Autor: SANOFI-AVENTIS


Langinformationen

Was ist es und wofür wird es verwendet?

Aspégic Mite weist alle Eigenschaften der Acetylsalicylsäure auf. Es lindert Schmerzen und wirkt fiebersenkend.

Aspégic Mite wird für die kurzfristigen Behandlung von leichten bis mässig starken, akuten Schmerzen (Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Schmerzen im Bereich von Gelenken und Bändern, Rückenschmerzen); für die symptomatische Behandlung von Fieber und/oder Schmerzen bei Erkältungskrankheiten eingesetzt.

Kinder und Jugendliche nur nach ärztlicher Verschreibung und nur als Mittel der zweiten Wahl (siehe «Wann ist bei der Einnahme von Aspégic Mite Vorsicht geboten?»).

Aspégic Mite lässt sich in verschiedenen Flüssigkeiten wie Wasser, Schwarztee, Milch, Kräutertee, Fruchtsäften, usw. auflösen. Weder im Glas noch im Mund verbleiben feste Teilchen.

Aspégic Mite enthält kein Natrium und kann deshalb auch bei salzarmer Diät verabreicht werden.

Inhaltsverzeichnis
Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?
Wie wird es angewendet?
Was sind mögliche Nebenwirkungen?
Wie soll es aufbewahrt werden?
Weitere Informationen

Was müssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wie alle Mittel gegen Fieber und Schmerzen sollte Aspégic Mite ohne ärztliche Verordnung nicht länger als fünf Tage bzw. drei Tage bei Fieber eingenommen werden.

Schmerzmittel sollten nicht über einen längeren Zeitraum ohne ärztliche Aufsicht eingenommen werden. Wenden Sie sich bei hartnäckigen Schmerzen an Ihren Arzt.

Die ärztlich empfohlene oder verordnete Dosierung darf nicht überschritten werden.

Es gilt ausserdem zu beachten, dass die fortgesetzte Einnahme von Schmerzmitteln zu Dauerkopfschmerz beitragen kann.

Eine dauerhafte Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere die Kombination mehrerer schmerzlindernder Substanzen, kann Störungen der Nierenfunktion bis hin zu Nierenversagen zur Folge haben.

Aspégic Mite darf nicht an ein Kind verabreicht werden, das

eine Überempfindlichkeit gegenüber Acetylsalicylsäure oder sonstigen entzündungshemmenden (antirheumatischen), schmerzlindernden oder fiebersenkenden Mitteln aufweist. Sichtbare Zeichen einer solchen Überempfindlichkeit sind: Asthma, Atemnot, Kreislaufstörungen, Schwellungen der Haut bzw. der Schleimhäute und Nesselsucht;

an einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür;

an einer Störung des Gerinnungssystems;

oder an einer schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörung leidet;

sich in einem Zustand befindet, der ein erhöhtes Risiko von Blutungen birgt (Verletzungen, Regelblutungen im Falle der Verabreichung an jugendliche oder erwachsene Frauen, usw.).


Verwenden Sie Aspégic Mite nur unter strenger ärztlicher Aufsicht, falls Ihr Kind an Asthma oder an Urtikaria (Nesselsucht) oder Nasenpolypen leidet, falls es Antikoagulantien einnimmt, falls es an Glucose-6-phosphat-dehydrogenase-Mangel (einer seltenen erblichen Erkrankung der roten Blutkörperchen) leidet, falls die Funktion der Nieren oder der Leber gestört ist oder in der Vergangenheit chronische oder wiederholte Störungen des Magen-Darm-Trakts aufgetreten sind.

Vor allem müssen Sie die vom Arzt verschriebene Dosierung stets einhalten. In Falle einer versehentlichen Überdosierung muss eine spezielle Behandlung im Spital eingeleitet werden.

Die ersten Anzeichen einer Überdosierung sind: Gehörstörungen, Übelkeit, Erbrechen, Temperaturanstieg, tiefes Atmen, begleitet von Schweissausbrüchen.

Kinder und Jugendliche mit Fieber, Grippe, Windpocken oder anderen Virus-Erkrankungen dürfen Aspégic Mite nur nach Anweisung des Arztes bzw. Ärztin und nur als Mittel der zweiten Wahl einnehmen. Kommt es bei diesen Erkrankungen oder nach ihrem Abklingen zu Bewusstseinsstörungen mit Erbrechen, sollte unverzüglich der Arzt bzw. die Ärztin konsultiert werden.

Aspégic Mite kann die Wirkung gewisser gleichzeitig verabreichter Medikamente beeinflussen:

Die Wirkung von Corticosteroiden, Tabletten gegen Diabetes, Antikoagulantien und von Methotrexat (das zum Beispiel bei chronischer Polyarthritis verschrieben wird) wird gesteigert. Das gleiche gilt für die Wirkung von lithiumhaltigen Antidepressiva und deren unerwünschten Nebenwirkungen.

Die Wirkung einer Reihe von Medikamenten gegen Gicht (Probenizid und Sulfinpyrazon) und gewisser Diuretika wird vermindert.

Die Nebenwirkungen von Medikamenten gegen Rheuma sowie Methotrexat können, wenn Ihr Kind gleichzeitig Aspégic Mite einnimmt, stärker hervortreten.

Suchen Sie daher ärztlichen Rat, wenn Ihr Kind bereits andere Medikamente einnimmt.

Wenden Sie sich an Ihren Arzt, falls die Schmerzen länger als fünf Tage oder das Fieber länger als drei Tage andauern.

Ferner ist zu beachten, dass die fortgesetzte Einnahme von Schmerzmitteln über längere Zeiträume zu Dauerkopfschmerz beitragen kann.

Es liegen keine Studien zur Verkehrstüchtigkeit oder zur Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen vor.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin, wenn Ihr Kind an anderen Krankheiten leidet, Allergien hat oder andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnimmt oder äusserlich anwendet (Externa!).

Der Arzt oder Zahnarzt ist vor einem chirurgischen Eingriff zu konsultieren oder von der Einnahme zu unterrichten.


Dieses Medikament ist ausschliesslich zur Verabreichung an Kinder gedacht.

Eine eventuelle Einnahme von Aspégic Mite während der Schwangerschaft und Stillzeit darf nur unter strengster ärztlicher Aufsicht erfolgen. In den letzten drei Monaten der Schwangerschaft darf Aspégic Mite nicht verabreicht werden.

Während der Stillzeit darf Aspégic Mite nur in geringen Dosen eingenommen werden.

Wie wird es angewendet?

Übliche Dosierung oder nach Verordnung des Arztes.

Kinder von 3 bis 6 Jahren (15?22 kg): 1 bis 3 Beutel pro Tag (möglichst nach den Mahlzeiten). Maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden: 3 Beutel Aspégic Mite.

Kinder von 6 bis 9 Jahren (22?30 kg): 1 bis 4 Beutel pro Tag (möglichst nach den Mahlzeiten). Maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden: 4 Beutel Aspégic Mite.

Kinder von 9 bis 12 Jahren (30?40 kg): 1 bis 6 Beutel pro Tag (möglichst nach den Mahlzeiten). Maximale Dosis innerhalb von 24 Stunden: 6 Beutel Aspégic Mite.

Auf drei bis vier Gaben verteilen. Der Zeitabstand zwischen zwei Einnahmen muss mindestens 4 Stunden sein.

Das Pulver in ein Glas oder die Schoppenflasche füllen. Wasser oder eine andere Flüssigkeit hinzugeben (vgl. ersten Abschnitt); vor dem Verabreichen einige Sekunden lang umrühren.

Für Säuglinge (ab sechs Monaten) und Kleinkinder steht Aspégic 100 zur Verfügung.

Aspégic 500 ist Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen vorbehalten.

Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihrer Ärztin, Apothekerin oder Drogistin.

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Folgende Nebenwirkungen können bei der Einnahme oder Anwendung von Aspégic Mite auftreten:

Es können Verdauungsstörungen auftreten. In seltenen Fällen können Überempfindlichkeitsreaktionen wie Anschwellen der Haut oder der Schleimhäute, Nesselfieber, Asthma, Atemnot sowie Magengeschwüre und Magenblutungen auftreten.

Beim Auftreten einer Überempfindlichkeitsreaktion ist das Medikament sofort abzusetzen und der Arzt zu benachrichtigen.

Falls während der Behandlung schwarzer Stuhl (Teerstuhl) oder Bluterbrechen auftreten, ist die Behandlung abzubrechen und auf der Stelle der Arzt zu benachrichtigen.

In seltenen Fällen wurden Schwindel, Kopfweh, Sehstörungen und Verwirrung festgestellt; dies ist meist ein Anzeichen für eine Überdosierung.

Es gilt allgemein zu beachten, dass die Einnahme von Schmerzmitteln ? und insbesondere einer Kombination von mehreren Wirkstoffen ? über einen längeren Zeitraum zu einer dauerhaften Schädigung der Nieren mit dem Risiko von Nierenversagen führen kann.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt, Apotheker oder Drogisten bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin informieren.

Wie soll es aufbewahrt werden?

Bei unkontrollierter Einnahme (Überdosierung) ist Ihr Arzt unverzüglich zu benachrichtigen. Ohrenpfeifen oder vermehrtes Schwitzen können Hinweise auf eine Überdosierung sein.

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Präparat bei Raumtemperatur (15?25 °C) an einem trockenen Ort, in der Originalverpackung und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker oder Drogist bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin oder Drogistin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.

Weitere Informationen

1 Beutel enthält:

Wirkstoffe: 450 mg Lysin-acetylsalicylat (entsprechend 250 mg Acetylsalicylsäure).

Hilfsstoffe: Geschmacks- und Hilfsstoffe.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK