Bopediat darf nicht eingenommen werden, wenn Sie oder Ihr Kind
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allergisch gegen Furosemid oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
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keinen Urin produzieren (Anurie) oder an akutem Nierenversagen mit Anurie leiden, das auf dieses Arzneimittel nicht anspricht.
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erhebliche Schwierigkeiten beim Wasserlassen haben, die auf eine Blockade des Urinflusses (Harnwegsobstruktion) zurückzuführen sind.
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eine geringe Menge an in Ihrem Körper zirkulierendem Blut oder anderen Flüssigkeiten aufweisen (Hypovolämie).
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ausgetrocknet (dehydriert) sind.
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sehr niedrige Kaliumspiegel im Blut (schwere Hypokaliämie) haben (siehe Abschnitt 4, „Welche Nebenwirkungen sind möglich?“).
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sehr niedrige Natriumspiegel im Blut (schwere Hyponatriämie) haben.
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eine Entzündung der Leber (Hepatitis) haben, die die Leberfunktion stark beeinträchtigt, und entweder eine Hämodialyse (ein Verfahren zur Entfernung von Abfallprodukten aus dem Blut, das bei Patienten mit Nierenerkrankungen angewendet wird) erhalten oder an schwerem Nierenversagen leiden.
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an einer durch Leberprobleme verursachten Funktionsstörung des Gehirns (hepatische Enzephalopathie) leiden.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem Arzt oder Apotheker Ihres Kindes oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie oder Ihr Kind Bopediat einnehmen, wenn Sie oder Ihr Kind:
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an Prädiabetes oder Diabetes (Erkrankung, bei der der Körper den Blutzuckerspiegel nicht ausreichend kontrollieren kann) leiden. Die Blutzuckerspiegel sollten regelmäßig überprüft werden.
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an Gicht (zu viel Harnsäure im Blut) leiden. Die Behandlung mit Bopediat kann zu häufigeren Gichtanfällen führen.
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Probleme mit Ihrer Leber haben, da das Risiko für das Auftreten einer hepatischen Enzephalopathie besteht; diese Erkrankung kann zu Verwirrtheit, Schläfrigkeit oder einem ungewöhnlichen Verhalten führen. Wenden Sie sich unverzüglich an Ihren Arzt, wenn Sie eines dieser Symptome bei sich bemerken.
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an einer Harnwegsobstruktion leiden.
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anomale Blutspiegel von Natrium (Salz), Kalium oder Kreatinin (ein Maß für die Nierenfunktion) aufweisen.
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einen niedrigen Blutdruck haben.
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während der Einnahme von Bopediat austrocknen (dehydrieren).
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an systemischem Lupus erythematodes (einer Erkrankung, bei der das Abwehrsystem des Körpers normales Gewebe angreift, was zu Symptomen wie geschwollenen Gelenken, Müdigkeit und Ausschlägen führt) leiden. Durch die Behandlung mit Bopediat könnte sich dies verschlimmern.
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andere medizinische Behandlungen anwenden, die zu einem Blutdruckabfall führen können, oder andere medizinische Probleme haben, die mit dem Risiko eines Blutdruckabfalls verbunden sind.
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schwanger sind.
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Nehmen Sie bei schwerem Hautausschlag, Blasenbildung, Abschälen der Haut, wunden Stellen im/am Mund oder an den Augen, Schwellung des Gesichts oder der Zunge, Fieber oder starkem Unwohlsein (schwerwiegende unerwünschte Reaktionen der Haut, SCARs) unverzüglich medizinische Hilfe in Anspruch.
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an einem hepatorenalen Syndrom (einer schwerwiegenden Erkrankung, bei der sich die Nierenfunktion aufgrund einer schweren Lebererkrankung verschlechtert) leiden.
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niedrige Proteinspiegel im Blut (Hypoproteinämie) haben.
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ein Frühgeborenes mit Gallensteinen (Cholelithiasis) sind.
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ein Säugling mit sekundärem Hyperparathyreoidismus (Überaktivität der Nebenschilddrüsen aufgrund einer anderen Erkrankung) oder einer Knochenerkrankung sind.
Während der Behandlung wird Ihr Arzt oder der Arzt Ihres Kindes medizinische Untersuchungen und Blutuntersuchungen veranlassen, um zu überprüfen, wie Ihre Behandlung oder die Ihres Kindes verläuft. Wenn Sie austrocknen (dehydrieren), zu viel Flüssigkeit verlieren oder das chemische
Gleichgewicht Ihres Körpers gestört wird (z. B. niedrige Kalium- oder Natriumspiegel), muss die Behandlung möglicherweise für kurze Zeit unterbrochen oder die Dosis reduziert werden.
Einwirkung von Sonnenlicht oder UV-Strahlen: Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Ihre Haut oder die Ihres Kindes nach Einwirkung von Sonnenlicht oder UV-Strahlen stark reagiert (dies kann sich z. B. als stärkere Neigung zu Rötungen, Verbrennungen oder Blasenbildung äußern [Lichtempfindlichkeit]), da Ihre Behandlung möglicherweise abgebrochen werden muss.
Wenn Sie dieses Arzneimittel einnehmen, sollten Sie oder Ihr Kind sich nur begrenzt der Sonne und UV-Strahlen aussetzen, Solariumsbesuche vermeiden, im Freien schützende Kleidung tragen und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) verwenden. Wenn eine Hautreaktion auftritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einer der oben genannten Punkte auf Sie oder Ihr Kind zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Bopediat einnehmen.
Neugeborene und Frühgeborene
Die Anwendung von Bopediat bei Neugeborenen und Frühgeborenen sollte von einem Arzt, Apotheker oder medizinischem Fachpersonal sorgfältig überwacht werden.
Bei Frühgeborenen kann dieses Arzneimittel das Risiko eines Herzleidens mit der Bezeichnung offener Ductus arteriosus (ein Blutgefäß in der Nähe des Herzens, das geöffnet bleibt, obwohl es sich nach der Geburt hätte schließen müssen) erhöhen. Ihr Arzt wird den Nutzen und die Risiken vor der Verabreichung dieses Arzneimittels sorgfältig abwägen und Ihr Kind während der Behandlung überwachen.
Wenn dieses Arzneimittel bei Neugeborenen und Frühgeborenen angewendet wird, kann für die Langzeitanwendung dieses Arzneimittels bei hohen Dosen eine Ultraschalluntersuchung der Nieren erforderlich sein.
Einnahme von Bopediat zusammen mit anderen Arzneimitteln
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie oder Ihr Kind andere Arzneimittel einnehmen, kürzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen.
Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie oder Ihr Kind folgende Arzneimittel einnehmen/anwenden:
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Arzneimittel, die die Kaliumspiegel im Blut senken können, wie z B. Entwässerungstabletten (Diuretika), Kortikosteroide, Tetracosactid, Amphotericin B und bestimmte Abführmittel
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Arzneimittel, die die Natriumspiegel in Ihrem Blut senken können, wie z. B. Diuretika, Desmopressin, bestimmte Antidepressiva, Carbamazepin und Oxcarbazepin
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Arzneimittel, die Ihr Hörvermögen beeinflussen können (wie Vancomycin, Teicoplanin, Aminoglykoside, Platinverbindungen und Schleifendiuretika)
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blutdrucksenkende Arzneimittel, einschließlich Digitalis-Arzneimittel, Diuretika, Angiotensin- Converting-Enzym-Hemmer, Angiotensin-II-Rezeptorblocker und Alpha-Blocker
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Arzneimittel, die Ciclosporin als Immunsuppressivum enthalten
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Phenytoin enthaltende Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie
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Arzneimittel gegen Diabetes wie Metformin
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Arzneimittel zur Behandlung von Verhaltens- oder psychischen Erkrankungen (wie Risperidon)
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Arzneimittel zur Behandlung von affektiven Störungen wie bipolarer Störung (Lithium)
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Arzneimittel, die eine als Torsades de pointes bezeichnete Art von Arrhythmie verursachen können. Dazu gehören:
O einige Antidepressiva (wie Citalopram, Escitalopram)
O einige Arzneimittel zur Behandlung von Stimmungsschwankungen und
Verhaltensstörungen (wie z. B. Phenothiazine [Chlorpromazin, Cyamemazin,
Fluphenazin, Levomepromazin, Pipotiazin, Mequitazin], Benzamide [Amisulprid, Sulpirid, Sultoprid, Tiaprid], Butyrophenone [Droperidol, Haloperidol, Pipamperon], Pimozid, Sertindol, Flupentixol, Zuclopenthixol)
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einige Antibiotika aus der Gruppe der Makrolide (wie z. B. Spiramycin [intravenös], Erythromycin [intravenös]) oder der Fluorchinolon-Gruppe (wie Moxifloxacin, Levofloxacin)
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einige Arzneimittel zur Behandlung von Krebs und seinen Nebenwirkungen (wie Toremifen, Arsenverbindungen und Dolasetron intravenös)
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einige Arzneimittel zur Behandlung von Malaria (wie Halofantrin und Lumefantrin)
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einige Arzneimittel zur Behandlung von Infektionen, die durch Pilze oder Parasiten verursacht werden (wie Pentamidin)
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einige Arzneimittel zur Behandlung von Verstopfung (wie Cisaprid, Prucaloprid)
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einige Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen (wie Chinidin, Hydrochinidin, Disopyramid, Dofetilid, Amiodaron, Sotalol, Ibutilid, Dronedaron)
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Bepridil (ein Arzneimittel zur Behandlung von Angina pectoris [Schmerzen im Brustkorb])
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Vincamin intravenös (ein Arzneimittel, das zur Behandlung leichter altersbedingter neurologischer Störungen angewendet wird)
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Methadon (ein Arzneimittel zur Behandlung von Drogensucht) (siehe Abschnitt „Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen“)
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Arzneimittel, die bei gleichzeitiger Anwendung mit Furosemid eine Nephrotoxizität und/oder Nierenschädigung verursachen können, z. B.:
O Arzneimittel, die Aminoglykoside (eine Art von Antibiotika) enthalten
O ACE-Hemmer oder Angiotensin-II-Rezeptorblocker (gegen Bluthochdruck) O nicht steroidale Antirheumatika und Acetylsalicylsäure (Aspirin)
O Arzneimittel, die jodhaltige Kontrastmittel enthalten, für diagnostische Zwecke
Ihr Arzt muss möglicherweise Ihre Dosis oder die Dosis Ihres Kindes ändern und/oder andere Vorsichtsmaßnahmen treffen, wenn Sie oder Ihr Kind das folgende Arzneimittel einnehmen:
Aliskiren, zur Behandlung von Bluthochdruck.
Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit
Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
Bisher liegen keine oder nur begrenzte Daten zur Anwendung von Furosemid bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität (schädliche Wirkungen für die Fortpflanzungsfähigkeit) gezeigt.
Die Anwendung von Bopediat während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine Empfängnisverhütung anwenden, wird nicht empfohlen.
Furosemid bzw. seine Metaboliten gehen in einem so großen Umfang in die Muttermilch über, dass Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Säuglinge wahrscheinlich sind. Das Stillen soll während der Behandlung mit Bopediat unterbrochen werden.
Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
Bopediat hat keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen.
Bopediat enthält Natrium
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h., es ist nahezu „natriumfrei“.
Bopediat enthält Sulfite
Kann in seltenen Fällen schwere Überempfindlichkeitsreaktionen und Bronchialkrämpfe (Bronchospasmen) hervorrufen.