Zantac 300 mg - Brausetabletten

Abbildung Zantac 300 mg - Brausetabletten
Wirkstoff(e) Ranitidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 02.06.1992
ATC Code A02BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

GlaxoSmithKline Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Ulsal 50 mg/2 ml - Ampullen Ranitidin Gebro Pharma GmbH
Ranitidin Stada 150 mg Filmtabletten Ranitidin STADA Arzneimittel GmbH
Zantac 150 mg - Brausetabletten Ranitidin GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Ulsal 150 mg - Filmtabletten Ranitidin Gebro Pharma GmbH
Ranitidin Stada 300 mg Filmtabletten Ranitidin STADA Arzneimittel GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zantac-Brausetabletten enthalten als Wirkstoff Ranitidin (ein Histamin-H2-Rezeptor-Antagonist), das die Wirkung von körpereigenem Histamin in der Magenschleimhaut verhindert.

Dadurch hemmt Ranitidin die Produktion und Abgabe von Magensäure durch die Magenschleimhaut und vermindert somit den Gesamtsäuregehalt des Mageninneren.

Bei vielen Erkrankungen der Speiser√∂hre, des Magens und des Zw√∂lffingerdarmes ist √úbers√§uerung ein wichtiger Grund f√ľr die Krankheitsentstehung. Diese √úbers√§uerung kann durch Ranitidin verhindert werden. Infolge der S√§ureabnahme durch Zantac kommt es zu einer Verminderung der Schmerzen bis hin zur Beschwerdefreiheit. Eine Abheilung des Schleimhautschadens wird erm√∂glicht.

Anwendung bei Erwachsenen

  • Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr (Ulcus duodeni)
  • Gutartiges Magengeschw√ľr (benignes Ulcus ventriculi)
  • Entz√ľndungen der Speiser√∂hre infolge von R√ľckfluss des Magensaftes (Reflux√∂sophagitis)
  • Bestimmte andere Geschw√ľre im oberen Verdauungstrakt (Anastomosenulcera, Zollinger- Ellison-Syndrom)
  • Zusammen mit Antibiotika zur Abt√∂tung von Helicobacter pylori (Eradikationstherapie)
  • Als unterst√ľtzende Ma√ünahme bei Blutungen aus gesch√§digter Schleimhaut (Erosionen) oder Geschw√ľren im oberen Verdauungstrakt
  • Zur Vorbeugung und Behandlung von Geschw√ľren im Magen oder Zw√∂lffingerdarm aufgrund von schweren Verletzungen, Verbrennungen oder Operationen (Stressulcusprophylaxe und ‚Äď therapie)
  • Zur Narkosevorbehandlung (Verhinderung des S√§ureaspirationssyndroms).

Die Anwendung ist auf diese Anwendungsgebiete zu beschränken. Bei geringeren Magen-Darm- Beschwerden sind andere Maßnahmen bzw. Arzneimittel ausreichend.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen von 3 bis 18 Jahren

  • Kurzzeitbehandlung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren
  • Behandlung und Linderung jener Beschwerden, die durch R√ľckfluss des Magensaftes in die Speiser√∂hre hervorgerufen werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Zantac darf nicht eingenommen werden

  • wenn Sie allergisch gegen Ranitidin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) leiden

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bevor Sie Zantac einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Zantac ist erforderlich, wenn

  • Sie Nieren- und/oder schwere Leberfunktionsst√∂rungen haben.
  • Sie im mittleren oder fortgeschrittenen Lebensabschnitt stehen und Sie die Magen√ľbers√§uerungsbeschwerden zum ersten Mal haben oder sich Ihre Beschwerden k√ľrzlich ver√§ndert haben.
  • bei Ihnen im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust aufgetreten ist.
  • Sie √∂fter schmerz- oder entz√ľndungshemmende Arzneimittel (aus der Gruppe der so genannten nichtsteroidalen Antirheumatika) einnehmen. Die gilt im Speziellen wenn Sie √§lter sind oder wenn Sie bereits ein peptisches Geschw√ľr hatten. In diesem Fall sollten Sie regelm√§√üig von Ihrem Arzt kontrolliert werden.
  • Sie bereits ein Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr hatten.
  • Sie an einer erblichen Stoffwechselkrankheit mit Namen ‚ÄěAkute Porphyrie‚Äú leiden oder in der Vergangenheit darunter gelitten haben. Ranitidin kann in seltenen F√§llen akute Porphyrieanf√§lle ausl√∂sen.

Bei Diabetikern (zuckerkranken Menschen), √§lteren Menschen, Personen mit chronischen Lungenerkrankungen oder bei unterdr√ľcktem Immunsystem (immunsupprimierte Patienten) kann unter Einnahme von Zantac das Risiko erh√∂ht sein, an einer Lungenentz√ľndung zu erkranken.

Bei Magengeschw√ľren ist vor Behandlungsbeginn deren B√∂sartigkeit auszuschlie√üen, da durch die Behandlung mit Zantac die Krankheitszeichen verdeckt werden k√∂nnen und das Erkennen der Erkrankung dadurch m√∂glicherweise verz√∂gert wird.

Wenn Sie eine Leberzirrhose (chronische Lebererkrankung im Endstadium) haben, kann es in seltenen Fällen sein, dass Zantac nicht wirkt.

Bei Langzeitbehandlung und bei Verabreichung hoher Dosen sollten durch eine Blutabnahme Ihre Leberwerte sowie das Blutbild kontrolliert werden.

In Einzelfällen kann die Wirkung von Zantac durch Rauchen eingeschränkt sein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Es bestehen begrenzte Erfahrungen √ľber die Anwendung von Zantac in der Schwangerschaft. Zantac darf in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach √§rztlicher Verordnung angewendet werden.

Der Wirkstoff geht √ľber den Mutterkuchen in den Kreislauf des ungeborenen Kindes √ľber. Wie andere Arzneimittel auch, darf Ranitidin in der Schwangerschaft nur dann verwendet werden, wenn der Arzt dies als unbedingt notwendig erachtet.

Ranitidin geht in die Muttermilch √ľber. Wie andere Arzneimittel auch, darf Ranitidin in der Stillzeit nur dann verwendet werden, wenn der Arzt dies als unbedingt notwendig erachtet.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen zu erwarten. In seltenen F√§llen k√∂nnen jedoch Nebenwirkungen auftreten die unter Umst√§nden die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit Maschinen zu bedienen beeintr√§chtigen.

Zantac 300 mg-Brausetabletten enthalten Aspartam, Natriumbenzoat, Natrium und Sorbitol.

Dieses Arzneimittel enth√§lt 45 mg Aspartam pro Brausetablette. Aspartam ist eine Quelle f√ľr Phenylalanin. Es kann sch√§dlich sein, wenn Sie eine Phenylketonurie (PKU) haben, eine seltene angeborene Erkrankung, bei der sich Phenylalanin anreichert, weil der K√∂rper es nicht ausreichend abbauen kann. Es stehen Aspartam-freie Zantac 300 mg-Filmtabletten zur Verf√ľgung.

Dieses Arzneimittel enthält 180 mg Natriumbenzoat pro Brausetablette. Benzoat kann Gelbsucht (Gelbfärbung von Haut und Augen) bei Neugeborenen (im Alter bis zu 4 Wochen) verstärken.

Dieses Arzneimittel enth√§lt 476 mg Natrium (Hauptbestandteil von Kochsalz/Speisesalz) pro Brausetablette. Dies entspricht 23,8 % der f√ľr einen Erwachsenen empfohlenen maximalen t√§glichen Natriumaufnahme mit der Nahrung. Sprechen Sie mit einem Arzt oder Apotheker, wenn Sie √ľber einen l√§ngeren Zeitraum eine oder mehr Brausetabletten t√§glich ben√∂tigen, insbesondere, wenn Sie eine kochsalzarme (natriumarme) Di√§t einhalten sollen.

Dieses Arzneimittel enth√§lt 1,71 mg Sorbitol pro Brausetablette. Bitte nehmen Sie diese erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunvertr√§glichkeit leiden. Es kann eine leicht abf√ľhrende Wirkung haben. Der Kalorienwert betr√§gt 2,6 kcal/g Sorbitol.

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Wie wird es angewendet?

Wie ist Zantac einzunehmen?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

L√∂sen Sie eine Tablette vollst√§ndig in einem halben Glas Wasser (mindestens 75 ml pro Brausetablette) auf. R√ľhren Sie die L√∂sung um und trinken Sie sie umgehend.

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die √ľbliche Dosis:

Dosierung bei Erwachsenen

Magengeschw√ľr, Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr

1 x t√§glich 1 Zantac 300 mg-Brausetablette (abends) √ľber 4 Wochen bzw. nach Anweisung des Arztes auch l√§nger.

Eradikationstherapie

Zur Abt√∂tung des Helicobacter pylori gemeinsam mit Antibiotika. Die √ľbliche Dosis sind 300 mg Ranitidin t√§glich gemeinsam mit 2 Antibiotika. Zur vollst√§ndigen Abheilung des Magengeschw√ľrs werden anschlie√üend 300 mg Ranitidin t√§glich weitere 2 Wochen eingenommen.

Entz√ľndungen der Speiser√∂hre infolge von R√ľckfluss des Magensaftes 1 x t√§glich abends 1 Zantac 300 mg-Brausetablette bis zu 8 Wochen.

Stressulcusprophylaxe und ‚Äďtherapie, Anastomosenulcera und als unterst√ľtzende Ma√ünahme bei Blutungen aus gesch√§digter Schleimhaut (Erosionen) oder Geschw√ľren im oberen Verdauungstrakt 2 x t√§glich 1 Zantac 150 mg-Brausetablette*.

Zollinger-Ellison-Syndrom

Anfangs 3 x täglich 1 Zantac 150 mg-Brausetablette*. Falls notwendig, kann die Dosis auf 3 x täglich 2 Zantac 150 mg-Brausetabletten* erhöht werden.

Narkosevorbereitung (Prophylaxe des Säureaspirationssyndroms)

1 Zantac 150 mg-Brausetablette* 2 Stunden vor ‚Äď und besser noch zus√§tzlich am Vorabend einer Operation.

Dosierung bei Kindern von 3 bis 18 Jahren

Eine Anwendung bei Kindern und Jugendlichen darf nur auf ausdr√ľckliche √§rztliche Anweisung erfolgen.

Dosierung bei Kindern von 12 Jahren und älter

Kinder von 12 Jahren und älter nehmen die gleiche Dosis wie Erwachsene ein.

Dosierung bei Kindern im Alter von 3 bis 11 Jahren mit einem K√∂rpergewicht √ľber 30 kg

In diesem Fall wird Ihr Arzt die richtige Dosis anhand des Körpergewichts Ihres Kindes ermitteln.

Behandlung von Magen- und Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren

Die √ľbliche Dosis betr√§gt 2 mg pro kg K√∂rpergewicht, 2 x t√§glich √ľber einen Zeitraum von vier Wochen. Diese Dosis kann gesteigert werden auf bis zu 4 mg pro kg K√∂rpergewicht, 2 x t√§glich. Die t√§gliche Maximaldosis betr√§gt 300 mg Ranitidin. Achten Sie auf einen Abstand von etwa 12 Stunden zwischen den jeweiligen Dosiseinnahmen. Die Dauer der Behandlung kann insgesamt auf 8 Wochen verl√§ngert werden.

Behandlung von Sodbrennen (verursacht durch einen R√ľckfluss von Magensaft in die Speiser√∂hre): Die √ľbliche Dosis betr√§gt 2,5 mg pro kg K√∂rpergewicht, 2 x t√§glich f√ľr eine Dauer von 2 Wochen. Diese Dosis kann auf bis zu 5 mg pro kg K√∂rpergewicht, 2 x t√§glich, gesteigert werden. Die t√§gliche Maximaldosis betr√§gt 600 mg Ranitidin. Achten Sie auf einen Abstand von etwa 12 Stunden zwischen den jeweiligen Dosiseinnahmen.

Dosierung bei Neugeborenen (unter 1 Monat) und Kindern bis 3 Jahren

Die Sicherheit und Wirksamkeit von Zantac wurde bei Neugeborenen nicht ausreichend gepr√ľft.

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Dialyse

Bei Nierenfunktionsst√∂rungen (Kreatinin-Clearance unter 50 ml/min) und bei Dialysepatienten soll nur 1 x t√§glich 1 Zantac 150 mg Brausetablette eingenommen werden. Beim Anwendungsgebiet ‚ÄěZollinger-Ellison-Syndrom‚Äú ist die Dosierung zu halbieren. Daf√ľr stehen Zantac 150 mg Brausetabletten zur Verf√ľgung.

Wenn Sie Dialysepatient sind, wird Zantac gleich nach der Dialyse eingenommen, da es sonst mitdialysiert wird.

Dosierung bei Patienten mit Leberinsuffizienz

Eine Dosisanpassung bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist nur bei gleichzeitig eingeschränkter Nierenfunktion erforderlich.

Dosierung bei Personen √ľber 50 Jahren

Bei Personen √ľber 50 Jahren mit normaler Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance √ľber 50 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Wenn Sie eine größere Menge von Zantac eingenommen haben, als Sie sollten

kann es bei sehr hohen Dosen zu Erbrechen, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit bei Kindern, M√ľdigkeit und √úbelkeit bei Erwachsenen kommen. In diesem Fall wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt

Wenn Sie die Einnahme von Zantac vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.

Wenn Sie die Einnahme von Zantac abbrechen

kann es zu einem R√ľckfall Ihrer Beschwerden kommen. Bitte halten Sie die vom Arzt empfohlene Dauer der Behandlung ein.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

*) Es stehen auch 150 mg-Brausetabletten zur Verf√ľgung.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Einnahme von Zantac zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

  • Sucralfat: Gleichzeitig eingenommene gro√üe Mengen (2 g) des Wirkstoffes Sucralfat, der die Magenschleimhaut sch√ľtzt und ebenfalls in Arzneimitteln gegen Sodbrennen und Magen√ľbers√§uerung enthalten ist, k√∂nnen die Aufnahme von Ranitidin verringern. Deshalb sollte zwischen der Einnahme von Zantac und sucralfath√§ltigen Arzneimitteln ein Abstand von 2 Stunden eingehalten werden.
  • Ketokonazol (ein Mittel gegen Pilzerkrankungen) sollte mindestens 2 Stunden vor Zantac eingenommen werden.
  • W√§hrend einer Behandlung mit Zantac kann ein Helicobacter pylori Atemtest (Test zum Nachweis von Magen/Darmgeschw√ľr-verursachenden Bakterien) f√§lschlich negativ ausfallen. Ein Atemtest sollte vor Behandlungsbeginn oder erst 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit Zantac durchgef√ľhrt werden.
  • Ver√§nderung der Magens√§ure: die Aufnahme mancher Arzneimittel in den K√∂rper kann ver√§ndert werden, z.B. Triazolam und Midazolam (Schlafmittel), Atazanavir (ein Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen), Glipizid (gegen Diabetes), Delaviridin (Virusinfektionen), Gefitinib (zur Behandlung von Krebserkrankungen).
  • Erlotinib: Wenn sie Erlotinib einnehmen, einen Wirkstoff, der zur Behandlung von bestimmten Krebsarten verwendet wird, sprechen Sie vor der Einnahme von Zantac mit Ihrem Arzt. Ranitidin, das in Zantac enthalten ist, kann zu einer Verminderung der Erlotinib-Konzentration in Ihrem Blut f√ľhren und Ihr Arzt muss m√∂glicherweise Ihre Behandlung anpassen, wenn Sie w√§hrend der Behandlung Erlotinib erhalten.
  • Warfarin und √§hnliche Arzneimittel zur Verminderung der Blutgerinnung: Es sollten sehr oft Kontrollen gemacht werden.
  • Procainamid und N-acetylprocainamid (Mittel zur Behandlung von Herzbeschwerden) die Wirkung dieser Arzneimittel kann verst√§rkt werden.

Einnahme von Zantac zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Es gibt grunds√§tzlich keine Einschr√§nkungen. Bei Sodbrennen oder Magen- bzw. Zw√∂lffingerdarm- Geschw√ľr ist aber generell zu empfehlen, kohlens√§urehaltige Getr√§nke, Koffein, Nikotin und Alkohol zu meiden, da diese die Beschwerden verschlimmern.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Gelegentlich treten folgende Nebenwirkungen auf (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Bauchschmerzen, Verstopfung, √úbelkeit, Erbrechen (diese Beschwerden besserten sich bei Fortsetzung der Behandlung.)

In seltenen Fällen kommt es zu folgenden Nebenwirkungen (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Nesselsucht, Schwellungen der Haut und Schleimhaut, Fieber, Kr√§mpfe in den Bronchien, niedriger Blutdruck und Brustschmerzen). Diese Ereignisse wurden nach einer Einzeldosis gemeldet.
  • Vor√ľbergehende Ver√§nderungen der Ergebnisse von Leberfunktionstests
  • R√∂tung, Juckreiz, Hautausschl√§ge (allergisches Exanthem)
  • Ver√§nderung von Nierenfunktionstests (normalisierte sich bei Fortsetzung der Behandlung)

Sehr selten treten folgende Nebenwirkungen auf (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Ver√§nderungen des Blutbildes (Leukopenie, Thrombozytopenie, Agranulozytose oder Panzytopenie, manchmal in Verbindung mit Ver√§nderungen des Knochenmarks). Diese sind im Allgemeinen vor√ľbergehend.
  • Allergischer (anaphylaktischer) Schock: Dieses Ereignis wurde nach einer Einzeldosis gemeldet.
  • Vor√ľbergehende Verwirrtheitszust√§nde, Depression und Sinnest√§uschungen. Dies wurde in erster Linie von schwerkranken und √§lteren Patienten sowie Patienten mit eingeschr√§nkter Nierenfunktion berichtet.
  • Kopfschmerzen (manchmal heftig), Schwindel und vor√ľbergehende unwillk√ľrliche Bewegungen
  • Vor√ľbergehendes Verschwommensehen.
  • Herzrhythmusst√∂rungen (verlangsamter oder beschleunigter bzw. unregelm√§√üiger Herzschlag)
  • Gef√§√üentz√ľndung (Vasculitis)
  • Pl√∂tzlich auftretende Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Durchfall
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis) mit oder ohne Gelbsucht; diese ist im Allgemeinen vor√ľbergehend
  • Entz√ľndliche Hautr√∂tung (Erythema multiforme), Haarausfall
  • Gelenks- und Muskelschmerzen
  • Pl√∂tzlich auftretende Nierenentz√ľndung
  • Vor√ľbergehende Impotenz, Ver√§nderungen der Brust (wie Vergr√∂√üerung des m√§nnlichen Brustdr√ľsengewebes, milchige Absonderungen aus der Brustdr√ľse), vermindertes sexuelles Verlangen
  • M√ľdigkeit, Schlaflosigkeit

Nicht bekannte Nebenwirkungen (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

‚ÄĘ Atemnot

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber das nationale Meldesystem anzeigen.

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen

Traisengasse 5

1200 Wien

√ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207

Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht und Feuchtigkeit zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Karton und am R√∂hrchen/Blisterstreifen nach ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden.Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei.

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Weitere Informationen

Was Zantac 300 mg Brausetabletten enthält

Der Wirkstoff ist : Ranitidin

1 Tablette enthält 300 mg Ranitidin als Ranitidinhydrochlorid

Die sonstigen Bestandteile sind:

Mononatriumcitrat wasserfrei, Natriumbicarbonat, 45 mg Aspartam (E 951), Povidon K30, 180 mg Natriumbenzoat (E 211), Orangenaroma IFF Nr. 6 (Orangenöl 20 %, pflanzliches Gummi, Maltodextrin, 1,14 mg Sorbitol (E 420) 80 %), Grapefruitaroma IFF 18 C 222 (Grapefruitöl 20 %, Arabisches Gummi, Maltodextrin, 0,57 mg Sorbitol (E 420) 80 %); Gesamt-Natriumgehalt: 4765,77 mg

Wie Zantac aussieht und Inhalt der Packung

Zantac 300 mg Brausetablette sind weiß bis blassgelb, rund, flach und haben abgeschrägte Kanten. Das in Wasser aufgelöste Präparat hat einen Geschmack nach Grapefruit/Orange.

Packungen zu 10 und 30 Brausetabletten.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer

GlaxoSmithKline Pharma GmbH, Wien

Hersteller

Losan Pharma GmbH, Neuenburg am Rhein, Deutschland

Gebro Pharma GmbH, Fieberbrunn, √Ėsterreich

Z. Nr.: 1-19712

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juli 2019.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Zantac 300 mg - Brausetabletten - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ranitidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 02.06.1992
ATC Code A02BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden