Levetiracetam medicamentum 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Abbildung Levetiracetam medicamentum 100 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Wirkstoff(e) Levetiracetam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller medicamentum pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.05.2018
ATC Code N03AX14
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antiepileptika

Zulassungsinhaber

medicamentum pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Levetiracetam medicamentum ist ein Antiepileptikum (ein Arzneimittel zur Behandlung von Anfällen bei Epilepsie).

Levetiracetam medicamentum wird angewendet:

  • alleine, ohne andere Arzneimittel gegen Epilepsie (Monotherapie), zur Behandlung einer bestimmten Art von Epilepsie bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 16 Jahren, bei denen erstmals Epilepsie festgestellt wurde. Epilepsie ist eine Erkrankung, bei der die Patienten wiederholte Anf√§lle haben. Levetiracetam wird bei der Art von Epilepsie angewendet, bei der die Anf√§lle zun√§chst nur eine Seite des Gehirns betreffen, sich aber sp√§ter auf gr√∂√üere Bereiche auf beiden Seiten des Gehirns ausweiten k√∂nnen (partielle Anf√§lle mit oder ohne sekund√§rer Generalisierung). Levetiracetam wurde Ihnen von Ihrem Arzt verordnet, um die Anzahl Ihrer Anf√§lle zu verringern.
  • als Zusatzbehandlung zu anderen Arzneimitteln gegen Epilepsie bei:
  • partiellen Anf√§llen mit oder ohne sekund√§rer Generalisierung bei Erwachsenen, Jugendlichen, Kindern ab einem Alter von 4 Jahren.
  • myoklonischen Anf√§llen (kurze schockartige Zuckungen eines Muskels oder einer Muskelgruppe) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit juveniler myoklonischer Epilepsie.
  • prim√§r generalisierten tonisch-klonischen Anf√§llen (ausgepr√§gte Anf√§lle, einschlie√ülich Bewusstlosigkeit) bei Erwachsenen und Jugendlichen ab einem Alter von 12 Jahren mit idiopathischer generalisierter Epilepsie (die Form von Epilepsie, die genetisch bedingt zu sein scheint).

Levetiracetam medicamentum Konzentrat zur Herstellung einer Infusionsl√∂sung ist eine Alternative f√ľr Patienten, wenn die orale Therapie mit Levetiracetam zeitweise nicht m√∂glich ist.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Levetiracetam medicamentum darf nicht angewendet werden,

wenn Sie allergisch gegen Levetiracetam, Pyrrolidonderivate oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Levetiracetam medicamentum bei Ihnen angewendet wird.

  • Falls Sie an Nierenbeschwerden leiden: Beachten Sie in diesem Fall die Anweisungen Ihres Arztes. Er/Sie wird dann entscheiden, ob Ihre Dosis angepasst werden muss.
  • Falls Sie bei Ihrem Kind eine Verlangsamung des Wachstums beobachten oder die Pubert√§t ungew√∂hnlich verl√§uft, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
  • Eine geringe Anzahl von Patienten, die mit Antiepileptika wie Levetiracetam medicamentum behandelt wurden, dachten daran, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Wenn Sie irgendwelche Anzeichen von Depression und/oder Suizidgedanken haben, benachrichtigen Sie bitte Ihren Arzt.
  • Wenn Sie eine famili√§re Vorgeschichte oder Krankengeschichte mit unregelm√§√üigem Herzschlag haben (sichtbar im Elektrokardiogramm) oder wenn Sie eine Erkrankung haben und/oder eine Behandlung erhalten, die Sie anf√§llig f√ľr einen unregelm√§√üigen Herzschlag oder St√∂rungen des Salzhaushaltes machen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn eine der folgenden Nebenwirkungen schwerwiegend ist oder länger als ein paar Tage anhält:

  • Ungew√∂hnliche Gedanken, Reizbarkeit oder aggressivere Reaktionen als gew√∂hnlich, oder wenn Sie oder Ihre Familie und Freunde wesentliche Ver√§nderungen der Stimmung oder des Verhaltens bemerken.
  • Verschlechterung der Epilepsie
    Ihre Anf√§lle k√∂nnen sich in seltenen F√§llen verschlechtern oder h√§ufiger auftreten. Dies geschieht haupts√§chlich im ersten Monat nach Beginn der Behandlung oder bei einer Erh√∂hung der Dosis. Wenn Sie w√§hrend der Einnahme von Levetiracetam eines dieser neuen Symptome versp√ľren, suchen Sie so schnell wie m√∂glich einen Arzt auf.

Kinder und Jugendliche

Levetiracetam medicamentum darf nicht zur alleinigen Behandlung (Monotherapie) bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren angewendet werden.

Anwendung von Levetiracetam medicamentum zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sie d√ľrfen Macrogol (ein Arzneimittel, das als Abf√ľhrmittel verwendet wird) eine Stunde vor und eine Stunde nach der Einnahme von Levetiracetam nicht anwenden, da es dessen Wirkung herabsetzen kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Levetiracetam darf in der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn Ihr Arzt dies nach sorgf√§ltiger Abw√§gung f√ľr erforderlich h√§lt.

Sie d√ľrfen Ihre Behandlung nicht ohne vorherige R√ľcksprache mit Ihrem Arzt abbrechen.

Ein Risiko von Geburtsfehlern f√ľr Ihr ungeborenes Kind kann nicht vollst√§ndig ausgeschlossen werden.

Das Stillen wird während der Behandlung nicht empfohlen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsfähigkeit und

Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Levetiracetam medicamentum kann Ihre F√§higkeit zum Steuern eines Fahrzeugs oder zum Bedienen von Werkzeugen oder Maschinen beeintr√§chtigen, denn Sie k√∂nnen sich bei der Behandlung mit Levetiracetam medicamentum m√ľde f√ľhlen. Dies gilt besonders zu Behandlungsbeginn oder nach einer Dosissteigerung. Sie sollten kein Fahrzeug steuern oder Werkzeuge oder Maschinen bedienen, bis sich herausgestellt hat, dass Ihre F√§higkeit zur Durchf√ľhrung solcher Aktivit√§ten nicht beeintr√§chtigt ist.

Levetiracetam medicamentum enthält Natrium.

Das Arzneimittel enth√§lt 2,5 mmol (oder 57 mg) Natrium pro maximaler Einzeldosis (0,8 mmol (oder 19 mg) pro Durchstechflasche). Wenn Sie eine kochsalzarme Di√§t einhalten m√ľssen, sollten Sie dies ber√ľcksichtigen.

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Wie wird es angewendet?

Ein Arzt oder das medizinische Fahrpersonal wird Ihnen Levetiracetam medicamentum als eine intravenöse Infusion verabreichen.

Levetiracetam medicamentum muss zweimal täglich angewendet werden, einmal morgens und einmal abends, jeden Tag ungefähr zur gleichen Uhrzeit.

Die intravenöse Formulierung ist eine Alternative zur Einnahme. Sie können von den Filmtabletten oder der Lösung zum Einnehmen direkt zu der intravenösen Anwendung wechseln oder umgekehrt, ohne Anpassung der Dosis. Ihre Gesamttagesdosis und die Häufigkeit der Anwendung bleiben identisch.

Begleittherapie und Monotherapie (ab 16 Jahre)

Dosierung bei Erwachsenen (‚Č•18 Jahre) und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) ab 50 kg K√∂rpergewicht:

Allgemeine Dosierung: Zwischen 1.000 mg und 3.000 mg täglich.

Zu Beginn der Behandlung mit Levetiracetam medicamentum wird Ihr Arzt Ihnen zun√§chst f√ľr zwei Wochen eine niedrigere Dosis verschreiben, bevor Sie die niedrigste f√ľr Sie geeignete Dosis erhalten.

Dosierung bei Kindern (4 bis 11 Jahre) und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre) unter 50 kg Körpergewicht:

Allgemeine Dosierung: Zwischen 20 mg pro kg Körpergewicht und 60 mg pro kg Körpergewicht täglich.

Art der Anwendung:

Levetiracetam medicamentum ist zur intravenösen Anwendung.

Die empfohlene Dosis wird in mindestens 100 ml kompatiblen Verd√ľnnungsmittel verd√ľnnt und √ľber 15 Minuten infundiert.

F√ľr √Ąrzte und medizinisches Fachpersonal sind in Abschnitt 6 detailliertere Anleitungen zur korrekten Anwendung von Levetiracetam medicamentum enthalten.

Dauer der Anwendung:

Es liegen keine Erfahrungen mit der intraven√∂sen Anwendung von Levetiracetam √ľber einen l√§ngeren Zeitraum als 4 Tage vor.

Wenn Sie die Anwendung von Levetiracetam medicamentum abbrechen

Bei Beendigung der Behandlung sollte Levetiracetam medicamentum schrittweise abgesetzt werden, um eine Erhöhung der Anfallshäufigkeit zu vermeiden. Sollte Ihr Arzt entscheiden, die Behandlung mit Levetiracetam medicamentum zu beenden, wird er/sie Ihnen genaue Anweisungen zum Ausschleichen der Einnahme geben.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt oder suchen Sie Ihre nächstgelegene Notfallambulanz auf bei:

  • Schw√§che, Gef√ľhl von Benommenheit oder Schwindel oder Schwierigkeiten zu atmen, da dies Anzeichen einer schwerwiegenden allergischen (anaphylaktischen) Reaktion sein k√∂nnen
  • Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen (Quincke-√Ėdem)
  • grippe√§hnlichen Symptomen und Ausschlag im Gesicht gefolgt von einem ausgedehnten Ausschlag mit hoher Temperatur, erh√∂hten Leberenzymwerten in Bluttests und erh√∂hter Anzahl einer bestimmten Art wei√üer Blutk√∂rperchen (Eosinophilie) und vergr√∂√üerten Lymphknoten (Arzneimittelexanthem mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS])
  • Symptomen wie geringe Urinmengen, M√ľdigkeit, √úbelkeit, Erbrechen, Verwirrtheit und Schwellungen der Beine, Kn√∂chel oder F√ľ√üe, da dies Anzeichen f√ľr eine pl√∂tzlich verringerte Nierenfunktion sein k√∂nnen
  • Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkler Fleck in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme)
  • ausgedehntem Ausschlag mit Blasen und abbl√§tternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson Syndrom)
  • schwerwiegenderer Auspr√§gung eines Ausschlags, der eine Hautabl√∂sung an mehr als 30 % der K√∂rperoberfl√§che hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse)
  • Anzeichen schwerwiegender geistiger Ver√§nderung oder wenn jemand in Ihrem Umfeld Anzeichen von Verwirrtheit, Somnolenz (Schl√§frigkeit), Amnesie (Ged√§chtnisverlust), Beeintr√§chtigung des Ged√§chtnisses (Vergesslichkeit), anormales Verhalten oder andere neurologische Symptome einschlie√ülich unfreiwilliger oder unkontrollierter Bewegungen, bemerkt. Dies k√∂nnten Symptome einer Enzephalopathie sein.

Die an den h√§ufigsten berichteten Nebenwirkungen sind Nasopharyngitis (Entz√ľndungen des Nasen-Rachen-Raumes), Somnolenz (Schl√§frigkeit), Kopfschmerzen, M√ľdigkeit und Schwindel. Zu Behandlungsbeginn oder bei einer Dosissteigerung k√∂nnen Nebenwirkungen wie Schl√§frigkeit, M√ľdigkeit und Schwindel h√§ufiger auftreten. Im Laufe der Zeit sollten diese Nebenwirkungen jedoch schw√§cher werden.

Sehr häufig: kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen

Nasopharyngitis (Entz√ľndungen des Nasen-Rachen-Raumes);

Somnolenz (Schläfrigkeit), Kopfschmerzen.

Häufig: kann 1 bis 10 von 100 Behandelten betreffen Anorexie (Appetitlosigkeit);

Depression, Feindseligkeit oder Aggression, Angst, Schlaflosigkeit, Nervosität oder Reizbarkeit;

Konvulsionen (Kr√§mpfe), Gleichgewichtsst√∂rungen, Schwindel (Gef√ľhl der Wackeligkeit), Lethargie (Mangel an Energie und Begeisterungsf√§higkeit), Tremor (unwillk√ľrliches Zittern);

Drehschwindel;

Husten;

Bauchschmerzen, Diarrhoe (Durchfall), Dyspepsie (Verdauungsstörungen), Erbrechen, Übelkeit;

Rash (Hautausschlag);

Asthenie (Schw√§chegef√ľhl)/M√ľdigkeit.

Gelegentlich: kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen

Verminderte Anzahl an Blutplättchen, verminderte Anzahl an weißen Blutkörperchen; Gewichtsverlust, Gewichtszunahme;

Suizidversuch und Suizidgedanken, mentale Störungen, anormales Verhalten, Halluzination, Wut, Verwirrtheit, Panikattacke, emotionale Instabilität/Stimmungsschwankungen, Agitiertheit;

Amnesie (Gedächtnisverlust), Beeinträchtigung des Gedächtnisses (Vergesslichkeit), Koordinationsstörung/Ataxie (mangelnde Koordination der Bewegungen), Parästhesie (Kribbeln), Aufmerksamkeitsstörungen (Konzentrationsstörungen);

Diplopie (Doppeltsehen), verschwommenes Sehen; erhöhte/anormale Werte in Leberfunktionstests; Haarausfall, Ekzem, Juckreiz;

Muskelschwäche, Myalgie (Muskelschmerzen); Verletzung.

Selten: kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen Infektion;

Verminderte Anzahl aller Arten von Blutkörperchen;

Schwerwiegende allergische Reaktionen (DRESS, anaphylaktische Reaktion [schwerwiegende und bedeutende allergische Reaktion], Quincke-√Ėdem [Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen]);

verminderte Natriumkonzentration im Blut

Suizid, Persönlichkeitsstörungen (Verhaltensstörungen), anormales Denken (langsames Denken, Unfähigkeit sich zu konzentrieren);

Delirium (Fieberwahn);

Enzephalopathie (ein bestimmter krankhafter Zustand des Gehirns; siehe Unterabschnitt ‚ÄěSprechen Sie umgehend mit Ihrem Arzt‚Äú f√ľr eine ausf√ľhrliche Beschreibung der Symptome);

Verschlechterung von Anfällen oder Erhöhung ihrer Häufigkeit;

unwillk√ľrliche und nicht unterdr√ľckbare, krampfartige Anspannungen von Muskeln, die Kopf, Rumpf und Gliedma√üen betreffen; Schwierigkeiten, Bewegungen zu kontrollieren, Hyperkinesie (√úberaktivit√§t);

Ver√§nderung des Herzrhythmus (Elektrokardiogramm); Pankreatitis (Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse); Leberversagen, Hepatitis (Leberentz√ľndung); pl√∂tzliche Verringerung der Nierenfunktion;

Hautausschlag, der Blasen bilden kann und wie kleine Zielscheiben aussieht (dunkle Flecken in der Mitte umgeben von einem blasseren Bereich, der von einem dunklen Ring umgeben ist) (Erythema multiforme); ausgedehnter Ausschlag mit Blasen und

abblätternder Haut, besonders um den Mund herum, an der Nase, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom), und eine schwerwiegendere Ausprägung, die eine Hautablösung an mehr als 30 % der Körperoberfläche hervorruft (toxische epidermale Nekrolyse);

Rhabdomyolyse (Abbau von Muskelgewebe) und damit assoziierter erhöhter Kreatinphosphokinase im Blut. Die Prävalenz bei japanischen Patienten ist signifikant höher als bei nicht-japanischen Patienten.

Hinken oder Schwierigkeiten beim Gehen.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen: Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen, Traisengasse 5, 1200 WIEN, √ĖSTERREICH, Fax: + 43

(0) 50 555 36207, Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Etikett der Durchstechflasche oder dem Umkarton nach ‚ÄěVerw. bis‚Äú bzw. ‚ÄěVerwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

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Weitere Informationen

Was Levetiracetam medicamentum enthält

  • Der Wirkstoff ist Levetiracetam.
    1 ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 100 mg Levetiracetam.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumacetat-Trihydrat, Natriumchlorid, Essigs√§ure 99%, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Levetiracetam medicamentum aussieht und Inhalt der Packung

Levetiracetam medicamentum Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung ist eine klare, farblose, sterile Lösung.

Levetiracetam medicamentum Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung ist in Faltschachteln zu 10 Durchstechflaschen à 5 ml verpackt.

Pharmazeutischer Unternehmer

medicamentum pharma GmbH, 8643 Allerheiligen im M√ľrztal Nr. 51

Hersteller im Exportland

LABORATORIOS NORMON, S.A.

Ronda de Valdecarrizo, 6 - 28760 Tres Cantos ‚Äď Madrid, Spanien

Umpacker

UAB Entafarma KlonńónŇ≥ vs. 1 19156 ҆irvintŇ≥ r. sav Litauen oder

UAB Actiofarma Kauno m. sav., Kauno m, Islandijos pl 209A, Litauen

Z.-Nr.: 135789-F

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im 05/2021.

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Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Angaben zur korrekten Anwendung von Levetiracetam medicamentum sind in Abschnitt 3 enthalten.

1 Durchstechflasche Levetiracetam medicamentum Konzentrat enthält 500 mg Levetiracetam (5 ml eines 100 mg/ml Konzentrats). Die zum Erreichen einer auf zwei Einzeldosen aufgeteilte Tagesdosis von 500 mg, 1000 mg, 2000 mg bzw. 3000 mg empfohlene Herstellung und Anwendung von Levetiracetam medicamentum Konzentrat ist in Tabelle 1 dargestellt.

Tabelle 1. Herstellung und Anwendung von Levetiracetam medicamentum Konzentrat

Dosis Entnahme-Volumen Volumen des Infusionsdauer Häufigkeit der Tagesdosis
¬† ¬† Verd√ľnnungs- ¬† Anwendung ¬†
    mittels      
250 mg 2,5 ml (eine halbe 5-ml- 100 ml 15 Minuten Zweimal täglich 500 mg/Tag
  Durchstechflasche)        
500 mg 5 ml (eine 5-ml- 100 ml 15 Minuten Zweimal täglich 1000 mg/Tag
  Durchstechflasche)        
1000 mg 10 ml (zwei 5-ml- 100 ml 15 Minuten Zweimal täglich 2000 mg/Tag
  Durchstechflaschen)        
1500 mg 15 ml (drei 5-ml- 100 ml 15 Minuten Zweimal täglich 3000 mg/Tag
  Durchstechflaschen)        

Dieses Arzneimittel ist nur zur Einmalentnahme bestimmt, nicht verwendete Lösung ist zu verwerfen.

Haltbarkeit nach Verd√ľnnung:

Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden. Wenn es nicht sofort verwendet wird, liegen die in-use Lagerzeiten und -bedingungen vor der Anwendung in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht l√§nger als 24 Stunden bei 15¬įC bis 25¬įC betragen, es sei denn die Verd√ľnnung wurde unter kontrollierten und validierten aseptischen Bedingungen durchgef√ľhrt.

Nach Mischen mit den nachfolgend aufgef√ľhrten Verd√ľnnungsmitteln ist Levetiracetam medicamentum Konzentrat √ľber mindestens 24 Stunden bei Aufbewahrung in PVC-Beuteln unter kontrollierter Raumtemperatur (15¬įC ‚Äď 25¬įC) physikalisch kompatibel und chemisch stabil.

Verd√ľnnungsmittel:

Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %) Injektionslösung Ringer-Lactat-Injektionslösung

Glucose 50 mg/ml (5 %) Injektionslösung

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Wirkstoff(e) Levetiracetam
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller medicamentum pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.05.2018
ATC Code N03AX14
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden