Minirin Melt 60 ”g - Lyophilisat zum Einnehmen

Abbildung Minirin Melt 60 ”g - Lyophilisat zum Einnehmen
Wirkstoff(e) Desmopressin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.05.2006
ATC Code H01BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hypophysenhinterlappenhormone

Zulassungsinhaber

Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H.

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Desmopressin Actavis 0,1mg/ml Nasenspray Desmopressin Actavis
Minirin 0,2 mg - Tabletten Desmopressin Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H.
Nocdurna 50 Mikrogramm – Lyophilisat zum Einnehmen Desmopressin FERRING Arzneimittel Ges.m.b.H
Minirin Melt 120 ”g - Lyophilisat zum Einnehmen Desmopressin Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H.
Octostim 1,5 mg/ml - Nasalspray Desmopressin Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H.

Gebrauchsinformation

Was ist es und wofĂŒr wird es verwendet?

MINIRIN ist dem Vasopressin, einem natĂŒrlichen Hormon der menschlichen GehirnanhangsdrĂŒse, das den Wasserhaushalt des Körpers regelt, nachgebildet. MINIRIN verringert die Ausscheidung ĂŒbermĂ€ĂŸiger Harnmengen.

MINIRIN Melt wird fĂŒr folgende Anwendungsgebiete verwendet:

  • Zentraler Diabetes insipidus (Erkrankung mit erhöhter Wasserausscheidung, bei der die ADH- Bildung im Gehirn gestört ist; ADH = antidiuretisches Hormon ist ein Hormon der HirnanhangdrĂŒse, das die Wasserausscheidung vermindert), Polyurie (ĂŒbermĂ€ĂŸige Vermehrung der Harnmenge) und Polydipsie (gesteigertes Durstempfinden und vermehrte FlĂŒssigkeitsaufnahme)
  • PrimĂ€re Enuresis nocturna (nĂ€chtliches BettnĂ€ssen) nach Ausschluss anderer Ursachen, verursacht durch nĂ€chtlichen ADH-Mangel (Mangel an antidiuretischem Hormon).
  • Nykturie (vermehrte nĂ€chtliche Harnentleerung) bei Erwachsenen, die mit nĂ€chtlicher Polyurie verbunden ist, d.h. wenn die nĂ€chtliche Harnmenge die BlasenkapazitĂ€t ĂŒbersteigt

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Was mĂŒssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

MINIRIN Melt darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Desmopressin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Schwangerschaftstoxikosen.
  • bei krankhaft gesteigertem DurstgefĂŒhl mit stark erhöhter FlĂŒssigkeitsaufnahme („Vieltrinker“).
  • bei bereits bestehendem vermindertem Gehalt des Blutserums an Natrium (HyponatriĂ€mie).
  • bei mĂ€ĂŸig starken bis schweren Nierenfunktionsstörungen.
  • bei HerzleistungsschwĂ€che und anderen Erkrankungen, die eine Behandlung mit harntreibenden Arzneimitteln erfordern.
  • bei Patienten mit Syndrom der inadĂ€quaten ADH-Sekretion (SIADH).
  • bei Patienten mit von Willebrand-JĂŒrgens-Syndrom (Subtyp IIb) und thrombotisch- thrombozytopenischer Purpura (TTP).

Bei Patienten mit Herzleiden, hohem Blutdruck und chronischem Nierenleiden mĂŒssen die unten angefĂŒhrten Nebenwirkungen in Betracht gezogen werden.

MINIRIN sollte mit Vorsicht bei zystischer Fibrose (generalisierter Funktionsstörung von DrĂŒsen) angewendet werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie:

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Medikamente (auch selbstgekaufte!) einnehmen.

Alle vom Arzt angeordneten Kontrollen sind einzuhalten.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie MINIRIN einnehmen.

Bei der Behandlung des BettnĂ€ssens und der Nykturie sollte 1 Stunde vor der Anwendung und 6 – 8 Stunden danach die FlĂŒssigkeitszufuhr eingeschrĂ€nkt werden, um mögliche Nebenwirkungen zu vermeiden. Nur Durst löschen ist erlaubt.

Vermeiden Sie wĂ€hrend der Anwendung von MINIRIN eine ĂŒbermĂ€ĂŸige FlĂŒssigkeitsaufnahme.

Dies ist besonders wichtig bei Kleinkindern und bei Àlteren Patienten sowie bei Krankheiten mit gestörtem Wasser- und Salzhaushalt und bei erhöhtem SchÀdelinnendruck (intrakranieller Druck).

Die Behandlung ohne gleichzeitige Verminderung der FlĂŒssigkeitsaufnahme kann zu einer ÜberwĂ€sserung des Körpers (Wasserretention) und einem verminderten Natrium-Gehalt im Blut (HyponatriĂ€mie) fĂŒhren. Dies ist von Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, erniedrigtem Natrium-Serumspiegel, Gewichtszunahme und in schweren FĂ€llen KrĂ€mpfen begleitet.

Um eine HyponatriĂ€mie zu vermeiden, ist Vorsicht geboten, wenn bei Ihnen bereits ein FlĂŒssigkeits- oder Elektrolyt-Ungleichgewicht besteht (kann z.B. durch starken Durchfall, systemische Infektionen oder Fieber hervorgerufen werden).

Wenn Sie mit Diuretika (=Arzneimittel, die die Harnausscheidung steigern) behandelt werden, ist ebenfalls Vorsicht geboten. Ihr Arzt wird in diesen FĂ€llen entsprechende Vorsichtsmaßnahmen treffen.

Warnhinweis: Die Anwendung des Arzneimittels MINIRIN kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen fĂŒhren.

Einnahme von MINIRIN Melt zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, kĂŒrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Bestimmte Medikamente können die Wirkung von MINIRIN Melt beeintrÀchtigen.

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von MINIRIN verstÀrken:

  • Indometacin und eventuell andere nichtsteroidale Antirheumatika (NSARs)
  • Clofibrat (zur Senkung der Blutfettwerte)
  • Oxytocin (zur Förderung der Geburtswehen)
  • Carbamazepin (zur Behandlung von Epilepsie)
  • Trizyklische Antidepressiva und Serotoninwiederaufnahme-Hemmer (zur Behandlung von Depressionen)
  • Chlorpromazin (zur Behandlung von psychischen Erkrankungen)

Folgende Arzneimittel können die Wirkung von MINIRIN abschwÀchen:

  • Lithium (zur Behandlung von Depressionen)
  • Glibenclamid (zur Behandlung von Zuckerkrankheit)

Bestimmte Rheumamittel (nichtsteroidale Antirheumatika) können eine ÜberwĂ€sserung des Körpers (Wasserretention) und einen verminderten Natrium-Gehalt im Blut (HyponatriĂ€mie) verursachen.

Loperamid (in bestimmten Mitteln gegen Durchfall enthalten) steigert die Konzentration von MINIRIN im Blutserum und kann damit das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen.

Einnahme von MINIRIN Melt zusammen mit Nahrungsmitteln, GetrÀnken und Alkohol

Vermeiden Sie wĂ€hrend der Anwendung von MINIRIN eine ĂŒbermĂ€ĂŸige FlĂŒssigkeitsaufnahme.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft:

Daten ĂŒber schwangere Frauen mit Diabetes insipidus zeigen keine Nebenwirkungen von Desmopressin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Ungeborenen bzw. des neugeborenen Kindes.

Stillzeit:

Die Mengen an Desmopressin, die auf das Kind ĂŒbertragen werden könnten, sind zu gering, um die Harnausscheidung zu beeinflussen.

Ob MINIRIN Melt wÀhrend der Schwangerschaft oder Stillperiode angewendet werden kann, entscheidet Ihr Arzt.

VerkehrstĂŒchtigkeit und FĂ€higkeit zum Bedienen von Maschinen

Nach bisherigen Erfahrungen hat Desmopressin im Allgemeinen keinen Einfluss auf die Konzentrations- und ReaktionsfÀhigkeit. Durch das Auftreten von Nebenwirkungen kann jedoch gegebenenfalls das Reaktionsvermögen verÀndert und die FÀhigkeit zum Lenken von Fahrzeugen und zum Bedienen von Maschinen beeintrÀchtigt werden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Bitte halten Sie sich an die Anwendungsvorschriften, da MINIRIN Melt sonst nicht richtig wirken kann!

Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Es gelten folgende Einnahmevorschriften:

Zentraler Diabetes insipidus und Polyurie/Polydipsie

In welcher Dosierung und wie oft sollten Sie MINIRIN Melt einnehmen?

Die Tagesdosis liegt normalerweise zwischen 120 Mikrogramm und 720 Mikrogramm. Die Dosierung zu Beginn sollte bei Erwachsenen und Kindern bei 3-mal tÀglich 60 Mikrogramm liegen und dann individuell angepasst werden. Die Erhaltungsdosis liegt normalerweise bei 3-mal tÀglich 60 Mikrogramm bis 120 Mikrogramm.

FĂŒr Kleinkinder und SĂ€uglinge steht MINIRIN – Lösung zur intranasalen Anwendung zur VerfĂŒgung.

Bei Anzeichen von Wasserretention/HyponatriĂ€mie (Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Gewichtszunahme und in schweren FĂ€llen KrĂ€mpfe) muss die Behandlung unterbrochen und die Dosierung angepasst werden.

Wie lange sollten Sie MINIRIN Melt einnehmen?

MINIRIN Melt ist fĂŒr die Langzeitanwendung vorgesehen.

PrimÀre Enuresis nocturna

In welcher Dosierung und wie oft sollten Sie MINIRIN Melt einnehmen?

Zur Behandlung des nÀchtlichen BettnÀssens wird eine Anfangsdosis von 120 Mikrogramm vor dem Zubettgehen empfohlen. Bei nicht ausreichendem Ansprechen kann Ihr Arzt die Dosis auf 240 Mikrogramm steigern. Eine eigenmÀchtige Dosiserhöhung darf nicht erfolgen.

Bei Anzeichen von Wasserretention/HyponatriĂ€mie (Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Gewichtszunahme und in schweren FĂ€llen KrĂ€mpfe) muss die Behandlung unterbrochen werden, bis der Patient wieder völlig hergestellt ist. Bei Wiederaufnahme muss die FlĂŒssigkeitszufuhr streng kontrolliert werden.

Wie lange sollten Sie MINIRIN Melt einnehmen?

Im Anschluss an eine maximale Behandlungsdauer von bis zu 3 Monaten soll der Arzt entscheiden, ob eine Ausschleichtherapie mit reduzierter Dosierung weitergefĂŒhrt wird oder ob ein behandlungsfreier Zeitraum von mindestens 1 Woche eingelegt werden soll, damit ĂŒberprĂŒft werden kann, ob eine Heilung eingetreten ist oder die Therapie fortgesetzt wird.

Nykturie

In welcher Dosierung und wie oft sollten Sie MINIRIN Melt einnehmen?

Zur Behandlung der Nykturie bei Erwachsenen wird eine Anfangsdosis von 60 Mikrogramm vor dem Zubettgehen empfohlen. Bei nicht ausreichendem Ansprechen kann Ihr Arzt nach einer Woche die Dosis auf 120 Mikrogramm, bzw. eine weitere Woche spĂ€ter auf 240 Mikrogramm steigern. Eine eigenmĂ€chtige Dosiserhöhung darf nicht erfolgen. Auf eine Verminderung der FlĂŒssigkeitszufuhr ist zu achten.

Bei Anzeichen von Wasserretention/HyponatriĂ€mie (Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, Gewichtszunahme und in schweren FĂ€llen KrĂ€mpfe) muss die Behandlung unterbrochen werden, bis der Patient wieder völlig hergestellt ist. Bei Wiederaufnahme muss die FlĂŒssigkeitszufuhr strengt kontrolliert werden.

Wie lange sollten Sie MINIRIN Melt einnehmen?

Wenn innerhalb von 4 Wochen nach Beginn der Therapie keine ausreichende Wirkung erzielt wird, sollte MINIRIN Melt abgesetzt werden. Die Behandlung sollte eine Dauer von 6 Monaten nicht ĂŒberschreiten.

Wie sollten Sie MINIRIN Melt einnehmen?

MINIRIN Melt wird unter die Zunge gelegt und löst sich dort auf.

Ältere Patienten:

Der Beginn einer Behandlung bei Patienten ĂŒber 65 Jahren wird nicht empfohlen. Sollten sich Ärzte entscheiden, eine Desmopressin-Behandlung bei diesen Patienten zu beginnen, dann sollen die Natriumwerte im Serum vor Beginn der Behandlung und 3 Tage nach Gabe der Initialdosis sowie nach jeder Dosiserhöhung gemessen werden.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen:

Die Dosierungsempfehlungen fĂŒr Kinder und Jugendliche sind die gleichen wie fĂŒr Erwachsene.

Wenn Sie eine grĂ¶ĂŸere Menge von MINIRIN Melt eingenommen haben, als Sie sollten

Bei Überdosierung ist umgehend Ă€rztlicher Rat einzuholen.

Bei Überdosierung können unten genannte Nebenwirkungen sowie Abnahme der Elektrolyte im Harn, geringfĂŒgige Erhöhung des Blutdrucks und der Pulsfrequenz und Gesichtsrötung auftreten. Es besteht die Möglichkeit einer ÜberwĂ€sserung des Körpers sowie eine zentrale DĂ€mpfung (MĂŒdigkeit).

Wenn Sie die Einnahme von MINIRIN Melt vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben. Setzten Sie die Einnahme zum gewohnten Zeitpunkt fort.

Wenn Sie die Einnahme von MINIRIN Melt abbrechen

Hören Sie nicht plötzlich (von sich aus) mit der Einnahme von MINIRIN Melt auf.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu stark oder zu schwach, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten mĂŒssen.

In seltenen FĂ€llen treten vorĂŒbergehend Kopfschmerzen, Übelkeit und leichte BauchkrĂ€mpfe auf. Diese Erscheinungen hĂ€ngen auch mit der Wasserzufuhr zusammen und verschwinden meist nach Verminderung der angewandten Menge.

Verstopfte Nase und EntzĂŒndung der Nasenschleimhaut können ebenfalls auftreten.

Bei der Auflistung von Nebenwirkungen werden folgende HĂ€ufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

Sehr hÀufig: betrifft mehr als 1 Behandelten von 10

HĂ€ufig: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 100

Gelegentlich: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 1.000

Selten: betrifft 1 bis 10 Behandelte von 10.000

Sehr selten: betrifft weniger als 1 Behandelten von 10.000

Nicht bekannt: HĂ€ufigkeit auf Grundlage der verfĂŒgbaren Daten nicht abschĂ€tzbar

Folgende Nebenwirkungen wurden bei Erwachsenen beobachtet:

Sehr hÀufig: Kopfschmerzen

HĂ€ufig: Niedrige Natriumspiegel im Blut (HyponatriĂ€mie), Schwindel, Bluthochdruck, Übelkeit, Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Blasen- und Harnröhrensymptome, Ödeme, MĂŒdigkeit, SchwĂ€chegefĂŒhl

Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Benommenheit, Kribbeln in Armen und Beinen, Sehstörungen, Herzklopfen, niedrigen Blutdruck, Schwindel, erschwerte AtemtĂ€tigkeit, BlĂ€hungen, VöllegefĂŒhl, Schwitzen, Juckreiz, Ausschlag, MuskelkrĂ€mpfe- und -schmerzen, Unwohlsein (Malaise), Brustschmerzen, Grippe-artige Symptome, Gewichtszunahme

Selten: Verwirrtheit, allergische Reaktionen und Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Juckreiz, Hautausschlag, Fieber, BronchialkrĂ€mpfe und Anaphylaxie (schwere Überempfindlichkeitsreaktion, die den ganzen Organismus betreffen kann)

HÀufigkeit nicht bekannt: starke allergische Reaktionen, EntwÀsserung, erhöhte Natriumspiegel im Blut (HypernatriÀmie), KrÀmpfe, Kraftlosigkeit (Asthenie), Koma

Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

HĂ€ufig: Kopfschmerzen, Blasen- und Harnröhrensymptome, Ödeme in den Armen oder Beinen, MĂŒdigkeit

Gelegentlich: StimmungslabilitÀt, Aggression, Reizbarkeit, Bauchschmerzen, Schwindel, Erbrechen,

Durchfall

Selten: Angstsymptome, AlbtrÀume, Stimmungsschwankungen, Benommenheit, Bluthochdruck

HÀufigkeit nicht bekannt: Anaphylaktische Reaktionen, niedrige Natriumspiegel im Blut (HyponatriÀmie), VerhaltensauffÀlligkeiten, emotionale Störung, Depression, Halluzinationen, Schlaflosigkeit, Störung der Aufmerksamkeit, psychomotorische HyperaktivitÀt, KrampfanfÀlle, Nasenbluten, Ausschlag, allergische Hautreaktionen, Schwitzen, Nesselsucht

Die Behandlung mit Desmopressin ohne gleichzeitige EinschrĂ€nkung der FlĂŒssigkeitsaufnahme kann zu einer Wasserretention (=Störung des Wasser-/Elektrolythaushaltes durch eine ungenĂŒgende Ausscheidung) und HyponatriĂ€mie (=verminderter Gehalt des Blutserums an Natrium) fĂŒhren. Dies ist von Symptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit/Erbrechen, erniedrigtem Natrium-Serumspiegel, Gewichtszunahme und in schweren FĂ€llen KrĂ€mpfen begleitet.

Das Auftreten eines Angina pectoris - Anfalls (Herzkrampf) bei Patienten mit Erkrankung der HerzkranzgefĂ€ĂŸe ist möglich.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch fĂŒr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt beim

Bundesamt fĂŒr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

ÖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen ĂŒber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur VerfĂŒgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel fĂŒr Kinder unzugĂ€nglich auf.

Nicht ĂŒber 25°C lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu schĂŒtzen.

Sie dĂŒrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegeben Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was MINIRIN Melt enthÀlt

Der Wirkstoff ist: Desmopressin

1 Lyophilisat enthÀlt 60 Mikrogramm Desmopressin (freie Base) als Desmopressinacetat.

Die sonstigen Bestandteile sind: Gelatine, Mannitol, und wasserfreie ZitronensÀure

Wie MINIRIN Melt aussieht und Inhalt der Packung

Weiße, runde, orale Lyophilisate mit einer Markierung in Form eines Tropfens auf der einen Seite

PackungsgrĂ¶ĂŸen: 30, 100 StĂŒck

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Zulassungsinhaber

FERRING Arzneimittel Ges.m.b.H.

1100 Wien

Hersteller

FERRING GmbH

Wittland 11

D-24109 Kiel/Deutschland

Z.Nr.: 1-26410

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt ĂŒberarbeitet im Oktober 2020.

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INSTRUKTION ZUM ÖFFNEN DER BLISTER

1. Blisterstreifen am markierten Ende öffnen.

2. Den ersten Blister entlang der perforierten Linie abtrennen.

Die nicht versiegelte Ecke jedes einzelnen Blisters ist mit einem Pfeil markiert und mit einer kleinen dreieckigen Schutzkappe versehen. Die Schutzkappe entfernen und die Abdeckung des Blisters anheben und entfernen. Die Tablette kann nun entnommen werden.

  1. Zur Entnahme der ĂŒbrigen Tabletten folgen Sie Punkt 2.
  2. Falls die Blister-Abdeckung reißt, können die RĂ€nder entlang der perforierten Linie mit einer Schere abgeschnitten werden.

Falls eine Tablette auseinanderbricht, können die einzelnen Teile eingenommen werden. Falls eine Tablette in mehr als 3 Teile zerbricht, werden die Teile im Blister belassen und weggeworfen.

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Wirkstoff(e) Desmopressin
Zulassungsland Österreich
Hersteller Ferring Arzneimittel Ges.m.b.H.
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 10.05.2006
ATC Code H01BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Hypophysenhinterlappenhormone

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir können fĂŒr die Korrektheit der Daten keine Haftung ĂŒbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. FĂŒr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden