Wirkstoff(e) Clopidogrel Acetylsalicylsäure (ASS)
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code B01AC30
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Clopidogrel-Acino 75, Filmtabletten Clopidogrel ACINO PHARMA
Clopidogrel-Mepha Lactab¬ģ Clopidogrel Mepha Pharma AG
Clopidogrel-Teva¬ģ Clopidogrel TEVA PHARMA
Clopidogrel Zentiva¬ģ Clopidogrel Helvepharm AG
Plavix¬ģ Clopidogrel Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Clopidogrel und Acetylsalicylsäure, die Wirkstoffe in DuoPlavin Filmtabletten, gehören zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Thrombozytenaggregationshemmer bezeichnet werden. Blutplättchen (Thrombozyten) sind sehr kleine Blutzellen (kleiner als rote oder weisse Blutkörperchen), die sich während der Bildung eines Blutpfropfs (Thrombus) zusammenklumpen. Thrombozytenaggregationshemmer verhindern dieses Zusammenklumpen in bestimmten Blutgefässtypen (den sogenannten Arterien) und verringern auf diese Weise das Risiko der Entstehung von Blutgerinnseln, welche diese Arterien verstopfen können (ein Vorgang, der Atherothrombose genannt wird).

Da Sie k√ľrzlich eine Episode mit starkem Brustschmerz erlitten haben, bekannt als ¬ęinstabile Angina¬Ľ oder Herzinfarkt (¬ęMyokardinfarkt¬Ľ) und/oder einen Stent (ein kleines Gitterger√ľst in R√∂hrchenform aus Metall, das als St√ľtze f√ľr die W√§nde verengter Herzkrankgef√§sse dient) bekommen haben, weisen Sie ein erh√∂htes Risiko f√ľr ein Wiederauftreten eines kardiovaskul√§ren Ereignisses wie Herzinfarkt oder Schlaganfall auf. Um dieses Risiko zu reduzieren, hat Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Clopidogrel und Acetylsalicyls√§ure verschrieben. DuoPlavin enth√§lt diese beiden Wirkstoffe in einer Tablette.

DuoPlavin darf nur auf Verschreibung des Arztes eingenommen und nicht an andere Personen weitergegeben werden.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Gewisse Faktoren (wie Bluthochdruck, erhöhter Cholesterinspiegel, Rauchen, Zuckerkrankheit) sind oftmals die Ursache arterieller Erkrankungen; es ist deshalb wichtig, seine Lebensweise im Sinne einer Herabsetzung dieser Risikofaktoren zu verändern.

Fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin um Rat.

Wann ist bei der Einnahme/Anwendung von DuoPlavin Vorsicht geboten?

Bevor Sie DuoPlavin einnehmen, m√ľssen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin dar√ľber informieren, wenn Sie

  • vor kurzem eine ernste Verletzung hatten;
  • sich vor kurzem einer Operation unterzogen (einschliesslich zahn√§rztlicher Eingriffe) haben;
  • sich in den n√§chsten 15¬†Tagen einer Operation unterziehen (einschliesslich zahn√§rztlicher Eingriffe) werden;
  • an einer Blutgerinnungsst√∂rung leiden, die innere Blutungen beg√ľnstigt (Blutungen im Gewebe, in Organen oder in Gelenken Ihres K√∂rpers);
  • an einer Krankheit leiden, die Blutungen hervorrufen kann (beispielsweise ein Magengeschw√ľr);
  • an Nieren- oder Leberst√∂rungen leiden;
  • in der Vergangenheit Asthma hatten oder bei Ihnen Allergien aufgetreten sind;
  • an Gicht leiden;
  • an erworbener H√§mophilie leiden (Blutgerinnungsst√∂rungen).

DuoPlavin reduziert die Gerinnungsfähigkeit des Blutes und verhindert die Bildung von Blutgerinnseln. Wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann die Blutung eventuell etwas länger als sonst andauern.

Kleinere Schnitte und Verletzungen, die z.B. beim Rasieren auftreten k√∂nnen, sind in der Regel ohne Bedeutung. Wenn Sie trotzdem verunsichert sind oder eine ungew√∂hnliche Blutung feststellen, sollten Sie sich mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin unverz√ľglich in Verbindung setzen.

Sie sollten Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren, wenn Sie an Magen- oder Bauchschmerzen oder Magen- oder Darmblutungen (rot oder schwarz gef√§rbter Stuhl) leiden oder wenn sich bei Ihnen ein Krankheitsbild entwickelt (auch bekannt als thrombotisch-thrombozytopenische Purpura bzw. TTP), das Fieber und Blutungen unter der Haut einschliesst, die wie kleine stecknadelkopfgrosse rote F√ľnktchen aussehen. Dies kann mit einer unerkl√§rlichen, ausgepr√§gten M√ľdigkeit, Verwirrtheit und einer Gelbf√§rbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht) verbunden sein (siehe ¬ęWelche Nebenwirkungen kann DuoPlavin haben?¬Ľ).

DuoPlavin ist nicht f√ľr Kinder oder Jugendliche geeignet. Es gibt m√∂glicherweise einen Zusammenhang zwischen Acetylsalicyls√§ure und dem Auftreten einer sehr seltenen Krankheit, die lebensbedrohlich sein kann (das sogenannte Reye-Syndrom), wenn Pr√§parate, die Acetylsalicyls√§ure enthalten, Kindern oder Jugendliche mit einer viralen Infektion gegeben werden.

Dar√ľber hinaus muss dieses Medikament bei Patienten mit Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (G6PD-Mangel) aufgrund des Risikos einer H√§molyse unter strenger √§rztlicher √úberwachung verabreicht werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie an Allergien leiden.

Einnahme von anderen Arzneimitteln

Gewisse Arzneimittel, ob von Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin verschrieben oder frei verk√§ufliche, k√∂nnen die Wirkung dieses Arzneimittels ver√§ndern, oder umgekehrt kann dieses Arzneimittel die Wirkung von anderen Arzneimitteln beeinflussen und es k√∂nnen unerw√ľnschte Wirkungen auftreten. Daher sollten Sie, bevor Sie w√§hrend einer Behandlung mit DuoPlavin irgendein anderes Medikament einnehmen, Ihren Arzt bzw. √Ąrztin oder Ihren Apotheker bzw. Apothekerin fragen.

Die gleichzeitige Einnahme folgender Medikamente mit DuoPlavin wird nicht empfohlen:

  • Die gleichzeitige Anwendung von DuoPlavin und anderen Arzneimitteln, die das Risiko von Blutungen erh√∂hen, muss mit Vorsicht erfolgen. Aufgrund additiver Wirkungen besteht ein erh√∂htes Blutungsrisiko:
    • andere orale oder injizierbare Arzneimittel, die zur Hemmung der Blutgerinnung eingesetzt werden, wie Phenprocoumon (Marcoumar), Acenocoumarol (Sintrom) und Heparin;
    • Ticlopidin, ein anderes Arzneimittel zur Verhinderung des Zusammenklumpens von Blutpl√§ttchen;
    • nichtsteroidale Antirheumatika (Arzneimittel zur Behandlung von schmerzhaften und/oder entz√ľndlichen Zust√§nden von Muskeln und Gelenken), einschliesslich anderer Pr√§parate, die Acetylsalicyls√§ure oder Lysinacetylsalicylat enthalten, d√ľrfen nur auf ausdr√ľckliche Verordnung und unter Kontrolle eines Arztes bzw. einer √Ąrztin gleichzeitig mit DuoPlavin eingenommen werden; Sie m√ľssen ihn bzw. sie bei jedem Auftreten von Blutungen benachrichtigen.
    • Rifampicin, ein Antibiotikum, das zur Behandlung schwerer Infektionen (bestimmte Bakterien, Tuberkulose, Lepra) verwendet wird
  • Protonenpumpenhemmer (z.B. Omeprazol) oder Cimetidin, Arzneimittel zur Behandlung von Magenschmerzen;
  • Nicorandil, bei Angina pectoris;
  • Methotrexat, das zur Behandlung ernsthafter Gelenk- (rheumatoide Polyarthritis) oder Hauterkrankungen (Psoriasis) eingesetzt wird;
  • Metamizol, das zur Behandlung von Schmerzen und Fieber eingesetzt wird;
  • Probenecid oder Benzbromaron, die zur Behandlung von Gicht eingesetzt werden;
  • Fluconazol, Voriconazol, Ciprofloxacin oder Chloramphenicol, die zur Behandlung von bakteriellen Infektionen und Pilzinfektionen; eingesetzt werden;
  • Fluoxetin, Fluvoxamin oder Moclobemid, die zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden;
  • gewisse Medikamente zur Behandlung von Epilepsie: Carbamazepin oder Oxcarbazepin, Valproins√§ure;
  • Kortikosteroide, da die Kombination mit Acetylsalicyls√§ure das Risiko gastrointestinaler Blutungen erh√∂ht;
  • Acetazolamid, das zur Behandlung von Glaukom (¬ęGr√ľner Star¬Ľ; erh√∂hter Augeninnendruck) und Epilepsie sowie zur Entw√§sserung eingesetzt wird;
  • Impfstoff gegen Windpocken (fragen Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin um Rat, um Ihre Behandlung w√§hrend der Impfphase eventuell anzupassen);
  • Levothyroxin;
  • Tenofovir, ein Medikament zur Behandlung von HIV-Infektionen;
  • Repaglinid, ein Medikament zur Behandlung von Diabetes (¬ęZuckerkrankheit¬Ľ);
  • Paclitaxel, ein Medikament zur Behandlung von Krebs;
  • Dasabuvir, ein Medikament zur Behandlung von Hepatitis¬†C;
  • Opioide sollen nicht gleichzeitig mit Clopidogrel angewendet werden ‚Äď informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Ihnen ein Opioid (zur Behandlung starker Schmerzen) verschrieben werden soll.
  • Statine (Rosuvastatin).

Die gleichzeitige Anwendung von Alkohol und Acetylsalicylsäure erhöht ebenfalls das Risiko gastrointestinaler Blutungen.

Sie sollten jede andere Behandlung mit Clopidogrel abbrechen, solange Sie DuoPlavin einnehmen.

Eine gelegentliche Einnahme von Acetylsalicyls√§ure (nicht mehr als 1'000¬†mg innerhalb von 24¬†Stunden) ist im Allgemeinen unbedenklich. Eine dar√ľber hinausgehende langfristige Einnahme sollte jedoch mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin besprochen werden.

DuoPlavin Tabletten enthalten Laktose (Milchzucker). Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Ihnen mitgeteilt hat, dass Sie eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber einigen Zuckern haben, fragen Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin vor der Einnahme des Medikaments um Rat. Sie enthalten ferner hydriertes Rizinus√∂l, das Magenschmerzen oder Durchfall hervorrufen kann.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbstgekaufte!) einnehmen oder √§usserlich anwenden.

Darf DuoPlavin während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel nicht w√§hrend des dritten Schwangerschaftstrimesters wegen des Risikos von Blutungen und einer eventuellen √úberschreitung des Entbindungstermins. DuoPlavin sollte w√§hrend des ersten und zweiten Schwangerschaftstrimesters nicht angewendet werden, ausser wenn es unbedingt notwendig ist. Falls Sie schwanger sind oder Ihr Kind stillen, m√ľssen Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin mitteilen. Er bzw. sie wird entscheiden, ob Sie DuoPlavin w√§hrend oder Schwangerschaft oder Stillzeit einnehmen d√ľrfen.

Falls Sie w√§hrend der Einnahme von DuoPlavin schwanger werden, teilen Sie dies Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin unverz√ľglich mit. Folgen Sie genau seinen bzw. ihren Anweisungen.

W√§hrend der Behandlung mit DuoPlavin d√ľrfen Sie nicht stillen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wenn Sie stillen oder beabsichtigen zu stillen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Die Tablette soll mit etwas Wasser, unzerkaut und ohne sie zu lutschen, während der oder unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden. Es wird jedoch empfohlen, sie immer zum selben Zeitpunkt einzunehmen.

Erwachsene

Falls vom Arzt nicht anders verordnet, nehmen Sie 1 Tablette DuoPlavin pro Tag.

Kinder und Jugendliche

Die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung von DuoPlavin bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurden nicht untersucht.

Bei Nieren- und Leberinsuffizienz

DuoPlavin ist bei diesem Patiententyp mit Vorsicht anzuwenden und ist bei schwerer Niereninsuffizienz kontraindiziert.

Behandlungsdauer

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird die Dauer, w√§hrend der Sie dieses Arzneimittel einnehmen m√ľssen, entsprechend Ihrer Erkrankung bestimmen. Wenn Sie einen Herzinfarkt hatten, sollte es wenigstens f√ľr 4¬†Wochen verordnet werden. Auf jeden Fall m√ľssen Sie es so lange einnehmen, wie es Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin verordnet.

Falls Sie eine √úberdosis (√ľberm√§ssige Dosierung des Medikaments) eingenommen haben, informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin oder suchen Sie die Notaufnahme des n√§chstgelegenen Spitals wegen des Risikos von Blutungen auf.

Falls Sie die Einnahme von DuoPlavin einmal vergessen haben und dies innerhalb der n√§chsten 12¬†Stunden merken, sollten Sie die Einnahme sofort nachholen und die n√§chste Filmtablette dann zur gewohnten Zeit einnehmen. Wenn Sie die Einnahme um mehr als 12¬†Stunden vergessen haben, nehmen Sie einfach die n√§chste Tablette zum vorgesehenen n√§chsten Einnahmezeitpunkt ein. Nehmen Sie nicht 2¬†Tabletten ein, um die vergessene Filmtablette nachzuholen. Sie k√∂nnen anhand des Kalenders auf der Durchdr√ľckpackung √ľberpr√ľfen, an welchem Tag Sie das Medikament letztmalig eingenommen haben.

Unterbrechen Sie die Behandlung nicht ohne Zustimmung Ihres Arztes bzw. Ihrer √Ąrztin.

Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin angeordnet hat, die Behandlung auszusetzen, erkundigen Sie sich, zu welchem Zeitpunkt Sie die Behandlung fortsetzen sollen.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Medikament wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf DuoPlavin nicht eingenommen/angewendet werden?

DuoPlavin darf nicht angewendet werden, wenn Sie

  • eine √úberempfindlichkeit (Allergie) gegen Clopidogrel, Acetylsalicyls√§ure, einen sonstigen Bestandteil von DuoPlavin, andere sogenannte nichtsteroidale Entz√ľndungshemmer, die √ľblicherweise zur Behandlung von schmerzhaften und/oder entz√ľndlichen Zust√§nden von Muskeln und Gelenken verwendet werden, aufweisen oder fr√ľher allergisch auf Thrombozytenaggregationshemmer (z.B. Prasugrel) reagiert haben,
  • an einer Blutgerinnungsst√∂rung leiden, aufgrund derer Sie ein erh√∂htes Risiko f√ľr innere Blutungen haben (d.h. Blutungen im Gewebe, in Organen oder in Gelenken Ihres K√∂rpers),
  • an einer Krankheit leiden, aufgrund derer Sie ein erh√∂htes Risiko f√ľr innere Blutungen haben (beispielsweise an einem Magen- oder Darmgeschw√ľr),
  • eine erh√∂hte Blutungsneigung haben,
  • an einer schweren Lebererkrankung (schwere Leberinsuffizienz) oder an einer schweren Nierenerkrankung (schwere Niereninsuffizienz) leiden,
  • an einem Syndrom leiden, das Asthma, Rhinitis und Nasenpolypen vereint, leiden oder wenn Sie an Mastozytose (seltene Erkrankung mit allergischer Reaktion) leiden,
  • im dritten Schwangerschaftstrimester sind.

Bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde die Wirksamkeit und Sicherheit der Anwendung vom Arzneimittel nicht untersucht.

Falls Sie glauben, dass eine dieser Erkrankungen bei Ihnen vorliegen k√∂nnte, oder falls Sie diesbez√ľglich unsicher sind, suchen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin auf, bevor Sie mit der Einnahme von DuoPlavin Tabletten beginnen.

Welche Nebenwirkungen kann DuoPlavin haben?

Wenden Sie sich unverz√ľglich an Ihren Arzt, wenn Sie Folgendes bei sich bemerken:

  • Fieber, Anzeichen einer Infektion oder schwere Abgeschlagenheit. Dies kann auf einer selten auftretenden Verringerung bestimmter Blutzellen beruhen;
  • Anzeichen von Leberproblemen, wie Gelbf√§rbung der Haut und/oder der Augen (Gelbsucht), eventuell im Zusammenhang mit Blutungen, die als rote stecknadelkopfgrosse F√ľnktchen unter der Haut erscheinen, und/oder Verwirrtheit (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme/Anwendung von DuoPlavin Vorsicht geboten?¬Ľ).
  • Schwellungen im Mundbereich oder Erkrankungen der Haut wie Hautausschl√§ge und Juckreiz, Abl√∂sen der Haut. Diese k√∂nnen Anzeichen einer allergischen Reaktion sein.
  • Gastrointestinale St√∂rungen (Geschw√ľre/Perforationen der Speiser√∂hre, des Magens oder des Darms). Die gleichzeitige Einnahme von DuoPlavin und Nicorandil (Arzneimittel zur Behandlung von Angina pectoris) erh√∂ht das Risiko schwerer Komplikationen (Magen-Darm-Geschw√ľre, Perforationen und Blutungen).

Die h√§ufigsten unter DuoPlavin berichteten Nebenwirkungen sind Blutungen. Blutungen k√∂nnen als Magen- oder Darmblutungen auftreten sowie als Ekchymose, H√§matome (ungew√∂hnliche Blutungen und Bluterg√ľsse unter der Haut), Nasenbluten oder Blut im Urin. In seltenen F√§llen sind t√∂dliche Blutungen, Blutungen aus Gef√§ssen im Auge, im Inneren des Kopfes, in der Lunge oder in Gelenken berichtet worden.

Wenn Sie sich schneiden oder verletzen, kann die Blutung eventuell l√§nger als sonst andauern. Dies h√§ngt mit der Wirkung Ihres Arzneimittels zusammen, da es die Gerinnung des Blutes hemmt. Bei oberfl√§chliche Schnitten und Verletzungen, wie sie z.B. beim Rasieren auftreten k√∂nnen, sollten Sie in der Regel nichts Ungew√∂hnliches feststellen. Wenn Sie jedoch aufgrund dieser Blutung verunsichert sind, sollten Sie sich mit Ihrem behandelnden Arzt unverz√ľglich in Verbindung setzen (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme/Anwendung von DuoPlavin Vorsicht geboten?¬Ľ).

Andere unter DuoPlavin beobachtete Nebenwirkungen sind:

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

Verdauungsstörungen oder Sodbrennen, Bauchschmerzen, Durchfall, Hämatome, rötlich-violette (blaue) Flecken auf der Haut, Nasenbluten (Epistaxis), gastrointestinale Blutungen (Blut im Stuhl oder schwarz gefärbter Stuhl).

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

Kopfschmerzen, Benommenheit, √úbelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Gastritis, Bl√§hungen, Magen- oder Darmgeschw√ľre, Hautausschl√§ge, Juckreiz (Hautjucken), Kribbeln der H√§nde und/oder der F√ľsse, Blut im Urin, Hautblutung (Purpura), Augen- und intrakranielle Blutungen, Blutungszeitverl√§ngerung.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Schwindel, Vergr√∂sserung der m√§nnlichen Brustdr√ľsen, starke Ver√§nderungen des Blutbilds mit einer Verminderung einer Gruppe der weissen Blutk√∂rperchen, die zu schweren Infektionen f√ľhren k√∂nnen (Neutropenie).

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)

Allgemeine allergische Reaktionen (generalisierter Hautausschlag, √Ėdeme im Gesicht, an den Lippen und/oder der Zunge), Urtikaria, Atembeschwerden, Entz√ľndung der Mundschleimhaut (Stomatitis), Abl√∂sen der Haut, schwere F√§lle von Hautblutungen (TTP), Lungenblutungen, Blutungen im Muskel- und Gelenkbereich, Geschmacksver√§nderungen, Verlust des Geschmacksempfindens, Verwirrtheit, Halluzinationen, Entz√ľndung kleiner Blutgef√§sse, niedriger Blutdruck, Leberentz√ľndung, Gelbsucht; Dickdarmentz√ľndung (Kolitis), Pankreatitis, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen, Ekzem, Fieber, Nierenerkrankung, Lungenentz√ľndung.

H√§ufigkeit nicht bekannt (kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden)

Durchbruch eines Magengeschw√ľrs, Ohrensausen, H√∂rverlust, pl√∂tzliche, lebensbedrohliche allergische Reaktionen, Blutzuckerabfall, Gicht, und Verschlimmerung von Lebensmittelallergien, erworbene H√§mophilie (Blutgerinnungsst√∂rungen), √Ėdeme, Lungen√∂dem.

Manche Menschen k√∂nnen auf Acetylsalicyls√§ure √ľberempfindlich reagieren, wodurch das Kounis-Syndrom (Herzerkrankung) (auch infolge einer √úberempfindlichkeitsreaktion auf Clopidogrel), eine Vaskulitis (Entz√ľndung der Blutgef√§sse) einschliesslich Purpura Henoch-Sch√∂nlein (Sch√§den an kleinen Gef√§ssen an Haut, Niere, und/oder Gelenken) oder eine akute Pankreatitis auftreten k√∂nnen. Bei manchen Personen k√∂nnen anhaltende Symptome von Hypoglyk√§mie (niedriger Blutzuckerspiegel) auftreten.

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die hier nicht beschrieben sind, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin informieren.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden. Sollten Sie Tabletten besitzen, deren Haltbarkeit abgelaufen ist, so geben Sie diese Ihrem Apotheker bzw. Ihrer Apothekerin zur√ľck.

Lagerungshinweis

DuoPlavin bei Raumtemperatur (15‚Äď25¬†¬įC) lagern.

Ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

Anzeige

Weitere Informationen

Was ist in DuoPlavin enthalten?

1 DuoPlavin Tablette enthält

Wirkstoffe

Clopidogrel 75 mg, Acetylsalicylsäure 100 mg

Hilfsstoffe

Mannitol (E 421), Macrogol 6000, mikrokristalline Zellulose, Hydroxypropylzellulose, hydriertes Rizinusöl, Maisstärke, Stearinsäure, hochdisperses Siliciumdioxid, Lactose-Monohydrat, Hypromellose (E 464), Titandioxid (E 171), Triacetin (E 1518), rotes Eisenoxid (E 172), Carnaubawachs (E 903).

Zulassungsnummer

58696 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie DuoPlavin? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken, nur gegen ärztliche Verschreibung.

Packungen zu 28 und 84 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE

Diese Packungsbeilage wurde im Januar 2022 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Anzeige

Wirkstoff(e) Clopidogrel Acetylsalicylsäure (ASS)
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code B01AC30
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Antithrombotische Mittel

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden