Ranitidin Stada 300 mg Filmtabletten

Abbildung Ranitidin Stada 300 mg Filmtabletten
Wirkstoff(e) Ranitidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.03.1998
ATC Code A02BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ranitidin STADA enth√§lt den Wirkstoff Ranitidin, der zu der Gruppe der so genannten Histamin-H2-Rezeptorenblocker geh√∂rt. Ranitidin verringert die Menge an Magens√§ure, die Ihr Magen produziert. Dies reduziert Sodbrennen und eine Irritation der Magenschleimhaut und hilft, Geschw√ľre (Ulzera) zu heilen und diesen vorzubeugen.

Ranitidin STADA wird angewendet:

  • bei Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren (Duodenalulzera)
  • bei gutartigen Magengeschw√ľren (benigne Magenulzera)
  • bei einer bestimmten Erkrankung, die dazu f√ľhrt, dass der Magen zu viel S√§ure produziert (Zollinger-Ellison-Syndrom)
  • bei Entz√ľndungen der Speiser√∂hre infolge von R√ľckfluss des Magensaftes (Reflux√∂sophagitis).

Ranitidin STADA wird auch angewendet zur Vorbeugung von gutartigen (nicht mit Krebs in Beziehung stehenden) Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren, die nach der Heilung erneut auftraten.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen von 3 bis 18 Jahren

  • F√ľr die Kurzzeitbehandlung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren
  • Zur Behandlung und Linderung jener Beschwerden, die durch R√ľckfluss des Magensaftes in die Speiser√∂hre oder zu viel S√§ure im Magen hervorgerufen werden. Beides kann Schmerzen oder ein unangenehmes Gef√ľhl verursachen und sich durch

Beschwerden wie ‚ÄěGastro-√∂sophagealer Reflux‚Äú, ‚ÄěMagenverstimmung‚Äú, ‚ÄěVerdauungsst√∂rung‚Äú oder ‚ÄěSodbrennen‚Äú bemerkbar machen.

Dieses Arzneimittel sollte nicht bei geringf√ľgigen Magen-Darm-Beschwerden, z.B. nerv√∂sem Magen, angewendet werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Ranitidin STADA darf NICHT eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen√ľber Ranitidinhydrochlorid oder einem der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie eine bestimmte Stoffwechselerkrankung haben oder hatten, die die Haut oder das Nervensystem betrifft (Porphyrie).

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie Ranitidin STADA einnehmen, wenn Sie Beschwerden oder Erkrankungen haben oder hatten; besonders eine der folgenden:

  • Krebs: Ranitidin STADA kann die Symptome von Magenkrebs maskieren, deswegen sollte vor der Behandlung eine Magenkrebs-Erkrankung ausgeschlossen werden.
  • Helicobacter pylori: Diese Bakterien k√∂nnen Magengeschw√ľre verursachen und sollten vor der Behandlung mit Ranitidin STADA mit Antibiotika und anderen Medikamenten beseitigt werden.
  • Falls Ihre Nierenfunktion beeintr√§chtigt ist: Sie m√ľssen m√∂glicherweise eine niedrigere Dosis einnehmen (siehe Abschnitt 3. Wie ist Ranitidin STADA einzunehmen?).
  • Wenn Sie an Porphyrie leiden oder jemals gelitten haben, eine seltene Bluterkrankung (zu viel des Pigments Porphyrin, wodurch es zu einer Verf√§rbung des Urins kommt).
  • Wenn Sie √ľber 65 Jahre alt sind
  • Wenn Sie an einer Lungenerkrankung leiden
  • Wenn Sie an Diabetes leiden
  • Wenn Sie Probleme mit Ihrem Immunsystem haben
  • Wenn Sie nichtsteroidale Antirheumatika einnehmen, wie z. B. Ibuprofen oder Acetylsalicyls√§ure, speziell wenn Sie √§lter sind.

Andere Arzneimittel und Ranitidin STADA

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Ranitidin STADA kann die Wirkung einiger Arzneistoffe beeinflussen und/oder deren Konzentration im Körper verändern. Falls Sie mit einem der folgenden Wirkstoffe behandelt werden, sollte Ihr Arzt während der Behandlung mit Ranitidin STADA Ihr Blut untersuchen. Falls nötig, sollte Ihre Dosierung angepasst werden.

  • Theophyllin (zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, wie z.B. Asthma und Chronisch obstruktive Lungenerkrankung)
  • Procainamid und N-Acetylprocainamid (Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen)
  • Arzneimittel, die durch Magens√§ure beeintr√§chtigt werden, z.B. Ketoconazol und Itraconazol (Arzneimittel zur Behandlung von Pilzerkrankungen) und Atazanavir oder Delaviridin (Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion)
  • Glipizid (Arzneimittel zur Behandlung von Diabetes)
  • Triazolam, Midazolam (Arzneimittel zur Behandlung von Angstst√∂rungen)
  • Gefitinib (Chemotherapie-Behandlung)
  • Antikoagulantien (Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung, z.B. Warfarin).

Antacida (neutralisieren die Magens√§ure) oder Sucralfat (Arzneimittel zur Behandlung von D√ľnndarmgeschw√ľren) k√∂nnen die Aufnahme von Ranitidin STADA in den K√∂rper vermindern. Deswegen sollten Sie Ranitidin STADAzwei Stunden vor diesen Mitteln einnehmen.

Einnahme von Ranitidin STADA zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol

Ranitidin STADA kann die Alkoholwirkung verstärken und den Alkoholspiegel im Blut erhöhen.

Sie können Ranitidin STADA unabhängig von den Mahlzeiten einnehmen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft

Ranitidin STADA sollte während der Schwangerschaft nur eingenommen werden, wenn dies als unbedingt notwendig erachtet wird. Bitte besprechen Sie dies mit Ihrem Arzt.

Stillzeit

Der Wirkstoff Ranitidin wird in hohen Konzentrationen in die Muttermilch ausgeschieden und es ist nicht bekannt, ob dies Auswirkungen auf den gestillten Säugling hat.

Als Vorsichtsmaßnahme ist daher zu empfehlen, die Anwendung von Ranitidin STADA während der Stillzeit zu vermeiden.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Achtung: Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit und Verkehrst√ľchtigkeit beeintr√§chtigen.

Der Wirkstoff Ranitidin kann Nebenwirkungen verursachen, die Ihre Verkehrst√ľchtigkeit oder Ihre F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen vermindern k√∂nnen. Darunter fallen beispielweise Kopfschmerzen, Schwindel, M√ľdigkeit, Verwirrung, Unruhe und m√∂gliche Halluzinationen (Dinge sehen, h√∂ren oder f√ľhlen, die nicht wirklich existieren). F√ľhren Sie kein Fahrzeug und bedienen Sie keine Maschinen, wenn Sie betroffen sind.

Ranitidin STADA enthält Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach der Anweisung des Arztes ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Art der Anwendung

Nehmen Sie die Filmtabletten unzerkaut mit ausreichend Fl√ľssigkeit mit oder ohne Nahrung ein.

Die empfohlene Dosis beträgt:

Erwachsene

Bei Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren und gutartigen Magengeschw√ľren

Nehmen Sie 1-mal täglich 300 mg Ranitidin STADA nach dem Abendessen oder vor dem Schlafengehen.

Oder nehmen Sie 2-mal täglich 150 mg Ranitidin STADA ein (morgens und dann wieder abends).

Sie sollten Ranitidin STADA f√ľr 4 Wochen einnehmen. Wenn Ihr Geschw√ľr nach dieser Zeit noch nicht vollst√§ndig geheilt ist, k√∂nnen Sie die Behandlung f√ľr weitere 4 Wochen mit der gleichen Dosierung fortsetzen. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Vorbeugung eines R√ľckfalls

Patienten, die auf diese Kurzzeitbehandlung angesprochen haben, und besonders diejenigen, aus deren Krankengeschichte bekannt ist, dass sie zu R√ľckf√§llen neigen, k√∂nnen zur Vorbeugung eines R√ľckfalls die Behandlung erforderlichenfalls fortsetzen. Die Dosis f√ľr eine vorbeugende Behandlung ist 1-mal t√§glich 150 mg Ranitidin STADA vor dem Schlafengehen f√ľr bis zu 12 Monate. Sie sollten Ihren Arzt regelm√§√üig zur Kontrolluntersuchung aufsuchen (er wird eventuell Magenspiegelungen durchf√ľhren). Fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Entz√ľndungen der Speiser√∂hre, die durch R√ľckfluss von Magens√§ure verursacht werden (Reflux√∂sophagitis)

Nehmen Sie 1-mal täglich 300 mg Ranitidin STADA nach dem Abendessen oder vor dem Schlafengehen.

Oder nehmen Sie 2-mal täglich 150 mg Ranitidin STADA ein (morgens und dann wieder abends).

Falls erforderlich kann die Dosis auf bis zu 600 mg Ranitidin STADA täglich erhöht werden (4-mal täglich 150 mg).

Die Dauer der Behandlung betr√§gt √ľblicherweise bis zu 8 Wochen, im Bedarfsfall kann sie auch 12 Wochen betragen.

Zollinger-Ellison-Syndrom (Patienten mit sehr starker Magensäureabsonderung)

Sie sollten die Behandlung mit 3-mal täglich 150 mg Ranitidin STADA (450 mg Ranitidin/Tag) beginnen. Falls erforderlich, kann die Dosis auf 600-900 mg Ranitidin/Tag gesteigert werden.

√Ąltere Patienten

Bei älteren Patienten kann eine Dosisreduktion notwendig sein, z.B. wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Anwendung bei Kindern von 3 bis 11 Jahren und einem K√∂rpergewicht von √ľber 30 kg

In diesem Fall wird Ihr Arzt die richtige Dosis anhand des Körpergewichts Ihres Kindes ermitteln.

Behandlung von Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren

  • 2 mg pro kg K√∂rpergewicht, 2-mal t√§glich f√ľr vier Wochen
  • Diese Dosis kann auf bis zu 4 mg pro kg K√∂rpergewicht erh√∂ht werden, 2-mal t√§glich bis zu einer maximalen Tagesdosis von 300 mg. Jede Dosis muss im Abstand von 12 Stunden eingenommen werden. Die Dauer der Behandlung von Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren kann auf bis zu 8 Wochen erh√∂ht werden.

Behandlung von Entz√ľndungen der Speiser√∂hre, die durch R√ľckfluss von Magens√§ure verursacht werden (Reflux√∂sophagitis)

2,5 mg bis 5 mg Ranitidin pro kg Körpergewicht 2-mal täglich bis zu einer maximalen Tagesdosis von 600 mg. Es ist wichtig, dass Ihr Kind das Medikament bis zum Ende der verschriebenen Dosis einnimmt.

Die Filmtabletten können in Wasser aufgelöst oder zerkleinert werden, um das Schlucken zu erleichtern.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion

Wenn Ihre Nierenfunktion eingeschränkt ist, sollte Ihre Dosis entsprechend der Höhe Ihrer Kreatinin-Clearance reduziert werden:

Kreatinin-Clearance weniger als 30 ml/min: 150 mg Ranitidin STADA pro Tag. Kreatinin-Clearance mehr als 30 ml/min: 300 mg Ranitidin STADA pro Tag.

Bitte beachten Sie, dass die Serumkreatininwerte Richtwerte sind, die nicht f√ľr alle Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion genau den gleichen Grad der Einschr√§nkung angeben; dieses gilt insbesondere f√ľr √§ltere Patienten. Bitte fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

Wenn Sie eine größere Menge von Ranitidin STADA eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie versehentlich zu viele Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder die nächste Notaufnahme.

Wenn Sie die Einnahme von Ranitidin STADA vergessen haben

Machen Sie sich keine Sorgen. Lassen Sie einfach diese Dosis komplett weg und nehmen Sie zum nächsten geplanten Zeitpunkt die nächste Dosis ein. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, um die vergessene Dosis auszugleichen.

Wenn Sie die Einnahme von Ranitidin STADA abbrechen

Brechen Sie die Einnahme nicht ab, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen, sonst könnten sich Ihre Beschwerden verschlimmern.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden berichtet:

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen):

  • Ver√§nderungen des Blutbildes, wie z.B. niedrige Anzahl wei√üer Blutk√∂rperchen (Leukopenie) und/oder niedrige Anzahl von Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie), normalerweise reversibel
  • (starke) Kopfschmerzen
  • Ersch√∂pfung (Fatigue)
  • Schwindel
  • Magen-Darm-Beschwerden, die sich meistens w√§hrend der Behandlung bessern, wie z.B.:
  • vor√ľbergehender Anstieg von Leberwerten
  • Hautausschlag.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Personen betreffen):

  • akute allergische (√úberempfindlichkeits-)Reaktionen, die zuweilen bereits nach einer einzigen Gabe auftraten und Folgendes mit einschlie√üen:
    • hohe Anzahl bestimmter wei√üer Blutzellen (Eosinophilie)
    • Nesselsucht (Urtikaria)
    • Fieber
    • niedriger Blutdruck (Hypotonie)
    • Schwellung von Haut und Schleimhaut, besonders im Bereich von Gesicht, Lippen, Zunge und Rachen (Angio√∂dem)
    • Atemschwierigkeiten oder Keuchen (Bronchospasmus, Laryngospasmus)
    • Brustschmerzen
    • akute Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreatitis)
    • lebensbedrohliche allergische Reaktion mit Symptomen wie Hautr√∂tung, Nesselsucht, Schwellung der Lippen, Zunge oder des Rachens, Atemschwierigkeiten, unnormaler Herzschlag, niedriger Blutdruck und Ohnmacht (anaphylaktischer Schock)
  • Entz√ľndung der Leber (Hepatitis) mit oder ohne Gelbsucht (Gelbf√§rbung von Haut und Augenwei√ü, verursacht durch Erkrankung der Leber oder des Blutes), die sich normalerweise nach Beendigung der Behandlung wieder zur√ľckbildet
  • eine Hauterkrankung mit juckenden rosafarbenen oder roten Flecken (Erythema multiforme)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie)
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Erh√∂hung der Kreatininkonzentration im Blut (ist gew√∂hnlich leichter Natur und normalisiert sich w√§hrend der Behandlung wieder).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Personen betreffen):

  • extrem niedrige Anzahl wei√üer Blutzellen (Agranulozytose) oder aller Arten von Blutzellen (Panzytopenie), manchmal einhergehend mit einer Fehlfunktion des Knochenmarks. Dies macht Sie anf√§lliger f√ľr Infektionen, Blutungen und blaue Flecken.
  • die folgenden psychischen St√∂rungen wurden √ľberwiegend bei √§lteren oder schwer kranken Patienten beobachtet und verschwanden spontan nach Beendigung der Behandlung:
    • Gef√ľhl der Verwirrtheit
    • Ruhelosigkeit (Agitation)
    • das Sehen, H√∂ren oder F√ľhlen von Dingen, die nicht wirklich existieren (Halluzinationen)
    • Depression
  • vor√ľbergehende unwillk√ľrliche Bewegungen
  • vor√ľbergehendes verschwommenes Sehen
  • unregelm√§√üiger Herzschlag (Arrhythmien), z.B. schneller Herzschlag (Tachykardie), niedrige Herzschlagrate (Bradykardie), ver√§ndertes EKG (AV- Block)
  • Entz√ľndung der Blutgef√§√üe, oft mit Hautausschlag
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse, die starke Schmerzen in Bauch und R√ľcken verursacht
  • Haarausfall (Alopezie)
  • Entz√ľndung der Nieren (interstitielle Nephritis)
  • Brustwachstum bei M√§nnern (Gyn√§komastie) und Milchabsonderung aus der Brust (Galaktorrh√∂)
  • St√∂rungen der Sexualfunktion (Verlust des sexuellen Verlangens, beeintr√§chtigte Potenz).

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Kurzatmigkeit oder das Bed√ľrfnis, tief einzuatmen (Dyspnoe).

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das folgende nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 WIEN

√ĖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Nicht √ľber 25¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel und der Durchdr√ľckpackung nach ‚ÄěVerwendbar bis‚Äú angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Ranitidin STADA enthält

Der Wirkstoff ist Ranitidinhydrochlorid.

Ranitidin STADA 150 mg: 1 Filmtablette enthält 150 mg Ranitidin (als Hydrochlorid).

Ranitidin STADA 300 mg: 1 Filmtablette enthält 300 mg Ranitidin (als Hydrochlorid).

Die sonstigen Bestandteile sind

Tablettenkern:

  • mikrokristalline Cellulose
  • Croscarmellose-Natrium
  • Magnesiumstearat
  • hochdisperses Siliciumdioxid

Film√ľberzug:

  • Macrogol 3350
  • Hypromellose
  • Polydextrose
  • Titandioxid (E 171)
  • Carnaubawachs

Wie Ranitidin STADA aussieht und Inhalt der Packung

Ranitidin STADA 150 mg: Wei√üe, runde, bikonvexe Filmtabletten mit der Gravur ‚Äě150‚Äú auf einer Seite und einer Bruchkerbe auf der anderen Seite.

Ranitidin STADA 300 mg: Wei√üe, l√§ngliche, bikonvexe Filmtabletten mit der Gravur ‚Äě300‚Äú auf einer Seite und einer Bruchkerbe auf der anderen Seite.

Ranitidin STADA 150 mg ist in Packungen mit 7, 10, 20, 28, 30, 50, 56, 60, 90, 100, 112 und 500 Filmtabletten erhältlich.

Ranitidin STADA 300 mg ist in Packungen mit 7, 10, 14, 15, 20, 28, 30, 50, 56, 60, 100 und 500 Filmtabletten erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

STADA Arzneimittel GmbH

1190 Wien

Z.Nr.:

Ranitidin STADA 150 mg: 1-22432

Ranitidin STADA 300 mg: 1-22433

Dieses Arzneimittel ist in den Mitgliedsstaaten des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR) unter den folgenden Bezeichnungen zugelassen:

Deutschland Ranitidin Stada
Dänemark Ranicodan filmovertrukne tabletter
Frankreich Ranitidine EG comprimé pelliculé
Belgien Ranitidine EG filmomhulde tabletten
Italien Ranitidine EG compresse rivestite con film

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im August 2018.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Ranitidin Stada 300 mg Filmtabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ranitidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller STADA Arzneimittel GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.03.1998
ATC Code A02BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden