Tramadol-Sandoz 50mg Hartkapseln

Abbildung Tramadol-Sandoz 50mg Hartkapseln
Wirkstoff(e) Tramadol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AX02
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

Sandoz Pharmaceuticals GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Tramadol STADA 200 mg Retardtabletten Tramadol STADAPHARM
Tramamed 200mg Retardtabletten Tramadol Hexal Aktiengesellschaft
Tramadolor einmal täglich 300 mg Retardtabletten Tramadol Hexal Aktiengesellschaft
Tramal Tabletten Tramadol Gr√ľnenthal GmbH
Tramadol-Sandoz 100mg / ml Tropfen zum Einnehmen, Lösung Tramadol Hexal Aktiengesellschaft

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Tramadol - der Wirkstoff in Tramadol-Sandoz 50 mg - ist ein zentralwirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Seine schmerzlindernde Wirkung erzielt es durch seine Wirkung an spezifischen Nervenzellen des R√ľckenmarks und des Gehirns.
Tramadol-Sandoz 50 mg wird angewendet zur Behandlung von mäßig starken bis starken Schmerzen.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tramadol-Sandoz 50 mg darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Tramadol oder einen der sonstigen Bestandteile von Tramadol-Sandoz 50 mg sind
- bei einer akuten Vergiftung durch Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel oder andere Psychopharmaka (Arzneimittel mit Wirkungen auf Stimmung, Gem√ľtsverfassung und Gef√ľhlsleben)
- wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmstoffe (bestimmte Arzneimittel, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken) einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage vor der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 50 mg eingenommen haben (siehe ?Bei Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg mit anderen Arzneimitteln")
- wenn Sie an Epilepsie leiden, und diese durch die Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann
- als Ersatzmittel beim Drogenentzug.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg ist erforderlich
- wenn Sie eine Abh√§ngigkeit von anderen Schmerzmitteln (Opioiden) f√ľr m√∂glich halten
- wenn Sie an einer Bewusstseinsstörung leiden
- wenn Sie sich im Schockzustand befinden (kalter Schwei√ü kann ein Anzeichen daf√ľr sein)
- wenn Sie an Zuständen mit erhöhtem Hirndruck (eventuell nach Kopfverletzungen oder Erkrankungen des Gehirns) leiden
- wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben
- wenn Sie zu Epilepsie oder zu Krampfanfällen neigen
- wenn Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben.
Sprechen Sie in diesen Fällen vor Beginn der Anwendung mit Ihrem Arzt.
Bitte beachten Sie, dass Tramadol-Sandoz 50 mg zu einer seelischen und k√∂rperlichen Abh√§ngigkeit f√ľhren kann. Bei l√§ngerem Gebrauch kann die Wirkung von Tramadol-Sandoz 50 mg nachlassen, so dass h√∂here Arzneimengen angewendet werden m√ľssen (Toleranz-Entwicklung). Bei Patienten, die zu Arzneimittelmissbrauch oder Medikamentenabh√§ngigkeit neigen, ist daher eine Behandlung mit Tramadol-Sandoz 50 mg kurzfristig und unter strengster √§rztlicher Kontrolle durchzuf√ľhren.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, wenn eines dieser Probleme w√§hrend der Anwendung von Tramadol-Sandoz 50 mg auftritt oder wenn diese Angaben fr√ľher einmal bei Ihnen zutrafen.
Kinder
Tramadol-Sandoz 50 mg ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 25¬†kg K√∂rpergewicht bestimmt (siehe auch Dosierungsanleitung).
√Ąltere Menschen
Bei älteren Menschen können die Dosierungsabstände verlängert sein (s. Dosierungsanleitung).
Schwangerschaft
Wenn Sie schwanger sind, wird Ihr Arzt Tramadol-Sandoz 50 mg nur verschreiben, wenn zwingende Gr√ľnde daf√ľr vorliegen. Allgemein, ist eine Anwendung von Tramadol-Sandoz 50 mg in diesem Zustand nicht empfehlenswert, da die Vertr√§glichkeit bei Schwangeren nicht untersucht worden ist. Die wiederholte Gabe von Tramadol-Sandoz 50 mg in der Schwangerschaft kann zur Gew√∂hnung des ungeborenen Kindes an Tramadol und infolgedessen nach der Geburt zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen f√ľhren.
Vor oder w√§hrend der Geburt gegeben, beeinflu√üt Tramadol-Sandoz 50 mg nicht die F√§higkeit der Geb√§rmutter zu kontrahieren, was f√ľr den nat√ľrlichen Geburtsvorgang wichtig ist.
Stillzeit
Tramadol wird in sehr geringen Mengen (etwa 0,1% einer i.v. applizierten Dosis) in die Muttermilch ausgeschieden. Daher sollte Tramadol nicht während der Stillzeit angewendet werden. Bei einer einmaligen Gabe von Tramadol ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich.
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Tramadol-Sandoz 50 mg kann unter anderem zu Benommenheit und Sehst√∂rungen (verschwommene Sicht) f√ľhren und damit Ihr Reaktionsverm√∂gen beeinflussen. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, dass Ihr Reaktionsverm√∂gen beeintr√§chtigt ist, fahren Sie nicht Auto, bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen und arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Wie ist Tramadol-Sandoz 50 mg einzunehmen?
Nehmen Sie Tramadol-Sandoz 50 mg immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre:
Bei mäßig starken Schmerzen 1 Hartkapsel Tramadol-Sandoz 50 mg (entsprechend 50 mg Tramadolhydrochlorid). Tritt innerhalb von 30 - 60 Minuten keine Schmerzbefreiung ein, kann eine zweite Hartkapsel eingenommen werden.
Ist bei starken Schmerzen ein höherer Bedarf zu erwarten, werden als Einzeldosis 2 Hartkapseln Tramadol-Sandoz 50 mg (entsprechend 100 mg Tramadolhydrochlorid) eingenommen.
Die Wirkung h√§lt je nach Schmerzen 4 - 8 Stunden an. Im Allgemeinen brauchen Tagesdosen von 8 Hartkapseln (entsprechend 400 mg Tramadolhydrochlorid) nicht √ľberschritten zu werden. Bei Tumorschmerzen und starken Schmerzen nach Operationen k√∂nnen jedoch auch deutlich h√∂here Dosen erforderlich sein. Gegebenenfalls ist auf geeignetere Darreichungsformen auszuweichen.
Kinder
Tramadol-Sandoz 50 mg ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 25¬†kg K√∂rpergewicht bestimmt und lassen in der Regel f√ľr Kinder unter 12¬†Jahren keine individuelle Dosierung zu. Daher sollte auf geeignetere Darreichungsformen ausgewichen werden.
√Ąltere Patienten
Bei akuten Schmerzen wird Tramadol-Sandoz 50 mg nur einmal oder wenige Male eingenommen, so da√ü eine Dosisanpassung nicht erforderlich ist. Bei chronischen Schmerzen ist im Regelfall eine Dosisanpassung bei √§lteren Patienten (bis 75 Jahre) ohne Zeichen schwerer Leber- oder Nierenerkrankung nicht erforderlich. Bei alten Patienten (√ľber 75 Jahre) kann es zu einer Verl√§ngerung der Ausscheidung kommen. Infolgedessen sind die Abst√§nde zwischen den Einnahmen gegebenenfalls individuell zu verl√§ngern.
Leber- oder Nierenerkrankung (Insuffiziens) / Dialyse-Patienten
Bei akuten Schmerzen wird Tramadol-Sandoz 50 mg nur einmal oder wenige Male eingenommen, so dass eine Dosisanpassung nicht erforderlich ist. Wenn Sie unter einer schweren Leber- und/oder Nierenfunktionsschwäche leiden, sollten Sie Tramadol-Sandoz 50 mg nicht anwenden. In weniger schweren Fällen von Leber- und Nierenfunktionsschwäche sollten die Abstände zwischen den Einnahmen vergrößert werden.
Hinweis:
Die empfohlenen Dosierungen sind Anhaltswerte. Grundsätzlich sollte die kleinste schmerzlindernd wirksame Dosis gewählt werden. Bei der Therapie chronischer Schmerzen ist der Dosierung nach einem festen Zeitplan der Vorzug zu geben.
Art der Anwendung
Die Hartkapseln sind unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit - unabh√§ngig von den Mahlzeiten - einzunehmen.
Die Dosierung wird nach der Verordnung durch den Arzt der Stärke der Schmerzen und Ihrer individuellen Empfindlichkeit angepasst. Grundsätzlich sollte die kleinste schmerzlindernde Dosis angewendet werden.
Sie sollten Tramadol-Sandoz 50 mg auf keinen Fall länger als therapeutisch unbedingt notwendig anwenden.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Tramadol-Sandoz 50 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine größere Menge Tramadol-Sandoz 50 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie eine Einzelgabe von Tramadol-Sandoz 50 mg versehentlich doppelt einnehmen, hat dies im Regelfall keine negativen Auswirkungen. Die weitere Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg sollten Sie in Abhängigkeit vom Wiederauftreten der Schmerzen wie sonst auch vornehmen.
Nach Anwendung erheblich zu hoher Arzneimengen kommt es zu engen oder weiten Pupillen, Erbrechen, Blutdruckabfall, erh√∂htem Herzschlag, Kreislaufkollaps, Bewusstseinsst√∂rungen bis hin zum Koma (tiefe Bewusstlosigkeit), epileptiforme Krampfanf√§lle und Verminderung der Atmung bis hin zum Atemstillstand. Rufen Sie bei Auftreten dieser Krankheitszeichen unverz√ľglich den n√§chst erreichbaren Arzt zu Hilfe!
Wenn Sie die Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg vergessen haben, können Ihre Schmerzen erneut auftreten.
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie vorher fort.
Wenn Sie die Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg abbrechen
Wenn Sie die Behandlung mit Tramadol-Sandoz 50 mg unterbrechen oder vorzeitig beenden, f√ľhrt dies zu einem erneuten Auftreten der Schmerzen. M√∂chten Sie die Behandlung wegen unangenehmer Begleiterscheinungen abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Im Allgemeinen wird ein Abbruch der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 50 mg keine Nachwirkungen haben. Bei einigen wenigen Patienten, die Tramadol-Sandoz 50 mg √ľber einen sehr langen Zeitraum angewendet haben, kann es jedoch zu Nachwirkungen kommen, wie Unruhe, Angstzust√§nde, Nervosit√§t, Schlaflosigkeit, Zittern oder Magen-Darmbeschwerden. Wenn eine dieser Nebenwirkungen nach Abbruch der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 50 mg bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol-Sandoz 50 mg kann vermindert und die Wirkungsdauer verk√ľrzt werden
- wenn Sie carbamazepinhaltige Arzneimittel (gegen epileptische Krampfanfälle) einnehmen.
Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich
- wenn Sie Tramadol-Sandoz 50 mg und gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die ebenfalls d√§mpfend auf die Gehirnfunktion wirken, z. B. Hustenstiller, bestimmte Schmerzmittel, Schlafmittel, Mittel zur Behandlung von Angstst√∂rungen oder Mittel zur Ersatztherapie bei Drogenabh√§ngigkeit. Hier besteht ein erh√∂htes Risiko f√ľr eine D√§mpfung der Atemt√§tigkeit bis hin zum Atemstillstand bei einer √úberdosierung.
- bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, welche die Krampfschwelle erniedrigen oder selbst krampfauslösend wirken können (z.B. Antidepressiva zur Behandlung bestimmter Krankheitserscheinungen bei seelischen Erkrankungen). Es werden sehr selten epileptiforme Krampfanfälle beobachtet.
- wenn Sie gleichzeitig mit Tramadol-Sandoz 50 mg serotoninerge Medikamente einnehmen (Arzneimittel, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken). Es kann vereinzelt zu einem Serotoninsyndrom f√ľhren. Symptome eines Serotonin-Syndroms sind z.B. Verwirrtheit, Unruhe, Fieber, Schwitzen.
- wenn Sie gleichzeitig mit Tramadol-Sandoz 50 mg Medikamente einnehmen, die eine normale Blutgerinnung verhindern ‚Äď so genannte Cumarin-Derivate (z.B. Warfarin). Die gerinnungshemmende Wirkung dieser Medikamente kann verst√§rkt werden und es kann zu kleinfl√§chigen Unterhautblutungen (Ekchymosen) kommen.
Sonstige mögliche Wechselwirkungen:
- Tramadol-Sandoz 50 mg soll nicht gleichzeitig mit MAO-Hemmern (Arzneimitteln, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken) verabreicht werden. Bei Gabe von MAO-Hemmstoffen innerhalb der letzten 14 Tage vor einer Gabe eines anderen Opioids (Pethidin) sind lebensbedrohende Wechselwirkungen gesehen worden, die das Zentralnervensystem sowie Atmungs- und Kreislauffunktion betrafen. Dieselben Wechselwirkungen mit MAO-Hemmern sind bei Tramadol-Sandoz 50 mg nicht auszuschließen.
Wenn Sie gleichzeitig mit Tramadol-Sandoz 50 mg Medikamente gegen Schmerzen einnehmen, die Buprenorphin, Pentazocin oder Nalbuphin enthalten, kann möglicherweise die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol-Sandoz 50 mg vermindert sein.
Bei Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken
Trinken Sie während der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 50 mg keinen Alkohol, da seine Wirkung verstärkt werden kann.
Welche Nebenwirkungen sind möglich?
Wie alle Arzneimittel kann Tramadol-Sandoz 50 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10 000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10 000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die häufigsten Nebenwirkungen, die während der Behandlung mit Tramadol-Sandoz 50 mg auftreten, sind Übelkeit und Schwindel, die häufiger als bei 1 von 10 Patienten auftreten.
Herzerkrankungen
Gelegentlich: Beeinflussung der Kreislaufregulation (Herzklopfen, erhöhter Herzschlag, Schwächeanfälle und Kreislaufzusammenbruch). Diese Nebenwirkungen können insbesondere bei aufrechter Körperhaltung und körperlicher Belastung auftreten.
Selten: Verlangsamung der Herzfrequenz (Bradykardie), Blutdruckanstieg.
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig: Schwindel
Häufig: Kopfschmerz, Benommenheit
Selten: Appetitver√§nderungen, Fehlempfindungen auf der Haut (wie z. B. Kribbeln, Prickeln, Taubheitsgef√ľhl), Zittern, Verminderung der Atmung, epileptiforme Krampfanf√§lle.
Werden die empfohlenen Arzneimengen √ľberschritten oder gleichzeitig andere Arzneimittel angewendet, die d√§mpfend auf das Gehirn wirken, kann eine Verminderung der Atmung auftreten.
Epileptiforme Krampfanf√§lle traten √ľberwiegend nach Anwendung hoher Tramadol-Dosierungen auf oder nach gleichzeitiger Anwendung von Medikamenten, welche selbst krampfausl√∂send wirken k√∂nnen oder die Krampfschwelle erniedrigen.
Augenerkrankungen
Selten: Verschwommene Sicht.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Über erschwerte Atmung und eine Verschlimmerung von Asthma ist berichtet worden, wobei jedoch ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Wirkstoff Tramadol nicht hergestellt werden konnte.
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
Sehr häufig: Übelkeit
Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Mundtrockenheit
Gelegentlich: Brechreiz, Durchfall, Magenbeschwerden (z. B. Magendruck, V√∂llegef√ľhl).
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Selten: Störungen beim Wasserlassen bzw. weniger Urin als normal.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Häufig: Schwitzen
Gelegentlich: Hauterscheinungen (z. B. Juckreiz, Ausschlag, rasch auftretende Hautrötung ).
Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Selten: verminderte Muskelkraft.
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Selten: Allergische Reaktionen (z.B. Atemnot, "pfeifende" Atemgeräusche, Hautschwellungen) und Schockreaktionen (plötzliches Kreislaufversagen) sind in sehr seltenen Fällen aufgetreten.
Leber- und Gallenerkrankungen
Sehr selten: Leberenzymwerterhöhungen.
Psychiatrische Erkrankungen
Selten: Halluzinationen, Verwirrtheit, Schlafstörungen und Alpträume.
Psychische Beschwerden k√∂nnen nach einer Behandlung mit Tramadol-Sandoz 50 mg auftreten, wobei ihre Intensit√§t und ihr Wesen individuell unterschiedlich in Erscheinung treten (je nach Pers√∂nlichkeit und Dauer der Anwendung). Hierbei kann es sich um Stimmungsver√§nderungen (meist gehobene, gelegentlich auch gereizte Stimmung), Ver√§nderungen der Aktivit√§t (meist D√§mpfung, gelegentlich Steigerung) und Ver√§nderungen der kognitiven und sensorischen Leistungsf√§higkeit (Ver√§nderung der Sinneswahrnehmung und des Erkennens, was zu Fehlern im Entscheidungsverhalten f√ľhren kann) handeln.
Eine Abhängigkeit kann sich einstellen.
Wird Tramadol-Sandoz 50 mg √ľber einen l√§ngeren Zeitraum angewendet, kann sich Abh√§ngigkeit einstellen, wenn auch das Risiko gering ist. Nach Absetzen der Medikation, k√∂nnen Entzugsreaktionen auftreten (siehe Abschnitt 3. unter ?Wenn Sie die Einnahme von Tramadol-Sandoz 50 mg abbrechen").
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen das Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und den Durchdr√ľckstreifen nach <verwendbar bis> angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.
Nicht √ľber 30¬įC lagern.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft, die Umwelt zu sch√ľtzen.

Anzeige

Weitere Informationen

Was Tramadol-Sandoz 50 mg enthält
Der Wirkstoff ist Tramadolhydrochlorid.
1 Hartkapsel enthält 50 mg Tramadolhydrochlorid entsprechend 44,09 mg Tramadol.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Calciumhydrogenphosphat, Gelatine, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Natriumdodecylsulfat, hochdisperses Siliciumdioxid, Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E 172), Eisen(III)-oxid (E 172), Titandioxid (E 171), gereinigtes Wasser
Wie Tramadol-Sandoz 50 mg aussieht und Inhalt der Packung
Tramadol-Sandoz 50 mg Hartkapseln sind hellbraune bis beige Hartkapseln, gef√ľllt mit einem gelb-wei√üen Pulver.
Tramadol-Sandoz 50 mg ist in Originalpackungen mit 50 (N3) Hartkapseln erhältlich.
Pharmazeutischer Unternehmer
Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Raiffeisenstraße 11
83607 Holzkirchen
E-Mail: info@sandoz.de
Hersteller
Salutas Pharma GmbH
Otto-von-Guericke-Allee 1
39179 Barleben
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet: Mai 2008.

Anzeige

Wirkstoff(e) Tramadol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AX02
Pharmakologische Gruppe Opioide

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden