechen Sie in diesen F√§llen vor Beginn der Anwendung mit Ihrem Arzt. Bitte beachten Sie, dass Tramadol-Sandoz 100 mg zu einer seelischen und k√∂rperlichen Abh√§ngigkeit f√ľhren kann. Bei l√§ngerem Gebrauch kann die Wirkung von Tramadol-Sandoz 100 mg nachlassen, so dass h√∂here Arzneimengen angewendet werden m√ľssen (Toleranz-Entwicklung). Bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabh√§ngigkeit neigen, ist daher eine Behandlung mit Tramadol-Sandoz 100 mg kurzfristig und unter strengster √§rztlicher Kontrolle durchzuf√ľhren.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, wenn eines dieser Probleme w√§hrend der Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg auftritt oder wenn diese Angaben fr√ľher einmal bei Ihnen zutrafen.
Kinder
Tramadol-Sandoz 100 mg ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 14 Jahren bestimmt.
√Ąltere Menschen
Bei älteren Menschen können die Dosierungsabstände verlängert sein (s. Dosierungsanleitung).
Bei Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol-Sandoz 100 mg kann vermindert und die Wirkungsdauer verk√ľrzt werden,
- wenn Sie carbamazepinhaltige Arzneimittel (gegen epileptische Krampfanfälle) einnehmen.
Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich
- wenn Sie Tramadol-Sandoz 100 mg und gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die ebenfalls d√§mpfend auf die Gehirnfunktion wirken, z. B. Hustenstiller, bestimmte Schmerzmittel, Schlafmittel, Mittel zur Behandlung von Angstst√∂rungen oder Mittel zur Ersatztherapie bei Drogenabh√§ngigkeit. Hier besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine D√§mpfung der Atemt√§tigkeit bis hin zum Atemstillstand bei einer √úberdosierung.
- bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, welche die Krampfschwelle erniedrigen oder selbst krampfauslösend wirken können (z.B. Antidepressiva zur Behandlung bestimmter Krankheitserscheinungen bei seelischen Erkrankungen). Es werden sehr selten epileptiforme Krampfanfälle beobachtet.
- wenn Sie gleichzeitig mit Tramadol-Sandoz 100 mg serotoninerge Medikamente einnehmen (Arzneimittel, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken). Es kann vereinzelt zu einem Serotoninsyndrom f√ľhren. Symptome eines Serotonin-Syndroms sind z.B. Verwirrtheit, Unruhe, Fieber, Schwitzen.
- wenn Sie gleichzeitig mit Tramadol-Sandoz 100 mg Medikamente einnehmen, die eine normale Blutgerinnung verhindern ‚Äď so genannte Cumarin-Derivate (z.B. Warfarin). Die gerinnungshemmende Wirkung dieser Medikamente kann verst√§rkt werden und es kann zu kleinfl√§chigen Unterhautblutungen (Ekchymosen) kommen.
Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
- Tramadol-Sandoz 100 mg soll nicht gleichzeitig mit MAO-Hemmern (Arzneimitteln, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken) verabreicht werden. Bei Gabe von MAO-Hemmstoffen innerhalb der letzten 14 Tage vor einer Gabe eines anderen Opioids (Pethidin) sind lebensbedrohende Wechselwirkungen gesehen worden, die das Zentralnervensystem sowie Atmungs- und Kreislauffunktion betrafen. Dieselben Wechselwirkungen mit MAO-Hemmern sind bei Tramadol-Sandoz 100 mg nicht auszuschließen.
Wenn Sie gleichzeitig mit Tramadol-Sandoz 100 mg Medikamente gegen Schmerzen einnehmen, die Buprenorphin, Pentazocin oder Nalbuphin enthalten, kann möglicherweise die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol-Sandoz 100 mg vermindert sein.
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, wird Ihr Arzt Tramadol-Sandoz 100 mg nur verschreiben, wenn zwingende Gr√ľnde daf√ľr vorliegen. Allgemein, ist eine Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg in diesem Zustand nicht empfehlenswert, da die Vertr√§glichkeit bei Schwangeren nicht untersucht worden ist. Die wiederholte Gabe von Tramadol-Sandoz 100 mg in der Schwangerschaft kann zur Gew√∂hnung des ungeborenen Kindes an Tramadol und infolgedessen nach der Geburt zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen f√ľhren.
Vor oder w√§hrend der Geburt gegeben, beeinflu√üt Tramadol-Sandoz 100 mg nicht die F√§higkeit der Geb√§rmutter zu kontrahieren, was f√ľr den nat√ľrlichen Geburtsvorgang wichtig ist.
Stillzeit
Tramadol wird in sehr geringen Mengen (etwa 0,1% einer i.v. applizierten Dosis) in die Muttermilch ausgeschieden. Daher sollte Tramadol nicht während der Stillzeit angewendet werden. Bei einer einmaligen Gabe von Tramadol ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Tramadol-Sandoz 100 mg kann unter anderem zu Benommenheit und Sehst√∂rungen (verschwommene Sicht) f√ľhren und damit Ihr Reaktionsverm√∂gen beeinflussen. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, dass Ihr Reaktionsverm√∂gen beeintr√§chtigt ist, fahren Sie nicht Auto, bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen und arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Tramadol-Sandoz 100 mg anzuwenden?
Wenden Sie Tramadol-Sandoz 100 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes an. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahre wenden als Einzeldosis 1 Zäpfchen Tramadol-Sandoz 100 mg (entsprechend 100 mg Tramadolhydrochlorid) an.
F√ľr geringere Einzeldosen und f√ľr Kinder unter 14 Jahren stehen Arzneimittel mit einem geringeren Wirkstoffgehalt zur Verf√ľgung.
Ist bei starken Schmerzen ein höherer Bedarf zu erwarten, werden als Einzeldosis 2 Zäpfchen (entsprechend 200 mg Tramadolhydrochlorid) angewendet.
Die Wirkung h√§lt je nach Schmerzen 4 - 8 Stunden an. Im allgemeinen brauchen Tagesdosen von 4 Z√§pfchen (entsprechend 400 mg Tramadolhydrochlorid) nicht √ľberschritten zu werden. Bei Tumorschmerzen und starken Schmerzen nach Operationen k√∂nnen jedoch auch deutlich h√∂here Dosen erforderlich sein. Gegebenenfalls ist auf geeignetere Darreichungsformen auszuweichen.
Kinder
Tramadol-Sandoz 100 mg ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern bestimmt und l√§sst in der Regel f√ľr Kinder unter 14¬†Jahren keine individuelle Dosierung zu. Daher sollte auf geeignetere Darreichungsformen ausgewichen werden.
√Ąltere Patienten
Bei akuten Schmerzen wird Tramadol-Sandoz 100 mg nur einmal oder wenige Male angewendet, so dass eine Dosisanpassung nicht erforderlich ist. Bei chronischen Schmerzen ist im Regelfall eine Dosisanpassung bei √§lteren Patienten (bis 75 Jahre) ohne Zeichen schwerer Leber- oder Nierenerkrankung nicht erforderlich. Bei alten Patienten (√ľber 75 Jahre) kann es zu einer Verl√§ngerung der Ausscheidung kommen. Infolgedessen sind die Abst√§nde zwischen den Anwendungen gegebenenfalls individuell zu verl√§ngern.
Leber- oder Nierenfunktionsschwäche / Dialyse-Patienten
Bei akuten Schmerzen wird Tramadol-Sandoz 100 mg nur einmal oder wenige Male angewendet, so dass eine Dosisanpassung nicht erforderlich ist. Wenn Sie unter einer schweren Leber- und/oder Nierenfunktionsschwäche leiden, sollte Tramadol-Sandoz 100 mg nicht verabreicht werden. In weniger schweren Fällen von Leber- und Nierenfunktionsschwäche sollten die Abstände zwischen den Anwendungen vergrößert werden.
Hinweis:
Die empfohlenen Dosierungen sind Anhaltswerte. Grundsätzlich sollte die kleinste schmerzlindernd wirksame Dosis gewählt werden. Bei der Therapie chronischer Schmerzen ist der Dosierung nach einem festen Zeitplan der Vorzug zu geben.
Art der Anwendung
Die Z√§pfchen werden m√∂glichst nach dem Stuhlgang tief in den After eingef√ľhrt. Zur Verbesserung der Gleitf√§higkeit k√∂nnen die Z√§pfchen in der Hand erw√§rmt oder kurz in hei√ües Wasser getaucht werden.
Die Dosierung wird nach der Verordnung durch den Arzt der Stärke der Schmerzen und Ihrer individuellen Empfindlichkeit angepasst. Grundsätzlich sollte die kleinste schmerzlindernde Dosis angewendet werden.
Tramadol-Sandoz 100 mg sollte auf keinen Fall länger als therapeutisch unbedingt notwendig angewendet werden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Tramadol-Sandoz 100 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Tramadol-Sandoz 100 mg angewendet haben, als Sie sollten
Wenn Sie eine Einzelgabe von Tramadol-Sandoz 100 mg versehentlich doppelt anwenden, hat dies im Regelfall keine negativen Auswirkungen. Die weitere Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg sollten Sie in Abhängigkeit vom Wiederauftreten der Schmerzen wie sonst auch vornehmen.
Nach Anwendung erheblich zu hoher Arzneimengen kommt es zu engen oder weiten Pupillen, Erbrechen, Blutdruckabfall, erh√∂htem Herzschlag, Kreislaufkollaps, Bewusstseinsst√∂rungen bis hin zum Koma (tiefe Bewusstlosigkeit), epileptiforme Krampfanf√§lle und Verminderung der Atmung bis hin zum Atemstillstand. Rufen Sie bei Auftreten dieser Krankheitszeichen unverz√ľglich den n√§chst erreichbaren Arzt zu Hilfe!
Wenn Sie die Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg vergessen haben
Wenn Sie die Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg vergessen haben, können Ihre Schmerzen erneut auftreten.
Wenden Sie nicht die doppelte Dosis an, wenn Sie die vorherige Anwendung vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Anwendung wie vorher fort.
Wenn Sie die Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg abbrechen
Wenn Sie die Behandlung mit Tramadol-Sandoz 100 mg unterbrechen oder vorzeitig beenden, f√ľhrt dies zu einem erneuten Auftreten der Schmerzen. M√∂chten Sie die Behandlung wegen unangenehmer Begleiterscheinungen abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Im Allgemeinen wird ein Abbruch der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 100 mg keine Nachwirkungen haben. Bei einigen wenigen Patienten, die Tramadol-Sandoz 100 mg √ľber einen sehr langen Zeitraum angewendet haben, kann es jedoch zu Nachwirkungen kommen, wie Unruhe, Angstzust√§nde, Nervosit√§t, Schlaflosigkeit, Zittern oder Magen-Darmbeschwerden. Wenn eine dieser Nebenwirkungen nach Abbruch der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 100 mg bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Anwendung von Tramadol-Sandoz 100 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Trinken Sie während der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 100 mg keinen Alkohol, da seine Wirkung verstärkt werden kann.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Tramadol-Sandoz 100 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 100 mg auftreten, sind Übelkeit und Schwindel, die häufiger als bei 1 von 10 Patienten auftreten.
Herzerkrankungen
Gelegentlich: Beeinflussung der Kreislaufregulation (Herzklopfen, erhöhter Herzschlag, Schwächeanfälle und Kreislaufzusammenbruch). Diese Nebenwirkungen können insbesondere bei aufrechter Körperhaltung und körperlicher Belastung auftreten.
Selten: Verlangsamung der Herzfrequenz (Bradykardie), Blutdruckanstieg.
Erkrankungen des Nervensystems:
Sehr häufig: Schwindel.
Häufig: Kopfschmerz, Benommenheit.
Selten: Appetitver√§nderungen, Fehlempfindungen auf der Haut (wie z. B. Kribbeln, Prickeln, Taubheitsgef√ľhl), Zittern, Verminderung der Atmung, epileptiforme Krampfanf√§lle.
Werden die empfohlenen Arzneimengen √ľberschritten oder gleichzeitig andere Arzneimittel angewendet, die d√§mpfend auf das Gehirn wirken, kann eine Verminderung der Atmung auftreten.
Epileptiforme Krampfanf√§lle traten √ľberwiegend nach Anwendung hoher Tramadol-Dosierungen auf oder nach gleichzeitiger Anwendung von Medikamenten, welche selbst krampfausl√∂send wirken k√∂nnen oder die Krampfschwelle erniedrigen.
Augenerkrankungen
Selten: Verschwommene Sicht.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Über erschwerte Atmung und eine Verschlimmerung von Asthma ist berichtet worden, wobei jedoch ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Wirkstoff Tramadol nicht hergestellt werden konnte.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Sehr häufig: Übelkeit
Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit
Gelegentlich: Brechreiz, Durchfall, Magenbeschwerden (z. B. Magendruck, V√∂llegef√ľhl).
Erkrankungen der Nieren und Harnwege Selten: Störungen beim Wasserlassen bzw. weniger Urin als normal.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Häufig: Schwitzen
Gelegentlich: Hauterscheinungen (z. B. Juckreiz, Ausschlag, rasch auftretende Hautrötung).
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Selten: verminderte Muskelkraft.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Selten: Allergische Reaktionen (z.B. Atemnot, "pfeifende" Atemgeräusche, Hautschwellungen) und Schockreaktionen (plötzliches Kreislaufversagen) sind in sehr seltenen Fällen aufgetreten.
Leber- und Gallen erkrankungen
Sehr selten: Leberenzymwerterhöhungen.
Psychiatrische Erkrankungen
Selten: Halluzinationen, Verwirrtheit, Schlafstörungen und Alpträume.
Psychische Beschwerden k√∂nnen nach einer Behandlung mit Tramadol-Sandoz 100 mg auftreten, wobei ihre Intensit√§t und ihr Wesen individuell unterschiedlich in Erscheinung treten (je nach Pers√∂nlichkeit und Dauer der Anwendung). Hierbei kann es sich um Stimmungsver√§nderungen (meist gehobene, gelegentlich auch gereizte Stimmung), Ver√§nderungen der Aktivit√§t (meist D√§mpfung, gelegentlich Steigerung) und Ver√§nderungen der kognitiven und sensorischen Leistungsf√§higkeit (Ver√§nderung der Sinneswahrnehmung und des Erkennens, was zu Fehlern im Entscheidungsverhalten f√ľhren kann) handeln.
Eine Abhängigkeit kann sich einstellen.
Wird Tramadol-Sandoz 100 mg √ľber einen l√§ngeren Zeitraum angewendet, kann sich Abh√§ngigkeit einstellen, wenn auch das Risiko gering ist. Nach Absetzen der Medikation, k√∂nnen Entzugsreaktionen auftreten (siehe Abschnitt 3. unter ?Wenn Sie die Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg abbrechen").
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Wie ist Tramadol-Sandoz 100 mg aufzubewahren?
Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdr√ľckpackung nach <verwendbar bis> angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Nicht √ľber 25 ¬įC aufbewahren
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Tramadol-Sandoz 100 mg enthält
Der Wirkstoff ist Tramadolhydrochlorid.
1 Zäpfchen enthält 100 mg Tramadolhydrochlorid entsprechend 88,18 mg Tramadol.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Hartfett, gebleichtes Wachs
Wie Tramadol-Sandoz 100 mg aussieht und Inhalt der Packung
Tramadol-Sandoz 100 mg Zäpfchen sind weiße, torpedoförmige Zäpfchen mit glatter, glänzender Oberfläche.
Tramadol-Sandoz 100 mg ist in Originalpackungen mit 10 (N1), 30 (N2), 50 (N3) Zäpfchen erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Raiffeisenstraße 11
83607 Holzkirchen
E-Mail: info@sandoz.de
Hersteller
Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet: Mai 2008.

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Wirkstoff(e) Tramadol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AX02
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden