Unilux 370 mg Jod/ml, Injektionslösung

Abbildung Unilux 370 mg Jod/ml, Injektionslösung
Wirkstoff(e) Iopamidol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sanochemia Pharmazeutika GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.10.2011
ATC Code V08AB04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Röntgenkontrastmittel, iod-haltig

Zulassungsinhaber

Sanochemia Pharmazeutika GmbH

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Iopamigita 300 mg/ml Injektions- oder Infusionslösung Iopamidol Agfa HealthCare
Jopamiro 200 mg J/ml - Infusionsflasche Iopamidol Bracco √Ėsterreich GmbH
Jopamiro 300 mg J/ml - Ampullen Iopamidol Bracco √Ėsterreich GmbH
Scanlux 340 mg J/ml, - Injektionslösung Iopamidol Sanochemia
Jopamiro 300 mg J/ml - Stechampullen Iopamidol Bracco √Ėsterreich GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Unilux ist ein nichtionisches jodhaltiges Röntgenkontrastmittel (opazifizierend).

Unilux wurde Ihnen f√ľr eine R√∂ntgenuntersuchung zur Darstellung Ihrer Blutgef√§√üe, Harnwege und der Geschlechtsorgane, Gelenke, der Galleng√§nge und bestimmter Dr√ľsen verschrieben.

Unilux wird angewendet bei Erwachsenen und Kindern und Jugendlichen im Alter von 0-18 Jahren. Dieses Arzneimittel ist ausschließlich zur diagnostischen Anwendung bestimmt.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

  • wenn Sie allergisch gegen Iopamidol oder einen der in Abschnitt 6 genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels und/oder Jod sind.
  • wenn Sie an einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion leiden
  • wenn Sie an Tetanie (unwillk√ľrliche Kontraktionen der Muskeln) leiden

Wenn bei Ihnen eine akute Entz√ľndung im Beckenraum vorliegt darf keine R√∂ntgenuntersuchung der Geschlechtsorgane durchgef√ľhrt werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder dem medizinischen Fachpersonal, bevor Sie Unilux anwenden.

Wenn Sie an Epilepsie leiden und bereits behandelt werden, darf die Behandlung f√ľr die Anwendung von Unilux nicht unterbrochen werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie an einer der folgenden Beschwerden leiden. Ihr Arzt wird unter Umständen notwendige zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen treffen:

fr√ľhere √úberempfindlichkeitsreaktion auf Kontrastmittel

  • eingeschr√§nkte Nierenfunktion (Niereninsuffizienz, Nierenfunktionsst√∂rung), vor allem bei gleichzeitig bestehenden Lebersch√§den
  • Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) vor allem in Verbindung mit Gicht
  • schwere Herzkrankheiten, vor allem Herzinsuffizienz (verminderte Herzleistung)
  • Knochenmarkerkrankungen (multiples Myelom, Paraprotein√§mie)
  • Ph√§ochromozytom (√úberproduktion eines Hormons, die zu schwerem Bluthochdruck f√ľhrt)
  • Blutgerinnsel, Venenentz√ľndung oder schwere Gef√§√üerkrankungen oder Bluthochdruck
  • Lungenerkrankungen (Lungenfunktionsst√∂rung, Lungenhochdruck, Lungenembolie)
  • schwere Schilddr√ľsenerkrankungen
  • Allergien (z. B. Asthma, Hautausschlag, Nesselsucht etc.)
  • schwere Angstzust√§nde
  • Austrocknung durch unzureichende Fl√ľssigkeitszufuhr oder schlechter Allgemeinzustand
  • Sichelzellan√§mie (ein Defekt der roten Blutk√∂rperchen)
  • Erkrankungen des Gehirns, Erkrankungen der Blutgef√§√üe im Gehirn, vor allem akuter Schlaganfall, akute Hirnblutungen, Hirntumore oder -metastasen, Epilepsie
  • Alkoholismus
  • Drogenabh√§ngigkeit
  • Hyperkalz√§mie (erh√∂hter Kalziumwert im Blut)
  • Myasthenia gravis (Autoimmunerkrankung mit schwerer Muskelschw√§che)
  • Kinder unter 1 Jahr und √§ltere Menschen (√ľber 65 Jahren)
  • wenn bei Ihnen nach einer fr√ľheren Einnahme von Unilux oder einem anderen iodhaltigen Kontrastmittel ein schwerer Hautausschlag oder eine schwere Hautabsch√§lung, Blasenbildung und/oder Wunden im Mund aufgetreten sind.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Unilux ist erforderlich:

In Zusammenhang mit der Anwendung von Unilux wurde von schweren Hautreaktionen einschlie√ülich Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), toxischer epidermaler Nekrolyse (Lyell-Syndrom oder TEN) und akutem generalisierten pustul√∂sen Exanthem (AGEP) berichtet. Wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt, wenn Sie eine der in Abschnitt 4 beschriebenen Beschwerden in Verbindung mit diesen schweren Hautreaktionen bemerken.

Patienten m√ľssen vor und nach der Untersuchung ausreichend mit Fl√ľssigkeit versorgt sein.

Sollte bei Ihnen eine St√∂rung des Fl√ľssigkeits- oder Elektrolythaushaltes vorliegen (feststellbar √ľber eine Blutuntersuchung), wird dies vor Verabreichung des Kontrastmittels korrigiert. Hierauf sollte besonders geachtet werden bei S√§uglingen, Kleinkindern, √§lteren Patienten und bei Patienten mit Knochenmarkerkrankungen, Zuckerkrankheit, Nieren- oder Lebererkrankungen, Polyurie (wenn Sie h√§ufig urinieren m√ľssen), Oligurie (wenn Sie nur selten urinieren k√∂nnen), Gicht, Patienten mit schweren systemischen Erkrankungen, Herzerkrankungen oder bei Patienten in schlechtem Allgemeinzustand. Wenn Sie unter Waldenstr√∂ms Paraprotein√§mie, multiplem Myelom oder schwer eingeschr√§nkter Leber- und Nierenfunktion leiden, sollten Sie nach der Anwendung des Kontrastmittels ausreichend trinken.

Angst, Erregtheit oder Schmerzen können mögliche Reaktionen auf das Kontrastmittel verstärken. Ihr Arzt kann Ihnen in diesem Fall ein Beruhigungsmittel geben.

Wenn Sie an Allergien leiden oder in der Vergangenheit bereits einmal √ľberempfindlich auf ein Kontrastmittel reagiert haben, kann Ihr Arzt Ihnen als vorbeugende Ma√ünahme ein Antihistaminikum geben, um einer schweren allergischen Reaktion vorzubeugen. Da derartige Reaktionen nicht vorhersehbar sind, ist die Gabe von Testdosen nicht sinnvoll.

Schilddr√ľsenerkrankungen k√∂nnen nach Verabreichung von Iopamidol beobachtet werden. Besondere Vorsicht ist bei Neugeborenen geboten, einschlie√ülich solchen, deren Mutter w√§hrend der Schwangerschaft Iopamidol erhalten hat, und Fr√ľhgeborenen. √Ąrzte k√∂nnen die Schilddr√ľsenfunktion des Kindes √ľberpr√ľfen.

Während oder kurz nach dem Bildgebungsverfahren kann es zu einer kurzfristigen Gehirnerkrankung kommen, die als Enzephalopathie bezeichnet wird. Informieren Sie sofort ihren Arzt, wenn Sie eines der in Abschnitt 4 beschriebenen Symptome im Zusammenhang mit dieser Erkrankung bemerken.

Anwendung von Unilux zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen/anzuwenden.

Metformin (ein Diabetesmittel) muss 48 Stunden vor der Untersuchung abgesetzt werden, wenn bei Ihnen eine mittelschwere Einschränkung der Nierenfunktion vorliegt. Nehmen Sie Metformin erst auf Anweisung Ihres Arztes wieder ein.

Neuroleptika/Sedativa (Beruhigungsmittel/Antipsychotika), Analgetika (Schmerzmittel) und Antiemetika (Medikamente gegen √úbelkeit und Brechreiz) m√ľssen 48 Stunden vor der Untersuchung abgesetzt werden. Sie k√∂nnen die Einnahme dieser Medikamente 24 Stunden nach der Untersuchung wieder aufnehmen.

Wenn Sie an Bluthochdruck leiden und entsprechend behandelt werden, kann es verstärkt zu allergischen Reaktionen kommen. Dies gilt vor allem dann, wenn Sie Betablocker einnehmen und an Asthma leiden.

Wenn Sie an Bluthochdruck leiden und entsprechend behandelt werden, kann es verstärkt zu Nebenwirkungen kommen.

Die Anwendung von Vasopressoren wie Papaverin (Mittel zur Behandlung von Impotenz (erektiler Dysfunktion)) kann zu einer Verstopfung der Arterien f√ľhren und die neurologische Wirkung des Kontrastmittels verst√§rken.

Wenn Sie Interleukin-2, eine Substanz zur Aktivierung des Immunsystems durch Zerst√∂rung von Tumorzellen, erhalten, k√∂nnen die aufgef√ľhrten Nebenwirkungen h√§ufiger und verz√∂gert auftreten. Nach Verabreichung von Iopamidol wurden atypische Nebenwirkungen wie Erythem, Fieber, und Grippesymptome bei Patienten beobachtet, die mit Interleukin-2 behandelt wurden.

Beeinflussung von Untersuchungen:

Unilux kann die Ergebnisse von Laboruntersuchungen verf√§lschen, darunter Untersuchungen zur Funktion der Schilddr√ľse und die Laborwerte von Bilirubin (Gallenfarbstoff), Eiwei√ü oder anderen Substanzen, wenn diese Untersuchungen am gleichen Tag, nachdem Sie Unilux erhalten haben, durchgef√ľhrt werden. Informieren Sie Ihren Arzt oder die Labormitarbeiter, wenn Sie Unilux erhalten haben.

Untersuchungen zur Funktion der Schilddr√ľse k√∂nnen noch 2-6 Wochen nach Anwendung von Unilux ungenau sein.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal um Rat.

Unilux sollte w√§hrend der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der m√∂gliche Nutzen f√ľr die Mutter das m√∂gliche Risiko f√ľr das Ungeborene √ľberwiegt.

Jodhaltige R√∂ntgenkontrastmittel gehen in geringen Mengen in die Muttermilch √ľber. Es ist jedoch nicht notwendig das Stillen zu unterbrechen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Es sind keine Auswirkungen von Unilux auf die Verkehrst√ľchtigkeit und das Bedienen von Maschinen bekannt.

Unilux enthält Natrium

Unilux enth√§lt Natrium, aber weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro maximal empfohlener Dosis, d.h. es ist nahezu ‚Äěnatriumfrei‚Äú.

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Wie wird es angewendet?

Ihr Arzt legt die Dosis von Unilux abh√§ngig von Ihrem Alter und Gewicht sowie der Art der Untersuchung fest, die bei Ihnen durchgef√ľhrt werden soll. Unilux wird Ihnen im Verlauf der R√∂ntgenuntersuchung als Injektion gegeben.

In der Regel wird Unilux einmal oder mehrmals als Teil eines Untersuchungsabschnitts gegeben. Es ist möglich, dass einzelne Untersuchungsabschnitte wiederholt werden.

Während der Injektion sollten Sie liegen.

Art der Anwendung:

Zur intravenösen, intraarteriellen oder direkten Anwendung. Zur Instillation in Körperhöhlen.

Wenn Sie eine größere Menge von Unilux erhalten haben, als Sie sollten

Ihr Arzt wird die notwendigen Ma√ünahmen durchf√ľhren.

Hinweis f√ľr das medizinische Fachpersonal

Informationen zur √úberdosierung finden Sie am Ende der Gebrauchsinformation.

Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Informieren Sie Ihren Arzt umgehend, falls Sie pl√∂tzliche Kurzatmigkeit, Atembeschwerden, Schwellungen der Augenlider, des Gesichts oder der Lippen, Hautausschlag oder Juckreiz (insbesondere, wenn dies den ganzen K√∂rper betrifft) versp√ľren. Dies sind Anzeichen einer

allergischen Reaktion, welche ernstzunehmende Folgen haben kann und möglicherweise eine medizinische Behandlung erforderlich macht.

Wenden Sie sich unverz√ľglich an einen Arzt, wenn Sie eine der folgenden Beschwerden bemerken:

  • R√∂tliche, nicht erhabene, zielscheiben√§hnliche oder kreisf√∂rmige Flecken am Rumpf, h√§ufig mit zentral gelegenen Blasen, Hautabsch√§lung, Geschw√ľre in Mund, Rachen, Nase sowie an den Genitalien und Augen. Diesen schwerwiegenden Hautausschl√§gen k√∂nnen Fieber und grippe√§hnliche Beschwerden vorausgehen (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse).
  • Ein roter, schuppiger, ausgedehnter Ausschlag mit Erhebungen unter der Haut und Blasenbildung mit Fieber. Die Beschwerden treten √ľblicherweise zu Beginn der Behandlung auf (akutes generalisiertes pustul√∂ses Exanthem).

Die Häufigkeit dieser Nebenwirkungen ist nicht bekannt.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei der Injektion von Unilux in ein Blutgefäß beobachtet:

Nach der Injektion eines jodierten Kontrastmittels (wie Unilux) in ein Blutgefäß treten die meisten Reaktionen innerhalb weniger Minuten auf, manchmal kann es jedoch auch zu einem späteren Zeitpunkt noch zu Reaktionen kommen.

Häufig (bei mehr als 1 von 100 aber weniger als 1 von 10 Behandelten):

Gelegentlich (bei mehr als 1 von 1.000 aber weniger als 1 von 100 Behandelten):

  • Schwindel
  • Geschmacksst√∂rung
  • Herzrhythmusst√∂rungen
  • niedriger und hoher Blutdruck
  • Flushing (Hitzewallungen)
  • Erbrechen
  • Durchfall
  • Bauchschmerzen
  • Mundtrockenheit
  • Juckreiz, Hautausschlag, m√∂glicherweise in Verbindung mit starkem Juckreiz (Nesselausschlag) und Quaddelbildung, R√∂tung der Haut
  • Vermehrtes Schwitzen
  • R√ľckenschmerzen
  • Nierenversagen
  • Schmerzen im Brustraum und an der Einstichstelle
  • Fieber
  • K√§ltegef√ľhl
  • Erh√∂hter Kreatinin-Wert (Wert zur Messung der Nierenfunktion) im Blut, der in einem vom Arzt durchgef√ľhrten Test entdeckt werden kann.

Selten (bei mehr als 1 von 10.000 aber weniger als 1 von 1.000 Behandelten):

Verwirrtheit

  • Empfindungsst√∂rungen wie Ameisenlaufen, Kribbeln und Jucken ohne erkennbare Ursache (Par√§sthesien)
  • Verlangsamter Herzschlag
  • Fl√ľssigkeitsansammlung in der Lunge
  • Asthma (anfallsartig auftretende Atemnot infolge einer Verengung der Atemwege und Schwellung der Schleimhaut der Atemwege)
  • Atembeschwerden
  • Muskelkr√§mpfe

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar):

  • Verminderte Zahl der Blutpl√§ttchen (Thrombozytopenie)
  • Allergische Reaktionen, die schwerwiegend und lebensbedrohlich (Anaphylaxie) sein k√∂nnen
  • Koma, vor√ľbergehende Durchblutungsst√∂rung im Gehirn mit geringf√ľgigen oder keinen bleibenden Sch√§den (TIA)
  • Ohnmachtsanfall, Bewusstseinsst√∂rung, Bewusstseinsverlust, Krampfanf√§lle (Konvulsionen)
  • vor√ľbergehende Erblindung, Sehst√∂rungen, Bindehautentz√ľndung, √ľberm√§√üige Lichtempfindlichkeit
  • Herzinfarkt, verminderte Pumpleistung des Herzens (Herzinsuffizienz), mangelnde Sauerstoffversorgung des Herzens, beschleunigter Herzschlag
  • Kreislaufversagen oder Schock
  • Atemstillstand, Ateminsuffizienz, akute Kurzatmigkeit (akutes Atemnotsyndrom), Atemnot oder kurzzeitiges Aussetzen der Atmung, Kurzatmigkeit
  • Schwellung von Rachen, Gesicht oder Speicheldr√ľsen
  • Vermehrter Speichelfluss
  • Schwere Hautreaktion mit Blasenbildung an Mund, Augen und Genitalien und in sehr schweren F√§llen Abl√∂sen der Haut
  • Knochen-, Muskel-, B√§nder-, Sehnen- und/oder Nervenschmerzen, Muskelschw√§che
  • Steifheit, Schmerzen, allgemeines Unwohlsein
  • Ver√§nderungen im EKG
  • Bewegungsunf√§higkeit einer K√∂rperh√§lfte
  • Herzinfarkt, der durch eine allergische Reaktion verursacht wurde
  • Gehirnerkrankungen (Enzephalopathie) mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Sehst√∂rungen, Sehverlust, Verwirrtheit, Krampfanf√§llen, Koordinationsverlust, Bewegungsverlust auf einer K√∂rperseite, Sprachproblemen und Bewusstseinsverlust.

Kinder

Schilddr√ľsenerkrankungen wurden bei Fr√ľhgeborenen berichtet

Reaktionen an der Einstichstelle (Schmerzen und Schwellungen) können auftreten.

Die folgenden Nebenwirkungen wurden bei Anwendung von Unilux in Körperhöhlen beobachtet:

Nach der Injektion eines jodierten Kontrastmittels (wie Unilux) in Körperhöhlen treten die meisten Reaktionen aufgrund der langsamen Aufnahme am Verabreichungsort erst einige Stunden nach der Anwendung auf.

Häufig (bei mehr als 1 von 100, aber weniger als 1 von 10 Behandelten):

Erh√∂hte Blutamylase (Enzym der Bauchspeicheldr√ľse) (bei Untersuchungen der Bauchspeicheldr√ľse)

Selten (bei mehr als 1 von 10.000, aber weniger als 1 von 1.000 Behandelten):

  • Allergische Reaktionen, √ľberwiegend in Form von Hautreaktionen

Sehr selten (bei mehr als 1 von 100.000, aber weniger als 1 von 10.000 Behandelten):

Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse mit starken Oberbauchschmerzen, die in den R√ľcken ausstrahlen, sowie √úbelkeit und Erbrechen (Pankreatitis)

Bei R√∂ntgenuntersuchungen von Gelenken (Arthrographie) und Fisteln (Fistulographie) wurden am h√§ufigsten Reizungen zus√§tzlich zu Entz√ľndungen des Gewebes beobachtet.

Allergische Reaktionen können auch noch mehrere Tage nach der Anwendung auftreten. Sollten Sie bei sich allergische Reaktionen beobachten, informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Schwere, lebensbedrohliche allergische Reaktionen (Anaphylaxie) können nicht ausgeschlossen werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an einen Arzt oder das medizinische Fachpersonal. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem

Bundesamt f√ľr Sicherheit im Gesundheitswesen Traisengasse 5

1200 WIEN √ĖSTERREICH

Fax: +43 (0) 50 555 36207 Website: http://www.basg.gv.at/

anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Nicht √ľber 25¬įC lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu sch√ľtzen.

Vor R√∂ntgenstrahlen gesch√ľtzt aufbewahren.

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton und dem Etikett nach ‚Äěverwendbar bis‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum (Monat/Jahr) bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Nur klare und farblose oder nahezu farblose Lösungen verwenden. Nur zur einmaligen Entnahme bestimmt.

Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie das medizinische Fachpersonal, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Unilux wird vom medizinischen Fachpersonal entsorgt.

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Weitere Informationen

  • Der Wirkstoff ist Iopamidol. 1 ml L√∂sung enth√§lt 755 mg Iopamidol, entsprechend einer Jodkonzentration von 370 mg Jod/ml.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Trometamol, Natriumkalziumedetat, Salzs√§ure (zur pH Einstellung) und Wasser f√ľr Injektionszwecke.

Wie Unilux Injektionslösung aussieht und Inhalt der Packung

Unilux Injektionslösung ist eine klare, farblose bis schwach gelbe Lösung (Injektionslösung) und ist in den folgenden Packungsgrößen erhältlich:

1 bzw. 10 Glasflasche(n) zu jeweils 50 ml, 75 ml, 100 ml, 200 ml und in 1 bzw. 5 Glasflasche(n) zu jeweils 500 ml.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

Sanochemia Pharmazeutika GmbH Landegger Straße 7

2491 Neufeld an der Leitha √Ėsterreich

Zul.-Nr.: 1-30683

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Februar 2022

Die folgenden Informationen sind f√ľr medizinisches Fachpersonal bestimmt:

Eine √úberdosierung kann zu lebensbedrohlichen Nebenwirkungen f√ľhren, haupts√§chlich durch die Auswirkungen auf das pulmonale und kardiovaskul√§re System. Die Behandlung einer √úberdosierung erfordert die Aufrechterhaltung aller vitaler Funktionen und die sofortige Einleitung einer symptomatischen Therapie. Iopamidol wird nicht an Plasma- oder Serumproteine gebunden und ist daher dialysierbar.

Sollte der behandelnde Arzt feststellen, dass das Kontrastmittel bei intravaskul√§rer Verabreichung √ľberdosiert wurde, muss der Wasser- und Elektrolythaushalt kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert werden. In diesem Fall muss die Nierenfunktion √ľber die Dauer von mindestens drei Tagen kontrolliert werden.

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Wirkstoff(e) Iopamidol
Zulassungsland √Ėsterreich
Hersteller Sanochemia Pharmazeutika GmbH
Suchtgift Nein
Psychotrop Nein
Zulassungsdatum 06.10.2011
ATC Code V08AB04
Abgabestatus Abgabe durch eine (öffentliche) Apotheke
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur einmaligen Abgabe auf aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Röntgenkontrastmittel, iod-haltig

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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden