Wirkstoff(e) Atorvastatin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Servier (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C10BX15
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Servier (Suisse) SA

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Atorvastax Filmtabletten Atorvastatin
Atorvastatin-Mepha Lactab¬ģ Atorvastatin Mepha Pharma AG
Atorvastatin-Mepha Teva Filmtabletten Atorvastatin Mepha Pharma AG
Atorvastatin Axapharm Atorvastatin Axapharm AG
Atorvastatin Spirig HC¬ģ Atorvastatin Spirig HealthCare AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin.

Lipercosyl enthält zwei Wirkstoffe, Atorvastatin und Perindopril Arginin, in einer Kapsel.

Atorvastatin gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind und die Lipide (Blutfette) regulieren.

Perindopril Arginin ist ein Angiotensin-Konversionsenzym-Hemmer (ACE-Hemmer). Bei Patienten mit hohem Blutdruck wirkt es, indem es die Blutgef√§sse erweitert, wodurch es f√ľr das Herz einfacher wird, Blut durch die Gef√§sse zu pumpen.

Lipercosyl wird verwendet f√ľr die Behandlung des Bluthochdrucks und/oder der stabilen koronaren Herzkrankheit (bei welcher die Blutzufuhr zum Herz vermindert oder blockiert ist) bei Erwachsenen, bei denen auch eine der folgenden St√∂rungen vorliegt:

  • Erh√∂hter Cholesterinspiegel (prim√§re Hypercholesterin√§mie) oder
  • gleichzeitig erh√∂hte Konzentration (Blutspiegel) des Cholesterins und der Lipide (Triglyzeride) (kombinierte oder gemischte Hyperlipid√§mie).

Lipercosyl ist angezeigt bei erwachsenen Patienten, die im Rahmen der Behandlung ihres Herzkreislauf-Risikos bereits mit Atorvastatin und Perindopril Arginin als einzelne Tabletten behandelt werden.

Statt Atorvastatin und Perindopril Arginin als einzelne Tabletten einzunehmen, werden Sie eine einzige Kapsel Lipercosyl nehmen, das beide Inhaltsstoffe in gleicher Dosierung enthält.

Während der gesamten Behandlungsdauer sollten Sie weiterhin eine standardmässige cholesterinarme Diät einhalten.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von LIPERCOSYL Vorsicht geboten?

Informieren Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, bevor Sie Lipercosyl einnehmen, wenn einer der folgenden F√§lle auf Sie zutrifft:

  • wenn Sie Leberprobleme haben
  • wenn Sie regelm√§ssig grosse Mengen Alkohol trinken
  • wenn Sie ein Medikament namens Fusidins√§ure (zur Behandlung bakterieller Infekte) einnehmen oder als Injektion erhalten oder es in den letzten 7 Tagen eingenommen bzw. injiziert erhalten haben. Die Kombination von Fusidins√§ure mit Lipercosyl kann zu schweren Muskelproblemen (Rhabdomyolyse) f√ľhren.
  • wenn Sie wiederholte oder unerkl√§rliche Muskelbeschwerden oder -schmerzen hatten oder bei Ihnen oder in Ihrer Familie Muskelprobleme aufgetreten sind
  • wenn Sie oder ein naher Verwandter eine Muskelerkrankung haben, die in der Familie vererbt wird
  • wenn Sie w√§hrend einer Behandlung mit anderen Arzneimitteln zur Senkung der Blutfette (z.B. ein anderes Statin oder Fibrat) Muskelprobleme hatten
  • wenn Sie an einer Unterfunktion der Schilddr√ľse (Hypothyreose) leiden
  • wenn Sie in Ihrem Blut einen erh√∂hten Atorvastatin-Spiegel haben, der durch Ihre Situation oder Ihren Zustand bedingt ist
  • wenn Sie w√§hrend der Behandlung Symptome eines schweren Atemversagens bekommen
  • wenn Sie Diabetes haben (hoher Blutzucker)
  • wenn Sie an Herzinsuffizienz leiden oder sonstige Herzprobleme haben
  • wenn Sie k√ľrzlich Durchfall oder Erbrechen hatten oder dehydriert sind (einen Fl√ľssigkeitsmangel aufweisen)
  • wenn Sie eine Verengung bei der Aortenklappe (Aortenstenose) oder eine hypertrophe Kardiomyopathie (Krankheit des Herzmuskels) oder eine Stenose der Nierenarterie (Verengung der Arterie, welche die Niere mit Blut versorgt)
  • wenn Sie Nierenprobleme haben, vor kurzem eine Nierentransplantation bekamen oder wenn Sie eine Dialyse erhalten. Falls Sie unter Dialyse-Behandlung sind, informieren Sie den Arzt bzw. die √Ąrztin und seine/ihre Mitarbeiter √ľber Ihre Behandlung mit einem ACE-Hemmer, da manche Membranfilter in diesem Fall nicht verwendet werden d√ľrfen.
  • wenn Sie ungew√∂hnlich hohe Blutspiegel des Hormons Aldosteron haben (prim√§rer Hyperaldosteronismus)
  • wenn Sie schon im h√∂heren Alter sind
  • wenn Sie sich einer Apherese der Lipoproteine geringer Dichte (LDL) unterziehen m√ľssen (maschinelle Entfernung von Cholesterin aus dem Blut)
  • wenn Sie eine Desensibilisierungsbehandlung erhalten werden, um die allergischen Reaktionen nach Bienen- oder Wespenstichen abzuschw√§chen
  • wenn Sie eine Narkose bekommen m√ľssen und/oder eine gr√∂ssere Operation vor sich haben
  • wenn Sie an einer kollagenen Gef√§sskrankheit (Erkrankung des Bindegewebes) leiden, z.B. dem systemischen Lupus erythematodes oder der Sklerodermie
  • wenn Sie eine salzarme Di√§t einhalten oder Salzersatzprodukte nehmen, die Kalium enthalten, oder wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die den Kaliumgehalt im Blut erh√∂hen (siehe Abschnitt ¬ęAndere Arzneimittel und Lipercosyl¬Ľ)
  • wenn Sie eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckerarten haben
  • wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel zur Behandlung von hohem Blutdruck nehmen:
    • einen ¬ęAngiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten¬Ľ (ARA-II) (diese werden auch als Sartane bezeichnet, z.B. Valsartan, Telmisartan, Irbesartan), insbesondere wenn Sie Nierenprobleme aufgrund eines Diabetes haben
    • Aliskiren

Ihr Arzt wird gegebenenfalls Ihre Nierenfunktion, Ihren Blutdruck und die Elektrolytwerte (z.B. Kalium) in Ihrem Blut regelm√§ssig √ľberpr√ľfen. Siehe auch die Information im Abschnitt ¬ęWann darf Lipercosyl nicht angewendet werden?¬Ľ.

wenn Sie eine starke allergische Reaktion haben mit Symptomen wie Schwellung des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens sowie Schwierigkeiten beim Atmen (Angio√∂dem). Dies kann zu jeder Zeit w√§hrend der Behandlung eintreten. Wenn Sie solche Symptome bemerken, brechen Sie sofort die Einnahme dieses Arzneimittels ab und kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin.

Das Angio√∂dem kann bei Patienten afrikanischer ethnischer Herkunft h√§ufiger auftreten. Wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen, ist das Risiko f√ľr Angio√∂dem erh√∂ht:

  • Racecadotril (zur Behandlung von Durchfall),
  • Arzneimittel, welche die Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz) in Kombination enthalten,
  • Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Medikamente, die zur Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren (zur Verhinderung der Abstossung transplantierter Organe),
  • Linagliptin, Saxagliptin, Sitagliptin, Vildagliptin und alle anderen Medikamente aus der Gliptin-Klasse (zur Behandlung von Diabetes).

Ihr Arzt muss m√∂glicherweise vor und eventuell w√§hrend der Behandlung Blutuntersuchungen durchf√ľhren, um den Zustand Ihrer Muskeln zu kontrollieren.

Dieses Arzneimittel kann einen Einfluss auf die Skelettmuskulatur haben. Konsultieren Sie sofort Ihren Arzt, wenn Muskelschmerzen, eine Empfindlichkeit der Muskeln oder Muskelschwäche auftreten, insbesondere wenn diese von Fieber und Unwohlsein begleitet sind. Zur Diagnose und Behandlung dieser Muskelschwäche sind möglicherweise weitere Untersuchungen und Arzneimittel notwendig.

Solange Sie dieses Arzneimittel einnehmen, wird Ihr Arzt sorgf√§ltig √ľberwachen, ob Sie Diabetes haben oder gef√§hrdet sind, an Diabetes zu erkranken. Es besteht f√ľr Sie wahrscheinlich ein Risiko an Diabetes zu erkranken, wenn Sie erh√∂hte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, √ľbergewichtig sind oder einen erh√∂hten Blutdruck haben.

Lipercosyl enth√§lt Saccharose. Wenn Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin mitgeteilt hat, dass Sie eine Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckerarten haben, sprechen Sie mit ihm bzw. ihr, bevor Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Lipercosyl darf bei Kindern und Jugendlichen nicht angewendet werden.

Andere Arzneimittel und Lipercosyl

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie andere (auch selbst gekaufte) Arzneimittel einnehmen oder k√ľrzlich eingenommen haben.

Gewisse Arzneimittel k√∂nnen die Wirkung von Lipercosyl beeinflussen oder ihre Wirkung kann durch Lipercosyl beeinflusst werden. Diese Form der Wechselwirkung kann die Wirkung eines der beiden oder beider Arzneimittel vermindern. Es kann dadurch auch das Risiko f√ľr Nebenwirkungen oder deren Schweregrad erh√∂ht werden, einschliesslich Rhabdomyolyse, einem Muskelschwund der beschrieben ist im Abschnitt ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Lipercosyl haben?¬Ľ. Informieren Sie auf jeden Fall Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:

  • Immunsuppressiva (Arzneimittel wie Ciclosporin oder Tacrolimus, welche die Abwehrmechanismen des K√∂rpers vermindern) zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten oder nach einer Organtransplantation,
  • Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol, Posaconazol (Arzneimittel gegen Krankheiten, die durch mikroskopische Pilze verursacht werden)
  • Rifampicin, Erythromycin, Clarithromycin, Telithromycin, Fusidins√§ure*, Trimethoprim (Antibiotika)
  • Medikamente zur Verhinderung der Abstossung transplantierter Organe (Sirolimus, Everolimus, Temsirolimus und andere Medikamente, die zu der Klasse der mTOR-Inhibitoren geh√∂ren)
  • andere Arzneimittel zur Regulierung der Blutfettspiegel, z.B. Gemfibrozil, andere Fibrate, Colestipol, Ezetimib, Simvastatin
  • einige Kalziumkanalblocker (Kalziumantagonisten) zur Behandlung der Angina pectoris oder des hohen Blutdrucks, z.B. Diltiazem oder Verapamil, Amlodipin
  • Letermovir, ein Medikament, das Sie vor Cytomegalovirus-Infektionen sch√ľtzt
  • Arzneimittel zur Regulierung des Herzrhythmus, z.B. Digoxin, Amiodaron, Procainamid
  • Arzneimittel zur Behandlung der HIV-Infektion oder bei einer Erkrankung der Leber wie Hepatitis C, z.B. Delavirdin, Efavirenz, Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Indinavir, Darunavir, Tipranavir/Ritonavir, Elbasvir/Grazoprevir
  • Warfarin (Arzneimittel zur Blutverd√ľnnung)
  • orale Kontrazeptiva (Verh√ľtungspillen)
  • Stiripentol (gegen epileptische Krampfanf√§lle)
  • Cimetidin (zur Behandlung von Sodbrennen und Magengeschw√ľren)
  • Phenazon (Schmerzmittel)
  • Antazida (Arzneimittel gegen Verdauungsbeschwerden, die Aluminium oder Magnesium enthalten)
  • rezeptfreie Arzneimittel: Hypericum perforatum (Johanniskraut, pflanzliches Arzneimittel bei Depressionen)
  • andere Arzneimittel zur Blutdrucksenkung einschliesslich Aliskiren, Diuretika (Medikamente, welche die von den Nieren ausgeschiedene Harnmenge vermehren), andere ACE-Hemmer.
  • Kalium-sparende Arzneimittel (z.B. Triamteren, Amilorid), Kalium-Erg√§nzungsmittel oder kaliumhaltiger Salzersatz, andere Arzneimittel die den Kaliumgehalt im K√∂rper erh√∂hen k√∂nnen (zum Beispiel Heparin zur Blutverfl√ľssigung und zur Verhinderung von Blutgerinnseln oder Co-Trimoxazol, auch als Kombination Trimethoprim/Sulfamethoxazol bekannt; es wird gegen bestimmte Infektionen verwendet; und Ciclosporin, ein Immunsuppressivum zur Verhinderung der Abstossung eines transplantierten Organs))
  • Kalium-sparende Diuretika zur Behandlung der Herzinsuffizienz: Eplerenon und Spironolacton in Dosierungen zwischen 12,5¬†mg und 50¬†mg t√§glich:
  • Estramustin (angewendet zur Krebsbehandlung)
  • Lithium (zur Behandlung der manisch-depressiven Erkrankung)
  • Arzneimittel zur Behandlung des Diabetes (wie Insulin, Metformin oder Gliptine)
  • Baclofen (zur Behandlung von Muskelverspannungen bei Erkrankungen wie multipler Sklerose)
  • nicht steroidale Entz√ľndungshemmer (z.B. Ibuprofen) einschliesslich COX-2-Hemmer (Arzneimittel, welche die Entz√ľndung vermindern und den Schmerz lindern) oder hoch dosiertes Aspirin (‚Č•3¬†g pro Tag)
  • Vasodilatatoren (Blutgef√§ss-erweiternde Arzneimittel) einschliesslich Nitro-Derivate (Nitrate)
  • Arzneimittel zur Behandlung psychiatrischer St√∂rungen wie Depression, Angst, Schizophrenie (z.B. trizyklische Antidepressiva, antipsychotische Medikamente)
  • Arzneimittel zur Behandlung von niedrigem Blutdruck oder Schockzustand (z.B. Ephedrin, Noradrenalin oder Adrenalin)
  • Goldsalze, insbesondere bei intraven√∂ser Verabreichung (symptomatische Behandlung der rheumatoiden Arthritis)
  • Colchicin, Allopurinol (zur Behandlung der Gicht; bei dieser Krankheit sind Gelenke geschwollen und schmerzhaft wegen des Vorhandenseins von Harns√§urekristallen)
  • Medikamente zur Behandlung von Durchfall (Racecadotril)
  • Sacubitril/Valsartan (zur Behandlung der Herzinsuffizienz)

*Wenn Sie das Medikament Fusidins√§ure zur Behandlung einer bakteriellen Infektion einnehmen, m√ľssen Sie die Einnahme von Lipercosyl vor√ľbergehend unterbrechen. Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ab wann Sie Lipercosyl ohne Risiko wieder einnehmen k√∂nnen. Die Kombination von Lipercosyl und Fusidins√§ure kann in seltenen F√§llen eine muskul√§re Schw√§che oder Empfindlichkeit oder Muskelschmerzen (Rhabdomyolyse) hervorrufen (siehe Abschnitt ¬ęWann ist bei der Anwendung von Lipercosyl Vorsicht geboten?¬Ľ).

Wenn Sie mit Lipercosyl behandelt werden, d√ľrfen Sie nicht mehr als ein oder zwei kleine Gl√§ser Grapefruitsaft pro Tag trinken. Grapefruit und Grapefruitsaft k√∂nnen n√§mlich zu einem Anstieg der Konzentration des Wirkstoffs Atorvastatin im Blut f√ľhren.

Vermeiden Sie √ľberm√§ssigen Alkoholkonsum, w√§hrend Sie dieses Arzneimittel einnehmen.

Fahrt√ľchtigkeit und F√§higkeit, Maschinen zu bedienen

Lipercosyl kann Ihre Fahrt√ľchtigkeit oder die F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen beeintr√§chtigen. Falls die Behandlung zu Unwohlsein, Schwindelgef√ľhl, M√ľdigkeit oder Kopfschmerzen f√ľhrt, d√ľrfen Sie keine Fahrzeuge f√ľhren oder Maschinen bedienen und sollten unverz√ľglich Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin kontaktieren. Wenn dies auftritt, m√ľssen Sie das F√ľhren eines Fahrzeugs oder andere T√§tigkeiten, die Aufmerksamkeit erfordern, vermeiden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen !

Darf LIPERCOSYL während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen/angewendet werden?

Schwangerschaft

Nehmen Sie Lipercosyl nicht ein, wenn Sie schwanger sind, wenn Sie versuchen schwanger zu werden und auch nicht, wenn Sie schwanger werden k√∂nnten, ausser wenn Sie eine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden (siehe Abschnitt ¬ęWann darf Lipercosyl nicht angewendet werden?¬Ľ).

Wenn Sie schwanger sind oder vermuten, schwanger zu sein oder wenn Sie eine Schwangerschaft planen, bitten Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin um Rat.

Dieses Arzneimittel darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden.

Stillzeit

Wenn Sie stillen, d√ľrfen Sie Lipercosyl nicht einnehmen. Informieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin, wenn Sie stillen oder stillen m√∂chten.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin. Die empfohlene Dosis betr√§gt eine Kapsel t√§glich, vorzugsweise immer zur gleichen Tageszeit, morgens, vor einer Mahlzeit.

Die Kapsel soll zusammen mit Wasser ganz geschluckt und darf nicht zerkaut oder zerdr√ľckt werden.

Wenn Sie mehr Lipercosyl eingenommen haben, als Sie sollten

Wenn Sie mehr Kapseln eingenommen haben als verordnet, so kontaktieren Sie sofort den Notfalldienst des n√§chsten Spitals oder Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin. Die Einnahme einer zu grossen Anzahl Kapseln kann zu einer starken Blutdrucksenkung f√ľhren und Sie k√∂nnen dann Schwindel oder eine Leere im Kopf versp√ľren, sich schwach f√ľhlen oder ohnm√§chtig werden. Sollte dies passieren, so kann das Liegen mit erh√∂hten Beinen eine Besserung bewirken. Es kann auch zu Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrensausen, Verwirrung, √úbelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen f√ľhren. M√∂gliche Folgen einer erheblichen √úberdosis sind eine beschleunigte Atmung (Hyperventilation), Fieber, verminderte Harnausscheidung, Erregung, Krampfanf√§lle, Halluzinationen (Sinnest√§uschungen), ein niedriger Blutzuckerspiegel und sogar Koma, Schockzustand und Atemstillstand.

Wenn Sie zu viele Lipercosyl-Kapseln eingenommen haben, kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin oder das n√§chste Spital.

Wenn Sie die Einnahme von Lipercosyl vergessen

Es ist wichtig, dass Sie Ihr Medikament jeden Tag einnehmen, denn eine regelm√§ssige Behandlung ist wirksamer. Wenn Sie jedoch die Einnahme von Lipercosyl vergessen haben, nehmen Sie einfach die Behandlung am n√§chsten Tag wie gewohnt wieder auf. Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis als Ausgleich f√ľr die Dosis, deren Einnahme Sie vergessen haben.

Wenn Sie mit der Einnahme von Lipercosyl aufhören

Da die Behandlung mit Lipercosyl √ľblicherweise eine Langzeitbehandlung ist, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin fragen, bevor Sie die Behandlung abbrechen.

Halten Sie sich an die in der Packungsbeilage angegebene oder vom Arzt oder der √Ąrztin verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf LIPERCOSYL nicht eingenommen/angewendet werden?

Nehmen Sie Lipercosyl nie:

  • wenn Sie allergisch sind gegen Atorvastatin oder √§hnliche lipidsenkende Arzneimittel, gegen Perindopril oder einen anderen ACE-Hemmer oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels (erw√§hnt im Abschnitt ¬ęWas ist in Lipercosyl enthalten?¬Ľ)
  • wenn Sie eine stark eingeschr√§nkte Nierenfunktion haben
  • wenn Sie eine Lebererkrankung haben oder hatten,
  • wenn bei Leberfunktionstests im Blut unerkl√§rbare Abweichungen von der Norm aufgetreten sind
  • wenn bei einer fr√ľheren Therapie mit ACE-Hemmer Symptome wie keuchende Atmung, Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, starker Juckreiz oder ausgepr√§gte Hautausschl√§ge aufgetreten sind oder wenn sich diese Symptome bei Ihnen oder einem Ihrer Verwandten unter irgendwelchen Umst√§nden zeigten (ein Zustand, der Angio√∂dem genannt wird)
  • wenn Sie mit Aliskiren (zum Beispiel Rasilez¬ģ) oder einem Aliskiren-haltigen Medikament behandelt werden und wenn Sie an Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder einer eingeschr√§nkten Nierenfunktion leiden,
  • wenn Sie in Behandlung mit Dialyse oder einem anderen System zur Blutfilterung sind. In Abh√§ngigkeit von der verwendeten Maschine kann Lipercosyl nicht geeignet sein.
  • wenn Sie Nierenprobleme haben mit verminderter Blutzufuhr zu den Nieren (Nierenarterienstenose)
  • wenn Sie gleichzeitig Neprilysin-Hemmer nehmen (zum Beispiel die Kombination der Wirkstoffe Sacubitril/Valsartan zur Behandlung der Herzinsuffizienz oder Racecadotril zur Behandlung von Durchfall) wegen eines erh√∂hten Risikos f√ľr Angio√∂dem (Schwellung im Gesicht, um die Augen, an den Lippen oder der Zunge, Atemprobleme)
  • wenn Sie schwanger sind oder versuchen, schwanger zu werden oder wenn Sie eine Frau im geb√§rf√§higen Alter sind und keine zuverl√§ssige Verh√ľtungsmethode anwenden
  • wenn Sie die Kombination Glecaprevir/Pibrentasvir verwenden, die bei der Behandlung von Hepatitis C eingesetzt wird,
  • wenn Sie Tipranavir oder Ritonavir zur Behandlung von Hepatitis C oder Ciclosporin verwenden,
  • wenn Sie stillen.

Welche Nebenwirkungen kann LIPERCOSYL haben?

Wie alle Arzneimittel kann auch Lipercosyl Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem Patienten auftreten.

Brechen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels sofort ab und kontaktieren Sie unverz√ľglich Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bemerken:

  • Schwellung der Augenlider, des Gesichts, der Lippen, des Mundes, der Zunge oder des Rachens, Schwierigkeiten beim Atmen (Angio√∂dem) (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)
  • schwere Hautreaktionen, insbesondere ausgepr√§gter Hautausschlag, Nesselsucht (Urtikaria), R√∂tung der Haut am ganzen K√∂rper, starker Juckreiz, Blasenbildung, Schuppung und Schwellung der Haut, Entz√ľndung der Schleimh√§ute (Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse) oder andere allergische Reaktionen (selten, kann bis zu 1 von 1'000 Personen betreffen)
  • Anaphylaxie, pl√∂tzliche allergisch bedingte Schwellung von Gesicht und Hals (Quincke-√Ėdem) (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Personen betreffen)
  • Muskelschw√§che, -empfindlichkeit, -schmerz oder -risse, rotbraune Verf√§rbung des Urins, vor allem wenn Sie sich gleichzeitig unwohl f√ľhlen oder eine erh√∂hte Temperatur haben, kann dies durch abnormen Muskelschwund bedingt sein, der lebensbedrohlich werden und zu Nierenproblemen f√ľhren kann (selten, kann bis zu 1 von 1'000 Personen betreffen)
  • Schw√§che in den Armen oder Beinen oder Probleme beim Sprechen, die das Zeichen eines Schlaganfalls sein k√∂nnten (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Personen betreffen)
  • starkes Schwindelgef√ľhl (h√§ufig, kann bis zu 1 von 10 Personen betreffen) oder Ohnmacht (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen) als Folge von niedrigem Blutdruck
  • ungew√∂hnlich schneller Herzschlag (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen) oder unregelm√§ssiger Herzschlag oder Schmerzen in der Brust, Herzinfarkt (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Personen betreffen)
  • pl√∂tzlich pfeifende Atmung, Schmerzen in der Brust, Kurzatmigkeit oder Atemprobleme (Bronchospasmus) (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)
  • Entz√ľndung der Bauchspeicheldr√ľse (Pankreas), die starke Bauch- und R√ľckenschmerzen verursachen kann, begleitet von sehr starkem Unwohlsein (gelegentlich, kann bis zu 1 von 100 Personen betreffen)
  • das Auftreten ungew√∂hnlicher oder unerwarteter Blutungen oder von Bluterg√ľssen (blaue Flecken) kann auf Lebersch√§den hinweisen (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Personen betreffen)
  • Gelbf√§rbung der Haut oder der Augen (Gelbsucht), kann das Zeichen einer Hepatitis (Leberentz√ľndung) sein (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Personen betreffen)
  • Hautausschlag, oft beginnend mit roten Flecken und Juckreiz im Gesicht, an den Armen oder Beinen (Erythema multiforme) (selten, kann bis zu 1 von 1'000 Personen betreffen).
  • Lupus-√§hnliches Syndrom (Hautausschlag, Gelenkerkrankungen und Auswirkungen auf die Blutzellen (sehr selten, kann bis zu 1 von 10'000 Menschen betreffen).

Folgende h√§ufige Nebenwirkungen wurden beobachtet. Wenn eine dieser Nebenwirkungen l√§stig wird oder l√§nger als eine Woche anh√§lt, sollten Sie Ihren Arzt oder Ihre √Ąrztin kontaktieren.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)

Entz√ľndung der Nasenh√∂hlen, Erh√∂hung der Blutzuckerwerte (Hyperglyk√§mie) (wenn Sie Diabetes haben, sollten Sie Ihre Blutzuckerwerte weiterhin gut √ľberwachen), erh√∂hte Kreatinkinase im Blut, Dreh- oder Schwankschwindel, Kopfschmerzen, Taubheitsgef√ľhl oder Kribbeln (Ameisenlaufen) in den Gliedmassen, Sehst√∂rungen, Ohrger√§usche (Tinnitus: Klingeln oder Summen in den Ohren), Halsschmerzen, Nasenbluten, Husten, Atemnot (Kurzatmigkeit), Gelenkschmerzen, Schmerzen in den Gliedmassen, Muskelschmerzen, Muskelkr√§mpfe (Spasmen), Gelenkschwellung, R√ľckenschmerzen, Schw√§chegef√ľhl, Hinweise aus Blutuntersuchungen auf eine m√∂glicherweise gest√∂rte Leberfunktion, St√∂rungen des Magen-Darm-Trakts (√úbelkeit, Erbrechen, Verstopfung, Bl√§hungen, Verdauungsprobleme, Durchfall, Schmerzen im Ober- und Unterbauch, Geschmacksst√∂rung)

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Anwendern)

Erh√∂hte Zahl der Eosinophilen (eine Klasse der weissen Blutk√∂rperchen), Appetitmangel, Schlaflosigkeit, Schlafst√∂rungen, Stimmungsschwankungen, Albtr√§ume, Benommenheit, Ohnmacht, verminderte Schmerz- oder Ber√ľhrungsempfindung, Ged√§chtnisverlust, verschwommenes Sehen, Tachykardie (beschleunigte Herzschl√§ge), Herzklopfen, Entz√ľndung der Blutgef√§sse (Vaskulitis), Mundtrockenheit, R√ľlpsen, vermehrtes Schwitzen, Haarausfall, Anh√§ufung von Hautbl√§schen, Photosensibilit√§tsreaktion (vermehrte Empfindlichkeit der Haut gegen√ľber Sonnenlicht), Nackenschmerzen, Erm√ľdung der Muskeln, Nierenprobleme, Erektionsschw√§che, Impotenz, Muskelerm√ľdung, Schmerzen in der Brust, Unwohlsein, peripheres √Ėdem (Wasseransammlung in den Gliedmassen), erh√∂hte Temperatur (Fieber), Gewichtzunahme, Nachweis von weissen Blutk√∂rperchen im Urin, St√ľrze, anomale Ergebnisse bestimmter Laboruntersuchungen: erh√∂hter Kaliumspiegel im Blut, der sich nach Absetzen des Arzneimittels zur√ľckbildet, Abnahme des Natriumspiegels, Hypoglyk√§mie (sehr tiefer Blutzuckerwert) (wenn Sie Diabetes haben, sollten Sie Ihren Blutzuckerspiegel weiterhin aufmerksam √ľberwachen), erh√∂hte Harnstoffkonzentration im Blut, Kreatininerh√∂hung im Blut.

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)

Geringe Zahl der Blutpl√§ttchen mit der Folge h√§ufiger Hautblutungen oder Blutungsneigung, Nervensch√§digung mit m√∂glicher Schw√§che, Ameisenlaufen oder Taubheitsgef√ľhl, Cholestase (Gallenstauung, gelbe Verf√§rbung der Haut und der Aug√§pfel), Verschlimmerung einer Schuppenflechte (Psoriasis), Muskelentz√ľndung.

Sehnenschäden, anomale Laborwerte: erhöhte Leberenzyme im Blut, erhöhter Gallenfarbstoff (Bilirubin) im Blutserum.

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Anwendern)

Rhinitis (verstopfte oder laufende Nase) infolge Entz√ľndung der Nasenschleimhaut, ver√§nderte Blutwerte wie eine verminderte Zahl der weissen oder roten Blutk√∂rperchen, erniedrigtes H√§moglobin, Krankheit durch Zerst√∂rung der roten Blutk√∂rperchen, Verwirrung, H√∂rverlust, eosinophile Pneumonie (eine seltene Form der Lungenentz√ľndung) akutes Nierenversagen, Gyn√§komastie (vergr√∂sserte Brustdr√ľse beim Mann), konzentrierter Urin (dunkel gef√§rbt), Krankheitsgef√ľhl oder Kranksein, Muskelkr√§mpfe, Verwirrung und Spasmen (meist schmerzhafte Muskelanspannungen) manchmal als Folge einer inad√§quaten Sekretion des antidiuretischen Hormons. Wenn Sie diese Symptome haben, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin baldm√∂glichst kontaktieren.

Einzelfälle

St√§ndige Muskelschw√§che, Raynaud-Syndrom (Verf√§rbung, Taubheitsgef√ľhl und schmerzen in Fingern oder Zehen).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Lagerungshinweis

Nicht √ľber 30¬įC lagern.

Den Behälter fest verschlossen halten.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Arzneimittel d√ľrfen nicht im Abwasser oder mit dem Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker oder Ihre Apothekerin, was mit nicht verwendeten Arzneimitteln geschehen soll. Diese Massnahmen tragen zum Schutz der Umwelt bei.

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

Anzeige

Weitere Informationen

Was ist in LIPERCOSYL enthalten?

Wirkstoffe

Die Wirkstoffe sind Atorvastatin und Perindopril.

Eine Kapsel Lipercosyl 20 mg/5¬†mg enth√§lt 20¬†mg Atorvastatin (entsprechend 21,64¬†mg Atorvastatin Kalziumtrihydrat) und 5¬†mg Perindopril Arginin (entsprechend 3,395¬†mg Perindopril). Kapsel der Gr√∂sse 2 mit der Aufschrift ¬ę20-5¬Ľ schwarz gedruckt auf dem hellblauen K√∂rper und das Logo ¬ę¬Ľ schwarz gedruckt auf dem blauen Kopf, weisse oder weissliche sph√§rische Granula enthaltend.

Eine Kapsel Lipercosyl 40 mg/5¬†mg enth√§lt 40¬†mg Atorvastatin (entsprechend 43,28¬†mg Atorvastatin Kalziumtrihydrat) und 5¬†mg Perindopril Arginin (entsprechend 3,395¬†mg Perindopril). Kapsel der Gr√∂sse 2 mit der Aufschrift ¬ę40-5¬Ľ schwarz gedruckt auf dem blauen K√∂rper und das Logo ¬ę¬Ľ schwarz gedruckt auf dem blauen Kopf, weisse oder weissliche sph√§rische Granula enthaltend.

Eine Kapsel Lipercosyl 20 mg/10¬†mg enth√§lt 20¬†mg Atorvastatin (entsprechend 21,64¬†mg Atorvastatin Kalziumtrihydrat) und 10¬†mg Perindopril Arginin (entsprechend 6,790¬†mg Perindopril). Kapsel der Gr√∂sse 2 mit der Aufschrift ¬ę20-10¬Ľ schwarz gedruckt auf dem hellgr√ľnen K√∂rper und das Logo ¬ę¬Ľ schwarz gedruckt auf dem gr√ľnen Kopf, weisse oder weissliche sph√§rische Granula enthaltend.

Eine Kapsel Lipercosyl 40 mg/10¬†mg enth√§lt 40¬†mg Atorvastatin (entsprechend 43,28¬†mg Atorvastatin Kalziumtrihydrat) und 10¬†mg Perindopril Arginin (entsprechend 6,790¬†mg Perindopril). Kapsel der Gr√∂sse 2 mit der Aufschrift ¬ę40-10¬Ľ schwarz gedruckt auf dem gr√ľnen K√∂rper und das Logo ¬ę¬Ľ schwarz gedruckt auf dem gr√ľnen Kopf, weisse oder weissliche sph√§rische Granula enthaltend.

Hilfsstoffe

Die √ľbrigen Bestandteile sind:

Kern:

Atorvastatin Granula: Talk (E553b), Kalziumkarbonat (E170), Hydroxypropylcellulose (E463), Polysorbat 80 (E433), Croscarmellose-Natrium (E468), Zuckerk√ľgelchen (Saccharose, Maisst√§rke).

Perindopril Arginin Granula: Talk (E553b), Hydroxypropylcellulose (E463), Zuckerk√ľgelchen (Saccharose, Maisst√§rke).

Kapsel√ľberzug:

Lipercosyl 20 mg/5 mg, 40 mg/5 mg: Titandioxid (E171), Brillantblau FCF (E133), Gelatine.

Lipercosyl 20 mg/10 mg, 40 mg/10 mg: Titandioxid (E171), Brillantblau FCF (E133), gelbes Eisenoxid (E172), Gelatine.

Tinte: Schellack (E904), Propylenglykol (E1520), Ammoniumhydroxidlösung (E527), Eisenoxidschwarz (E172), Kaliumhydroxid (E525).

Zulassungsnummer

67197 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie LIPERCOSYL? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Lipercosyl 20 mg/5 mg, Kapseln, in einer Pillendose: Packung zu 30 und 90 Kapseln (3 Pillendosen zu 30 Kapseln).

Lipercosyl 40 mg/5 mg, Kapseln, in einer Pillendose: Packung zu 30 und 90 Kapseln (3 Pillendosen zu 30 Kapseln).

Lipercosyl 20 mg/10 mg, Kapseln, in einer Pillendose: Packung zu 30 und 90 Kapseln (3 Pillendosen zu 30 Kapseln).

Lipercosyl 40 mg/10 mg, Kapseln, in einer Pillendose: Packung zu 30 und 90 Kapseln (3 Pillendosen zu 30 Kapseln).

Zulassungsinhaberin

Servier (Suisse) S.A., 1202 Genève

Diese Packungsbeilage wurde im M√§rz 2021 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Anzeige

Wirkstoff(e) Atorvastatin
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Servier (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C10BX15
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, Kombinationen

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden