Wirkstoff(e) Rosuvastatin Ezetimib
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C10BA06
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, Kombinationen

Zulassungsinhaber

Sanofi-Aventis (Suisse) SA

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Rosuvastatin NOBEL Rosuvastatin NOBEL Pharma Schweiz AG
Rosuvastatin Viatris Rosuvastatin Mylan Pharma GmbH
Crestor¬ģ Rosuvastatin Gr√ľnenthal Pharma AG
Rosuvastatin Xiromed, Filmtabletten Rosuvastatin Xiromed SA
Rosuvastatin Spirig HC¬ģ Rosuvastatin Spirig HealthCare AG

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Zenon enthält zwei verschiedene Wirkstoffe in einer Tablette. Einer der Wirkstoffe ist Rosuvastatin und gehört zu einer Gruppe von Arzneimitteln, die als Statine bekannt sind, der andere Wirkstoff ist Ezetimib.

Zenon ist ein Arzneimittel, das bei Erwachsenen angewendet wird, um das Gesamtcholesterin, Werte von ¬ęschlechtem Cholesterin¬Ľ (LDL-Cholesterin) und Fetten, den sogenannten Triglyzeriden, im Blut zu senken, wenn Di√§t und andere Massnahmen alleine keine ausreichende Senkung dieser Cholesterinwerte bewirkt haben. Ausserdem erh√∂ht Zenon die Werte von ¬ęgutem¬Ľ Cholesterin (HDL-Cholesterin).

Zenon senkt Ihr Cholesterin auf zwei Arten. Es vermindert die Aufnahme von Cholesterin aus Ihrem Verdauungstrakt und vermindert zudem die körpereigene Produktion von Cholesterin.

Cholesterin ist eines von verschiedenen Fetten im Blut. Ihr Gesamtcholesterin besteht hauptsächlich aus LDL- und HDL-Cholesterin.

Sie sollten Ihre cholesterinsenkende Di√§t auch w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel fortsetzen. Zenon wird zus√§tzlich zu einer cholesterinsenkenden Di√§t angewendet, wenn Sie erh√∂hte Cholesterinwerte im Blut haben, die zur√ľckzuf√ľhren sind auf eine:

  • prim√§re [heterozygote famili√§re oder nicht famili√§re] Hypercholesterin√§mie,
  • Erbkrankheit [homozygote famili√§re Hypercholesterin√§mie],

f√ľr die Sie Rosuvastatin und Ezetimib als einzelne Tabletten in der gleichen Dosierungsst√§rke angewendet haben.

Wenn Sie an einer Herzerkrankung leiden, senkt Zenon das Risiko f√ľr einen Herzinfarkt, Schlaganfall, sowie das Risiko, dass eine Operation zur Verbesserung der Herzdurchblutung oder eine Krankenhauseinweisung aufgrund von Brustschmerzen notwendig wird.

Zenon ist nicht zur Unterst√ľtzung einer Gewichtsabnahme geeignet.

Bei den meisten Menschen beeintr√§chtigt ein hoher Cholesterinwert das Wohlbefinden nicht, da er keine sp√ľrbaren Beschwerden verursacht. Bleibt dieser jedoch unbehandelt, k√∂nnen sich an den W√§nden der Blutgef√§sse Fettablagerungen bilden, was zu einer Verengung der Gef√§sse f√ľhrt.

Manchmal k√∂nnen sich diese verengten Blutgef√§sse verschliessen, was die Blutzufuhr zum Herzen oder Gehirn unterbinden und zu einem Herzinfarkt oder Schlaganfall f√ľhren kann. Durch das Absenken Ihres Cholesterinwertes k√∂nnen Sie Ihr Risiko f√ľr einen Herzinfarkt, einen Schlaganfall oder damit verbundene Gesundheitsprobleme verringern.

Sie sollten die Einnahme von Zenon fortsetzen, auch wenn Ihr Cholesterinwert den Normbereich erreicht hat, da das Arzneimittel ein erneutes Ansteigen Ihres Cholesterinwertes und die Bildung von Fettablagerungen verhindert. Beenden Sie jedoch die Einnahme, wenn Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Sie dazu auffordertoder falls Sie schwanger geworden sind.

Auf Verschreibung des Arztes oder der √Ąrztin.

Anzeige

Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Was sollte dazu beachtet werden?

Vor und w√§hrend der Behandlung mit Zenon soll eine cholesterin- und fettarme Di√§t und Bewegungstraining durchgef√ľhrt und vorhandenes √úbergewicht abgebaut werden.

Wann ist bei der Einnahme / Anwendung von Zenon Vorsicht geboten?

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin, bevor Sie Zenon Filmtabletten einnehmen:

  • wenn Sie Nierenfunktionsst√∂rungen haben;
  • wenn Sie regelm√§ssig grosse Mengen Alkohol trinken oder jemals eine Lebererkrankung gehabt haben. Zenon ist dann m√∂glicherweise nicht f√ľr Sie geeignet;
  • wenn Sie wiederholt oder aus ungekl√§rter Ursache Muskelkater oder andere Muskelschmerzen gehabt haben, in der pers√∂nlichen oder famili√§ren Vorgeschichte Muskelerkrankungen vorgekommen sind oder wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit anderen cholesterinsenkenden Mitteln bereits einmal Muskelerkrankungen aufgetreten sind. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin umgehend mit, wenn Sie aus ungekl√§rter Ursache Muskelkater oder andere Muskelschmerzen haben, insbesondere in Kombination mit Unwohlsein und Fieber. Teilen Sie Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin ebenfalls mit, wenn Sie eine anhaltende Muskelschw√§che haben;
  • wenn Sie an einer Funktionsst√∂rung der Schilddr√ľse leiden;
  • wenn Sie an schwerwiegenden Atemproblemen leiden;
  • wenn Sie Arzneimittel zur Behandlung einer HIV-Infektion, wie z.B. Ritonavir mit Lopinavir und/oder Atazanavir, einnehmen. Beachten Sie in diesem Fall bitte den Abschnitt ¬ęEinnahme von Zenon zusammen mit anderen Arzneimitteln¬Ľ;
  • wenn Sie √ľber 70¬†Jahre alt sind (da Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin eine f√ľr Sie geeignete Anfangsdosierung f√ľr Zenon w√§hlen muss);
  • wenn Sie andere Arzneimittel, die als Fibrate bezeichnet werden, einnehmen, um Ihren Cholesterinwert zu senken (siehe Abschnitt ¬ęEinnahme von Zenon zusammen mit anderen Arzneimitteln¬Ľ);
  • wenn Sie sich einer Operation unterziehen m√ľssen. M√∂glicherweise m√ľssen Sie die Einnahme von Zenon kurzzeitig unterbrechen;
  • wenn Sie asiatischer Abstammung sind (japanischer, chinesischer, philippinischer, vietnamesischer, koreanischer oder indischer Abstammung). Ihr Arzt muss eine f√ľr Sie geeignete Anfangsdosis f√ľr Zenon w√§hlen;
  • wenn Sie ein Arzneimittel mit dem Namen Fusidins√§ure (ein Arzneimittel gegen bakterielle Infektionen, das geschluckt oder gespritzt wird) derzeit anwenden oder innerhalb der letzten 7¬†Tage angewendet haben. Die Kombination von Fusidins√§ure und Zenon kann zu ernsthaften Muskelsch√§den (Rhabdomyolyse) f√ľhren.

Nach der Einnahme von Zenon wurden schwerwiegende, potenziell lebensbedrohliche Hauterkrankungen wie die Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom) sowie das Stevens-Johnson-Syndrom (SJS-Syndrom) berichtet:

‚ÄĘ Zu den Symptomen von DRESS geh√∂ren grippe√§hnliche Symptome und Hautausschlag, die mit Fieber und Lymphknotenschwellungen einhergehen, sowie eine Erh√∂hung einer bestimmten Art von weissen Blutk√∂rperchen (Eosinophilie). Zudem k√∂nnen weitere abnorme Blutwerte auftreten, z.B. erh√∂hte Leberenzymwerte.

‚ÄĘ Zu den Symptomen von SJS k√∂nnen anf√§nglich r√∂tliche Flecken am Rumpf geh√∂ren, die Schiessscheiben √§hneln, oder kreisf√∂rmigen Flecken, die oft zentrale Blasen aufweisen. Zudem k√∂nnen Geschw√ľre im Bereich von Mund, Rachen, Nase, Genitalien und Augen (rote, geschwollene Augen) auftreten. Oftmals gehen diesen schwerwiegenden Hautausschl√§gen Fieber und/oder grippe√§hnliche Symptome voraus. Die Hautausschl√§ge k√∂nnen sich zu einer generalisierten Schuppung (Hautabl√∂sung) und Komplikationen entwickeln, die potenziell lebensbedrohlich oder t√∂dlich sein k√∂nnen.

Sollten bei Ihnen schwerwiegende Hautreaktionen oder eine der oben aufgef√ľhrten Reaktionen auftreten, brechen Sie die Behandlung sofort ab und wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin oder das medizinische Fachpersonal.

Bitte teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin auch mit, wenn Sie in der Vergangenheit solche Symptome (DRESS- oder SJS-Syndrom) bei anderen Arzneimitteln hatten, da es unter Zenon erneut zu einem DRESS- oder SJS-Syndrom kommen kann.

Diabetes

W√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Sie engmaschig √ľberwachen, wenn Sie eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) haben oder das Risiko besteht, dass Sie eine Blutzuckererkrankung entwickeln. Das Risiko, eine Blutzuckererkrankung zu entwickeln, besteht, wenn Sie erh√∂hte Blutzucker- oder Blutfettwerte haben, √ľbergewichtig sind oder einen hohen Blutdruck haben.

Leberfunktion

Bei einer geringen Anzahl von Personen k√∂nnen Statine die Leber beeinflussen. Dies wird durch einen einfachen Bluttest, mit dem erh√∂hte Leberenzymwerte im Blut bestimmt werden, festgestellt. Aus diesem Grund wird Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin w√§hrend der Behandlung mit Zenon √ľblicherweise diesen Bluttest (Leberfunktionstest) anordnen. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin f√ľr die Kontrolle der vorgeschriebenen Laboruntersuchungen aufsuchen.

Kinder und Jugendliche

Zenon ist f√ľr die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen unter 18¬†Jahren nicht geeignet.

Einnahme von Zenon zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin oder Apothekerin, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, k√ľrzlich andere Arzneimittel eingenommen haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel einzunehmen. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin insbesondere mit, wenn Sie eines oder mehrere der folgenden Arzneimittel bzw. Arzneimittel mit den folgenden Wirkstoffen einnehmen:

  • Ciclosporin (wird oft nach Organtransplantationen angewendet). Zenon darf nicht gleichzeitig mit Ciclosporin eingenommen werden.
  • Arzneimittel mit Wirkstoffen zur Hemmung der Blutgerinnung wie z.B. Warfarin, Phenprocoumon, Acenocoumarol oder Fluindion (ihre gerinnungshemmende Wirkung und das Blutungsrisiko k√∂nnen erh√∂ht werden, wenn sie zusammen mit diesem Arzneimittel eingenommen werden), Clopidogrel oder Ticagrelor.
  • Colestyramin (ebenfalls ein Arzneimittel zur Senkung von Cholesterin), denn es beeintr√§chtigt die Wirkungsweise von Zenon.
  • Fibrate, wie z.B. Gemfibrozil, Fenofibrat (ebenfalls Arzneimittel zur Senkung von Cholesterin). Zenon 40¬†mg / 10¬†mg Tabletten d√ľrfen nicht bei gleichzeitiger Anwendung von Fibraten eingenommen werden.
  • Aluminium- und magnesiumhaltige Antazida (Arzneimittel gegen Verdauungsst√∂rungen, die angewendet werden, um die Magens√§ure zu neutralisieren).
  • Erythromycin (ein Antibiotikum).
  • Verh√ľtungsmittel zum Einnehmen (die ¬ęPille¬Ľ).
  • Hormonersatzpr√§parate.
  • Regorafenib (zur Behandlung von Krebs).
  • Folgende Arzneimittel, die zur Behandlung von viralen Infektionen, einschliesslich HIV oder Hepatitis C, allein oder in Kombination angewendet werden: Ritonavir, Lopinavir, Atazanavir, Ombitasvir, Paritaprevir, Dasabuvir, Velpatasvir, Grazoprevir, Elbasvir, Glecaprevir, Pibrentasvir.
  • Fusidins√§ure: Wenn Sie aufgrund einer bakteriellen Infektion Fusidins√§ure einnehmen, m√ľssen Sie dieses Arzneimittel zeitweilig absetzen. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Ihnen sagen, wann es sicher ist, die Therapie mit Zenon wiederaufzunehmen. Wenn Zenon zusammen mit Fusidins√§ure angewendet wird, kann es in seltenen F√§llen zu Muskelschw√§che, Muskelempfindlichkeit oder Muskelschmerzen (Rhabdomyolyse) kommen. Weitere Informationen zur Rhabdomyolyse, siehe Abschnitt ¬ęWelche Nebenwirkungen kann Zenon haben?¬Ľ.

Alkohol

Sie d√ľrfen Zenon 40¬†mg / 10¬†mg (die h√∂chste Dosis) nicht einnehmen, wenn Sie regelm√§ssig grosse Mengen Alkohol trinken.

Zenon enthält Lactose-Monohydrat und Natrium

Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.

Dieses Arzneimittel enth√§lt weniger als 1¬†mmol Natrium (23¬†mg) pro Tablette, d. h., es ist nahezu ¬ęnatriumfrei¬Ľ.

Dieses Arzneimittel kann die Reaktionsf√§higkeit, die Fahrt√ľchtigkeit und die F√§higkeit, Werkzeuge oder Maschinen zu bedienen, beeintr√§chtigen! Manchen Menschen kann nach der Einnahme von Zenon schwindlig werden.

Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin, wenn Sie

  • an anderen Krankheiten leiden,
  • Allergien haben oder
  • andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen.

Darf Zenon während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit eingenommen / angewendet werden?

Nehmen Sie Zenon nicht ein, wenn Sie schwanger sind, eine Schwangerschaft planen oder vermuten, schwanger zu sein. Falls Sie w√§hrend der Behandlung mit Zenon schwanger werden, brechen Sie die Einnahme sofort ab und informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin.

Nehmen Sie Zenon nicht ein, wenn Sie stillen, da nicht bekannt ist, ob die Wirkstoffe dieses Arzneimittels in die Muttermilch √ľbergehen.

Anzeige

Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

  • Vor Beginn der Behandlung mit Zenon sollten Sie eine geeignete Di√§t beginnen, um Ihr Cholesterin zu senken.
  • Sie sollten diese cholesterinsenkende Di√§t auch w√§hrend der Behandlung mit Zenon fortsetzen.

Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird die f√ľr Sie geeignete Tablettenst√§rke entsprechend Ihrer bisherigen Behandlung und Ihren individuellen Risikofaktoren festlegen.

Behandlung von erhöhten Blutfettwerten

Die empfohlene Dosis ist eine Tablette Zenon einmal t√§glich. Zenon eignet sich nicht zur Einleitung einer Behandlung. Zur Behandlungseinleitung oder f√ľr eine gegebenenfalls erforderliche Dosisanpassung sollten die Einzelwirkstoffe separat eingenommen werden. Vor der Umstellung auf die fixe Wirkstoffkombination in der entsprechenden St√§rke ist eine Bestimmung der individuell geeigneten Dosierungen erforderlich.

Verminderung des Risikos eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls

Die Tageshöchstdosis von Rosuvastatin beträgt 40 mg. Diese Dosis wird jedoch nur bei Patientinnen und Patienten mit hohem Cholesterinspiegel und hohem Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko angewendet, deren Cholesterinwert sich mit einer Dosis von 20 mg nicht ausreichend absenken lässt.

Versuchen Sie, die Tablette, wenn möglich, immer zur selben Tageszeit einzunehmen. Das hilft Ihnen, sich an die Einnahme zu erinnern. Sie können die Tablette mit oder ohne Nahrung einnehmen. Nehmen Sie jede Tablette unzerkaut mit einem Glas Wasser ein.

Wenn Ihnen Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin Zenon zusammen mit einem weiteren Cholesterinsenker mit dem Wirkstoff Colestyramin oder mit anderen Arzneimitteln, die Anionenaustauscher enthalten, verordnet hat, nehmen Sie Zenon mindestens 2¬†Stunden vor oder fr√ľhestens 4¬†Stunden nach dem Anionenaustauscher ein.

Regelm√§ssige √úberpr√ľfung Ihrer Cholesterinwerte

Es ist wichtig, regelm√§ssig Ihren Cholesterinwert vom Arzt bzw. von der √Ąrztin √ľberpr√ľfen zu lassen, um sicherzustellen, dass Ihr Cholesterinwert den Normbereich erreicht bzw. im Normbereich bleibt. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird m√∂glicherweise Ihre Dosis erh√∂hen, damit Sie die f√ľr Sie geeignete Dosis des Arzneimittels erhalten.

Wenn Sie die Einnahme von Zenon vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Tablette vergessen haben.

Wenn Sie eine grössere Menge an Tabletten eingenommen haben, als Sie sollten

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Kinder und Jugendliche

Die Anwendung und Sicherheit von Zenon bei Kindern und Jugendlichen / bei Kindern unter 18¬†Jahren ist bisher nicht gepr√ľft worden.

√Ąndern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer √Ąrztin oder Apothekerin.

Anzeige

Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wann darf Zenon nicht eingenommen / angewendet werden?

  • wenn Sie allergisch gegen Ezetimib, Rosuvastatin oder einen der in Abschnitt ¬ęWas ist in Zenon enthalten?¬Ľ genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind;
  • wenn Sie gegenw√§rtig an einer Lebererkrankung leiden;
  • wenn Sie schwanger sind oder stillen. Falls Sie w√§hrend der Einnahme von Zenon schwanger werden, m√ľssen Sie die Einnahme sofort beenden und Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin informieren. Frauen m√ľssen w√§hrend der Einnahme von Zenon vermeiden, schwanger zu werden, indem sie geeignete Verh√ľtungsmassnahmen anwenden;
  • wenn Sie an einer schweren Nierenfunktionsst√∂rung leiden;
  • wenn Sie wiederholt oder aus ungekl√§rter Ursache Muskelkater oder andere Muskelschmerzen (Myopathie) haben;
  • wenn Sie ein Arzneimittel mit dem Wirkstoff Ciclosporin anwenden (z.B. nach Organtransplantationen).

Zusätzlich darf Zenon 40 mg / 10 mg (die höchste Dosis) nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie an einer Nierenfunktionsst√∂rung leiden (im Zweifelsfall fragen Sie bitte Ihren Arzt bzw. Ihre √Ąrztin);
  • wenn Sie an einer Schilddr√ľsenunterfunktion leiden (Abnahme der Produktion von Schilddr√ľsenhormonen);
  • wenn Sie wiederholt oder aus ungekl√§rter Ursache Muskelkater oder andere Muskelschmerzen gehabt haben, in der pers√∂nlichen oder famili√§ren Vorgeschichte erbliche Muskelerkrankungen vorgekommen sind oder wenn bei Ihnen w√§hrend der Behandlung mit anderen cholesterinsenkenden Mitteln bereits einmal Muskelerkrankungen aufgetreten sind;
  • wenn Sie regelm√§ssig grosse Mengen Alkohol trinken;
  • wenn Sie asiatischer Abstammung sind (Japan, China, Korea, Philippinen, Vietnam oder Indien);
  • wenn Sie andere Arzneimittel, die als Fibrate bezeichnet werden, einnehmen, um Ihren Cholesterinwert zu senken.

Wenn eine der oben genannten Angaben auf Sie zutrifft oder falls Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie vor der Anwendung von Zenon nochmals mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer √Ąrztin.

Welche Nebenwirkungen kann Zenon haben?

Nehmen Sie Zenon nicht weiter ein und suchen Sie umgehend ärztliche Hilfe auf, wenn eine der folgenden Anzeichen bei Ihnen auftritt:

  • Muskelschmerzen, -empfindlichkeit oder -schw√§che aus ungekl√§rter Ursache, die ungew√∂hnlich lange andauern. Dies ist erforderlich, da Erkrankungen der Muskulatur, einschliesslich eines Zerfalls von Skelettmuskelzellen mit nachfolgendem Nierenschaden, schwerwiegend sein k√∂nnen und sich zu einer m√∂glicherweise lebensbedrohlichen Erkrankung (Rhabdomyolyse) entwickeln k√∂nnen. Die H√§ufigkeit ist selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000¬†Behandelten).
  • Schwere allergische Reaktion (Angio√∂dem) ‚Äď Anzeichen daf√ľr sind Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge und/oder Rachen, Schluck- und Atembeschwerden sowie schwerer Juckreiz der Haut (mit Blasenbildung). Die H√§ufigkeit ist selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000¬†Behandelten).
  • Schwerwiegende Hauterkrankungen: Grippe√§hnliche Symptome und Hautausschlag, die mit Fieber und Lymphknotenschwellungen einhergehen. Hierbei kann es sich um Symptome einer schweren Erkrankung handeln, die als DRESS-Syndrom (Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen) bezeichnet wird. Die H√§ufigkeit des DRESS-Syndroms ist nicht bekannt (kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden).

Schwerwiegende Erkrankung, gekennzeichnet durch das Auftreten von Blasen auf der Haut, im Mund, an den Augen und im Genitalbereich (Stevens-Johnson-Syndrom). Die H√§ufigkeit ist nicht bekannt (kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden) (siehe ¬ęWann ist bei der Einnahme / Anwendung von Zenon Vorsicht geboten?¬Ľ).

  • Lupus-√§hnliches Syndrom (einschliesslich Ausschlag, Gelenkerkrankungen und Auswirkungen auf die Blutk√∂rperchen).
  • Muskelriss.

Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Behandelten)

  • Durchfall (Diarrh√∂),
  • Bl√§hungen,
  • M√ľdigkeit,
  • erh√∂hte Blutwerte in einigen Labortests zur Leberfunktion (Transaminasen),
  • Kopfschmerzen,
  • Bauchschmerzen,
  • Verstopfung,
  • Unwohlsein,
  • Muskelschmerzen,
  • Kraftlosigkeit,
  • Schwindel,
  • Anstieg der Eiweissmenge im Urin ‚Äď normalisiert sich √ľblicherweise bei fortgesetzter Behandlung spontan, ohne dass Zenon abgesetzt werden muss (betrifft nur 40¬†mg Rosuvastatin),
  • Blutzuckererkrankung (Diabetes) ‚Äď Das Risiko f√ľr die Entwicklung einer Blutzuckererkrankung ist gr√∂sser, wenn Sie erh√∂hte Blutzucker- und Blutfettwerte haben, √ľbergewichtig sind und einen hohen Blutdruck haben. Ihr Arzt bzw. Ihre √Ąrztin wird Sie w√§hrend der Behandlung mit diesem Arzneimittel √ľberwachen.

Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1000 Behandelten)

  • Erh√∂hte Blutwerte in einigen Labortests zur Muskelfunktion (Kreatin-Phosphokinase, CPK),
  • Husten,
  • Verdauungsst√∂rungen,
  • Sodbrennen,
  • Gelenkschmerzen,
  • Muskelkr√§mpfe,
  • Nackenschmerzen,
  • verminderter Appetit,
  • Schmerzen,
  • Schmerzen im Brustkorb,
  • Hitzewallungen,
  • Bluthochdruck,
  • Missempfindungen wie Kribbeln in den Gliedmassen,
  • trockener Mund,
  • Magenschleimhautentz√ľndung,
  • Juckreiz,
  • Hautausschlag,
  • Hautausschlag mit juckenden Quaddeln (Nesselsucht) oder andere Hautreaktionen,
  • R√ľckenschmerzen,
  • Muskelschw√§che,
  • Schmerzen in Armen und Beinen,
  • Schwellungen, insbesondere an H√§nden und F√ľssen,
  • Anstieg der Eiweissmenge im Urin ‚Äď normalisiert sich √ľblicherweise bei fortgesetzter Behandlung spontan, ohne dass Zenon abgesetzt werden muss (betrifft nur 10¬†mg und 20¬†mg Rosuvastatin).

Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Behandelten)

Sehr selten (betrifft weniger als 1 von 10'000 Behandelten)

  • Gelbsucht (Gelbf√§rbung der Haut und Augen),
  • Hepatitis (Leberentz√ľndung),
  • Spuren von Blut im Urin,
  • Nervensch√§digungen in Armen und Beinen (z.B. Taubheitsgef√ľhl),
  • Ged√§chtnisverlust,
  • Gyn√§komastie (Vergr√∂sserung der Brust bei M√§nnern).

H√§ufigkeit nicht bekannt (kann aus den verf√ľgbaren Daten nicht abgesch√§tzt werden)

  • Kurzatmigkeit,
  • Schwellungen,
  • Schlafst√∂rungen, einschliesslich Schlaflosigkeit und Alptr√§ume,
  • St√∂rungen der Sexualfunktion,
  • Depression,
  • Atemprobleme einschliesslich anhaltenden Hustens und/oder Kurzatmigkeit oder Fieber,
  • Sehnenverletzung,
  • anhaltende Muskelschw√§che,
  • r√∂tlicher, erhabener Hautausschlag, manchmal mit Schiessscheiben-L√§sionen (Erythema multiforme),
  • Muskelempfindlichkeit,
  • Gallensteine oder Entz√ľndung der Gallenblase (was zu Bauchschmerzen, √úbelkeit und Erbrechen f√ľhren kann).

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Anzeige

Wie soll es aufbewahrt werden?

Haltbarkeit

Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Beh√§lter mit ¬ęEXP¬Ľ bezeichneten Datum verwendet werden.

Lagerungshinweis

Nicht √ľber 30¬†¬įC lagern.

In der Originalverpackung, vor Licht und Feuchtigkeit gesch√ľtzt aufbewahren.

Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.

Weitere Hinweise

Weitere Ausk√ľnfte erteilt Ihnen Ihr Arzt, Apotheker bzw. Ihre √Ąrztin, Apothekerin. Diese Personen verf√ľgen √ľber die ausf√ľhrliche Fachinformation.

Anzeige

Weitere Informationen

Was ist in Zenon enthalten?

Wirkstoffe

Jede Filmtablette enthält:

10 mg, 20 mg oder 40 mg Rosuvastatin (in der Form von Rosuvastatin-Calcium) und 10 mg Ezetimib.

Hilfsstoffe

Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, mikrokristalline Cellulose, Natriumdodecylsulfat, Povidon K25, hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium, Magnesiumstearat.

Film√ľberzug: Hypromellose, Macrogol, Titandioxid (E171), Talkum.

Zenon 20 mg/10 mg enthält zusätzlich Eisenoxidgelb (E172) und Zenon 40 mg / 10 mg enthält zusätzlich Eisenoxidrot (E172).

Zulassungsnummer

68502 (Swissmedic)

Wo erhalten Sie Zenon? Welche Packungen sind erhältlich?

In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.

Zenon 10 mg / 10 mg: Packungen zu 30 und 90 Filmtabletten.

Zenon 20 mg / 10 mg: Packungen zu 30 und 90 Filmtabletten.

Zenon 40 mg / 10 mg: Packungen zu 30 und 90 Filmtabletten.

Zulassungsinhaberin

sanofi-aventis (schweiz) ag, 1214 Vernier/GE

Diese Packungsbeilage wurde im M√§rz 2023 letztmals durch die Arzneimittelbeh√∂rde (Swissmedic) gepr√ľft.

Anzeige

Wirkstoff(e) Rosuvastatin Ezetimib
Zulassungsland Schweiz
Hersteller Sanofi-Aventis (Suisse) SA
Suchtgift Nein
ATC Code C10BA06
Verschreibungsstatus Arzneimittel zur Abgabe ohne aerztliche Verschreibung
Pharmakologische Gruppe Mittel, die den Lipidstoffwechsel beeinflussen, Kombinationen

Teilen

Anzeige

Ihr persönlicher Arzneimittel-Assistent

afgis-Qualit√§tslogo mit Ablauf Jahr/Monat: Mit einem Klick auf das Logo √∂ffnet sich ein neues Bildschirmfenster mit Informationen √ľber medikamio GmbH & Co KG und sein/ihr Internet-Angebot: medikamio.com/ This website is certified by Health On the Net Foundation. Click to verify.
Medikamente

Durchsuche hier unsere umfangreiche Datenbank zu Medikamenten von A-Z, mit Wirkung und Inhaltsstoffen.

Wirkstoffe

Alle Wirkstoffe mit ihrer Anwendung, chemischen Zusammensetzung und Arzneien, in denen sie enthalten sind.

Krankheiten

Ursachen, Symptome und Behandlungsm√∂glichkeiten f√ľr h√§ufige Krankheiten und Verletzungen.

Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden