Ulsal 50 mg/2 ml - Ampullen

Abbildung Ulsal 50 mg/2 ml - Ampullen
Wirkstoff(e) Ranitidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gebro Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.06.1983
ATC Code A02BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel bei peptischem Ulkus und gastrooesophagealer Refluxkrankheit

Zulassungsinhaber

Gebro Pharma GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Zantac 150 mg - Brausetabletten Ranitidin GlaxoSmithKline Pharma GmbH
Ranitidin "ratiopharm" 150 mg - Filmtabletten Ranitidin Teva B.V.
Ranitidin "ratiopharm" 300 mg - Filmtabletten Ranitidin Teva B.V.
Ranitidin Accord 75 mg Filmtabletten Ranitidin Accord Healthcare
Ulsal 300 mg - Filmtabletten Ranitidin Gebro Pharma GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Ulsal-Ampullen enthalten als Wirkstoff Ranitidin (ein Histamin-H2-Rezeptor-Antagonist), das die Wirkung von körpereigenem Histamin in der Magenschleimhaut verhindert.

Dadurch hemmt Ranitidin die Produktion und Abgabe von Magensäure durch die Magenschleimhaut und vermindert somit den Gesamtsäuregehalt des Mageninneren.

Bei vielen Erkrankungen der Speiser√∂hre, des Magens und des Zw√∂lffingerdarmes ist √úbers√§uerung ein wichtiger Grund f√ľr die Krankheitsentstehung. Diese √úbers√§uerung kann durch Ranitidin verhindert werden. Infolge der S√§ureabnahme durch Ulsal-Ampullen kommt es zu einer Verminderung der Schmerzen bis hin zur Beschwerdefreiheit. Eine Abheilung des Schleimhautschadens wird erm√∂glicht.

Ulsal-Ampullen werden grundsätzlich nur durch einen Arzt angewendet.

Anwendung bei Erwachsenen (ab 18 Jahren)

  • Zur Vorbeugung des Wiederauftretens eines Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľrs.
  • Als unterst√ľtzende Ma√ünahme bei Blutungen aus gesch√§digter Schleimhaut (Erosionen) oder Geschw√ľren im oberen Verdauungstrakt.
  • Zur Vorbeugung und Behandlung von Geschw√ľren im Magen oder Zw√∂lffingerdarm aufgrund von schweren Verletzungen, Verbrennungen oder Operationen (Stressulcusprophylaxe und - therapie)
  • Zur Narkosevorbehandlung (Verhinderung des S√§ureaspirationssyndroms).
  • Bei Patienten, bei denen eine Verabreichung in Form von Tabletten nicht m√∂glich ist:
    • Zur Behandlung von Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr (Ulcus duodeni) und von gutartigem Magengeschw√ľr (benignem Ulcus ventriculi).
    • Zur Behandlung von Entz√ľndungen der Speiser√∂hre infolge von R√ľckfluss des Magensaftes (Reflux√∂sophagitis).
    • Zur Behandlung bestimmter anderer Geschw√ľre im oberen Verdauungstrakt (Anastomosenulcera, Zollinger-Ellison-Syndrom).

Anwendung bei Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen von 6 Monaten bis 18 Jahren

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  • Kurzzeitbehandlung von Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľren.
  • Behandlung von R√ľckfluss des Magensaftes und Linderung jener Beschwerden, die durch R√ľckfluss des Magensaftes in die Speiser√∂hre hervorgerufen werden.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollten Sie vor der Anwendung von Ulsal-Ampullen beachten?

Ulsal-Ampullen d√ľrfen nicht angewendet werden,

  • wenn Sie allergisch gegen Ranitidin oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung (Kreatinin-Clearance < 10 ml/min) leiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Ulsal-Ampullen angewendet werden, wenn

    • - Sie Nieren- und/oder schwere Leberfunktionsst√∂rungen haben. Wenn Sie an einer Nierenerkrankung leiden, kann es zu erh√∂hten Blutspiegeln kommen, da Ranitidin √ľber die Nieren ausgeschieden wird. Die entsprechende Dosierungsanleitung in Abschnitt 3 ist in diesem Fall zu beachten.
    • - Sie im mittleren oder fortgeschrittenen Lebensabschnitt stehen und Sie die Magen√ľbers√§uerungsbeschwerden zum ersten Mal haben oder sich Ihre Beschwerden k√ľrzlich ver√§ndert haben.
    • - bei Ihnen im Zusammenhang mit Ihren Beschwerden ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust aufgetreten ist.
    • - Sie √∂fter schmerz- oder entz√ľndungshemmende Arzneimittel (aus der Gruppe der so genannten nichtsteroidalen Antirheumatika) einnehmen.
    • - Sie bereits ein Magen- oder Zw√∂lffingerdarmgeschw√ľr hatten.
  • Sie an einer erblichen Stoffwechselkrankheit mit Namen ‚Äěakute Porphyrie‚Äú leiden oder in der Vergangenheit darunter gelitten haben. Ranitidin kann in seltenen F√§llen akute Porphyrieanf√§lle ausl√∂sen.

Bei Diabetikern (zuckerkranken Menschen), √§lteren Menschen, Personen mit chronischen Lungenerkrankungen oder bei unterdr√ľcktem Immunsystem (immunsupprimierte Patienten) kann unter Anwendung von Ulsal-Ampullen das Risiko erh√∂ht sein, an Lungenentz√ľndung zu erkranken.

Bei Magengeschw√ľren ist vor Behandlungsbeginn deren B√∂sartigkeit auszuschlie√üen, da durch die Behandlung mit Ulsal-Ampullen die Krankheitszeichen verdeckt werden k√∂nnen und das Erkennen der Erkrankung dadurch m√∂glicherweise verz√∂gert wird.

Wenn Sie eine Leberzirrhose (chronische Lebererkrankung im Endstadium) haben, kann es in seltenen Fällen sein, dass Ulsal-Ampullen nicht wirken.

Bei Langzeitbehandlung und bei Verabreichung hoher Dosen sollten durch eine Blutabnahme Ihre Leberwerte sowie das Blutbild kontrolliert werden.

Bei einer länger als 5 Tage dauernden Überdosierung von Ulsal-Ampullen kann es zu einem Anstieg der Leberenzymwerte kommen.

Selten k√∂nnen Ranitidin-Ampullen bei schneller Verabreichung zu verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie) f√ľhren.

In Einzelfällen kann die Wirkung von Ulsal-Ampullen durch Rauchen eingeschränkt sein.

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Anwendung von Ulsal-Ampullen zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

  • Ketokonazol (ein Mittel gegen Pilzerkrankungen) sollte mindestens 2 Stunden vor der Anwendung von Ulsal-Ampullen eingenommen werden.
  • W√§hrend einer Behandlung mit Ulsal-Ampullen kann ein Helicobacter pylori-Atemtest (Test zum Nachweis von Magen-/Darmgeschw√ľr verursachenden Bakterien) f√§lschlich negativ ausfallen. Ein Atemtest sollte vor Behandlungsbeginn oder erst 2 Wochen nach Absetzen der Behandlung mit Ulsal-Ampullen durchgef√ľhrt werden.
  • Ver√§nderung der Magens√§ure: Die Aufnahme mancher Medikamente in den K√∂rper kann ver√§ndert werden, z.B. Triazolam und Midazolam (Schlafmittel), Atazanavir (ein Mittel zur Behandlung von HIV-Infektionen), Glipizid (gegen Diabetes), Delaviridin (Virusinfektionen), Gefitinib (zur Behandlung von Krebserkrankungen).
  • Warfarin und √§hnliche Medikamente zur Verminderung der Blutgerinnung: Es sollten sehr oft Kontrollen gemacht werden.
  • Procainamid und N-acetylprocainamid (Mittel zur Behandlung von Herzbeschwerden) die Wirkung dieser Medikamente kann verst√§rkt werden.
  • Erlotinib: Wenn Sie Erlotinib, ein Arzneimittel zur Behandlung bestimmter Arten von Krebs, einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt bevor Ulsal Ampullen bei Ihnen angewendet werden. Ranitidin, der Wirkstoff von Ulsal, kann die Menge an Erlotinib in Ihrem Blut senken. Ihr Arzt muss m√∂glicherweise Ihre Behandlung anpassen, wenn Sie gleichzeitig Erlotinib erhalten.

Anwendung von Ulsal-Ampullen zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken

Grunds√§tzlich gibt es keine Einschr√§nkungen. Bei Sodbrennen oder Magen- bzw. Zw√∂lffingerdarm- Geschw√ľr ist aber generell zu empfehlen, kohlens√§urehaltige Getr√§nke, Koffein, Nikotin und Alkohol zu meiden, da diese die Beschwerden verschlimmern.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Es bestehen begrenzte Erfahrungen √ľber die Anwendung von Ulsal-Ampullen in der Schwangerschaft. Ulsal-Ampullen d√ľrfen in der Schwangerschaft und Stillzeit nur nach √§rztlicher Verordnung angewendet werden. Der Wirkstoff geht √ľber den Mutterkuchen in den Kreislauf des ungeborenen Kindes √ľber.

Eine Anwendung w√§hrend der Stillperiode ist nur m√∂glich, wenn der Arzt dies f√ľr unbedingt n√∂tig erachtet, da der Wirkstoff in die Muttermilch √ľbergeht.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen zu erwarten. In seltenen F√§llen k√∂nnen jedoch Nebenwirkungen auftreten, die unter Umst√§nden die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit Maschinen zu bedienen beeintr√§chtigen.

Ulsal-Ampullen enthalten Natrium

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro maximaler Einzeldosis, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

Ulsal-Ampullen enthalten Kalium

Dieses Arzneimittel enth√§lt Kalium, jedoch weniger als 1 mmol (39 mg) Kalium pro maximaler Einzeldoseis, d.h. es ist nahezu ‚Äěkaliumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Wie sind Ulsal-Ampullen anzuwenden?

Ulsal-Ampullen werden grundsätzlich nur durch einen Arzt angewendet. Die Verabreichung erfolgt in die Vene.

Art der Anwendung

Zur intraven√∂sen Anwendung (nur verd√ľnnt) als Injektion oder Infusion.

Vorbereitete und nicht verwendete Infusionen und Verd√ľnnungen sollten 24 Stunden nach ihrer Herstellung nicht mehr eingesetzt werden.

Es d√ľrfen nur folgende Infusionsl√∂sungen zur Verd√ľnnung verwendet werden:

  • Kochsalzl√∂sung 0,9 %
  • Glucosel√∂sung 5 %
  • Glucose-/Kochsalzl√∂sung (4 %/0,18 %)
  • Natriumhydrogencarbonatl√∂sung 4,2 %
  • Ringer-Lactat-L√∂sung

Dosierung bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren:

Ulsal-Ampullen können wie folgt verabreicht werden:

Intravenöse Injektion:

1 Ampulle langsam i.v. (mindestens 2 min) nach Verd√ľnnung (z.B. mit Kochsalzl√∂sung 0,9 %) auf 20 ml, alle 6-8 Stunden.

Intravenöse Kurzinfusion:

1 Ampulle (verd√ľnnt in z.B. 100 ml Kochsalzl√∂sung 0,9 %) √ľber 2 Stunden (entsprechend 25 mg Rantitidin pro Stunde) als intermittierende i.v. alle 6-8 Stunden.

Zur Stressulcusprophylaxe und -therapie wird vorzugsweise eine Initialdosis von 50 mg (1 Ampulle verd√ľnnt auf 20 ml) langsam i.v. gegeben, gefolgt von einer kontinuierlichen intraven√∂sen Infusion mit 0,125-0,250 mg/kg/h.

Bei der Narkosevorbereitung wird 45-60 min vor geplantem Narkosebeginn eine Ampulle langsam i.v. (verd√ľnnt auf 20 ml) appliziert.

Beim Zollinger-Ellison-Syndrom kann eine tägliche Applikation von 4-6 Ampullen Ulsal-Ampullen erforderlich sein.

Bei Wiederaufnahme der oralen Ernährung kann, sofern nötig, auf 2 x täglich 150 mg Ranitidin oral umgestellt werden.

Dosierung bei Kleinkindern und Kindern von 6 Monaten bis 11 Jahren:

Maximal 50 mg Ranitidin (1 Ampulle) langsam i.v. (mindestens 2 min) nach Verd√ľnnung auf 20 ml, alle 6-8 Stunden.

Behandlung von Magen- und Duodenalulcera und gastro-ösophagealem Reflux

Die intravenöse Behandlung von Kindern mit peptischen Ulcera darf nur erfolgen, falls eine orale Verabreichung nicht möglich ist.

Zur Akutbehandlung von Kindern mit Magen-/Duodenalulcera oder gastro-√∂sophagealem Reflux k√∂nnen Ulsal-Ampullen in Dosen verabreicht werden, die sich zur Behandlung dieser Erkrankungen bei Erwachsenen und zur Unterdr√ľckung der S√§uresekretion bei schwerkranken Kindern als wirksam erwiesen haben.

Die Anfangsdosis (2,0 mg/kg oder 2,5 mg/kg, maximal 50 mg) kann als langsame i.v.-Infusion (mindestens 10 min) entweder mittels Perfusorspritze (gefolgt von 5 min√ľtiger Sp√ľlung mit 3 ml Kochsalzl√∂sung 0,9 %) oder nach Verd√ľnnung mit Kochsalzl√∂sung 0,9 % auf 20 ml verabreicht werden.

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Ein pH-Wert von √ľber 4,0 kann durch eine intermittierende Infusion von 1,5 mg/kg alle 6 bis 8 Stunden aufrechterhalten werden. Alternativ kann die Behandlung kontinuierlich durch Verabreichung einer Initialdosis von 0,45 mg/kg gefolgt von einer kontinuierlichen Infusion mit 0,15 mg/kg/h durchgef√ľhrt werden.

Dosierung bei Neugeborenen (unter 1 Monat):

Siehe Information f√ľr medizinisches Fachpersonal am Ende der Gebrauchsinformation.

Dosierung bei Personen √ľber 50 Jahre:

Bei Personen √ľber 50 Jahre mit normaler Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance √ľber 50 ml/min) ist keine Dosisanpassung erforderlich.

Dosierung bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion und Dialyse:

Bei einer Kreatinin-Clearence unter 50 ml/min und bei Dialysepatienten wird empfohlen, die angegebene Dosierung auf die Hälfte zu reduzieren.

Da Ranitidin mitdialysiert, sollte Dialysepatienten Ranitidin gleich nach der Dialyse gegeben werden. Bei der Indikation Zollinger-Ellison-Syndrom ist die angegebene Dosierung zu halbieren.

Wenn eine größere Menge von Ulsal-Ampullen angewendet wurde als vorgesehen

Bei versehentlicher √úberdosierung sind keine ausgepr√§gten Vergiftungszeichen zu erwarten. Es k√∂nnen Erbrechen, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit bei Kindern sowie M√ľdigkeit und √úbelkeit bei Erwachsenen auftreten. Wenden Sie sich in diesem Fall sofort an einen Arzt.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Gelegentlich(kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen):

Bauchschmerzen, Verstopfung, √úbelkeit, Erbrechen (diese Symptome besserten sich bei Fortsetzung der Behandlung).

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen):

  • √úberempfindlichkeitsreaktionen (Nesselsucht, Schwellungen der Haut und Schleimhaut, Fieber, Kr√§mpfe in den Bronchien, niedriger Blutdruck und Brustschmerzen). Diese Ereignisse wurden nach einer Einzeldosis gemeldet.
  • Vor√ľbergehende Ver√§nderungen der Ergebnisse von Leberfunktionstests.
  • R√∂tung, Juckreiz, Hautausschl√§ge (allergisches Exanthem).
  • Ver√§nderung von Nierenfunktionstests (normalisierte sich bei Fortsetzung der Behandlung).

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen):

  • Ver√§nderungen des Blutbildes (Leukopenie, Thrombozytopenie, Agranulozytose oder Pancytopenie, manchmal in Verbindung mit Ver√§nderungen des Knochenmarks). Diese sind im Allgemeinen vor√ľbergehend.
  • Allergischer (anaphylaktischer) Schock: Dieses Ereignis wurde nach einer Einzeldosis gemeldet.
  • Vor√ľbergehende Verwirrtheitszust√§nde, Depression und Sinnest√§uschungen. Dies wurde in erster Linie von schwerkranken Patienten, √§lteren Patienten und von Patienten mit Nierenerkrankungen berichtet.
  • Kopfschmerzen (manchmal heftig), Schwindel und vor√ľbergehende unwillk√ľrliche Bewegungen.

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  • Vor√ľbergehendes Verschwommensehen.
  • Herzrhythmusst√∂rungen (verlangsamter oder beschleunigter bzw. unregelm√§√üiger Herzschlag). Herzstillstand.
  • Gef√§√üentz√ľndung (Vasculitis).
  • Pl√∂tzlich auftretende Bauchspeicheldr√ľsenentz√ľndung, Durchfall.
  • Leberentz√ľndung (Hepatitis) mit oder ohne Gelbsucht; diese ist im Allgemeinen vor√ľbergehend.
  • Entz√ľndliche Hautr√∂tung (Erythema multiforme), Haarausfall.
  • Gelenks- und Muskelschmerzen.
  • Pl√∂tzlich auftretende Nierenentz√ľndung.
  • Vor√ľbergehende Impotenz, Ver√§nderungen der Brust (wie Vergr√∂√üerung des m√§nnlichen Brustdr√ľsengewebes, milchige Absonderungen aus der Brustdr√ľse), vermindertes sexuelles Verlangen.
  • M√ľdigkeit, Schlaflosigkeit.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

Atemnot

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind. Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt √ľber nationale Meldesystem anzeigen:

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: + 43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25 ¬įC lagern.

In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Karton und den Ampullen nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú oder ‚Äěverw. bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nur zur einmaligen Entnahme. Restmengen sind zu verwerfen.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Dieses Arzneimittel wird vom medizinischen Fachpersonal entsorgt.

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Weitere Informationen

Inhalt der Packung und weitere Informationen

Was Ulsal-Ampullen enthalten

Der Wirkstoff ist Ranitidin. 1 Ampulle zu 2 ml enthält 50 mg Ranitidin als Ranitidinhydrochlorid.

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  • Die sonstigen Bestandteile sind: Natriumchlorid, Kaliumdihydrogenphosphat, wasserfreies Natriummonohydrogenphosphat, Natriumhydroxid bzw. Salzs√§ure zur pH-Einstellung, Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Ulsal-Ampullen aussehen und Inhalt der Packung

Ulsal-Ampullen enthalten eine klare, farblose bis schwach gelbe Lösung (Konzentrat zur Herstellung einer Infusions- und Injektionslösung), pH 6,5-7,3.

Packungsgr√∂√üen: Braunglasampulle zu 10 x 2 ml oder 10 x 10 x 2 ml (B√ľndelpackung). Es werden m√∂glicherweise nicht alle Packungsgr√∂√üen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Gebro Pharma GmbH, A-6391 Fieberbrunn

Z.Nr.: 1-17369

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2019.

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Neugeborene (unter 1 Monat):

Begrenzte pharmakokinetische Daten von Babys, die mit extrakorporaler Membran-Oxygenierung (EMCO) behandelt wurden, wiesen auf reduzierte Plasmaclearance und verlängerte Halbwertszeit nach i.v. Verabreichung bei Neugeborenen hin.

Die Clearance von Ranitidin scheint bei Neugeborenen mit der glomerul√§ren Filtrationsrate verkn√ľpft zu sein.

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Zuletzt aktualisiert: 26.07.2023

Quelle: Ulsal 50 mg/2 ml - Ampullen - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Ranitidin
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Gebro Pharma GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 03.06.1983
ATC Code A02BA02
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur wiederholten Abgabe gegen aerztliche Verschreibung
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden