Pemegerolan 25 mg/ml-Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung

Abbildung Pemegerolan 25 mg/ml-Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung
Wirkstoff(e) Pemetrexed
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.06.2019
ATC Code L01BA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antimetaboliten

Zulassungsinhaber

G.L. Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Pemegerolan ist ein Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen.

Pemegerolan wird in Kombination mit Cisplatin, einem anderen Arzneimittel zur Behandlung von Krebserkrankungen, zur Behandlung des malignen Pleuramesothelioms, eine Krebserkrankung des Rippenfells, bei Patienten, die keine vorherige Chemotherapie erhalten haben, eingesetzt.

Pemegerolan wird auch in Kombination mit Cisplatin zur erstmaligen Behandlung von Patienten in fortgeschrittenen Stadien von Lungenkrebs gegeben.

Pemegerolan kann Ihnen verschrieben werden, wenn Sie Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium haben und Ihre Erkrankung auf eine anfängliche Chemotherapie angesprochen hat oder größtenteils unverändert geblieben ist.

Pemegerolan wird ebenfalls zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenen Stadien von Lungenkrebs eingesetzt, nachdem vorher eine andere Chemotherapie angewendet wurde und die Krankheit danach weiter fortschreitet.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Pemegerolan darf nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Pemetrexed oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie stillen, m√ľssen Sie w√§hrend der Behandlung mit Pemegerolan abstillen.
  • wenn Sie k√ľrzlich eine Gelbfieberimpfung erhalten haben oder sie demn√§chst erhalten werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Pemegerolan bei Ihnen angewendet wird.

Wenn Sie ein Nierenleiden haben oder fr√ľher eines hatten, besprechen Sie dies bitte mit Ihrem Arzt oder Krankenhausapotheker, da Sie m√∂glicherweise Pemegerolan nicht erhalten d√ľrfen.

Bei Ihnen werden vor jeder Infusion Blutuntersuchungen durchgef√ľhrt werden; dabei wird √ľberpr√ľft, ob Ihre Nieren- und Leberfunktion ausreicht und ob Sie gen√ľgend Blutzellen haben, um Pemegerolan zu erhalten. Ihr Arzt wird m√∂glicherweise die Dosis √§ndern oder die Behandlung verz√∂gern, sofern es Ihr Allgemeinzustand erfordert und wenn Ihre Blutwerte zu niedrig sind. Wenn Sie ebenfalls Cisplatin erhalten, wird Ihr Arzt daf√ľr sorgen, dass Ihr K√∂rper ausreichend Wasser enth√§lt und Sie die notwendigen Arzneimittel erhalten, um das Erbrechen vor und nach der Cisplatin-Gabe zu vermeiden.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie eine Strahlentherapie hatten oder eine solche Therapie bei Ihnen geplant ist, da eine fr√ľhe oder sp√§te Strahlenreaktion mit Pemegerolan m√∂glich ist.

Bitte sagen Sie Ihrem Arzt, ob Sie k√ľrzlich geimpft wurden, da dies m√∂glicherweise ung√ľnstige Auswirkungen mit Pemegerolan haben kann.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie eine Herzerkrankung haben bzw. in Ihrer Krankengeschichte hatten.

Sollte bei Ihnen eine Fl√ľssigkeitsansammlung um die Lunge herum vorliegen, kann Ihr Arzt entscheiden, diese Fl√ľssigkeit zu beseitigen, bevor Sie Pemegerolan erhalten.

Kinder und Jugendliche

Es gibt keinen relevanten Einsatz von Pemegerolan in der Behandlung von Kindern und Jugendlichen.

Anwendung von Pemegerolan zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Sagen Sie Ihrem Arzt, wenn Sie Arzneimittel gegen Schmerzen oder Entz√ľndungen

(Schwellungen) einnehmen, wie solche Arzneimittel, die ‚Äěnichtsteroidale Antiphlogistika‚Äú (NSAIDs) genannt werden, einschlie√ülich Arzneimittel, die nicht verschreibungspflichtig sind (wie Ibuprofen). Es gibt viele verschiedenartige NSAIDs mit unterschiedlicher Wirkdauer. Abh√§ngig von dem geplanten Datum Ihrer Pemegerolan-Infusion und/oder dem Ausma√ü Ihrer Nierenfunktion wird Ihr Arzt Ihnen sagen, welche anderen Arzneimittel Sie einnehmen k√∂nnen, und wann. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob einige Ihrer Arzneimittel NSAIDs sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Schwangerschaft, Stillzeit und Fortpflanzungsfähigkeit

Schwangerschaft

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Die Anwendung von Pemegerolan ist w√§hrend der Schwangerschaft zu vermeiden. Ihr Arzt wird mit Ihnen das m√∂gliche Risiko einer Anwendung von Pemegerolan w√§hrend der Schwangerschaft besprechen. Frauen m√ľssen w√§hrend der Behandlung mit Pemegerolan zuverl√§ssige schwangerschaftsverh√ľtende Ma√ünahmen anwenden.

Stillzeit

Wenn Sie stillen, sagen Sie es Ihrem Arzt. Solange Sie mit Pemegerolan behandelt werden, d√ľrfen Sie nicht stillen.

Fortpflanzungsfähigkeit

M√§nnern wird angewiesen w√§hrend der Behandlung und in den ersten 6 Monaten nach der Behandlung mit Pemegerolan kein Kind zu zeugen, und sie m√ľssen deshalb in dieser Zeit eine sichere Verh√ľtungsmethode anwenden. Wenn Sie w√§hrend der Behandlung oder den folgenden 6 Monaten danach ein Kind zeugen m√∂chten, fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. M√∂glicherweise m√∂chten Sie sich vor Behandlungsbeginn √ľber die M√∂glichkeit der Spermaeinlagerung beraten lassen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit

beeinträchtigen.

Nach der Anwendung von Pemegerolan k√∂nnen Sie sich m√ľde f√ľhlen. Sie m√ľssen im Stra√üenverkehr und beim Bedienen von Maschinen vorsichtig sein.

Pemegerolan enthält Propylenglycol (E 1520).

Dieses Arzneimittel enthält 35 mg Propylenglycol (E 1520) pro ml Konzentrat.

Wenn Ihr Baby weniger als 4 Wochen alt ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor ihm dieses Arzneimittel verabreicht wird, insbesondere, wenn Ihr Baby gleichzeitig andere Arzneimittel erhält, die Propylenglycol oder Alkohol enthalten.

Wenn Ihr Kind j√ľnger als 5 Jahre ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor ihm dieses Arzneimittel verabreicht wird, insbesondere, wenn Ihr Kind gleichzeitig andere Arzneimittel erh√§lt, die Propylenglycol oder Alkohol enthalten.

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn sie schwanger sind oder stillen, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Ihr Arzt f√ľhrt m√∂glicherweise zus√§tzliche Untersuchungen durch, w√§hrend Sie dieses Arzneimittel anwenden.

Wenden Sie dieses Arzneimittel nicht an, wenn sie an einer Leber- oder Nierenerkrankung leiden, es sei denn, Ihr Arzt hat es Ihnen empfohlen. Ihr Arzt f√ľhrt m√∂glicherweise zus√§tzliche Untersuchungen durch, w√§hrend Sie dieses Arzneimittel anwenden.

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Wie wird es angewendet?

Dosierung

Die Pemegerolan-Dosis beträgt 500 mg pro Quadratmeter Körperoberfläche. Ihre Körpergröße und Gewicht wird gemessen, um die Körperoberfläche zu berechnen. Ihr Arzt wird die Körperoberfläche verwenden, um die notwendige Dosis zu berechnen. Die Dosis wird möglicherweise in Abhängigkeit von Ihrem Blutbild und Ihrem Allgemeinzustand angepasst oder die Behandlung verschoben. Ein Krankenhausapotheker, das

Pflegepersonal oder ein Arzt wird Pemegerolan mit 0,9%iger Natriumchlorid- oder 5%iger Glucosel√∂sung verd√ľnnen, bevor es Ihnen verabreicht wird.

Art der Anwendung

Intravenöse Anwendung (in eine Vene).

Sie werden Pemegerolan immer als intravenöse Infusion erhalten. Die Infusion dauert etwa 10 Minuten.

Dauer der Anwendung

Normalerweise erhalten Sie Ihre Infusion einmal alle 3 Wochen.

Anwendung von Pemegerolan in Kombination mit Cisplatin

Ihr Arzt oder Krankenhausapotheker wird die f√ľr Sie notwendige Dosis anhand Ihrer K√∂rpergr√∂√üe und Ihres Gewichts berechnen. Cisplatin wird ebenfalls als Infusion in eine Ihrer Venen gegeben. Die Infusion wird etwa 30 Minuten nach dem Ende der Infusion von Pemegerolan beginnen. Die Infusion von Cisplatin dauert etwa 2 Stunden.

Zusätzliche Arzneimittel

Kortikosteroide

Ihr Arzt wird Ihnen Kortison-Tabletten verschreiben (entsprechend 4 mg Dexamethason zweimal t√§glich), die Sie am Tag vor, am Tag w√§hrend und am Tag nach der Anwendung von Pemegerolan einnehmen m√ľssen. Sie erhalten dieses Arzneimittel, um die H√§ufigkeit und Schwere von Hautreaktionen zu vermindern, die w√§hrend der Krebsbehandlung auftreten k√∂nnen.

Vitamingaben

Ihr Arzt wird Ihnen Fols√§ure (ein Vitamin) zum Einnehmen oder Multivitamine, die Fols√§ure enthalten (350 bis 1.000 Mikrogramm), verschreiben, die Sie w√§hrend der Anwendung von Pemegerolan einmal t√§glich einnehmen m√ľssen. Sie m√ľssen mindestens 5 Dosen in den 7 Tagen vor der ersten Dosis Pemegerolan einnehmen. Sie m√ľssen die Einnahme der Fols√§ure f√ľr 21 Tage nach der letzten Dosis Pemegerolan fortf√ľhren. In der Woche vor der Anwendung von Pemegerolan und etwa alle 9 Wochen (entsprechend 3 Zyklen der Behandlung mit Pemegerolan) werden Sie au√üerdem eine Injektion von Vitamin B12 (1.000 Mikrogramm) erhalten. Sie erhalten Vitamin B12 und Fols√§ure, um die m√∂glichen Nebenwirkungen der Krebsbehandlung zu verringern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sie m√ľssen Ihren Arzt sofort informieren, wenn Sie das Folgende bei sich bemerken:

Fieber oder Infektion (h√§ufig): wenn Sie eine K√∂rpertemperatur von 38¬įC oder dar√ľber haben, schwitzen oder andere Anzeichen einer Infektion haben (weil Sie dann m√∂glicherweise weniger wei√üe Blutk√∂rperchen als normal haben, was sehr h√§ufig ist). Infektionen (Sepsis) k√∂nnen schwerwiegend sein und k√∂nnten zum Tode f√ľhren.

  • Wenn Sie Schmerzen im Brustkorb (h√§ufig) versp√ľren oder eine erh√∂hte Pulsrate haben (gelegentlich).
  • Wenn Sie Schmerzen, R√∂tung, Schwellung oder Wundsein im Mund versp√ľren (sehr h√§ufig).
  • Allergische Reaktionen: Wenn Sie einen Hautausschlag (sehr h√§ufig) oder Hautbrennen entwickeln oder ein stechendes Gef√ľhl (h√§ufig) oder Fieber (h√§ufig). Selten sind Hautreaktionen, die schwerwiegend sind und zum Tode f√ľhren k√∂nnen. Wenden Sie sich an Ihren Arzt, wenn eine heftige R√∂tung oder wenn Jucken auftritt oder wenn sich Blasen bilden (Stevens-Johnson Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse).
  • Wenn Sie sich m√ľde oder schwach f√ľhlen, rasch in Atemnot geraten oder blass aussehen (weil Sie dann m√∂glicherweise weniger H√§moglobin als normal haben, was sehr h√§ufig ist).
  • Wenn Sie Bluten des Zahnfleisches, der Nase oder des Mundes feststellen oder eine andere Blutung, die nicht zum Stillstand kommt, oder einen r√∂tlichen oder rosafarbenen Urin oder unerwartete Bluterg√ľsse haben (weil Sie dann m√∂glicherweise weniger Blutpl√§ttchen haben als normal, was sehr h√§ufig ist).
  • Wenn bei Ihnen eine pl√∂tzliche Atemlosigkeit, starke Brustschmerzen oder Husten mit blutigem Auswurf auftritt (gelegentlich) (dies k√∂nnte ein Anzeichen f√ľr ein Blutgerinnsel in Ihren Lungengef√§√üen sein (Lungenembolie)).

Folgende Nebenwirkungen wurden berichtet:

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Niedrige Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen, niedrige H√§moglobinwerte (An√§mie), niedrige Anzahl von Blutpl√§ttchen
  • Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, √úbelkeit, Appetitverlust
  • Schmerzen, R√∂tung, Schwellung oder Wundsein im Mund oder Rachen
  • M√ľdigkeit
  • Hautr√∂tung, Haarausfall, Hautabschuppung
  • Gef√ľhllosigkeit
  • Nieren: Blutwerte au√üerhalb des Normbereichs

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • Allergische Reaktion: Hautr√∂tung / brennendes oder stechendes Gef√ľhl
  • Infektion einschlie√ülich Sepsis (Blutvergiftung)
  • Fieber
  • Wasserentzug (Dehydratation)
  • Nierenversagen
  • Hautreizung und Jucken
  • Schmerzen im Brustkorb
  • Muskelschw√§che
  • Bindehautentz√ľndung
  • Magenverstimmung, Bauchschmerzen, Sodbrennen
  • Geschmacksver√§nderung
  • Leber: Blutwerte au√üerhalb des Normbereichs
  • √úberm√§√üiger Tr√§nenfluss
  • Vermehrte Pigmentierung der Haut

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  • Akutes Nierenversagen
  • Erh√∂hte Pulsrate
  • Entz√ľndung der Speiser√∂hren-Schleimhaut (√Ėsophagitis) (trat unter Pemegerolan/Strahlentherapie auf)
  • Entz√ľndung der inneren Auskleidung des Dickdarms (Colitis), die verbunden sein kann mit Blutungen im Darm und Enddarm
  • Vernarbung der Lungenbl√§schen (Interstitielle Pneumonitis)
  • Austritt von Wasser in das K√∂rpergewebe, das zu Schwellungen f√ľhrt (√Ėdeme)
  • Bei einigen Patienten, die Pemegerolan, √ľblicherweise in Kombination mit anderen Krebsmittel, erhielten, trat Herzinfarkt, Schlaganfall oder Schlaganfall mit geringgradiger Sch√§digung auf.
  • Gleichzeitige Verminderung der wei√üen, roten Blutk√∂rperchen- und der Blutpl√§ttchen- Anzahl (Panzytopenie)
  • Schmerzen, K√§lte und Wei√üwerden der H√§nde und F√ľ√üe (Extremit√§ten)
  • Blutgerinnsel in den Lungengef√§√üen (Lungenembolie)

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • Hautausschlag √§hnlich einem schweren Sonnenbrand, Erscheinung auf der Haut, die vorher (einige Tage bis Jahre) einer Strahlentherapie ausgesetzt war (‚ÄěRadiation Recall‚Äú)
  • Blasenf√∂rmige Hauterscheinungen (starke Blasenbildungen der Haut) ‚Äď einschlie√ülich Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse
  • Antik√∂rper-vermittelte Zerst√∂rung der roten Blutk√∂rperchen (immunvermittelte h√§molytische An√§mie)
  • Entz√ľndung der Leber (Hepatitis)
  • Schwere allergische Reaktion (anaphylaktischer Schock)

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

  • Schwellung der unteren Gliedma√üen mit Schmerz und R√∂tung
  • Erh√∂hte Harnausscheidung
  • Durst und erh√∂hte Wasseraufnahme
  • Erh√∂hter Natriumspiegel im Blut (Hypernatri√§mie)
  • Entz√ľndung der Haut, haupts√§chlich der unteren Gliedma√üen mit Schwellung, Schmerzen und R√∂tung

Jedes dieser Anzeichen und/oder Umst√§nde kann bei Ihnen auftreten. Sie m√ľssen Ihren Arzt so bald wie m√∂glich informieren, wenn die ersten Anzeichen dieser Nebenwirkungen auftreten.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem (Details siehe unten) anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton angegebenen Verfalldatum nach ‚Äěverw. bis‚Äú nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

F√ľr dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich.

Verd√ľnnte Infusionsl√∂sung: Wenn die Pemetrexed-Infusionsl√∂sung wie vorgeschrieben zubereitet wurde, enth√§lt sie kein antibakterielles Konservierungsmittel. Die chemische und physikalische Stabilit√§t der Pemetrexed-Infusionsl√∂sung nach dem √Ėffnen wurde f√ľr einen Zeitraum von 24 Stunden bei K√ľhlschranktemperatur nachgewiesen. Aus mikrobiologischer Sicht ist das Produkt unverz√ľglich anzuwenden. Sofern es nicht unverz√ľglich angewendet wird, liegen die Aufbewahrungszeiten und die Bedingungen vor der Anwendung in der Verantwortung des Anwenders und d√ľrfen normalerweise 24 Stunden bei 2¬įC bis 8¬įC und Lagerung im Dunkeln nicht √ľberschreiten, es sei denn, die Verd√ľnnung wurde unter kontrollierten und validiert aseptischen Bedingungen vorgenommen.

Dieses Arzneimittel ist zur Einmalanwendung bestimmt. Nicht verwendetes Arzneimittel ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu entsorgen.

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Weitere Informationen

Was Pemegerolan enthält

  • Der Wirkstoff ist Pemetrexed.
    Eine Durchstechflasche zu 4 ml enthält 100 mg Pemetrexed. Eine Durchstechflasche zu 20 ml enthält 500 mg Pemetrexed. Eine Durchstechflasche zu 40 ml enthält 1.000 mg Pemetrexed.
    Die L√∂sung enth√§lt 25 mg/ml Pemetrexed. Vor der Anwendung ist eine weitere Verd√ľnnung durch eine medizinische Fachkraft erforderlich.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: L-Arginin, L-Cystein, Propylenglycol (E 1520), Citronens√§ure, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Pemegerolan aussieht und Inhalt der Packung

Dieses Arzneimittel ist ein Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.

Das Konzentrat ist eine farblose bis leicht gelb-br√§unliche, braun-gelbliche oder gr√ľn- gelbliche L√∂sung in einer Durchstechflasche aus farblosem Glas mit Stopfen (Brombutylgummi) und Aluminium-Schnappdeckel.

Jede Packung enthält eine 7 ml Durchstechflasche zu 4 ml Konzentrat mit 100 mg Pemetrexed.

Jede Packung enthält eine 20 ml Durchstechflasche zu 20 ml mit 500 mg Pemetrexed.

Jede Packung enthält eine 50 ml Durchstechflasche zu 40 ml mit 1.000 mg Pemetrexed.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Pharmazeutischer Unternehmer

G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach

Hersteller

G.L. Pharma GmbH, Schlossplatz 1, 8502 Lannach

Synthon Hispania S.L., C/Castell√≥ n¬į1, Pol. Las Salinas, Sant Boi de Llobregat, 08830 Barcelona, Spanien

Synthon s.r.o., Brnńēnsk√° 32 /ńćp. 597, 678 01 Blansko, Tschechien Synthon BV, Microweg 22, 6545 CM Nijmegen, Niederlande

Z.Nr.: 138955

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2021.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Hinweise f√ľr die Anwendung, Handhabung und Entsorgung:

1. Verwenden Sie die erforderliche aseptische Technik bei der Verd√ľnnung von Pemetrexed f√ľr die Anwendung als L√∂sung zur intraven√∂sen Infusion.

2. Berechnen Sie die Dosis und die Anzahl der notwendigen Durchstechflaschen von Pemegerolan.

3. Das entsprechende Volumen Pemegerolan-Konzentrat darf nur mit 0,9%iger Natriumchlorid-Injektionsl√∂sung (9 mg/ml) oder 5%iger Glucose-Infusionsl√∂sung ohne Konservierungsmittel auf 100 ml verd√ľnnt werden und mittels intraven√∂ser Infusion √ľber einen Zeitraum von 10 Minuten verabreicht werden.

4. Jede Durchstechflasche enthält einen Überschuss an Pemetrexed, um die Entnahme der angegebenen Menge zu ermöglichen.

5. Pemetrexed-Infusionslösungen, die wie oben angegeben zubereitet wurden, sind kompatibel mit Polyvinylchlorid- und Polyolefin-beschichteten Infusionssets und -beuteln.

6. Parenteral zu applizierende Arzneimittel m√ľssen vor der Anwendung auf Partikel und Verf√§rbung kontrolliert werden. Nicht anwenden, wenn Partikel sichtbar sind.

7. Pemetrexed-Lösungen sind nur zur Einmalanwendung bestimmt. Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den nationalen Anforderungen zu beseitigen.

Vorsichtsmaßnahmen bei der Zubereitung und Anwendung:

Wie bei anderen potenziell toxischen Onkologika muss die Handhabung und Zubereitung von Pemetrexed-Infusionsl√∂sungen mit Vorsicht geschehen. Die Verwendung von Handschuhen wird empfohlen. Sollte eine Pemetrexed-L√∂sung in Kontakt mit der Haut kommen, waschen Sie die Haut sofort und gr√ľndlich mit Wasser und Seife. Wenn Pemetrexed in Kontakt mit der Schleimhaut kommt, gr√ľndlich mit Wasser sp√ľlen. Pemetrexed wirkt nicht blasenbildend. Es gibt kein spezielles Antidot f√ľr Extravasate von Pemetrexed. Bis heute gibt es nur wenige Berichte √ľber Extravasate von Pemetrexed, welche von den Pr√ľfern nicht als schwerwiegend eingestuft wurden. Extravasate von Pemetrexed sind mit den √ľblichen lokalen Standardmethoden f√ľr Extravasate anderer nicht- blasenbildender Arzneimittel zu behandeln.

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Wirkstoff(e) Pemetrexed
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller G.L. Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 19.06.2019
ATC Code L01BA04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden