Levebon 750 mg - Filmtabletten

Abbildung Levebon 750 mg - Filmtabletten
Wirkstoff(e) Levetiracetam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.11.2011
ATC Code N03AX14
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Levebon ist ein Antiepileptikum (ein Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen bei Epilepsie).

Levebon wird angewendet:

alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie), oder als Zusatzbehandlung zu anderen Arzneimitteln gegen Epilepsie bei:

  • partiellen Anf√§llen mit oder ohne sekund√§re Generalisierung (einer Art von Epilepsie, bei der die Patienten wiederholte Anf√§lle haben, die zun√§chst nur eine Seite des Gehirns betreffen, sich aber sp√§ter auf gr√∂√üere Bereiche auf beiden Seiten des Gehirns ausweiten k√∂nnen) bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab einem K√∂rpergewicht von 25 kg.
  • myoklonischen Anf√§llen (kurze schockartige Zuckungen eines Muskels oder einer Muskelgruppe) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit juveniler myoklonischer Epilepsie.
  • prim√§r generalisierten tonisch-klonischen Anf√§llen (ausgepr√§gte Anf√§lle, einschlie√ülich Bewusstlosigkeit) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit idiopathischer generalisierter Epilepsie (die Form von Epilepsie, die genetisch bedingt zu sein scheint).

Levebon wurde Ihnen von Ihrem Arzt verordnet, um die Anzahl Ihrer Anfälle zu verringern.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Levebon darf nicht eingenommen werden,

wenn Sie allergisch gegen Levetiracetam bzw. andere Pyrrolidon-Derivate (ähnliche Wirkstoffe) oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Levebon einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Levebon ist erforderlich,

  • falls Sie an Nierenbeschwerden leiden: Beachten Sie in diesem Fall die Anweisungen Ihres Arztes. Er wird entscheiden, ob Ihre Dosis angepasst werden muss.
  • falls Sie bei Ihrem Kind eine Verlangsamung des Wachstums beobachten oder die Pubert√§t ungew√∂hnlich verl√§uft: Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
  • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Levebon behandelt wurde, dachte daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen von Depression und/oder Suizidgedanken haben, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend ist oder länger als ein paar Tage anhält:

Ungewöhnliche Gedanken, Reizbarkeit oder aggressivere Reaktionen als gewöhnlich, oder wenn Sie oder Ihre Familie und Freunde wesentliche Veränderungen der Stimmung oder des Verhaltens bemerken.

Kinder und Jugendliche

Levebon-Filmtabletten sind nicht f√ľr die Anwendung bei S√§uglingen, Kleinkindern und Kindern unter 6 Jahren geeignet. F√ľr diese Patientengruppe steht Levebon 100 mg/ml- L√∂sung zum Einnehmen zur Verf√ľgung. Der Arzt verordnet die entsprechend Alter, K√∂rpergewicht und erforderlicher Dosis am besten geeignete Darreichungsform, Packungsgr√∂√üe und Arzneimittelst√§rke.

Einnahme von Levebon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

  • Sie d√ľrfen Macrogol (ein Arzneimittel, das als Abf√ľhrmittel verwendet wird) eine Stunde vor und eine Stunde nach der Einnahme von Levetiracetam nicht einnehmen, da es dessen Wirkung herabsetzen kann.
  • Wenn Sie Methotrexat (ein Arzneimittel zur Behandlung chronisch-entz√ľndlicher Erkrankungen) gemeinsam mit Levetiracetam einnehmen, wird Ihr Arzt die Konzentrationen der beiden Arzneimittel in Ihrem Blut √ľberwachen.

Einnahme von Levebon zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Sie können Levebon mit oder ohne Nahrung einnehmen.

Nehmen Sie Levebon vorsichtshalber nicht zusammen mit Alkohol ein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Levetiracetam darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies nach sorgf√§ltiger Abw√§gung f√ľr erforderlich h√§lt.

Sie d√ľrfen Ihre Behandlung nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt abbrechen.

Ein Risiko von Geburtsfehlern f√ľr Ihr ungeborenes Kind kann nicht vollst√§ndig ausgeschlossen werden.

Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Levebon kann Ihre F√§higkeit zum Lenken eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen beeintr√§chtigen, denn Sie k√∂nnen sich w√§hrend der Behandlung mit Levebon m√ľde f√ľhlen. Dies gilt besonders zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosissteigerung. Sie sollen kein Fahrzeug lenken oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis sich herausgestellt hat, dass Ihre F√§higkeit zur Durchf√ľhrung solcher Aktivit√§ten nicht beeintr√§chtigt ist.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Levebon muss zweimal täglich eingenommen werden, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit. Nehmen Sie bitte die Anzahl der Filmtabletten gemäß der Anordnung Ihres Arztes ein.

Es können bei Anwendung der Levebon-Filmtabletten nicht alle der folgenden Dosisempfehlungen umgesetzt werden. In diesen Fällen sind andere Levebon- Darreichungsformen zu verwenden.

Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) ab 50 kg Körpergewicht:

Monotherapie

Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 1000 mg (4 Filmtabletten) und 3000 mg (12 Filmtabletten) täglich.

Zu Beginn der Behandlung mit Levebon wird Ihr Arzt Ihnen zun√§chst f√ľr zwei Wochen eine niedrigere Dosis verschreiben, bevor Sie die niedrigste f√ľr Sie geeignete Dosis erhalten.

Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 1000 mg nehmen Sie 2 Filmtabletten morgens und 2 Filmtabletten abends ein.

Zusatzbehandlung

Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 1000 mg (4 Filmtabletten) und 3000 mg (12 Filmtabletten) täglich.

Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 1000 mg nehmen Sie 2 Filmtabletten morgens und 2 Filmtabletten abends ein.

Dosierung bei Säuglingen und Kleinkindern (1 Monat bis 23 Monate), Kindern (2 bis 11 Jahre) und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) unter 50 kg Körpergewicht:

Ihr Arzt wird Ihnen oder Ihrem Kind die am besten geeignete Darreichungsform von Levebon bezogen auf Ihr Alter, Ihr Gewicht und Ihre benötigte Dosis verordnen.

Levebon 100 mg/ml-L√∂sung zum Einnehmen ist f√ľr S√§uglinge, Kleinkinder und Kinder unter 6 Jahren und f√ľr Kinder, die weniger als 25 kg wiegen, und wenn die genaue Dosierung nicht mit den Filmtabletten erreicht werden kann, eine besser geeignete Darreichungsform.

Die Dosis beträgt in der Regel zwischen 20 mg pro kg Körpergewicht und 60 mg pro kg Körpergewicht täglich.

Beispiel: Bei einer Tagesdosis von 20 mg pro kg Körpergewicht geben Sie Ihrem 25 kg schweren Kind 1 Filmtablette morgens und 1 Filmtablette abends.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut zusammen mit ausreichend Fl√ľssigkeit (z.B. einem Glas Wasser) ein. Sie k√∂nnen unabh√§ngig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Die Tagesdosis wird auf zwei gleich gro√üe Einzeldosen verteilt.

Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Dauer der Anwendung

  • Levebon ist zur Langzeitbehandlung vorgesehen. Nehmen Sie Levebon so lange ein, wie Ihr Arzt es Ihnen gesagt hat.
  • Beenden Sie Ihre Behandlung nicht selbst ohne R√ľcksprache mit Ihrem Arzt, denn dadurch k√∂nnten Ihre Anf√§lle h√§ufiger auftreten. Falls Ihr Arzt entscheiden sollte, die Behandlung mit Levebon zu beenden, wird er Ihnen mitteilen, wie Sie Levebon langsam (schrittweise) absetzen.

Wenn Sie eine größere Menge von Levebon eingenommen haben als Sie sollten

Mögliche Nebenwirkungen bei einer zu hohen Dosis Levebon sind Schläfrigkeit, Ruhelosigkeit, Aggression, Verringerung der Aufmerksamkeit, Hemmung der Atmung und Koma.

Benachrichtigen Sie bitte einen Arzt, falls Sie mehr Filmtabletten als vorgeschrieben eingenommen haben bzw. nehmen Sie sofort Kontakt mit der Notfallabteilung des n√§chsten Krankenhauses auf. Nehmen Sie die restlichen Filmtabletten oder die Verpackung mit, damit sich der Arzt √ľber den aufgenommenen Wirkstoff informieren kann.

Information f√ľr den Arzt:

Zu Symptomen und Therapie bei √úberdosierung finden Sie Hinweise am Ende dieser Gebrauchsinformation.

Wenn Sie die Einnahme von Levebon vergessen haben

Benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt, falls Sie eine oder mehrere Einnahmen vergessen haben.

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Levebon abbrechen

Bei Beendigung der Behandlung soll Levebon genauso wie andere antiepileptische Arzneimittel schrittweise abgesetzt werden, um eine Erhöhung der Anfallshäufigkeit zu vermeiden.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder suchen Sie die nächstgelegene Notfallambulanz auf bei:

  • Schw√§che, Gef√ľhl von Benommenheit oder Schwindel oder Schwierigkeiten zu atmen, da dies Anzeichen einer schwerwiegenden allergischen (anaphylaktischen) Reaktion sein k√∂nnen
  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen (Quincke-√Ėdem)
  • grippe√§hnlichen Beschwerden und Ausschlag im Gesicht gefolgt von einem ausgedehnten Ausschlag mit hoher Temperatur, erh√∂hten Leberenzymwerten in Bluttests und erh√∂hter Anzahl einer bestimmten Art wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) und vergr√∂√üerter Lymphknoten (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])
  • Beschwerden wie geringe Urinmengen, M√ľdigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit und Schwellungen der Beine, Kn√∂chel oder F√ľ√üe, da dies Anzeichen f√ľr eine pl√∂tzlich verringerte Nierenfunktion sein k√∂nnen
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkler Fleck in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme)
  • ausgedehntem Ausschlag mit Blasen und abbl√§tternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson Syndrom)
  • schwerwiegenderer Auspr√§gung eines Ausschlags, der eine Hautabl√∂sung an mehr als 30% der K√∂rperoberfl√§che hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Anzeichen schwerwiegender geistiger Ver√§nderung oder wenn jemand in Ihrem Umfeld bei Ihnen Anzeichen von Verwirrtheit, Somnolenz (Schl√§frigkeit), Amnesie (Ged√§chtnisverlust), Beeintr√§chtigung des Ged√§chtnisses (Vergesslichkeit), anormales Verhalten oder andere neurologische Erscheinungen, einschlie√ülich unfreiwillige oder unkontrollierte Bewegungen, feststellt. Dies k√∂nnten Anzeichen einer Enzephalopathie sein.

Die am h√§ufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Entz√ľndungen des Nasen-Rachen- Raumes (Nasopharyngitis), Schl√§frigkeit (Somnolenz), Kopfschmerzen, M√ľdigkeit und Schwindel. Zu Behandlungsbeginn oder bei einer Dosissteigerung k√∂nnen Nebenwirkungen wie Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit und Schwindel h√§ufiger auftreten. Im Laufe der Zeit sollten diese Nebenwirkungen jedoch schw√§cher werden.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Verminderte Anzahl an Blutpl√§ttchen, verminderte Anzahl an wei√üen Blutk√∂rperchen
  • Gewichtsverlust, Gewichtszunahme
  • Selbstmord- (Suizid-)versuch und Suizidgedanken, psychische St√∂rungen, anormales Verhalten, Wahnvorstellung (Halluzination), Wut, Verwirrtheit, Panikattacke, emotionale Instabilit√§t/Stimmungsschwankungen, Unruhe mit heftigen Bewegungen (Agitiertheit)
  • Ged√§chtnisverlust (Amnesie), Beeintr√§chtigung des Ged√§chtnisses (Vergesslichkeit), mangelnde Koordination der Bewegungen (Koordinationsst√∂rung/Ataxie), Kribbeln (Par√§sthesie), Aufmerksamkeitsst√∂rungen (Konzentrationsst√∂rungen)
  • Doppeltsehen (Diplopie), verschwommenes Sehen
  • Erh√∂hte/anormale Werte in Leberfunktionstests
  • Haarausfall, Ekzem, Juckreiz
  • Muskelschw√§che, Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Verletzung

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Infektion
  • Verminderte Anzahl aller Arten von Blutk√∂rperchen, verminderte Anzahl bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen
  • Schwerwiegende allergische Reaktionen (DRESS, anaphylaktische Reaktion, Quincke- √Ėdem: Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen)
  • Verringerte Natriumkonzentration im Blut
  • Selbstmord (Suizid), Pers√∂nlichkeitsst√∂rungen, anormales Denken (langsames Denken, Unf√§higkeit sich zu konzentrieren)
  • Fieberwahn (Delirium)
  • Enzephalopathie (ein bestimmter krankhafter Zustand des Gehirns)
  • Unwillk√ľrliche und nicht unterdr√ľckbare, krampfartige Anspannungen von Muskeln, die Kopf, Rumpf und Gliedma√üen betreffen; Schwierigkeiten, Bewegungen zu kontrollieren, √úberaktivit√§t (Dyskinesie, Hyperkinesie)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
  • Leberversagen, Leberentz√ľndung (Hepatitis)
  • pl√∂tzliche Verringerung der Nierenfunktion
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkle Flecken in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, von einem dunklen Ring umgeben) (Erythema multiforme); schwerwiegender ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und abbl√§tternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson Syndrom), und eine schwerwiegendere Auspr√§gung, die eine Hautabl√∂sung an mehr als 30% der K√∂rperoberfl√§che hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse).
  • Rhabdomyolyse (Abbau von Muskelgewebe) und damit assoziierter erh√∂hter Kreatinphosphokinase im Blut. Die Pr√§valenz bei japanischen Patienten ist signifikant h√∂her als bei nicht-japanischen Patienten.
  • Hinken oder Schwierigkeiten beim Gehen

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt anzeigen (siehe Angaben weiter unten). Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf Etikett, Blisterpackung und Umkarton nach ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Levebon enthält

  • Der Wirkstoff ist: Levetiracetam. 1 Filmtablette enth√§lt 750 mg Levetiracetam.
  • Die sonstigen Bestandteile sind:
    Tablettenkern: Maisst√§rke, Povidon, Magnesiumstearat, hochdisperses Siliciumdioxid. Film√ľberzug: Polyvinylalkohol ‚Äď teilweise hydrolysiert, Titandioxid (E 171), Macrogol 3350, Talkum (E 553b), Gelborange S-Aluminiumlack (E 110), Eisenoxid rot (E 172).

Wie Levebon aussieht und Inhalt der Packung

Levebon 750 mg-Filmtabletten sind orange und kapselförmig, mit Bruchkerbe auf einer Seite. Die Filmtablette kann in gleiche Dosen geteilt werden.

Levebon ist in Blisterpackungen und in Tablettenbehältnissen verpackt.

Die Blisterpackungen enthalten 10, 20, 30, 50, 60, 90, 100, 120 und 200 Filmtabletten. Die Tablettenbehältnisse enthalten 10, 20, 30, 50, 60, 90, 100, 120 und 200 Filmtabletten Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach

Z.Nr.: 1-30891

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im J√§nner 2022.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Symptome einer √úberdosierung

Bei √úberdosierung von Levetiracetam wurde Somnolenz, Agitation, Aggression, herabgesetztes Bewusstsein, Atemdepression und Koma beobachtet.

Behandlung einer √úberdosierung

Nach einer akuten √úberdosierung kann der Magen durch Magensp√ľlung oder durch Ausl√∂sen von Erbrechen entleert werden. Ein spezifisches Antidot f√ľr Levetiracetam ist nicht bekannt. Die Behandlung einer √úberdosierung erfolgt symptomatisch und kann eine H√§modialyse einschlie√üen. Die Extraktionsrate bei Dialyse betr√§gt f√ľr Levetiracetam 60% und f√ľr den prim√§ren Metaboliten 74%.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Levebon 750 mg - Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Levetiracetam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 30.11.2011
ATC Code N03AX14
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden