Wirkstoff(e) Nifedipin Metoprolol
Zulassungsland Deutschland
Hersteller mibe GmbH Arzneimittel
Betäubungsmittel Nein
Zulassungsdatum 04.07.1990
ATC Code C07FB
Abgabestatus Apothekenpflichtig
Verschreibungsstatus verschreibungspflichtig
Pharmakologische Gruppe Beta-Adrenozeptorantagonisten, andere Kombinationen

Zulassungsinhaber

mibe GmbH Arzneimittel

Medikamente mit gleichem Wirkstoff

Medikament Wirkstoff(e) Zulassungsinhaber
Duranifin Sali Nifedipin Mefrusid Mylan dura GmbH
NIFEDIPIN BASICS 10mg retard Nifedipin Basics GmbH
Nifehexal 5 Nifedipin Hexal Aktiengesellschaft
Nifehexal 10 Nifedipin Hexal Aktiengesellschaft
Nifedipin STADA 20 mg Retardtabletten Nifedipin Stadapharm GmbH

Gebrauchsinformation

Was ist es und wof√ľr wird es verwendet?

Belnif ist ein Arzneimittel, das den √ľberh√∂hten Blutdruck senkt und gegen anfallsweise auftretende Brustschmerzen (Angina pectoris) sch√ľtzt.

Belnif wird angewendet bei

  • Beschwerden (z. B. Schmerzen oder Engegef√ľhl im Brustbereich) bei Zust√§nden mit unzureichender Sauerstoffversorgung des Herzmuskels (Angina pectoris) bei Belastung: chronisch stabile Angina pectoris (Belastungsangina), wenn eine vorangegangene Therapie mit einem der Einzelwirkstoffe unzureichend wirkt.
  • nicht organbedingtem Bluthochdruck, wenn eine Therapie mit Metoprololtartrat und verz√∂gert freisetzendem Nifedipin alleine nicht zu einer ausreichenden Blutdrucksenkung gef√ľhrt hat und sich der Blutdruck nach Dosiseinstellung mit Metoprololtartrat und verz√∂gert freisetzendem Ni- fedipin stabilisiert hat.

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Was m√ľssen Sie vor dem Gebrauch beachten?

Belnif darf nicht eingenommen werden, wenn

  • Sie allergisch gegen Metoprololtartrat oder andere Arzneimittel derselben Stoffklasse (ő≤- Rezeptorenblocker), gegen Nifedipin, Gelborange S (E 110) oder einen der in Abschnitt 6. ge- nannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind
  • bei Ihnen ein Schock vorliegt
  • Sie an einer nicht ausreichend behandelten Herzmuskelschw√§che leiden
  • Sie eine h√∂hergradige Verengung der Hauptschlagader haben
  • Sie an unregelm√§√üig auftretenden anfallsweisen Brustschmerzen leiden, die auch in Ruhe auf- treten und unterschiedlich ausgepr√§gt sind (instabile Angina pectoris)
  • Sie innerhalb der letzten 4 Wochen einen Herzinfarkt hatten
  • Sie an einer √úbers√§uerung des Blutes leiden
  • bei Ihnen erhebliche St√∂rungen der Erregungsleitung zwischen Herzvorh√∂fen und Herzkam- mern bestehen (AV-Block II. und III. Grades)
  • Sie einen unregelm√§√üigen Herzschlag haben, der h√§ufig sehr langsam ist und manchmal sehr

schnell (Sinusknotensyndrom)

  • bei Ihnen erhebliche Erregungsleitungsst√∂rungen zwischen Sinusknoten und Herzvorh√∂fen be- stehen
  • Ihr Ruhepuls vor der Behandlung unter 50 Schl√§gen pro Minute liegt
  • Sie einen deutlich erniedrigten Blutdruck haben (oberer Wert unter 90 mmHg)
  • die Durchblutung Ihrer Arme und Beine stark vermindert ist
  • Sie zu Bronchialverkrampfungen (z. B. bei Asthma bronchiale) neigen
  • Sie gleichzeitig bestimmte Arzneimittel gegen Depressionen oder die Parkinsonsche Krankheit nehmen (MAO-Hemmstoffe, Ausnahme: MAO-B-Hemmstoffe)
  • Ihre Leberfunktion schwer gest√∂rt ist
  • Ihre Nierenfunktion schwer gest√∂rt ist (Kreatinin-Clearance unterhalb von 30 ml/min und/oder Serumkreatininkonzentrationen √ľber 1,8 mg/dl)
  • Sie gleichzeitig Rifampicin (Mittel gegen Tuberkulose) einnehmen
  • Sie schwanger sind
  • Sie stillen.

Sagen Sie Ihrem Arzt, dass Sie Belnif einnehmen. Wenn Sie Belnif einnehmen, d√ľrfen Ihnen bestimmte Arzneimittel gegen Herzrhythmusst√∂rungen (wie Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp oder Disopyramid) nicht intraven√∂s verabreicht werden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen

Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Belnif einnehmen.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Belnif ist erforderlich, wenn

  • Sie zuckerkrank sind und Ihre Blutzuckerwerte stark schwanken, wenn Sie l√§nger fasten oder sich schwer k√∂rperlich belasten; es kann eine schwere Unterzuckerung auftreten
  • Sie einen Tumor des Nebennierenmarks haben; Sie d√ľrfen Belnif erst nach einer Behandlung mit speziellen Medikamenten (őĪ-Blockern) einnehmen
  • bei Ihnen oder Ihren Familienangeh√∂rigen Erkrankungen durch Schuppenflechte aufgetreten sind. Ihr Arzt wird Ihnen dann Belnif nur nach sorgf√§ltiger Nutzen-Risiko-Abw√§gung verord- nen.
  • Sie eine eingeschr√§nkte Leberfunktion haben
  • Sie periphere Gef√§√üerkrankungen haben, da ő≤-Blocker, wie Belnif, Symptome von arteriellen Durchblutungsst√∂rungen ausl√∂sen oder verschlechtern k√∂nnen
  • Sie Durchblutungsst√∂rungen in den Armen und Beinen haben (Raynaud-Syndrom, Claudicatio intermittens), da ő≤-Blocker, wie Belnif, die Beschwerden verschlimmern k√∂nnen
  • Sie Dialysepatient sind
  • bei Ihnen leichte St√∂rungen der Erregungsleitung zwischen Herzvorh√∂fen und Herzkammern bestehen (AV-Block I. Grades)
  • Sie einen akuten Herzinfarkt haben.

Wirkstoffe aus der Gruppe der ő≤-Rezeptorenblocker, wie das in diesem Arzneimittel enthaltene Me- toprololtartrat, k√∂nnen die Empfindlichkeit gegen√ľber allergieausl√∂senden Substanzen und die Schwe- re von √úberempfindlichkeitsreaktionen erh√∂hen. Wenn Sie schon einmal eine schwere √úberempfind- lichkeitsreaktion hatten oder wenn Sie sich einer Behandlung zur Schw√§chung bzw. Aufhebung der allergischen Reaktionsbereitschaft (Desensibilisierungstherapie) unterziehen, d√ľrfen Sie Belnif nur nach ausdr√ľcklicher Verordnung des Arztes einnehmen.

Kinder und Jugendliche

Belnif wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Auswirkungen bei Fehlgebrauch zu Dopingzwecken

Die Anwendung von Belnif kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen f√ľhren. Die gesund- heitlichen Folgen der Anwendung von Belnif als Dopingmittel k√∂nnen nicht abgesehen werden, schwerwiegende Gesundheitsgef√§hrdungen sind nicht auszuschlie√üen.

Einnahme von Belnif zusammen mit anderen Arzneimitteln

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden, k√ľrz- lich andere Arzneimittel eingenommen/angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel

einzunehmen/anzuwenden.

Die Wirkung nachfolgend genannter Arzneistoffe bzw. Präparategruppen kann bei gleichzeitiger Be- handlung mit Belnif beeinflusst werden:

  • blutzuckersenkende Arzneimittel zum Einnehmen, Insulin: Verst√§rkung und Verl√§ngerung des blutzuckersenkenden Effektes, Warnzeichen eines erniedrigten Blutzuckers - insbesondere er- h√∂hte Herzfrequenz und Zittern der Finger - sind verschleiert oder abgemildert. Daher sollten Sie regelm√§√üig Ihren Blutzucker messen.
  • bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp und Disopyramid): Sorgf√§ltige √úberwachung durch Ihren behandelnden Arzt, da es zu Blutdruckabfall, Pulsverlangsamung oder anderen Herzrhythmus-
    st√∂rungen kommen kann. Wenn Sie gleichzeitig Belnif einnehmen, d√ľrfen Ihnen diese Medika- mente nicht intraven√∂s gegeben werden (siehe auch 2. ‚ÄěBelnif darf nicht eingenommen werden, wenn‚Äú).
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Antiarrhythmika): Die herzkraft- schw√§chende Wirkung kann verst√§rkt werden.
  • Arzneimittel zur Behandlung der Herzleistungsschw√§che (Digitalisglykoside): Deren Konzent- ration im Blut kann erh√∂ht sein.
  • Arzneimittel zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen (Chinidin): Der Chinidingehalt im Blut kann durch Belnif erh√∂ht werden bzw. nach Absetzen von Belnif deutlich ansteigen.
  • Arzneimittel zur Vorbeugung von Transplantatabsto√üungen (Tacrolimus): Bei gleichzeitiger Einnahme von Belnif k√∂nnen erh√∂hte Tacrolimus-Blutspiegel auftreten, so dass die Tacrolimus- Dosis im Einzelfall reduziert werden sollte. Eine regelm√§√üige Kontrolle der Blutspiegel von Ta- crolimus wird empfohlen.
  • andere Arzneimittel (z. B. Lidocain): Verminderte Ausscheidung dieser Arzneimittel.
  • bestimmte Arzneimittel gegen Asthma (z. B. Theophyllin): Erh√∂hung der Blutspiegel dieser Arzneimittel. Lassen Sie den Blutspiegel dieser Medikamente von Ihrem Arzt testen.
  • Zellteilung-hemmende Arzneimittel (Zytostatika wie Vincristin): Verminderte Ausscheidung von Vincristin, wodurch sich dessen Nebenwirkungen verst√§rken k√∂nnen. Ihr Arzt wird Ihnen im Bedarfsfall eine niedrigere Dosis von Vincristin empfehlen.
  • bestimmte Arzneimittel gegen Infektionen (Cephalosporine): Erh√∂hung der Konzentration die- ser Arzneimittel im Blut.

Belnif wird wie folgt beeinflusst

Verstärkung der Wirkung bis zum erhöhten Nebenwirkungsrisiko:

  • Arzneimittel zur Behandlung psychischer Erkrankungen (Antidepressiva vom Typ der trizykli- schen Antidepressiva, Phenothiazine), bestimmte Schlafmittel (Barbiturate), harntreibende Mit- tel, Arzneimittel, die den Blutdruck durch Erweiterung der Blutgef√§√üe senken und andere blut- drucksenkende Arzneimittel: Verst√§rkung des blutdrucksenkenden Effekts von Belnif. Wenn Sie mit Prazosin behandelt werden, sollten Sie Ihren Arzt dar√ľber informieren, da er dann be- sondere Vorsichtsma√ünahmen beachten muss.
  • Arzneimittel gegen Angina pectoris (Nitrate): Verst√§rkung der Wirkung auf Blutdruck und Herzfrequenz.
  • bestimmte Arzneimittel gegen hohen Blutdruck (Reserpin, őĪ-Methyldopa, Guanfacin oder Clo- nidin) sowie bestimmte Arzneimittel zur Behandlung der Herzleistungsschw√§che (Herzglykosi- de): Es kann zu einem st√§rkeren Absinken der Herzfrequenz bzw. zu einer Verz√∂gerung der Er- regungsleitung am Herzen kommen. Wenn Sie mit Clonidin behandelt werden, sollten Sie Ihren Arzt dar√ľber informieren, da Clonidin erst abgesetzt werden darf, wenn Sie einige Tage zuvor Ihre Behandlung mit Belnif beendet haben.
  • bestimmte Arzneimittel gegen erh√∂hte Magens√§urespiegel o.√§. (Cimetidin): Erh√∂hung der Kon- zentration der Wirkstoffe von Belnif im Blut.
  • Narkosemittel: Die herzkraftschw√§chenden Wirkungen von Belnif und dem Narkosemittel k√∂n- nen sich verst√§rken. Es kann eine verst√§rkte Blutdrucksenkung auftreten. Bei bestimmten Arz- neimitteln zur Muskelerschlaffung bei Operationen (Muskelrelaxanzien wie z. B. Suxamethoni- um und Tubocurarin) kann es zu einer Verst√§rkung und Verl√§ngerung der muskelerschlaffenden Wirkung kommen. Wenn bei Ihnen eine Operation bevorsteht, informieren Sie den Narkosearzt dar√ľber, dass Sie Belnif einnehmen.
  • Valproins√§ure (Mittel gegen Epilepsie): Erh√∂ht den Blutplasmaspiegel von Nifedipin.

Der Metoprolol-Plasmaspiegel kann sich durch die gleichzeitige Gabe von Antiarrhythmika (z. B. A- miodaron), Antihistaminika (z. B. Diphenhydramin), H2-Rezeptor-Antagonisten, Antidepressiva (z. B. Bupropion), Antipsychotika und COX-2-Inhibitoren erhöhen.

Verstärkung der Belnif-Wirkung auch durch:

  • bestimmte Antibiotika (z. B. Erythromycin)
  • Fluoxetin und Nefazodon (Mittel gegen krankhaft-traurige Verstimmung, Antidepressiva)
  • Amprenavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir oder Saquinavir (Anti-HIV-Arzneimittel)
  • bestimmte Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen (z. B. Ketoconazol, Itraconazol oder Flucona- zol)
  • Diltiazem (Mittel gegen Herzerkrankungen)
  • Cimetidin (Mittel gegen Magen-Darm-Geschw√ľre)
  • Antibiotika (Quinupristin, Dalfopristin).

Abschwächung der Wirkung:

  • bestimmte Arzneimittel gegen Schmerzen und Entz√ľndungen (Indometacin): Die blutdrucksen- kende Wirkung von Belnif kann vermindert werden.
  • blutdrucksteigernde Arzneimittel (z. B. Adrenalin oder Noradrenalin) oder andere √§hnlich wirk- same Substanzen, die auch in Hustenmitteln, Nasen- und Augentropfen enthalten sein k√∂nnen: Bei gleichzeitiger Anwendung von Belnif ist ein starker Blutdruckanstieg m√∂glich.
  • Carbamazepin und Phenobarbital (Wirkstoffe zur Behandlung von Epilepsie): Die gleichzeitige Einnahme mit Belnif kann zu einer abgeschw√§chten Wirkung von Belnif f√ľhren.
  • durch Rifampicin (Mittel gegen Tuberkulose)
  • durch Phenytoin (Wirkstoff zur Behandlung von Herzrhythmusst√∂rungen und Epilepsie).

Sonstige mögliche Wechselwirkungen:

  • Arzneimittel zur Behandlung allergischer Reaktionen (Adrenalin): Es kann unter der Behand- lung mit Belnif zu einer verminderten Ansprechbarkeit auf diese Arzneimittel kommen.
  • Nifedipin, ein Wirkstoff von Belnif, wird unter Beteiligung eines bestimmten Enzymsystems (Cytochrom P450 3A4) abgebaut. Daher kann die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die dieses Enzymsystem beeinflussen, grunds√§tzlich zu Wechselwirkungen dieser Arzneimittel mit Belnif f√ľhren.

Einnahme von Belnif zusammen mit Getränken und Alkohol

Trinken Sie w√§hrend der Behandlung mit Belnif keinen Grapefruitsaft, weil Grapefruitsaft den Abbau von Nifedipin, einem Bestandteil von Belnif, hemmt und so die blutdrucksenkende Wirkung von Belnif verst√§rkt wird. Dieser Effekt h√§lt √ľber mindestens 3 Tage nach der letzten Einnahme von Grapefruitsaft an.

Trinken Sie während der Behandlung mit Belnif keinen Alkohol, da sich die dämpfende Wirkung von Belnif und Alkohol gegenseitig verstärken kann.

Schwangerschaft und Stillzeit

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Schwangerschaft
Belnif darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da experimentelle Studien Hinweise auf Missbildungen ergeben haben. Erfahrungen beim Menschen liegen nicht vor. Wenn Sie während der Behandlung mit Belnif eine Schwangerschaft bei sich feststellen, informieren Sie umgehend Ihren Arzt und lassen sich von ihm beraten.

Stillzeit
Wenn w√§hrend der Stillzeit eine Behandlung mit Belnif notwendig ist, sollten Sie abstillen, da √ľber die Anwendung w√§hrend der Stillzeit wenige Erfahrungen vorliegen.

Verkehrst√ľchtigkeit und F√§higkeit zum Bedienen von Maschinen

Die Behandlung des Bluthochdrucks mit diesem Arzneimittel bedarf der regelmäßigen ärztlichen Kon- trolle.

Durch individuell auftretende unterschiedliche Reaktionen kann das Reaktionsvermögen soweit ver- ändert sein, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr, zum Bedienen von Maschi- nen oder zum Arbeiten ohne sicheren Halt beeinträchtigt wird. Das gilt in verstärktem Maße bei Be- handlungsbeginn, Präparatewechsel und im Zusammenwirken mit Alkohol.

Belnif enthält Lactose und Sucrose

Bitte nehmen Sie Belnif erst nach R√ľcksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Unvertr√§glichkeit gegen√ľber bestimmten Zuckern leiden.

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Wie wird es angewendet?

Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.

Grundsätzlich sollte die Behandlung des Bluthochdruckes oder anfallsweise auftretenden Brust- schmerzes mit der jeweils vorgesehenen niedrigsten Dosis eines Einzelwirkstoffes von Belnif begon- nen und bei Bedarf durch Ihren Arzt langsam gesteigert werden.

Die fixe Kombination von Belnif sollte erst nach vorangegangener Behandlung mit entweder lang- wirksamem Nifedipin oder Metoprololtartrat, den Wirkstoffen von Belnif, angewendet werden, falls durch den entsprechenden Einzelwirkstoff kein ausreichender Behandlungserfolg erzielt werden konn- te.

Die empfohlene Dosis beträgt

Bei nicht organbedingtem Bluthochdruck

Morgens 1 - 2 Retardkapseln Belnif.

Wenn die Wirkung nicht ausreicht, kann Ihnen Ihr Arzt eine höhere Dosis verordnen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Bei seit langem bestehenden, konstanten Anfällen von Brustschmerzen, die bei Belastung auftre- ten
2 x 1 Retardkapsel Belnif (1 Retardkapsel morgens und 1 Retardkapsel abends).

Sollten Sie eine stark eingeschränkte Leberfunktion haben, muss die Dosierung von Belnif eventuell reduziert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Anwendung bei Kindern und Jugendlichen

Belnif wird bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren nicht empfohlen.

Art der Anwendung

Zum Einnehmen.

Nehmen Sie die Retardkapseln unzerkaut mit etwas Fl√ľssigkeit (z. B. Wasser) ein. Eine Aufteilung auf mehr als zwei Einnahmezeitpunkte t√§glich ist nicht zweckm√§√üig. Sie k√∂nnen Belnif unabh√§ngig von

den Mahlzeiten einnehmen. Nehmen Sie Belnif nicht zusammen mit Grapefruitsaft ein (siehe auch 2. ‚ÄěEinnahme von Belnif zusammen mit Getr√§nken und Alkohol‚Äú).

Dauer der Anwendung

Die Dauer der Behandlung bestimmt Ihr Arzt. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Ein- druck haben, dass die Wirkung von Belnif zu stark oder zu schwach ist.

Wenn Sie eine größere Menge von Belnif eingenommen haben als Sie sollten

können bei Ihnen in Abhängigkeit vom Ausmaß der Überdosierung folgende Anzeichen auftreten: Stark erniedrigter Blutdruck, zu langsamer Herzschlag bis zum Herzstillstand, Herzleistungsschwäche, Herzrhythmusstörungen und Schock mit Wasseransammlung in der Lunge. Zusätzlich können Be- wusstseinsstörungen bis hin zum Koma, Überzuckerungen, Störungen des Säure-Basen-Haushaltes, verminderte Sauerstoffversorgung des Körpers, Atembeschwerden, Krämpfe in der Bronchialmuskula- tur, Erbrechen, gelegentlich auch allgemeine Krampfanfälle auftreten.

Wenn Sie den Verdacht einer √úberdosierung haben oder Ihr Blutdruck und/oder Puls bedrohlich ab- f√§llt, wenden Sie sich bitte sofort an den n√§chsten Arzt. Dieser kann √ľber die erforderlichen Ma√ünah-

men entscheiden. Halten Sie eine Packung des Arzneimittels bereit, damit sich der Arzt √ľber den auf- genommenen Wirkstoff informieren kann.

Wenn Sie die Einnahme von Belnif vergessen haben

Nehmen Sie nicht die doppelte Menge ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, son- dern fahren Sie mit der Einnahme wie √ľblich fort.

Wenn Sie die Einnahme von Belnif abbrechen

Wenn Sie Belnif nach längerem Gebrauch absetzen, sollten Sie dieses nicht abrupt vornehmen, son- dern die Dosis langsam reduzieren. Ihr Arzt wird Ihnen eine optimale Dosierung empfehlen, die Sie sorgfältig einhalten sollten.

Wenn Sie weitere Fragen zur Einnahme dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

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Was sind mögliche Nebenwirkungen?

Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten m√ľssen.

Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

Fl√ľssigkeitsansammlungen, z. B. in den Unterschenkeln aufgrund einer Erweiterung der Blutgef√§√üe (periphere √Ėdeme) (insbesondere zu Beginn der Behandlung), Kopfschmerzen (insbesondere zu Beginn der Behandlung).

Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

Herzklopfen, √úbelkeit, insbesondere zu Beginn der Behandlung Hautr√∂tung mit W√§rmegef√ľhl (Erythem), schmerzhafte Schwellung und R√∂tung von Armen und Beinen (Erythromelalgie), Gesichtsr√∂tung (Flush) und allergische Hautreaktionen wie R√∂tung, Juckreiz (Pruritus), Hautausschlag (Exanthem), Hautentz√ľndung nach Sonnen- und UV-Strahleneinwirkung (Photodermatitis).

M√ľdigkeit, Schwindelgef√ľhl, depressive Verstimmungszust√§nde, Verwirrtheit, Schwitzen, Albtr√§ume, verst√§rkte Traumaktivit√§t und Halluzinationen. Diese Erscheinungen sind gew√∂hnlich leichterer Art und vor√ľbergehend und treten meistens zu Beginn der Behandlung auf.

Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

Oberbauchbeschwerden (Dyspepsie), Erbrechen, Bauchschmerzen, Verstopfung, Bl√§hungen, Durchfall, Mundtrockenheit, Kribbeln und K√§lte-/W√§rmegef√ľhl in den Armen und Beinen, Muskel- und Gelenkschmerzen (Myalgien und Arthralgien), Muskelkr√§mpfe, Hautreaktionen wie Nesselsucht (Urtikaria), Schwellung von Haut und Schleimhaut (Angio√∂dem, Gesichts√∂dem), Schwitzen, Leberfunktionsst√∂rungen (intrahepatische Cholestase, Transaminasenanstieg) sowie allergische Hepatitis (Leberentz√ľndung), bei Nierenfunktionsst√∂rungen vor√ľbergehende Verschlechterung der Nierenfunktion, vermehrter Harndrang sowie eine vermehrte t√§gliche Urinausscheidung, Bindehautentz√ľndung und verminderter Tr√§nenfluss (dies ist beim Tragen von Kontaktlinsen zu beachten), geringf√ľgige, vor√ľbergehende √Ąnderung der optischen Wahrnehmung, Atemnot (Dyspnoe), M√ľdigkeit, Unwohlsein, Brustschmerzen, Erh√∂hung der Pulsfrequenz (Tachykardie), erniedrigter Herzschlag (Bradykardie), kurz andauernde Ohnmacht (Synkope), Blutdruckabfall (hypotone Kreis- laufreaktion). Insbesondere zu Beginn der Behandlung kann es zum Auftreten von Angina-pectoris- Anf√§llen bzw. bei Patienten mit bestehender Angina pectoris zu einer Zunahme von H√§ufigkeit, Dauer und Schweregrad der Anf√§lle kommen.

Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

Aufsto√üen, Appetitlosigkeit, V√∂llegef√ľhl, Muskelschw√§che, R√∂tungen durch Einblutungen der Haut (Purpura), unter l√§ngerer Behandlung Zahnfleischver√§nderungen (Gingiva-Hyperplasie) (die sich nach Absetzen v√∂llig zur√ľckbildet), Blutbildver√§nderungen wie Verminderung von roten oder wei√üen Blutk√∂rperchen bzw. Blutpl√§ttchen (An√§mie, Leukopenie, Thrombozytopenie), Haut- und Schleimhautblutungen bei verminderter Blutpl√§ttchenzahl (thrombozytopenische Purpura), Erh√∂hung des Blutzuckerspiegels (Hyperglyk√§mie), Gelbsucht (Ikterus), Schwachsichtigkeit, Vergr√∂√üerung der

Brust beim Mann (Gyn√§komastie), allergische Allgemeinreaktionen wie z. B. Fieber, Schwellung des Kehlkopfes (Kehlkopf√∂dem), Krampfzustand der Bronchialmuskulatur bis hin zu lebensbedrohlicher Atemnot, die sich nach Absetzen von Belnif zur√ľckbildet.

In seltenen Fällen kann eine nicht offenkundige Zuckerkrankheit in Erscheinung treten oder eine bereits bestehende sich verschlechtern. Nach längerem strengen Fasten oder schwerer körperlicher

Belastung kann es bei gleichzeitiger Gabe von Belnif zu Unterzuckerungen kommen (siehe auch 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichtsma√ünahmen‚Äú). Zeichen eines erniedrigten Blutzuckers (z. B. schneller

Puls, Herzrasen, Zittern) k√∂nnen verschleiert werden. Belnif kann au√üerdem Symptome einer Schilddr√ľsen√ľberfunktion verschleiern.

Unter der Behandlung mit Belnif kann es zu St√∂rungen im Fettstoffwechsel kommen. Bei meist normalem Gesamtcholesterin kann sich der Wert des ‚Äěguten‚Äú Cholesterins HDL erniedrigen, w√§hrend

sich die Konzentration von Neutralfetten im Blut erhöhen kann.

Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

Pers√∂nlichkeitsver√§nderungen (z. B. Gef√ľhlsschwankungen und kurzdauernder Ged√§chtnisverlust), Gelenkerkrankungen und Gelenkentz√ľndungen (Arthropathie, Mono- und Polyarthritis), Fingerzittern (Tremor), Haarausfall, schwerwiegende Hautabl√∂sung (exfoliative Dermatitis), Neuauftreten einer Schuppenflechte (Psoriasis), Verschlimmerung einer Schuppenflechte, schuppenflechte√§hnliche Hautver√§nderungen, hochgradige Verminderung bestimmter wei√üer Blutk√∂rperchen (Agranulozytose), Gewichtszunahme, H√∂rst√∂rungen und Ohrensausen, St√∂rungen des Sexualtriebes und der Potenz, sowie eine Wucherung des Bindegewebes am Penis, anaphylaktische Reaktionen (Sofortallergie), Herzinfarkt, allergischer Schnupfen, Sehst√∂rungen und Flimmern vor den Augen.

Dar√ľber hinaus kann es infolge einer m√∂glichen Erh√∂hung des Atemwegswiderstandes bei entsprechend veranlagten Patienten (z. B. bei asthma√§hnlicher Bronchitis) zu einer Verengung der Atemwege und zu Atemnot kommen.

Bei Patienten mit Bluthochdruck oder einer Erkrankung der Herzkranzgef√§√üe kann nach pl√∂tzlichem Absetzen von Belnif ein starker, pl√∂tzlich auftretender Anstieg des Blutdrucks bei normalen oder erh√∂hten Ausgangswerten entstehen. Dieses kann mit oder ohne Hinweise auf eine Organsch√§digung (hypertensive Krise) oder eine Minderdurchblutung des Herzmuskels durch einen √ľberm√§√üigen Blutdruckanstieg nach abruptem Absetzen von Belnif ausgel√∂st werden. Bei Dialysepatienten mit krankhaft erh√∂htem Blutdruck und irreversiblem Nierenversagen mit zu geringem Blutvolumen ist Vorsicht geboten, da ein deutlicher Blutdruckabfall durch Erweiterung der Blutgef√§√üe in den Armen und Beinen entstehen kann.

Verstärkung bereits bestehender Durchblutungsstörungen (bis zum Absterben des Gewebes): Eine Verstärkung der Beschwerden bei Patienten mit intermittierendem Hinken oder mit Gefäßkrämpfen im Bereich der Zehen und Finger ist beobachtet worden.

Nicht bekannt (H√§ufigkeit auf Grundlage der verf√ľgbaren Daten nicht absch√§tzbar)

Gelborange S (E 110) kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Besondere Hinweise

Patienten, die ő≤-Rezeptorenblocker einnehmen, zeigen ebenfalls eine schwere Verlaufsform bei durch

√úberempfindlichkeitsreaktionen ausgel√∂stem Schock (siehe auch 2. ‚ÄěWarnhinweise und Vorsichts- ma√ünahmen‚Äú).

Arzneimittel, die Wirkstoffe aus der Gruppe der ő≤-Rezeptorenblocker, wie das in diesem Arzneimittel enthaltene Metoprololtartrat, enthalten, k√∂nnen in Einzelf√§llen eine Schuppenflechte ausl√∂sen, die An- zeichen dieser Erkrankung verschlechtern und zu schuppenflechten√§hnlichen Ausschl√§gen f√ľhren.

Bei schweren Funktionsst√∂rungen der Niere wurde in Einzelf√§llen √ľber eine Verschlechterung der Nierenfunktion w√§hrend der Behandlung mit ő≤-Rezeptorenblockern berichtet. Ihr Arzt wird Sie in die- sen F√§llen sehr sorgf√§ltig √ľberwachen.

Bei Auftreten von allergischen Reaktionen (anaphylaktischer Schock), Angina pectoris-Anfällen oder Herzinfarkt ist das Präparat abzusetzen. Informieren Sie in diesen Fällen sofort Ihren Arzt.

Meldung von Nebenwirkungen

Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch f√ľr Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie k√∂nnen Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut f√ľr Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen.

Indem Sie Nebenwirkungen melden, k√∂nnen Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen √ľber die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verf√ľgung gestellt werden.

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Wie soll es aufbewahrt werden?

Bewahren Sie dieses Arzneimittel f√ľr Kinder unzug√§nglich auf.

Aufbewahrungsbedingungen

Nicht √ľber 30 C lagern.

Sie d√ľrfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Durchdr√ľckpackung und dem Umkarton nach ‚Äěverw. bis:‚Äú bzw. ‚Äěverwendbar bis:‚Äú angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Entsorgen Sie Arzneimittel niemals √ľber das Abwasser (z. B. nicht √ľber die Toilette oder das Wasch- becken). Fragen Sie in Ihrer Apotheke, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie tragen damit zum Schutz der Umwelt bei. Weitere Informationen finden Sie unter www.bfarm.de/arzneimittelentsorgung.

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Weitere Informationen

Was Belnif enthält

  • Die Wirkstoffe sind: Metoprololtartrat und Nifedipin.
    Eine Retardkapsel enthält 50 mg Metoprololtartrat und 15 mg Nifedipin.
  • Die sonstigen Bestandteile sind: Sucrose, Gelatine, Maisst√§rke, Lactose-Monohydrat, Povidon K30, Talkum, Poly(methacryls√§ure, methylmethacrylat)1:1, Titandioxid (E 171), Gelborange S (E 110).

Wie Belnif aussieht und Inhalt der Packung

Belnif sind orangefarbene Hartgelatinekapseln.

Belnif ist in Packungen mit 30, 50 und 100 Retardkapseln erhältlich.

Es werden möglicherweise nicht alle Packungsgrößen in den Verkehr gebracht.

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller mibe GmbH Arzneimittel

M√ľnchener Stra√üe 15 06796 Brehna

Tel.: 034954/247-0 Fax: 034954/247-100

Diese Packungsbeilage wurde zuletzt √ľberarbeitet im Juni 2020.

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Zuletzt aktualisiert: 11.01.2023

Quelle: Belnif - Beipackzettel

Wirkstoff(e) Nifedipin Metoprolol
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Die dargestellten Inhalte ersetzen nicht die originale Beipackzettel des Arzneimittels, insbesondere im Bezug auf Dosierung und Wirkung der einzelnen Produkte. Wir k√∂nnen f√ľr die Korrektheit der Daten keine Haftung √ľbernehmen, da die Daten zum Teil automatisch konvertiert wurden. F√ľr Diagnosen und bei anderen gesundheitlichen Fragen ist immer ein Arzt zu kontaktieren. Weitere Informationen zu diesem Thema sind hier zu finden