Tramadol "Gr√ľnenthal" long 200mg

Abbildung Tramadol "Gr√ľnenthal" long 200mg
Wirkstoff(e) Tramadol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Gr√ľnenthal GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AX02
Pharmakologische Gruppe Opioide

Zulassungsinhaber

Gr√ľnenthal GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Tramadol-ratiopharm 100mg/2ml Injektionslösung Tramadol Ratiopharm GmbH
Tramal Z√§pfchen Tramadol Gr√ľnenthal GmbH
Tramundin 50mg Filmtabletten Tramadol Mundipharma Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Tramadol-Sandoz 150 mg Retardtabletten Tramadol Sandoz Pharmaceuticals GmbH
Tramundin Tropfen N Tramadol Mundipharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

WAS IST Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg UND WOF√úR WIRD ES ANGEWENDET?
Tramadol ‚Äď der Wirkstoff in Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg ‚Äď ist ein zentralwirksames Schmerzmittel aus der Gruppe der Opioide. Seinen schmerzlindernden Effekt erzielt es durch seine Wirkung an spezifischen Nervenzellen des R√ľckenmarks und des Gehirns.
Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg wird angewendet zur Behandlung von m√§√üig starken bis starken Schmerzen.
Wie und wann sollten Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long einnehmen?
Zum Einnehmen.
Nehmen Sie die Retardtabletten immer ganz, unzerkaut und unzerteilt mit ausreichend Fl√ľssigkeit,
vorzugsweise morgens und abends, ein. Sie k√∂nnen die Tabletten auf n√ľchternen Magen oder zu den Mahlzeiten einnehmen.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie √ľberempfindlich (allergisch) gegen Tramadol oder einen der sonstigen Bestandteile von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg sind
  • bei einer akuten Vergiftung durch Alkohol, Schlafmittel, Schmerzmittel oder andere Psychopharmaka (Arzneimittel mit Wirkungen auf Stimmungslage und Gef√ľhlsleben)
  • wenn Sie gleichzeitig MAO-Hemmstoffe (bestimmte Arzneimittel, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken) einnehmen oder innerhalb der letzten 14 Tage vor der Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg eingenommen haben (siehe ?Bei Einnahme von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg mit anderen Arzneimitteln?)
  • wenn Sie an Epilepsie leiden, und diese durch Behandlung nicht ausreichend kontrolliert werden kann
  • als Ersatzmittel beim Drogenentzug


Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg ist erforderlich

  • wenn Sie eine Abh√§ngigkeit von anderen Schmerzmitteln (Opioiden) f√ľr m√∂glich halten
  • wenn Sie an einer Bewusstseinsst√∂rung leiden (wenn Sie sich einer Ohnmacht nahe f√ľhlen)
  • wenn Sie sich im Schockzustand befinden (kalter Schwei√ü kann ein Anzeichen daf√ľr sein)
  • wenn Sie an Zust√§nden mit erh√∂htem Hirndruck (eventuell nach Kopfverletzungen oder Erkrankungen des Gehirns) leiden
  • wenn Sie Schwierigkeiten beim Atmen haben
  • wenn Sie zu Epilepsie oder zu Krampfanf√§llen neigen
  • wenn Sie ein Leber- oder Nierenleiden haben


Sprechen Sie in diesen Fällen vor Beginn der Einnahme mit Ihrem Arzt.
Es sind epileptische Anf√§lle bei Patienten beschrieben worden, die Tramadol in der empfohlenen Dosis eingenommen haben. Das Risiko kann sich erh√∂hen, wenn die empfohlene maximale Tagesdosis von 400 mg Tramadol √ľberschritten wird.
Bitte beachten Sie, dass Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg zu einer seelischen und k√∂rperlichen Abh√§ngigkeit f√ľhren kann. Bei l√§ngerem Gebrauch kann die Wirkung von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg nachlassen, sodass h√∂here Arzneimengen eingenommen werden m√ľssen (Toleranz-Entwicklung). Bei Patienten, die zu Missbrauch oder Abh√§ngigkeit von Arzneimitteln neigen, ist daher eine Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg f√ľr kurze Dauer und unter strengster √§rztlicher Kontrolle durchzuf√ľhren.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt auch mit, wenn eines dieser Probleme w√§hrend der Einnahme von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg auftritt oder wenn diese Angaben fr√ľher einmal bei Ihnen zutrafen.
Schwangerschaft und Stillzeit
Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
√úber die Unbedenklichkeit von Tramadol in der Schwangerschaft liegen nur wenige Informationen vor. Daher sollten Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg nicht einnehmen, wenn Sie schwanger sind.
Die wiederholte Einnahme von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long in der Schwangerschaft kann zur Gew√∂hnung des ungeborenen Kindes an Tramadol und infolgedessen nach der Geburt zu Entzugserscheinungen beim Neugeborenen f√ľhren.
Die Einnahme von Tramadol während der Stillzeit wird im Allgemeinen nicht empfohlen. Tramadol wird in sehr geringen Mengen in die Muttermilch ausgeschieden. Bei einmaliger Gabe von Tramadol ist eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.
Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen
Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg kann unter anderem zu Schwindel, Benommenheit und Sehst√∂rungen (verschwommene Sicht) f√ľhren und damit Ihr Reaktionsverm√∂gen beeinflussen. Wenn Sie das Gef√ľhl haben, dass Ihr Reaktionsverm√∂gen beeintr√§chtigt ist, fahren Sie nicht Auto oder ein anderes Fahrzeug, bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen und arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
Wichtige Informationen √ľber bestimmte sonstige Bestandteile von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg
Dieses Arzneimittel enth√§lt Lactose. Bitte nehmen Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg daher erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

WIE IST Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg EINZUNEHMEN?
Nehmen Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Die Dosierung sollte der St√§rke Ihrer Schmerzen und Ihrer individuellen Empfindlichkeit angepasst werden. Grunds√§tzlich sollte die kleinste schmerzlindernd wirksame Dosis gew√§hlt werden. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
1 Retardtablette Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200¬†mg zweimal t√§glich (entsprechend 400¬†mg Tramadolhydrochlorid/Tag), wobei sich die Einnahme morgens und abends empfiehlt.
Falls erforderlich, kann Ihr Arzt Ihnen eine andere, besser geeignete Dosisstärke dieses Arzneimittels verschreiben.
Nehmen Sie nicht mehr als 400 mg Tramadolhydrochlorid täglich ein, es sei denn, Ihr Arzt hat dies verordnet.
Kinder
Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg ist nicht f√ľr die Anwendung bei Kindern unter 12 Jahren bestimmt.
√Ąltere Patienten
Bei √§lteren Patienten (√ľber 75 Jahre) kann es zu einer Verz√∂gerung der Ausscheidung von Tramadol kommen. Falls dies bei Ihnen zutrifft, k√∂nnte Ihr Arzt Ihnen eine Verl√§ngerung der Abst√§nde zwischen den Einnahmen empfehlen.
Leber- oder Nierenfunktionsschwäche (Insuffizienz) / Dialyse-Patienten
Bei Patienten mit Leber- und/oder Nierenfunktionsschw√§che ist die Ausscheidung von Tramadol verz√∂gert. Wenn bei Ihnen eine solche Funktionsschw√§che vorliegt, k√∂nnte Ihr Arzt Ihnen eine Verl√§ngerung der Abst√§nde zwischen den Einnahmen empfehlen. Bei Patienten mit schwerer Leber- und/oder Nierenfunktionsschw√§che wird Tramadol ?Gr√ľnenthal? long nicht empfohlen.
Wie lange sollten Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg einnehmen?
Nehmen Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg auf keinen Fall l√§nger als unbedingt notwendig ein. Wenn eine l√§nger dauernde Schmerzbehandlung erforderlich erscheint, wird in kurzen Abst√§nden eine regelm√§√üige √úberpr√ľfung durch Ihren Arzt erfolgen (gegebenenfalls durch Einlegen von Anwendungspausen), ob Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg weiter einnehmen sollen, und gegebenenfalls, in welcher Dosis.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg zu stark oder zu schwach ist.
Wenn Sie eine gr√∂√üere Menge von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg eingenommen haben, als Sie sollten
Wenn Sie versehentlich eine zus√§tzliche Dosis von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg einnehmen, hat dies im Regelfall keine negativen Auswirkungen. Nehmen Sie die n√§chste Dosis Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg wie verschrieben ein.
Nach Einnahme erheblich zu hoher Arzneimengen kann es zu engen Pupillen, Erbrechen, Blutdruckabfall, beschleunigtem Herzschlag, Kreislaufkollaps, Bewusstseinsst√∂rungen bis hin zum Koma (tiefe Bewusstlosigkeit), epileptiformen Krampfanf√§llen und Verminderung der Atmung bis hin zum Atemstillstand kommen. Rufen Sie bei Auftreten dieser Zeichen unverz√ľglich einen Arzt zu Hilfe!
Wenn Sie die Einnahme von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg vergessen haben
Wenn Sie die Einnahme von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg vergessen haben, k√∂nnen Ihre Schmerzen erneut auftreten. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, um die vergessene Dosis nachzuholen, sondern f√ľhren Sie die Einnahme wie vorher fort.
Wenn Sie die Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg abbrechen
Wenn Sie die Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg unterbrechen oder vorzeitig beenden, f√ľhrt dies wahrscheinlich zu einem erneuten Auftreten der Schmerzen. M√∂chten Sie die Behandlung wegen unangenehmer Begleiterscheinungen abbrechen, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Im Allgemeinen wird ein Abbruch der Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg keine Nachwirkungen haben. Bei einigen wenigen Patienten, die Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg √ľber einen langen Zeitraum eingenommen haben und die das Arzneimittel pl√∂tzlich absetzen, kann es jedoch zu Nachwirkungen kommen. Sie k√∂nnten sich unruhig, √§ngstlich, nerv√∂s oder zittrig f√ľhlen. Sie k√∂nnten hyperaktiv sein, Schlafst√∂rungen oder Magen-Darm-Beschwerden haben. Sehr wenige Personen k√∂nnten Panikanf√§lle, Halluzinationen, Fehlempfindungen wie Kribbeln, Prickeln und Taubheitsgef√ľhl oder Ohrger√§usche (Tinnitus) bekommen. Weitere ungew√∂hnliche Symptome des zentralen Nervensystems, wie z. B. Verwirrung, Wahn, ver√§nderte Wahrnehmung der eigenen Person (Depersonalisation) und der Realit√§t (Derealisation) sowie Verfolgungswahn (Paranoia), sind sehr selten beobachtet worden. Wenn eine dieser Nebenwirkungen nach Abbruch der Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg bei Ihnen auftritt, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.
Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung des Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Bei Einnahme von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg mit anderen Arzneimitteln
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden beziehungsweise vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg darf nicht zusammen mit MAO-Hemmstoffen (bestimmten Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen) eingenommen werden (siehe ?Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg darf nicht eingenommen werden?).
Die schmerzlindernde Wirkung von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg kann vermindert und die Wirkungsdauer verk√ľrzt werden, wenn Sie Arzneimittel einnehmen, die einen der folgenden Wirkstoffe enthalten:


Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob und gegebenenfalls in welcher Dosierung Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg einnehmen d√ľrfen.
Das Risiko von Nebenwirkungen erhöht sich

  • wenn Sie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg und gleichzeitig Arzneimittel anwenden, die ebenfalls d√§mpfend auf die Gehirnfunktion wirken. Sie k√∂nnten sich benommen oder einer Ohnmacht nahe f√ľhlen. Falls dies passiert, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Diese anderen Arzneimittel umfassen Beruhigungsmittel, Schlafmittel und bestimmte Schmerzmittel wie Morphin und Codein (auch als Hustenmittel) sowie Alkohol
  • bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die krampfausl√∂send wirken k√∂nnen, z.¬†B. zur Behandlung bestimmter seelischer Erkrankungen (wie bestimmte Antidepressiva). Das Risiko f√ľr epileptiforme Krampfanf√§lle k√∂nnte ansteigen, wenn Sie gleichzeitig Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg einnehmen. Ihr Arzt wird Ihnen mitteilen, ob Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg f√ľr Sie geeignet ist
  • wenn Sie selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer (oft als SSRI bezeichnet) oder MAO-Hemmstoffe einnehmen (spezielle Arzneimittel, die gegen krankhaft traurige Verstimmung [Depression] wirken). Die Wirkungen von diesen Arzneimitteln und Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg k√∂nnten sich gegenseitig beeinflussen und das kann vereinzelt zu einem sogenannten ?Serotonin-Syndrom? f√ľhren. Symptome eines Serotonin-Syndroms sind z. B. Verwirrtheit, Unruhe, Fieber, Schwitzen, unkoordinierte Bewegungen von Gliedma√üen oder Augen, unkontrollierbare Muskelzuckungen oder Durchfall
  • wenn Sie Cumarin-Antikoagulanzien (Arzneimittel, die eine normale Blutgerinnung verhindern), z.¬†B. Warfarin, gleichzeitig mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg einnehmen. Die blutgerinnungshemmende Wirkung dieser Arzneimittel kann beeinflusst werden und es kann zu Blutungen kommen


Bei Einnahme von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getr√§nken
Trinken Sie w√§hrend der Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg keinen Alkohol, da seine Wirkung verst√§rkt werden kann. Nahrungsmittel beeinflussen die Wirkung von Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg nicht.
WELCHE NEBENWIRKUNGEN SIND M√ĖGLICH?
Wie alle Arzneimittel kann Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.
Bei den Häufigkeitsangaben zu Nebenwirkungen werden folgende Kategorien zugrunde gelegt:

Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
Nicht bekannt: H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar

Die h√§ufigsten Nebenwirkungen, die w√§hrend der Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg auftreten, sind √úbelkeit und Schwindel, die h√§ufiger als bei 1 von 10 Patienten auftreten.
Psychiatrische Erkrankungen
Selten: Halluzinationen, Verwirrtheit, Schlafst√∂rungen, √Ąngstlichkeit und Albtr√§ume.
Psychische Beschwerden k√∂nnen nach Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg auftreten, wobei ihre Intensit√§t und ihr Wesen individuell unterschiedlich in Erscheinung treten (je nach Pers√∂nlichkeit des Patienten und Dauer der Anwendung). Hierbei kann es sich um Stimmungsver√§nderungen (meist gehobene, gelegentlich auch gereizte Stimmung), Ver√§nderungen der Aktivit√§t (meist D√§mpfung, gelegentlich Steigerung) und Verminderung der Sinneswahrnehmung und des Erkennens, was zu Fehlern im Entscheidungsverhalten f√ľhren kann (Verminderung der sensorischen und kognitiven Leistungsf√§higkeit), handeln.
Eine Abhängigkeit kann sich einstellen.
Erkrankungen des Nervensystems
Sehr häufig: Schwindel.
Häufig: Kopfschmerz, Benommenheit.
Selten: Appetitver√§nderungen, Fehlempfindungen auf der Haut (wie z. B. Kribbeln, Prickeln, Taubheitsgef√ľhl), Zittern (Tremor), Verminderung der Atmung (Atemdepression), epileptiforme Krampfanf√§lle, unwillk√ľrliche Muskelzuckungen, Koordinationsst√∂rungen, vor√ľbergehende Bewusstlosigkeit (Synkope).
Werden die empfohlenen Dosen √ľberschritten oder gleichzeitig andere Arzneimittel angewendet, die d√§mpfend auf das Gehirn wirken, kann eine Verminderung der Atmung auftreten.
Epileptiforme Krampfanf√§lle traten √ľberwiegend nach Anwendung hoher Tramadol-Dosierungen auf oder nach gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die die Krampfschwelle herabsetzen.
Nicht bekannt: Sprachstörungen.
Augenerkrankungen
Selten: verschwommene Sicht.
Nicht bekannt: Pupillenerweiterung (Mydriasis).
Herzerkrankungen
Gelegentlich: Beeinflussung der Kreislaufregulation (Herzklopfen, beschleunigter Herzschlag [Tachykardie], Schwächeanfälle [orthostatische Hypotonie] und Kreislaufzusammenbruch [Kreislaufkollaps]). Diese Nebenwirkungen können insbesondere bei aufrechter Körperhaltung und körperlicher Belastung auftreten.
Selten: verlangsamter Herzschlag (Bradykardie), Blutdruckanstieg.
Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
Selten: Atemnot (Dyspnoe).
Über eine Verschlimmerung von Asthma ist berichtet worden, wobei jedoch ein ursächlicher Zusammenhang mit dem Wirkstoff Tramadol nicht hergestellt werden konnte.
Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
Sehr häufig: Übelkeit.
Häufig: Erbrechen, Verstopfung (Obstipation), Mundtrockenheit.
Gelegentlich: Brechreiz, Magenbeschwerden (z. B. Magendruck, V√∂llegef√ľhl), Durchfall (Diarrhoe).
Leber- und Gallenerkrankungen
Sehr selten: Leberenzymwerterhöhungen.
Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
Häufig: Schwitzen.
Gelegentlich: Hautreaktionen (z. B. Juckreiz, Ausschlag).
Skelettmuskulatur, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
Selten: verminderte Muskelkraft (motorische Schwäche).
Erkrankungen der Nieren und Harnwege
Selten: erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen beziehungsweise weniger Urin als normal (Miktionsstörungen und Dysurie).
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
Häufig: Erschöpfung.
Selten: Allergische Reaktionen (z. B. Atemnot [Dyspnoe], pfeifende Atemger√§usche [Giemen], Wasseransammlung im Gewebe [angioneurotisches √Ėdem]) und Schockreaktionen (pl√∂tzliches Kreislaufversagen) sind in sehr seltenen F√§llen aufgetreten. Sie sollten unverz√ľglich einen Arzt konsultieren, wenn Sie Symptome wie Schwellung von Gesicht, Zunge und/oder Rachen und/oder Schwierigkeiten beim Schlucken oder Hautausschlag mit gleichzeitigen Atembeschwerden haben.
Wird Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eingenommen, kann sich Abh√§ngigkeit einstellen, wenn auch das Risiko gering ist. Nach Absetzen des Arzneimittels k√∂nnen Entzugsreaktionen auftreten (siehe ?Wenn Sie die Behandlung mit Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg abbrechen?).
Informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der aufgef√ľhrten Nebenwirkungen Sie erheblich beeintr√§chtigt oder Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich aufbewahren.
Sie d√ľrfen Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg nach dem auf dem Umkarton und auf der Blisterpackung nach ?Verwendbar bis? angegebenen Verfalldatum nicht mehr anwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.
F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.
Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr ben√∂tigen. Diese Ma√ünahme hilft die Umwelt zu sch√ľtzen.

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Weitere Informationen

Was Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg enth√§lt
Der Wirkstoff ist: Tramadolhydrochlorid.
Jede Retardtablette Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg enth√§lt 200¬†mg Tramadolhydrochlorid.
Die sonstigen Bestandteile sind:
Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose, Hypromellose, Magnesiumstearat, Hochdisperses Siliciumdioxid.
Tabletten√ľberzug: Hypromellose, Lactose-Monohydrat, Macrogol 6000, Propylenglycol, Talkum, Titandioxid (E¬†171), Chinolingelb, Aluminiumsalz (E104), Eisen(III)-oxid (E 172).
Wie Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200 mg aussieht und Inhalt der Packung
Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200¬†mg, Retardtabletten sind br√§unlich orange, rund und tragen die Markierungen ?T3? und ??.
Tramadol ?Gr√ľnenthal? long 200¬†mg ist in Packungen mit 10 Retardtabletten erh√§ltlich.
Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller
Gr√ľnenthal GmbH 52099 Aachen
Tel.: 0241 569-1111
Fax: 0241 569-1112
E-Mail: service@grunenthal.com
Diese Gebrauchsinformation wurde zuletzt √ľberarbeitet im September 2009.

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Wirkstoff(e) Tramadol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller Gr√ľnenthal GmbH
Betäubungsmittel Nein
ATC Code N02AX02
Pharmakologische Gruppe Opioide

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden